Demonstration in Hamburg-Bergedorf

Zuerst die Zahl, die Freund wie (internen) Feind am meisten interessieren wird: es waren nach meiner Zählung 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. (NDR sprach von ca. 50.) Bedenkt man, daß sonst zu stationären Kundgebung in Hamburg im Schnitt so zwischen fünfzig und sechzig Leute kommen, hat weder die heimliche Boykott einiger Hamburger noch die kurzfristig angemeldete Konkurrenz demo in Rotenburg/Wümme irgendeinen wirklich großen Einfluß darauf gehabt.

Über die linke Mobilisierung berichteten Kameraden, die sich das von außen angeschaut haben, daß sie bei dreihundert Personen gelegen haben mag; nicht klar ist zur Zeit, ob dabei auch die Teilnehmer des eher gutmenschlich-bürgerlichen Festes des „Rathausbündnisses“ mitgerechnet waren, die mit dem „Antifaschistischen Bündnis Bergedorf“ nicht so viel zu tun haben mögen. Medien sprachen hier von tausendeinhundert, wobei natürlich insbesondere die Zahl bürgerlicher Gegendemonstranten auch gern mal übertrieben wird. Wo der Wunsch halt Vater des Gedankens ist....

Besondere Zwischenfälle gab es nicht. Vor Ort hatten wir in weniger als Steinwurfweite hinter Gittern vielleicht siebzig, achtzig Antifas. Es war wohl der weniger militante Teil, denn außer zu ein paar Schneebällen und einem einsamen Ei, das geworfen wurde, reichte es nicht.

Als Redner traten auf Anja Zysk (amtierende NPD-Landesvorsitzende von Hamburg), Adolf Dammann (stellvertretender NPD-Landesvorsitzender von Niedersachsen), H.G. Wiechmann (NPD-Mitglied und Aktivist) sowie meine Wenigkeit (entgegen anderslautenden Gerüchten noch immer völlig parteifreier Nationalist).

Hamburg

Kurz vor 14.oo Uhr konnte die Kundgebung nach gut anderthalbstündiger Dauer beendet werden. Zur Abreise der Teilnehmer mußte die Polizei einen Reisebus stellen, weil militante Linke sich am S-Bahnhof Nettelnburg gesammelt hatten, wohl wissend, daß die meisten Teilnehmer diese Strecke Richtung Innenstadt nehmen mußten. Dies umging die Polizei mit dem besagten Bustransport, was wahrscheinlich sowohl einfacher als auch kostengünstiger war, als den Nettelburger Bahnhof von militanten Linken freizuprügeln.

Hamburg, den 10. Februar 2007
Christian Worch 
worch@1mai.net

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Demonstration gegen Arbeitsplatzverlagerung in Billiglohnländer

Auch Airbus will Produktionsstandorte in Länder mit geringen Sozialstandards, Umweltauflagen und mit von den EU-Geberländern finsnzierten Steuergeschenken für Großkonzerne verlagern. Dagegen haben am 2. 2. 2007 mehr als 10.000 Airbus-Mitarbeiter am größten deutschen Werk in Hamburg in einer Demonstration protestiert. "Airbus braucht Hamburg, Hamburg braucht Airbus" oder "A380 - Zukunft für Deutschland" stand auf Transparenten, die die Mitarbeiter mit sich trugen. Nach Polizeiangaben nahmen mehr als 10.000 der insgesamt 12.000 Mitarbeiter des Hamburger Werks an der Protestaktion teil. Bereits am Morgen des 2. 2. gab es eine Kundgebung im baden-württembergischen Laupheim. Demonstrationen fanden auch in Bremen, Hamburg und Varel statt. Die Airbus-Betriebsräte sehen 5000 bis 8000 Arbeitsplätze in Gefahr. Sie befürchten durch das Sparprogramm Power8 und mögliche Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer Nachteile für die deutschen Standorte.

Durch das angekündigte Sparprogramm bei Airbus sind in der BRD rund 10.000 Arbeitsplätze gefährdet - die eine Hälfte davon beim Flugzeugbauer selbst, die andere bei Zulieferern. Diese Zahlen gehen aus einer Berechnung des Betriebsrates hervor, die auf Angaben der Konzernführung beruht

[2. Februar 2007]
 
 

Demonstration für nationale Arbeitsplätze in Hamburg

Der Landesverband der NPD Hamburg demonstrierte am 14. 10. 2006 unter dem Motto "Nationale Arbeitsplätze statt internationaler Profite!" in Hamburg, an dem über 200 Personen teilnahmen. Gleichzeitig gab es in Hamburg mehrere Gegenkundgebungen der sog. demokratischen Parteien.
Der geschlossene Zug der NPD wurde mehrmals von Linken gestört. Kleingruppen der NPD-Gegner versuchten, den Zug zu durchdringen. Dabei flogen Steine und Flaschen auf Polizisten und es wurden Müllcontainer angezündet. Die Polizei mußte die gewalttätigen Gegendemonstranten mit Wasserwerfern in abwehren.

Hamburg
Es wurden ca. 30 Personen, denen unter anderem Verstoß gegen das Waffengesetz und Landfriedensbruch vorgeworfen wurde, vorläufig festgenommen. Die Hamburger Polizei setzte etwa 1.700 Polizeibeamte ein - auch auswärtige Einsatzkräfte aus Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg.

[14. Oktober 2006]

< Chronik
 
RANDALE IN EIMSBÜTTEL

Am Donnerstag, dem 8. Juni, fand abends in der Osterstraße in Hamburg-Eimsbüttel eine stationäre Kundgebung der NPD statt. Vorausgegangen waren polizeiliche Schikanen anläßlich eines Info-Standes am Sonnabend davor, so daß das Motto der Versammlung lautete: „Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden.“

Dies rief unfreiheitliche Kräfte auf den Plan, von denen die gemäßigteren zu SPD und GRÜNEN gehörten, die weniger gemäßigten zu der üblichen Antifa- und Autonomenszene.

Wohl aus diesem Grunde zeigte die Polizei sich mit einer sehr massiven Präsenz; schon eine Stunde vor Versammlungsbeginn konnte ich fünf Wasserwerfer beobachten; insgesamt sollen es nach Medienberichten nicht weniger als acht gewesen sein. Auch der Personalaufwand der Polizei war mit 1.200 Beamtinnen und Beamten sehr massiv; die Gegendemonstranten sollen 800 gewesen sein, von denen allerdings sicherlich nicht alle militant waren.

Angesichts dieses Aufwandes blieb die eigentliche Veranstaltung eher ruhig; es flogen vereinzelt Eier und Zwiebeln, und von denen, die nahe genug herankamen, waren die bekannten Pöbeleien zu hören. Zumindest so lange, bis die Veranstaltung begann und die Lautsprecheranlage in Betrieb genommen wurde. Danach war von den Pöbeleien eigentlich nichts mehr zu hören...

Angemeldet war von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr, allerdings bestand die Auflage, daß die Lautsprechereinrichtung nur bis 21.oo Uhr benutzt werden durfte, was mit Blick auf die Interessen der Anwohner durchaus nachvollziehbar ist. Die eigentliche Kundgebung dauerte daher nur knapp über eine Stunde. Es sprachen Anja Zysk, die Hamburger Landesvorsitzende der NPD, Hans-Gerd Wiechmann sowie meine Wenigkeit, jeweils unterbrochen durch Blöcke von Musik vom Band; eine Mischung, die in Hamburg bei stationären Versammlungen unter freiem Himmel durchaus beliebt ist.

Meiner Zählung nach waren wir ca. 50; das bürgerliche Hamburger Abendblatt machte daraus schmeichelhafterweise knapp 100. Während der Kundgebung selbst kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen, außer daß ein nicht mehr ganz junger und eher durchschnittlich denn typisch links aussehender Bürger sich des Mikrophons zu bemächtigen versuchte. Es blieb bei dem Versuch.

Die Zwischenfälle gab es eher ein Stück weiter entfernt, wo immer wieder militante Linke gegen polizeiliche Absperrungen andrängten und teilweise unter Einsatz von Wasserwerfern zurückgedrängt wurden. Nach Medienberichten wurden etwa 40 von ihnen festgenommen. Außerdem sollen die Krawalle auch nach unserem Abzug bis in die Nacht angedauert haben.

Auch der Großteil unserer Kundgebungsteilnehmer, die geschlossen mit der U-Bahn abrückten, wurde noch in Auseinandersetzungen verwickelt. An der nächsten U-Bahn-Station hatte eine Gruppe vermummter und bewaffneter Linker gewartet, die die U-Bahn ein wenig „entglasten“. Personenschaden entstand dabei nicht. Da die Bahn erst einmal nicht weiterfuhr und da wegen der relativ geringen Entfernung zum früheren Einsatzort nicht sicher war, ob nicht von dort größere Mengen Pöbels nachrücken wurde, entschlossen sich die Kameradinnen und Kameraden, in den Bus umzusteigen. Unterwegs versahen einige sich mit herumliegendem Holz, um im Falle direkterer Übergriffe den Angreifern entgegentreten zu können. Zwei anwesende Zivilpolizisten, die sich wohl in ziemlicher Hektik befanden, funkten rasch ihre Kollegen herbei. Und während diese einerseits nicht imstande gewesen waren, den steinewerfenden Überfall auf einen U-Bahn-Zug zu verhindern, sahen sie sich nun plötzlich durchaus imstande, kurzfristig in größerer Zahl aufzulaufen. (Oder, richtiger: anzufahren.) Die vormaligen Kundgebungsteilnehmer wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen, und zwar wegen der sinnvollen Begründung, sie hätten einen „bewaffneten Haufen“ gebildet. Man transportierte sie per HVV-Bus in die Polizeikaserne Alsterdorf, wo jeder photographiert und die Personalien festgestellt wurden. Die Abfertigung war hinreichend zügig, daß es diesbezüglich keinen Grund zu ernsthafter Beschwerde gab. Ein bißchen länger dauerte es nur bei den Leuten, die vergessen hatten, einen Personalausweis mitzunehmen. (Also offenbar Demonstrationsneulinge; geübte Demonstranten wissen, daß sie ein solches Papier einstecken haben sollten, um im Fall des Falles längere Wartezeiten zu vermeiden.)

Daß tatsächlich Anzeigen oder gar Verfahren wegen Bildung des „bewaffneten Haufens“ erfolgen, wird von den Teilnehmern als sehr unwahrscheinlich angesehen; und wenn doch, sehen sie dem nicht nur mit Gelassenheit, sondern eher mit Belustigung entgegen.

Auch wenn natürlich in einem Stadteil wie dem „roten“ Eimsbüttel das Zahlenverhältnis von eigenen zu Gegendemonstranten zwangsläufig ungünstig ausfällt, zeigt allein die medienmäßige Resonanz im Vorfeld wie auch im Nachhinein, daß es eine richtige Entscheidung war, gegen die Schikanen vom vorherigen Sonnabend kurzfristig, also nötigenfalls auch in der Woche an einem Werktagabend, aktiv zu werden.

Christian Worch
worch@1mai.net
Hamburg, den 9. Juni 2006

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KUNDGEBUNG IN HARBURG

Am Freitag, dem 5.5.2006, fand in der Zeit von ca. 19.00 bis 20.30 Uhr in Hamburg-Harburg eine Kundgebung statt.

Hintergrund war, daß am Sonnabend vorher bei einem NPD-Infostand in Harburg massive Schikanen seitens der Polizei stattgefunden hatten. Zunächst einmal hatte die Polizei wegen einiger Antifaschisten den Infostand so massiv abgesperrt, daß auch zur normalen Bevölkerung kein Kontakt aufgenommen werden konnte. Schlimmer noch, ein älterer Herr, der ausdrücklich dorthin wollte (und meines Wissens auch der NPD angehört oder zumindest aktiver Sympathisant ist) wurde unter Gewalteinsatz von Polizisten gehindert, den Stand zu erreichen. Zwei jüngere Kameraden, die die Beamten daraufhin zur Rede stellen wollten, wurden auf der Stelle festgenommen, wobei gleichfalls gewalttätig gegen die Leute vorgegangen wurde.

Das geht so natürlich nicht, und daher meldeten Kameraden für den nachfolgenden Freitag eine Kundgebung an. Sie sollte ursprünglich vor dem Polizeirevier 46 stattfinden, wo wohl die für den Einsatz am Sonnabend, dem 29. April, verantwortlichen Beamten ihren Dienstsitz haben. Stattdessen wurde der Kundgebungsort dann eine Parallelstraße verlegt.

Es fanden sich 57 Teilnehmer ein, nahezu ausnahmslos jüngere Frauen und Männer. Der ältere Herr war auch wieder dabei, und gleich wurde auch er indirekt Opfer einer Schikane. Mit der lustigen Begründung, sie sei nicht angemeldet, wurde ihm untersagt, eine Fahne der NPD zu tragen. Das ist eine doppelt bedenkliche Rechtsunkenntnis seitens der Polizeibeamten. Denn erstens müssen solche Versammlungshilfsmittel nicht angemeldet und „genehmigt“ werden, sondern sie können allenfalls verboten werden. Und zweitens gilt für jede nicht-verbotene Partei – also auch für die NPD! – das sogenannte Parteienprivileg aus Artikel 21 Grundgesetz. Die Grundgesetzkenntnis von Polizeibeamten, die immerhin auf genau dieses Grundgesetz vereidigt worden ist, scheint also bedauernswert gering zu sein!

Immerhin war das im Gegensatz zu den Ereignissen sechs Tage vorher keine gewaltsame Schikane, und es blieb insofern auch die einzige – möglicherweise ist die Harburger Polizei lernfähig.

Auf der Veranstaltung sprachen der Leiter, Alexander Hohensee, die Landesvorsitzende der NPD Hamburg, Anja Zysk, und meine Wenigkeit; dazwischen wurde zur Unterhaltung der Teilnehmer auch ein wenig radikale bis revolutionäre Musik abgespielt.

Die Antifa war mit ungefähr achtzig Personen vertreten, also auch nicht so deutlich viel mehr als wir. Weiträumige Polizeiabsperrungen hielten sie auf Abstand, so daß ihr Protest sich auf Akustik beschränkte; und die war eigentlich eher schwach. Das Polizeiaufgebot war dafür um so stärker – ich beobachtete drei Wasserwerfer und einen Räumpanzer, von größeren Mengen gepanzerter Polizeibeamter mal abgesehen. Für die gerade mal achtzig Gegen-Protestierer erschien das nun wirklich ein wenig überzogen. Im Kreis der Teilnehmer kam die Vermutung auf, daß die Hamburger Polizei die Gelegenheit nutze, schon mal ein wenig für die anstehende Weltmeisterschaft zu trainieren. Vor allem, weil sie irgendwann auch einmal mit Ketten von Polizeibeamten die zwar brüllenden, ansonsten aber zu dem Zeitpunkt völlig friedlichen Protestierer von den ohnehin schon außerhalb der Steinwurfweite aufgestellten Sperrgittern noch zehn oder fünfzehn Meter zurückdrängten. Eine eigentlich eher unnötige Maßnahme, außer eben, wenn man es als Übung betrachtet.

Kann man nur sagen: na, dann übt mal schön!

Gelegenheit zur nächsten Übung ist übrigens in zwei Wochen, am 20. Mai, auch wieder in Hamburg-Harburg. Ursprünglich wollte die NPD dort einen Info-Tisch aufbauen. Nach den Erlebnissen vom 29. April kam man seitens der Partei aber zu dem Ergebnis, daß es nicht viel bringt, wenn wegen solcher polizeilicher Absperrungen sowieso kein Bürger auch nur in die Nähe des Standes kommt. Da erschien es dann geeigneter, gleich eine Kundgebung anzumelden, bei der man immerhin auch Lautsprecherausrüstung einsetzen darf, um so den normalen Bürger und die normale Bürgerin wenigstens akustisch zu erreichen. Ein durchaus richtiger Gedanke. – Während am vergangenen Freitag, dem 5.5., Anmelder und Leiter der Kundgebung parteifrei waren, wird für den 20.5. die NPD als Veranstalter auftreten. Angesichts einer im letzten Spätherbst stattgefundenen deutlichen Verjüngung des Landesvorstandes (nicht nur in der Person der 35-jährigen neuen Landesvorsitzenden) spielt dieser kleine Unterschied in Hamburg allerdings keine so große Rolle mehr.

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Demonstration in Delitzsch (Sachsen)

Am Sonnabend, dem 6. Mai, fand in Delitzsch eine Demonstration zur Erinnerung an den 8. Mai statt; gegen Kriegstreiberei damals wie heute.

Sehr aktuell war die Demonstration natürlich vor dem Hintergrund, daß zwei aus Sachsen (und einer davon aus unmittelbarer Nähe von Delitzsch) stammende Ingenieure oder Techniker nach dreimonatiger Geiselhaft und mehreren Todesdrohungen im Irak freigelassen worden waren. Egal, ob die Bundesregierung dafür – wie von einigen Medien behauptet – zehn Millionen Dollar bezahlt hat oder nicht; es ist in jedem Fall ein Grund zur Freude. Denn an dem Schicksal der beiden jungen Männer haben aktiv zigtausende von Sachsen in Mahnwachen und Gottesdiensten Anteil genommen, und letztlich hat das ganze Volk mit ihnen und ihren Familien gebangt.

Bei aller Freude ist natürlich trotzdem eine Mahnung fällig; denn ohne die modernen Eroberungskriege der anglo-amerikanischen Koalition würden solche lebensbedrohlichen und auf jeden Fall traumatischen Situationen für Deutsche im islamischen Ausland nicht eintreten; es gibt eine traditionelle deutsch-arabische Freundschaft. Indem aber die BRD, dankbar für die sogenannte „Befreiung“ 1945 und in geradezu nibelungenhafter Bündnistreue zu den USA, sich direkt oder indirekt in solche Kriege mit fremden Kulturkreisen hineinziehen läßt, ist es leider auch unvermeidlich, daß im dortigen Raum lebende oder arbeitende Deutsche zu Bauern auf dem Schachbrett der Politik oder einfach nur krimineller Banden werden.

Bei sehr schönem Wetter versammelten sich nach meiner Zählung 198 Demonstranten. Der ortsansässige Versammlungsleiter verkündete die üblichen Auflagen, die uns die übliche Menge an Panzertape für das Überkleben so gefährlicher Kleidungsmarken wie Lonsdale o.ä. kostete; und zwei Träger von modischen Tarnhosen durften nur außerhalb des Zuges mitlaufen statt im Zug. Das war allerdings in Delitzsch – anders als knapp eine Woche vorher im nahegelegenen Leipzig – überhaupt kein Problem. Denn von der politischen Gegenseite war nicht viel zu sehen oder zu hören. Auch die angeblich so starken Leipziger Linken erholten sich entweder von den Anstrengungen des 1. Mai oder genossen den Frühsommertag in Connewitzer Straßencafes, die mir persönlich durchaus auch mal eine Kaffeefahrt außerhalb des Protokolls wert wären. (Ich bin kaffeesüchtig. Nebenbei erwähnt. Oder koffeinsüchtig, um genau zu bleiben – es darf auch Cappuccino oder Espresso sein.)

Auf der Auftaktkundgebung kam der Kamerad W. aus Sachsen zu Wort, auf der Zwischenkundgebung meine Wenigkeit, und auf der Abschlußkundgebung der Kamerad G. aus Thüringen. Alle Redner streiften zwar auch die Ereignisse im Vorfeld und nach dem Ende des zweiten Weltkrieges, aber das Hauptgewicht lag auf aktuellen Ereignissen, namentlich bei der Kriegsdrohung gegen den Iran, der sowohl in Sachen des sogenannten „Atomstreits“ als auch wegen der geschichtsrevisionistischen Äußerungen seines Präsidenten der einzig verbliebenen Supermacht USA als unbotmäßig erscheinen mag. Insbesondere wurde dabei auch herausgearbeitet, daß es eine Wechselwirkung zwischen den modernen Kriegen (namenntlich in den rohstoffreichen Regionen) und dem immer weiter ausufernden Kapitalismus gibt. Damit war, metapolitisch gesehen, auch in gewissem Sinne der Bogen zu der unlängst speziell in Mitteldeutschland angelaufenen Antikapitalismuskampagne (Antikap) gespannt. Angesichts der zeitlichen Nähe des 1. und des 8. Mai (beziehungsweise in diesem Fall des 6.)  eine Verbindung, die sich dem politisch denkenden Menschen förmlich aufdrängt und die auch dem normalen Bürger oder der normalen Bürgerin gut zu vermitteln ist.

In der Hinsicht also sowohl inhaltlich als auch vom Ablauf her durchaus sehr gelungen.

Hamburg, den  6. Mai 2006
Christian Worch
worch@1mai.net

< Chronik
 
Gedenkmarsch für die Opfer des alliierten Luftterrors

Am 30. Juli 2005 fand in Hamburg ein Gedenkmarsch zum  62.Jahrestag des alliierten Luftterrors in Hamburg statt. 

Hamburg

Etwa hundert Demonstranten des rechten Spektrums marschierten vom S-Bahnhof Berliner Tor durch die Innenstadt. 
Mehrere Linksradikale protestierten mit Transparenten gegen den Demonstrationszug.

Antifa

Am 31. 7. wurden am Friedhof Hamburg-Ohlsdorf Kränze für die 46.000 Opfer des alliierten Bombenholocausts von Juli 1943 niedergelegt.  Anschließend wurde unter Beteiligung von Zeitzeugen und Mitgliedern nationaler Gruppen und Parteien eine Gedenkfeier veranstaltet und eine Mahnwache gehalten.

Mahnwache

[31. Juli 2005] 

< Chronik
 
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
statt eigenen Aktionsberichts heute mal ein Bericht aus "Indymedia" über die eher ruhigen Ereignisse vom Vormittag bzw. Mittag des 21. 5. 2005 in Hamburg-Harburg:

"Antifa-Demonstration in HH-Harburg
von Rikki Schamono - 21.05.2005 18:22
Bild Die angemeldete Antifademonstration in Hamburg-Harburg wurde durch das kurzfristige Durchführen einer Nazi-Kundgebung von Christian Worch spontan zu einer Gegenaktion umgewandelt.
Nachdem der Termin für die heutige Antifademo bereits lange feststand und angemeldet war, berichtete die Lokalzeitung "Harburger Anzeigen und Nachrichten" gestern plötzlich von einem gleichzeitig angemeldeten Treffpunkt der Nazis um Alexander Hohensee und Christian Worch. Diese Provokation der Faschisten im Harburger Bereich zeigt deutlich, wie wichtig es für die Antifaarbeit dort ist, in die Offensive zu gehen. Dieses war bereits die vierte offizielle Naziveranstaltung in diesem Jahr in Harburg.
Die Polizei versagte Worch den angemeldeten Platz direkt an der Demoroute, die durch Harburg zu dem Ortsteil Wilstorf führen sollte, wo sich in den letzten Jahren eine stärkere braune Szene etabliert hat. Stattdessen gab man Worch den Harburger Rathausplatz, den die Polizei relativ einfach mit Gittern absperren konnte.
Die spontane Gegenkundgebung der Antifa begann um 9:30h vor dem ehemaligen McDonald's (dem ersten in Deutschland - wen's interessiert) am Sand, wobei zu dieser Zeit jedoch nur ein paar verschlafene Gestalten auftauchten.
Die Polizei ging diesmal auf Nummer sicher um nicht wieder Szenen wie vom 5.2.05 erklären zu müssen, wo ein paar jämmerliche Nazifiguren auf dem Herbert-Wehner-Platz alle Augenblicke ihr "Infomaterial" wieder einsammeln mussten. Heute standen von Beginn an mehrere Hundertschaften und mindestens vier Wasserwerfer bereit.
Um 10:50h bewegte sich ein eher mauer Demozug vom Sand zu dem ursprünglichen Auftaktort (H.-W.-Platz), wo eine Zwischenkundgebung stattfand und die Anzahl der Demonstranten auf immerhin 100-120 wuchs. Die Nazis zählten gegen 10:30h zwischen 80 und 100 Deppen.
Nach der Kundgebung ging es auf dem Harburger Ring quasi einmal um den Rathausplatz mit den Nazis. Die Polizei lief dauerhaft mindestens auf einer Seite lockeres Spalier, für Hamburg aber eher lasche Zustände. Auch gab es endlich einmal wieder Seitentranspis auf einer linken Demo.
An drei Stellen wurden die Nazis dann mit ihnen weniger gutmeinenden Sprüchen und Parolen bedacht, wirklich an das Geschehen heran kam die Demo allerdings nicht.
Nach der einen Runde lief die Demo dann zurück zum Anfangskundgebungsort um dort nach einem weiteren Redebeitrag, der besonders die Zusammenhänge zwischen Kapitalismus und Faschismus behandelte, beendet.
Die wenigen Leute die da waren, verstreuten sich recht schnell, und als mensch wieder am Käfiggitter der Nazis stand, machten die sich auch schon auf den Weg, abzuhauen.
Hoffentlich war das heute ein Ausrutscher und diverse Spaltungsversuche (http://de.indymedia.org/2005/05/117296.shtml) unterbleiben in nächster Zeit. Harburg muss endlich als potentiell gefährliches Nazipflaster registriert werden. Da ist es egal, ob bei der Demoorganisation die Jusos mit dabei sind oder sonst wer. Einig gegen Nazis! "

worch@freier-widerstand.net

< Chronik
 
Mahnwache in Hamburg

Heute zwischen 11.oo und 13.oo Uhr fand in der Winsener Straße in Hamburg-Harburg eine Mahnwache statt. Die Aktion, die von einem im Landkreis Harburg lebenden Kameraden angemeldet war und von der „Bürgerinitiative Sicheres Harburg“ unterstützt wurde, richtete sich gegen einen beinahe tödlich verlaufenen Messerangriff eines sogenannten „Südländers“ gegen einen Kameraden am späten Abend des 1. Weihnachtstages. Nur eine Notoperation des Opfers verhinderte Schlimmeres, denn der Blutverlust hätte tödlich sein können. Inzwischen ist der Kamerad wieder aus dem Krankenhaus entlassen und auf dem Wege der Besserung; trotz Schmerzen durch die Verletzungen ließ er es sich nehmen, an der Mahnwache teilzunehmen.

Statt der angemeldeten ca. 80 Teilnehmer kamen ungefähr anderthalbmal soviele (bei 120 Personen), darunter auch einige aus dem Hamburger Umland bis hin zu Leuten, die aus Stade oder Bremen angereist waren.

Da sich auch antifaschistische Kreise angesagt hatten, erlebte Harburg ein martialisches Aufgebot von Wasserwerfern und Räumpanzern, von den üblichen starken Polizeikräften mal ganz zu schweigen. Allerdings hielt sich der antifaschistische „Widerstand“ zahlenmäßig in Grenzen. Eine genaue Auswertung liegt noch nicht vor, aber Spähtrupps im Umfeld berichteten teilweise von nur 50, teilweise von ca. 100 Linken, vornehmlich wohl Punks.

Über den Lautsprecherwagen hielten mehrere Kameraden aus Hamburg beziehungsweise dem unmittelbaren Umland der Hansestadt Ansprache, in denen vornehmlich die verfehlte Ausländerpolitik und die völlig gescheiterte Integration von Menschen aus fremden Kulturkreisen gegeißelt wurden. Fahnen, Transparente und Trageschilder mit themenbezogenen Aufdrucken rundeten das Bild optisch ab.

Der in der Presse als „Deutsch-Türke“ bezeichnete Täter (meines Wissens tatsächlich ein Mann mit rein türkischen Vorfahren, aber einem deutschen Paß) wurde übrigens nach wenigen Stunden Inhaftierung von der Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt. Es ist eine sehr interessante Frage, wie es wohl aussähe, wenn anders herum einer unserer Kameraden einen Südländer niedergestochen hätte... Nicht allein dieser immer wieder zu beobachtenden Ungleichbehandlung wegen sind Mahnwachen wie die heute nicht nur angemessen, sondern zwingend notwendig.

Christian Worch
Worch@freier-widerstand.net
Hamburg, den 8. Januar 2005

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Demonstration für Meinungsfreiheit in Hamburg

Etwa 200 Nationalisten haben am 4. 9. 2004 im Hamburger Stadtteil Winterhude demonstriert. Die Teilnehmer der Demonstration protestierten gegen ein Auftrittsverbot für die Musikgruppe OIDOXIE bei einer früheren Kundgebung. 

OIDOXIE

Diesmal durfte die Band spielen, nachdem ein neuerliches Verbot der Polizei vom Verwaltungsgericht Hamburg aufgehoben wurde.

Hamburg
Rechte Demonstration am 4. 9. 2004 in Hamburg

"Nazischweine" riefen am Straßenrand stehende linke Gegendemonstranten. In Kleingruppen von etwa 20 Personen versuchten diese immer wieder zum Zug der Rechten vorzudringen. Einige der Linksradikalen wurden daraufhin in Gewahrsam genommen, weil sie Platzverweise nicht beachtet hatten.

[4. September 2004]
 

< Chronik
 
Demonstration gegen die Wehrmachtsausstellung in Hamburg

In Hamburg ist es am 27. 3. 2004 bei Demonstrationen zur zu Ende gehenden Wehrmachtsausstellung weitgehend friedlich geblieben. Nur vereinzelt sei es am Rande der Demonstration rechter Gruppierungen zu Auseinandersetzungen zwischen linken Gegendemonstranten und der Polizei gekommen. Eine Polizeisprecherin berichtete, an Absperrungen hätten sich Gegner der Rechten postiert, und es habe kleine Scharmützel gegeben. 

Hamburg

Nach Angaben der Polizei kamen zu der Kundgebung gegen die Ausstellung über Verbrechen der Wehrmacht etwa 300 bis 380 Rechte, weit weniger als bei der Demonstration vom 31. 1. 2004 (s. u.). Es waren mehr als 3.000 Beamte im Einsatz. Mit Sperren und Personenkontrollen versuchte die Polizei zu verhindern, dass linke und rechte Demonstranten zusammentrafen. Sie sperrte mehrere Straßen, Bus- und U-Bahnverkehr waren beeinträchtigt. Am Vormittag hatten etwa 1.800 Linke im Stadtteil Winterhude gegen die Versammlungsfreiheit für Rechte in der Hansestadt demonstriert.

Die Wehrmachtsausstellung geht auf eine Initiative des Leiters des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Jan Philip Reemtsma zurück, dessen Vorfahren als Zigarettenproduzenten und -lieferanten beste Geschäfte mit der Wehrmacht machten. Die Ausstellung ist am 28. 3. 2004 zum letzten Mal zu sehen. Danach wird sie im Archiv des Historischen Museums in Berlin eingelagert. 

[27. März 2004]

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Die größten Hindernisse sind manchmal äußere Umstände.

Auf der Autobahn 7 und 1 war ein Stau von nach Verkehrsfunk achtzehn Kilometern Länge. Die meisten Kameraden, die von Süden her nach Hamburg anreisten, steckten  da drin; teilweise deutlich über anderthalb Stunden. Das verzögerte Anfahrt und  damit Beginn unangenehm lange, nämlich bis ca. 15.30 Uhr.

Dafür hatten wir mit dem Wetter Glück. Während der Wetterbericht eigentlich ab  mittags Regen angekündigt hatte, blieb es trocken und teilweise sogar sonnig. 

Die Linken hatten diesmal ihr Konzept geändert. Während sie am 31. Januar noch  einen massenhaften Durchbruch durch die Polizeiketten versucht hatten, war  diesmal eher Operation in militanten Gruppen angesagt. Zwei Gruppen von je ca.  40 Personen - teilweise mit Knüppeln bewaffnet - blockierten für eine Weile am  Hauptbahnhof die Zugänge zu den U-Bahn-Linien 1 und 2, bis sie von der Polizei  vertrieben wurden. Eine Gruppe von 40 Personen, mit Knüppeln bewaffnet, überfiel  in feiger Übermacht am Bahnhof Berliner Tor vier Kameraden. Auch nach dem Ende  der Veranstaltung trieben sich am Hauptbahnhof mehrere Gruppen von jeweils ca.  10 Personen herum, die wohl auf abreisende Kleingruppen von Kameraden lauerten.  Diese Leute waren gleichfalls mit Knüppeln und in einzelnen Fällen sogar mit  Messern bewaffnet. Von nennenswerten Personenschäden ist bisher zum Glück nichts  berichtet worden. 

Zwar entstanden durch diese Operationsform für eine kleine Minderheit von  Kameraden teilweise unangenehme Situationen, aber unter dem Strich zeigte es,  daß die Linke im Gegensatz zu vor acht Wochen erkennbar an Potential und  Militanz verloren hat. Jedenfalls fühlte sie sich nicht mehr stark genug für  eine offene Konfrontation in der Masse.

Unsere Demonstration war mit von mir gezählten 380 Teilnehmern erwartungsgemäß  erkennbar kleiner als die erste in Hamburg gegen die  Anti-Wehrmachts-Ausstellung. (Polizeibericht spricht von "300 bis 380 Neonazis",  wobei es mal recht ungewöhnlich ist, daß der Polizeibericht eine von-bis-Zahl  angibt.) 

Eine vormittags in Winterhude stattfindende (bürgerliche) Gegendemo soll nach  Medienberichten 1.800 Teilnehmer gehabt haben; da wir diese Aktion nicht direkt  beobachten lassen haben, darf die Medien-Zahl mit den üblichen gebührenden  Zweifeln wiedergegeben werden.

Zum Veranstaltungsbeginn sprach der Hamburger Rechtsanwalt Jürgen Rieger. 

Der Umzug zur Kampnagel-Fabrik wurde links und rechts von wechselnden, aber  nicht sonderlich starken Gruppen Anti begleitet oder von Seitenstraßen aus  beobachtet. Alles in allem war die linke MObilisierung in Sachen Masse wie  Militanz überhaupt nicht mit der vom 31. Januar zu vergleichen - erkennbare  Verschleißerscheinungen. 

Die Zwischenkundgebung vor der Kampnagel-Fabrik war auflagenmäßig auf eine halbe  Stunde limitiert. Abweichend von der üblichen Gestaltung von Demonstrationen  wurde diese Zeit nicht für Reden genutzt, sondern für ein Gedanken an die  Soldaten der im zweiten Weltkrieg mit dem Deutschen Reich verbündeten Staaten  sowie die Freiwilligen aus vielen Ländern. Auf Aufruf wurden die jeweiligen  Fahnen gezeigt und die Nationalhymnen abgespielt. Zur Ehre für die Gefallenen  sowie auch für die durch Kriegshandlungen und Bombenterror umgekommenen  Zivilpersonen seien sie hier genannt: Das Kaiserreich Japan, das Königreich Italien, das Königreich Ungarn, das Königreich Rumänien, Bulgarien,  Kroatien und  Finnland als unsere Verbündeten, sowie die Staaten, die die größten Kontingente an Kriegsfreiwilligen zu den  deuschen Waffen gestellt haben: Spanien,  Schweden,  die Niederlande, Frankreich, Belgien, Lettland, die Ukraine, Litauen, Dänemark, Estland, Albanien, Weißrußland und die Schweiz.

Noch weitere wären zu nennen, aber dafür reichte der verauflagte Zeitrahmen  nicht aus.

Nach diesem feierlichen Gedenken - gerade auch mit dem Abspielen der jeweiligen  Nationalhymnen eine bisher völlig neue Gestaltung einer Kundgebung - ging der  Umzug weiter. Der Rückweg war länger als der Hinweg und wurde gleichfalls von  Gruppen pöbelnder und geifernder Antifaschisten begleitet bzw. gesäumt. Ein  möglicherweise verwirrter Mitmensch bewarf uns aus einem hochgelegenen Fenster  zuerst mit zwar gebrauchten, aber ordnungsgemäß verpackten Windeln und später  mit allem, was sein Kühlschrank an Gemüse hergab, von Tomaten bis hin zu einem  kompletten Kohlkopf. Der gerade am Mikrophon befindliche Kamerad Ralph Tegethoff  bedankte sich höflich für diese Sachspende an Marschverpflegung. Damit bekam die  Sache dann auch eine etwas humoristische Wendung. Ob das dem Werfer wenigstens  einen Anflug von Heiterkeit beschert hat, konnte nicht beobachtet werden, weil  der Marsch - pardon, der Umzug! - natürlich ohne Aufenthalt fortgesetzt wurde.  (Wir müssen von einem Umzug sprechen, weil "das Marschieren in Zügen, Reihen  oder Blöcken" natürlich per Auflage wieder einmal verboten war.)

Zurück an der Kreuzung beim U-Bahnhof Saarlandstraße, ergriff als erstes ein  Kamerad der Erlebnisgeneration das Wort: Finne und Kriegsfreiwilliger der  Waffen-SS (9. Waffen-SS-Rgt. Thule). Gerade einen Mann dabei zu haben, der nicht  nur aktiv am Krieg teilgenommen hat und auch in hoch fortgeschrittenem Alter  noch an einer Demonstration teilnimmt, sondern dies als Ausländer als  Waffenbruder reichsdeutscher Kämpfer getan hat, war uns eine hohe Ehre. - Ihm  folgte der jüngste der Redner, Kamerad Philipp Hasselbach. Um den Zeitrahmen  nicht zu sprengen, wurden die nachfolgenden Reden kurz und bündig gehalten. Es  folgten Ralph Tegethoff, Ruppert aus Stralsund, Axel Reith und Michael Burkhard.  Danach erklang aus fast vierhundert Kehlen die deutsche  Nationalhymne in allen  drei Strophen, bevor die Veranstaltung beinahe exakt um 18.oo Uhr beendet wurde.

Kaum ein Redner versäumte es zu betonen, daß der Rückzug der Ausstellung in  einen staubigen Keller im Berliner Archiv nicht allein auf die notwendigen  Korrekturen durch (peinlicherweise vornehmlich ausländische) Historiker  zurückzuführen ist, sondern auch darauf, daß wir sieben Jahre und fast einen  Monat lang zunehmend massiver mit Demonstrationen und anderen  öffentlichen Aktionen immer da aufgetreten sind, wo diese Ausstellung gezeigt  und die Ehre unserer Väter- und Großvätergeneration in den Schmutz gezogen  worden ist.

Sehr richtig erkannten das auch die Teilnehmer, die ohne Vorgabe der  Versammlungsleitung spontan immer wieder skandierten: "Sieg, Sieg, Sieg - Sieg  über Reemtsma!" Auch wenn seine politische Bedeutung sonst meistenteils  bedauerlich gering ist, hat das gesamte Nationale Lager mit dieser andauernden  Kampagne gegen die Schandausstellung bewiesen, daß es durchaus im politischen  Raum wirksam sein kann, wenn es seine Kräfte auf ein Thema bündelt und die  nötige Hartnäckigkeit entwickelt.

Das Ende der Reemtsma-Ausstellung ist auch für mich persönlich Gelegenheit,  Rückschau zu halten und mich der ersten Demonstration gegen dieses üble Machwerk  zu erinnern, die am 1. März 1997 in München stattgefunden hat. Von München bis  Hamburg, von der südlichen Metropole zur nördlichen Metropole Deutschlands. Vom  1. März 1997, den ich als Gesinnungshäftling in der Vollzugsanstalt  Hamburg-Fuhlsbüttel ("Santa Fu") erlebte, bis zum 27. März 2004, den ich in  Hamburg demonstrierend auf der Straße erlebte. Von einer von der NPD  organisierten Demonstration bis hin zu von einer erklärtermaßen und radikal  parteifreien Kräften gestalteten Demonstration. Es war ein weiter Weg mit vielen  Stationen, mit Höhen und Tiefen und letztlich einem politischen Sieg unseres  Nationalen Lagers.

Zum letztlich erfolgreichen Abschluß diese Kampagne grüße ich alle, die die  lange Zeit von über sieben Jahren daran mitgewirkt haben; ob sie nun in allen  Städten demonstriert haben, wo Reemtsmas Geschichtsverzerrung zu sehen war, oder  nur bei einer einzigen von diesen Gelegenheiten. Ob sie nun Mitglieder des  Parteipräsidiums der NPD sind oder ein nicht organisationsgebundener einfacher  Mitmarschierer im letzten Glied. Ob sie nun ein 80-jähriger finnischer  Kriegsfreiwilliger der Waffen-SS sind oder ein nicht einmal 18-jähriger  deutscher Skinhead. Ob sie einen akademischen Grad tragen oder ein arbeitsloser  Hilfsarbeiter sind. Sie alle - ihr alle! - haben sich eingesetzt für historische  Wahrheit, für Gerechtigkeit und für Achtung gegenüber der Truppe, gegenüber den  besten, den tapfersten Soldaten, die die Welt je gesehen hat.

Meinen Dank! Meine hohe Achtung! 

Christian Worch
chworch@t-online.de

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Wegen Kontakten zur rechten Szene hat der Berliner Polizeipräsident gegen einen 24-jährigen Polizeimeister ein Verbot der Amtsausübung ausgesprochen. Der Mann habe in mindestens zwei Fällen als Rechtsschulungen deklarierte Seminare vor jeweils 30 bis 70 Teilnehmern durchgeführt, sagte ein Polizeisprecher am 26. 3. 2004.

Dabei habe er nach den vorliegenden Erkenntnissen über seine Tätigkeit bei der Polizei, deren Befugnisse und Eingriffsnormen berichtet und offizielle Schulungsunterlagen der Landespolizeischule verteilt. Darüber hinaus soll er die Teilnehmer aufgefordert haben, Dienstaufsichtsbeschwerden und Verleumdungsanzeigen gegen Polizisten zu erstatten, da diese ihre Befugnisse im Kampf gegen Rechts ständig überschreiten und vor Gericht lügen würden.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden dem Sprecher zufolge Unterrichtsmaterialien der Landespolizeischule gefunden. Der Staatsschutz ermittle u. a. wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht und "Verleumdung".

[27. März 2004]

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Nachricht von:
Christian Worch
D-22309 Hamburg

Telefon: +4940 633 11 027
Telefax: 004940 78 98 578
e-mail: chworch@t-online.de

29. März 2004
 

Heute nacht verübte/n ein oder mehrere bislang unbekannte Täter einen  Brandanschlag auf mein Kraftfahrzeug VW Golf. Das Fahrzeug brannte völlig aus.  Der materielle Schaden hält sich in Grenzen; das Fahrzeug war acht Jahre alt und  außerdem teilkaskoversichert.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Von einem Bekennerschreiben ist  bisher natürlich noch nichts bekannt. Ein Zusammenhang mit anderen  Brandanschlägen auf Kraftfahrzeuge von Kameraden in relativ jüngster Zeit  erscheint aber sehr wahrscheinlich. Man darf davon ausgehen, daß der oder die  Täter linksextremistischen Kreisen angehört bzw. angehören.

Demo in Gladenbach/Marburg am 17. 4. 2004 >>

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Rechte Demonstrationen am Jahrestag des US-Überfalles auf den Irak

In Wilhelmshaven (Niedersachsen) fand am 20. 3. 2004 eine Demonstration von ca. 100 NPD Anhängern unter dem Motto "Heimreise statt Einwanderung" statt. Nach Angaben der Polizei verlief eine Gegenveranstaltung linker Gruppen zu der NPD-Demonstration überraschender Weise friedlich.

Auch in Weimar (Thüringen) und München (Bayern) fanden Kundgebungen und Demonstrationen rechter Organisationen statt, die nach Angaben der Polizei ebenfalls ohne größere Ausschreitungen von Linksradikalen gestört wurden. In München marschierten bei einer Demo den Angaben zufolge rund 100 und in Weimar 110 Rechtsgerichtete, wobei auch gegen die US-Okkupation des Irak demonstriert wurde...

[20. März 2004]

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Demonstration des Nationalen Widerstands am 20. März in Weimar

Am 20. März führten die Interessengemeinschaft für die Wiedervereinigung Gesamtdeutschlands (IWG) und freie Kräfte im Nationalen Widerstand einen erfolgreichen und ohne Zwischenfälle verlaufenden Aufmarsch in der reichsdeutschen Kulturstadt Weimar durch. Thema:  Recht auf Heimat auch für Deutsche – auch in Weimar. Wie gewohnt, entblödeten sich auch diesmal die üblichen nützlichen Idioten des Systems nicht, gegen die Forderung des Rechts auf Heimat mit ihren menschenverachtenden Hetztiraden und teilweise unverhohlenen Gewaltaufrufen mobil zu machen. Auch wenn es mit dieser Mobilisierung nicht klappen wollte,  weil die (noch) schweigende Mehrheit des Deutschen Volkes den herrschenden Kräften (welche Meinungsfreiheit und freie Diskussion fürchten wie die Pest) zunehmend die Gefolgschaft versagt, so zeigen die Haßausbrüche der Gutmenschmafia gegen das Recht auf Heimat, mit welcher Verachtung sie einem elementaren Existenzrecht und insbesondere den grundlegenden Lebensinteressen des Deutschen Volkes gegenüberstehen.  Ein besonders bezeichnendes Beispiel der Feindschaft gegen Deutschland und das Deutsche Volk gab die rechtswidrige Auflage des Verbots des Singens der Nationalhymne. 

Die 150 Kameradinnen und Kameraden vom 20. März in Weimar sind, wie alle Aktivisten des Nationalen Widerstands überall bei unseren Demonstrationen, die Vorhut, die Speerspitze des Deutschen Volkes. Wie es eben zunächst immer nur wenige sind, welche, aller Verfolgung, aller Unterdrückung und aller Willkür seitens des Regimes zum Trotz, im unerschütterlichen Freiheitskampf die Fackel des Kommenden und der Wahrhaftigkeit hochhalten, die auch die Fackel des Sieges sein wird! 

Weimar

In Weimar aber, bei der Versammlung des Nationalen Widerstands, demonstrierten keine solchen „Demokraten“, deren Kennzeichen die Willkür und die Verleumdung gegen alle politisch unbequemen Andersdenkenden, und vor allem der Haß auf die Wahrheit für Deutschland ist; dort demonstrierten weit überwiegend junge Deutsche, die ehrenvoll und stolz und treu zu ihrem Volk und Vaterlande stehen.

reichskampf@arcor.de

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Demonstration gegen die Wehrmachtsausstellung in Hamburg

Hamburg

Am 31. 1. 2004 demonstrierten über 1200 Patrioten in Hamburg gegen die Wehrmachtsausstellung. Eine Gegendemonstration von Linksradikalen und Philosemiten mit angeblich 3000 Teilnehmern wurde aufgelöst, nachdem Steine und Flaschen auf die Polizei geworfen worden waren In den vergangenen Jahren ist es im Zusammenhang mit der Ausstellung immer wieder zu Protestdemonstrationen gekommen. 

Hamburg

In Hamburg waren bei den Demonstrationen am 31. 1. insgesamt rund 2.500 Polizeibeamten im Einsatz, teilte die Polizei mit. 

Am 29. Februar d. J. finden in Hamburg Bürgerschaftswahlen statt. Die Partei PRO (Partei Rechtsstaatliche Offensive) tritt zur Wahl ohne den Parteigründer Roland Schill an. Schill kandidiert aber auf der Liste "Pro DM/Schill". Die NPD tritt ebenfalls in der Handsestadt zur Wahl an, REP und DVU sind nicht dabei. 

[31. Januar 2004]

Größte nationale Demonstration seit Kriegsende in Hamburg 

Hamburg - Mit der größten nationalen Demonstration seit Kriegsende in der Hansestadt protestierten die volkstreuen Kräfte der Nationalen Opposition am 31.Januar 2004 gegen die verleumderische Schandausstellung des Salonbolschewisten Reemtsma. Über 1.200 Menschen – überwiegend freie, aber auch viele parteigebundene Aktivisten – hatten sich am Sonnabendmittag gegen 13 Uhr an der Saarlandstraße versammelt, um von dort zur linksalternativen Kampnagel-Fabrik und weiter durch die Häuserschluchten von Winterhude zu marschieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich bereits eine nicht mehr überschaubare Zahl linkskrimineller Gewalttäter im hinteren Teil unserer Marschroute zusammenrotten können und begann unter den Augen der Polizei mit massiven Ausschreitungen. Warum dies überhaupt möglich gewesen war, obwohl linkskriminelle Banden seit Wochen genau diese Strategie offen ankündigten, diese Frage müssen sich Innensenator und Polizeiführung gefallen lassen. Aus unserer Sicht ein klarer Fall von politischer Kumpanei im roten Hamburg! Die so entstandene Situation nutzte die Polizeiführung dazu, unsere Marschroute durch Erteilen einer mündlichen Auflage kurz vor dem Abmarsch deutlich zu verkürzen. Der Widerspruch unseres Versammlungsleiters änderte an dieser Maßnahme nichts. Es blieb aber der Marsch zur Kampnagel-Fabrik, wo die Schandausstellung gezeigt wird. Eröffnet wurde das Machwerk übrigens am 29.01. von Bürgermeister Ole von Beust (CDU), dessen warme Lobeshymnen auf Reemtsmas offenkundige Lügen und Hetze deutlich machen, dass sich die Kumpanei der etablierten Kräfte in Hamburg nicht alleine auf die rote Front begrenzt, sondern das schwarz-schillernde reaktionäre Bürgertum einschließt!

Hamburg

Diesen etablierten Kräften und ihren antifaschistischen Fußtruppen galt es entgegenzutreten! Zur Auftaktkundgebung begrüßte Kamerad Thomas Wulff (Steiner) im Namen der Versammlungsleitung alle Anwesenden, insbesondere die weitgereisten europäischen Gäste u.a. aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Estland, Flandern und den Niederlanden. In einer kurzen Ansprache berichtete dann der Kriegsteilnehmer und Ehrengast Georg Paletta, Leutnant 494. Gren.Bat., über seine damaligen Erlebnisse. Mit lautstarken Sprechchören „Ruhm und Ehre der deutschen Wehrmacht“ und „Reemtsma lügt, Wahrheit siegt“ setzte sich unser Demonstrationszug gegen kurz vor 14 Uhr endlich in Bewegung! Es ging die Jarrestraße hinauf, an deren anderem Ende die Kampnagel-Fabrik liegt. Mit Lautsprecherdurchsagen wurden die zahlreich zuschauenden Anwohner fortlaufend darüber informiert, warum die Nationale Opposition heute nach Hamburg gekommen ist. Auf dem Marschweg kam es vereinzelt zu Provokationen aus linkskriminellen Grüppchen heraus, ein linker Bandit konnte beim Einbruch in den Marschzug festgehalten und entsprechend abgestraft werden. Letztlich wurde uns aber außer ein paar Spruchbändern an Häuserwänden und zwei bis drei Eierwürfchen nicht viel geboten. Nach rund einer halben Stunde hatten wir das Ziel unseres Protestes erreicht: Kampnagel! Hier galt es, mit einer ausgiebigen Kundgebung auch inhaltlich Position zu beziehen gegen Reemtsma und sein Machwerk. Für den Widerstand sprachen hier die freie Nationalistin Daniela, der stellv. NPD-Vorsitzende Holger Apfel sowie der Kriegsteilnehmer und Ehrengast Horst Krüger, SS-Standartenjunker 9. SS-Inf.Reg. “Thule”. Zum Schluß dieser Kundgebung gab Versammlungsleiter Thomas Wulff (Steiner) bekannt, dass die Polizei den weiteren Marschweg versperre. Er stellte in aller Deutlichkeit klar, dass wir diese Kürzung unserer Marschroute als unrechtmäßig werten und uns nur aufgrund massiver polizeilicher Machtmittel genötigt sehen, dieser Auflage nachzukommen.

Von Kampnagel ging es also stimmgewaltig die Jarrestraße wieder hinab Richtung Saarlandstraße. Spontan wurde beschlossen, auf Höhe der Großheidestraße eine Zwischenkundgebung durchzuführen. Hier begann Rechtsanwalt Jürgen Rieger mit einer ausgiebigen Ansprache. Nach etwa 20 Minuten kündigte die Polizeiführung an, unsere Kundgebung beenden zu wollen, wenn wir nicht binnen 5 Minuten weitermarschieren würden. Kamerad Rieger sprach unbeirrt weiter. Die Polizeiführung drohte mit Durchsagen die Auflösung der Kundgebung an, setzte ihre hinter dem Ende unserer Versammlung postierten Wasserwerfer nebst Polizeiketten in Bewegung, um unsere Demonstrationsteilnehmer auf diese Weise zum Weitergehen zu nötigen. Was soll diese Staatsgewalt gegen eine friedliche Versammlung? Was sollte hier provoziert werden? Abermals sahen wir uns angesichts der polizeilichen Machtmittel gezwungen, den Aufforderungen der Staatsgewalt nachkommen zu müssen, auch um denen keine Handhabe für weitere Zwangsmaßnahmen zu bieten. So erreichte der Marschzug kurz nach 16 Uhr wieder die große Kreuzung vor dem U-Bahnhof Saarlandstraße. Es folgte die Heldenehrung, durchgeführt in bewährter Weise vom Kameraden Tegethoff. In seiner Ansprache rief er die Toten der Waffengattungen – und aus über tausend Kehlen donnerte ein unüberhörbares „Hier!“ über den weiten Platz. Viermal. Symbolisch wurden die gefallenen Soldaten von Wehrmacht und Waffen-SS so in unsere Reihen zurückgerufen. Dann sangen wir das Lied der Deutschen, die erste Strophe! Anschließend rückten die volkstreuen Kräfte langsam ab, um den Heimweg anzutreten.

Das Ziel wurde erreicht! Der Widerstand marschierte bis zur Kampnagel-Fabrik, dorthin, wo die verleumderische Schandausstellung gezeigt wird. Sieg über Reemtsma! Seine These von der „verbrecherischen Wehrmacht“ ist endgültig zerbrochen. Und: Hamburg ist die letzte Stadt, die von seiner Schandausstellung noch bis Ende März belästigt werden darf. Keine andere Stadt wird mehr folgen, weil der Protest mit all seinen Auswirkungen zu gewaltig ist. Das ist unser Erfolg, den wir uns seit München 1997 unermüdlich auf der Straße erkämpft haben! Besonders erfreulich, dass es uns gelungen ist, ausgerechnet dem historischen Jahrestag der Machterhebung den bislang größten nationalistischen Marsch in Hamburg seit Kriegsende folgen zu lassen.

info@widerstandnord.com

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