Demonstration in Gladenbach

Gestern fand die vierte Demonstration in diesem Jahr in der kleinen  mittelhessischen Stadt Gladenbach statt. 

Nach Zählung des Hessischen Fernsehens (die ich mit eigener Schätzung ungefähr  bestätigen kann) waren es 104 Teilnehmer. Gegendemonstranten waren für mich nur  zu hören, nicht zu sehen. Sie brüllten ein- bis zweimal aus einer Seitenstraße  ihr höchst geistreiches "Nazis raus". Der Akustik nach würde ich schätzen, daß  es sich um zwanzig bis ALLENFALLS dreißig Personen gehandelt haben dürfte.

Erwähnenswertestes Ereignis der Demonstration war der Umstand, daß wir, kaum  gestartet, in ein heftiges Gewitter mit massivstem Regen hineingerieten. Da  blieb nicht nur kein Auge, sondern auch kein Faden am Leib trocken. Unter diesen  Umständen werden einige Teilnehmer wohl nicht ungern gehört haben, daß die  Demonstration wegen einer vom Verwaltungsgericht verhängten Zeitauflage sowieso  relativ kurz gefaßt werden mußte. Auch die Ansprachen blieben mit Rücksicht auf  das Publikum kurz, aber bündig. Es sprachen Thorsten Heise (Freier Nationalist),  Philipp Hasselbach (Freier Nationalist), Doris Zutt (Mitglied des  NPD-Parteivorstandes) und meine Wenigkeit.

Ein multikulturelles Fest auf dem Gladenbacher Marktplatz, das als "Gegenaktion"  zu unserer Demonstration geplant war, fand entweder so früh statt, daß es lange  vor Beginn unserer Veranstaltung beendet war, oder (wahrscheinlicher!) fiel ins  Wasser. Was in dem Fall sehr wörtlich zu nehmen ist.

Die Serie von Demonstrationen in Gladenbach, die zunächst als Reaktion auf  behördliche Repression und später auch als Reaktion auf die gewalttätigen  Übergriffe einiger hundert Anarchokommunisten im Februar dieses Jahres gegen  Kameraden stattgefunden hat, hat damit nach Auskunft mittelhessischer Kameraden  für dieses Jahr ihr Ende gefunden. Eine Aussage, die allerdings nur für den Rest  dieses Jahres gilt. Bis nächstes Jahr wird noch eine Menge Wasser den Himmel  heruntergeflossen sein (hoffentlich nicht gerade bei Demonstrationen), und dann  sehen wir mal, wie es bis dahin in Mittelhessen aussieht.

18. Juli 2004
Christian Worch
chworch@t-online.de

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Demonstrationen in Thüringen

Die gestern stattgefundenen Demonstrationen in Meiningen und Suhl verliefen  erfolgreich und weitgehendst ungestört.

In Meiningen traten nach meiner Zählung 127 ganz überwiegend junge Menschen  gegen Kinderschänder und Abtreibung an. Etwa dreißig Linksextremisten  entblödeten sich nicht, dagegen zu demonstrieren und damit ihre Solidarität mit  Kinderschändern zu bekunden... Diese Helden des antifaschistischen Widerstandes  schafften es auch, vier mit Farbe gefüllte Eier zu werfen, die nach meinen  Beobachtungen keinen Schaden anrichteten. Ansonsten trug - unabhängig von der  Traurigkeit ihres politischen Anliegens - ihre Anwesenheit vornehmlich zur  Heiterkeit bei.

Nicht ganz so heiter werden vor allem in der Kirche organisierte Christen es  gefunden haben, daß ein örtlicher Pfarrer seine Stellung ausnutzte, um während  der Ansprachen des vormaligen Rechtsanwaltes Manfred Roeder (unlängst erst aus  mehrjähriger Gesinnungshaft entlassen) und der Kameradin Ivonne Mädel auf dem  Marktplatz andauernd die Glocken der Marktkirche läuten zu lassen. Mir als nicht  religiös geprägtem Menschen ist nicht bekannt, ob das südliche Thüringen eher  evangelisch oder eher katholisch geprägt ist; aber unabhängig von der Konfession  dieses Geistlichen darf man eine solche akustische Störung einer öffentlichen  politischen Versammlung wohl als Gesinnungsinquisition bezeichnen. Ich überlege  mir ernsthaft, ob man den Gottesmann wegen Versammlungsstörung anzeigen sollte;  und was mich betrifft, so wäre ich in einem solchen Fall mit geradezu  teuflischem Vergnügen sogar bereit, den advocatus diaboli zu spielen....

Ungeachtet dieser Störung durch einen Angehörigen einer "gesellschaftlich  etablierten Gruppe" war die mitgeführte Lautsprecheranlage immerhin stark genug,  daß die eigenen Versammmlungsteilnehmer die Redebeiträge hören konnten. Ob das  auch für die von der Polizei in relativ weiter Entfernung gehaltenen schau- oder  hörlustigen Bürger galt, konnte von meinem Standpunkt aus nicht festgestellt  werden. 

Wegen der anschließenden Demonstration in Suhl und den Fahrplänen der (nicht  imnmer pünktlichen) Deutschen Bahn wurde die Abschlußkundgebung in Meiningen  kurz gehalten.

Suhl empfing uns bald darauf mit nicht ganz so freundlichem Wetter wie  Meiningen, aber immerhin blieb der nach Wetterbericht zu erwarten gewesene Regen  aus; das muß als positiv angesehen werden. Suhler Gegendemonstranten waren noch  erheblich weniger zu sehen als Meininger. Dies kann aber daran liegen, daß eine  von der Gewerkschaft organisierte Gegendemonstration in einem weiter entfernten  anderen Stadtteil stattfand; über Beteiligung und Verlauf dieser Veranstaltung  ist mir nichts bekannt.

Unsere Versammlung hatte eine lange Route, die teilweise nicht sehr attraktiv  war, aber in anderen Teilen dafür zwischen den größten Plattenbauten der Stadt  hindurchführte und damit ein großes Maß an öffentlicher Wahrnehmung ermöglichte.  Auf der Zwischenkundgebung traten auf meine Wenigkeit (nicht, weil der Esel sich  selbst immer zuerst nennt, sondern in chronologischer Reihenfolge) und der  Liedermacher Manuel mit eigenem sowie von anderen nationalen Liedermachern  übernommenen Repertoire. Zur Abschlußkundgebung ergriff des aus Thüringen  stammende Kamerad Michael Burkert das Wort sowie neuerlich die Kameradin Ivonne  Mädel. Danach löste sich die zweite Versammlung dieses Tages, die mit nach  meiner Zählung 163 Teilnehmern besser besucht war als die erste, auf.

Als enttäuschend empfunden haben werden die Kameradinnen und Kameraden in  Thüringen wohl, daß etliche auswärtige Gruppen, die ihre Teilnahme zugesagt  hatten, nicht erschienen. Gleiches galt für einige Redner, die sich mit teils  nachvollziehbaren, teils nicht nachvollziehbaren Gründen entschuldigt hatten.  Ich finde dies bedauerlich. Denn die Thüringer hatten ihre Doppeldemonstration  ursprünglich am 17. April machen wollen. Auf Bitten der mittelhessischen  Kameraden hatten sie diesen günstigeren Termin aber aufgegeben, um ihn für die  dritte Gladenbach-Demonstration freizuhalten, die wegen der vorangegangenen  linken Krawalle vielen (nicht nur hessischen!) Kameraden ein Herzensanliegen  gewesen war. Daß dieses kameradschaftliche Entgegenkommen am gestrigen Tag trotz  vorheriger Zusagen so wenig honoriert worden ist, werden die Thüringer mit Recht  als mangelhafte Solidarität empfinden! - Ich gebe, rein persönlich gesprochen,  gern zu, daß der Thüringer Wald eine Gegend ist, die für Autofahrer nicht  sonderlich attraktiv ist, weil die Verkehrsanbindung eher schlechter ist als in  den meisten anderen Regionen Deutschlands. Aber das sollte ja nun kein Hindernis  sein, wie die Beteiligung von aus Hamburg angereisten Kameraden beweist! 

Eine vertrauensvolle und kameradschaftliche Absprache über Termine, vor allem  auch, wenn eine regionale Gruppe auf ihren eigenen Wunschtermin zugunsten  anderer verzichtet, wird unter solchen Umständen künftig wohl eher schwerer  werden. Und das kann man im Gesamtinteresse nicht als positiv bewerten! 

25. April 2004
Christian Worch 
chworch@t-online.de

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Demonstration in Marburg und Gladenbach (Hessen)

Rund 600 aus vielen Teilen Deutschlands angereiste Angehörige des rechten Spektrums demonstrierten am 17. 4. 2004 unter der Devise "Gegen roten Terror und Polizeiwillkür" zuerst im südlichen Teil von Marburg und später in Gladenbach (Hessen). Zur Demonstration hatte das "Aktionsbündnis Mittelhessen" aufgerufen. An einer Gegendemonstration unter Führung des sog. DGB ("Deutscher Gewerkschaftsbund") in Marburg nahmen laut Polizeiangaben angeblich rund 300 Personen teil. Etwa 100 gewaltbereite Linke versuchten vergeblich, zum Demonstrationsweg der Rechten durchzubrechen. Außerdem besetzten rund 50 Linke für wenige Minuten die Gleise am Hauptbahnhof. In Gladenbach nahmen insgesamt ca. 100 Personen an mehreren kleinen Protestaktionen teil.

Hessen
Demonstration in Hessen am 17. 4. 2004

Ein riesiges Polizeiaufgebot hat in Marburg und danach im benachbarten Gladenbach verhindert, daß es zu Zusammenstößen zwischen den demonstrierenden Rechten und Gegendemonstranten kam. Nach Angaben des Polizeipräsidiums in Gießen waren 1.800 Polizeiangehörige eingesetzt, darunter je eine Hundertschaft aus Baden-Württemberg, Bayern und vom Bundesgrenzschutz.

Gladenbach
Demonstration am 17. 4. 2004 in Gladenbach (Hessen)

Nach dem Ende der Rechtsdemonstration in Marburg umstellte die Polizei eine größere Gruppe von Linken, die teilweise vermummt waren und Polizisten mit Flaschenwürfen und Knallkörpern attackiert hatten. Die Beamten stellten die Personalien von 72 Personen, darunter zwölf Frauen, fest.

Auf Seiten der Rechten gab es drei Festnahmen, darunter die eines Mannes, der mit einer nagelbestückten Zaunlatte auf einen Beamten losgegangen war. Am Rande des Einsatzes fuhr ein Kleinbus der Polizei auf ein Auto auf.

[17 April 2004]

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17./18. April 2004

Liebe Kameradinnen und Kameraden!

Die beiden Demonstrationen in Marburg und Gladenbach verliefen erfolgreich.

Wir hatten knapp über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mobilisiert.  (Zählergebnisse 490, 512 und 532 Personen; realistisch sein dürfte, von etwas  über 500 auszugehen.) Nach Meldungen des Hessischen Rundfunks sollen wir 400  gewesen sein. In Marburg soll es ca. 200 Gegendemonstranten gegeben haben (von  denen wir allerdings nur wenige Dutzend gesehen haben), in Gladenbach  gleichfalls ca. 200, was ich für eine realistische Zahl halte.

Bedenkt man, daß vor zwei Monaten in Gladenbach noch fünfhundert  Gegendemonstranten - davon etwa 300 bis 350 militante - aufgelaufen sind, ergibt  sich ein beinahe typisches Bild. Ist bei uns mit starker Beteiligung zu rechnen,  ziehen sich die Schlägerhorden der Antifa feige zurück bzw. erscheinen gar nicht  erst; nur wenn sie davon ausgehen dürfen, daß wir sehr viel weniger sind als  sie, kommen sie massiv. Antifa heißt nicht Angriff, sondern Antifa heißt, feige  sein...

Durch das deutlich zu unserem Vorteil gewesene Kräfteverhältnis funktionierte  natürlich auch der Polizeieinsatz wesentlich besser... 

So was nennt man Mehrheitsgesellschaft....

Unter diesen Umständen waren natürlich auch die angemeldeten bzw. gerichtlich  bewilligten Demonstrationsrouten kein Problem. Die Stadt Gladenbach hat sich  wohl besonders geändert, daß wir durch Beschluß des obersten Verwaltungsgerichts  in Hessen, des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs in Kassel, zwar nicht direkt  auf den Marktplatz, aber immerhin unmittelbar an den Marktplatz gekommen sind.  Noch waren also die Linken - zweihundert eher bürgerlicher Gestalten - auf dem  Markplatz und wir beinahe auf Tuchführung davor; beim nächsten Mal schon kann es  anders sein und wird sind auf dem Marktplatz und sie am Rande... Auch das wird  der Stimmung im linken Lager - sei es nun bürgerlich, sei es militant -  erheblichen Abbruch getan haben. 

Ein weiterer Aspekt der Doppeldemonstration in Marburg und Gladenbach war, daß  die Kameraden vom Aktionsbüro Mittelhessen einen sehr schönen juristischen Sieg  erfochten haben. Mit Hilfe des in politischen Kreisen bekannten Anwalts Kunze  gingen sie gegen das Verbot schwarz-weiß-roter Fahnen vor. Während sie vor dem  Verwaltungsgericht noch verloren, sah das Oberverwaltungsgericht, der VGH,  keinen Grund für das Verbot der alten Reichsfarben, und so wehten diese stolz  über den Demonstranten in der Universitätsstadt Marburg sowie in dem eher  beschaulichen Städtchen Gladenbach. 

Alles in allem also ein überzeugender Erfolg der nationalen Kräfte. 

Was noch vor zwei Monaten die Linken als ihren Sieg gefeiert haben, kehrte sich  damit in das genaue Gegenteil um. Wie wir es ihnen damals schon prophezeit  haben: Wenn überhaupt ein Sieg, dann allenfalls ein Pyrrhus-Sieg!

Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die, die an der Gestaltung ihren Anteil  hatten. In Marburg traten als Redner auf die Kameradin Ivonne Mädel aus  Thüringen und der Kamerad Axel Reitz aus Köln; beide zwei Monate vorher direkt  Betroffene des Antifa-Terrors in Gladenbach. In Gladenbach selbst traten auf der  Kamerad Carsten aus Dortmund (der zwei Monate vorher in Gladenbach verletzt  wurde), Doris Zutt, Mitglied des NPD-Parteivorstandes, ebenfalls zwei Monate  vorher in Gladenbach anwesend gewesen, Kamerad Hendrid, Kamerad Philipp  Hasselbach aus Essen sowie meine Wenigkeit als Versammlungsleiter. Besonders zu  erwähnen ist auch der Einsatz der Kameraden des ABM (=Aktionsbüro Mittelhessen),  allen voran Kamerad M.M., die zwar nicht so öffentlich in Erscheinung getreten  sind, aber alle notwenige Organisationsarbeit geleistet haben und dabei  teilweise über sich selbst hinausgewachsen sind. Auch unser  Demonstrations-Sanitäter, der vorausschauend für die fast sommerlichen  Temperaturen anderthalb hundert Liter Wasser mitgebracht hatte, muß gleichermaßen  lobend erwähnt werden wie die Kameradinnen und Kameraden vom Ordnerdienst,  technisches Personal, Fahnen- und Transparentträger und weitere Mitwirkende. 

Mit etwas weinerlichem Unterton berichtete der Hessische Rundfunk, daß dies  bereits in diesem Jahr die dritte Aktion von Neonazis in Mittelhessen gewesen  sei. Offenbar gefiel ihnen das nicht so sehr.... Nun, da gilt der Grundsatz: Ihr  Ärger - unsere Freude! Und mir kommt dabei ein Schild in Erinnerung, das ich  immer sehe, wenn ich auf der Autobahn von Niedersachsen nach Hessen fahre. Es  hat die Aufschrift: "Wir in Hessen." - Ja, tatsächlich: WIR in Hessen! 

Und nicht nur dort!

Mit besten Grüßen
Christian Worch
chworch@t-online.de

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18. April 2004

Vergangene Nacht fand in der Nähe von Hamburg ein Farbanschlag auf den PKW von  Kamerad Lars Jacobs (FIT) statt. Die mutmaßlich linksextremen Täter warfen ca.  acht mit Ölfarbe gefüllte Eier auf Scheiben, Motorhaube und Seitenfront des  Fahrzeuges. Die Höhe des Sachschadens kann nicht geschätzt werden, weil der  Schaden noch am gleichen Tage durch Eigenleistung und Kameradenhilfe beseitigt  worden ist. Die von den Gegnern verwendete Farbe war offenbar von minderer  Qualität; Produkte der IG Farben (in dem Fall Lösungsmittel) konnten sie mit  vertretbarem Arbeitsaufwand und beinahe spurenlos beseitigen. 

Obwohl der Anschlag eher als nahezu folgenlos einzustufen ist, reiht er sich als  nunmehr fünfter in eine Serie von Anschlägen auf Fahrzeuge von Kameraden und  politischen Aktivisten ein, die in Hamburg und Umgebung Ende Januar 2004 begann.

Erhöhte Wachsamkeit ist der Preis für Freiheit und Sicherheit!

Mit besten Grüßen 
Christian Worch
Telefon: +4940 633 11 027
Telefax: 004940 78 98 578
e-mail: chworch@t-online.de

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Rechte Demonstrationen in Hessen

Unter dem Motto "Gegen  Repression hilft nur noch mehr Demonstration" fanden am 21. 2. 2004 in Gladenbach und Marburg (Hessen) Demonstrationen des rechten "Aktionsbündnisses Mittelhessen" (ABM) statt. Die rechten Demonstranten wurden nach Eintreffen in Gladenbach von den Linksradikalen in wüste Schlägereien verwickelt und konnten nur verspätet oder überhauptnicht zum Versammlungsort kommen. Die Demonstration wurde dann unmittelbar nach Beginn von Polizeikräften mit der Begründung zu untersagen versucht, es seien Zusammenstöße mit den Gegendemonstranten zu befürchten. Bei der anschließenden Demonstration in Marburg wurden die ca. 100 rechten Demonstranten und die linken Gegendemonstranten von der Polizei auf Distanz gehalten.

Eine Gegendemonstration des sog. Deutschen Gewerkschaftsbundes, der die Verarmung deutscher Arbeiter durch ausländische Lohndrücker unterstützt, wurde auf dem Marktplatz von Gladenbach abgehalten, dabei blockierten etwa 70 Linke mehrere Kreuzungen, und bewarfen Polizisten mit Steinen. Drei Polizisten wurden verletzt.

In Marburg demonstrierten etwa 100 Anhänger des ABM und riefen rechte Parolen. Rechte Demonstranten und linke  Gegendemonstranten wurden von der Polizei auf Distanz gehalten. Ein 45-jähriger rechter Demonstrationsteilnehmer, gegen den angeblich ein Haftbefehl bestand, wurde festgenommen, sechs weitere Festgenommene wurden nach Feststellung der Personalien wieder entlassen.

In der Innenstadt von Bochum (Nordrhein-Westfalen) gab es am 21. 2. 2004 Rangeleien zwischen NPD-Anhängern und Gegnern der Meinungsfreiheit. Nach Polizeiangaben verteilten rund 20 NPD-Leute Flugblätter, nachdem das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen im Sinne der in der BRD geltenden Auffassung von Meinungs- und Informationsfreiheit die Aufstellung von Info-Ständen untersagt hatte. Etwa 40 Linke protestierten gegen die Flugblattaktion und versuchten, die NPD-Leute am Verteilen der Flugblätter zu hindern. Um die in der BRD geltende Auffassung von Meinungs- und Informationsfreiheit endgültig durchzusetzen, erteilte die Polizei schließlich  den NPD-Mitgliedern einen Platzverweis. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen.

[21. Februar 2004]

 Demonstrationen gegen die Wehrmachtsausstellung >>

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