Demonstration in Marienfels

In der Taunus-Gemeinde Marienfels (Rheinland-Pfalz) demonstrierten am 28. 5. 2005 ca. 200 Nationalisten und Anhänger der NPD für die Wiedererrichtung des am 30. April 2004 durch Linksradikale zerstörten Denkmals für die Gefallenen des I. SS-Panzerkorps. Das Denkmal war 1971 im Einverständnis mit der Gemeinde errichtet worden. Versehen war es mit der warnenden Inschrift: „Die Toten der Kriege mahnen die Welt zum Frieden.“ 

Der Marsch begann mit fast zweistündiger Verzögerung, weil die Polizeiführung die Teilnehmer mit schleppenden Personen- und Fahrzeugdurchsuchungen schikanierte.

Trotz der in Rheinland-Pfalz in den Medien und Behörden seit über zwei Wochen laufenden Kampagne gegen Teilnehmer nationaler Demonstrationen fanden sich über 200 Kameradinnen und Kameraden in Marienfels ein und zeigten öffentlich, daß sie sich nicht einschüchtern und kriminalisieren lassen.

Während der Kundgebung vor dem Gemeindehaus in der Ortsmitte sprachen die Kameraden Siegfried Borchardt und Sven Skoda (NPD Düsseldorf) deutliche Worte zur aktuellen Repression gegen freie Kräfte. Der Vorsitzende der Niederländischen Volks-Union, Constant Kusters, sprach über die Zerstörung des Ehrenmals und über das stillschweigende Einvernehmen etablierter Politiker und kriminellen roten Pöbels, mit Hetze und Gewalt gegen die Ruhe unserer Toten vorzugehen. Anschließend wurde das Grußwort des Parteivorsitzenden der NPD, Udo Voigt, verlesen. …

[29. Mai 2005]

 

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Protestdemonstration in Marienfels

Am 8. 5. 2004 demonstrierten ca. 200 Patrioten in. Marienfels (Rheinland-Pfalz). Nach Polizeiangaben wurde lediglich ein möglicherweise verfassungswidriges Flugblatt sichergestellt. Festnahmen oder verletzte Personen wurden nicht gemeldet.

Die Rechten wollten mit ihrer Demonstration gegen die Zerstörung eines Mahnmals zum Gedenken an das I. SS-Panzerkorps auf dem Friedhof der Ortschaft protestieren. Gegen die rechte Demonstration hatte eine linke "Allianz der Vernunft" (!) unter Federführung des sog. DGB zu einer Protestkundgebung aufgerufen, an der angeblich 200 Personen teilnahmen.

Das Mahnmal für gefallene Soldaten der Waffen-SS war 1971 aufgrund eines zunächst auf 30 Jahre befristeten Nutzungsvertrages auf dem Marienfelser Friedhof errichtet worden. Im vergangenen November war es schon einmal zu einer Demonstration gekommen, weil der Gemeinderat des Ortes beschlossen hatte, den Vertrag mit einem Kameradschaftsverband von Soldaten nicht mehr zu verlängern und das Mahnmal abzubauen. Damals standen sich rund 300 Rechte und etwa 500 Linksradikale  gegenüber.

Marienfels
Protestdemonstration am 8. 5. 2004 in Marienfels

Um eine erneute Demonstration dieser Art zu verhindern, wurde beschlossen, das Ehrenmal bis spätestens 2005 zu entfernen. Daraufhin hatten Unbekannte, die wahrscheinlich unter den demonstrierenden Linksradikalen zu finden gewesen wären, Ende April das Mahnmal nachts umgeworfen und dabei zerstört.

[8. Mai 2004]

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Linksradikale zerstören Ehrenmal für das I. SS-Panzerkorps in Marienfels

Protestmarsch am 8. Mai! 

In der Nacht zum 30.04.2004 wurde das Ehrenmal für das I. SS-Panzerkorps in Marienfels vollständig gewaltsam zerstört. Das Ehrenmal wurde mit schwerem Gerät umgestürzt und die Trümmerstücke mit Farbe beschmiert.  Kriminelle Antifaschisten haben damit die schändlichen Abriss-Pläne des örtlichen Gemeinderates unter Vorsitz von Bürgermeister Axel Harlos ausgeführt. Die Schändung des Ehrenmals war vom Bürgermeister bereits im letzten Jahr durch einen entsprechenden Abrißbeschluß und entsprechend eindeutige Äußerungen öffentlich legitimiert worden. Wieder einmal haben etablierte Politiker und krimineller roter Pöbel offenbar Hand in Hand gearbeitet, wenn es darum geht, mit Hetze und Gewalt gegen die Ruhe unserer Toten vorzugehen.

Der nationale Widerstand wird das nicht stillschweigend hinnehmen. Schon anläßlich unserer Protestdemonstration im November letzten Jahres für den Erhalt des Ehrenmals haben wir Bürgermeister Harlos und seinen Spießgesellen versprochen, daß wir nicht locker lassen werden! Wir haben davor gewarnt, Hand an dieses Ehrenmal anzulegen und die Ehre der Toten zu beleidigen! Nun müssen die Verantwortlichen die Konsequenzen ihres Treibens tragen. Auch wenn der Herr Bürgermeister vielleicht nicht selbst bei Nacht und Nebel Hand angelegt haben mag, so hat er diese Schandtat doch ebenso herbeigerufen und legitimiert, wie die ehrlose Gegendemonstration im November letzten Jahres.

Das Ehrenkomitee 8. Mai, das bereits im November letzten Jahres zu einer Protestdemonstration für den Erhalt des Ehrenmals aufgerufen hatte, ruft nunmehr für den 8. Mai zu einem erneuten Protestmarsch in Marienfels auf. Der nationale Widerstand protestiert gegen die Schändung des Ehrenmals und die geistigen Brandstifter im Gemeinderat, die den Abriß des Ehrenmals öffentlich legitimiert haben. Der nationale Widerstand wird so oft nach Marienfels kommen, bis dort wieder ein Ehrenmal für die Gefallenen des I. SS-Panzerkorps errichtet worden ist! Wir werden unseren Schwur nicht brechen: Treue um Treue!

Zeit: Sonnabend, 8. Mai 2004, 14:00 Uhr Ort: Marienfels bei Koblenz Nähere Informationen zu Treffpunkten, Telefonnummern und Rechtslage folgen noch.

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Demonstration in Marienfels

Für den Erhalt eines Kriegerdenkmales in Marienfels (südlich von Bad Ems, Rheinland-Pfalz) demonstrierten am 22. 11. 2003 ca. 300 Mitglieder und Anhänger eines Kameradschaftsbundes. Linksradikale wollen das Ehrenmal niederreißen lassen, da es sich um ein Denkmal der SS-Divisionen "Leibstandarte Adolf Hitler" (1. SS-Panzerdivision) und "Hitlerjugend" (12. SS - Panzerdivision) handle, das sich zu einer Pilgerstätte für "Neonazis" entwickeln könnte.

Unter Anführung eines Bundestagsabgeordneten der "Grünen" demonstrierten mehrere Linksradikale gleichzeitig für die Zersörung des Kriegerdenkmales. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort und trennte die Teilnehmer beider Demonstrationen. Für die Kundgebung des Kameradschaftsverbands war nach Erkenntnissen des sog.  Verfassungsschutzes von Rheinland-Pfalz bundesweit in der rechten Szene geworben worden. Auch die NPD hatte zur Teilnahme aufgerufen. Für die Gegendemonstration der "Allianz der Vernunft" hatten u. a. Landespolitiker von  CDU, SP, FDP und Grünen geworben.

Marienfels

Der Kameradschaftsverband hatte auf seiner Demonstration zunächst durch den Ort Mrienfels ziehen wollen. Um die Teilnehmer beider Protestmärsche zu trennen, hatte die Verbandsgemeinde Nastätten jedoch den Demonstrationsweg verkürzt. Dies war noch am Abend des 21. 11. vom rheinland-pfälzischen Oberverwaltungsgericht bestätigt worden. Die Richter verwiesen darauf, daß ohne eine räumliche Trennung Zusammenstöße zwischen beiden Gruppen kaum zu vermeiden seien.

Marienfels
Heldengedenken in Marienfels am 22. 11. 2003

[22. November 2003]

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Gedenken am Volkstrauertag in Thüringen

Zum Volkstrauertag am 16. Nov. 03 organisierte die DP zwei Gedenkveranstaltungen zu Ehren der Gefallenen zweier Weltkriege in Südthüringen. 

Auf der Schmücke in der Nähe von Oberhof, ehrten am Grabe eines unbekannten Wehrmachtssoldaten, 45 Kameradinnen und Kameraden aller Altersstufen, die gefallenen Soldaten sowie die Opfer des völkerrechtwidrigen Bombenholocaust der Alliierten auf deutsche Städte und die Millionen in Gefangenschaft zu Tode gekommenen Soldaten der deutschen Wehrmacht. Der DP Landesvorsitzende Kurt Hoppe brandmarkte die „Antiwehrmachtsausstellung“ als Versuch die Angehörigen der deutschen Wehrmacht zu kriminalisieren und den Anschein erwecken zu wollen, daß die Soldaten unehrenhaft gekämpft hätten. Es einer Ehrung der Gefallenen also nicht bedürfe. 

Dieser Einstellung steht die übergroße Mehrheit der Deutschen gegenüber betonte Hoppe in seiner Gedenkrede. Auch Michael Burkert - Mitglied des Landesvorstandes der DP - sprach die große Leistung aller Verbände der deutschen Wehrmacht bei der Verteidigung des Deutschen Reiches an. Auch er betonte, daß heute Soldaten in fernen Ländern stehen und nicht wissen wofür sie dort kämpfen sollen. Karl-Heinz Geyer, der die Gräber entlang des Rennsteiges um Gehlberg/Oberhof seit Jahren betreut, verwies in seiner Rede darauf, daß die Hauptschuldigen am Ausbruch des zweiten Weltkrieges in England und den USA zu suchen sind. 

Zu Beginn wurden Kränze und Gestecke am Grabe niedergelegt. Eine disziplinierte und dem Anlaß entsprechende Veranstaltung, die ohne jede Störung verlief. 

Die zweite Gedenkveranstaltung fand am Nachmittag um 17:00 Uhr, organisiert von Michael Burkert, in Friedrichroda statt. Dort hatten sich 40 meist Jugendliche Kameradinnen und Kameraden in der Nähe der Kirche eingefunden, um in einem Schweigemarsch zum hochgelegenen Kriegerdenkmal zu marschieren, wo dann Fackeln entzündet wurden. Im Lichte der Fackeln wurden Gedichte und Redebeiträge (Kurt Hoppe, Michael Burkert) vorgetragen und zwischendurch erklangen leise Lieder die dem Anlaß entsprachen. Zu den eigentlichen Veranstaltungsteilnehmern gesellten sich am Kriegerdenkmal auch einige Bürger der Stadt Friedrichroda, die von der Atmosphäre der Veranstaltung sehr angetan waren. 
Alles im allem, zwei Veranstanstaltungen die wir als vollen Erfog werten können.
Für deutsche Interessen einzutreten heißt auch, seiner Gefallenen zu gedenken und sie zu ehren. 
Deutsche Ahnenehrung ist für jeden wahren nationalen Sozialisten ein Eckpfeiler seiner Arbeit.

Kurt Hoppe & Michael Burkert
SCfroda@aol.com

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Trauer auch für Verfemte und Vergessene
Doppelveranstaltung in Lübeck und Schönberg

Die Vertreter des Bündnis RECHTS  aus Lübeck und Mecklenburg gedachten in zwei gemeinsamen Veranstaltungen mit zwei Kranzniederlegungen auf dem Lübecker Ehrenfriedhof und am Schönberger sowjetischen Ehrenmal der Kriegs- und Kriegsfolgetoten. Angesichts der Vorgänge um den Abbruch des Ehrenmals für das I. Panzerkorps in Marienfels, bei dem die Gemeinde eine Auswahl der Besucher versucht vorzuschreiben, erinnerte Reinhart Jahnke an das Schicksal der griechischen Sagengestalt Elektra, der man die Bestattung ihres Bruders verweigern wollte. Noch ist es nicht so weit, daß man dem deutschen Volk eine Minderheit Trauer und seine Art mit den Toten umzugehen vorschreiben könne. Ganz ausdrücklich verwies Jahnke auf den Standpunkt Ralph Giordanos, der auch dem deutschen Volk die angemessene Erinnerung an seine Toten der Kriege und der Vertreibung zubilligte und somit auch das Vertreibungsehrenmal zugestand. Er verwies ausdrücklich auf die 40 erschossenen Zivilisten, die beim Einmarsch de!
r Briten in Lübeck der Willkür zum Opfer fielen, an die von Fremdarbeitern ermordete achtköpfige Familie des Gutes Hohewacht, wobei für diese Personengruppen nirgendwo in Lübeck ein Gedenkstein errichtet worden sei. Nach einer Gedenkminute begab man sich nach einer "Diskussion" über den Verbleib des Kranzes des BR nach dem Eintreffen der Politoberen der Stadt in die ehemalige Residenzstadt Schönberg in Mecklenburg.

Hier erfolgte die Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal. Westmecklenburg wurde erst am 1. Juli 1945 von den Briten an die Sowjets übergeben, so daß die dort Bestatteten mit den eigentlichen Kampfhandlungen vor dem 8.Mai nichts zu tun hatten. In Erinnerung an die auf deutscher Seite gegen den Stalinismus kämpfenden Soldaten Rußlands, der Ukraine und des Kaukasus wurde hier der Kranz niedergelegt. Nirgendwo gäbe es einen Ort der Trauer und Besinnung für diesen Personenkreis, so daß es an der Zeit sei, auch dieser totgeschwiegenen Menschen zu gedenken. Reinhart Jahnke verwies darauf, daß nach der Kapitulation diese Verbände Stalin ausgeliefert wurden, der erbarmungslos gegen sie und ihre Familienangehörigen in den Lagern vorging. Aber auch die Tatsache, daß die sowjetischen Kriegsgefangenen nach ihrer Rückkehr in die UdSSR als Deserteure, die Fremdarbeiter als Kollaborateure von Stalin abgeurteilt und in Zwangsarbeitslagern landeten, was meist den sicheren Tod bedeutete, müs!
se endlich erwähnt werden. Gerade auch Ihnen  gelte unsere Hochachtung. Das deutsche Volk habe gerade mit den Völkern der Ex-Sowjetunion seinen Frieden geschlossen, weil als Besatzer nur die Rote Armee unser Land bisher verlassen habe. Nach der Gedenkminute konnten alle Teilnehmer den Veranstaltungsort ungestört verlassen.

Bündnis RECHTS Pressemitteilung vom 16. November 2003

Landesgeschäftsstelle Mecklenburg - Vorpommern: Reinhart Jahnke , Am Waldrand 10 , D-23627 Groß Grönau

Für das Bündnis RECHTS
Reinhart Jahnke
infodienst@buendnis-rechts.com

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Ruhm und Ehre den deutschen Frontsoldaten

Etwa 100 Patrioten demonstrierten am 18. 6. 2005 in Halbe (Brandenburg) unter dem Motto “Ruhm und Ehre den deutschen Frontsoldaten und Opfern kommunistischer Gewaltherrschaft". Die Hoffnung der "demokratischen Parteien", durch weitere Beschneidung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit per Anlaßgesetzgebung Demonstrationen in Halbe verbieten zu können, erfüllte sich nicht. Das Brandenburger Oberverwaltungsgericht bestätigte zwar eine Beschränkung der Versammlung auf das Bahnhofsgelände. Das OVG erklärte aber dazu, diese Beschränkung könne nicht mit dem "Gedenkstättenschutzgesetz" begründet werden, sondern damit, daß Zusammenstöße mit Gegendemonstranten zu befürchten seien...

Die Veranstaltung wurde angeblich auch zum Test des neuen "Gedenkstättenschutzgesetzes" durchgeführt. Durch das "Gedenkstättenschutzgesetz", das am 20. 5. 2005 im Landtag von Brandenburg gegen die Stimmen der  DVU beschlossen wurde, sollten Gedenkfeiern nationaler Gruppen in  Halbe verhindert werden. 

Etwa 250 Gegendemonstranten, davon ein Großteil Politfunktionäre der "demokratischen Parteien", protestierten gegen die rechten Demonstranten. Bundestagspräsident W. Thierse (SP) kritisierte die Weigerung des Brandenburgischen Innenministers Schönbohm (CDU), an der Gegendemonstration teilzunehmen. Seebohm kam zwar nach Halbe, nahm aber nicht an der Gegendemonstration teil sondern besuchte die Polizeitruppen. Das "Aktionsbündnis gegen Heldengedenken und Nazi-Aufmärsche in Halbe" hatte zu seiner Kundgebung rund 3000 Menschen erwartet. Als Redner traten u. a. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, Ministerpräsident Matthias Platzeck (beide SP) sowie PDS-Chef Lothar Bisky auf.

[18. Juni 2005]

Deutscher Buchdienst

HALBE: DER WEG IST FREI!
Nachfolgend Berichte und Kommentare
zum 18. Juni 2005 und mit Blick
auf Heldengedenken am 12. November 2005:

Als erstes ein Bericht Thüringischer Kameraden,
entnommen der Seite www.fkhalbe.de:

Halbe 18.06.2005: Heldengedenken ist jeden Tag...

...natürlich betrifft dies ein innerliches und persönliches Gedenken an die gefallenen Helden unseres Volkes und die, der befreundeten Völker im großen Ringen um die europäische Freiheit. Heute fanden sich zwischen 100 - 120 volkstreue Menschen in Halbe ein, um unter dem Motto: "Ruhm und Ehre dem deutschen Frontsoldaten und den Opfern der kommunistischen Gewaltherrschaft !" dem Aufruf des -Freundeskreis Halbe- zu folgen.

Nach dem erwarteten und eigentlich üblichen Rechtsstreit vor den Verwaltungsgerichten, konnte man sich also heute um 12 Uhr am Bahnhof in Halbe treffen. Empfangen wurde man von einem großen Aufgebot an Polizei, welche wohl scheinbar in ihrer Freizeit viel mit Tieren zu tun haben, denn sie meinten uns eine Art Käfig bauen zu müssen, worin wir unsere Veranstaltung abhalten sollten. Dabei ist es sogar im bundesrepublikanischen Umweltministerium von Frau Künast normal, dass Käfighaltung bekämpft und abgelehnt wird. Scheinbar gilt das aber bei volkstreuen Menschen nicht und diese können ruhig in einen Käfig eingezwängt werden...

Man schien schon daran erkennen zu können: Hier versuchen sich ein paar „Polizeiexperten“ an kreativer Provokationstaktik. Als erster Redner trat Kamerad Worch auf. Dieser klärte die anwesenden Kameraden noch einmal über den abgelaufenen Rechtskampf auf und machte deutlich, mit welchen Mitteln der Staat versuchte das Heldengedenken sowohl am heutigen Tage, als auch im November zu verhindern. Am Interessantesten dürfte wohl das „plötzliche Auftauchen“ von Pollern zu sein, welche den Weg zum Friedhof nun versperren sollten. Diese werden „komischerweise“ mitten in einem Rechtskampf aufgebaut, wo noch gar nicht feststehen konnte, ob der Marsch genehmigt wird oder nicht! Zum Glück sind diese Poller keine unüberwindbaren Hindernisse und es gab in der BRD-Geschichte bereits massig Beispiele, wo Steuergelder für Sachen ausgegeben wurden, welche völlig nutzlos waren und hinterher wieder abgerissen werden mussten...

Zwischenzeitlich beratschlagte wohl auch der „große Rat der Polizeiführung“ und ihm fiel wohl ein, dass die Versammlungsteilnehmer ja eigentlich gar nicht im fein aufgebauten Käfig standen, sondern vielmehr auf dem Gelände der -Deutschen Bahn-. Diese wollte natürlich keine „Besetzung“ von volkstreuen Menschen und somit forderte die Polizeiführung die Kameraden auf, sich in den Käfig zu bewegen. Dies stieß erwartungsgemäß auf Ablehnung und man wusste nun nicht so recht was man mit den Leuten tun sollte. Da laut Grundgesetz niemand dazu gezwungen werden kann, an einer Demonstration direkt teilzunehmen, entschloß sich ein Großteil der „vorherigen“ Demo-Teilnehmer, für den Bereich außerhalb des Käfigs. Somit wurden rechtlich aus den Demonstrationsteilnehmern Zuschauer der Demonstration bzw. Kundgebung.

Als nächster Redner trat der Kamerad Hohensee aus Norddeutschland auf und sprach inhaltlich deutlich gegen die gleichgeschaltete Geschichtsklitterung und gegen das einseitige Bild, was heute, wie seit 60 Jahren, verbreitet wird. Frauen und Männer, welche die mit Dreck übergossene Zeit erlebt haben und aus eigenen Erfahrungen sprechen können, werden als Verrückte abgestempelt ! Demgegenüber steht die deutsche Jugend, welche sich der Wichtigkeit einer objektiven Sichtweise, gerade heute, bewusst ist und dementsprechend NICHT auf das Gerüst von Lüge und Verleumdung reinfällt !

Zwischenzeitlich hat der bereits oben erwähnte (und vom Verfasser vermutete) „große Rat der Polizeiführung“ weiter nachgedacht, was man denn noch machen könnte, um die trauernden Menschen zu nerven und förmlich zu provozieren. Dies dachte man während der Rede des Kameraden Hohensee auch gefunden zu haben, denn man zähle nunmehr die offiziellen Versammlungsteilnehmer (also die, welche innerhalb des Käfigs waren). 14 an der Zahl konnten ausgemacht werden und somit war die Lautstärke der Beschallungsanlage -laut Aussagen der Polizei- zu laut, denn 14 Leute brauchen nicht soviel Dezibel (...)...

Als letzter Redner an diesem Tage konnte man den Kameraden Axel Reitz begrüßen, welcher es sich nicht nehmen ließ, auch noch einige Worte an die anwesenden Kameraden -im Käfig- und die zuhörenden (aber rechtlich nicht teilnehmenden) Kameraden zu wenden. Er machte deutlich, dass hier auch den gefallenen Arbeitern des Volksaufstandes von 1953 gedacht wird und das das wahre und freiheitliche Deutschland in den Herzen der vielen volkstreuen Menschen lebt, welche sich tagtäglich gegen Lügen, Hetze, Repression und Anfeindungen jeglicher Art ausgesetzt sehen. Heutzutage dreht sich das etablierte Karussell der Machtelite noch so wie sie es wollen, aber dies wird nur solange gehen können, wie es das Volk zulässt. Kamerad Axel beendete seine Rede mit einigen Worten eines großen Deutschen und danach wurde die Veranstaltung von Kamerad Lars Jacobs (dem hier besonderer Dank für die Demonstrationsorganisation gilt) beendet.

Zum Schluß musste man noch hohen Besuch aus der brandenburgischen Politkaste am Rande belächeln, welcher sich -im Schutze seiner “Bodyguards“- nicht nehmen ließ, „mal vorbei“ zu schauen. Man überlege einmal, wie viele Mann Bewachung die ehemalige deutsche Reichsführung hatte, wenn sie öffentlich auftrat. Heute hat jeder mittlere Politiker ab dem Landtag, scheinbar seine eigenen Personenschützer. Fragt sich nur, wer hier vor wem geschützt werden soll(te).

Störungen von „Antifaschistischer“ Seite gab es keine ! Angekündigt waren für diesen Tag großspurig 3.000. Anwesend waren -trotz attraktiven eingesetzten Pendelverkehres durch die staatliche Infrastruktur- zwischen 600-800 selbsternannte „Gutmenschen“.

Wir, als -Freundeskreis Halbe- und die weiteren anwesenden Kameraden haben einmal mehr bewiesen, dass wir uns nicht daran hindern lassen, den gefallenen Helden unseres Volkes zu gedenken und zu ehren ! Daran ändert weder eine selbsternannte -Antifa- etwas, noch eine Staatsmacht, die meint, sie könne die eigenen Gesetze aushebeln und nach eigenem Gutdünken auslegen ! Auch Polizisten mit einer Ader zum Possenspiel oder zur Komik werden dies nicht verhindern können...

<<<Kommentar hierzu:>>>
Die Teilnemerzahlen der gutmenschlichen Gegendemonstration werden von vielen Medien sehr unterschiedlich angegeben; die niedrigste kursierende Zahl ist 250 (laut rbb aktuell um 21:45); dann wurden 400 genannt oder auch 700 und als höchste Zahl 800. Aber selbst wenn man von der höchsten genannten Zahl ausgeht, den 800, ist das noch immer ein peinliches Ergebnis für eine Veranstaltung, an der immerhin der zweihöchste Mann der Republik (Bundestagspräsident Thierse) und der Ministerpräsident eines Landes sowie weitere Mitglieder der Landesregierung teilgenommen haben. Man muß kein Spötter sein, um dazu zu sagen: Volksvertreter offenbar ohne Resonanz beim vertretenen Volk! - Woran das bloß liegen mag?!

Weiter mit Auszügen aus der in Berlin erscheinenden Zeitung „Tagesspiegel“,
www.tagesspiegel.de

Auch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) ist nach Halbe gekommen. Nun steht er neben dem Podium auf dem Goetheplatz und sagt: „Es ist sehr unvorsichtig, im Vorfeld Teilnehmerzahlen zu veröffentlichen.“ Thierse weiß um deren symbolische Bedeutung. Er deutet sie so: „Wichtig ist nicht, wie viele wir sind. Wichtig ist, dass wir mehr sind.“ Demnach 800 zu 100 - ein deutlicher Sieg für die wehrhafte Demokratie. Ministerpräsident Matthias Platzek sieht das ähnlich.
.......
Doch jenseits der Zahlen geht es noch um etwas ganz anderes. Die Neonazis wollten ein Exempel statuieren: Im Mai hatte der Brandenburger Landtag ein Gedenkstättenschutzgesetz beschlossen, das die Kriegsgräberstätten im Land schützen soll. Wichtigstes Ziel des Gesetzes: Braune Provokationen auf Deutschlands größtem Soldatenfriedhof Halbe zu verhindern.

Also wollten sich die Nazis nun in der Nähe des Friedhofs zum Heldengedenken versammeln. Ein Probelauf für den kommenden Volkstrauertag. Das weiß auch Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU), der sich wie angekündigt „nicht als Politiker sondern als oberster Chef der Polizei“ kurz sehen lässt. Er muss unangenehme Fragen beantworten, weil das Oberverwaltungsgericht (OVG) am Freitag darauf hingewiesen hat, dass das Gedenkstättenschutzgesetz nicht ausreicht, um das Treffen der Neonazis auf den Bahnhofsvorplatz zu beschränken.

Der Waldfriedhof in Halbe sei - anders als etwa die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück - vom Landesgesetzgeber nicht zu einem besonders geschützten Ort im Sinne des Versammlungsgesetzes erklärt worden, heißt es in einer OVG-Pressemitteilung. Ob die Landesregierung mal wieder gepfuscht habe, fragt eine Journalistin. „Wir werden das in aller Ruhe juristisch auswerten“, antwortet Schönbohm. Es klingt, als komme es im Herbst darauf an, dass mehr als 800 Gegendemonstranten den Weg nach Halbe finden.

<<<Kommentar hierzu: >>>

„Ob die Landesregierung wieder einmal gepfuscht habe“, fragt da eine Journalistin. Ein schöner Satz. Man muß ihn sich auf der Zunge zergehen lassen! Soviel Vertrauen also genießt die brandenburgische Landesregierung in Journalistenkreisen?! - Denn es ist ja nicht nur die FRAGE dieser einen Journalistin; es ist auch der Umstand, daß eine überregional bedeutsame Berliner Tageszeitung wie der „Tagesspiegel“ diese Frage ABDRUCKT. Und die etwas peinliche Antwort von Jörg Schönbohm.

Selbst für den, der nicht als vernetzter Insider oder als politisch besonders interessierter Mensch oder als juristischer Fachmann den Inhalt des OVG-Beschlusses genau kennt, wird deutlich: Das Gräberstättengesetz ist ein stumpfes Schwert bei dem Versuch, das Heldengedenken vom Vorplatz des Waldfriedhofs Halbe fernzuhalten. Bürokratische Tricks wie die „Entwidmung“ einer Straße oder die Aufstellung von straßensperrenden Pollern sind es genausowenig.

Zum guten Schluß kann nur zitiert werden, was die verbreitetste nationale Internetquelle, Stoertebeker-Netz (www.stoertebeker.net) dazu sagt:

Wir tragen daher vermutlich wohl Eulen nach Athen, wenn dieser Tag vom Freundeskreis Halbe als glattes 1:0 gewertet wird.

<<<Kommentar hierzu: >>>

DEM IST NICHTS MEHR HINZUZUFÜGEN!

Mit besten Grüßen
Christian Worch
worch@freier-widerstand.net

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Heldengedenken in Halbe (Brandenburg)

Die von Lars Jacobs (parteifrei) angemeldete und von Mitgliedern des Freundeskreis Halbe (parteifrei) geleitete und moderierte Versammlung zum Heldengedenken fand heute würdig und ungestört statt.

Nach einem kurzen Auftakt organisatorischer Natur und einem gleichfalls kurzen Abriß über die behördlichen Schikanen, denen diese Versammlung wieder ausgesetzt war, fand ein Sangesvortrag des Liedermachers André Lüders (parteifrei) statt. Dann zog ein beeindruckender Zug zum Waldfriedhof hoch, angeführt von den Trägern von nicht weniger als 62 Kränzen zur Ehrung der dort bestatteten deutschen Soldaten und unserer ausländischen Waffenbrüder. Wie im Jahr zuvor war uns leider wieder der Zugang zum Friedhof verwehrt. Auch war der Parkplatz kaum groß genug, die Teilnehmer zu fassen. Hier hielt nach erfolgter feierlicher Kranzniederlegung Ralph Tegethoff (NPD) eine ergreifende Rede. Dann bewegte sich der Zug, der nach auf Polizeiangaben beruhenden Medienmeldungen 1.600 Teilnehmer umfaßte und damit größer war als im Vorfeld erwartet, zurück zum Ausgangsort. Dort fand eine Ansprache von Thorsten Heise (Mitglied des Parteivorstandes der NPD) statt sowie ein neuerlicher Liedvortrag, diesmal durch den Kameraden Krause (parteifrei). 

Halbe

Von den groß angekündigten Gegenaktionen diverser linker Gruppen konnten wir nahezu nichts feststellen. Lediglich zweimal schaffte ein einzelner (!) Störer es, uns seine Ansicht mitzuteilen. Im ersten Fall lautete sie "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus", im zweiten Fall lautete sie noch schlichter gestrickt: "An-ti-fa!" Nach Medienmeldungen sollen "im Laufe des Tages" tausend Gegendemonstranten in Halbe gewesen sein. Andere Quellen sprechen von eher 150, wozu noch die Besatzungen von vier Reisebussen (offenbar militantere Antifa) kommen könnten, die möglicherweise ein wenig ziellos in der Gegend herumirrten. 

Stärker noch als im letzten Jahr brachten ortsansässige Bürgerinnen und Bürger uns ihre Sympathie mit unserem Anliegen zum Ausdruck. Die Aktivitäten linker Kreise scheinen jedoch bei der Bevölkerung von Halbe auf erkennbar weniger Verständnis oder Zustimmung zu stoßen. Das finden wir natürlich sehr erfreulich.

Gleichfalls erfreulich war, daß die Teilnehmer sich sehr diszipliniert an die Vorgaben des Veranstalters bezüglich würdevoller Erscheinung in Kleidung wie Auftreten hielten. Lediglich eine Reisebusbesatzung, deren Angehörige teilweise alkoholisiert waren und teilweise trotz ausdrücklicher vorheriger Aufforderung nicht auf Kleidung verzichten konnte, die zum Heldengedenken nicht als passend angesehen werden kann, mußte von eigenen Ordnungskräften zurückgewiesen werden. 

So endete der Veranstaltungstag in Halbe erfolgreicher, als die kühnsten Erwartungen im Vorfeld hätten vermuten lassen.

chworch@freier-widerstand.net
13. November 2004
 
 

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Heldengedenken in Halbe

Liebe Kameradinnen und Kameraden!

Die Versammlung in Halbe verlief erfolgreich und ungestört.
Zwischen 600 und 700 Teilnehmer waren zusammengekommen, größtenteils Angehörige  der jüngeren Generation. Die polizeilichen Behinderungen im Vorfeld hatten das  übliche Ausmaß; wer oft genug auf solchen Veranstaltungen ist, kann sich darüber  kaum noch groß ärgern. Daß dieses Spiel allerdings auch bei einer Versammlung  aus Anlaß des Heldengedenktages gespielt wird, macht es in zusätzlichem Maße  ärgerlich.

Zum Auftakt spielte der Liedermacher Manuel. Thorsten Heise, erwähnte  detailgetreu die heldenhaften Leistungen der Männer, die es immer wieder  geschafft hatten, den Kessel von Halbe aufzubrechen, um Verwundeten und  Zivilisten die Flucht vor der marodierenden Roten Armee zu ermöglichen. Thomas  "Steiner" Wulff richtete ein paar kurze Worte an die Teilnehmer, bevor es zum  Schweigemarsch unter Begleitung klassischer Musik zum Waldfriedhof ging.

Vorher hatte die Polizei sich noch einen offenen Rechtsbruch erlaubt.

Sie untersagte, daß Kranzschleifen öffentlich gezeigt wurden, auf denen die  Buchstabenfolge SS - auch in lateinischer Schrift - zu sehen seh. Damit verstieß  sie gegen die Beschlüsse des Verwaltungsgerichts und des  Oberverwaltungsgerichts. Der Veranstalter, Lars Jacobs, bemühte sich, durch  einen noch anwesenden Verwaltungsrichter eine Eilentscheidung hiergegen zu  erlangen. Da der Notdienst des Verwaltungsgerichts nur bis 12.oo Uhr  eingerichtet war und da diese abenteuerliche Interpretation der Polizei um 12.04  als Auflage verkündet wurde, war der Richter nicht mehr bereit, einen Beschluß  zu erlassen. Allerdings wies er die Polizei ausdrücklich darauf hin, daß die  Beschlüsse seines Gerichts und des Obergerichts vollziehbar und  unmißverständlich seien. Die Polizei WUSSTE also, daß sie gegen  Gerichtsbeschlüsse verstieß. Das störte sie indes nicht; der vor Ort  verantwortliche Polizeiführer sagte dazu: Für ihn sei nicht maßgeblich, was ein  Gericht ihm sage, sondern für ihn sei maßgeblich, was das Polizeizeipräsidium  Frankfurt/Oder ihm sage. Offenbar hat der Mann von Rechtsstaat kein richtiges  Verständnis. Da er gesprächsweise erwähnte, früher Artillerist bei der Armee  gewesen zu sein, darf man davon ausgehen, daß es sich um einen Ex-DDR-ler (und  mithin wohl um einen alten SED-Kader) handelt. Denn ein westdeutscher Polizist  wird im Regelfall nicht bei der Armee gedient haben, bevor er Polizist wurde!  Soviel zur Brandenburger Polizei! 

Das Betreten des Waldfriedhofes war durch das den Friedhof verwaltende Amt  Schenkenländchen untersagt. Rein vorsorglich bildete die Polizei auch vor dem  Friedhofszaun eine Menschenkette, um zu verhindern, daß Kränze etwa außen am  Friedhof gelegt würden.... Die Kränze wurden daher auf der Grünfläche des  Parkplatzfriedhofs gelegt. Anwohner aus Halbe äußerten ihr völliges und empörtes  Unverständlich darüber, daß der angeblich freiste Staat, den es jemals auf  deutschem Boden gegeben hat, sogar verhindert, daß Kränze zu Ehren gefallener  Soldaten auf dem Friedhof gelegt werden. 

Aber auch wenn es nicht von einer Amtskirche geweihter Boden war, auf den diese  Kränze zu liegen kamen: Es war heiliger Boden, blutdurchtränkter Boden. Niemand  weiß, wie viele Opfer dieser Kesselschlacht und auch des bolschewistischen  Terrors einer entfesselten Soldateska nicht einmal in anonymen Massengräbern  ihre letzte Ruhe gefunden haben, sondern unerkannt in der Erde um Halbe ruhen.

An dieser Stelle traten zwei Überlebende des großen Völkerringens auf. Der  frühere Jagdpilot Reinhard Leidenfrost und der Ritterkreuzträger Otto Riehs  gedachten in ihren Ansprachen ihrer gefallenen Kameraden, rügten aber auch in  klaren und deutlichen Worten einen Staat, der ein solches Gedenken so hindert  wie die heutige BRD und das Land Brandenburg. Sodann trug Kamerad Liebich ein  Gedicht vor, bevor sich unter den Klängen des Liedes "Ich hatt einen Kameraden"  die Fahnen senkten - einschließlich der Fahnen der Staaten, die im Zweiten  Weltkrieg mit dem Reich verbündet waren oder größere Kontingente an Freiwilligen  entsandt hatten - und die Kränze gelegt wurden.

Neuerlich im Schweigemarsch ging es zurück zum Bahnhof von Halbe.

Dort beendeten Ansprachen des Versammlungsleiters - meiner Wenigkeit - ,  neuerlich von Thomas Wulff und ein Liedervortrag des Liedermachers Andre Lüders  die Versammlung.

Fazit: Erstmals seit zehn Jahren waren wir wieder in Halbe.  Wir waren nicht ganz so viele wie bei den letzten Gelegenheiten in den frühen  Neunziger Jahren. Dies wird darauf zurückzuführen sein, daß die Veranstaltung im  vorigen Jahr - direkt am Heldengedenktag - aufgrund einer Besonderheit des  Brandenburgischen Feiertagsgesetzes verboten blieb. Auch dies diesjährige  Veranstaltung war zunächst verboten. Noch am Freitag berichteten die Medien nur  von dem Verbot und verschwiegen, daß das Verbot bereits am Montag vom  Verwaltungsgericht aufgehoben worden war. Da die Polizei Frankfurt/Oder dagegen  Beschwerde eingelegt hatte und da das Oberverwaltungsgericht die Beschwerde erst  am Freitagnachmittag zurückgewiesen hatte, wird wohl manche Kameradin und  mancher Kamerad davon ausgegangen sein, daß Halbe nicht stattfinden werde.  Ähnlich war es ja auch, als im Jahre 2001 erstmals wieder eine Demonstration in  Wunsiedel stattfand; gleichfalls nach zehn Jahren zum ersten Mal. Auch da hatte  bis zum Abend des Vortages Unsicherheit geherrscht, ob diese letztlich rechtlich  möglich sein würde. Deshalb kamen nach Wunsiedel 2001 weniger als tausend  Menschen; und schon im Jahr danach waren es deutlich über zweitausend.  Wir gehen davon aus, daß sich auch in Halbe - nach der Verbotsserie früherer  Jahre und dem letztjährigen gerichtlichen Mißerfolg - künftig zunehmend deutsche  Menschen versammeln werden, um der heldenhaften Toten zu gedenken und damit   gleichzeitig ein Zeichen gegen die Gleichgültigkeit und die Unterdrückung  heutiger Machthaber zu setzen.

Christian Worch

Ein Nachtrag: Daß unsere linken Gegner die Veranstaltungen von Halbe wichtig nehmen, zeigt  weniger die recht schwache Demonstration von nach Polizeiangaben etwa 150  Linken. Der Veranstalter stellte im Vorfeld der Versammlung linke Späher fest,  die sein Wohnumfeld ausforschten. Als er diese ansprach und konfrontierte,  verschwanden sie wortlos. Wohl die selben Kreise waren in der Nacht von Freitag  auf Sonnabend aktiv. Denn als ich am Sonnabend in den frühsten Morgenstunden aus  dem Haus kam, stellte ich fest, daß mein Fahrzeug auf Felgen und nicht auf Luft  stand. Wenn diese Saboteure allerdings geglaubt hatten, damit den Gang der Dinge  behindern zu können, hatten sie sich getäuscht. Ein herbeitelefonierter Kamerad  holte mich ab, und wir waren an den vereinbarten Treffpunkten dann immer noch  zwanzig Minuten zu früh statt nur eine Minute verspätet! Wenn ich das bißchen  Terror, was diese Typen ausüben können, mit dem vergleiche, was unsere Vorfahren  im Krieg und auch noch nach dem Krieg haben erleiden müssen, kann ich darüber  nur lachen.  Von der Roten Armee lernen heißt eben schon lange nicht mehr siegen lernen!

Hamburg, den 16. November 2003
Christian Worch 
chworch@t-online.de

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