| RANDALE IN EIMSBÜTTEL
Am Donnerstag, dem 8. Juni, fand abends in der Osterstraße in Hamburg-Eimsbüttel eine stationäre Kundgebung der NPD statt. Vorausgegangen waren polizeiliche Schikanen anläßlich eines Info-Standes am Sonnabend davor, so daß das Motto der Versammlung lautete: „Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden.“ Dies rief unfreiheitliche Kräfte auf den Plan, von denen die gemäßigteren zu SPD und GRÜNEN gehörten, die weniger gemäßigten zu der üblichen Antifa- und Autonomenszene. Wohl aus diesem Grunde zeigte die Polizei sich mit einer sehr massiven Präsenz; schon eine Stunde vor Versammlungsbeginn konnte ich fünf Wasserwerfer beobachten; insgesamt sollen es nach Medienberichten nicht weniger als acht gewesen sein. Auch der Personalaufwand der Polizei war mit 1.200 Beamtinnen und Beamten sehr massiv; die Gegendemonstranten sollen 800 gewesen sein, von denen allerdings sicherlich nicht alle militant waren. Angesichts dieses Aufwandes blieb die eigentliche Veranstaltung eher ruhig; es flogen vereinzelt Eier und Zwiebeln, und von denen, die nahe genug herankamen, waren die bekannten Pöbeleien zu hören. Zumindest so lange, bis die Veranstaltung begann und die Lautsprecheranlage in Betrieb genommen wurde. Danach war von den Pöbeleien eigentlich nichts mehr zu hören... Angemeldet war von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr, allerdings bestand die Auflage, daß die Lautsprechereinrichtung nur bis 21.oo Uhr benutzt werden durfte, was mit Blick auf die Interessen der Anwohner durchaus nachvollziehbar ist. Die eigentliche Kundgebung dauerte daher nur knapp über eine Stunde. Es sprachen Anja Zysk, die Hamburger Landesvorsitzende der NPD, Hans-Gerd Wiechmann sowie meine Wenigkeit, jeweils unterbrochen durch Blöcke von Musik vom Band; eine Mischung, die in Hamburg bei stationären Versammlungen unter freiem Himmel durchaus beliebt ist. Meiner Zählung nach waren wir ca. 50; das bürgerliche Hamburger Abendblatt machte daraus schmeichelhafterweise knapp 100. Während der Kundgebung selbst kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen, außer daß ein nicht mehr ganz junger und eher durchschnittlich denn typisch links aussehender Bürger sich des Mikrophons zu bemächtigen versuchte. Es blieb bei dem Versuch. Die Zwischenfälle gab es eher ein Stück weiter entfernt, wo immer wieder militante Linke gegen polizeiliche Absperrungen andrängten und teilweise unter Einsatz von Wasserwerfern zurückgedrängt wurden. Nach Medienberichten wurden etwa 40 von ihnen festgenommen. Außerdem sollen die Krawalle auch nach unserem Abzug bis in die Nacht angedauert haben. Auch der Großteil unserer Kundgebungsteilnehmer, die geschlossen mit der U-Bahn abrückten, wurde noch in Auseinandersetzungen verwickelt. An der nächsten U-Bahn-Station hatte eine Gruppe vermummter und bewaffneter Linker gewartet, die die U-Bahn ein wenig „entglasten“. Personenschaden entstand dabei nicht. Da die Bahn erst einmal nicht weiterfuhr und da wegen der relativ geringen Entfernung zum früheren Einsatzort nicht sicher war, ob nicht von dort größere Mengen Pöbels nachrücken wurde, entschlossen sich die Kameradinnen und Kameraden, in den Bus umzusteigen. Unterwegs versahen einige sich mit herumliegendem Holz, um im Falle direkterer Übergriffe den Angreifern entgegentreten zu können. Zwei anwesende Zivilpolizisten, die sich wohl in ziemlicher Hektik befanden, funkten rasch ihre Kollegen herbei. Und während diese einerseits nicht imstande gewesen waren, den steinewerfenden Überfall auf einen U-Bahn-Zug zu verhindern, sahen sie sich nun plötzlich durchaus imstande, kurzfristig in größerer Zahl aufzulaufen. (Oder, richtiger: anzufahren.) Die vormaligen Kundgebungsteilnehmer wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen, und zwar wegen der sinnvollen Begründung, sie hätten einen „bewaffneten Haufen“ gebildet. Man transportierte sie per HVV-Bus in die Polizeikaserne Alsterdorf, wo jeder photographiert und die Personalien festgestellt wurden. Die Abfertigung war hinreichend zügig, daß es diesbezüglich keinen Grund zu ernsthafter Beschwerde gab. Ein bißchen länger dauerte es nur bei den Leuten, die vergessen hatten, einen Personalausweis mitzunehmen. (Also offenbar Demonstrationsneulinge; geübte Demonstranten wissen, daß sie ein solches Papier einstecken haben sollten, um im Fall des Falles längere Wartezeiten zu vermeiden.) Daß tatsächlich Anzeigen oder gar Verfahren wegen Bildung des „bewaffneten Haufens“ erfolgen, wird von den Teilnehmern als sehr unwahrscheinlich angesehen; und wenn doch, sehen sie dem nicht nur mit Gelassenheit, sondern eher mit Belustigung entgegen. Auch wenn natürlich in einem Stadteil wie dem „roten“ Eimsbüttel das Zahlenverhältnis von eigenen zu Gegendemonstranten zwangsläufig ungünstig ausfällt, zeigt allein die medienmäßige Resonanz im Vorfeld wie auch im Nachhinein, daß es eine richtige Entscheidung war, gegen die Schikanen vom vorherigen Sonnabend kurzfristig, also nötigenfalls auch in der Woche an einem Werktagabend, aktiv zu werden. Christian Worch
KUNDGEBUNG IN HARBURG Am Freitag, dem 5.5.2006, fand in der Zeit von ca. 19.00 bis 20.30 Uhr in Hamburg-Harburg eine Kundgebung statt. Hintergrund war, daß am Sonnabend vorher bei einem NPD-Infostand in Harburg massive Schikanen seitens der Polizei stattgefunden hatten. Zunächst einmal hatte die Polizei wegen einiger Antifaschisten den Infostand so massiv abgesperrt, daß auch zur normalen Bevölkerung kein Kontakt aufgenommen werden konnte. Schlimmer noch, ein älterer Herr, der ausdrücklich dorthin wollte (und meines Wissens auch der NPD angehört oder zumindest aktiver Sympathisant ist) wurde unter Gewalteinsatz von Polizisten gehindert, den Stand zu erreichen. Zwei jüngere Kameraden, die die Beamten daraufhin zur Rede stellen wollten, wurden auf der Stelle festgenommen, wobei gleichfalls gewalttätig gegen die Leute vorgegangen wurde. Das geht so natürlich nicht, und daher meldeten Kameraden für den nachfolgenden Freitag eine Kundgebung an. Sie sollte ursprünglich vor dem Polizeirevier 46 stattfinden, wo wohl die für den Einsatz am Sonnabend, dem 29. April, verantwortlichen Beamten ihren Dienstsitz haben. Stattdessen wurde der Kundgebungsort dann eine Parallelstraße verlegt. Es fanden sich 57 Teilnehmer ein, nahezu ausnahmslos jüngere Frauen und Männer. Der ältere Herr war auch wieder dabei, und gleich wurde auch er indirekt Opfer einer Schikane. Mit der lustigen Begründung, sie sei nicht angemeldet, wurde ihm untersagt, eine Fahne der NPD zu tragen. Das ist eine doppelt bedenkliche Rechtsunkenntnis seitens der Polizeibeamten. Denn erstens müssen solche Versammlungshilfsmittel nicht angemeldet und „genehmigt“ werden, sondern sie können allenfalls verboten werden. Und zweitens gilt für jede nicht-verbotene Partei – also auch für die NPD! – das sogenannte Parteienprivileg aus Artikel 21 Grundgesetz. Die Grundgesetzkenntnis von Polizeibeamten, die immerhin auf genau dieses Grundgesetz vereidigt worden ist, scheint also bedauernswert gering zu sein! Immerhin war das im Gegensatz zu den Ereignissen sechs Tage vorher keine gewaltsame Schikane, und es blieb insofern auch die einzige – möglicherweise ist die Harburger Polizei lernfähig. Auf der Veranstaltung sprachen der Leiter, Alexander Hohensee, die Landesvorsitzende der NPD Hamburg, Anja Zysk, und meine Wenigkeit; dazwischen wurde zur Unterhaltung der Teilnehmer auch ein wenig radikale bis revolutionäre Musik abgespielt. Die Antifa war mit ungefähr achtzig Personen vertreten, also auch nicht so deutlich viel mehr als wir. Weiträumige Polizeiabsperrungen hielten sie auf Abstand, so daß ihr Protest sich auf Akustik beschränkte; und die war eigentlich eher schwach. Das Polizeiaufgebot war dafür um so stärker – ich beobachtete drei Wasserwerfer und einen Räumpanzer, von größeren Mengen gepanzerter Polizeibeamter mal abgesehen. Für die gerade mal achtzig Gegen-Protestierer erschien das nun wirklich ein wenig überzogen. Im Kreis der Teilnehmer kam die Vermutung auf, daß die Hamburger Polizei die Gelegenheit nutze, schon mal ein wenig für die anstehende Weltmeisterschaft zu trainieren. Vor allem, weil sie irgendwann auch einmal mit Ketten von Polizeibeamten die zwar brüllenden, ansonsten aber zu dem Zeitpunkt völlig friedlichen Protestierer von den ohnehin schon außerhalb der Steinwurfweite aufgestellten Sperrgittern noch zehn oder fünfzehn Meter zurückdrängten. Eine eigentlich eher unnötige Maßnahme, außer eben, wenn man es als Übung betrachtet. Kann man nur sagen: na, dann übt mal schön! Gelegenheit zur nächsten Übung ist übrigens in zwei Wochen, am 20. Mai, auch wieder in Hamburg-Harburg. Ursprünglich wollte die NPD dort einen Info-Tisch aufbauen. Nach den Erlebnissen vom 29. April kam man seitens der Partei aber zu dem Ergebnis, daß es nicht viel bringt, wenn wegen solcher polizeilicher Absperrungen sowieso kein Bürger auch nur in die Nähe des Standes kommt. Da erschien es dann geeigneter, gleich eine Kundgebung anzumelden, bei der man immerhin auch Lautsprecherausrüstung einsetzen darf, um so den normalen Bürger und die normale Bürgerin wenigstens akustisch zu erreichen. Ein durchaus richtiger Gedanke. – Während am vergangenen Freitag, dem 5.5., Anmelder und Leiter der Kundgebung parteifrei waren, wird für den 20.5. die NPD als Veranstalter auftreten. Angesichts einer im letzten Spätherbst stattgefundenen deutlichen Verjüngung des Landesvorstandes (nicht nur in der Person der 35-jährigen neuen Landesvorsitzenden) spielt dieser kleine Unterschied in Hamburg allerdings keine so große Rolle mehr. Demonstration in Delitzsch (Sachsen) Am Sonnabend, dem 6. Mai, fand in Delitzsch eine Demonstration zur Erinnerung an den 8. Mai statt; gegen Kriegstreiberei damals wie heute. Sehr aktuell war die Demonstration natürlich vor dem Hintergrund, daß zwei aus Sachsen (und einer davon aus unmittelbarer Nähe von Delitzsch) stammende Ingenieure oder Techniker nach dreimonatiger Geiselhaft und mehreren Todesdrohungen im Irak freigelassen worden waren. Egal, ob die Bundesregierung dafür – wie von einigen Medien behauptet – zehn Millionen Dollar bezahlt hat oder nicht; es ist in jedem Fall ein Grund zur Freude. Denn an dem Schicksal der beiden jungen Männer haben aktiv zigtausende von Sachsen in Mahnwachen und Gottesdiensten Anteil genommen, und letztlich hat das ganze Volk mit ihnen und ihren Familien gebangt. Bei aller Freude ist natürlich trotzdem eine Mahnung fällig; denn ohne die modernen Eroberungskriege der anglo-amerikanischen Koalition würden solche lebensbedrohlichen und auf jeden Fall traumatischen Situationen für Deutsche im islamischen Ausland nicht eintreten; es gibt eine traditionelle deutsch-arabische Freundschaft. Indem aber die BRD, dankbar für die sogenannte „Befreiung“ 1945 und in geradezu nibelungenhafter Bündnistreue zu den USA, sich direkt oder indirekt in solche Kriege mit fremden Kulturkreisen hineinziehen läßt, ist es leider auch unvermeidlich, daß im dortigen Raum lebende oder arbeitende Deutsche zu Bauern auf dem Schachbrett der Politik oder einfach nur krimineller Banden werden. Bei sehr schönem Wetter versammelten sich nach meiner Zählung 198 Demonstranten. Der ortsansässige Versammlungsleiter verkündete die üblichen Auflagen, die uns die übliche Menge an Panzertape für das Überkleben so gefährlicher Kleidungsmarken wie Lonsdale o.ä. kostete; und zwei Träger von modischen Tarnhosen durften nur außerhalb des Zuges mitlaufen statt im Zug. Das war allerdings in Delitzsch – anders als knapp eine Woche vorher im nahegelegenen Leipzig – überhaupt kein Problem. Denn von der politischen Gegenseite war nicht viel zu sehen oder zu hören. Auch die angeblich so starken Leipziger Linken erholten sich entweder von den Anstrengungen des 1. Mai oder genossen den Frühsommertag in Connewitzer Straßencafes, die mir persönlich durchaus auch mal eine Kaffeefahrt außerhalb des Protokolls wert wären. (Ich bin kaffeesüchtig. Nebenbei erwähnt. Oder koffeinsüchtig, um genau zu bleiben – es darf auch Cappuccino oder Espresso sein.) Auf der Auftaktkundgebung kam der Kamerad W. aus Sachsen zu Wort, auf der Zwischenkundgebung meine Wenigkeit, und auf der Abschlußkundgebung der Kamerad G. aus Thüringen. Alle Redner streiften zwar auch die Ereignisse im Vorfeld und nach dem Ende des zweiten Weltkrieges, aber das Hauptgewicht lag auf aktuellen Ereignissen, namentlich bei der Kriegsdrohung gegen den Iran, der sowohl in Sachen des sogenannten „Atomstreits“ als auch wegen der geschichtsrevisionistischen Äußerungen seines Präsidenten der einzig verbliebenen Supermacht USA als unbotmäßig erscheinen mag. Insbesondere wurde dabei auch herausgearbeitet, daß es eine Wechselwirkung zwischen den modernen Kriegen (namenntlich in den rohstoffreichen Regionen) und dem immer weiter ausufernden Kapitalismus gibt. Damit war, metapolitisch gesehen, auch in gewissem Sinne der Bogen zu der unlängst speziell in Mitteldeutschland angelaufenen Antikapitalismuskampagne (Antikap) gespannt. Angesichts der zeitlichen Nähe des 1. und des 8. Mai (beziehungsweise in diesem Fall des 6.) eine Verbindung, die sich dem politisch denkenden Menschen förmlich aufdrängt und die auch dem normalen Bürger oder der normalen Bürgerin gut zu vermitteln ist. In der Hinsicht also sowohl inhaltlich als auch vom Ablauf her durchaus sehr gelungen. Hamburg, den 6. Mai 2006
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Am 30. Juli 2005 fand in Hamburg ein Gedenkmarsch zum 62.Jahrestag des alliierten Luftterrors in Hamburg statt. Mehrere Linksradikale protestierten mit Transparenten gegen den Demonstrationszug. Am 31. 7. wurden am Friedhof Hamburg-Ohlsdorf Kränze für die 46.000 Opfer des alliierten Bombenholocausts von Juli 1943 niedergelegt. Anschließend wurde unter Beteiligung von Zeitzeugen und Mitgliedern nationaler Gruppen und Parteien eine Gedenkfeier veranstaltet und eine Mahnwache gehalten. [31. Juli 2005] |
| Liebe Kameradinnen und Kameraden,
statt eigenen Aktionsberichts heute mal ein Bericht aus "Indymedia" über die eher ruhigen Ereignisse vom Vormittag bzw. Mittag des 21. 5. 2005 in Hamburg-Harburg: "Antifa-Demonstration in HH-Harburg
worch@freier-widerstand.net |
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Heute zwischen 11.oo und 13.oo Uhr fand in der Winsener Straße in Hamburg-Harburg eine Mahnwache statt. Die Aktion, die von einem im Landkreis Harburg lebenden Kameraden angemeldet war und von der „Bürgerinitiative Sicheres Harburg“ unterstützt wurde, richtete sich gegen einen beinahe tödlich verlaufenen Messerangriff eines sogenannten „Südländers“ gegen einen Kameraden am späten Abend des 1. Weihnachtstages. Nur eine Notoperation des Opfers verhinderte Schlimmeres, denn der Blutverlust hätte tödlich sein können. Inzwischen ist der Kamerad wieder aus dem Krankenhaus entlassen und auf dem Wege der Besserung; trotz Schmerzen durch die Verletzungen ließ er es sich nehmen, an der Mahnwache teilzunehmen. Statt der angemeldeten ca. 80 Teilnehmer kamen ungefähr anderthalbmal soviele (bei 120 Personen), darunter auch einige aus dem Hamburger Umland bis hin zu Leuten, die aus Stade oder Bremen angereist waren. Da sich auch antifaschistische Kreise angesagt hatten, erlebte Harburg ein martialisches Aufgebot von Wasserwerfern und Räumpanzern, von den üblichen starken Polizeikräften mal ganz zu schweigen. Allerdings hielt sich der antifaschistische „Widerstand“ zahlenmäßig in Grenzen. Eine genaue Auswertung liegt noch nicht vor, aber Spähtrupps im Umfeld berichteten teilweise von nur 50, teilweise von ca. 100 Linken, vornehmlich wohl Punks. Über den Lautsprecherwagen hielten mehrere Kameraden aus Hamburg beziehungsweise dem unmittelbaren Umland der Hansestadt Ansprache, in denen vornehmlich die verfehlte Ausländerpolitik und die völlig gescheiterte Integration von Menschen aus fremden Kulturkreisen gegeißelt wurden. Fahnen, Transparente und Trageschilder mit themenbezogenen Aufdrucken rundeten das Bild optisch ab. Der in der Presse als „Deutsch-Türke“ bezeichnete Täter (meines Wissens tatsächlich ein Mann mit rein türkischen Vorfahren, aber einem deutschen Paß) wurde übrigens nach wenigen Stunden Inhaftierung von der Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt. Es ist eine sehr interessante Frage, wie es wohl aussähe, wenn anders herum einer unserer Kameraden einen Südländer niedergestochen hätte... Nicht allein dieser immer wieder zu beobachtenden Ungleichbehandlung wegen sind Mahnwachen wie die heute nicht nur angemessen, sondern zwingend notwendig. Christian Worch
Demonstration für Meinungsfreiheit in Hamburg Etwa 200 Nationalisten haben am 4. 9. 2004 im Hamburger Stadtteil Winterhude demonstriert. Die Teilnehmer der Demonstration protestierten gegen ein Auftrittsverbot für die Musikgruppe OIDOXIE bei einer früheren Kundgebung. "Nazischweine" riefen am Straßenrand stehende linke Gegendemonstranten. In Kleingruppen von etwa 20 Personen versuchten diese immer wieder zum Zug der Rechten vorzudringen. Einige der Linksradikalen wurden daraufhin in Gewahrsam genommen, weil sie Platzverweise nicht beachtet hatten. [4. September 2004]
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In Hamburg ist es am 27. 3. 2004 bei Demonstrationen zur zu Ende gehenden Wehrmachtsausstellung weitgehend friedlich geblieben. Nur vereinzelt sei es am Rande der Demonstration rechter Gruppierungen zu Auseinandersetzungen zwischen linken Gegendemonstranten und der Polizei gekommen. Eine Polizeisprecherin berichtete, an Absperrungen hätten sich Gegner der Rechten postiert, und es habe kleine Scharmützel gegeben. Nach Angaben der Polizei kamen zu der Kundgebung gegen die Ausstellung über Verbrechen der Wehrmacht etwa 300 bis 380 Rechte, weit weniger als bei der Demonstration vom 31. 1. 2004 (s. u.). Es waren mehr als 3.000 Beamte im Einsatz. Mit Sperren und Personenkontrollen versuchte die Polizei zu verhindern, dass linke und rechte Demonstranten zusammentrafen. Sie sperrte mehrere Straßen, Bus- und U-Bahnverkehr waren beeinträchtigt. Am Vormittag hatten etwa 1.800 Linke im Stadtteil Winterhude gegen die Versammlungsfreiheit für Rechte in der Hansestadt demonstriert. Die Wehrmachtsausstellung geht auf eine Initiative des Leiters des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Jan Philip Reemtsma zurück, dessen Vorfahren als Zigarettenproduzenten und -lieferanten beste Geschäfte mit der Wehrmacht machten. Die Ausstellung ist am 28. 3. 2004 zum letzten Mal zu sehen. Danach wird sie im Archiv des Historischen Museums in Berlin eingelagert. [27. März 2004] Die größten Hindernisse sind manchmal äußere Umstände. Auf der Autobahn 7 und 1 war ein Stau von nach Verkehrsfunk achtzehn Kilometern Länge. Die meisten Kameraden, die von Süden her nach Hamburg anreisten, steckten da drin; teilweise deutlich über anderthalb Stunden. Das verzögerte Anfahrt und damit Beginn unangenehm lange, nämlich bis ca. 15.30 Uhr. Dafür hatten wir mit dem Wetter Glück. Während der Wetterbericht eigentlich ab mittags Regen angekündigt hatte, blieb es trocken und teilweise sogar sonnig. Die Linken hatten diesmal ihr Konzept geändert. Während sie am 31. Januar noch einen massenhaften Durchbruch durch die Polizeiketten versucht hatten, war diesmal eher Operation in militanten Gruppen angesagt. Zwei Gruppen von je ca. 40 Personen - teilweise mit Knüppeln bewaffnet - blockierten für eine Weile am Hauptbahnhof die Zugänge zu den U-Bahn-Linien 1 und 2, bis sie von der Polizei vertrieben wurden. Eine Gruppe von 40 Personen, mit Knüppeln bewaffnet, überfiel in feiger Übermacht am Bahnhof Berliner Tor vier Kameraden. Auch nach dem Ende der Veranstaltung trieben sich am Hauptbahnhof mehrere Gruppen von jeweils ca. 10 Personen herum, die wohl auf abreisende Kleingruppen von Kameraden lauerten. Diese Leute waren gleichfalls mit Knüppeln und in einzelnen Fällen sogar mit Messern bewaffnet. Von nennenswerten Personenschäden ist bisher zum Glück nichts berichtet worden. Zwar entstanden durch diese Operationsform für eine kleine Minderheit von Kameraden teilweise unangenehme Situationen, aber unter dem Strich zeigte es, daß die Linke im Gegensatz zu vor acht Wochen erkennbar an Potential und Militanz verloren hat. Jedenfalls fühlte sie sich nicht mehr stark genug für eine offene Konfrontation in der Masse. Unsere Demonstration war mit von mir gezählten 380 Teilnehmern erwartungsgemäß erkennbar kleiner als die erste in Hamburg gegen die Anti-Wehrmachts-Ausstellung. (Polizeibericht spricht von "300 bis 380 Neonazis", wobei es mal recht ungewöhnlich ist, daß der Polizeibericht eine von-bis-Zahl angibt.) Eine vormittags in Winterhude stattfindende (bürgerliche) Gegendemo soll nach Medienberichten 1.800 Teilnehmer gehabt haben; da wir diese Aktion nicht direkt beobachten lassen haben, darf die Medien-Zahl mit den üblichen gebührenden Zweifeln wiedergegeben werden. Zum Veranstaltungsbeginn sprach der Hamburger Rechtsanwalt Jürgen Rieger. Der Umzug zur Kampnagel-Fabrik wurde links und rechts von wechselnden, aber nicht sonderlich starken Gruppen Anti begleitet oder von Seitenstraßen aus beobachtet. Alles in allem war die linke MObilisierung in Sachen Masse wie Militanz überhaupt nicht mit der vom 31. Januar zu vergleichen - erkennbare Verschleißerscheinungen. Die Zwischenkundgebung vor der Kampnagel-Fabrik war auflagenmäßig auf eine halbe Stunde limitiert. Abweichend von der üblichen Gestaltung von Demonstrationen wurde diese Zeit nicht für Reden genutzt, sondern für ein Gedanken an die Soldaten der im zweiten Weltkrieg mit dem Deutschen Reich verbündeten Staaten sowie die Freiwilligen aus vielen Ländern. Auf Aufruf wurden die jeweiligen Fahnen gezeigt und die Nationalhymnen abgespielt. Zur Ehre für die Gefallenen sowie auch für die durch Kriegshandlungen und Bombenterror umgekommenen Zivilpersonen seien sie hier genannt: Das Kaiserreich Japan, das Königreich Italien, das Königreich Ungarn, das Königreich Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Finnland als unsere Verbündeten, sowie die Staaten, die die größten Kontingente an Kriegsfreiwilligen zu den deuschen Waffen gestellt haben: Spanien, Schweden, die Niederlande, Frankreich, Belgien, Lettland, die Ukraine, Litauen, Dänemark, Estland, Albanien, Weißrußland und die Schweiz. Noch weitere wären zu nennen, aber dafür reichte der verauflagte Zeitrahmen nicht aus. Nach diesem feierlichen Gedenken - gerade auch mit dem Abspielen der jeweiligen Nationalhymnen eine bisher völlig neue Gestaltung einer Kundgebung - ging der Umzug weiter. Der Rückweg war länger als der Hinweg und wurde gleichfalls von Gruppen pöbelnder und geifernder Antifaschisten begleitet bzw. gesäumt. Ein möglicherweise verwirrter Mitmensch bewarf uns aus einem hochgelegenen Fenster zuerst mit zwar gebrauchten, aber ordnungsgemäß verpackten Windeln und später mit allem, was sein Kühlschrank an Gemüse hergab, von Tomaten bis hin zu einem kompletten Kohlkopf. Der gerade am Mikrophon befindliche Kamerad Ralph Tegethoff bedankte sich höflich für diese Sachspende an Marschverpflegung. Damit bekam die Sache dann auch eine etwas humoristische Wendung. Ob das dem Werfer wenigstens einen Anflug von Heiterkeit beschert hat, konnte nicht beobachtet werden, weil der Marsch - pardon, der Umzug! - natürlich ohne Aufenthalt fortgesetzt wurde. (Wir müssen von einem Umzug sprechen, weil "das Marschieren in Zügen, Reihen oder Blöcken" natürlich per Auflage wieder einmal verboten war.) Zurück an der Kreuzung beim U-Bahnhof Saarlandstraße, ergriff als erstes ein Kamerad der Erlebnisgeneration das Wort: Finne und Kriegsfreiwilliger der Waffen-SS (9. Waffen-SS-Rgt. Thule). Gerade einen Mann dabei zu haben, der nicht nur aktiv am Krieg teilgenommen hat und auch in hoch fortgeschrittenem Alter noch an einer Demonstration teilnimmt, sondern dies als Ausländer als Waffenbruder reichsdeutscher Kämpfer getan hat, war uns eine hohe Ehre. - Ihm folgte der jüngste der Redner, Kamerad Philipp Hasselbach. Um den Zeitrahmen nicht zu sprengen, wurden die nachfolgenden Reden kurz und bündig gehalten. Es folgten Ralph Tegethoff, Ruppert aus Stralsund, Axel Reith und Michael Burkhard. Danach erklang aus fast vierhundert Kehlen die deutsche Nationalhymne in allen drei Strophen, bevor die Veranstaltung beinahe exakt um 18.oo Uhr beendet wurde. Kaum ein Redner versäumte es zu betonen, daß der Rückzug der Ausstellung in einen staubigen Keller im Berliner Archiv nicht allein auf die notwendigen Korrekturen durch (peinlicherweise vornehmlich ausländische) Historiker zurückzuführen ist, sondern auch darauf, daß wir sieben Jahre und fast einen Monat lang zunehmend massiver mit Demonstrationen und anderen öffentlichen Aktionen immer da aufgetreten sind, wo diese Ausstellung gezeigt und die Ehre unserer Väter- und Großvätergeneration in den Schmutz gezogen worden ist. Sehr richtig erkannten das auch die Teilnehmer, die ohne Vorgabe der Versammlungsleitung spontan immer wieder skandierten: "Sieg, Sieg, Sieg - Sieg über Reemtsma!" Auch wenn seine politische Bedeutung sonst meistenteils bedauerlich gering ist, hat das gesamte Nationale Lager mit dieser andauernden Kampagne gegen die Schandausstellung bewiesen, daß es durchaus im politischen Raum wirksam sein kann, wenn es seine Kräfte auf ein Thema bündelt und die nötige Hartnäckigkeit entwickelt. Das Ende der Reemtsma-Ausstellung ist auch für mich persönlich Gelegenheit, Rückschau zu halten und mich der ersten Demonstration gegen dieses üble Machwerk zu erinnern, die am 1. März 1997 in München stattgefunden hat. Von München bis Hamburg, von der südlichen Metropole zur nördlichen Metropole Deutschlands. Vom 1. März 1997, den ich als Gesinnungshäftling in der Vollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel ("Santa Fu") erlebte, bis zum 27. März 2004, den ich in Hamburg demonstrierend auf der Straße erlebte. Von einer von der NPD organisierten Demonstration bis hin zu von einer erklärtermaßen und radikal parteifreien Kräften gestalteten Demonstration. Es war ein weiter Weg mit vielen Stationen, mit Höhen und Tiefen und letztlich einem politischen Sieg unseres Nationalen Lagers. Zum letztlich erfolgreichen Abschluß diese Kampagne grüße ich alle, die die lange Zeit von über sieben Jahren daran mitgewirkt haben; ob sie nun in allen Städten demonstriert haben, wo Reemtsmas Geschichtsverzerrung zu sehen war, oder nur bei einer einzigen von diesen Gelegenheiten. Ob sie nun Mitglieder des Parteipräsidiums der NPD sind oder ein nicht organisationsgebundener einfacher Mitmarschierer im letzten Glied. Ob sie nun ein 80-jähriger finnischer Kriegsfreiwilliger der Waffen-SS sind oder ein nicht einmal 18-jähriger deutscher Skinhead. Ob sie einen akademischen Grad tragen oder ein arbeitsloser Hilfsarbeiter sind. Sie alle - ihr alle! - haben sich eingesetzt für historische Wahrheit, für Gerechtigkeit und für Achtung gegenüber der Truppe, gegenüber den besten, den tapfersten Soldaten, die die Welt je gesehen hat. Meinen Dank! Meine hohe Achtung! Christian Worch
Wegen Kontakten zur rechten Szene hat der Berliner Polizeipräsident gegen einen 24-jährigen Polizeimeister ein Verbot der Amtsausübung ausgesprochen. Der Mann habe in mindestens zwei Fällen als Rechtsschulungen deklarierte Seminare vor jeweils 30 bis 70 Teilnehmern durchgeführt, sagte ein Polizeisprecher am 26. 3. 2004. Dabei habe er nach den vorliegenden Erkenntnissen über seine Tätigkeit bei der Polizei, deren Befugnisse und Eingriffsnormen berichtet und offizielle Schulungsunterlagen der Landespolizeischule verteilt. Darüber hinaus soll er die Teilnehmer aufgefordert haben, Dienstaufsichtsbeschwerden und Verleumdungsanzeigen gegen Polizisten zu erstatten, da diese ihre Befugnisse im Kampf gegen Rechts ständig überschreiten und vor Gericht lügen würden. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden dem Sprecher zufolge Unterrichtsmaterialien der Landespolizeischule gefunden. Der Staatsschutz ermittle u. a. wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht und "Verleumdung". [27. März 2004] Nachricht von:
Telefon: +4940 633 11 027
29. März 2004
Heute nacht verübte/n ein oder mehrere bislang unbekannte Täter einen Brandanschlag auf mein Kraftfahrzeug VW Golf. Das Fahrzeug brannte völlig aus. Der materielle Schaden hält sich in Grenzen; das Fahrzeug war acht Jahre alt und außerdem teilkaskoversichert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Von einem Bekennerschreiben ist bisher natürlich noch nichts bekannt. Ein Zusammenhang mit anderen Brandanschlägen auf Kraftfahrzeuge von Kameraden in relativ jüngster Zeit erscheint aber sehr wahrscheinlich. Man darf davon ausgehen, daß der oder die Täter linksextremistischen Kreisen angehört bzw. angehören. |
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In Wilhelmshaven (Niedersachsen) fand am 20. 3. 2004 eine Demonstration von ca. 100 NPD Anhängern unter dem Motto "Heimreise statt Einwanderung" statt. Nach Angaben der Polizei verlief eine Gegenveranstaltung linker Gruppen zu der NPD-Demonstration überraschender Weise friedlich. Auch in Weimar (Thüringen) und München (Bayern) fanden Kundgebungen und Demonstrationen rechter Organisationen statt, die nach Angaben der Polizei ebenfalls ohne größere Ausschreitungen von Linksradikalen gestört wurden. In München marschierten bei einer Demo den Angaben zufolge rund 100 und in Weimar 110 Rechtsgerichtete, wobei auch gegen die US-Okkupation des Irak demonstriert wurde... [20. März 2004] Demonstration des Nationalen Widerstands am 20. März in Weimar Am 20. März führten die Interessengemeinschaft für die Wiedervereinigung Gesamtdeutschlands (IWG) und freie Kräfte im Nationalen Widerstand einen erfolgreichen und ohne Zwischenfälle verlaufenden Aufmarsch in der reichsdeutschen Kulturstadt Weimar durch. Thema: Recht auf Heimat auch für Deutsche – auch in Weimar. Wie gewohnt, entblödeten sich auch diesmal die üblichen nützlichen Idioten des Systems nicht, gegen die Forderung des Rechts auf Heimat mit ihren menschenverachtenden Hetztiraden und teilweise unverhohlenen Gewaltaufrufen mobil zu machen. Auch wenn es mit dieser Mobilisierung nicht klappen wollte, weil die (noch) schweigende Mehrheit des Deutschen Volkes den herrschenden Kräften (welche Meinungsfreiheit und freie Diskussion fürchten wie die Pest) zunehmend die Gefolgschaft versagt, so zeigen die Haßausbrüche der Gutmenschmafia gegen das Recht auf Heimat, mit welcher Verachtung sie einem elementaren Existenzrecht und insbesondere den grundlegenden Lebensinteressen des Deutschen Volkes gegenüberstehen. Ein besonders bezeichnendes Beispiel der Feindschaft gegen Deutschland und das Deutsche Volk gab die rechtswidrige Auflage des Verbots des Singens der Nationalhymne. Die 150 Kameradinnen und Kameraden vom 20. März in Weimar sind, wie alle Aktivisten des Nationalen Widerstands überall bei unseren Demonstrationen, die Vorhut, die Speerspitze des Deutschen Volkes. Wie es eben zunächst immer nur wenige sind, welche, aller Verfolgung, aller Unterdrückung und aller Willkür seitens des Regimes zum Trotz, im unerschütterlichen Freiheitskampf die Fackel des Kommenden und der Wahrhaftigkeit hochhalten, die auch die Fackel des Sieges sein wird! reichskampf@arcor.de |
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In Hamburg waren bei den Demonstrationen am 31. 1. insgesamt rund 2.500 Polizeibeamten im Einsatz, teilte die Polizei mit. Am 29. Februar d. J. finden in Hamburg Bürgerschaftswahlen statt. Die Partei PRO (Partei Rechtsstaatliche Offensive) tritt zur Wahl ohne den Parteigründer Roland Schill an. Schill kandidiert aber auf der Liste "Pro DM/Schill". Die NPD tritt ebenfalls in der Handsestadt zur Wahl an, REP und DVU sind nicht dabei. [31. Januar 2004] Größte nationale Demonstration seit Kriegsende in Hamburg Hamburg - Mit der größten nationalen Demonstration seit Kriegsende in der Hansestadt protestierten die volkstreuen Kräfte der Nationalen Opposition am 31.Januar 2004 gegen die verleumderische Schandausstellung des Salonbolschewisten Reemtsma. Über 1.200 Menschen – überwiegend freie, aber auch viele parteigebundene Aktivisten – hatten sich am Sonnabendmittag gegen 13 Uhr an der Saarlandstraße versammelt, um von dort zur linksalternativen Kampnagel-Fabrik und weiter durch die Häuserschluchten von Winterhude zu marschieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich bereits eine nicht mehr überschaubare Zahl linkskrimineller Gewalttäter im hinteren Teil unserer Marschroute zusammenrotten können und begann unter den Augen der Polizei mit massiven Ausschreitungen. Warum dies überhaupt möglich gewesen war, obwohl linkskriminelle Banden seit Wochen genau diese Strategie offen ankündigten, diese Frage müssen sich Innensenator und Polizeiführung gefallen lassen. Aus unserer Sicht ein klarer Fall von politischer Kumpanei im roten Hamburg! Die so entstandene Situation nutzte die Polizeiführung dazu, unsere Marschroute durch Erteilen einer mündlichen Auflage kurz vor dem Abmarsch deutlich zu verkürzen. Der Widerspruch unseres Versammlungsleiters änderte an dieser Maßnahme nichts. Es blieb aber der Marsch zur Kampnagel-Fabrik, wo die Schandausstellung gezeigt wird. Eröffnet wurde das Machwerk übrigens am 29.01. von Bürgermeister Ole von Beust (CDU), dessen warme Lobeshymnen auf Reemtsmas offenkundige Lügen und Hetze deutlich machen, dass sich die Kumpanei der etablierten Kräfte in Hamburg nicht alleine auf die rote Front begrenzt, sondern das schwarz-schillernde reaktionäre Bürgertum einschließt! Von Kampnagel ging es also stimmgewaltig die Jarrestraße wieder hinab Richtung Saarlandstraße. Spontan wurde beschlossen, auf Höhe der Großheidestraße eine Zwischenkundgebung durchzuführen. Hier begann Rechtsanwalt Jürgen Rieger mit einer ausgiebigen Ansprache. Nach etwa 20 Minuten kündigte die Polizeiführung an, unsere Kundgebung beenden zu wollen, wenn wir nicht binnen 5 Minuten weitermarschieren würden. Kamerad Rieger sprach unbeirrt weiter. Die Polizeiführung drohte mit Durchsagen die Auflösung der Kundgebung an, setzte ihre hinter dem Ende unserer Versammlung postierten Wasserwerfer nebst Polizeiketten in Bewegung, um unsere Demonstrationsteilnehmer auf diese Weise zum Weitergehen zu nötigen. Was soll diese Staatsgewalt gegen eine friedliche Versammlung? Was sollte hier provoziert werden? Abermals sahen wir uns angesichts der polizeilichen Machtmittel gezwungen, den Aufforderungen der Staatsgewalt nachkommen zu müssen, auch um denen keine Handhabe für weitere Zwangsmaßnahmen zu bieten. So erreichte der Marschzug kurz nach 16 Uhr wieder die große Kreuzung vor dem U-Bahnhof Saarlandstraße. Es folgte die Heldenehrung, durchgeführt in bewährter Weise vom Kameraden Tegethoff. In seiner Ansprache rief er die Toten der Waffengattungen – und aus über tausend Kehlen donnerte ein unüberhörbares „Hier!“ über den weiten Platz. Viermal. Symbolisch wurden die gefallenen Soldaten von Wehrmacht und Waffen-SS so in unsere Reihen zurückgerufen. Dann sangen wir das Lied der Deutschen, die erste Strophe! Anschließend rückten die volkstreuen Kräfte langsam ab, um den Heimweg anzutreten. Das Ziel wurde erreicht! Der Widerstand marschierte bis zur Kampnagel-Fabrik, dorthin, wo die verleumderische Schandausstellung gezeigt wird. Sieg über Reemtsma! Seine These von der „verbrecherischen Wehrmacht“ ist endgültig zerbrochen. Und: Hamburg ist die letzte Stadt, die von seiner Schandausstellung noch bis Ende März belästigt werden darf. Keine andere Stadt wird mehr folgen, weil der Protest mit all seinen Auswirkungen zu gewaltig ist. Das ist unser Erfolg, den wir uns seit München 1997 unermüdlich auf der Straße erkämpft haben! Besonders erfreulich, dass es uns gelungen ist, ausgerechnet dem historischen Jahrestag der Machterhebung den bislang größten nationalistischen Marsch in Hamburg seit Kriegsende folgen zu lassen. info@widerstandnord.com |