Die „stillste Zeit im Jahr“ ist zu Ende und es geht munter weiter im multikulturellen Absurdistan. Die Brennpunkte in Oberösterreich sind oft gleich. Und so fallen in diesem Zusammenhang auch immer die Namen WELS und SANKT GEORGEN AM ATTERGAU. Zweiter Ort, „berühmt“ durch das Erstaufnahmezentrum Talheim, geistert ständig durch die Medien. Auch heute, 28.12., wurde wieder ein Vorfall bekannt: Mit dem Messer ging ein Asylant auf einen Polizisten los, was den FPÖ-Chef von Oberösterreich veranlasste erneut von einer Schließung dieser fragwürdigen Anstalt zu sprechen. Lutz Weinzinger (FP) wörtlich: „Das EAZ ist ein Sicherheitsrisiko für die Bevölkerung. Immer wieder kommt es aber auch - so wie heute Nacht - zu Übergriffen auf die Exekutive.“ In Wels berichtet die Welser Rundschau nun schon seit Wochen von Ghettozuständen in der Innenstadt. „Ausländerbanden prügeln grundlos“ (Überschrift 22. November) – „Ausländer verüben in Wels 60 Prozent der Straftaten“ (13. Dezember) – „Nichts wie weg von hier“ eine Schlagzeile von heute, die einen Artikel einleitet, der am Beispiel einer Welser Familie die Landnahme der Einwanderer und gleichzeitige Verdrängung der Inländer veranschaulicht. Der Welser Unternehmer Ludwig Reinthaler unternimmt nun etwas: Am heutigen Tage, so seine Presseaussendung, gingen tausende Flugblätter (4-seitig, hochglanz, farbig) an Welser Haushalte. Der Inhalt: Die Gründung einer Bürgerwehr für das eigene Volk! Im Flugblatt werden die Zustände an Hand zahlreiche rZeitungsartikel dokumentiert. Auf Seite 4 ruft Reinthaler, unter Berufung u.a. auf das Notwehrrecht, zur Gründung einer Bürgerwehr auf. Es heißt in seiner Werbeschrift: „Für den Schutz seiner Bürger hat der Staat zu sorgen. Aussagen von Welser Polizisten („Frauen sind körperlich schwächer. So würden wir beide Prügel beziehen. Da warten wir lieber ab!“ Quelle: Rundschau 22.11.) die sich mit ihren Kolleginnen lieber zurückziehen, als die Bürger zu schützen, sind Kapitulationssignale! Bürgerwehren wurden immer dann gegründet, wenn die Bürger ihre Stadt oder ihr eigenes Leben, ihre Sicherheit, schützen mussten. Da nun offenkundig ist, dass eine solche Situation in Wels gegeben ist, organisieren sich die Bürger von Wels.“ Reinthaler ist den Welsern kein Unbekannter. Bei den letzten regionalen Wahlen vor 3 Jahren verpasste er als Spitzenkandidat der Bürgerliste „DIE BUNTEN“ nur knapp den Einzug in den Welser Gemeinderat. 2009 wird er wieder für „DIE BUNTEN“ antreten. Kontakt: l.reinthaler@aon.at Bürgerliste „Die BUNTEN“, Ludwig Reinthaler, Dragonerstr. 44/360, A-4600 Wels (Oberösterreich) |
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„Boooaaah“ sagt das kleine Mädchen mit der gestrickten Haube und
der Vater, der der Kleinen ihr Händchen hält, spuckt den Glühwein
aus. Aber nicht, weil der zu heiß ist, sondern weil er sichtlich
erschrocken ist über das, was sich seinen Augen bietet:
Der Schauplatz: Der historische Kern der Stadt an der Enns, die „Christkindlstadt“ Steyr. 17 Uhr, der Adventmarkt ist rege belebt. Schmiedekünstler zeigen hautnah ihr Handwerk, Perchten und Krampuse jagen vermeintlich schlimme Kinder über das Kopfsteinplaster und am Stand für „heiße Getränke“ lässt so mancher Bürger gerade seinen Sonntag ausklingen. Doch die Idylle wird zerstört, als eben der illegale Demonstrationszug die Leute auseinander treibt. Unerbittlich hämmern die Parolen der rund 70 Nationalisten in die Stille. Zielstrebig bahnen sich hier Jugendliche den Weg durch die Adventmarktbesucher. Denn die unerwünschten Demonstranten, die hier so dreist sind und den Weihnachtsfrieden platzen lassen, sind entschlossen ihre Sache am heutigen Tage sauber zu vollenden. Und damit ist ein gewaltiger Paukenschlag in der Innenstadt von Steyr gemeint, den so mancher nicht vergessen wird. So mancher, der sich die Parolen „Trotz Verfolgung sind wir hier, die Straße frei, jetzt kommen wir!“, „Freie Rede, freies Wort – hier und jetzt an jedem Ort“ oder „Die Straße frei der volkstreuen Jugend!“ am Abend noch einmal durch den Kopf gehen lassen wird und dabei fragt, was diese Leute, denen die Polizei Minuten später mit Vollgetonhorn und Blaulicht hinterher gerast ist, wollten…
Und so haben sich Nationalisten aus ganz Österreich vorgenommen, an diesem Tag Zeichen zu setzen. Zeichen gegen die Unterdrückung des angestammten Volkes. Reinthaler und einige Kameraden kamen trotzdem: Mit einem schwarzen Sarg mit der Aufschrift „Menschenrechte“. Sie trugen am Stelzhamerplatz in Ried im Innkreis symbolisch die Menschenrechte zu Grabe. Zeitgleich waren junge Nationalisten in ganz Oberösterreich unterwegs, um Flugzetteln zu verteilen, in welchen auf die Problematik hingewiesen wurde. 5.000 Flugblätter konnten so von mehr als 80 mobilen Kameraden ins Volk getragen werden: Unter anderem in den Orten Freistadt, Gallneukirchen, Perg, Linz, Wels, Gmunden, Ansfelden, Geinberg, Altheim, Suben, Weyer … Für die meisten Mitstreiter und Teilnehmer ein beeindruckender
Tag, konnte doch anschaulich bewiesen werden, dass auch unter Druck und
drohender Repression etwas geleistet werden kann.
Noch bis spät in die Nacht hinein haben Polizisten bei den Zubringerstraßen von Steyr Fahrzeuge kontrolliert und im Zuge dessen vermeintliche „Demonstranten“ notiert oder gleich sogar fest genommen. Noch über eine Stunde später wollen hysterische Spießbürger junge Leute gesehen haben, die dabei waren als die Burschen mit „Naziparolen durchn Christkindlmoarkt glaufn san“ und haben in bürgerlicher Zivilcourage die Notrufnummer der Polizei gewählt. Und die armen Polizisten mussten immer und immer wieder die Geschichte erzählen, warum denn dieser Ausnahmezustand herrsche. „Weil fast hundert Personen mit rechtsradikalen Parolen durch die Stadt gezogen sind.“ – „Und waren die Parolen verboten?“ – „Das wissen wir nicht.“ Der Inspektor Mayer hat nach Dienstschluß um 20 Uhr noch seinen Freund, den Huber vom Pfarrgemeinderat, besucht und ihm beim Abbau des Standes vor der Kirche unterstützt. Und wisst ihr was der Polizist Mayer sinngemäß zum freiwilligen Kirchenmitarbeiter Huber gesagt hat? Es ist schon eine Sauerei, wenn die unsrigen Burschen alles verboten wird und die Ausländer dürfen sich alles erlauben. Hätten sie denen auch was Angemeldetes genehmigt, wir hätten uns den ganzen Wirbel heute sparen können. ggooe@web.de [10. Dezember 2006] |
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Junge Aktivisten rufen zu öffentlichen Protestaktionen auf Am kommenden Sonntag, d. 10. Dezember 2006, ist der „internationale Tag der Menschenrechte“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Menschenrechte). Für diesen Tag hatte Ludwig Reinthaler aus Wels (l.reinthaler@aon.at) eine Kundgebung mit dem Thema „Wie geht Ried und Oberösterreich mit den Menschenrechten um?“ in Ried im Innkreis angemeldet. Ludwig Reinthaler hatte zuvor schon im März d. J. eine erfolgreiche nationale Demonstration in besagter Stadt durchgeführt, die auf großes Interesse bei der Bevölkerung gestoßen ist. Ende Mai und Juni gab es erneut Versuche, nationale Veranstaltungen in Ried durchzuführen. Beide Veranstaltungen wurden verboten bzw. durch die Exekutive empfindlich gestört. Aus eben diesem Anlass wurde besagter Tag als geeignet empfunden, eine Kundgebung durchzuführen. Umso bezeichnender das jetzige Verbot der Bezirkshauptmannschaft Ried im Innkreis. Im 6-seitigen Verbotsbescheid heißt es u.a., es sei zu befürchten, „dass es auch am 10.12. wiederum zu ausländerfeindlichen Aussagen unter Verwendung von Schlagworten nationalsozialistischer Prägung kommen wird. Außerdem ist zu besorgen, dass es wiederum zu Gewalttätigkeiten – von welcher Seite diese auch immer ausgehen – kommen wird. Durch die von Ihnen geplante Kundgebung ist eine weitere Polarisierung der Gesellschaft zu erwarten, weil einerseits durch Ihre Agitation ausländerfeindliche Aussagen und Handlungen zu erwarten sind und andererseits von Ihren politischen Gegnern, deren Auftreten zu erwarten ist, entsprechend gegengerichtete Handlungen zu gewärtigen sind. Dass die Verbreitung von rechtstendenziösen Äußerungen im Widerspruch zur öffentlichen Sicherheit und zum öffentlichen Wohl steht, muss angesichts der näheren Bestimmungen des Verbotsgesetzes nicht eigens betont werden. Auch wenn Handlungen nicht jenen Grad erreichen, der nach dem Verbotsgesetz strafbar ist, so liegt doch schon dann eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und des öffentlichen Wohls vor, wenn diese in die Nähe der Strafbarkeit rücken. Schon dadurch können nationalsozialistische Bestrebungen und Gedankengänge gestärkt werden. Dies ist jedenfalls wieder zu erwarten (…)“ Erneut ein Bescheid, der sich mit der ständigen Bemühung von „öffentlicher Sicherheit und öffentlichem Wohl“ und dem Berufen auf das „NS-Verbotsgesetz“ einfach veranschaulicht, wie schwammig die real existierende Gesetzeslage tatsächlich ist. Stützen sich diese Dinge wiederum doch nur auf Vermutungen („ist davon auszugehen“, „zu erwarten“ usw.) Was der oder die Initiatoren jedoch wissen hätten können, ist der Umstand, dass der Begriff MENSCHENRECHTE keineswegs auch für die Einheimischen gemacht ist, sondern rein für gewisse (nach Möglichkeit eingewanderte) Randgruppen, die wir uns aufzuzählen hier getrost sparen können. Am heutigen Abend erreichte uns auch die Mitteilung, dass „nationale Aktivisten aus Oberösterreich sich mit willkürlichen und rechtswidrigen Verboten“ nicht zufrieden geben wollen und nun zum öffentlichen Protest aufrufen. In der Mitteilung heißt es u.a.: „Oberösterreich, im speziellen die schöne Stadt im Innviertel, haben gewaltigen Nachholbedarf was den Umgang mit der nationalen Jugend betrifft. Die Strategen in den Büros des Verfassungsschutzes haben offensichtlich nicht kapiert, dass mit einer dauerhaften Veranstaltungssperre für kritische Personen ihr mittelfristiges Ziel – nämlich das Klima ruhig zu halten – nicht erreicht werden kann. Natürlich sitzt schlussendlich der Staat auf dem längeren Ast. Aber jener Apparat wird auch nur dann den Widerstand für längere Zeit – nie dauerhaft – brechen können, wenn er totale Brutalität und höchsten Aufwand einsetzt. Und das will er eigentlich nicht. Denn damit erreicht er genau die Unruhe, die er eigentlich verhindern wollte. Und das wir uns wehren, steht außer Frage. Die Frage ist hier immer nur: Wie?“ Der Veranstalter führt weiter aus, dass es mehrere dutzende Aktivisten gäbe, die auf Nadeln sitzen würden und nur auf den Startschuss warten würden, bis endlich eine Aktion in Gange komme, die auf das Unrecht hinweisen würde. Von „mehreren Dutzend“ zu schreiben scheint uns persönlich etwas hoch gegriffen, dürfte in der Vorweihnachtszeit doch auch bei nationalen Personen die Lust auf Weihnachtsfeiern, Kekse und Punsch leider größer sein, als auf Aktionismus auf der Straße. Die Stadt Ried solle sich schon mal herausputzen, heißt es weiter. Auch auf Nachfrage lassen sich die Versender der Nachricht auf nichts Genaueres festlegen. „Es wird aber eine Aktion stattfinden“ wird abschließend versichert und angefügt, dass es die Pflicht jedes nationalen Aktivisten in Oberösterreich sei, mitzuhelfen, dass der Tag ein Erfolg werde. Im vergangenen Jahr wurde dem BUND FREIER JUGEND in Linz eine Kundgebung
am 10. Dezember verboten, woraufhin dieser zwar nichts mehr dagegen machen
konnte – als bis zum heutigen Tage und noch weiter den Rechtskampf zu führen
-, aber zahlreiche, verärgerte Kameraden Spontanaktionen in der Gegend
durchführten ( http://de.altermedia.info/general/
Auch im Jahr 2006 sucht man vergeblich einen Kommentar von offizieller Seite, der auf die fragwürdigen Rechtszustände im deutschsprachigen Raum hinweisen würde. Stattdessen ereifern sich sog. „Menschenrechtsorganisationen“ im Huldigen der Fremden im Lande, wo man von „gefolterten Schubhäftlingen“ bis zum „Dauerproblem Ortstafelfrage“ lesen muss. Trotzdem,
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Am 14. 6. 2006, dem WM-Spieltag „BRD – Polen“, fand gleichzeitig ein „nationaler Jugendabend“ in Ried im Innkreis statt. Ried deshalb, da sich dort immer mehr interessierte junge Leute finden, die national-politisch aktiv werden wollen. Wir haben die Werbung für diese Veranstaltung, in deren Zuge auch das Länderspiel auf einer Leinwand übertragen werden sollte, auf unsere Weltnetzseite gestellt. Und was passierte? Der Bürgermeister legte dem Wirt nahe, die Rechten wieder auszuladen. Und die Bezirkshauptmannschaft Ried im Innkreis verteilte zwei Bescheide, gemäß welchen die Empfänger über folgendes Kuriosum unterrichtet wurden: Zusammengefasst wurde behauptet, es handle sich bei diesem Jugendabend um einen Abend der ganz gefährlichen Sorte, weshalb dieser besonderer Überwachung bedürfe. Diese würde von einer unbekannten Anzahl ziviler Polizisten und 25 Uniformierter garantiert werden. Und das kostet Geld. Bis daher nichts Neues. Doch: Der Bescheid beinhaltet, dass der Bescheidsempfänger diese Überwachung zu bezahlen hat!! Jeden einzelnen Beamten! Das gab´s schon einmal: Vor 2 ½ Jahren am „Tag der volkstreuen Jugend“ in Österreich: Da waren auch ca. 30-40 Beamte vor Ort. Und dafür sollten ca. 7.000 Euro bezahlt werden. Günstig, für eine Nachmittagsveranstaltung, oder? Diese Sache wurde aber genau am Freitag EINGESTELLT! Das heißt, der Bund Freier Jugend hat einen mehr als 2-jährigen Rechtskampf gewonnen. Und jetzt geht der Tanz von Neuem los? Der Bund Freier Jugend war nicht Veranstalter dieser Abendveranstaltung in Ried am Mittwoch. Doch der Vorsitzende des BfJ, Rene Hönig, bekam diesen Bescheid vor Ort vom zuständigen Behördenvertreter vorgesetzt. Obwohl Hönig betonte, er sei lediglich Gast bei dieser Veranstaltung! Der zweite Bescheidsempfänger war ein nationaler Aktivist aus Leonding bei Linz, Stefan Magnet. Auch er wäre zuständig für die Bezahlung der von niemandem angeforderten Beamten. Doch auch er ist nicht verantwortlich und hat deshalb gleich die Annahme des dubiosen Bescheids am zuständigen Polizeiposten verweigert. Selbstverständlich wird gegen diese, mit einer Demokratie völlig unvereinbaren Methoden, Rechtsmittel ergriffen. Scheinbar wurde es aber doch noch ein lustiger Abend, wie uns von einem Teilnehmer gemeldet wird. „Marmor, Stein und Eisen bricht… doch wir bleiben dir treu!“ Albert Ortig, der neue Anwärter für die Heldenmedaille im Kampf gegen Rechts, versucht weiterhin sein Ried vor „Rechtssympathisanten“ sauber zu halten. Und so sollte den jungen Burschen und Mädchen der „nationale Jugendabend“ am 14.06. in Ried versaut werden. Doch das WM-Spiel haben wir trotzdem gesehen – die Stimmung war gut, vor allem nach dem 1:0 Tor in der 91. Minute. Darauf hin entschlossen sich spontan einige Leute 200 m weiter zu schauen, quasi zum Nachbarn, um den Herren Bürgermeister teilhaben zu lassen an der guten Laune. Der schlief womöglich schon, darum klingelte man zweimal. Wenn´s beim Albert zweimal klingelt… und mit den Worten „Guten Abend, wir wollen dem Herren Bürgermeister ein Ständchen singen, bitte also gut zuhören“ wurde los gelegt. Mit Gitarre und mehrstimmigem Chor wurde unsere neu gewonnene Liebe zum Stadt-Scheriff von Ried zum Ausdruck gebracht: „Marmor, Stein und Eisen bricht“ – „Herzilein, du musst nicht traurig sein“ und „Gute Freunde kann niemand trennen“ Und immer mehr Jugendliche kamen herbei, auch solche, die zufällig vorbeispazierten, um dem Spektakel beizuwohnen. Werfen uns unsere Gegner ständig vor, so verbissen und engstirnig zu sein, dann sollten sie das einmal nachmachen. Wir beweisen Humor – trotz übelster Anfeindungen! – und haben auch keine Scheu, die verantwortlichen Personen mal daheim zu besuchen. Nicht – wie die Schreibtischtäter der Antifa behaupten – um sie zu verprügeln, sondern um ihnen ein Ständchen oder ein Liebeslied zu singen. Ganz einfach um dem Betreffenden zu zeigen, er ist nicht vergessen und tief in unserem Herzen! Albert Ortig, der Bürgermeister der Messestadt Ried, sollte das nächtliche Ständchen als Ouvertüre an die Freiheit – nämlich auch der Andersdenkenden – begreifen. info@b-f-j.de Bericht der OÖN:
Als der Wirt, in dessen Lokal das Treffen Mittwochabend stattfand, mitbekam, dass es sich möglicherweise um Rechtssympathisanten handeln könnte, untersagte er alle Aktivitäten in den Räumen. "Das Fußballspiel Deutschland gegen Polen können sie anschauen - mehr aber nicht. Es gibt keine politische Veranstaltung", so der Gastronom. "Ich habe einmal Wickel mit Rechten gehabt und sogar Morddrohungen bekommen. Ich bin daher lieber vorsichtig." OÖN vom 16.06.2006 |
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Die „öffentliche Sicherheit“ könne nicht aufrecht erhalten werden. Mit diesem für die Republik äußerst peinlichen Bekenntnis wurde die für den 27. Mai 2006 in Ried (Oberösterreich) angemeldete Kundgebung („Multikulti beenden. Fua unsa Hoamatland!“) untersagt. Unter anderem auch, weil eine solche Kundgebung „der Integration nicht zuträglich sei“, wie es in einer Bewertung der Sicherheitsdirektion Oberösterreich bezeichnenderweise heißt. Auch wäre die von Ludwig Reinthaler angemeldete Kundgebung gefährdet, von „Rechtsextremisten“ genutzt zu werden. Schlussendlich musste eine Antifa-Kundgebung als Begründung herhalten: Beide (nationale wie antifaschistische) Kundgebungen wurden verboten, wegen der Unfähigkeit der Republik die Sicherheit aufrecht zu erhalten, wenn gar rund 200 Menschen mit unterschiedlicher Gesinnung in der selben Stadt öffentlich etwas machen wollten – welch Lächerlichkeit. Der Anmelder Ludwig Reinthaler meinte dann in einer Aussendung u.a. dazu: „Wie aber bereits dem Herrn Dr. Obermair, seines Zeichens zuständiger Beamter bei der Bezirkshauptmannschaft der Messestadt Ried, mündlich verkündet, werde ich im Falle eines Verbotes die Stadt Ried in Zukunft noch öfter mit kreativsten Aktivitäten beehren. Neben dem Ausländerthema gibt es noch unzählige andere Tabuthemen, welche von den etablierten Parteien aus Feigheit und Faulheit nicht aufgegriffen werden. Doch die meisten dieser Themen sind zu wichtig um sie einfach unter den Tisch zu kehren. Ried ist weltweit als Messestadt bekannt, und sie wird es zusätzlich auch durch die vom Dokumentationszentrum gesetzten Aktionen werden: Denn der Trubel rund um eine große Messeveranstaltung eignet sich ausgezeichnet um lebenswichtige Fragen unseres Volkes öffentlich zu bearbeiten. Wenn das der Stadt Ried lieber ist, nur gut so. Ich rufe gleichsam zum Sommer des zivilen Ungehorsams in Oberösterreich auf, um die politisch korrekte Ruhe nachhaltig ins Wanken zu bringen. Es ist auch jeder Bürger der zur Kundgebung um 9 Uhr kommen wollte aufgerufen die Stadt Ried am 27.05. mit einem Spaziergang zu beehren, denn das Spazierengehen kann uns die BH nur schwerlich untersagen.“ In einer Aussendung im Vorfeld des 27. Mai hieß es dann noch kurzfristig, auf das rechtswidrige Verbot der Behörde reagierend: „Da aber der nationale Widerstand mehr ist als nur eine „One-Man-Show“ und man kreativer ist wie die plump daher wackelnden Antifaspeckies“ würde ein spontan gegründetes Aktionsbündnis eine andere Veranstaltung organisieren. Es handelte sich hierbei um eine Saalversammlung im Stadtzentrum der Stadt Ried, nicht weit von besagtem Stelzhamerplatz. Über ein zwei Tage zuvor eingerichtetes Infotelefon konnten die Teilnehmer die Veranstaltungslokalität erfragen. Bis 09.30 Uhr trafen dann etwa 60 Kameraden und Kameradinnen ein, um an der Saalversammlung mit Redebeiträgen teilzunehmen. Der Hauptredner kündigte unter anderem ein entschlossenes Vorgehen gegen dreiste Behördenwillkür an, und hob die Tatsache hervor, dass lapidare Verbote die jeglicher Begründung entbehren, nicht achselzuckend hingenommen werden sondern man immer wieder Wege und Mittel finden werde, diese Unterdrückungsversuche zu umschiffen. Dass sich alle politischen Parteien in der Volks-Beschwichtigungs-Taktik betreffend der Ausländerfrage einig seien, steht außer Frage. Alles sei legitim, nur nicht, die Probleme beim Namen zu nennen und ein konsequentes Vorgehen in dieser lebensentscheidenden Sache zu fordern. Es ist die Aufgabe junger Nationalisten dieses Problem durch vielseitige Aktionen zum Gesprächsthema zu machen und die klaren, nationalen Lösungen ins Volk zu tragen. In Bäckereien, Fleischerein, Gast- und Kaffeehäuser, Kleider- und Schmuckgeschäfte traten die Gruppen ein, nahmen in einer Reihe, an den Armen eingehackt, Aufstellung und der Sprecher erklärte dem erstaunten Verkaufspersonal und den Kunden worum es hier geht, nämlich um eine Protestaktion gegen Sprechverbote für kritische Menschen in Österreich! Es gab viel Zustimmung, manchmal gar Applaus, zustimmendes Kopfnicken bei Passanten und auch (oh Schreck!) bei der Polizei, nur wenig verständnislose Ablehnung und noch weniger Desinteresse. Aber alle haben es gesehen und gemerkt: Diese jungen Nationalisten lassen sich nicht verarschen! Diese jungen Nationalisten tragen den Protest auf die Straße, auch und gerade dann, wenn wieder mal eine Behörde geglaubt hatte, mit undemokratischen Verboten Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Immer dann, wenn es aus der Sicht des Nationalismus an der Zeit ist, für die Sache des Volkes aufzustehen! Und was taten die Antifaschisten? Jene Antifas, die großkotzig posaunt hatten, sie würden „Naziumtriebe in Ried“ unter allen Umständen verhindern? Sie taten das, was sie immer tun: Sie tappten tollpatschig in die ihnen gestellte Falle und trafen sich am Stelzhamerplatz, der aber großräumig mit Tretgittern und Polizei abgeriegelt war. In der Mitte saßen sie nun am Boden, wie Gammler, die darum bettelten, etwas strategisches Denken von einem Mitleid empfindenden Bürger geschenkt zu bekommen. Denn dümmer geht’s nimmer, setzen sich diese Helden doch tatsächlich mitten in die Polizeiabsperrung und durften nicht hinaus, wie wilde Tiere in einem Käfig… Und immer wenn eine Gruppe Nationalisten ans Tretgitter kam, um Aufstellung zu nehmen und zu verkünden, warum und wie sie gegen das Sprechverbot protestieren, rannten die Antifas über den ganzen Stelzhamerplatz bis zur Absperrung und plärrten wie vom wilden Affen gebissen. Und als sie sich besonnen hatten, was eigentlich geschehen war, tauchte auf der anderen Seite des Käfigs erneut eine Gruppe Nationalisten auf, mit schwarzen Klebebändern über den Mund gepickt. Und der Lauf der Narren begann von erneut. Vom Käfig in den Kastenwagen kamen schlussendlich zwei der Antifaschisten, weil sie wegen besonders eifriger Herumhüpferei festgenommen wurden. Besondere Delikatesse dabei: Die SLP-Sprecherin Sonja Grusch – ihres Zeichens Kampfemanze – wurde von jenen Geistern, die sie rief, festgenommen… Vielleicht leuchtet jetzt auch manchem Antifanten ein, dass es doch nicht so ein großer Sieg für den „Antifaschismus“ war, dass das System beide Kundgebungen mit dem Verweis auf die „öffentliche Sicherheit“ verboten hatte. Denn mit dieser „Begründung“ kann das System jegliche Kritik an vorhandenen Missständen problemlos verhindern. Egal, ob es dabei um rechte, linke, grüne, braune, rote, weiße Demonstrationen und Kundgebungen geht. Dieser Tag war kein Sieg für die Antifa. Dieser Tag war kein Sieg für die Nationalisten. Dieser Tag war ein Sieg für das System, welches alle politisch nonkonformen Kundgebungen für einen Tag lang in Ried verboten hatte, mit dem Verweis auf die „öffentliche Sicherheit“. Ein Pyrrhussieg allerdings. Denn das System hat seine Maske abermals fallen gelassen und gezeigt, dass es bereit ist, seine eigens aufgestellten „demokratischen Grundrechte“ zu brechen, wenn es um die Unterdrückung kritischer Stimmen geht. Das Volk sieht diesen Verrat. Und das Volk wird hellhöriger. Die Frage ist nur, wie lange sich das Volk das gefallen lassen wird. Nur weiter so, und eines Tages müssen auch die Verantwortlichen am Vorabend der Wende eingestehen: „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“ info@b-f-j.de [28. Mai 2006] |
| 8. Mai: Tag der Befreiung...von Leben, Heimat, Hab und Gut.
Der 8. Mai ist der Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. An jenem Tag, vor 61 Jahren, legten die deutschen Soldaten und europäischen Freiwilligen die Waffen nieder. Und in jenen Tagen – doch auch schon davor und noch viel länger danach – wurde die deutsche Zivilbevölkerung wie Freiwild behandelt: Vertrieben, beraubt, misshandelt, geschändet, geschlagen und ermordet von den feigen Mörderbanden in den Armeen der „alliierten Befreier“. Der westliche Geldkapitalismus und der östliche Staatskapitalismus haben gemeinsam über das deutsche Reich gesiegt. Die Leidtragenden waren die wehrlosesten der Deutschen: Frauen, Kinder, Alte. Vor allem die Millionen aus dem Osten, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden und jene, die dort zurück bleiben mussten, weil man sie erschlagen, erhängt, verstümmelt und erschossen hatte. Weil sie Deutsche waren. Für uns kein Tag zum feiern. Für uns Grund, an die Toten unseres Volkes zu gedenken. Wie in jedem Jahr. Ehrendienst an unseren Toten. Ehrendienst an unserem Volk. Es ist nicht wichtig, ob wir Tausende sind, die offen für die Ehre des deutschen Soldaten auf die Straße gehen, oder ob wir nur eine kleine Schar von Treuen sind, die den gebrachten Opfern gedenken. In Oberösterreich fand wie jedes Jahr ein würdiges Heldengedenken mit Fackelmarsch und Kranzniederlegung statt, durchgeführt von jungen Kameraden aus der Region. 8. Mai – wir feiern nicht! Wir leisten weiter Widerstand: Gegen Fremdbestimmung, Umerziehung und Gesinnungsterror. Bund Freier Jugend info@b-f-j.de
Neujahrsaufruf: Ein Jahr neuer Erkenntnisse und reicher Aktivitäten haben wir hinter uns gelassen. Mit Stolz können wir festhalten, dass es unseren Gegnern nicht gelingen konnte, die Einsatzbereitschaft der volkstreuen Jugend zu ersticken. Und doch, es war das Jahr der bislang massivsten Repression gegen die organisierte Jugend – daraus gilt es zu lernen, sich auf kommendes einzustellen. Es gilt nun zielstrebig wieder Haltung anzunehmen und die Arbeit erneut aufzunehmen: Für eine starke Jugendbewegung – für eine beständige Bewegung die im Gange sein muss, um die politisch-korrekte Ruhe nachhaltig zu stören. Wieder wollen wir mit unseren Veranstaltungen und Aktivitäten – schlicht: mit unserer Anwesenheit, unserem Auftreten – die Menschen unseres Volkes zwingen sich „für“ oder „gegen“ zu entscheiden. Für oder Gegen weitere Ausländerüberfremdung? Für oder Gegen Politbetrug? Für oder Gegen eine am Volke orientierte Existenzsicherung in den Bereichen Arbeit, Bildung, Erziehung usw.? Für oder Gegen eine artgemäße und dem Leben angepasste Kultur? Für oder Gegen ihr eigenes Volk!? Für oder Gegen eine lebenswerte Zukunft? Wer heute noch glaubt durch passives Herumnörgeln etwas verändern zu können ist, linde gesagt, ein Träumer. Und dem, der glaubt, dass ohnedies nichts getan werden kann, sei entgegen gehalten, dass jeder seinen Teil dazu beizutragen hat, sein Umfeld, seinen Einflussbereich zu verändern. Wenn immer alle gesagt hätten, dass sowieso nichts zu machen sei, wäre die Erde wohl in den Augen der Masse noch immer eine Scheibe. Es ist nicht die Aufgabe der Jugend einen ganzen Staat zu ändern. Aber sehr wohl ist es ihre Aufgabe für die Jugend da zu sein – schaffen wir also eine starke, organisierte Alternative die sich zum Nationalismus als die einzig zeitgemäße Lebenshaltung bekennt. Wenn Jugendliche im ehrlichen Zorn über dieses kranke System schimpfen, sag Du ihnen, dass es eine Alternative gibt. Und sag ihnen, dass es junge Landsleute gibt, die sich für diese Idee einsetzen. Wann wäre die Zeit reifer, sich für unseres Volkes Recht einzusetzen? Holen wir uns unser Land zurück! Dies sei unser Jahresvorsatz. „Wo keine Fahne mehr entflaggt, da stehe in der Pflicht.“ Bund Freier Jugend
Demonstration zum Tag der Menschenrechte Eine Demonstration zum Tag der Menschenrechte wollten Aktivisten in Linz (Oberösterreich) am 10. 12. 2005 abhalten. Die Demonstration wurde polizeilich untersagt. Daraufhin wurden am 10. 12. Spontandemonstrationen in den benachbarten Orten Freistadt und Gallneukirchen abgehalten. Die Polizei versuchte in Mißachtung der Rede- und Versammlungsfreiheit auch diese Demonstrationen zu unterbinden und nahm die Personalien einiger Teilnehmer auf. 10. Dezember 2005. Weltweiter Tag der Menschenrechte, drittes Adventwochenende. In der kleinen Stadtgemeinde Gallneukirchen, 15 km nördlich von Linz, herrscht reges Leben. Es ist Weihnachtsmarkt und der Platz um die Kirche ist voll mit Menschen, die sich zwischen den Ständen durchschlängeln. Doch plötzlich drängen immer mehr Neugierige an den Straßenrand, gelockt von lauter werdenden Sprechchören. Eine Marschformation in Zweierreihen nähert sich, vorneweg ein Transparent mit der Aufschrift „Heimatrecht ist Menschenrecht“. Unterhalb des Marktes hält der Zug und über Lautsprecher wird den verdutzten Weihnachtsmarktbesuchern kundgetan, warum hier die Stille gestört wird. „Heute ist der internationale Tag der Menschenrechte. Grund genug für Politiker und Gutmenschen von Menschenrechten und Humanität zu faseln. Doch genau am heutigen Tag, wird volkstreuen Menschen in Österreich das Recht auf freie Meinung und Versammlungsfreiheit abgesprochen. Zustimmende Rufe („Weiter so! Zeigts es dem Gsindel!“), aber auch Groll über den zerstörten Weihnachtsfrieden am Adventmarkt schlägt den jungen Nationalisten entgegen. Und unter den lauten Sprechchören wie „frei – sozial – national“ und „Wer hat uns verraten? – Pseudodemokraten!“ bahnt sich der Marschblock den Weg durch die Menge und lässt die gaffenden Bürger hinter sich zurück. Eine kurze Aktion – viel Wirbel, viele Fragen, viel Unbehagen bleibt zurück. Wer waren diese Leute? Was treibt junge Menschen soweit, dass sie so etwas machen? Ist es Tapferkeit oder Dummheit, was diese Jugendlichen anspornt? Die Demonstration löst sich auf, die Aktivisten gehen auseinander. Doch die bekannten Blaulichter blinken schon am Ende der Straße und mit Vollgas naht der erste Streifenwagen der Polizei und stürzt sich auf die ersten vermeintlichen Aktivisten. 8 werden festgenommen. Auf dem Wachzimmer haben sie jedoch den Polizisten, die selbst nicht genau wissen was hier vor sich gegangen ist, nichts zu sagen. Was auf den Transparenten stand, haben sie vergessen. Und was gerufen wurde, haben sie selbst nicht verstanden. Und mit den Hütern dieser zweifelhaften Ordnung gibt es keine Kooperation. Und so ähnlich war es eine Stunde zuvor in Freistadt, im Norden Oberösterreichs an der Grenze zum heutigen tschechischen Staatsgebiet. Nur diesmal gänzlich ohne Polizei. Mit Transparenten und Parolen durch das Linzertor – bis zum Stadtplatz, wo eine Zwischenkundgebung stattfand – zurück über die Hauptstraße. Diesmal keine Polizei. Dafür viele aufgerissene Fenster mit neugierigen Gesichtern. „Temelin und Asylbetrug – von dieser EU haben wir genug!“ rufen die verwegenen Burschen und Mädchen. Viel Zustimmung – winken, lachen – viel Verwunderung und Zweifel, vor diesem ungewohnten Bild, der jungen revolutionären Jugend, die nicht in die vorgefertigten Denkschablonen dieses kranken Systems passt. Denn sie wollen nicht so sein, wie die biederen, feigen und faulen Bürger. Wie jene Bürger, die – jeder für sich – einen Teil Schuld mittragen, dass unser Volk so erbärmlich am Boden liegt. Sie kennen nur Ichsucht und Materialismus. Sie lieben den bürgerlichen Wohlstand und hüten den lächerlichen Schutzwall, den sie um ihre kleine Welt aufgebaut haben. Und doch sind sie Volksgenossen, die nur einen tiefen Schlaf träumen, aus dem sie aber langsam geweckt werden müssen. Den Weckruf empfindet niemand als angenehm. Und schon gar nicht den, der so rücksichtslos „Tagwache!“ ruft. Doch was wäre eine Kompanie Soldaten ohne den Einen, der sie zum morgendlichen Appell ruft? Der Staat zwingt die volkstreuen Nationalisten in Österreich zu solchen Aktionen. Aber würde der Widerstand dieser sich selbst bewusst gewordenen Jugend nicht zur Farce verkommen, wenn sie sich von Behördenverboten, Verwaltungsstrafen und Verfolgungen aller Art aufhalten ließen? Würde dieser Widerstand nicht lächerlich sein, geht es doch um des Volkes Heil oder Tod! Mit rauen, unterkühlten Händen werden die Transparente einige Kilometer weiter auf einer Raststätte zusammengefaltet. Mit der heißen Sehnsucht, bald wieder offen hinaus zu treten, mit der eisernen Gewissheit, dass dieser Tag bestimmt bald wieder kommen wird. Der Weihnachtsmarkt in Gallneukirchen eine Stunde später. Der „Wirbel um die illegale Demonstration von Rechtsradikalen“ – wie es Medien am Montag nennen werden – ist schon wieder verklungen. Nur mehr Wenige sprechen darüber. Nur mehr der alte Huber erzählt seinem ehemaligen Arbeitskollegen wie er schon beim Verlassen des Hauses den Lärm gehört hätte und wie er dann der Kundgebung gelauscht habe. Und der Thomas vom Sportverein sagt zu seiner Frau, dass die frechen Hund´ eigentlich Recht hätten, was seine Frau mit einem achselzuckenden „aber doch nicht am Weihnachtsmarkt“ quittiert. Ein kleiner Bub fragt seine Mama während er sie am Mantel zupft „Was waren das vorher für Männer“, doch sie kann ihm keine Antwort geben. Und die große Aufregung von vorhin ist schon wieder verpufft. Ein alter Herr ruft freudig „Die Schafe sind ja echt“ als er bei der Krippe vorbeigeht. Gegenüber diskutieren schon die Jungs vom Teestand ob man am Weihnachtsmarkt wirklich „Tote Hosen“ spielen könne und beim Kerzenziehen und der nächsten Runde „heißer Maroni“ stehen die Leute wieder Schlange. Alles so, als wäre nichts passiert.
info@b-f-j.de
[11. Dezember 2005] |