Anmerkungen zu Bundeskanzlerin Merkels Versagen in der nationalen Frage und somit auch in der Nachbarschafts- und Europapolitik,

ihre defizitären Grundansätze  

Beispiel: Danzig Westerplatte 1. September 2009

 

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(Wie die Mitte-Links-Parteinoligarchie-Demokratur der nationalen Identität und Würde unseres Volkes permanent großen Schaden zufügt -

zumindest die konstruierte deutsche Allein- oder Hauptschuld

am Zweiten Weltkrieg ist abzulehnen: so wie dies auch Franz Josef Strauß und Marcel Boisot und andere taten und tun! - Wider die marxistisch inspirierte linke Interpretation der Geschichte)

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(Merkels Rede, Schuldkult und Komplex nationaler Selbstvergessenheit,  ist auch ein erneuter Stimmviehmißbrauch und eine skrupellose Verhöhnung gegenüber den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen: sie sollen den status quo schlucken - in der deutschen Politik sind zudem zu viele religiös-katholische Fehlpositionierungen und Einflußnahmen im Spiel - Ursachen unseres politischen und nationalen Niederganges, unserer Ketten der politischen und historischen Unfreiheit und Unterdrückung: A) Demokratieverfälschung und Demokratur sowie B) das Monopol der interessenbedingten und brachial-ideologischen linken Interpretation der Geschichte - Ausweg: Wir brauchen dringend eine Alternative zur Interpretation der Geschichte und den Mut zu Wertsetzungen und Demokratieerneuerung)

  

"Die Deutschen kennen keine Mittellinie, sie sind maßlos. In guten Zeiten verherrlichen sie ihre Ideale bis zur Selbstaufopferung, nach der Niederlage beschmutzen sie ihr eigenes Nest, nur um uns zu gefallen."

Georges Clemenceau

 

 

"Die Deutschen sind arme Schweine,

denn man hat ihnen das Rückgrat gebrochen."

Charles de Gaulle

 

 "Den Deutschen ist ein Schuldgefühl
aufgezwungen worden und zu Unrecht auferlegt!"

US-Präsident Ronald Reagan
[am 5. Mai 1985 in Bitburg (Eifel)

an den Gräbern gefallener deutscher Soldaten ]

"Die Demütigung Deutschlands durch den unglücklichen Versailler Friedensvertrag von 1919 war ein großer Fehler!"

Rußlands Ministerpräsident Vladimir Putin

[am 1. 9. 2009 in seiner Rede in Danzig

auf der Westernplatte]

 

Merkel hat "im Umgange mit den Gefühlen der Menschen in ihrem Lande (also den Deutschen) erhebliche Defizite in Menschlichkeit und Moral aufzuweisen."

Polskaweb News, 1. 9. 2009

[ein polnisches Massenmedium,

welches sich schockierend über Merkels 

unfassbaren Nationalmasochismus und Schuldkult 

im Umgang mit dem eigenen Volk äußerte; siehe unterhalb.]

 

Primär einige Fragen: Um was geht es? Um Merkels Rede am 1. 9. 2009 in Danzig auf der Westerplatte zum Gedenken an den Kriegsausbruch am 1. 9. 1939. Wie ist die Merkel Rede und Positionierung einzuordnen, was bedeutet sie für die Bewältigung der Vergangenheit und der Gegenwart, für die Zukunft, in Bezug auf Deutschland, in Bezug auf Europa? Waren erneut absurde Ideen und ewig gleiche unpolitische und kontraproduktive, immer nur vollkommen einseitige Vergangenheitsbewältigungs- und Geschichtsinterpretationsrituale vorhanden? War das, was Merkel vortrug, sachlich, also auch von den historischen Fakten her richtig und stimmig? Wurde es auch von historischer Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit getragen? War es staatsmännisch oder nur politisch, also staatsmännisch auch mit der Verantwortung über den Tag hinaus und für das Große und Ganze versehen? Entsprach es dem von Merkel geleisteten Amtseid: "meine Kraft dem Wohl des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren, Schaden von ihm abzuwenden"?

 

Lag es im Interesse des Großen und Ganzen von Volk und Vaterland, einem 80 Millionen Volk im Zentrum und als Zentrum Europas? [„Dieses großartige Land Deutschland ist das Herz Europas!" US-Präsident George W. Bush am 23. Februar 2005 in Mainz, anläßlich seines Staatsbesuches in Deutschland.] Lag es im Interesse einer auch wirklich dauerhaften und tragfähigen europäischen Friedensordnung oder Friedensarchitektur?

 

Lag es im Geist der Freiheit, der immer auch Wahrheit und Gerechtigkeit voraussetzen muß? Lag es im Interesse der Menschenrechte, und zu diesen müssen auch immer die nationalen Interessen treten, weil auch diese ihre unabdingbare Legitimität haben? Vor allem der Menschenrechte auch von Millionen und Abermillionen deutscher Heimatvertriebenen - den immer noch von der Vergangenheit zentral Betroffenen? Zudem ist mit der Problematik der deutschen Heimatvertriebenen existentiell und zentral die Problematik der deutschen nationalen Identität, der nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung verbunden. Lag es folglich im Interesse einer auch unabdingbar notwendigen geistig-seelischen Gesundung unseres Volkes gegenüber den ewigen Schuldvorwürfen nur gegen die Deutschen und Deutschland? Weil daraus keine nationale Selbstbehauptung und nationale Selbstbewahrung zu erringen sind. 

 

Denn es kann nur immer heißen: Zuerst die Wahrheit und Gerechtigkeit und dann der Friede. Ohne Wahrheit und Gerechtigkeit kann es keinen Frieden geben. Zuerst die Freiheit und dann der Friede! Ohne Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit kann es keinen Frieden geben. Die Lüge trägt keinerlei inneres Humanum in sich und hat auch keinen dauerhaften Bestand. Wenn Hellmut Schmidt einmal zentral feststellte: "Es ist mit Erfolg gelungen, aus der ganzen deutschen Geschichte ein Verbrecheralbum zu machen", so können und wollen wir dies nicht mehr länger hinnehmen. Friedrich Nietzsche: "Ich sehe mich um: Es ist kein Wort von dem mehr übriggeblieben, was ehemals >>Wahrheit<< hieß." 

UN-Generalsekretär Kofi Annan seinerzeit: „Es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit und es gibt keine Gerechtigkeit ohne Wahrheit."

 

Zum besseren Verstehen und ersten Orientierung eine generelle Kritikzusammenfasung vorweg:

 

 

A)   Primär in medias res:

 

In einem unüberbietbaren rasenden Nationalmasochismus klagte Merkel Deutschland der "Universaltäterschaft" ( Zitat Mekels, vermeldet durch   Polskaweb News vom 1. 9. 2009) an, sprach in ihrer Rede in Danzig auf der Westerplatte von der "immerwährenden geschichtlichen Verantwortung Deutschlands", sprach von "60 Millionen Menschen, die durch diesen von Deutschland entfesselten Krieg ihr Leben verloren haben." Merkels vollkommene Inobjektivität und Geschichtslosigkeit äußerte sich durch die totale Anklage Deutschlands. Merkel kniete auf der Westerplatte nieder um der Opfer der Polen zu gedenken. Für die deutschen Heimatberaubten hatte sie am Ende ihrer Rede folgende Wendung übrig: "Wenn wir in meinem Land bis heute auch an das Schicksal der Deutschen denken, die in Folge des Krieges ihre Heimat verloren haben, dann tun wir das ... in dem  Bewusstsein der Verantwortung Deutschlands, die am Anfang von allem stand. Dann tun wir das, ohne irgendetwas an der immer währenden geschichtlichen Verantwortung Deutschlands umschreiben zu wollen. Das wird niemals geschehen."

 

So holzschnittartig und letztlich inhuman und unmoralisch sieht das Merkelsche Weltbild in der rasenden Selbstanklage aus. Für den Vertreibungsholocaust [ein unabdingbar notwendiger Terminus der "Historien-Wahrheitsergänzung"; Zitat Prof. Dr. Klaus Weinschenk] an den Deutschen lieferte sie auch noch hier eine Entlastung für die polnische Vertreibernation und ihre anhaltende Raubsicherungspolitik. RASENDER und fehlorientierter kann keine Anklage sein. Von Merkel kam da in ihrer Rede nichts zum Vertreibungsholocaust, den weit  über 12 Millionen Ostdeutschen, die aus ihrer jahrhundertelang angestammten Heimatgebieten (Ostpreußen, Pommern, Schlesien, Danzig) massenausgetrieben, davongejagt wurden, nichts zu den weit über 1,5 Millionen Heimatvertriebenen, die dabei getötet wurden. Und dies großenteils als Morde im Frieden und nach den Kriegshandlungen. Die größte Massenaustreibung der Weltgeschichte!

 

Von Merkel kam nichts zur eminenten Opferzahl unschuldiger deutscher Frauen und Kinder, die nach dem zweiten Weltkrieg durch Verhungern, Krankheiten oder Gewalttaten in über eintausend polnischen Lagern grausam ihr Leben verloren. Selbst ein polnisches Medium, nämlich "Polskaweb News" vom 1. 9. 2009, war hierüber nahezu sprachlos und schockiert. Selbst ein polnisches Medium! Denn "Polskaweb News" schrieb zu diesem für mich völlig unerträglichen Verhalten des Nationalmasochismus und Schuldkult Merkels:

 

"Angela Merkel hat diese Genozide (an den Deutschen; RJE) `ohne hierbei die Ursachen und deren Folgen aus den Augen zu verlieren´  nun einmal mehr legalisiert. Sie hat diese Verbrechen an deutschen Zivilisten, die meist nach Kriegsende stattfanden und auch nicht durch die Potsdamer Verträge abgesichert waren, einfach vom Tisch gefegt, indem sie diese ebenso als legale Kriegsfolgen bezeichnete. Damit hat Merkel einer Versöhnung über die Wahrheit ....  erst einmal die Tür vor der Nase zugeschlagen.

 

Dagegen hat sich aber ein Russe, Namens Vladimir Putin, auf der Westerplatte deutscher gezeigt als die Kanzlerin: `Die Demütigung Deutschlands durch den unglücklichen Versailler Friedensvertrag von 1919 war ein großer Fehler´. Hiermit wollte er zu verstehen geben, dass die Deutschen keinen Hitler wählten um Juden, Russen und Polen zu töten, sondern aus dem Schmerz der Teilung ihres Landes heraus.  Niemand hatte an diesem Tage hiergegen Einspruch eingelegt. Angela Merkel ist unbestritten eine gute Politikern und Diplomatin, aber im Umgange mit den Gefühlen der Menschen in ihrem Lande hat sie erhebliche Defizite in Menschlichkeit und Moral aufzuweisen. Das dieser Massenmord in polnisch verwalteten Gebieten, in den Jahren 1945 bis 1950 nicht im Zeichen einer Versöhunung unter den Tisch gefegt werden kann, muss ihr einleuchten. Es geht nicht um Gebietsansprüche oder Immobilien, sondern um grausame ungeklärte Schicksale von bis zu 2 Millionen Menschen liebe Frau Merkel ..." (Der Schluß des Beitrages ist genau so wie hier angegeben.) Dem ist absolut nichts hinzuzufügen. Und dies von polnischer Seite. Einer meiner sehr engen Freunde, ein Pole mit deutscher Mutter, hätte es nicht besser zum Ausdruck bringen können. Merkels Kurs, ihr rasender Nationalmasochismus und Schuldkult, hat auf ganzer Linie versagt. Eine nationale WÜRDELOSIGKEIT, ein rasdender Schuldkult par excellence.

 

B) Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hätte in Danzig eine ANDERE Rede halten sollen und müssen als sie sie gehalten hat. (Die Originalrede von BK Dr. Angela Merkel wird im Text weiter unterhalb wiedergegeben.)  Was auch sofort verdeutlicht, daß die Unions-Mitte (CDU und CSU) sich in verheerenden und den nationalen Interessen unseres Volkes gravierend schadenden nationalpatriotischen Defiziten befindet, einer Politik, die vielleicht schon den Bruchpunkt ins Unheil längst überschritten hat.

 

Reichskanzler Bismarck hätte es verstanden, daß man endlich brechen muß mit der ewigen Selbstanklage, Selbsterniedrigung und Würdelosigkeit, diesem ewigen Nationalmasochismus und Schuldkult  - im Interesse Deutschlands UND im Interesse Europas, und dies zentral verbunden mit der Stabilisierung der eigenen Staatsordnung und der eigenen Verfassung. Demokratie und Nationalpatriotismus bedingen einander. Weil auch diese ewigen Selbstanklagen keinesfalls der historischen Wahrheit entsprechen. Nach 70 Jahren wird es endlich Zeit dazu! Und wie kann aus dieser vollkommenen nationalen Würdelosigkeit und aus der historischen Unwahrheit je etwas dauerhaftes und tgragfähiges entstehen? Zum Wohle Deutschlands und zum Wohle Europas. 

 

Merkels Rede war für eine schon seit Jahrzehnten völlig falsch betriebenen Vergangenheitsbewältigung obligatorisch und typisch; sie entspricht der in Deutschland real existierenden Demokratur, der Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung und ihrer herrschenden Staatsideologie, deren erst hierdurch bedingte Macht- und Privilegienerhaltung, zentral gespeist von einer marxistisch inspirierten, linken und links-liberalen Interpretation der Geschichte: Die ewige wahnsinnige Selbstanklage des eigenen Volkes. Schuld waren natürlich nur die Deutschen. Immer nur die Deutschen. Und immerfort nur die Deutschen. 

 

Merkel bot in ihrer Rede einen rasenden, schier unerträglichen Nationalmasochismus und Schuldkult der ewigen Selbstanklage der deutschen Vergangenheit. Wie ist dies durchdringend in seiner ganzen Idiotie, Kleinkariertheit und Widerwärtigkeit klar zu machen? Beispielhaft und in Analogie für diesen Merkelschen rasenden Nationalmasochismus ist etwa alleine schon der Titel des Magazins DER SPIEGEL Nr. 35 vom 24. 8. 2009 (und Herbert Wehner nannte den Spiegel treffend eine "Dreckschleuder", und er hat bis auf den heutigen Tag damit recht behalten!), wo auf der Titelseite ein Kriegsbild gezeigt wurde, vielleicht ein Bild eines Kriesgsszenarios des deutsch-polnischen Grenzkrieges, wo im offenen Gelände ein deutscher Soldat mit dem Gewehr in der Hand abgebildet wird, und der schier unglaubliche und völlig unverschämte Titel in Großbuchstaben lautete: "DER KRIEG DER DEUTSCHEN - 1939: ALS EIN VOLK DIE WELT ÜBERFIEL".

 

Nie hat sich ein Volk tiefer in seiner Würdelosigkeit verloren. Auch hier wiederum beim Spiegel VOLLKOMMEN ABSURDE IDEEN! Irrsinnige und völlig durchgeknallte Selbstanklagen ohne jede historische Rechtfertigung. Die Krankheit des deutschen Volkes in Bezug auf seine nationale Identität aber höchst transparent machend. Seine grenzenlose nationale Würdelosigkeit und Selbstbetrug im Umgang mit der eigenen Geschichte, außer Rand und Band. Nur eine marxistisch inspirierte linke  Interpretation der Geschichte, gemeingefährlich, brachial-ideoligisch verblendet und lügenhaft, falsch und verworfen bis ins Mark hinein, die real existierende Demokratur als die Diktatur des Libertinismus und des Nihilismus offenbarend, unsere geistige und politische Unfreiheit, unsere Selbstverlorenheit in nuce offenbarend. Und die eminent daraus resultierenden Folgen, nicht zuletzt für unsere politische Ordnung und Verfassung. Denn der Krug geht nur solange zu Wasser bis er bricht! Und er wird so brechen müssen! So sicher wie der Tag auf die Nacht folgt. 

 

Allein in diesem SPIEGEL-Titel liegt wie in nuce die geistige Befindlichkeit, die totale Fehlorientierung unseres Volkes und unserer undemokratischen Beherrscher (und ich komme unterhalb auf die Demokratur-Beschreibung zurück) - weil wir von Demokratieverfälschern regiert werden; und dies trotz einer soliden Verfassung. In einer auch wirklich funktionierenden Demokratie wären diese rasenden nationalmasochistischen Exzesse und Idiotien einfach nicht möglich. Weil das unterdrückte nationalpatriotische Drittel unseres Volkes (Stichwort politische Zweidrittelgesellschaft!), welches in der Teilnahme seiner demokratischen Rechte durch Demokratur an der freien politischen Meinungs- und Willensbildung, die erst konstituierend für eine wirklich auch funktionierende Demokratie ist, nicht teilnehmen kann, sich überzeugend argumentativ dagegen, gegen diesen ewigen Nationalmasochismus und Schuldkult, aussprechen würde.

 

Einem ewigen Nationalmasochismus und Schuldkult, an dem unser Volk "nur zugrunde gehen" kann.  So Martin Walser. Und in einem demokratischen Diskurs die Dinge zu einer ganz anderen Klärung und Einschätzung, zu einer ganz anderen Mehrheitsgewinnung, zu einem ganz anderen und wahrhaftigeren Geschichtsbild und Interpretation der eigenen Geschichte kämen.

[Siehe diesbezüglich zur Begründung der real existierenden Demokratur meinen Beitrag mit dem Titel: >60 Jahre solides Grundgesetz (GG) - 40 Jahre politische Unfreiheit und Unterdrückung des Nationalpatriotismus<; Hinweis/Link unter Anhang Nr. 1]

 

 

In diesem SPIEGEL-Titel liegt zudem in Wahrheit eine unglaubliche Demokratiezersetzung, nämlich beispielsweise in der immer weiteren Beförderung der Diktatur des Libertinismus und des Nihilismus. Der Umwertung der Werte! Die einmal der Todeskeim unserer grundsätzlich soliden Verfassung sein kann, wenn sie nicht noch rechtzeitig  überwunden wird. Hemmungslos kann jeder Wert, jede Wahrheit, jede auch historische Wahrheit zur Disposition gestellt werden, das Unterste zu Oberst gekehrt werden, jede noch so abstruse Unwahrheit massenmedial und in Millionenauflage präsentiert werden, egal ob das Große und Ganze jeweils damit einen schier verheerenden Schaden erleidet.

 

In diesem SPIEGEL-Titel liegt auch wie in nuce die Philosophie und die Diktion der Dr. Angela Merkel, wenn es um diese Thematik der "deutschen Kriegsschuld" und die ewige nationalmasochistische  Anklage allein nur unseres Volkes geht, der Interpretation der deutschen Geschichte. Nie in der Weltgeschichte hat sich ein Volk tiefer in der fortgesetzten Zerstörung seiner eigenen nationalen Identität, nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, verloren! Deutschland am Tiefstpunkt seines nationalen Elends? Dieser Fluch und Felonie ist ohne jedes Beispiel in der Weltgeschichte. Aber gleichzeitig auch, weil jede Medaille zwei Seiten hat, einen realen zersetzenden Zustand und eine eminente Gefahr offenbarend, den der real existierenden Linksrepublik, die einmal zu einer Herrschaft des Linksfaschismus in dieser unserer Republik ausarten könnte! Die Zerstörung unserer Demokratie in der Form ihrer grundsoliden Verfassung von links. In der Form der real existierenden Demokratur ist es ihr schon zu einem Großteil gelungen. Denn der Feind steht heute eindeutig links! Die Linke ist unser Unglück!

 

Ein linker Feind, der vor nichts mehr Respekt hat noch Halt macht, vor keinen Traditionen, Normen, Werten, (preußischen) Tugenden, vor keiner auch unabdingbar notwendigen nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehautpung, nationaler Würde und Ehre, historischer Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit auch für unser Volk, dem Glauben an einen Gott. Vor keiner auch deutschen Kultur, deutscher Art und deutschem Wesen. Einer deutschen Art und einem deutschen Wesen, bevor die Deutschen überwiegend in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor allem auch Opfer der Geschichte wurden. Nicht nur Täter, sondern auch Opfer! Nicht nur Hammer sondern auch Amboß.

[Siehe diesbezüglich Anmerkung Nr. 2 mit Hinweis/Link auf meinen Beitrag mit dem Titel: >>Siegerwillkür und Imperialismus gegen Deutschland im 20. Jahrhundert - Die Siegerordnungen von Versailles, Saint-Germain, Trianon, Jalta, Potsdam sowie des "2+4 - Vertrages"<<]      

 

 

Für die Merkel-Rede wäre erforderlich gewesen:

 

1. Das Schicksal ihres eigenen Volkes endlich richtig zu erkennen und ihm - ihrem Amtseid gemäß - zu dienen. Der staatsmännisch Wille und Befähigung auch das Unglück und Niedergang ihres eigenen Volkes zu erkennen. Auch dem eigenen Volk historische Wahrheit und Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Die staatsmännische Einsicht folglich, daß es unabdingbar im Interesse der Deutschen UND im Interesse Europas liegt, daß es endlich einer HISTORISIERUNG (einer Einordnung in größere Zusammenhänge) der Kriegsepoche in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts bedarf.

 

2. Das Schicksal Europas diesbezüglich richtig zu erkennen und diesem zu dienen und vor neuen Fehlentwicklungen zu bewahren. Der Wille auch hier staatsmännisch zu sein und zu handeln. Um Deutschland UND Europa einen wirklichen Dienst zu erweisen. Aus staatsmännischer Verantwortung über den Tag hinaus, hätte sie eine andere Rede mit anderen Positionierungen und Orientierungen halten müssen, mit anderen Grundansätzen. Sie hätte die Chance, mehr natürlich noch die innere Verpflichtung erkennen müssen, es waren fast zwei Dutzend europäische Staatsoberhäupter und mehr als eintausend Journalisen aus aller Welt vertreten, aus staatsmännischer Verantwortung heraus eine längst überfällige, mit größerer Verantwortung, Wahrheit und Klarheit versehenen Geschichtsaufarbeitung für Deutschland UND Europa zu präsentieren. Um Europa noch näher zusammenzuführen, weil Europas politische Einheit im Konzert mit den anderen Weltblöcken eine der Zentralfragen ist. Und dies im Interesse Deutschlands UND im Interesse und zum Wohle Europas. Denn nur basierend auf Wahrheit und Gerechtigkeit kann Europa noch tiefer zusammenwachsen, in der PEZ (Politisch Europäischen Zusammenarbeit). Können noch vorhandene unterschwellige Konflikte eine auch wirklich tragfähige und dauerhafte Lösung erfahren. Müssen auch historische Kompromisse erreichbar sein. Nichts ist geregelt, es sei denn, es ist gerecht geregelt! So hat auch, beispielsweise, jedes Volk ein Anrecht darauf, in gerechten Grenzen zu leben. 

 

 

Und es ist keine Frage, daß irgendwann ein deutscher Bundeskanzler aus unserem Volk hervorgehen wird und muß, der genau dies wie oben dargelegt  präsentieren wird, weil es ganz einfach präsentiert werden muß - es dazu schon lange keine Alternative mehr gibt. Es ist unser deutsches Schicksal, daß dies für Dr. Angela Merkel erkennbar viel zu groß ist (einem vaterlandslosen Sozi-Gesellen wäre es aber erst recht nicht zuzutrauen!), sie mit Dr. Hellmut Kohl einen denkbar falschen Lehrmeister hatte, der vom Wahn befallen war, den Nationalstaat unrevidierbar zu machen, der vom Europawahn und vom Selbstanklagewahn gegen das eigene Volk befallen war. Folglich über ein holzschnittartiges politisches Verständnis und Philosophie verfügte. (Kohl wurde seinerzeit 1982 gewählt, weil er versprach, eine geistig-moralische Wende herbeizuführen - und er tat es nicht!) Dies muß vor allem erkannt werden: von Merkel kann da nichts erwartet werden, weil sie diesbezüglich bisher nichts erkennen lies. Außer der völligen Unhaltbarkeit, die CDU als eine Partei der strikten >>Mitte<< zu präsentieren. Aber die politische >>Mitte<< (zumal ohne jeden >Mitte-Rechts<-Flügel) ist der Sumpf, ist das Unvermögen, ist weder Fisch noch Fleisch, nur Klops! (Nehmen wir nur beispielsweise die Causa Erika Steinbauch, nehmen wir die Kritik an (unseren) Papst Benedikt, ... etc.pp) Ist vor allem die Unfähigkeit, der Linken letztlich gewachsen zu sein. Auf der Stirnseite des CDU-Parteitages gab es nur eine Aufschrift/Parole mit nur zwei Worten: "Die Mitte". Die Wanderdünen-Mitte. (Der CSU-Schwester in Bayern wurde von MP Dr. Edmund Stoiber in Regensburg exotisch geraten, die "mittige Mitte" zu sein. (Noch karnevalistischer!)

 

Klar hat diese vollkommen verfehlte Positionierung und Verortung, dessen Ergebnis und Folge, der Chefredakteur Hans-Ulrich Jörges erkannt als er schrieb: "Die CDU ist so entschlossen und so rasant in die Mitte gerückt, dass rechts von ihr viel freier Raum klafft - so viel wie nie. Doch den Konservativen fehlen Köpfe, Kraft und Konzepte, um ihn mit einer neuen Partei zu füllen. Sie können sich selbst nicht mehr definieren, es bleibt nur ein diffuses Gefühl der Heimatlosigkeit. Merkel beherrscht alles, allein." ("Stern" Nr. 39/2008, S. 46)

 

 

Ein Dr. Konrad Adenauer oder ein Dr. Franz Josef Strauß (andere Namen wüßte ich nicht!) hätten dies erkannt, daß nämlich die sozial auch verantwortbare, endlich zu erfolgende politische  Aufarbeitung der Vergangenheit, orientiert an den wirklichen historischen Fakten, längst überfällig ist, und wären dazu fähig gewesen - von Dr. Angela Merkel ist dies nicht anzunehmen und vorauszusetzen. [Wohl leider auch in ihrer zweiten Legislaturperiode ab dem 27. 9. 2009 nicht. - Und wie könnte sie sich die Liebe und Verehrung eines ganzen Volkes verdienen, indem sie ihm staatsmännisch endlich seine nationale Würde und Identität zurückerobern würde. Durch auch historische Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit für das deutsche Volk. Was auch von den ewigen "vaterlandslosen Gesellen" (so der von mir  geschätzte Kaiser Wilhelm II.) der Linken (SPD, Die Linke, Die Grünen) keinesfalls zu erwarten wäre. 

 

Daß es der seinerzeitige mehrfache Bundesminister und Ministerpräsident Dr. Franz Josef Strauß (FJS) schon 1985 in gravierenden und wesentlichen Ansätzen besser wußte, wie man also den unablässigen Nationalmasochismus und Schuldkult endlich zu vermeiden hat, und vor allem auch, welche Gefahren er heraufbeschwört, dies wird weiter unterhalb in verschiedener Hinsicht dargestellt. Merkel spiegelt die Politik wider, die ihrer politisch dürftigen und fehlorientierten politischen Philosophie in der nationalen Frage  entspricht - und dies wenn es um die nationale Identität, die nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung des eigenen Volkes geht.

 

Die Unterschiedlichkeiten in der politischen Positionierungen liegen in den Unterschiedlichkeiten der jeweiligen philosophischen Orientierung. Friedrich Nietzsche machte uns klar: >>Hinter allen vordergründigen politischen Kämpfen steht letzten Endes ein Kampf zwischen verschiedenen Philosophien.<< Die Merkelsche  politische Philosophie, hier in nationalen und europäischen Fragen, halten wir für nicht ausreichend und stimmig, für unabdingbar korrekturbedürftig! Sie sind nur  politisch, nicht staatsmännisch; sie entsprechen lediglich einer zu hühnerbrüstigen Wanderdünen-Mitte. DAS VERSAGEN DER BÜRGERLICHEN!  Sie sind letztlich verheerend. Wenn sie nicht endlich die Kraft zur Korrektur aufbringt. Zum Versagen der Bürgerlichen schreibt Prof. Dr. Günter Rohrmoser: "Es hat mich über die ganzen Jahre immer wieder gewundert, daß das deutsche, zum Teil auch konservativ national ausgerichtete Bürgertum diese Art von Vergangenheitsbewältigung, diese Art der Interpretaion der jüngsten Geschichte, weitgehend widerstandslos akzeptiert hat."  

 

Die Merkelsche Zentralbotschaft und politischer Wille, in den hier anstehenden Fragen, die die zentralen Fragen auch der Danziger Rede waren, sind klar erkennbar. Ihr geht es, was rein formal gesehen völlig richtig ist, aber vom Inhalt her, wegen falscher Grundorientierungen und Grundansätze, von ihr nicht umgesetzt werden können, expressis verbis um "die (notwendige weitere politische;RJE) Einigung Europas und die Freundschaft Deutschlands mit seinen Nachbarn". Dem ist zuzustimmen,  es sind notwendige und zentrale richtige politische Positionierungen und Zukunftsfragen, von den Ausgangspositionierungen her. Aber die Art und Weise, wie sie dies zu erreichen und effektiv umzusetzen  beabsichtigt, mit dem ewigen Nationalmasochismus und Schuldkult UND der Verkennung der richtigen Regelungen und Bedingungen zu wirklich dauerhaften und tragfähigen Nachbarschaftsverhältnissen zu gelangen (die man in Bezug auf den Polonozentrismus und Polonoimperialismus nicht durch Verzichts- und Erfüllungspolitik, durch Unterwürfigkeit und Würdelosigkeit bekommen kann), sind  letztlich verheerend unpolitisch und kontraproduktiv.

 

Es kommt demnach zu einer falschen Politik, die verhängnisvolle Auswirkungen haben wird. Nicht nur europapolitisch, nicht nur nachbarschaftspolitisch, sondern vor allem auch gleichbedeutend innenpolitisch, und hier vor allem. Dies alles ist miteinander verkettet.

 

Merkels Politik in der ntionalen Frage ist zu kurz gegriffen und wird vor allem aus den drei  Fehlern gespeist:

 

A)   Merkel kennt die wirkliche Befindlichkeit ihres Volkes nicht, auch nicht den wirklichen Zustand der Demokratie (Stichwort Demokratur und  Linksrepublik, Stichwort politische und daraus auch resultierende soziale Zweidrittelgesellschaft, etc.pp), die sich in den letzten Jahrzehnten, beginnend mit dem Zersetzungs- und Zerstörungsakt der 68er APO-Kulturrevolution, zu einer Demokratur transformierte. Während das deutsche Volk in Wahrheit, in seinen für das Große und Ganze wirklich tragenden Teilen, an einer verheerenden nationalen Identitätslosigkeit, einer nationalen Schuldneurose, und an einer fortgesetzten Kriminalisierung der eigenen Geschichte leidet und leidet, ist auch das politische System ein verfälschtes, eine real existierende Demokratur, trotz einer soliden Verfassung. (Es wird weiter unten präzisiert.) Dies hat vor allem mit einer völlig falsch betriebenen Interpretation der Geschichte, dieser marxistisch inspirierten linken Interpretation der Geschichte zu tun, die unsere Zukunft zu ersticken droht. Wo man sich mitunter fragt, ob da noch eine größere Zukunft ist und sein kann.

 

B)   Merkels rasende deutsche Alleinschuldbetonung und Schuldkult am letzten großen Krieg, mit stetiger allumfassender Anklage des eigenen Volkes, trägt den Todeskeim des Scheiterns in sich: und zwar vor allem innen-, und dann auch folglich außen- und europapolitisch. Eine Tragik von ganz besonderem Ausmaß, welche schon heute erkennbar ist, nur im zeitlichen Ablauf noch nicht genauer vorhersehbar ist. Nur eines ist gewiß: Ein so vollkommen identitätslos gemachtes deutsches Volk, wird dies und kann dies nicht für alle Zeiten hinnehmen. Wie auch der Wahnsinn der unablässigen deutschen Selbstanklage, dieser um der Machtmachination willen monopolisierten und völlig einseitigen linken Interpretation der Geschichte für verheerende politische Ergebnisse innenpolitisch sorgen wird. Gar keine Frage! [Es wäre selbstverständlich und höflichst unserer aller Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu empfehlen, über ihren Schreibtisch im Kanzleramt einen Spruch/Feststellung des von mir besonders geschätzten US-Präsidenten Ronald Reagan (u. a. der Zertrümmerer des kommunistischen Totalitarismus!) zu hängen. Damit sie ihn auch jeden Tag sieht. Und Reagans eherne Feststellung lautete 1985, an den Gräbern gefallener deutscher Soldaten unserer ruhmreichen Deutschen Wehrmacht stehend: "Den Deutschen ist ein Schuldgefühl aufgezwungen worden und zu Unrecht auferlegt!" - Sodann sollte auch noch unbedingt ein Bild, falls dies noch nicht geschehen ist, was äußerst fahrlässig wäre, vom bislang größten deutschen Reichskanzler aller Zeiten, nämlich Reichskanzler Bismarck, dort plaziert werden. Und das Bild des von mir ebenso geschätzten, geliebten und verehrten Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer hat dort natürlich vor allem zu verbleiben! Und Dank für die Orientierung gerade an ihn. Dann dürfte der eherne Grundstock für vielleicht doch noch die richtigen staatsmännischen Wege und Schicksalsweisungen für das deutsche Volk gelegt sein! - Nun, dem Reagan-Zitat ist absolut nichts mehr hinzuzufügen!]  
Diese Alleinschuldbetonung, dieser ewige Schuldkult, hätte schon längst durch eine UNABDINGBAR NOTWENDIGE  HISTORISIERUNG der Epoche der Weltkriege in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts,  abgelöst werden müssen. Zu der es keine Alternative gibt. Und keine Alternative zu dem, endlich unabdingbar eine Alternative zur verfälschenden herrschenden linken  Interpretation der Geschichte zu finden. Die AUFLEHNUNG, das AUFBÄUMEN unseres Volkes gegen jene, die es Jahrzehnt um Jahrzehnt mit der nationalen Würdelosigkeit belasten und fortgesetzt niederdrücken, wird so sicher kommen wie das Amen in der Kirche ist, wie der Tag auf die Nacht folgt.

 

C)  Für mich, der ich immer ein Freund und Verteidiger der Katholischen Kirche in Deutschland war und auch noch bleiben werde [denn ohne Gott, ohne ein supreme etre zerstört sich der Mensch! Der Unbestechliche 1793 im  Konvent in Paris: "Der Atheismus ist weder sozial noch republikanisch". Und für M. R. war republikanisch immer ein Synonym für demokratisch], offenbart sich besonders schockierend in Merkels Danziger Rede ihre Anlehnung an verfehlte zentrale politische Vorstellungen und Positionierungen der deutschen Katholischen Kirche in Fragen des Polonozentrismus und Polonoimperialismus UND bezüglich des Nationalmasochismus und Schuldkult gegenüber unserer Geschichte und folglich unserem leidgeprüften deutschen Volk. In der Danziger Rede konkret die verfehlten Ansichten der deutschen Bischofskonferenz, noch konkreter: die verfehlte und völlig unakzeptable gemeinsame Erklärung der deutsch-polnischen Bischofkonferenzen  zum 1. 9. 2009. Der Text ist überschrieben mit: >> Erklärung aus Anlass des 70. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939<<, Bonn/Warschau 25. August 2009, und wird unterhalb im Anhang Nr. 4 wiedergegeben. [Zu meinen nationalpatriotischen Kameraden: Und da braucht man wiederum keine unpolitischen und kontraproduktiven  Wahnweltverschwörungstheorien außerhalb zu bemühen; auch dieses Krebsgeschwür ist ein innerdeutsches, konkret eine Desorientierung und schwere Werteaufweichung in der Spitze des deutschen Katholizismus, und klar erkennbar mitten unter uns. Ein, meines Erachtens, völlig untaugliches deutsches hutmaßbandverzogenes (Mehrheits-)Bischofsprodukt - Marke besonders versessener und verstiegener, linker und links-liberaler Interpretation der Geschichte. (Zudem gerade erneut diejenigen vor den Kopf stoßend, die die wahren  Werte und Traditionen der deutschen  Katholischen Kirche noch am tiefsten bewegen, hochgehalten und verteidigt haben.)  - Unser hochverehrter, liebenswerter und vorbildhafter Univ.-Prof. Dr. Joseph Ratziger, unser heutiger hervorragender deutscher Papst Benedikt VI. in Rom, hätte dies so sicherlich nicht gemacht.  - Und der von mir sehr geschätzte Weihbischof Gerhard Pieschl in Limburg auch nicht. Meines Erachtens auch nicht der erstrangige und ehrenwerte Kölner Kardinal Meisner. Auch wäre unter direkter Federführung Seiner Exzellenz Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, sicherlich auch etwas anderes entstanden. ... etc.pp] Diese gemeinsame Erklärung der deutschen und polnischen Bischofskonferenz wird einmal zum Übelsten gehören, was die Nachkriegszeit politisch-religiös-dogmatisch, ohne jede historische und globale Kenntnis und Verantwortbarkeit ausgespien hat. In der Danziger Rede hebt Merkel die Anlehnung und Übernahme dieser religiöskatholischen verfehlten und unbrauchbaren Diktion mehrfach hervor; und - horrible dictu - eignet sich diese nachdrücklich an. Ein verhängnisvoller Einfluß verfehlter politischer religiös-katholischer Einflußnahme, Dogmatik, Sicht und Verantwortungslosigkeit in nationale deutsche Belange, auf Dr. Merkel wird ganz und gar offenbar. Obwohl Merkel Protestantin ist, aber weil sie gerade eine sozusagen christliche Partei vertritt. (Mit der CSU sogar zwei des nämlichen Kalibers.) Und diese verwerfliche und UNHEILVOLLE religiös-katholische Sichtverzerrung oder exotische, letztlich propolnische Perspektiveneruption, bezieht sich auf beides, und wird von Merkel internalisiert: nämlich was a) die ewige Schuldbesudelung, die irrsinnige Selbstanklage und Schuldkult anbetrifft, der Zwang zur letztlich ewigen Unterwürfigkeit und Rückgratverkrümmung unseres deutschen Volkes, UND b) diese vollkommen falschen, unpolitischen und kontraproduktiven  Vorstellungen gegenüber einem Interessenausgleich mit Polen; fernab einer wirklich auch dauerhaften Aussöhnung und unabdingbar notwendigen historischen Ausgleich und Kompromiß. Wo die sicherlich auch unverschämte religiös-katholische, sich nur selbst schädigende und  interessenbezogene eminente Sichtverzerrung, auch wiederum nur auf Unterwürfigkeit und linke Interpretation der Geschichte setzend: letztlich nichts gegen die polnische Vertreibernation und ihre anhaltende Raubsicherungspolitik, für die historischen Fakten blind wie ein Maulwurf seiend, letztlich nicht den Fetzen einer tauglichen Perspektive erübrigt, nämlich auch unabdingbar an die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen IN handfester Art und Weise zu denken UND auch auf Veränderungen und Wiedergutmachung zu dringen. Im Wortschwall und Schwadronat schon etwas, aber nichts um der Realitäten willen: der dann auch unabdingbar zu erfolgenden tatsächlichen Wiedergutmachung (wie sie auch von anderen Staaten, im nämlichen Zusammenhang, etwa von Ungarn und der Slowakei, auch gegenüber deutschen Vertriebenen an handfester Wiedergutmachung geleistet wurde!). Ansonsten wäre alles nur eine fortgesetzte Blendung und Verblendung; auf die wir nicht länger hereinfallen sollten. Eine unchristliche Wertezersetzung. Eine Umwertung der Werte! Ein schier unerträglicher Befund! Die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen können nicht fort und fort wegschwadroniert, verschleiert und kaschiert werden; sie müssen wenigstens teilweise ganz handfest realisiert werden. Denn: >An den Früchten soll ihr sie erkennen!< Sonst ist alles nur ein Bruchpunkt ins Unheil. Eine religiös-katholische gravierende VERSÜNDIGUNG (und in Bezug auf Sünde müßte man doch eigentlich Spezialist sein!) gegenüber der nationalen Identität auch des deutschen Volkes, dessen nationaler Selbstbewahrung und Selbstbehauptung. Denn einem Volk die Geschichte zu zerstören, zu rauben, ist auch Völkermord, ein geistiger Völkermord! Selbst von der UN wird auch dies, einem Volk die Geschichte zu stehlen, zu verfälschen oder zu kriminalisieren, in der Konvention gegen den Völkermord so gesehen und geahndet.   

 

 

 

Anders: Merkel erkennt die zentralen Fragen, die weitere politische europäische Einigung (als notwendiger europäischer Weltblock gegenüber anderen Weltblöcken, auch in Hinsicht auf die herausragenden Gefahren, etwa in Hinsicht auf den internationalen islamistischen Terrorismus etc.) und eine Befriedung des Nachbarschaftsverhältnisses zu Polen. Aber die Art und Weise, wie man dazu gelangen kann, wie man dies wirklich bewerkstelligt, mit staatsmännisch dauerhaften Ergebnissen, verkennt sie nahezu vollkommen. Wird auch hierzu noch von einem völlig unverantwortbaren linksliberalen deutschen religiös-katholischen Dogmatismus, mit einer FALSCHEN, weil letztlich kontraproduktiven, rein interessenbezogenen "Humanitäts"vorstellung in die Irre geführt! Und vielleicht ist die große Auseinandersetzung zukünftig eine religiös-katholische. Der Fedehandschuh wäre aufzuheben. Weil es geht um zentralste Fragen im Schicksalskampf auch unseres Volkes, an denen in der falschen Beantwortung, auch ein Volk "zugrunde gehen" (Martin Walser) kann. Die einzelnen Völker sind nach Herder "die Gedanken Gottes". Und die religiös-katholische Formation in Deutschland sollte Gott nicht indirekt als letztlich IN DIESER FRAGE gedankenlos darzustellen versuchen. NUR weil sie dem polonozentristischen und polonoimperialistischen Irrtum und Chauvinismus ohne jede nähere Überlegung aufsitzt.  

 

Zudem: Aus eigenem Erleben/Anschauung weiß ich, wie die religiös-katholische Indoktrination, Arrognaz, Dogmatik, Unverschämtheit und Kurzsichtigkeit (und man lese im Anhang die zitierte Erklärung der deutschen und polnischen Bischöfe nach!), jede nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung bei der Sudetendeutschen Landsmannschaft, der landsmannschaftlichen Vertretung der sudetendeutschen Volksgruppe, wenn es dort um sudetendeutsche Heimatpolitik ging, zersetzt, oder gelinder: paralysiert hat. (Wie jetzt auch hier, in der seit 1966 erneuten religiös-katholischen Erklärung gegenüber den ostdeutschen Belangen.) Aus eigenem Dabeisein weiß ich, daß die  Gesinnungsgemeinschaft der "Ackermanngemeinde", eine sudetendeutsch-katholische Gesinnungsgemeinschaft innerhalb der Sudetendeutschen Landsmannschaft oder Volksgruppe (neben der sozialdemokratischen "Seligergemeinde" und dem nationalpatriotischen "Witiko-Bund"), während den Jahren wo ich dort im Sudetendeutschen Rat beschäftigt war, einen verheerenden Einfluß des Verzichtes und der Unterwürfigkeit, oder, gelinder, der unablässigen Aufweichung, hier zugunsten der tschechischen Vertreibernation und deren anhaltender Raubsicherungspolitik bis auf den heutigen Tag, in Bezug auf die sudetendeutsche Heimatpolitik an den Tag legte und inszenierte; jeder nationalen sudetendeutschen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung das Rückenmark der eigenen Interessenwahrung aussaugend und Hohn sprechend.

 

Um der somit, in der nationalen Frage, pseudohumanitären pseudo-christlichen Vorstellungen willen. (Dinge die man glaubt für den Frieden tun zu sollen und doch letztlich im Interesse des Unfriedens sind!) Diesen linksliberalen religiös-katholischen Wortschwall-Versöhnungsaufforderungen und -philosophien, diesem Schwadronat,  wo dann aber in der Praxis für die Sudetendeutschen nie etwas dabei heraus kam, bis auf den heutigen Tag nicht. (Wo überhaupt der permanente Stimmviehmißbrauch und die pseudo-christlichen Unterstützungen desselben, die deutschen Heimatvertreibenen mitlerweile zu faktischen Erinnerungs- und Museumsvereinen degradiert haben. Was nie und nimmer so bleiben kann. Und auch nicht bleiben wird, weil einmal die Fragen der deutschen Heimatvertriebenen, die Fragen der deutschen Identität sind, ALS EINE GESAMTDEUTSCHE FRAGE VEROBJEKTIVIERT werden wird.) Auch im sudetendeutsch-tschechischen Verhältnis wurde von diesen "Christen" auch immer nur die angebliche sudetendeutsche "Schuld" gesehen. Und immer wieder auf diese sudetendeutsche "Schuld" hingewiesen. Es wurde der nämliche leere Wortschwall und Schwadronat geboten, wie oberhalb in der gemeinsamen Erklärung der deutschen und polnischen Bischofkonferenz zum 1. 9. 1939 und dem Schwerpunkt des Verhältnisses zu Polen, die analog nur das eine Ziel kannte und kennt, den status quo nicht anzutasten. Aber damit und dahinter verband sich nichts an nationaler Würde und Ehre, nichts auch an durchsetzbarer Forderung auch für die Menschenrechte der Sudetendeutschen in handfester Form und ihrem kolossalen Opfergang und Aderlaß, dem kolossalen Opfergang und Aderlaß der Ostdeutschen gleich.

 

Es verbarg sich dahinter nichts an Konzeptionen, die den Namen Heimatpolitik für die Menschenrechte der Vertriebenen und die Wiedergutmachung des Vertreibungsholocaust (nochmals: und dieser Terminus ist eine unabdingbar notwendige Historien-Wahrheitsergänzung) auch verdient hätte, die auch zu handfesten Veränderungen, also zu einer wirklichen Wiedergutmachung (und somit auch erst zu einer wirklichen dauerhaften Versöhnung und Ausgleich, einer wirklich auch dauerhaften europäischen Friedensarchitektur!) hätte führen können und müssen. [Wie wir Deutschen doch auch für unsere Untaten handfeste und keine nur theoretische Wiedergutmachung, etwa in Form eines religiös-katholischen Sschwadronats, leisteten. Und nicht nur religiös-katholischen, handfest folgenlosen Wortschwall boten, wie jene hier zur Debatte stehende deutsch-polnische Bischofserklärung - mit ihrem auch unglaublichen Einfluß auf die Unionsparteien, die auch hier nur mit zweierlei Maß mißt.] Die wenigstens noch in der Festigkeit der Forderungen die sudetendeutsche Ehre für die Nachwelt aufrecht erhielten. Forderungen und Ansichten beispielsweise, wie diese von dem seinerzeitigen österreichischen Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer (SPÖ) erhoben wurden, der eine "Rückstellung" (Rückgabe) von sudetendeutschen Vermögenswerten von den Tschechen verlangte, Forderungen die dieser vor einigen Jahren erhob, während von diesen religiös-katholischen sudetendeutschen Schwadronats-"Ackermännern" (wobei es natürlich hauchdünn gesähte vereinzelte Ausnahmen gab, so auch Seine Exzellenz Weihbischof Gerhard Pischl), Achtung: mit ihrem ganzen Schwergewicht in der sudetendeutschen heimatpolitischen Entscheidungsfindung und Stimmungsmache sowie auch Ausgrenzungsmacht innerhalb der Volksgruppe, sofort das Nämliche als schlimmster Nationalismus diffamiert worden wäre. (Wie man auch die Vertreter derartiger Forderungen umgehend stigmatisierte und verfemte. - Ausfluß einer schier unglaublichen Würdelosigkeit und Unterwürfigkeit der Deutschen im Allgemeinen. - Ausdruck auch des Mißbrauchs der Heimatvertriebenen durch ihre eigenen Funktionäre und ihrer jeweiligen persönlichen Karriereleiter. Die eiskalte Entpolitisierung der heimatpolitischen Belange - und somit die Auflösung derselben. In die Macht ausübenden und Besitzstände wahrenden  Funktionen wurden auch folglich nur analog denkende Wasserträger gehievt.) Wären seinerzeit diese Gusenbauer-Forderungen in München auch nur von irgend einem kompetenteren Mitarbeiter erhoben worden, wäre dies sein Stigmatisierungs- und Verfemungstodesurteil gewesen.

 

Etwa wenn man darauf abzielte, wie es immer meine Vorstellung war, daß das, was noch in tschechischem (oder polnischem) Staatsbesitz ist, und dies ist beachtlich, also keinem Tschechen (oder Polen) direkt gehört, ad hoc an die Sudetendeutschen (oder die Ostdeutschen), an die Deutschen zurückgegeben werden kann. Und dies im gemeinsamen Interesse von Tschechen und Deutschen einerseits und Polen und Deutschen andererseits! Etwa in Bezug auf den Aufbau brach liegender Territorien, beiderseitig Nutzen bringenden Wirtschaftsinnovationen etc.pp. Und besonders UND VOR ALLEM in Bezug auf eine wirklich auch tragende Versöhnung und einen wirklich auch tragenden und unabdingbar notwendigen historischen Ausgleich und Kommpromiß. Zu beiderseitigem Nutzen!

 

Und immer wieder sei das schicksalsträchtige Zentralerfordernis  hervorgehoben: Die Frage der Wiedergutmachung des völkerrechtlich unverjährbaren Vertreibungsholocaust an den Deutschen ist und bleibt eine zentrale Frage der deutschen nationalen Identität, der nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung! Schicksalsträchtig für innen-, außen- und europapolitische auch tragenden Bestand habende dauerhafte Entwicklungen. Im Interesse einer auch wirklich dauerhaften und tragfähigen Friedensordnung/Friedensarchitektur in Europa. Aber noch schlimmer:  Mit diesen ganzen Spitzfindigkeiten (hier der religös-katholischen Heimatpolitikinterventionen) hat man jedoch der ganzen Sache zentral IN JEDER HINSICHT geschadet. Weil eine wirkliche auch dauerhafte und tragfähige deutsch-tschechische und deutsch-polnische Aussöhnung, eine diesbezüglich auch wirkliche dauerhafte und tragfähige europäische Friedensarchitektur, nur durch einen historischen Ausgleich und Kompromiß mit den Vertreibernationen und ihrer bis heute andauernden Raubsicherungspolitik zu erzielen sein wird. So sicher wie der Tag auf die Nacht folgt. Es ist nichts endgültig geregelt, solange es nicht gerecht geregelt ist!

 

 

Und so, was hier an den sudetendeutschen Verhältnissen etwas näher  dargelegt wurde, sieht es ganz klar und eindeutig auch gegenüber den Ostdeutschen aus, was nun die aktuelle gemeinsame Erklärung der deutsch-polnischen Bischofkonferenzen den ostdeutschen Heimatvertriebenen zuzumuten glaubt. Wo jetzt auch schon die religiös-katholischen "Gottesmänner" glauben, dem deutschen Volk und seinen Lebens- und Überlebensrechten gefahrlos trotzen zu können; in Bezug auf die Menschenrechte der Sudetendeutschen und Ostdeutschen. Wo diese religös-katholischen "Gottesmänner" sich jetzt auch schon zeitgeistversessen proben an political and historical correctness.  Was allerdings sich einmal als ein schwerer Irrglaube herausstellen wird. (Und die Katholische Kirche müßte doch eigentlich besonders in der Causa  Irrglauben, einschließlich ihrer eigenen Irrglaubensvorstellungen: etwa in der Causa Galileo Galilei ("eppur si muove" = Sie bewegt sich doch!) , Spezialist sein.) Und dies wird auch so sicher sein, wie das Amen in der Kirche ist. Noch sicherer: Wie der Tag auf die Nacht folgt.

 

Nein, die Zentralfrage ist vielleicht die Frage nach der auch weitergehenden politischen Kultur in diesem unserem Lande, einer politischen Kultur, die zu sehr durch das deutsche Volk schädigende religiös-katholische Politikeinmischungen und Fehlpositionierungen verprägt, irritiert und auf verhängnisvolle Irrwege geführt wird. Vielleicht ist da schon längst ein Bruchpunkt ins Unheil überschritten.                  

 

 

Was wäre in Bezug auf die Danzig-Rede bei Dr. Angela Merkel  staatsmännisch geboten gewesen, für einen auch mit staatsmännischer Größe und Befähigung versehenen deutschen Regierungschef?

Dem deutschen Volk ist ein Staatsmann als Regierungschef dringend notwendig, der auch das Schicksal und die Befindlichkeit seines Volkes und seine Lage richtig erkennt. Ein Dienst an der historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit leistet. Und damit einer schwer angeschlagenen nationalen Identität der Deutschen zu einer Verbesserung verhilft. Um es aus einer unverkennbaren Schuldneurose endlich zu befreien. (Eine schwere Schuldneurose, die auch zu einer andauernden Demokratieverfälschung, einer Demokratur, einer Mitte-Links-Parteienoligarchie durch die Herrschaft von nur zwei politischen Strömungen führte. Unter Ausgrenzung einer ganzen weiteren politischen Strömung: die des Nationalpatriotismus, die ad hoc ein Drittel unseres Volkes umfaßt.) Um das auch zu verankern, was Reagan zentral feststellte: "Den Deutschen ist ein Schuldgefühl aufgezwungen worden und zu Unrecht auferlegt." 

Dem deutschen Volk ist ein Staatsmann als Regierungschef dringend notwendig, der auch die innenpolitischen Wege ins Unheil erkennt, etwa durch die real existierende Demokratur, und die zentralen Ursachen hierzu durchschaut: Nämlich die wahnsinnige Sucht der deutschen herrschenden politischen (medialen, kulturellen und kirchlichen) Klasse zur unablässigen Selbstanklage und Schuldkult, resultierend aus einer monopolhaften und skrupellos einseitigen linken Interpretation der Geschichte im Interesse der real existierenden Demokratur, deren Aufrechterhaltung. Wo die Herrschaft nur zweier politischer Strömungen, die eine weitere real vorhandene, das restliche Drittel unseres Volkes umfassende politische Strömung, die des internalisiert demokratischen und seriösen Nationalpatriotismus, skrupellos demokratiewidrig oder undemokratisch ausgrenzt, stigmatisiert, verfemt, gettoisiert, diffamiert, in Acht und Bann setzt und ächtet, und folglich der gesamte  politische Prozeß zu völlig falschen und einseitigen politischen Positionierungen und politischen Faktensetzungen kommt. Nahezu den tragenden aller tragenden Demokratiegrundsätze, den erst die Demokratie konstituierenden Demokratiegrundsatz: die Freiheit auch der politischen Meinungs- und Willensbildung, VOLLKOMMEN mißachtet und politisch  unterdrückt. Jedoch: Das Volk ist der Souverän! Der alleinige Souverän. Jede im Volk vorhandene politische Strömung hat das unabdingbar Demokrtie erst konstituierende Recht sich auszudrücken und einzubringen und am politischen Prozeß zu partizipieren. Weil ohne die Freiheit des politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeß DEMOKRATIE NICHT SEIN KANN, nur eine blanke Illusion, eine Fata Morgana ist. Die zentralste aller zentralen Aufgaben einer auch wirklich sozial verantwortbaren Demokratie verkennt: >>Jeder Mensch hat Anspruch auf einen brauchbaren und gerechten Staat, der die Freiheit des Einzelnen als auch das Wohl der Gesamtheit sichert.<<  Die Freiheit des Einzelnen ist ohne gleichzeitige Sicherung auch des Wohls der Gesamtheit nicht zu erreichen.

 

 

Dem deutschen Volk ist ein Staatsmann als Regierungschef dringend geboten und erforderlich, der auf Grund der beiden zuvor genannten Punkte die Schlußfolgerung zieht: Eine auch wirklich funktionierende Demokratie und ein nicht unterdrückter Nationalpatriotismus, nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, bedingen einander. Sonst ist die Demokratie nur eine Illusion.

 

Dem deutschen Volk ist ein Staatsmann als Regierungschef dringend notwendig, der aus der Erkenntnis von historischer Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit heraus einen Lernprozeß für alle europäischen Staaten zu bieten in der Lage ist, dies anzustoßen, daß zu einem tieferen politischen Zusammenwachsens Europas {[ im Sinne des Generals Charles de Gaulle, im Sinne seines "Europe des patries", einem >Europa der Vaterländer<, eine europäische Konföderation durch organisierte Zusammenarbeit national souveräner Staaten!]} auch die richtige Aufarbeitung der europäischen Vergangenheit, die Geschehnisse in Europa in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, gehören. [Konkret: zumindest die unabdingbar notwendige gemeinsame Verteilung der Schuld an der Weltkriegsepoche in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, an diesem europäischen Bürgerkrieg von 1914 bis 1945, unter allen europäischen Ländern, wie unten an Hand der  Vorstellungen, Feststellungen und Implikationen von Ministerpräsident Dr. Franz Josef Strauß und Marcel Boisot dargelegt werden wird. Auch höflichst als Formulierungshilfe für Dr. Angela Merkel dargeboten und ganz entschieden gegen ihren rasenden Natioalmasochismus und Schuldkult gerichtet ist.

 

 

Um dieser Innovation willen wird der zukünftige staatsmännische Regierungschef von zwei Maximen getragen werden:

 

1. Es ist längst unhaltbar geworden, den Deutschen immer wieder rasend alle historische Schuld anzulasten. Weil dies verheerende Auswirkungen sowohl innenpolitischer, als auch außenpolitischer und europapolitischer Art hat und haben wird. Weil es so nur zu einem >Vorwärts in eine Rückgangsgesellschaft< kommen kann. Ein kommender auch unabdingbar notwendiger deutscher Staatsmann, im Format eines Reichskanzler Bismarck UND eines Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer, wird und muß erkennen, daß diese unablässige historische Selbstanklage und Schuldkult der Deutschen [und von uns Deutschen geht es aus: Warum sollen die anderen auch deutscher als die Deutschen selbst sein!], diese Verachtung aller guten und rechtschaffenden Instinkte, dieses Verbrechen an jeder Liebe oder Vaterlandsliebe, jeder Hoffnung zum Leben in auch nationaler Würde, im Hang auch zur historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit, dieser Verunmöglichung einer auch wirklich funktionierenden Demokratie, dieses Resultat zur Demokratur, dieser Wille zur Verneinung und Vermeidung jeder Realität aus eigner Machtverkommenheit und Privilegiensucht heraus, fast schon in Form einer Herrschaft des Minderen - die immer auch vorhandene Gegenelite zur Funktionselite in Ketten haltend, hin zu einer Mitte-Links-Parteinoligarchie durch Demokratieverfälschung, diese unterwürfige, allein innere (nicht ausländische) Verschwörung gegen die politische Freiheit des deutschen Volkes, ENDLICH BEENDET WERDEN MUSS! 

 

[Und warum stellt BK Dr. Angela Merkel, die in vielem auch liebenswert und äußerst schlagkräftig ist - gar keine Frage: so etwa in der Causa Kundus (Stichwort und besonders an weltweite Kritiker gerichtet: "Ich verbitte mir das!!!") ... etc.pp, sich nicht in der nächsten Legislaturperiode auf die Hinterbeine und versucht dieses kombinierte Bismarck-Adenauer-Staatsmännerformat zu erreichen, was durch unsere linken, weil internationalistisch verrannten und verblendeten vaterlandslosen SPD-Sozi-Gesellen, ohnehin nie zu erwarten wäre. Weil die Linke heute unser Unglück ist! - Verstärkung zur obigen Bemerkung: In der Causa  Kundus - einem letztlich verständlichen deutschen Luftangriffsbefehl in Afghanistan und selbstverständlich unter tiefstem Bedauern der Kolateralschäden, wo sie unverschämter nationaler und internationaler Vorverurteilung klar entgegenschleuderte: "Ich stehe dafür ein, dass wir nichts beschönigen werden. Aber ich akzeptiere keine Vorverurteilungen. Ich verbitte mir das, und zwar von wem auch immer, im Inland wie im Ausland." Sie habe dies auch NATO-Generalsekretär Rasmussen deutlich gemacht, "und zwar sehr unmissverständlich".  - Und Merkel auch in der nämlichen Bundestagsdebatte vom 8. 9. 2009: "Jeder in Afghanistan unschuldig zu Tode gekommene Mensch ist einer zu viel. Wir trauern um jeden Einzelnen. Jeder unschuldig Verletzte ist einer zu viel."]

 

2. In Europa sind in allen Staaten namhafte Denker vorhanden, die dies schon längst so erkannt haben: Daß es im Grunde ein europäischer Bürgerkrieg von 1914 bis 1945 gewesen ist. (Und ein weiterer Dreißigjähriger Krieg gegen das Zentrum Europas: das Deutsche Reich.) Wo man die Schuld nicht einer Nation allein anlasten KANN UND DARF. Wo man erkennt, daß die weitere Fortführung, nur die Deutschen immer wieder an den Pranger der europäischen und Weltgeschichte zu stellen, unablässig am Fahrkartenschalter nach Canossa anstehen zu lassen, a) keinesfalls sehr lange noch andauern wird und b) keinesfalls im Interesse der unabdingbar notwendigen politischen Einheit Europas (EPZ) liegt, liegen kann und liegen wird. Auch eine tragende allgemeine und politische Kultur sich so nicht sinnvoll entwickeln kann. [Mit diesen großen Herausforderungen, die das 21. Jahrhundert jetzt schon an uns stellt: Stichwort internationaler islamistischer Terrorismus; Stichwort unabdingbar notwendiger Ethnopluralismus zur Vermeidung eines drohenden, fast alles beendenden und zernierenden Mutli-Kulti-TuttiFrutti-Vielvölkergulasch-Chaos und Überfremdung, Multi-Kulti: "diese absurde Idee" (Hellmut Schmidt), der Zersetzung der Identität und Souveränität EINES JEDEN VOLKES durch Überfremdung und der Zerstörung der je eigenen Kultur, wo es doch diese Vielfalt der Kulturen ist, die nach Herder die Gedanken Gottes genannt werden müssen!, ... etc.pp]  Auch politische Größe, die staatsmännische Größe sein will, nicht aus diesen Unwahrheiten und Halbwahrheiten, >diesen Lügen auf die man sich als Geschichtsbetrachtung geeinigt hat< (Napoleon), existieren kann - weil sich nur selbst beschmutzend!, nichts Größeres bewirken kann. Weil der STAATSMANN (im Gegensatz zum Nur-Politiker, >der vom politischen Verbrecher bis zum Staatsmann reichen kann<, so H. Schmidt) erkennt das Unpolitische und Kontraproduktive, dieses jede Zukunft Zersetzende, für Deutschland und Europa, und  verbunden in beidem, als den Feind einer größeren, unabdingbar notwendigen Vision von auch dauerhaften Freiheitsmöglichkeiten ALLER in Europa. Wo erst aus der politischen Freiheit und auch der sozialen Gerechtigkeit, auch aus der historischen Wahrheit und Klarheit heraus, der Frieden erst entstehen kann. Niemals umgekehrt! Es gibt da wichtigere Dinge als der Friede, nämlich diejenigen, die Frieden erst ermöglichen.

 

 

Anders: Der zukünftige staatsmännische Regierungschef, auf den unterschiedlichen überragenden Eigenschaften von Bismarck und Adenauer fußend, in einer Art Kombination der überragenden politischen Qualitäten, wird im Interesse Deutschlands und Europas von Folgendem getragen werden müssen:

 

1.    Es muß endlich eine Alternative zur bisherigen unbrauchbaren  Interpretation der Geschichte geben. Denn diese bedeutet schon längst einen Bruchpunkt ins Unheil. Und zwar in allen zentralen politischen Fragen.

2.    Eine Alternative zur bisherigen Interpretation der Geschichte, die auch zur Abschaffung der Demokratieverfälschung durch Demokratur führt, also eine auch wirklich funktionierende Demokratie entstehen läßt. Weil zu unserer soliden Verfassung kann es keine Alternative geben. (Weil die Linkstyrannei des Tugendterrors und Gesinnungsterrors der political and historical correctness keine Zukunft in unserem Volk haben darf. - Und auch in der letzten Auseinandersetzung nicht haben wird. Weil die Linke für Kulturzersetzung und Geschichtszersetzung steht.)

3.    Weil aus beidem (Punkt 1 und Punkt 2) resultiert die Erkenntnis: Demokratie und Nationalpatriotismus bedingen einander. Und Nationalpatriotismus ist weitaus mehr als nur purer Verfassungspatriotismus Marke Hellmut Kohl. Ewig vaterlandslose linke Sozi-Gesellenhaftigkeit, wo die Linke über kein unabdingbar notwendiges Verhältnis auch zur nationalen Frage verfügt, zerniert die Demokratie bis zur Illusion.

4.    Die Menschenrechte der deutschen Heimatvertrieben, als die Grundfrage (!) der nationalen Identität, nationaler Selbstbewahrung und Selbstbehauptung des deutschen Volkes, können niemals vorhanden sein, wenn es nur auf Kosten der Deutschen geht. Weil dies nur zu Lasten Deutschlands und Europas ist.

5.    Aus den genannten 4 Punkten folgt: Die Klärung der deutschen bleiernen Verhältnisse sind in Wahrheit grundlegend für eine auch weitere Vertiefung der politischen Einheit Europas (ein Europa der Vaterländer) und eine auch wirklich stabilisierende Politik der auch tragenden Nachbarschaftsverhältnisse; insbesondere wenn es um den für Europa sehr lästigen Polonozentrismus und  Polonochauvinismus geht. [Ceterum censeo: Die Wanderdünenmitte-Union (CDU/CSU) wird dies alles allein nicht bewerkstelligen können, ohne eine auch internalisiert demokratische und seriöse Rechtspartei. Die Demokratie wird dies nur mit beiden, zur Flugfähigkeit auch unabdingbar notwendigen Flügeln, also auch mit dem rechten, bewerkstelligen können, also nicht nur mit einem linken Flügel und einer mitte-mittigen Unionshühnerbrust. Wo der Bundesadler schon seit Jahrzehnten dadurch völlig fluguntauglich ist. Wo, solange es Politik gibt und geben wird, die politischen Grundströmungen der >Mitte<, der >Linken< UND der >Rechten< immer vorhanden sein werden. Und wo, solange es so ist, ein fundamentaler Unterschied, eine unüberbrückbare Kluft zwischen >Links< und >Rechts< geben wird. Es existiert ein Welt- und Lebensverständnis zwischen >Rechts< und >Links<, wie es unterschiedlicher und trennender nicht gedacht werden kann.]    

 

 

 

Die Merkel-Rede in Danzig, die ja erneut die politische Philosophie und das Programm der Kanzlerin in Zentralfragen offenbart, diese Rede, wenn sie eine taugliche, über den Tag hinausgehende staatsmännische gewesen wäre, die sie nicht war, hätte weitgehend den oberen Darlegungen und Erfordernissen, Feststellungen und Einsichten  entsprechen müssen. Denn wo die Mitte Europas derart krank oder gravierend fehlpositioniert ist, kann auch das ganze Europa nicht gesund sein. Primär ist der Rückgriff auch auf die historische Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit erforderlich. Weil die Geschichte das Auge der Wahrheit ist und immer bleiben wird. 

 

 

Um was geht es bei der Merkel-Rede vor allem in historischer Hinsicht, bezüglich der Frage der Interpretation der Geschichte?

 

Dr. Gerhard Frey faßt es im Kern wie folgt zusammen: "Die Darstellung der Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzenden Merkel, Deutschland treffe an allen Auseinandersetzungen zwischen Berlin und Warschau vor, in und nach dem Zweiten Weltkrieg die Alleinschuld, ist unsinnig. Gewiss kann Merkel sich der hymnischen Zustimmung für ihre nationalmasochistischen Tiraden durch die Meinungsindustrie sicher sein. Exponenten der herrschenden Konzerne hatten einst den Nationalsozialismus maximal gefördert und leisten heute noch durch die Verteufelung jeder nationalen Regung Wiedergutmachung. ... Die USA, Großbritannien, Frankreich und Russland haben auf ihrem Weg zu Großmächten eine Blutspur in der Geschichte hinterlassen mit vielen Dutzenden Millionen Toten. Den Staats- und Regierungschefs dieser Länder kommt es nie und nimmer in den Sinn, Anklagen gegen ihre Nationen vorzubringen oder auch nur anzudeuten. Angela Merkel aber findet ihr Heil darin, alle Universalschuld (in dieser unserer Zeit der Universalverfälschung; RJE) auf deutscher Seite zu suchen und bei jeder Gelegenheit die Position Deutschlands auf diese Weise nachhaltig zu beschädigen und zu verschlechtern." Und auf Seite 1 der NZ schreibt Dr. Frey: >>Angela Merkel nutzte ihren Auftritt am 1. September in Danzig zu rasenden Anklagen gegen Deutschland. "Mit dem deutschen Überfall auf Polen" habe das tragischste Kapitel in der Geschichte Europas begonnen. Differenzieren will ... (sie) bei den Schuldanteilen nicht. Die Mitverantwortung Großbritanniens und die der USA, die mit ganzer Kraft auf den Krieg zusteuerten, sowie die Rolle der Sowjetunion wischt sie weg. Für sie sind die annähernd 100 Millionen Toten, die das Schwarzbuch des Kommunismus registriert, vermutlich nur eine Schimäre. Die Gefallenen der deutschen Wehrmacht wie auch die Millionen durch Sieger-Unrecht zu Tode gekommenen deutschen Zivilisten waren für die Bundeskanzlerin keiner Erwähnung wert. Originalton Merkel: "Ich gedenke der vielen Millionen Menschen, die ihr Leben im Kampf im Widerstand gegen Deutschland lassen mussten ... Ich gedenke der 60 Millionen Menschen, die durch diesen von Deutschland entfesselten Krieg ihr Leben verloren haben." ... Was fällt auf? Erstens klagte kein anderer der in Danzig am 1. September versammelten Repräsentanten von 20 Staaten die eigene Seite an... <<.  

[Quelle: Dr. Gerhard Frey, "War der Zweite Weltkrieg zu vermeiden? - Eine objektive Untersuchung über die wahren Schuldigen (2. Teil)", in: "National Zeitung" Nr. 38 vom 11. September 2009, Seite 1 und 3]  

 

Auch bringt es Thorsten Thomsen auf den Punkt, wenn er an Hand einiger Redepassagen aus Merkels Danziger Rede feststellt: >>Bundesdeutsche Medien überschlugen sich geradezu hymnisch bei ihrer Berichterstattung über die Ansprache Angela Merkels auf der Danziger Westernplatte anlässlich des 70. Jahrestages des Kriegsbeginns am 1. September 1939. In der Tat erfüllte die Bundeskanzlerin dabei wieder einmal alle Erwartungen im Hinblick auf Schuldanklagen gegen ihr eigenes Land. (Deutsche Universalschuld) Auch wenn wir an das Schicksal der Deutschen denken, geschehe dies, so die Kanzlerin, "in dem Bewusstsein der Verantwortung Deutschlands, die am Anfang von allem stand". Es sei Auftrag der Deutschen, "die Zukunft im Bewusstsein unserer immerwährenden Verantwortung zu gestalten." [Quelle: Thorsten Thomsen, "Gehen 60 Millionen Kriegstote auf das Konto der Deutschen? - Merkels Anklage in Danzig ist leicht zu widerlegen", in: "National Zeitung" Nr. 38 vom 11. September 2009, Seite 4]  

 

 

 

Zunächst eine Konfrontation mit den knallharten Tatsachen oder Fakten. Oder: Primär in medias res und zum ungeschminkten Kern was die historische Zentralfrage, der Kriegsausbruch am 1. 9. 1939 anbetrifft, und wir kommen noch mehrfach darauf zurück: Es darf heute, durch das Monopol der Interpretation der Geschichte durch die real existierende Demokratur der historical and political correctness, kein Zweifel an der "Alleinschuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg" bestehen. Gar den Ersten Weltkrieg mitunter noch mit dieser wahnsinnigen Schuldbesudelung und irrsinnigen Selbstbezichtigungssucht und Selbstschändung einbezogen. In diesem Zusammenhang möchte ich ein Zitat aus dem von mir herausgegebenen Werk: >Unterdrückung und Verfolgung deutscher Patrioten - Gesinnungsdiktatur in Deutschland?< hier präsentieren. Es lautet: "Wird die Wahrheit mißachtet, dann geht auch bald die Freiheit verloren." (Univ.-Prof. Dr. Gerard Radnitzky)   

 

 

Ungeschminkt und zur Grundlage des Kriegsausbruches, UND DIE URSACHEN SIND ENTSCHEIDEND: Das Deutsche Reich versuchte vor dem 1. 9. 1939 die Differenzen zwischen Deutschen und Polen in irgendeiner Weise durch Verhandlungen zu lösen. Differenzen, die ganz einfach gelöst werden mußten - weil es um die Menschenrechte von Deutschen unter fremder Oberhoheit ging, verheerende und haarsträubende Menschenrechtsverletzungen. Mit Massenfluchten  sowie Mord und Totschlag begleitet. Und man konnte nicht länger mehr wegschauen ohne mitschuldig zu werden! Aber die Polen haben Verhandlungen abgelehnt. Und weil die Verfolgung der Volksdeutschen in Polen Ausmaße angenommen hatten, die von Deutschland nicht mehr hingenommen werden konnten, und es ging um deutsche Landsleute, die gegen ihren Willen durch den "Versailler Vertrag"

 

[und ich möchte ihn Diktat nennen, und weiß jetzt ad hoc nicht, ob man dies auch darf - in dieser unserer Republik, sonst könnte ich es umgehend zurücknehmen >können wollen dürfen<. Während in einer Diktatur die Zensur bekannt ist, kennt die Demokratur die eminent gefährlichere und unmenschlichere Nachzensur bis auf den Eingriff in die Gesinnung]

 

im Jahre 1919 unter polnische Herrschaft gelangten, kam es am 1. September 1939 zu einem deutsch-polnischen Grenzkrieg. Der sich erst zum Weltkrieg ausweitete, als England und Frankreich uns am 3. 9. 1939 den Krieg erklärten, und wir etwa nicht denen.

 

Die Verhältnisse konnten ganz klar und wie selbstverständlich vom Deutschen Reich nicht mehr hingenommen werden. Es war ein Akt der NOTWEHR. Die Entscheidung für eine Wertsetzung, die Entscheidung für den Wert der Solidarität gegenüber den Wehrlosen. Ein souveräner Akt eines freien Volkes, wo es in der Verpflichtung zur unabhängigen Wahrheitsfindung primär nicht um die Frage der "Kriegsschuld", sondern primär einmal nur um die Frage der Kriegsursachen gehen kann. Und nur aus der primären Erkenntnis der Kriegsursachen (Gründe, Motive und Vorgeschichte die zum Krieg führten) man auch zur Schuldfrage  kommen kann!

 

Und wir Deutsche taten dies, entschieden uns für den Wert der Solidarität mit den Wehrlosen, und die UNBESTECHLICHEN unter uns stehen auch heute noch dazu. Und eine Demokratie, die diese historische Positionierung der Kriegsursachenfrage am Zweiten Weltkrieg mit politischer Justiz verfolgen möchte, was ich nicht sehe, die kann, wenn sie es täte, keine wirklich auch funktionierende Demokratie sein. Nur eine pure Illusion oder eine Fata Morgana. Auch in dieser Frage haben wir uns endlich unsere nationale Würde zurückzuerobern.

 

Und damit erdolchen wir (und nur die ewig vaterlandslosen Gesellen der Linken sind in der Causa Dolchstoß einschlägig bekannt, siehe 1918) keinesfalls unsere solide Verfassung und unseren unbestechlichen Einsatz für die alternativlose freiheitlich demokratische Grundordnung, sind weder staatsuntreu noch verfassungsuntreu, ganz im Gegenteil. Wir machen von einer unabdingbar notwendigen Historisierung und Rückkehr zur historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit Gebrauch, wie auch von unserer grundgesetzlich abgesicherten Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit.

 

Und dies auch im Interesse unseres heutigen deutschen militärischen Engagements, welches ebenso, wegen unserer vollkommen begründeten größeren Verantwortung nach der

(Teil-)Wiedervereinigung, verteidigt werden muß. (Causa Kosovo, Causa Afghanistan.)

 

[Weil wir den politischen Fanatismus und Extremismus, "welche wie Ungeheur sind, die eine Gesellschaft verschlingen und zerreißen können" (Voltaire), um des Kochens des kleinkarierten und brachial-ideologisch verblendeten eigenen politischen Süppchens willen (auf Grund von geistiger oder politisch-strategischer Fehlpositionierungen), entschieden und entschlossen zurückweisen. Diese leerlaufende Fundamentalopposition sich zudem auf völlig untauglichen Ebenen und unpolitischen und kontraproduktiven Nebenkriegsschauplätzen befindet. Energien da sinnlos vergeudend, die im Kampf gegen die politische Unfreiheit der real existierenden Demokratur - und die leider eigene  Splittergruppierungserfolglosigkeit -  eingesetzt werden müßten, und nicht im Herumturnen an einem falschen Gegenstand. Und weil es auch grundsätzlich eine Frage mit Aufschluß nach der Tiefe der Verankerung der eigenen demokratischen Substanz ist. Und die demokratische Substanz ist wiederum die Grundvoraussetzung unserer nationalpatriotischen Erneuerung! Primär im Kampf um demokratische Emanzipation und Partizipation. Wo man nicht einfach zur fundamentaloppositionellen Positionierung vorstoßen kann: dort wird von den Herrschenden in Berlin "Kriegspolitik" betrieben oder "Merkel betreibt Kriegspolitik", mit der Bundeswehr "als Hilfstruppe oder Heloten  des US-Imperialismus" etc.pp, wenn alle im Bundestag vertretenen Parteien, mit Ausnahme der Formation Die Linke, diese in Afghanistan auch militärisch abgestützte Politik befürworten, weil es um eminente auch nationale Sicherheitsinteressen geht. Weil es auch grundsätzlich zu einer Demokratie, so wie sie im Grundgesetz angelegt ist (nicht in Form der real existierenden Demokratur), keine zur Zeit denkbare und brauchbare Alternative gibt, sie auch nicht durch unerträgliche Fundamentalopposition, OHNE JEDE BEACHTUNG EINES DEMOKRATISCHEN MINDEST-GRUNDKONSENSES, noch zu einem zusätzlichen Saustall gemacht werden kann und darf. Wo wir dann auch noch vom Regen in die Traufe kämen! Die Zentralfrage ist jetzt nicht, ob ein prinzipiell repräsentativ angelegter Systemtypus die Volksmehrheitsmeinung nicht zum Ausdruck bringt, nach meiner Meinung bringt sie diese sehr wohl in einer auch wirklich für alle politischen Strömungen funktionierenden Demokratie zum Ausdruck,  denn auch die primär repräsentative Systemstruktur ist eine Frage der gesetzten Werte, bis die Werte legitim anders gesetzt werden. Die Zentralfrage ist, wie der bislang diabolisch-skrupellos ausgegrenzte Teil des Nationalpatriotismus, ein Drittel unseres Volkes, am politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeß beteiligt werden kann. Sich das Recht hierzu erkämpft - was ihm jedoch mit einer rücksichtslosen brachial-ideologischen Fundamentalopposition und deren Parolen, permanent weit über das Ziel hinausschießend, schon in der Art und Weise der gebotenen politischen Kultur, nicht gelingen wird noch kann. Politik kann nur erfolgreich aus der Realität heraus gestaltet werden. Primär ist sie Kunst des Möglichen, um erst dann, wenn die Möglichkeit sich ergibt, auch zur noch höher gelagerten Kunst zu gelangen oder vorzudringen: das Notwendige im Interesse der persönlichen Freiheit UND des Wohls des Großen und Ganzen, auch realisieren zu können. Als das Schicksal ist die Politik die Prägung unserer aller Lebensqualität, unserer aller Lebenssinn und Lebensmöglichkeit. Helmut Schmidt in Anlehnung an Karl Poper: "Politik ist pragmatisches Handeln zu sittlichen Zwecken." Weil es zudem eine natürliche Grenze geben muß, bei der Wahl der Mittel auch der fundamentalen Auseinandersetzung, nämlich die, wo die unabdingbaren notwendigen Grundlagen für uns alle, egal welcher weltanschaulichen Positionierung, zersetzt und zerstört werden. Und da muß es einen lagerübergreifenden, die diverse Weltanschaungen übergreifenden Konsens geben und aufrecht erhalten werden. Es gibt demokratische Grundfragen, die von niemandem zur Disposition gestellt werden können und dürfen, weil sie uns alle in der Verschlechterung und Zerstörung, in dem Verlust von politischer Freiheit gleichermaßen betreffen würden. Egal wo wir nun politisch-weltanschaulich im einzelnen stehen. Das Gemäßigte kommt unendlich weiter als das blind wie ein Maulwurf sich gebärdende Fundamentaloppositionelle! Innerparteilich ist das Fundamentaloppositionelle unser Unglück. Wo die Schuld jedoch immer bei der Führung liegt.]

 

 

Von Friedrich Nietzsche wissen wir, daß Werte nicht an sich einfach so  gegeben sind, sondern daß Werte gesetzt werden müssen! Wir Deutsche hatten dem Wert der Gewaltfreiheit hier den Wert der Solidarität mit den Wehrlosen gegenüberzustellen - am 1. 9. 1939. Gar keine Frage - und gar keine Frage was das ehrenhafte Handeln zu tun hatte, für welchen Wert es sich zu entscheiden hatte; bei alleine 3.550 zu Tode gekommenen Volksdeutschen vor dem 1. 9. 1939, bei alleine 800.000 geflohenen (und vertriebenen) Volksdeutschen aus ihren jahrhundertelang angestammten Siedlungs- und Heimatgebieten aus dem sogenannten "polnischen Korridor" (Westpreußen, Teile Pommerns und Danzig) von 1919 bis zum 1. 9. 1939. Und das Deutsche Reich, die seinerzeitige deutsche Außenpolitik, hat sich letztlich, nach allem Scheitern der Verhandlungen und nach den Zunahmen der verheerenden Verfolgungen gegenüber den Volksdeutschen, klar und notwendig für den höherrangigen Wert der Solidarität mit den Wehrlosen, den wehrlosen Volksdeutschen entschieden.  

 

Wie auch in der Causa Kosovo dem Wert der Gewaltfreiheit der Wert der Solidarität gegenüber den Wehrlosen eindeutig als höherwertig oder höherrangig gegenüber zu stellen war. Wir von unserer Freiheit einer Wertsetzung und Werteentscheidung Gebrauch machten. Nietzsche: Werte sind, weil sie gesetzt werden! Keine Frage, daß die deutsche Außenpolitik in der Causa Kosovo und Afghanistan einen richtigen Weg eingeschlagen hat.

 

[Und 1999 befanden sich 1,2 Millionen Kosovo-Albaner auf der Flucht, es drohte ein neuer Vertreibungsholocaust - und dies direkt vor unserer Nase und Haustüre in Mitteleuropa; und wir Deutschen wissen was dies heißt: ein Vertreibungsholocaust. BK Dr. Angela Merkel hier treffend: "Da konnten wir nicht einfach wegschauen!!"  Wir beteiligten uns richtigerweise an einer Militäraktion der NATO zur Verhinderung eines Genocids, eines Vertreibungsholocaust. Weil es eben mitunter wichtigere Fragen als den Frieden gibt, etwa wenn es um die Verhinderung eines Völkermordes geht. Gar keine Frage!]

 

Wie auch der Wert der Gewaltfreiheit niederrangiger war als der Wert unserer originären Sicherheitsinteressen, die unabdingbar auch eine  notwendige, eine auch militärisch abgestützten Politik und Solidarität in der Causa Afghanistan verlangten. Weil dort die Brutstätte des internationalen islamistischen Osama Bin Laden / Alkaida -Terrorismus war, der Trainingslager-Ausgangspunkt zu Nine Eleven, dem 11. 9. 2001 mit seinen rund 3000 Toten (darunter auch Deutsche) in New York (Zerstörung des Welttradecenters) und Washington (Angriff auf das Verteidigungsministerium), der Angriffskrieg des internationalen islamistischen Terrorismus in Form eines asymetrischen Krieges mit Flugzeugen als Waffen auch auf unsere Werte (jedenfalls wir sind Büdnispartner und handeln im Bereich der NATO und können uns nach der Wiedervereinigung nicht überall ausklincken), wie dann auch später in London und Madrid und anderswo in anderer Form, dieser größten bislang bekannten Gefahr im 21. Jahrhundert. Und insofern werden, wie der Fraktionsvorsitzende Peter Struck (SPD) treffend es auf den Begriff zu bringen wußte, unsere originären Sicherheitsinteressen auch am Hindukusch verteidigt. Weil dies auch in eminentem deutschen Sicherheitsinteresse lag und liegt, hat die seinerzeitige Regierung Gerhard Schröder und Außenminister Joschka Fischer, sich daran beteiligt. Was auch gut so war. Dies sahen seinerzeit sämtliche Parteien im Deutschen Bundestag so, und dies sehen sämtliche Parteien auch heute noch so, wie am 9. 9. 2009 im Deutschen Bundestag erneut zu Tage trat. Mit einer Ausnahme, nämlich der linksinternationalistischen,  und erst recht vaterlandslos gesellenhaften Formation >Die Linke< um Oskar Lafontaine und Gregor Gysi mit ihrem brachial-ideologischen linksextremistischen und pur gesinnungspazifistischen "Antimilitarismus" (SED/PDS/Die Linke-Forderung auch hier: "Raus aus Afghanistan").

 

Einer Linken, bei der das völlig irrationale Verhältnis zum Militär, zum irrationalen "Antimilitarismus", schon immer eine nur pure brachial-ideologische Verblendung war. Einer Linken, der auch die Verachtung des Nationalpatriotismus zu eigen ist (was auf Gegenseitigkeit beruht!), von der auch vor allem die Kriminalisierung der deutschen Geschichte ausgeht, etc.pp - Einer Linken, die statt Verantwortungspazifismus nur puren Gesinnungspazifismus kennt, die statt einer Verantwortungsethik nur pure Gesinnungsethik kennt. (Was bei der Praktizierung dieser exotischen und extremistischen und nur brachial-ideologischen  Fehlfehlpositionierungen, im Bereich der Politik für ein großes Volk, zu einer verheerenden Katastrophe führen würde.) Einer Linken, mit der unser Volk besonders auch außenpolitisch, auch bezogen auf die unerträgliche Überfremdung unseres Landes, auch bezogen auf den unablässigen LINKEN Nationalmasochismus und dem LINKEN Schuldkult, unser Volk erst recht und richtig vom Regen in die Traufe käme! Einer Linken, die selbst in der sozialen Frage ein Unglück ist. Weil sozial geht nur national; die soziale Frage kann heute nur im Zusammenhang auch mit der nationalen Frage gelöst werden.

 

[Im übrigen kann es nicht akzeptiert werden, daß unsere Deutsche Bundeswehr, die Armee einer der bedeutendsten Länder der Welt, nämlich Deutschland, welches "das Herzstück Europas" (US-Präsident George W. Bush) ist, als Verlierer, als looser aus Afghanistan abzieht. Dem walte Hugo! Die brachial-ideologischen Pseudo-Pazifisten in zwei gewissen Lagern, die nur versessen und verstiegen ihr eigenes parteipolitisches Süppchen kochen wollen - meist durch unpolitischen und kontraproduktiven, brachial-ideologischen Antiamerikanismus völlig verblendet, zudem an vollkommen falscher Stelle, werden sich nicht durchsetzen, mit diesen politisch abenteuerlich krassen Fehlpositionierungen, wenn es um die elementaren Sicherheitsinteressen auch unseres Volkes geht, nur politische Randnotiz bleiben. - Richtig ist, was Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier am 9. 9. 2009 im Deutschen Bundestag zu Afghanistan ausführte: "Wir sind überlegt mit der Bundeswehr in dies Land gegangen. Wir können es jetzt nicht Hals über Kopf verlassen." Ganz klar, für die Verteidigung unserer Werte (hier im Falle der Positionierung gegen den internationalen islamistischen Terrorismus, der ja keine Wahnidee sondern Realität ist) muß mitunter auch ein hoher Preis für unsere elementaren Sicherheitsinteressen gezahlt werden. Und wir können zudem auch nicht immer wieder "die Drecksarbeit" (so auch US-Präsident Obama  vor wenigen Tagen) den Amerikanern (US-Präsident Bill Clinton seinerzeit: "Unsere Soldaten kämpfen ja, die haben keine Angst zu sterben"), Engländern und Australiern überlassen. Auch kündigte in der nämlichen Bundestagsdebatte Merkel eine langfristige Rückzugsstrategie an, die sich innerhalb der nächsten 5 Jahre herauskristalisieren müsse, >die es erlaubt, die Truppe Schritt für Schritt zurückzuführen.< Weil in dieser Zeit substantielle und qualitative Fortschritte zu erzielen sind. Auch trifft zu, was Guido Westerwelle in der nämlichen Bundestagsdebatte feststellte: "Hier (beim Afghanistan-Engagement) geht es um unser Land, wie wir in der Welt dastehen, es geht um unsere Sicherheit." So sehe ich dies auch!

 

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier im TV-Duell mit Dr. Angela Merkel am 13. September 2009: "Wir müssen in der kommenden Wahlperiode die Voraussetzungen für einen Abzug schaffen."

 

Mehr noch, nach der (Teil-)Wiedervereinigung hat Deutschland auch ganz klar internationale Verantwortung zu übernehmen, die diesem unserem Vaterland als Zentralmacht Europas zugewachsen ist und nicht zurückgewiesen werden kann. (Was vor allem auch unabdingbar zur Rückkehr unserer nationalen Identität gehört!) Dies kann nicht weg gedrückt werden, und dies gehört auch zur Bedeutungssteigerung Deutschlands. Bezüglich der unverschämten nationalen und vor allem internationalen Kritik, betreffs der Vorverurteilung in der Causa Kundus (und der kommandierende Bundeswehroberst hat in einem Akt der Verteidigung gehandelt, wo das Bundeswehrlager in Kundus bedroht war!), stellte Merkel am 9. 9. 2009 im Deutschen Bundestag unmißverständlich klar: "Dies verbitte ich mir!" Und vor allem: Kritik an der real existierenden Demokratur kann nicht rundum Kritik als Fundamantalopposition bedeuten (etwa durch die Forderung: "Bundeswehr raus aus Afghanistan!"). Dies wäre weit über das Ziel hinausgeschossen und blind wie ein Maulwurf. Unpolitisch und kontraproduktiv. Damit spricht man letztlich nur Subkultur und Milieu an. Und bleibt auch darin für weitere Jahrzehnte stecken. 

 

Zudem erfährt die Causa Afghanistan zur Zeit eine unverkennbare Bedeutungssteigerung im Volk. Im letzten Monat stieg, laut einer Anfang September 2009 vermeldeten Umfrage, wenn man derartige Umfragen überhaupt für bare Münze nehmen will - weil immer auch die seinerzeitige Wertsetzung (1949, Parlamentarischer Rat und dann im Grundgesetz verankert) zu einem prinzipiell >repräsentativen< Systemtypus bedacht werden muß, die Zustimmung zum Einsatz in Afghanistan von 27 auf 37 Prozent. Die Werte der Zustimmung für den Einsatz dürften in Wahrheit erheblich höher liegen, und lägen auch erheblich höher, wenn die Regierenden nicht sträflich verabsäumen würden, das in unserem eminenten Sicherheitsinteresse liegende Engagement in Afghanistan auch im Volk plausibler zu machen, es in seiner Bedeutung besser zu erklären. Tatsache ist, daß alle Parteien im Deutschen Bundestag, mit der Ausnahme der Formation >Die Linke<, die sich als völlig hutmaßbandverzogene, versessene und verstiegene, brachial-ideologisch orientierte sogenannte "Antikriegspartei" bezeichnet, also 90 Prozent des Parlaments für den berechtigten und notwendigen  Afghanistaneinsatz schon seit Jahren und bis auf den heutigen Tag eintreten. Also die SPD, die CDU und CSU, die FDP und Die Grünen.

[Und der alternativlose Grundgesetzsystemtypus kann nicht grundsätzlich, nicht fundamentaloppositionell  zur Disposition gestellt werden¸ weil nur aus ihm unserer ALLER Freiheit, die Freiheit aller politischen Strömungen (auch der unterdrückten rechten politischen Strömung), fließen kann. Und weil zu unterscheiden ist, zwischen Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit: eine die Demokratie und die Verfassung verfälschende real existierende Demokratur (Mitte-Links-Parteienoligarchie) in Bezug auf den Nationalpatriotismus. - Die Verfälschung zur Demokratur, zur real existierenden politischen Unterdrückung des Nationalpatriotismus (der dritten politischen Strömung, des dritten politischen Lagers), ist eine andere Frage, sozusagen ein anderer Kriegsschauplatz (war theatre).

 

Die Solidarität mit dem Grundsätzlichen muß beachtet und kann in unserer ALLER Interesse nicht preisgegeben werden. Auch hier kann es nur die Unbestechlichkeit geben. Und vor allem ist dies auch eine Frage der politischen Kultur. Die Behauptung, Dr. Angela Merkel betreibe "Kriegspolitik", muß ganz entschieden zurückgewiesen werden! Die quasi vaterlandsverräterische Behauptung, unsere Deutsche Bundeswehr sei nur "eine Hilfstruppe des US-Imperialismus", muß ganz entschieden zurückgewiesen werden. Es kann nur eine Behauptung von politischen Pygmäen oder brachial-ideologisch hutmaßbandverzogenen,  verprägten politischen Vorgartenzwergen und Inkompeten sein. Nur der inkompetente politische Fanatismus und politische Extremismus kann das zersetzende Gift des puren Antiamerikanismus ausstreuen.]

Dies ist eine Faktizität: Einen Rückzug Hals über Kopf wird es somit in den nächsten Jahren nicht geben. 

 

 

Und dies sei hier von mir auch alles im Zusammenhang mit dem 1. 9. 1939 dargelegt, weil wir die Dinge endlich auch in einem größeren Zusammenhang sehen müssen: in der Frage gerechte und ungerechte Kriege, die eine Frage des Verantwortungspazifismus und nicht des puren Gesinnungspazifismus, die eine Frage der Verantwortungsethik und nicht der puren Gesinnungsethik ist. Wir stehen nach wie vor noch vor der immer bleibenden Frage von gerechtem und ungerechtem Krieg. [Diesbezüglich sei auch das Werk des großen und unbestechlichen amerikanischen Wissenschaftlers Michael Walzer, mit dem Titel: Just and unjust Wars, sehr zu empfehlen.]

 

Klar muß festgestellt werden: "Man kann in bester Friedensgesinnung politisch das Falsche tun, also den Frieden gefährden." (Prof. Dr. Manfred Hättich) Nicht nur den Frieden gefährden, sondern auch die Staatsräson nach eminenter Sicherheit auch für das eigene Volk und Vaterland. Und klarer wie kaum etwas klarer sein kann ist: "Friede allein durch Freiheit!" (Prof. Dr. Karl Jaspers) Friede allein durch Sicherheit. Friede allein durch soziale Gerechtigkeit. Zuerst die Freiheit, die Sicherheit und die soziale Gerechtigkeit und dann der Friede. Und General Alexander Haig hatte Recht: "Es gibt wichtigere Dinge als den Frieden!" Und dies wäre beispielsweise die Verhinderung eines Völkermordes durch eine auch militärisch abgestützte Politik. Gar keine Frage. 

 

Klar stellt Professor Dr. Günter Rohrmoser fest: "Werte müssen gesetzt und Werte müssen durchgesetzt werden. Wer zur Wertebeschwörung und Wertdurchsetzung aufruft, der ruft zum Wertekampf auf. Das Beschwören und Setzen von Werten ist darum keine Form der Konfliktschlichtung, sondern eine der Konfliktschaffung. Die Werte setzen sich nicht von selbst durch, sondern Werte rufen nach ihrer Verwirklichung." Dem ist nichts hinzuzufügen. 

 

Zurück zum 1. 9. 1939: Und man sollte auch endlich aufhören von "Kriegsschuld" zu reden. Die gibt es nicht. Es gibt nur Kriegsursachen. [Und darauf verwies ich auch schon in meinem Buch: Deutschlands Rechte - Ordnungs- und Gestaltungsauftrag im Kapitel zur Kriegsschulddiskussion.] Und die Kriegsursachen, die zum 1. September 1939 führten, sind ganz und gar offenbar, sie können auf Dauer nicht geleugnet werden. Wenn man sie auch heute noch verschweigt, weil sie nicht in den monopolhaften. ideologisch vorgeprägten und volkspädagogisch (!) motivierten Interpretationsrahmen der Geschichte durch die herrschenden Demokratur oder Mitte-Links-Parteinoligarchie durch Demokratieverfälschung, trotz einer soliden Verfassung, passen. Dieses real existierende Meinungsdiktat! (Und es muß endlich eine Alternative zu dieser für unser Schicksal verhängnisvoll falschen, und alle politischen zentralen Bereiche betreffenden >Interpretation der Geschichte< geben.) Die Kriegsursachen können auf Dauer nicht geleugnet werden, weil die Geschichte das Auge der Wahrheit ist und bleiben wird. Und weil dies so ist, ist auch die Frage, "welche Nation oder welches Volk welche andere Nation überfallen, beraubt, gedemütigt oder vernichtet hat" (Univ.-Prof. Dr. Helmut Schröcke) vielleicht doch noch gar nicht so richtig ausgemacht. (Bezüglich des 1. 9. 1939 und später.)

 

Und auch sind Kriegsursachen nicht daran zu messen, wer den ersten Schuß abgab. "Denn die Wahrheit kann nur eine sein" schrieb Leopold von Ranke in der Vorrede zu seiner Deutschen Geschichte 1839. Von Martin Luther stammt der Ausspruch: "Die Wahrheit ist mit Gut und Leben zu verteidigen." 

 

Und Univ.-Prof. Dr. Helmut Schröcke stellt in seinem Werk: >Kriegsursachen Kriegsschuld des Zweiten Weltkrieges< fest: "Das Wissen von der historischen Wahrheit ist jedoch die Voraussetzung für eine geistig-seelische Gesundung unseres Volkes, für die Einschätzung der eigenen Lage sowie für die Zukunftsentscheidungen."

Und Bertolt Brecht riet: "Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen." Brecht stellte zudem unübertreffbar fest: "Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher."

NE QUID FALSI AUDEAT, NE QUID VERI NON AUDEAT DICERE SCIENTIA heißt der Wahlspruch über dem Auditorim Maximum der Münchener Universität. Und ein deutsches Sprichwort sagt: "Es ist nichts so fein gespunnen, es kommt doch ans Licht der Sunnen."

 

 

Prof. Dr. Helmut Schröcke hat die Kriegsurschen, die den 1. 9. 1939, den Krieg mit Polen praktisch erzwangen, als eine klare seinerzeitige NOTWEHR des Deutschen Reiches im Visier wenn er schreibt:

"Nach Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren wurde Hitler von Roosevelt durch Bullit am 31. 3. 1939 zur Polengarantie gedrängt. Im Schutze dieser Garantie wurde die deutsche Volksgruppe in Polen bis zu Mordaufrufen durch katholische Geistliche verfolgt, ein Genozid im Sinne der Konvention gegen Völkermord von 1948. ... Durch die kriegsähnlichen, von Polen provozierten Zustände an der Grenze mit Einfällen in das Reich, durch den Genozid an der deutschen Volksgruppe in Polen mit 3.500 Ermordeten vor dem 1. 9. - über beides wurde die englische Regierung von der deutschen auf dem laufenden gehalten -, durch die polnische Generalmobilmachung (wie schon durch die zuvor erfolgende Teilmobilmachung; RJE) sowie durch die mit Fälschungen und Lügen hintergangenen deutschen Verhandlungsvorschläge und durch die abgelehnten deutschen Friedensbemühungen der letzten Tage wurde die deutsche Notwehr am 1. 9. 1939 erzwungen, von der Halifax sagte: `Jetzt haben wir Hitler zum Kriege gezwungen ...´. Daß die polnische Bitte um militärische Hilfe unbeantwortet blieb, zeigt, daß der polnische Chauvinismus mit seinen völlig irrealen Großmachtträumen nur das planmäßig ausgesuchte Mittel zum Kriege war." (Schröcke, a.a.O., d.h. im oben angegebenen Buch,  Seite 171/172)

 

Die völlig unakzeptable und nicht mehr hinzunehmende mörderische Bedrängung und Knechtung des deutschen Volkstums, der Deutschen in Polen in ihren jahrhundertelang angestammten Heimatgebieten, und zwar in den durch den polnischen Imperialismus sich angeeigneten deutschen Territorien, oder den vom Versailler Diktat Polen ausgelieferten jahrhundertelang deutschen Siedlungsgebieten mit 95 Prozent und mehr deutscher Bevölkerung, ist eine nackte Tatsache, ist Fakt. Siedlungsgebiete, die erst von den Deutschen urbar und fruchtbar gemacht wurden, die schon viele Jahrhunderte deutsche Heimat- und Siedlungsgebiete waren; beispielsweise schon zu einer Zeit dies waren, als Amerika noch nicht einmal entdeckt worden war. Und dann dieses Land und diese Menschen zu nehmen - dem Selbstbestimmungsrecht völlig Hohn sprechend, in einen Staat zu zwingen, indem diese Volksdeutschen nicht hinein wollen, in den sie nicht hinein gehörten, und dann auch noch einen Genocid an ihnen zu betreiben wie auch von Schröcke oben dargelegt: "mit 3.500 Ermordeten vor dem 1. 9.", dies konnte und durfte einfach so nicht länger hingenommen werden. Und es wurde auch nicht mehr hingenommen! 

 

Zudem: Aus  dem sogenannten "polnischen Korridor" (den vom Versailler Diktat einfach den Polen zugeschobenen deutschen Siedlungsgebiete Westpreußen, Teile Pommerns und Danzig) flohen alleine von 1919 bis 1939 sage und schreibe 800.000 Deutsche in das Deutsche Reich, und dies taten sie ja nicht, weil es ihnen dort etwa zu gut ging; die schier unglaubliche Unterdrückung und Drangsalierung der deutschen Volksgruppe in Polen ist hieb- und stichfest nachzuweisen (siehe beispielsweise: RA Gerhard Frey junior: "Was nach dem 1. September 1939 geschah ... und was davor: Massenflucht aus Polen", Teil I, "National Zeitung" Nr. 37 vom 4. September 2009, Seite 5; Teil II, NZ Nr. 38: "Polnische Geheimdokumente über die Polonisierung und Liquidierung deutscher Vereinigungen in Polen und die Festnahme ihrer Vorstände im Juli und August 1939), dies konnte und durfte einfach so nicht länger hingenommen werden. Es war ein Akt der NOTWEHR! Die historical und  political correctness der real existierenden Demokratur mag jetzt laut aufheulen oder aufjaulen, nun - WAS SOLLS! Als internalisiert demokratische und seriöse, als staats- und verfassungstreue, als authentische Nationalpatrioten ahmen wir unserem unvergeßlichen Chef des preußischen Generalstabs, Generalfeldmarschall Graf Alfred von Schlieffen, bis in die letzte Konsequenz auch hier nach, über den Oberstdivisionär Dr. Eugen Bircher einmal völlig unnachahmlich schrieb: "Schlieffen dachte biologisch, d.h. für ihn gab es, unbekümmert um alles, nur dass selbstlose Durchdenken der Lage bis zur klaren Wahrheit, bis zum durch das entschleierte Bild von Sais bedingten Entsetzen vor den nackten Tatsachen." (Siehe auch: Rolf Josef Eibicht: Schlieffen, Strategie und Politik, Aus der Unterlegenheit zum Sieg, Lünen 1991)      

 

 

Der 1. 9. 1939 war eine Antwort auf den polnischen Imperialismus und den dann von diesen betriebenen Genocid an den Volksdeutschen vor dem 1. September 1939. Ob diese NOTWEHR von dem ich und der von mir hoch geschätzte Prof. Dr. Helmut Schröcke und viele andere Nationalpatrioten von echtem Schrot und Korn sprechen, klug war, unabdingbar war, ist eine zentrale Frage. Für mich war sie und bleibt sie absolut verständlich - so verständlich wie man  etwa in der Causa Kosovo und in der Causa Afghanistan auch reagieren mußte und reagierte.

 

Legen wir noch einmal den polnischen Imperialismus im Gesamtzusammenhang dar, und beachten wir besonders das, was zwischen 1919 und 1. September 1939 hier besonders relevant ist:

 

 

Zum polnischen Imperialismus:

Zwischen 1772 und 1795 wurde Polen zwischen Rußland, Österreich und Preußen dreimal aufgeteilt. Ursache dieser Veränderungen war ein Ziel der russischen Politik, das Zar Peter I. in seinem Testament so beschrieben hatte: »Polen muß in seiner Gesamtheit Rußland zufallen.« Als gegen Ende des 18.  Jahrhunderts Zarin Katharina II. sich anschickte, dieses Gebot zu verwirklichen, verhinderten Preußen und Österreich durch ihre Mitwirkung an der Teilung Polens ein zu weitgehendes Vordringen Rußlands nach Zentraleuropa. Auf dem Wiener Kongreß 1815 vereinbarten dann Rußland, Österreich und Preußen eine Grenzziehung durch Polen, die bis zum Ersten Weltkrieg Bestand hatte. Rußland erhielt den weitaus größten Teil polnischen Gebiets und proklamierte dementsprechend ein >Königreich Polen<, in dessen Verfassung der Satz stand: »Das Königreich Polen ist für immer mit Rußland durch die Person des Königs verbunden, welcher der jeweilige Zar ist.« An Preußen fielen vor allem Territorien, die Polen in früheren Feldzügen erobert hatte. Lediglich im Raum Posen gab es stärkere polnische Bevölkerungsteile, deren politische, wirtschaftliche und kulturelle Betätigung im Rahmen des preußischen Staates und später auch des Deutschen Reiches keinen rechtlichen Beschränkungen unterlag.

 

Nach dem Zusammenbruch des Zarenreiches 1917 und der Niederlage Deutschlands und Österreichs im Ersten Weltkrieg ergab sich für das Königreich Polen die Möglichkeit, sich von Rußland zu lösen und einen eigenen Staat unter Zusammenfassung aller polnisch besiedelten Gebiete Ostmitteleuropas zu gründen. Darauf beschränkte man sich jedoch nicht: Die 1919 entstandene Republik Polen okkupierte und annektierte auch noch große Gebiete, die nicht von Polen besiedelt waren und niemals zu einem polnischen Staat gehört hatten. So gerieten vor allem Deutsche, Litauer, Weißrussen und Ukrainer unter polnische Herrschaft und damit in einen Staat, der sie weitgehend rechtlos machte und unterdrückte, der sie beraubte und aus ihrer angestammten Heimat vertrieb. Unterstützt wurden die polnischen Bestrebungen vor allem durch Frankreich und England, die an Deutschlands Ostgrenze einen mit ihnen verbündeten Staat haben wollten.

 

Unterstützung erhielten die polnischen Bestrebungen aber auch durch die Vereinigten Staaten, da während des Ersten Weltkriegs der in Amerika lebende polnische Pianist Paderewski einen Zugang zu Präsident Wilson hatte und diesen dazu bewog, der Errichtung eines polnischen Staates mit einem eigenen Zugang zum Meer zuzustimmen, was dann die Teilung des deutschen Gebietes und einen polnischen Korridor zwischen Pommern und Ostpreußen zur Folge hatte. Das rein deutsch besiedelte Danzig mußte aus dem Reichsverband entlassen und ein eigener Freistaat werden, in dem sich die Polen einen erheblichen Einfluß gesichert hatten.

 

Die Rückendeckung vor allem durch Frankreich war auch der Grund dafür, daß der polnische Imperialismus auch nach Inkrafttreten des Versailler Diktats und somit der Beendigung des Kriegszustandes noch in Oberschlesien weitere Industriegebiete an sich bringen konnte. Das Ergebnis einer Volksabstimmung von 1921, in der sich die Oberschlesier mehrheitlich für den Verbleib bei Deutschland aussprachen, wurde von den Siegermächten des Ersten Weltkriegs ebenso ignoriert wie sie es deutschen Freiwilligenverbänden unmöglich machten, Oberschlesien gegen den Einfall bewaffneter polnischer Banden wirksam zu verteidigen. Aber selbst das reichte den Machthabern in Warschau nicht.

 

In Polen propagierte man unablässig den Gedanken, in das militärisch fast völlig wehrlose Deutsche Reich einzufallen und die polnische Grenze noch weiter nach Westen zu verschieben. Die Regierungen der Weimarer Republik hatten ständig mit einer polnischen Invasion zu rechnen. Es gab in der polnischen Öffentlichkeit unterschiedliche Meinungen darüber, wie weit Polen seinen Machtbereich ausdehnen sollte. Daß man von Deutschland aber mindestens noch Ostpreußen, Danzig, Pommern, Schlesien und Teile Brandenburgs annektieren und die Bewohner dieser Gebiete aus ihrer Heimat vertreiben sollte, wurde von vielen Polen als unumgänglich und historisch gerechtfertigt angesehen. Als begründet hat man aber auch die Ausdehnung des polnischen Staatsgebiets bis zu einer Linie betrachtet, die östlich von Bremen, Hannover, Kassel und Nürnberg verlief. Ein sogenannter polnischer >Westmarkenverein< rief unermüdlich zur Eroberung deutschen Gebiets auf.

 

Aber auch der Osten wurde nicht vergessen. In einem mit französischer Hilfe geführten Krieg gegen das kommunistisch gewordene Rußland eroberte Polen 1919/1921 auch dort Territorien, deren Bewohner bis zu 90 Prozent nicht polnischer Abstammung waren. Aber man wollte weitere Nachbesserungen nicht ausschließen. Daß Polen von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichen und seine Grenze etwa am Dnjepr verlaufen müsse, erschien vielen Polen gleichfalls sehr einleuchtend.

 

In den deutschen Ostgebieten, die nach dem Ende des Ersten Weltkriegs von Polen okkupiert und dann entsprechend dem Versailler Diktat polnisches Staatsgebiet geworden waren, setzte gegen die dort ansässigen Deutschen ein beispielloser Terror ein mit dem Ziel, sie entweder aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben oder zur Annahme der polnischen Nationalität zu zwingen. Ein Minderheitenschutz, zu dem Polen sich im Versailler Diktat verpflichtet hatte, galt in der Praxis so gut wie nichts.  Ausweisungen, Enteignungen, Verschleppung in neu errichtete Konzentrationslager, die ersten in Mitteleuropa, sowie Gewaltanwendungen bis hin zu Folter und Mord erwiesen sich in den zwanziger Jahren als vielgebrauchte Instrumente des polnischen Imperialismus. Sie wurden ergänzt durch Behinderungen des deutschen Schulwesens und kulturellen Lebens sowie durch Behördenwillkür jederart. Zwischen 1919 und 1939 sind deshalb etwa 800 000 Deutsche unter Zurücklassung ihres Eigentums aus dem polnischen Herrschaftsbereich geflohen.

 

Die Verfolgung der Deutschen steigerte sich im Sommer 1939, und zwar noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, bis hin zum offenen Massenmord - ein nicht unerheblicher Grund dafür, weshalb es zur Kriegserklärung Deutschlands an Polen kam. Diese Mordorgie steigerte sich noch nach Beginn der Kampfhandlungen. Die vorrückenden deutschen Truppen fanden Tausende von ermordeten Volksdeutschen vor; unzählige andere waren brutal mißhandelt viele Frauen vergewaltigt worden. Diese Verbrechen waren von Polen verübt worden, ohne daß Behörden, Armee oder Polizei dagegen eingeschritten wären.

 

Nach 1945 wiederholte sich das alles in noch viel größerem Ausmaß.  Polen erhielt mit der Zustimmung Frankreichs, Englands und der Sowjetunion die deutschen Gebiete östlich von Oder und Lausitzer Neiße nun als Staatsgebiet, wenn eine endgültige Grenze auch erst in einem Friedensvertrag festgelegt werden sollte, und die Befugnis, die dort lebenden Deutschen »in humaner Weise« auszusiedeln, also zu vertreiben. Die Masseremorde, Gewaltverbrechen und Verschleppungen, die die ostdeutsche Bevölkerung nach dem Einmarsch der Roten Armee über sich ergehen lassen mußten, wurden von den nachrückenden Polen mit eben solcher Grausamkeit fortgesetzt.

 

Das Bundesarchiv in Koblenz hat in einer Dokumentation der an Deutschen begangenen Vertreibungsverbrechen das kriminelle Verhalten von Polen zusammenfassend so beschrieben: »Als völkerrechtswidriges Massenvergehen stehen im Vordergrund des Berichtsmaterials die gegenüber den Deutschen bei ihrer Verhaftung, in den Gefängnissen und nach der Internierung in ein Arbeitslager verübten Ausschreitungen. Die Gewaltakte bestanden vorwiegend in Mißhandlungen brutalster, teils sadistischer Art mit Peitschen, Gummiknüppeln oder Gewehrkolben, teils bis zur Todesfolge, ferner in willkürlichen Erschießungen und Erschlagungen wie auch Vergewaltigungen von Frauen. Dem Berichtsmaterial nach ist kaum ein einziger Verhafteter und Internierter Mißhandlungen entgangen... Insgesamt aber bestanden in den Gebieten östlich von Oder und Neiße 1.255 Lager und Gefängnisse, die dem Gewahrsam von Deutschen dienten... Nicht möglich ist es aber, auch nur annähernd zu einer Schätzung der Anzahl der Personen zu gelangen, deren Tod auf Ausschreitungen in Gefängnissen und Lagern zurückzuführen ist. Sehr unterschiedlich sind aber auch die Todesquoten über die einzelnen Lager. Sie differieren zum Teil zwischen 20 und 50 % der Insassen... In einem kurzen Zeitabschnitt blieben von 50 Säuglingen in Potulice nur zwei am Leben... Demnach ergibt sich zum Ausmaß des Geschehens in sämtlichen Gebieten östlich von Oder und Neiße, daß mehr als 400.000 Deutsche Opfer von Vertreibungsverbrechen im Sinne dieser Dokumentation geworden sind. Betroffen durch Gewaltakte wie Vergewaltigungen und Mißhandlungen mit oder ohne Todesfolge wurde... eine weitaus größere Anzahl von Personen.«

 

Die überlebenden Deutschen wurden ohne ihr Eigentum in die westlich von Oder und Neiße liegenden Gebiete vertrieben, wobei die Polen unschätzbare Werte raubten, ganz abgesehen davon, daß die deutschen Ostgebiete hinsichtlich ihrer Industrie, Wirtschaft, Verkehrsentwicklung und Bebauung einen Standard erreicht hatten, der weit über dem der polnischen lag.

 

Im Interesse des polnischen Imperialismus lag es dann, die deutschen Ostgebiete endgültig für Polen zu annektieren. Der polnische Staatspräsident Bierut erklärte dazu am 20. September 1946: »Es gibt keine und kann auch keine andere und gerechtere Grundlage für die Gebietsveränderungen geben als die hier angewandte. Wir sind auf den Boden zurückgekehrt, auf dem sich vor Jahrhunderten unser historisches, kulturelles und staatliches Erbe bildete, einen Boden, befruchtet mit Blut Schweiß und Tränen unserer Väter und Mütter, auf einen Boden, von dem jeder Zoll breit gedüngt ist mit der uns heiligen Asche unserer Vorfahren. Wer kann unser Recht auf diesen Boden bestreiten?«

 

Die Regierung der sogenannten DDR erkannte 1950 im Görlitzer >Friedens- und Freundschaftvertrag< die Oder-Neiße-Linie als endgültige deutsche Ostgrenze an. 1952 wurde in die polnische Verfassung geschrieben: »Auf ewige Zeiten sind die wiedergewonnenen Gebiete zu Polen zurückgekehrt.« Der Generalsekretär der polnischen kommunistischen Partei Comulka erklärte 1960 in Breslau: »Jeder Versuch einer Revision dieser Grenze bedeutet Krieg mit Polen und den Signatarstaaten des Warschauer Paktes..., und nach diesem Krieg werden in Deutschland nicht die Toten, sondern allein die noch Überlebenden zu zählen sein.«

 

In der Bundesrepublik Deutschland wurde der Raub der deutschen Ostgebiete zunächst sowohl von der Öffentlichkeit als auch von der Bundesregierung abgelehnt, die am 9. Juni 1950 erklärte: »Die Deutsche Bundesrepublik als Sprecherin des gesamten deutschen Volkes wird sich niemals mit der allen Grundsätzen des Rechts und der Menschlichkeit widersprechenden Wegnahme dieser rein deutschen Gebiete abfinden.« Die SPD-Funktionäre Ollenhauer, Brandt und Wehner versicherten noch 1963: »Verzicht ist Verrat, wer wollte das bestreiten.« Aber schon 1968 forderte Willy Brandt die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie bis zu einer friedensvertraglichen Regelung. 1970 schloß er mit den Polen den >Warschauer Vertrag,  in dem die Oder-Neiße-Linie als »westliche Staatsgrenze der Volksrepublik Polen« für unverletzlich erklärt wird, wenn auch eine Entschließung des Bundestages besagte: »Die Verträge nehmen eine friedensvertragliche Regelung für Deutschland nicht vorweg und schaffen keine Rechtsgrundlage für die bestehenden Grenzen.« Ganz in diesem Sinn stellte auch das Bundesverfassungsgericht am 31. Juli 1973 fest: »Die Gebiete östlich von Oder und Neiße sind ebenso wie das übrige Reichsgebiet in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 von den Siegermächten bei Kriegsende nicht annektiert worden ... « Aber der polnische Imperialismus erreichte sein Ziel, die von ihm völkerrechtswidrig okkupierten deutschen Ostgebiete auch formell in Besitz zu nehmen, im sogenannten Zwei-plus-Vier-Vertrag vom 12. September 1990. Unter dem Druck und unter der Mitwirkung Englands, Frankreichs und der Vereinigten Staaten von Amerika akzeptierte und ratifizierte der Bundestag folgenden Vertragstext: »Das vereinte Deutschland wird die Gebiete der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik und ganz Berlins umfassen. Seine Außengrenzen werden die Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland sein und werden am Tag des Inkrafttretens dieses Vertrages endgültig sein. .. Das vereinte Deutschland und die Republik Polen bestätigen die zwischen ihnen bestehende Grenze in einem völkerrechtlich verbindlichen Vertrag.« Helmut Kohl beschrieb nach einer Aufzeichnung seines Mitarbeiters Horst Teltschik vom 13.  Juni 1990 den Entscheidungsspielraum der deutschen Politik so:

 

»Mit aller Deutlichkeit weist Kohl darauf hin, daß es in Ost und West keinen einzigen Partner gebe, der nicht die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze fordere... Die Alternative laute: die Einigung Deutschlands in den bekannten Grenzen erreichen oder die Zwei-plusVier-Verhandlungen scheitern zu lassen ... « Und am 21.  Juni 1990 erklärte er: »Entweder wir bestätigen die bestehende Grenze, oder wir verspielen heute und für jetzt unsere Chance zur deutschen Einheit.«

 

Wenig später bekannte sich die damalige englische Premierministerin Thatcher zu den Pressionen, die sie auf die deutsche Politik ausgeübt hatte. Sie bedauerte, daß sie die deutsche Teilvereinigung 1990 nicht verhindern konnte: »Der einzige Fall, in dem ich mit meiner Linie zu einem außenpolitischen Thema unzweifelhaft gescheitert bin, war die deutsche Wiedervereinigung.« Jedoch: »Nicht zu vernachlässigen sind aber auch die positiven Auswirkungen meiner Politik. Sie zwang die Regierung der Bundesrepublik, die Grenzfragen mit ihren östlichen Nachbarn zu klären.« Und zwar uneingeschränkt im Sinne des polnischen und nicht nur des polnischen Imperialismus. Und dies ist Imperialismus, wie er heute verschwiegen werden soll.

 

 

 

Nach meiner Auffassung war der 1. 9. 1939 berechtigte NOTWEHR. Und somit verständlich. Aber es gibt einen sehr geachteten und verdienstvollen Nationalpatrioten, der diese unabdingbare Notwendigkeit der auch militärisch unterstützten Politik vom 1. 9. 1939 in Frage stellt, ihre Klugheit. Nämlich Dr. Gerhard Frey. Er schreibt über diese Zentralfrage folgendes:

 

"... Auf der anderen Seite musste dem Reichskanzler klar sein, dass der Angriffsbefehl des 1. September 1939 nur der Anfang einer endlosen mörderischen Auseinandersetzung war, die mit der Niederwerfung Polens oder Frankreichs nicht enden werden, sondern früher oder später wie im Ersten Weltkrieg die USA auf den Plan rufen würde. Das wahre deutsche Interesse war es also, unter allen Umständen kriegerische Auseinandersetzungen gegen eine gewaltige Übermacht zu vermeiden. Schließlich hatten die Reichsregierungen der Weimarer Republik hinreichend Anlass, gegen polnisches Unrecht vorzugehen, taten aber alles, um den Krieg zu vermeiden. Beim Bau der Mauer unter Abschnürung Westberlins wäre der Einsatz der Bundeswehr vielleicht moralisch berechtigt gewesen - aber er hätte zugleich das Ende Deutschlands bedeutet." Dies sind schwer gewichtige und nachdenkenswerte Interpretationen.

(Soweit Dr. Frey zu diesem Punkt in anderer Sicht.)

 

Und dann stellt Dr. Frey in weitergehender Hinsicht in seinem Beitrag: "War der Zweite Weltkrieg zu vermeiden? - Eine objektive Untersuchung über die wahren Schuldigen" folgendes überaus treffend fest: "... Hier stellt sich die Kardinalfrage, warum Hitler geradezu wahnhaft auf eine nicht erreichbare Freundschaft mit Großbritannien fixiert war, dessen Politik traditionell darauf ausgerichtet blieb, die stärkste Macht des europäischen Kontinents zu bekämpfen und einzudämmen. Der britische Historiker Generalmajor John Frederic Charles Fuller erklärt in `The Second World War´: `Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlass war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst.´"

 

Und wiederum überaus treffend stellt er weiterhin fest:   

"Kaum fassbar ist es, dass Hitler im Juni 1940 die Vernichtung des britischen Expeditionskorps in Dünkirchen durch einen Haltebefehl an die Wehrmacht verhinderte und so der britischen Kriegspartei unter Winston Churchill den Rücken stärkte für die Weiterführung des Kampfes gegen Deutschland bis zur schließlichen Kapitulation der Wehrmacht im Mai 1945. Der führende amerikanische Militärhistoriker Oberst Trevor N. Dubuy wundert sich in seinem jüngsten Werk `Der Genius des Krieges´, dass Deutschland auf beide Weltkriege unvorbereitet war. Während US-Präsident Roosevelt schon ab der frühen Mitte der Dreißigerjahre des vergangenen Jahrhunderts die gigantische Wirtschaft seines Landes in den Dienst der Rüstung stellte, geschah im Deutschen Reich nichts Vergleichbares. Nach dem Frankreich-Krieg wurde sogar teilweise demobilisiert und die Rüstungsproduktion der Jahre 1940 und 1941 war gering. Entgegen dem Rat von Feldmarschall Milch geschah wenig bis nichts für den rechtzeitigen Ausbau der Reichsverteidigung durch eine Jägerwaffe, die den drohenden angloamerikanischen Luftterror hätte abwehren können.

 

Hitler war nach dem Frankreichfeldzug der Meinung, der Krieg für Deutschland sei gewonnen. Tatsächlich aber war er verloren, weil das britische Expeditionskorps infolge Hitlers Haltebefehl mit rund 400.000 Mann bei Dünkirchen entkommen konnte."

(Quelle: Dr. Gerhard Frey: "War der Zweite Weltkrieg zu vermeiden? - Eine objektive Untersuchung über die wahren Schuldigen", Teil I,  National Zeitung Nr. 37 vom 4. September 2009) 

 

 

 

Am 1. September 2009 gedachten in Danzig Staats- und Regierungschefs aus fast zwei Dutzend europäischen Ländern, und ERSTMALS ein deutscher Regierungschef mit Dr. Angela Merkel unter ihnen, des Kriegsbeginns am 1. September 1939 vor 70 Jahren. Es waren über eintausend Journalisten aus aller Welt zu diesem Großereignis in Danzig vertreten. Was führte diese illustere Gesellschaft der ewigen Anklage der deutschen Zeitgeschichte und der Deutschen (und warum sollten sie auch deutscher als die Deutschen selbst sein!!), alle gefesselt mit derselben Kette der Finsternis, und somit unfähig endlich heller zu sehen (denn 1914 bis 1945 war ein europäischer Bürgerkrieg), dort zusammen? Der Beginn des zumindest von Polen gravierend mit verursachten deutsch-polnischen Grenzkrieges, den man als Ausbruch des Zweiten Weltkrieges sieht und interpretiert. Der in Wahrheit nur der zweite Akt eines weiteren Dreißigjährigen Krieges gegen die Selbstbewahrung und Selbstbehauptung des europäischen Zentrums war. Also des Deutschen Reiches und der Deutschen, gegen unser deutsches Volk und Vaterland. Wo, und dies ist allein die Schuld der schier unglaublichen national vollkommen würdelosen deutschen Regierungen der letzten Jahrzehnte, seit der linksextremistischen 68er APO-Kulturrevolution, man die Schuld am dreißigjährigen europäischen Bürgerkrieg (1914 bis 1945) wiederum völlig einseitig zu Lasten der Deutschen verteilte. Und nur einen Schuldigen kannte. Bis zum Erbrechen wiederum nur die Deutschen an den Pranger der Geschichte gestellt und erneut eine VÖLLIG FALSCH betriebene Vergangenheitsbewältigung stattfindet.

 

Erneut von deutscher Seite einem exotischen, penetranten und enervierenden Polonozentrismus auf den Leim kroch und kriecht. (Obama, Sarkozy und Brown ließen sich vertreten.) Sich erneut gegenüber dem Polonoimperialismus von 1918/19, von 1919 bis 1. September 1939  und 1945 blind wie ein Maulwurf stellte. Was allein für eine wirklich auch dauerhafte und tragfähige europäische Friedensordnung keine Tauglichkeit besitzt.   

Und Klaus Rainer Röhl schreibt überaus treffend (Literaturangabe und Personenbeschreibung Röhl im Anhang Nr. 3): "Wirklich gewonnen wurde der Zweite Weltkrieg gegen die Deutschen erst von den 68ern". 

 

Eine deutsche Außenpolitik mit Sinn und Verstand und wirklicher europäischer Verantwortung, mit auch deutscher Würde, und nicht nur jener in kohl-merkelscher Interpretation, Versessen- und Verstiegenheit, in deutscher wohlfeiler Demokratur-Interpretation der Geschichte, hätte in Danzig ein ganz anderes Auftreten der Deutschen als diese nachdrücklichst zu verwerfende Merkel-Rede verlangt. [Und Max Halbe schrieb über die Hansestadt, die 1919 zu 96 und 1945 zu 97 Prozent rein deutsch war: "Danzig gehört zu den ehrwürdigsten und getreuesten Zeugen deutscher Vergangenheit."] 

 

 

Und woher kommt das Ganze? Durch die Schuld der schier unglaublichen, national vollkommen würdelosen deutschen Regierungen der letzten Jahrzehnte. Seitdem das Krebsgeschwür der Zersetzung mit anschließendem Gang durch die Institutionen bis auf den heutigen Tag, die neomarxistisch-linksextremistische 68er APO-Revolution, diese Kulturrevolution, diese Revolution des Nihilismus, diese Revolution des Libertinismus und der Dekadenz, die die deutschen Traditionen, Normen, Werte und preußischen Tugenden, die nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, die nationale Würde und Ehre, die deutsche Geschichte verheerend zersetzte. Wir somit zumindest in allen nationalen und kulturellen Belangen faktisch eine unerträgliche LINKSREPUBLIK geworden sind - die noch einmal, durch den real existierenden beispiellosen Gesinnungs- und Tugendterror der political and historical correctness, zum Sieg des Linksfaschismus ausarten kann! Weil die Unionsbürgerlichen viel zu schwach (und zu feige geworden) sind, hier entscheidend Paroli zu bieten (schon in den 68er Jahren dazu unfähig waren - wohl der größte politische Fehler der Union in der Nachkriegszeit!), den Linken letztlich nicht gewachsen sind!

[Wir brauchen dringend eine Alternative zur Interpretation der Geschichte. Wir brauchen dringend den Mut zu neuen Wertsetzungen! Werte sind zu setzen. Und Friedrich Nietzsche ist noch nicht einmal in Ansätzen begriffen worden.]

 

 

Treffend schreibt Professor Dr. Günter Rohrmoser: "Der Feind dieser Kulturrevolution war alles das, was man gängigerweise unter konservativ und bürgerlich versteht. Was Hitler ... noch an bürgerlichen Restbeständen und konservativen `Werten´ übriggelassen hatte, sollte beseitigt werden. Was der Nationalsozialismus noch an den durch Geschichte und Tradition überkommenen Werten übriggelassen hatte, das sollte nun durch die neomarxistische Kulturrevolution mit Stumpf und Stil ausgerottet werden. Wenn es eine übergreifende Absicht dieser Kulturrevolution gegeben haben sollte, dann die, die geistige und kulturelle Vernichtung des Konservativismus zu erwirken. Das Ergebnis dieser Kulturrevolution haben wir heute vor Augen."  

[Siehe zur 68er APO-Revolution unterhalb Anhang Nr. 3: >>Zur Selbstentlarvung der linken 68er APO-Zersetzung und -Zerstörung, das zentrale Krebsgeschwür unseres heutigen Niederganges in allen zentralen Politikbereichen. - Eine kleine Zitatensammlung.<<]

 

 

Und Prof. Dr. Helmut Diwalds Zentralbotschaft lautete: >Die Geschichte der Deutschen wird schon seit Jahrzehnten nicht sachbezogen inspiziert und interpretiert, sondern nur noch moralisch disqualifiziert.< Einem deutschen Webfehler im Nationalcharakter gemäß, lies man sich wieder einmal von einem Extrem ins andere fallen. Von der vollkommenen tatsächlichen oder vermeintlichen nationalen Selbstüberhöhung bis in den heutigen Nationalmasochismus und Schuldkult. (Siehe man auch diesbezüglich Merkels Rede in Danzig, unterhalb wiedergegeben.) Von einem Extrem ins andere: Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Und dies muß endlich einmal beendet werden. Denn, so der große Friedrich Hölderlin: "Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch."   

 

Und dies kulminierte erneut in Danzig am 1. 9. 2009, wo nun auch ein deutscher Regierungschef, eine Regierungschefin namens Dr. Angela Merkel, RASEND WÜRDELOS immer wieder nur einen einzigen Schuldigen aus zumachen suchte und an den Pranger der Geschichte und des Zeitgeistes stellte. Schon seit ihrer Amtszeit an allen Ecken und Kanten einen Fahrkartenschalter nach Canossa errichtet. (Im anhaltenden Mißbrauch auch der Außenpolitik für innenpolitische Zwecke und Machterhalt.) Anstatt die Zeitgeschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts endlich einmal zu HISTORISIEREN und endlich die Schuld an diesem einstigen mörderischen Ringen unter den europäischen Nationen gleichmäßig zu verteilen. (Und von Franz Josef Strauß, siehe weiter unten, und besonders das Schlußzitat, hätte sie sich dies alles abschauen können! - Und wird dies in Zukunft auch tun müssen.) Um auch endlich eine neue Seite in der europäischen Geschichte aufzuschlagen und aufschlagen zu können. Bevor alles kontraproduktiv sich unabdingbar einmal rächen und in Scherben fallen wird, in bunte Trümmer. [Nichts ist schädlicher und verwerflicher, um unserer eigenen nationalen Identität, unserer nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung willen, als mit einem Polonozentrismus und seinen Verschleierungsmethoden, mit den neu aufgebrachten Geschichts-Präparationen eines Polonoimperialismus immer munter weiter fort Seit´ an Seit´ zu schreiten.]

 

Ein großes, von der eigenen herrschenden politischen Klasse in der nationalen Identität und Würde unterdrücktes Volk, wird dereinst jedoch einmal wieder machtvoll sprechen. Deutschlands Rückkehr in die Geschichte. Gar keine Frage! So sicher wie das Amen in der Kirche ist und der Tag auf die Nacht folgt! Und den europäischen Teilnehmern in Danzig muß zugerufen werden: Haltet endlich inne, und betrachtet 1945 endlich als eine verheerende europäische Niederlage, wo die Schuld an dieser Katastrophe zumindest gleichmäßig verteilt werden muß! Weil Geschichte nicht mehr länger die Lüge sein kann, wie Napoleon treffend darauf hinwies, auf die man sich geeinigt hat. Weil Geschichte das Auge der Wahrheit ist und bleibt. UND weil wir unseren Oswald Spengler schätzen: „Niederlagen und Friedensschlüsse wirken niemals so, wie es in der Absicht der Sieger liegt. Alle Verträge sind vergänglich, weil die Grundlagen, Umstände und Ansichten sich ändern, auf denen sie errichtet sind, weil das Antlitz der Geschichte von einem Jahrzehnt zum anderen ein anderes wird. Die Siege sind es auch; denn der Sieger selbst kann an ihnen zugrunde gehen.“

 

Unabdingbar ist eine HISTORISIERUNG der Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Was der historischen Wahrheit viel näher käme. Aber der von der deutschen herrschenden politischen (medialen, kulturellen und kirchlichen) Klasse seit Jahrzehnten betriebene rasende Nationalmasochismus und Schuldkult, diese schier unablässige Selbstanklage und Selbstbesudelung, diese schier unglaubliche und unfaßbare, in der Weltgeschichte einmalige fortwährende nationale Selbstverstümmelung und nationale Würdelosigkeit, dieses schier unerträglich national-würdelose Flagellantentum, gibt den übrigen europäischen Staaten ihre frechen und unhaltbaren politischen und historischen Positionierungen vor, wenn sie gegen deutsche nationale Interessen und nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung gerichtet sind. Warum sollten sie auch Deutscher als die Deutschen selbst sein! Und man es ihnen von der herrschenden politischen Klasse einer deutschen National-Würdelos-Regierung, von der europäischen Zentralmacht nahezu in den Mund und in den Sinn gelegt wird. Dieses närrisch-unterwürfige deutsche Verhalten, vollkommen von der Rolle, ist Ausgangspunkt und Ursache hierzu. Besonders auch was das Verhalten der Polen anbetrifft. Und dies ist deutsche Schuld, die Schuld jener Deutschen, die aus dieser Würdelosigkeit ihre verfälschte Demokratur aufrechterhalten. Und aus einer solchen Machination heraus überhaupt nur aufrechterhalten können; inszenieren, instrumentalisieren und funktionalisieren. Mit "struktureller Gewalt" (Johann Galtung) und Patriotenverfolgung noch drapieren. Und zwar nur so lange, bis der zum Wasser gegangene Krug gebrochen ist. Die Büchse der Pandora geöffnet sein wird.

 

 

Also wir sind wieder einmal beim Zentralpunkt: Es sind die Deutschen selbst, die für ihre dauernde Diskreditierung sorgen! Die ihre unablässige Unterwürfigkeit nicht abzustreifen vermögen, ihr unablässiger Gang nach Canossa. Und dies mit stets unübersehbar langen Schlangen an den Canossa-Fahrkartenschaltern. NOCH nicht auf die Idee kommend, bei der Erstürmung eines Bahnsteigs, zuvor die Lösung einer Bahnsteigkarte am Fahrkartenschalter endlich einmal zu umgehen und zu übersehen. Deutsche Art und deutsches Wesen, und selbst in dieser Haltung, auf Treu und Glauben bezogen, das liebenswerteste und tüchtigste Volk der Welt, das Volk der Dichter und Denker. Nur dem von mir geliebten japanischen Volk gleichend. Gar keine Frage! [Der große japanische Kaiser Hirohito, von den Amis, von der amerikanischen Siegerwillkür nach ihrem militärischen Sieg, nach der Kapitulation erstmals gezwungen vor dem Volk direkt zu sprechen, tat dies wie folgt: "Bleibt tapfer und treu / wie die Föhre, / die nie ihre grüne Farbe verliert, / auch nicht, / wenn der Schnee ihre Zweige niederdrückt." Und erinnern wir uns in diesem Zusammenhang an das Wort von Eduard Winter: "Seien wir wie eine Sarazenerklinge, man kann die Spitze bis zum Griff beugen, aber wenn der Druck aufhört, schnellt sie wieder hoch." Und unseren innerdeutschen (und nur diese sind uns noch ein Problem!) sogenannten politischen Feinden, rufen wir mit Univ.-Prof. Dr. Hellmut Diwald erneut zu: "Haltet Deutschland nicht für tot, ehe ihr seine Leiche gesehen habt. Aber selbst dann dürftet ihr euch irren."      

Der Unbestechliche (M.R.): "Welcher Freund des Vaterlandes kann noch überleben wollen, wenn ihm nicht mehr erlaubt ist, ihm zu dienen und die unterdrückte Unschuld zu verteidigen. .. was kann man einem Mann vorwerfen, der im Recht ist und für sein Vaterland zu sterben weiß?"

 

 

Daraus folgt: Der sogenannte politische Feind der ewigen Demütigung, der ewigen Zersetzung der eigenen nationalen Identität, steht mitten unter uns. Er ist ein deutscher!! Konkreter: Die Linke ist unser Unglück! Und warum in die Ferne schweifen wenn dies so ist und nicht anders sein kann.

 

[In die Ferne schweifen: etwa zu völlig verrückt gewordenen, durchgeknallten, versessenen und verstiegenen Wahnweltverschwörungstheorien; die letztlich im Interesse des sogenannten politischen Feindes sind, er sonst sie sich malen müßte, zudem unsere eigenen tragenden und besseren Positionierungen, die der nationalpatriotischen Gegenelite zur versagenden und für neue Wertsetzungen ERSCHÖPFTEN Funktionselite ( Friedrich

Nietzsche: "Wie kamen  die Erschöpften dazu, die Gesetzte und Werte zu machen? Wie kamen die zur Macht, die die Letzten sind?"), unpolitisch und kontraproduktiv zersetzen und paralysieren; zudem unsere Energien untauglich, auf falschen Kriegsschauplätzen verschleudernd. Für die internalisiert demokratische, seriöse und authentische deutsche Rechte muß dies die zentrale Ausgangserkenntnis sein. Nicht irgendwelche sonstigen brachial ideologisch verblendeten, hutmaßbandverzogenen, versessenen und verstiegenen Phantasmagorien unerträglich unwissender, unpolitischer und kontraproduktiver sowie politisch-pygmäenhafter Nationalfundamentaloppositioneller wie immer: DIE J., DER US-Imperialismus, DIE Ostküste, DIE Verschwörungen, DIE Freimaurer, ... etc.pp. Genug der Striche, ich denke das Portrait ist fertig.]

 

 

Napoleon hat es besser gewußt, wenn es um die Webfehler im deutschen Nationalcharakter ging: "Der Deutsche ist des Deutschen größter Feind!" Woraus folgt: Der Deutsche kann nur durch Deutsche selbst besiegt und am Boden gehalten werden. Die deutsche nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung kann nur durch Deutsche fortgesetzt selbst zerniert und zerstört, mit Füßen getreten werden. 

 

Diese Ausgangserkenntnis muß mit zur primären, unabdingbar heute notwendigen REFORMATION UND STRATEGIEWECHSEL der real existierenden Rechtsformationen und Reiterhaufen mit ihren Condottieri, die seit Jahrzehnten  nur einen Bruchteil des wirklich vorhandenen Potentials überhaupt tangieren, gehören. Und es gibt nur zwei die dort über das genügend Authentische verfügen, vielleicht nur eine wie es nur einen nationalen Widerstand geben kann.  Um den Status einer internalisiert demokratischen, seriösen und authentischen Rechten zu erreichen - der alle Ketten der Sozialunwirksamkeit, der Verfemung und Stigmatisierung und Splittergruppierung sprengt. Damit endlich ihr sogenanntes politisches Feindbild stimmt, denn das heutige stimmt auf keinen Fall!!, sie endlich zu sich kommen und finden, um endlich weiter und einmal auf einen grünen Zweig zu kommen. Im unabdingbaren Interesse des Großen und Ganzen und der Demokratie. Die sich entweder durch alle vorhanden politischen Strömungen auszeichnet oder nur eine Illusion ist. 

 

Und nur "die schiere Unverschämtheit der Spitzbuben (fripons) selbst, die dem Volke jetzt schon trotzen können" (Der Unbestechliche, M.R.), kann da über nationalpatriotische Parteiverbote erneut reflektieren! Und ein Verbot des nationalen Widerstandes wird von uns in keiner Weise hingenommen werden; komme, was da wolle! - Und dies alles wird entweder A) in einer unabdingbaren Demokratieerneuerung und

-vervollkommnung oder B) in einem revolutionären Akt sein Ende finden. Es gibt nur diese zwei Möglichkeiten.]    

 

 

Aber zurück zur völlig einseitigen Geschichtsbetrachtung in Danzig auf der Westerplatte und der dortigen vertretenen, allein durch die Betonung deutscher Schuld illuster deplacierten, alle von derselben Kette der Finsternis gefesselten Gesellschaft am 1. September 2009. Merkel präsentierte auch dort wiederum den deutschen Nationalmasochismus und Schuldkult, die nationale Würdelosigkeit par excellence. Und niemand hätte sie dazu zwingen können! - Niemand könnte uns Deutsche dazu zwingen, uns so und nicht anders zu verhalten! Dies geht aus freien Stücken - und es geht von Deutschen aus. Wie eine Schraube ohne Ende befindet sich unser Volk in einer ewigen Kette der SELBSTanklage und SELBSTerniedrigung - und dies aus eigener Hand vorgenommen. (Was Nationalmasochismus oder anhaltende Selbstzerstörung genannt werden muß.) Weil die Interpretation der Geschichte, durch die real existierende Demokratur, hat eine jämmerliche antideutsche Mainstream-Zeitgeistdenke geschaffen, wo man sich wie Rinder oder Schafe auf vorgezeichneten Wegen, in den ewigen Bahnen der Demokratur-Geschichtsinterpretation der Mitte-Links-Staatsideologie im Interesse des eigenen Macht- und Privilegienerhalts der herrschenden politischen Klasse befindet. Die übrigen Europäer bestaunen und benützen diese Selbstkasteiung und dieses irrsinnige Flagellantentum der Deutschen (auch bestaunend, wie die Deutschen von einem Extrem ins andere fallen), warum sollte man auch deutscher als die Deutschen selbst sein. Was für ein verrücktes, primär deutsches national-würdeloses Affentheater. Was für eine manische Sucht sich selbst immer wieder zu deklassieren, in der Präsentation tatsächlicher oder vermeintlicher Schuld. Was für eine verrückte Welt!  

 

 

Und zum ersten Mal (!) nahm ein deutscher Regierungschef an dieser alljährlichen, primär polonozentristisch und polonoimperialistisch gefärbten "Gedenkfeier" auf der Westerplatte teil - die glaubt klüger als alle vorherigen Kanzler zu sein - und nur noch, in der nationalen Frage,  unterwürfiger, schamlos willfähriger ist. Die glaubt dem eigenen Volk endgültig gefahrlos trotzen zu können! Auch dies blieb Merkel vorbehalten, dieser ehemaligen >Zuckerpuppe aus der Schwarzgeldtruppe< (so eine sinnige Gesangseinlage auf dem Münchner Nockerberg beim alljährlichen Starkbieranstich vor den Großkopferten), die der "Superbismarck" Kohl "mein Mädchen" nannte. Merkel war in seinem Kabinett Umweltministerin und Familienministerin. Hat dieser Pfälzer Saumagen Liebhaber und promovierte Historiker, dieser Verächter des deutschen Nationalstaates, den er in seinem Europawahn aufzulösen trachtete, dieser Oggersheimer-Kohl, der mit weitem Abstand schlechteste und schuldigste Kanzler der Nachkriegsrepublik, der sich keine Alternative vorzustellen vermochte, sich keine Verhandlung vorzustellen vermochte, als es auch um die Menschenrechte der Ostdeutschen und Sudetendeutschen (also um die tiefere nationale Identität, Selbstbewahrung und Selbstbehauptung!) beim 2+4-Vertrag ging, Alternativen die es sehr wohl gegeben hätte, weil er alleine schon ab einem gewissen Punkt seine und der deutschen Ehre vor der Nachwelt hätte retten müssen [und was für ein Unterschied zum Staatsmann Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer, den noch mein Großvater persönlich kannte, wo Kohl nur im Vergleich als Epigone gelten kann), WEIL die deutsche Revolution in Mitteldeutschland (und skrupellos machte er daraus in einer Nacht- und Nebelaktion durch Postminister Schwarz-Schilling durchgeknallt geschichtsklitternd "Ostdeutschland") auch nicht rückschraubbar (wie selbst der unselige Egon Bahr nachträglich bemerkte) gewesen wäre im absoluten Willen auch über Ostdeutschland und Böhmens, dies heißt das Sudetenland zu verhandeln, hat dieser "Superbismarck" Kohl den größeren Durchblick und die mangelnde tiefere Einsicht von Dr. Angela Merkel auf dem Gewissen?? Oder ist es etwa der famose Richard von Weizsäcker, der in seiner unablässigen Anklage der jüngsten deutschen Vergangenheit vielleicht nur die Taten seines Vaters zu bewältigen trachtete, und uns den 8. Mai 1945 als Tag der "Befreiung" wie Sauerbier verkaufen wollte? Obwohl eine Nation immer nur besiegt werden kann. Und unsere ruhmreiche Deutsche Wehrmacht nur einem Verhältnis von 1 zu 40 unterlag. [Nachtrag zu Kohl durch eine Aussage von Prof. Dr. Günter Rohrmoser: "Der gegenwärtige Bundeskanzler ist geradezu davon besessen, uns in dieses Europa zu führen, obwohl er weiß, daß das Volk im Grunde ein anderes Europa will. Das Volk ist nicht gegen Europa, aber das Volk ist gegen dieses Europa." Und dabei hat Rohrmoser klar an die Europavision des französischen Staatspräsidenten General Charles de Gaulle gedacht: >Europe des patries<, Europa der Vaterländer, der national souveränen Staaten. Zusatz: Oberhalb wurde als Einfühung ein Zitat von General de Gaulle gebracht. Ein kleiner Zusatz: Als der Generalissimus de Gaulle 1944 das Schlachtfeld von Stalingrad besichtigte, rief er aus: "Welch großes Volk! Wer hätte gedacht, daß sie bis hierher kommen!" Die russischen Begleiter, sehr konsterniert und pikiert, fragten ihn dann wen er meine. General de Gaulles Antwort: "Das deutsche Volk".]

 

Zurück zu Weizsäcker: Wo man doch eine Nation nur besiegen kann, wo doch der 8. Mai ein Tag einer furchtbaren Niederlage und ein Tag des Leidens des deutschen Volkes war, ein Tag der größten Katastrophe der Deutschen nach dem 30jährigen Krieg. Oder ist es nur der Demokratur-Zeitgeist des Gesinnungs- und Tugendterrors, der political and hostorical Correctness, durch den sich Merkel mangels eigener tieferer Einsichten und Vorstellungsmöglichkeiten in Ketten der puren historischen Oberflächlichkeit legen läßt, weil sie nicht tiefer einzudringen vermag? Und haben die Deutschen einen Regierungschef verdient, der so ist und nicht anders? So blind wie ein Maulwurf in der entscheidenden nationalen Frage. Jedenfalls hat sie sich auch in der Danziger Rede vollkommen der linksliberalen Sprachregelung unterworfen, leider nichts anderes getan, was die linken und linksliberalen Verwalter der kulturellen Hegemonie getan hätten. (Bis sie es nicht mehr tun können.)

 

 

"Ein Volk daran nur zugrunde gehen kann"

 

Und es war der Schriftsteller Martin Walser der davon sprach, daß mit diesen Unterwürfigkeiten, diesen dauernden intensiven und verrückt gewordenen Selbstanklagen und Schuldkult, "ein Volk daran nur zugrunde gehen kann". [Vergleiche auch: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1998 - Martin Walser - Ansprachen aus Anlaß der Verleihung, Frankfurt 1998] 

 

 

 

Das Christliche?

 

Oder ist es gar, was die Merkelsche Fehlpositionierung in tragenden Grundsätzen bezüglich der nationalen Frage (immer verbunden mit der inneren Demokratur-Frage) und darüber hinaus anbelangt, das Christliche, genauer: das Religiös-Evangelische [mit der fixen exotischen Idee: der Glaube allein, die Schrift allein, die Individualisierung und Atomisierung des je Einzelnen: wo jeder Evangele sein eigener Papst sein kann, ohne die Macht der Institution zum wirklichen Schutz des Großen und Ganzen!] und das Religiös-Katholische in ihr und generell? Wo das christlich und das links-marxistisch Orientierte mitunter über die nämliche Fehlorientierung verfügen, nämlich den verblendeten Internationalismus ohne gebührende Beachtung der völkischen Eigenarten, des völkischen Wertes, der völkischen Einmaligkeit in ihrer relativen ethnischen Homogenität, ihrer national-kulturellen Identität und Souveränität, die "Völker als Gedanken Gottes" (Herder) in ihrer Vielfalt, nicht in der Vermengung und Vermischung des Vielvölkergulaschchaos, wo das christlich und das links-marxistisch Orientierte in mitunter nämlicher Art und Weise über eine die Deutschen niederhaltenden >Interpretation der Geschichte< UND auf die Deutschen bezogenen Nationalmasochismus und Schuldkult verfügen (siehe Erklärung der deutschen und polnischen Bischofskonferenzen, Bonn/Warschau 25. 8. 2009, im Anhang Nr. 4), und sich Merkel, als Protestantin aber gleichzeitig auch als "Vorsteherin" der CDU und als Bundeskanzlerin auch der CSU, also zweier sich als christlich bezeichnende und verstehende Parteien oder Formationen, bis zum Exzeß davon leiten zu lassen vermag?

 

Denn was haben die sich so bezeichnenden christlichen Parteien schon in den letzten Jahrzehnten für die Heimatvertriebenen (und somit für die zerstörte nationale Identität der Deutschen) handfest erreicht? NICHTS!

Und waren sie fähig der linken Wertezersetzung seit den 68ern zu trotzen? NEIN! Haben die sich als christliche Parteien verstehenden  Formation den jahrhundertelang überkommenen und brauchbaren Traditionen, Werten und Normen, den (preußischen) Tugenden die Stange gehalten, bezüglich der Kulturrevolution der 68er und danach? KAUM, FAST NICHT AUFFINDBAR! Auch nicht mit der Lupe. Und sind diese Unionsparteien letztlich der Linken, der linken Zersetzung gewachsen? NEIN! Und kann man als Phänomen der Wanderdünen-Mitte (oder gar Stoibers "mittige-Mitte") den Dingen gewachsen sein? NIEMALS! Und sind es nicht auch diese beiden >christlich< sich verstehenden Parteien, die an der real-existierenden Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung, an der real existierenden Demokratur, der politischen Unterdrückung und Verfolgung einer ganzen politischen Strömung, nämlich das dritte nationalpatriotische Lager in unserem Lande und im ewigen Politikkosmos, die Schuld daran tragen? JA - MIT SICHERHEIT!

 

 

Wenn dies alles so ist, dann sind viele Fragen zu stellen. Dann ist auch ungeschminkt die Frage nach dem >Christlichen< zu stellen, vor allem nach dem Religiös-Katholischen, was so nicht das wirkliche und richtige >Christliche< sein kann und darf. Bei diesen verheerenden Irrwegen!! Wo "katholisch" doch auch "allumfassend" heißt, und allumfassend auch das Schicksal des deutschen Volkes betreffen muß und von dieser

religiös-katholischen Formation bedacht werden muß. Und wenn es nicht bedacht wird, wir uns doch langsam endlich ernsthafte Fragen stellen müssen, warum dies so ist. Ob dies richtig ist etc. Denn, kann das wirklich auch wahrhaftige Christliche so links-internationalistisch orientiert verfahren und die nationale Identität der Deutschen so schmählich mißachten? So einseitig polonozentristisch orientiert sein? So gravierend den Polonoimperialismus verkennen? So ganz einfach mit der nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung auch des deutschen Volkes so umspringen und spielen - wie es gerade fehlgeleitet-religiös in den Sinn kommt? Kann dies überhaupt noch christlich sein? Kann es christlich sein, wenn der polnische Papst  Johannes Paul II. von der Rückkehr "der WESTPOLNISCHEN Gebiete" sprach? Kann das deutsche Volk dies einfach so hinnehmen? Oder hat das >Christliche< viel tiefer zu gehen? Und konnte dies Johannes Paul II. wirklich so vertreten, wo doch sein Wahlspruch lautete: "Der eigene Wille macht den Menschen nicht frei. Nur die Wahrheit macht ihn frei."

 

Und was ist an der Behauptung  "Rückkehr der westpolnischen Gebiete" denn Wahrheit? Wo kann man da diese "Wahrheit" selbst mit der Lupe entdecken? Wo kann man eine solch überdimensionale Lupe käuflich erwerben? Jedenfalls hat er mit der Behauptung: "Rückkehr der westpolnischen Gebiete" der Wahrheit keinen guten Dienst erwiesen. Einen Bärendienst. Und auch dem Frieden und der Versöhnung nicht. Und da lassen wir uns auch kein X für ein U vormachen. Nichts ist geregelt, was nicht gerecht geregelt ist. Und unser großer J. W. Goethe gab uns mit: "Was man nicht aufgibt, hat man nicht verloren." [Als Napoleon 1808 Goethe traf, rief er aus: "Voila un homme!" - Welche ein Mann!]

 

Aber entscheidender und schlimmer noch: Er, seine Heiligkeit Papst Johannes Paul II., hat damit einer wirklich auch dauerhaften und tragenden  deutsch-polnischen Aussöhnung wahrlich keinen guten Dienst erwiesen - einen Pyrrhussieg, weil eine dauerhafte Aussöhnung kann allenfalls nur über einen historischen Kompromiß erreicht werden,  nur über einen wirklichen Ausgleich und Versöhnung, im Interesse einer wirklich auch dauerhaften und tragfähigen europäischen Friedensarchitektur. Die Zeiten werden enden, wo den Deutschen lediglich nur immer wieder verbleiben soll, mit dem Ofenrohr ins Gebirge zu schauen. Oder wo sie sich lediglich nur mit dem religiös-katholischen Schadronat abzufinden haben. Gar keine Frage.

 

Die Katholische Kirche hat sich hier zu korrigieren! Dies ist nicht mehr alles länger so hinzunehmen. Zu korrigieren ehe es zu spät ist, bei einer Kirchenspaltung wird es zu spät sein. Und die Überlebensfähigkeit des deutschen Volkes, die Verhinderung, daß dieses Volk "zugrunde geht" (Martin Walser), weil ein Volk mit ewiger Selbstanklage, Schuldkult und Schuldneurose, ein Volk ohne ein Mindestmaß an nationaler Identität und WÜRDE, ein Volk mit einer kriminalisierten Geschichte (und einem Volk seine Geschichte zu kriminalisieren ist geistiger Völkermord!), ein Volk ohne nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, kann längerfristig nur zugrunde gehen. Die Lebens- und Überlebensrechte müssen uns letztlich höher stehen als eine dann unabdingbar notwendige Kirchenspaltung; da zuckt man nicht mit der Wimper. Komme, was da wolle. (Nochmals, was ich schon an anderer Stelle dargelegt habe, wenn wir von Ostdeutschland und Böhmen, dies heißt das Sudetenland reden, dann ist damit vor allem die Rückkehr und Rückeroberung der nationalen Identität und nationalen Würde der Deutschen gemeint. Darum geht es, dies ist der unverrückbare Zentralpunkt, die Grundmaxime! (Und niemand sollte uns hier die Lüge unterstellen, wir hätten Grenzveränderungen gefordert.) Die Anerkennung der Menschenrechte auch für das deutsche Volk. Nicht die "religiöse" Wegschwadroniererei dieser Menschenrechte, wenn es die Deutschen betrifft. Für uns Deutsche dann das "religiöse" Schwadronat, für die Polen das Handfeste. Für die Deutschen nur die "Idee" der Menschenrechte, für den Polonoimperialismus alles andere.  Nein, so geht das nicht! Und auch nicht die Kriminalisierung der deutschen Geschichte, für uns alle ewige Schuld, Schuldbeladung, Schuldneurose, Schuldkult, für die Polen den Dispens. [Mit der schier unglaublich freschen, skrupellosen und geschichtsklitternden  Behauptung: zuvor wären es die Deutschen gewesen - Zusammenhänge die sich hier gar nicht herstellen lassen ohne sich als unmoralisch zu entlarven. Die Bischöfe und Merkel, eine ziemlich unheilige Allianz.]

 

 

Katholisch heißt >allumfassend<, also auch das Schicksal des deutschen Volkes umfassend. Auch dessen nationale Würde und Ehre, auch dessen unabdingbarer Anspruch auf historische Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit. Und da sind wir auch sehr sensibel für eine >versteckte Drohung< in der gemeinsamen Erklärung der deutschen und polnischen Bischofkonferenz mit dem Titel: "Erklärung aus Anlass des 70. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939".

 

Nämlich wenn es dort heißt: "(5) Wir sind uns bewusst: Auch wenn die Prozesse der Versöhnung in den vergangenen Jahrzehnten gute Früchte getragen haben

 

[Unsinn, nichts hat langfristig gute Früchte getragen, es werden letztlich nur diabolische sein, dies war alles nur einseitig; nur die Deutschen bluteten und bluten immer fort. Einer der blutet und ausblutet, und der andere der kassiert und auch religiös-katholisch ohne schlechtes >christliches Gewissen< kassieren darf - mit letzlichem Dispens. Ohne Aufforderung, was das innere Humanum gebieten würde, und bitte nicht religiös-verbrämt schwadroniert, sondern handfester Aufforderung nach Wiedergutmachung handfester Art im Rahmen des Möglichen, im Klartext: durch das, was heute noch im polnischen Staatsbesitz ist und ad hoc zurückgegeben werden kann. Darunter geht es nicht! Alles nur auf der Basis einer einseitigen Erfüllungspolitik mit Unions-Stimmviehmißbrauch der deutschen Heimatvertriebenen? Nichts ist KONKRET an Wiedergutmachung durch die Verletzung auch unserer Menschenrechte erreicht worden! Nichts kann auch so für eine wirklich dauerhafte Aussöhnung und dauerhaften Frieden erreicht werden; RJE],

 

so sind die Erfahrungen des Krieges und der Folgezeit in den Beziehungen unserer Völker nach wie vor lebendig. Auch besteht bei manchen gesellschaftlichen oder politischen Kräften die Versuchung, die in der Geschichte geschlagenen Verletzungen propagandistisch

 

[sic!! Sicherlich, "westpolnische Gebiete" ist keine Propaganda; RJE]

 

auszubeuten und, gestützt auf einseitige geschichtliche Interpretationen

 

["Richtig", siehe die Aussage "Rückkehr der westpolnischen Gebiete", Zitat des (polnischen) Papstes Johannes Paul II; RJE],

 

Ressentiments zu schüren. Die Kirche wird solcher mangelnden Wahrhaftigkeit

 

["Richtig", siehe oberhalb: "westpolnische Gebiete";RJE]

 

im Umgang mit der Geschichte auch weiterhin entschieden entgegentreten."

 

Nun, wir lassen uns da nicht erschrecken und ins Bockshorn jagen, und auch sehen wir uns nicht veranlaßt ad hoc mit den Zähnen zu klpappern, in der unabdingbar notwendigen Korrektur der "mangelnden Wahrhaftigkeit" und diesem auch "weiterhin entschieden entgegentreten". (Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof Józef Michalik, Vorsitzender der Polnischen Bischofskonferenz).

 

Und da fällt einem ad hoc Heinrich Heine ein:

"Sie sangen das alte Entsagungslied,

das Eiapopeia vom Himmel,

womit man einlullt, wenn es greint,

das Volk, den großen Lümmel."

H. H. in: Deutschland, ein Wintermärchen (1844)

 

 

Vertritt die >christliche< Union (CDU/CSU), heute ein pures Wanderdünen-Mitte-Phänomen sowie in der Kumpanei mit der Linken durch die Mitte-Links-Parteinoligarchie stehend und enttarnt, auch durch die linke Interpretation der Geschichte enttarnt, eigentlich diese tieferen, falls noch vorhandenen Werte des Christentums - oder nur die oberflächlichen; wo da Johannes Paul II. ein denkbar schlechtes Vorbild in der genannten Frage abgeliefert hat - und dies sicherlich nicht vom "Heiligen Geist" eingegeben wurde? (Und ich komme auf diese Zentralfrage des erhebenden oder des diabolisch >Christlichen< weiter unten einmal völlig ungeschminkt zurück, weil Merkel sich ja auch zentral auf die jüngste gemeinsame Erklärung bezüglich der Frage "der westpolnischen Gebiete" durch die deutsche und polnische Bischofskonferenz bezogen hat, die diese erst jüngst veröffentlichten. Auch dies vollkommen deplaciert; sowohl von den Bischofskonferenzen als auch von BK Dr. Angela Merkel.)

 

Ganz klar, was der ewige polnische Chauvinismus, die nun völlig "überfütterte polnische Gans" (so Winston Churchill schon seinerzeit treffend, im Jahre 1945), die sich mit den jahrhundertelang deutsch besiedelten Ostgebieten (Ostpreußen, Danzig, Pommern, Schlesien und Teile Brandenburgs), die 1945 niemals polnisch waren, längst überfüttert hat, von ihr verlangten: Sich für den Krieg zu "entschuldigen". [Haben die Polen sich je für ihren Polonoimperialismus nach 1919, von 1919 bis 1. 9. 1939 und für 1945 jemals entschuldigt?] Der polnische Chauvinismus ist weltweit einmalig monströs. Was so auch mein Freund, ein Pole, abstammend von einer Ostpreußin und einem ehemaligen  kommunistischen Funktionär, ganz genau so sieht. (Und diese "polnische Gans" wird durch deutsche Würdelosigkeit und Unterwürfigkeit immer fort genährt und genährt und genährt.)

 

Die polnische Vertreibernation mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik verlangt "Entschuldigung" von uns Deutschen. Und denkt dabei keine Sekunde an die eigenen Taten. Entschuldigung wofür? Für den Krieg vom 1. 9. 1939 - der für uns nur NOTWEHR war. Entschuldigung dann auch für die "befreiende" Tat der Polen, Deutschland von einem Drittel ihres jahrhunderlang angesammten Heimat- oder Siedlungsgebietes im Osten "befreit" zu haben (sowohl 1918/19 und 1945), von den Deutschen erst urbar und fruchtbar gemacht - in einer gigantischen Ostkolonisation, von der Polen am meisten profitierte; und mindestens dabei "etwa 1,5 Millionen" (Univ.-Prof. Dr. Gunnar Heinsohn) ostdeutsche Heimatvertriebene gleichzeitig von ihrem Leben "befreit", in die ewigen Jagdgründe geschickt zu haben. Und vieles als Morde im Frieden!

[Quellen: 1. Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa. In Verbindung mit Adolf Diestelkamp und bearbeitet von Theodor Schieder, Band I bis V, mit Ortsregister und 3 Beiheften, BONN: BUNDESMINISTERIUM DER VERTRIEBENEN, 1954 - 1962. Hier: I, 1.2.: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße. (1954) XXI, 160, 494 S., XV, 896 Seiten; I,3. Polnische Gesetze und Verordnungen 1944 - 1955. (1960). XXXII, 532 Seiten.) 2. Gunnar Heinsohn: Lexikon der Völkermorde, rororo aktuell, Rowohlt TB Reinbek bei Hamburg 1998, hier Seite 119. Dieses TB ist unbedingt empfehlenswert! Auch in Bezug auf die deutschen Opfer nach dem Ersten Weltkrieg und generell. Univ.-Professor Dr. Gunnar Heinsohn, Quasi ein "Papst" der vergleichenden Völkermordforschung und Völkermordsoziologie, bei uns Deutschen und bei der UN, schreibt zu den Tötungen Seite 347: "Direkt bei der Vertreibung kommen 2.110.000 Deutsche zu Tode. Davon werden durch Austreibung aus der Tschechoslowakei 200.000 bis 250.000 Menschen getötet. Im deutsch besetzten Polen und unter den Deutschen in Polen werden etwa 1,5 Millionen Menschen getötet. 400.000 bis 450.000 Deutsche werden durch die Vertreibung aus den übrigen Ländern umgebracht. - Statistisches Bundesamt 1958; Grube/Richter 1980; Schieder 1956; 1957 a; 1957b; 1960; 1961; 1984; Nawratil 1987; Spieler 1989; Streibel 1994; Zayas 1996; Böddeker 1997; Hirsch 1998." - Im Lexikon der Völkermorde heißt es zu Gunnar Heinsohn unter "VIII. Biographische Notiz": "Gunnar Heinsohn (geb. 1943 in Gdynia bei Danzig ... studierte an der Freien Universität Berlin von 1964 bis 1970 Soziologie, Psychologie, Geschichte, Publizistik, Ökonomie und Religionswissenschaft. 1971 erwarb er das soziologische Diplom. Promotionen erfolgten zum Dr. phil im Jahre 1974 und zum Dr. rer. pol. im Jahre 1982. Seit 1984 lehrt er als Professor an der Universität Bremen und hat dort seit 1993 das Sprecheramt des Raphael-Lemkin-Insituts für Xenophobie- und Genozidforschung inne. Sein Schriftenverzeichnis umfaßt mehr als 440 Titel. ...".]    

 

 

Diesen riesigen Landstrichen [und wie könnten wir damit die schon seit 30 Jahren existierende Massenarbeitslosigkeit, die heute ohne statistische Kaschierungen mindestens 6 Millionen Erwerbslose umfaßt, bei gleichzeitig Mitte 2009 vorhandenen 15,6 Millionen Ausländern im Lande, durch neue Ansiedlungen und Landvergabe damit bewältigen. Nicht auszudenken!], in denen schon Deutsche ansässig waren, von diesen erst urbar und fruchtbar gemacht wurden, als US-Amerika, welches sich in beiden Kriegen so stark an unserem Volk versündigt hat und diesbezüglich selbstverständlich noch offene Fragen da sind, noch lange nicht entdeckt war. Dies noch Jahrhunderte dauerte. Der Schuldige an einem in der Weltgeschichte einmaligen Vertreibungsholocaust verlangt "Entschuldigung". Ohne je von seiner Schuld reden zu lassen - und zwar die Schuld von 1919, die Schuld zwischen 1919 und 1. September 1939 bezüglich der Mißhandlung der Volksdeutschen, die Schuld von 1945.

 

1945, wo der russische Imperialismus den Polen die deutschen Ostgebiete auslieferte und selbst bis auf den heutigen Tag Nord-Ostpreußen einkassierte. Und dann das geschah, was Prof. Dr. Werner Frauendienst, Mannheim, wie folgt beschreibt: "Wie die Hyänen sind Polen hinter den Russen hergezogen und haben sich ihrer Opfer geholt. Männer, Frauen und Kinder, die in Gefängnisse und Lager verschleppt, dort zu Tode gequält und umgebracht wurden, um Raum für Polen zu schaffen, die nicht in einen menschenleeren Raum kamen, sondern der erst menschenleer gemacht wurde." - (Vergleiche auch hierzu: Rolf-Josef Eibicht/Anne Hipp, Der Vertreibungsholocaust - Politik zur Wiedergutmachung eines Jahrtausend-Verbrechens; zuerst im DS-Verlag, seit September 2009 neu im FAKTUM-Verlag, Burg/Dithmarschen erschienen.)

 

Zudem schreibt Prof. Dr. Gunnar Heinsohn: "Als der 2. Weltkrieg zu Ende ist und Recht und Zivilisation zurückkehren, werden 3,4 Millionen Deutsche von ihren - vor allem marxistisch-östlichen - Nachbarn durch alle denkbaren Tötungstechniken, wie Erschießungen, Todesmärsche in die Vertreibung sowie Vernichtung durch Arbeit umgebracht. ... Ethnozide, Demozide und Genozide an Deutschen zwischen 1944/45 und 1955." (Univ.-Professor Dr. Gunar Heinsohn in seinem Lexikon der Völkermorde.)]

 

Und sich selbst, dieser russische Imperialismus, bis auf den heutigen Tag Nord-Ostpreußens bemächtigte, und dies heißt: auch die nord-ostpreußischen Menschenrechte mit Füßen tritt. Dies ist die nackte Wahrheit! Dieses sei festgestellt, um es zu wiederholen: "unbekümmert um alles, nur das selbstlose Durchdenken der Lage bis zur klaren Wahrheit, bis zum durch das entschleierte Bild von Sais bedingten Entsetzen vor den nackten Tatsachen." (Dr. Eugen Bircher)

 

 

Ein solch imperialistisches Polen, verlangt "Entschuldigung", ohne je von seiner Schuld zu reden. Und woher kommen diese polnischen völlig überspannten Ansinnen? Sie resultieren ebenfalls aus dem in Deutschland in den letzten Jahrzehnten nahezu unerträglich betriebenen Nationalmasochismus und Schuldkult! Wo die Deutschen wieder einmal von einem Extrem ins andere fielen; himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Dieses hündische Kriechen vor der eigenen Unfähigkeit und Feigheit, auch die eigene nationale Würde, die nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung lebensnotwendig zu betonen, in die Politik mit einzubeziehen, eine Politik die auch deutsche nationale Interessen kennt. Weil die Politik unser aller Schicksal ist! Unserer aller Lebensqualität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit prägt. Weil die Politik letztlich die höchste Form der Humanität sein kann. Oder aber auch zum Verbrechen verkommen kann, zur Bestialität. Nun, einer der wichtigsten Sätze zu diesem pathologischen deutschen Nationalmasochismus lautet, denn die deutsche Politik vermag Vergangenheitsbewältigung nur noch in psychopathologischen Kategorien zu betreiben: "Es ist mit Erfolg gelungen, aus der ganzen deutschen Geschichte ein Verbrecheralbum zu machen!" (Helmut Schmidt)

 

Es ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die den deutschen Nationalmasochismus und Schuldkult seit ihrer Amtszeit WIE EINE MONSTRANZ vor sich her trägt - die deutsche wirkliche Staatsräson vollkommen verkennend. Diese wahnsinnige Sucht, die dunklen Schatten der angeblichen oder tatsächlichen Schuld und Vergangenheit, permanent auf sich zu nehmen (und da schreckte sie auch vor einer unverschämten und rasenden Kritik an Papst Benedikt VI. nicht zurück), auf ihr eigenes Volk abzuladen. Diese manische Sucht, nur die eigenen, die deutschen Untaten permanent zu betonen, die Untaten der anderen jedoch nicht zu kennen und zu verschweigen.

 

 

Prof. Dr. Günter Rohrmoser: "Alles, was den Deutschen angetan worden ist, wird ausgeblendet. Den Deutschen soll auf diese Weise das Recht abgesprochen werden, ... von ihren eigenen Opfern und von ihren Leiden zu sprechen. Welche Leiden könnten hier gemeint sein? Man denke nur an die zwei- bis dreihunderttausend Opfer des aus kriegsstrategischer Sicht sinnlosen Luftangriffes auf Dresden. Dieser Angriff war eine allein auf die Vernichtung von Hunderttausenden von Deutschen gerichtete Aktion und die Briten haben sich erdreistet, dem Marshall, der dafür verantwortlich ist, unter Beisein der Mutter Königin auch noch ein Denkmal zu setzen. Die Deutschen sollen desweiteren auch nicht von den zwei Millionen Deutschen sprechen dürfen, die auf der Flucht aus den ehemaligen Ostgebieten umgekommen sind. Es geht nicht darum zu bestreiten, was die Deutschen angerichtet haben, sondern es geht darum, daß es diesem Volk nicht mehr gestattet werden soll, der eigenen Leiden und der eigenen Opfer zu gedenken. Es ist daher kein Zufall, daß der Versuch, den 8. Mai zu einem Tag der Befreiung umzuinterpretieren, zusammenfiel mit einer wohlvorbereiteten Kampagne, die darauf abzielte, den Nachweis zu führen, daß die deutsche Wehrmacht eine einzige Verbrecherorganisation gewesen sei. ... Vor diesem Hintergrund ist es schon als ein Glück anzusehen, daß es noch faire britische Militärs gibt, die der deutschen Wehrmacht zubilligen, eine der großartigsten, tapfersten, tüchtigsten und effizientesten Armeen in der gesamten Kriegs- und Weltgeschichte gewesen zu sein."

 

 

 

Notwendige Aufforderungen in Danzig: Merkel nutzte die Gunst der Stunde nicht - ein Bismarck und Dr. Konrad Adenauer hätten es verstanden:

 

Ein deutscher Kanzler oder Kanzlerin im Format eines Bismarck und eines Dr. Konrad Adenauer, mit Würde und Stolz im Leibe, und auch an die Ehre vor der Nachwelt denkend, eine innere Verpflichtung und Humanum zur historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit ehern verspürend, erkennend: nach Amtseid auch unmittelbar und ohne jede Umschweife den Interessen und dem Wohl des deutschen Volkes verpflichtet zu sein, erkennend die Notwendigkeit auch dem eigenen Volk zu nationaler Selbstbewahrung und Selbstbehauptung zu verhelfen, mit STAATSMÄNNISCHER Sicht für das unabdingbar Notwendige im deutschen UND europäischen Interesse gemeinsam handelnd, hätte daselbst, bei ihrer Rede in Danzig und im Beisein von 20 europäischen Regierungschefs, die Polen aufgefordert, endlich das, was noch landmäßig vom Landraub Ostdeutschlands in direktem polnischem Staatsbesitz ist, und dies ist noch beachtlich, und folglich keinem Polen direkt gehört, an die Deutschen, auch als handfester Akt der Wiedergutmachung an den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen, doch ad hoc einmal zurückzugeben! Um einer auch wirklich tragfähigen dauerhaften Friedensarchitektur in Europa willen.

Um einer auch wirklich dauerhaften und tragfähigen Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen willen. Die nur durch einen historischen Ausgleich und Kompromiß erfolgen kann!  [Und im übrigen läge dies im beiderseitigen Interesse: der Polen und der Deutschen! - Alleine schon von der ökonomischen Entwicklung her.] Oder wie es im österreichischen heißt: "Rückstellungen" vorzunehmen. Mit diesem Terminus "Rückstellungen" forderte das Nämliche erst vor wenigen Jahren auch der österreichische Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer (SPÖ) in Bezug auf den tschechischen Landraub gegenüber den Sudetendeutschen! Wir sprachen oberhalb bereits davon. In diesem Sinne leisteten auch Ungarn und die Slowakei an die Heimatvertriebenen Wiedergutmachung.

 

Und warum hat ein SPÖ-Bundeskanzler so viel, so unendlich mehr Schneid, Anstand und Ehrgefühl im Leibe, staatsmännische Perspektive für das unabdingbar Notwendige, und eine "christdemokratische" BRD-Demokratur-Kanzlerin hat diesen Schneid nicht?

 

[Ich weiß, wir haben das zersetzende Phänomen der Linken im Lande. Aber es ist nur ein Gegner im eigenen Lande, der einmal überwunden wird, weil er überwunden werden muß. - Das Verhältnis der Linken zur nationalen Frage ist unsere zentrale Tragödie! Der geneigte Leser vergleiche diesbezüglich und im oben dargelegten Sinne, also das Versagen der Linken gegenüber der nationalen Frage darlegend und herausarbeitend, das Buch, wobei der erstere sinnigerweise der Sohn von Willy Brandt ist: Dr. Peter Brandt/Herbert Ammon: Die Linke und die nationale Frage.]

 

Merkel  könnte es vertreten, wenn sie es nur vertreten wollte! WEIL SIE ES VOR ALLEM AUCH AUF DIE MENSCHENRECHTE BASIERT UND DAMIT BEGRÜNDET. WEIL SIE ES VOR ALLEM AUCH MIT EINEM UNABDINGBAR NOTWENDIGEN HISTORISCHEN KOMPROMISS ZWISCHEN DEUTSCHEN UND POLEN  IM ORIGINÄREN INTERESSE EINER AUCH WIRKLICH DAUERHAFTEN EUROPÄISCHEN FRIEDENSARCHITEKTUR BEGRÜNDET. Et cetera pp. Dies würde aber zuvor eine Überprüfung und Korrektur ihrer (möglicherweise durch Kohl schwer beschädigten) Weltsicht bedeuten müssen, eine Abstandnahme von Kohlscher kleinkarierter Kleingeistigkeit und Nationalhorizontverengung und -verzerrung. Auch die Rückschraubung des kirchlich-katholischen unheilvollen Einflusses und Indoktrination wäre erforderlich. Merkel sollte es tun und die Liebe ihres Volkes zu einer Staatsmännin im Format eines Bismarck und Dr. Konrad Adenauer erobern! Und hätten wir heute unseren Franz Josef Strauß (FJS) noch, er wäre ebenfalls dazu fähig und würde die unabdingbare historische Notwendigkeit erkennen, die er schon 1985 erkannt hat, wir kommen noch darauf zurück! Und wäre unser großer Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) noch etwas jünger, und Gott sei Dank das wir ihn noch haben, ihm wäre es auch, unbesehen zuzutrauen! Vor allem wäre es auch dem kernnationalen Dr. Kurt Schumacher, dem ersten Nachkriegs-Parteivorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) unbesehen zuzutrauen. Schumacher wußte immer, und wüßte es auch heute, was seine unabdingbare patriotische Pflicht auch gegenüber der nationalen Frage wäre. [Hellmut Schmidt, der für mich die zwei tiefgreifendsten Feststellungen in der bisherigen Nachkriegsrepublik machte: 1. "Es ist mit Erfolg gelungen, aus der ganzen deutschen Geschichte ein Verbrecheralbum zu machen!" und 2. "Multikulti ist eine absurde Idee!", aus der meine These resultieren könnte: Wir müssen eine Alternative zur Interpretation der Geschichte endlich möglich machen, gratulierte 1985 Franz Josef Strauß zu seinem 70. Geburtstag und schrieb: "Hier handelt einer, der ganz und gar von der Leidenschaft erfaßt ist, der res publica zu dienen!" Und das Nämliche gilt selbstverständlich auch für Helmut Schmidt. Gar keine Frage.]  

 

 

Oder ist ihr, Merkel, jede normale patriotische Empfindung von Anfang an wesensfremd? Und sind diese Gusenbauer-Forderungen nicht vernünftig, entsprechen sie nicht einer wirklichen inneren Verpflichtung auch dem Großen und Ganzen, dem Allgemeinwohl zu dienen, wenn es um die Menschenrechte und die nationale Identität auch des eigenen Volkes geht? Einer nationalen Identität, die mit einer auch wirklich funktionierenden Demokratie unabdingbar verbunden werden muß.  

 

 

Und dies, die Forderung nach Rückgabe was noch in polnischem Staatsbesitz ist, also keinem Polen unmittelbar gehört, wäre auch völkerrechtlich, rechtlich, historisch und politisch VOLLKOMMEN gerechtfertigt gewesen - und wird es bleiben! Und es gibt Situationen, da handelt man, alleine schon um der eigenen Ehre vor der Nachwelt willen, um des eigenen inneren Humanums willen. Sie, Frau Merkel, haben ihr Kommando über die Geschicke des deutschen Volkes nur zeitweilig und zu treuen Händen erhalten. Machen sie endlich etwas daraus! Und Sie hätten bei Ihrer Wiederwahl am 27. September 2009 noch einmal die Möglichkeit und Chance etwas daraus zu machen! „Daß der geistige Prozeß außerordentlich und schwierig ist, und das es noch schwieriger ist, ihn in das Bewußtsein eines weiteren Kreises zu bringen, hindert nicht, daß die Gerüste des Aufbaues im Notfalle unbedenklich verlassen werden müssen, und dann die Axt des Zimmermanns sich in die Streitaxt zu verwandeln hat.“ (Ernst Jünger) - „Um des Vergänglichen willen gelebt zu haben verlohnt nicht! Lebenswert ist nur der Dienst um das Ewige und um das Ganze!“ (Karl Haushofer) Der Dienst an den nationalen Interessen auch des deutschen Volkes muß klarer erkannt werden. Dem Amtseid gemäß: "Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohl des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden" werde.

 

Dazu gehört etwa auch, das eigene Volk vor dem geistigen Völkermord zu bewahren, der darin liegt, einem Volk seine Geschichte zu nehmen oder zu rauben, seine Geschichte fortgesetzt zu kriminalisieren. (Beide, sowohl Franz Josef Strauß als auch Hellmut Schmidt, haben gerade dieses abgelehnt!) Es immer in permanenter Schuld und Unterwürfigkeit zu halten, immer noch den Fahrkartenschalter nach Canossa offen zu halten. Ohne jede nationale Identität und Würde. Immer nur das eigene Volk an den Pranger der Weltgeschichte zu stellen. Immer nur einem Schuldkult und Nationalmasochismus zu frönen. Immer nur Wiedergutmachung zu leisten, und keinerlei handfeste Wiedergutmachung für die auch am deutschen Volk begangenen Massenverbrechen endlich zu realisieren.

    

 

Aber was sind die eigentlichen Ursachen unseres politischen und nationalen Niederganges, unserer Ketten der politischen und historischen Unfreiheit und Unterdrückung?

 

Auf zwei Begriffe gebracht: Die Demokratieverfälschung zur real existierenden Demokratur der Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung (wo der, eine auch wirklich funktionierende Demokratie erst konstitutierende, ganze politische Meinungs- und Willensbildungsprozeß zu Gunsten nur zweier undemokratisch herrschender politischer Strömungen verfälscht wird) UND das Monopol der Interpretation der Geschichte im Interesse der herrschenden politischen Klasse, ihres Machtmißbrauchs und ihrer Privilegien. Diese Faktoren, A) Demokratieverfälschung und Demokratur sowie B) das Monopol der interessenbedingten und brachial-ideologischen Interpretation der Geschichte, bedingen einander!

 

 

Zu A) Demokratieverfälschung und Demokratur

 

Die politische Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung ist eine Demokratur (eine Mischung zwischen Diktatur und Scheindemokratie, Produkt der Verfälschung unserer soliden Verfassung), und dies kann letztlich nicht bestritten werden. Es ist die Herrschaft nur der >Mitte< und der >Linken<, wo eine ganze politische Strömung, nämlich die auch internalisiert demokratische und seriöse deutsche Rechte, die in Wahrheit und ohne Demokratur ein Drittel unseres Volkes umfaßen würde, das ganze nationalpatriotische dritte Lager (welches nicht die Randphänomene der eminent schadenden  Wahnweltverschwörungstheoretiker und der brachial-ideologischen Fundamentaloppositionellen beinhalten kann), ganz einfach aus dem politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeß skrupellos ausgeklammert und ausgegrenzt  wird. Politisch unterdrückt und verfolgt wird (Stichwort Patriotenverfolgung); nur weil diese an jahrhundertelangen brauchbaren und sich bewährt habenden Traditionen festhalten, sowie an Normen, Werten und preußischen Tugenden ["Und notfalls müssen wir die letzten Preußen sein!" Zitat Franz Josef Strauß], auch an historischer Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit, nur weil diese auch den unablässigen Nationalmasochismus und Schuldkult ablehnen, ... etc.pp. Jede >nationale Opposition< wird abgewürgt, in Acht und Bann gesetzt, stigmatisiert, verfemt, gettoisiert und verleumdet. [Freilich lieferte die nationale Opposition hierzu vielfach die unpolitischen und kontraproduktiven Vorwände, die sie nur durch eine >Reformation< beseitigen kann. Aus den Niederlagen hat die nationale Opposition endlich ihre Lehren zu ziehen. Eine Reformation, ein Strategiewechsel ist unabdingbar erforderlich!] Nur um die eigene politische undemokratische Zwei-Strömungs-Herrschaft aufrechtzuerhalten. Und alles wird nur noch durch die Mitte-Links-Brille und Mitte-Links-Staatsideologie gesehen, der Zeitgeist danach verhetzt, die Massenmedien danach inszeniert, instrumentalisiert und funktionalisiert, und Zentralfragen unseres Volkes (und auch Europas!) schicksal- und tragödienhaft verkannt werden. Dies ist das eigentliche Krebsgeschwür unserer derzeitigen Verhältnisse. Der eigentliche Grund, warum es zu solchen Auftritten mit völlig unakzeptablem rasendem Nationalmasochismus und Schuldkult, wie den Merkels in Danzig auf der Westerplatte am 1. 9. 2009, überhaupt kommen kann. Dies überhaupt möglich ist. Weil jede Kraft, die dagegen opponieren könnte, schon seit Jahrzehnten ganz einfach ausgeschalten wurde, bis zum unablässigen Willen zur quasi Auslöschung hin, ein Drittel unseres Volkes, das sich auch in der schweigenden Mehrheit wiederfindet, im Bereich der Nichtwähler mit 30, 40 und mehr Prozent .... etc.pp. Am demokratischen Meinungs- und Willensbildungsprozeß ganz einfach nicht teilnehmen kann, der erst Demokratie konstituiert. Die Verfälschung der Demokratie.

 

Die Tatsache ist: Wir werden von Demokratieverfälschern regiert! Und um endlich wieder zu einer auch nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung zu kommen, muß eine wirklich auch funktionierende Demokratie wieder hergestellt werden. Verfassungsrecht und Verfassungwirklichkeit auch in Übereinstimmung gebracht werden. Diese unwürdigen Verhältnisse wurden auch schon vor Jahren im Ausland, von internationalen Beobachtern glasklar erkannt und in einer Rüge an die seinerzeitige Kohl-Regierung (mit Merkel im Kabinett) zum Ausdruck gebracht: "ES IST OFFENSICHTLICH, DAS DEUTSCHLANDS AKTIONSKURS DEN ENTSCHLUSS WIDERSPIEGELT, GRUPPEN AN DEN RAND ZU DRÄNGEN ODER AUSZULÖSCHEN, DIE ALS EXTREMISTISCH ODER ALS BEDROHUNG FÜR DIE BESTEHENDE ORDNUNG EMPFUNDEN WERDEN.“ (1992 in: Implementation of the Helsinki Accords Human Rights and Democratization in unified Germany.) So schätzte 1993 das Washingtoner Büro der KSZE (OSZE)-Menschenrechtskommission die politische Lage und Verhältnisse in Deutschland ein. Dem ist bis heute nichts hinzuzufügen! Die bleierne traurige deutsche Realität. Der Bruchpunkt ins Unheil ist vielleicht schon längst überschritten.

 

[Eines ist klarer als alles andere, so klar wie klare Klosbrühe: Nur, das fundamentaloppositionelle Krebsgeschwür im "eigenen" Lager wird daraus, aus der obigen Lageschilderung, auf jeden Fall keinen Nutzen ziehen können. Eine falsche Führung auch nicht. An geistiger Substanz, um Öffentlichkeitswirksamkeit zu erringen, um das ALLES ENTSCHEIDENDE Vertrauen im Volk zu gewinnen, und nicht nur im Milieu und in der Subkultur, oder sporadisch hier und da auf regionaler Kleinkunstbühne, ist ganz anderes gefordert und erforderlich als hier und da geboten wird. Und dies kann nur aus einer bestimmten geistigen Substanz UND SOZIALEN VERANTWORTUNG, DIE NUR INTERNALISIERT DEMOKRATISCH UND SERIÖS SEIN KANN, DIE LEBENDES VORBILD AUS GEPRÄGTER FORM IST, fließen. Für die zur Zeit einzig sinnhafte und denkbare Form der Demokratie auf der Basis unseres soliden Grundgesetzes kann es keine brauchbare Alternative geben, auch keine erkämpft werden.

 

Dazu haben Millionen in Jahrhunderten und in vielen Ländern für diesen Systemtypus als gesicherter politischer und sozialer Freiheitsausdruck gekämpft und sind Hunderttausende und Aberhundertausende dabei ums Leben gekommen! Für diesen Systemtypus haben in über 2.000 Jahren abendländischer politischer Philosophie und Geistesgeschichte die größten Denker ihre Beiträge geliefert. Dahinter führt kein Weg zurück! Dies werden wir als unzerstörbar verteidigen. Eine REFORMATION ist also dringend geboten. Ansonsten viel Glück, zur ewig andauernden Splittergruppenhaftigkeit! Im Ausgangspunkt einer neuen Positionierung ist die Politik ein rein geisteig-strategischer Akt. Und dies geht nur mit Disziplin und Solidarität um das Große und Ganze willen. Der politische Fanatismus und Extremismus hat nur eine Eigenschaft: eine Gesellschaft verschlingen und zerreißen zu können.]

 

Die real-existierenden Demokratur-Verhältnisse in unserer Nachkriegsrepublik konnten nur etabliert werden, weil man sich ein Monopol der Interpretation der jüngsten Zeitgeschichte anmaßt. Dieses für den eigenen Machtmißbrauch instrumentalisiert und funktionalisiert, zuvor inszeniert. Wissend, auf Grund der ganz besonderen politisch-historischen Verhältnisse der Nachkriegszeit, der Besiegten von 1945: Wer die Geschichte interpretiert, bestimmt das Hier und Heute, bestimmt die Zukunft. Aber dem wird, dem walte notfalls Hugo, einmal ein eherner Riegel vorgeschoben werden. Denn: "Wir warten, und ich warte darauf, daß sich die Menschen vereinigen, die keine Hunde sein wollen und die entschlossen sind, den Preis zu zahlen, den es kostet, damit der Mensch mehr ist als der Hund." (Albert Camus)    

 

 

Anders: Das Schicksal unseres Volkes hängt ab von der Mitte-Links-Parteinoligarchie und der von ihr inszenierten, instrumentalisierten und funktionalisierten, mit "struktureller Gewalt" (Johann Galtung) praktizierten Mitte-Links-Staatsideologie. Und diese Staatsideologie ist nur das Werk gewisser politischer Kräfte, das Werk zweier politischer Strömungen, der >Wanderdünen-Mittte< und der >Linken<, zweier politischer Weltsichten, und somit nur elendes Stückwerk. Bunte Trümmer. Ein Stückwerk, das die wirklichen Auffassungen, Willensrichtungen, Werthaltungen, dieses Liebenswerte am echten Deutschen: dieser Treu und Glauben, in unserem Volk gar nicht in Gänze wiedergibt. Weil die politische Strömung der >Mitte< und die politische Strömung der >Linken< bilden in gemeinsamer Kumpanei ein real existierendes pseudodemokratisches Regime, wo diese sich verschworen haben, und durch skrupellose Kumpanei, wenn es um ihre Widersacher geht (eine neue Form des Klassenkampfes!), unter Beweis stellen, die ebenfalls in unserem Volk vorhandene politische Strömung der Rechten, des Nationalpatriotismus, ganz einfach aus dem gesamten politischen Prozeß auszuschalten und immerfort nach deren Auslöschung trachten. Auf allen Ebenen, bis in die existentielle Vernichtung hinein. Die außer Rand und Band geratenen, die sich die Macht in Alleinherrschaft undemokratisch angeeignet habenden zwei politischen Strömungen, die >Wanderdünen-Mitte< (CDU/CSU, FDP) und die Linken (SPD, Die Grünen, Die Linke), versichern sich ihrer beider erkämpften "Wert"haltungen und mitunter obskuren Lebens- und Weltsichten, um den gemeinsamen politischen Gegner, die Gegenelite der nationalen Opposition, niederzuhalten. Dazu streuen sie dem Zeitgeist ihre "Politikphilosophie" und Machtbehauptungsstrategie tagtäglich wie Juckpulver in die Halskrause, zur Machtbehauptung und zum Machterhalt. Errichten eine Gesinnungs-, Tugendterror- und Zeitgeisttyrannei, die mitunter vollkommen unerträglich ist. (Wo selbst schon lehrende Universitätsprofessoren, die ich persönlich kannte, den Freitod gesucht haben, weil sie es ganz einfach nicht mehr aushalten konnten.)

 

Das Ergebnis ist dann die Mitte-Links-Demokratur. Das Ergebnis ist dann eine Politik, die vorne und hinten nicht stimmt, weil in Wahrheit nicht durch einen auch funktionierenden und folglich legitimen, die funktionierende Demokratie erst konstituierenden, demokratischen Diskurs zustande gekommen. Weil er gar nicht die in unserem Volk wirklich vorhanden politischen Strömungen in seiner Gänze widerspiegelt. Teuflicher und verwerflicher kann kaum etwas sein. Und dies alles um der Macht und der Privilegien der real herrschenden Demokratieverfälscher willen. Und dies alles ermöglicht erst den Merkel-Nationalmasochismus und Schuldkult auf der Westerplatte in Danzig am 1. September 2009.

 

 

Die heutigen Demokratieverfälscher haben aus der Niederlage unser Vaterlandes, der Niederlage der Besiegten von 1945, diese unablässig einseitige, diese marxistisch inspirierte linke Interpretation der Zeitgeschichte hervorgebracht, indem sie das ehemalige Geschichtsbild der Sieger übernahmen und bis heute unkritisch übernehmen, sich daraus die Kumpanei der Demokratur geschaffen haben, und behaupten diese ihre Macht und Privilegien mit Zähnen und Klauen, auf Biegen und Brechen. Mit Heerscharen von Wasserträgern. Mit auch der diesbezüglich inszenierten, instrumentalisierten und funktionalisierten herrschenden medialen, kulturellen und kirchlichen Klasse.

 

[Achtung, die Schuldigen sind Deutsche und stehen als solche mitten unter uns, und sind nicht diejenigen, die uns von den fortgesetzt schwer schädigenden und diskreditierenden brachial-ideologischen Fundamentalisten und ihrem Fanatismus und Extremismus völlig verfehlt präsentierten äußeren Kräfte! Diese stehen nicht vor uns und halten uns die Pistole auf die Brust: ihr müßt euch jetzt so und so politisch positionieren und verhalten. Die Realität ist eine ganz andere! Die Deutschen prägen heute selbst ihr politisches Schicksal, durch ihr eigenes Verhalten. Begraben wir endlich, und dies muß wiederholt werden weil man es nicht oft genug wiedrholen kann, weil es ganz zentral ist, diese verrückt gewordenen und durchgeknallten  Wahnweltverschwörungstheorien, diesen brachial-ideologischen Fanatismus der durchgeknallten vermeintlichen Verortung der Schuldigen, die es nicht sind UND KÖNNEN, wie in den fanatisch  konstruierten Behauptungen wie immer: DIE J., DIE Ostküste, DER US-Imperialismus, DIE Verschwörungstheorien, DIE-Freimaurer, DIE Bilderberger ... etc.pp.

 

Finden wir endlich das wirkliche und richtige sogenannte politische Feindbild. DENN DAMIT STEHT UND FÄLLT ALLES! Und trennen wir uns notfalls von diesen unerträglichen fundamentaloppositionell und fundamentalistisch Fehlgeleiteten und Gestörten. Mit 800 kann man eher zum Ziel gelangen, welches der Weg ist, als mit 4.000 das Ziel unablässig selbstverschuldet und hausgemacht, brachial-ideologisch hausbacken mailenweit verfehlen! Die auch stimmige und sozial verantwortbare Programmatik, die politische Positionierung, ist das wirklich Entscheidende! Die deutsche Rechte hat heute um ihrer selbst willen primär um die demokratische Emanzipation und Partizipation zu ringen. Und für diesen Kampf muß sie absolut glaubhaft, internalisiert demokratisch und seriös sein - und sich primär darauf konzentrieren. Oder sie wird nicht sein. 

 

Der Mut zur Katharsis durch Reformation? Sicherlich! Der größte Schädiger steht immer in den eigenen Reihen. Freund - Parteifreund - Parteifeind. Das Elend des Unpolitischen und Kontraproduktiven. Und vor allem in dieser Zeit der heutigen "Universalverfälschung" (Winkler, Altermedia). Dies sind die tieferen Ursachen des deutschen innerpolitischen, nicht enden wollenden Elends heute. Aber es ist letztlich alles eine Vorgabe der qualitativen Führungspersönlichkeiten und des Vorhandenseins derselben.

 

Was verlangt eine Reformation? 1. Eine Klärung der richtigen Grundlagen und Fixierungen der politischen Positionierungen, ohne deren richtige Orientierung man erst gar nicht anzutreten braucht. 2. Eine unabdingbare Lehre und Schlußfolgerung aus der folgenden, sich immer wieder wiederholenden Erfahrung: Wenn man jahrzehntelang den eigenen politischen Rohstoff immer nur um und um und um setzt, nicht einmal einen Bruchteil des eigenen vorhandenen Potentials tangiert und aktiviert, dann stimmt ganz eindeutig etwas nicht und dann entsteht ein eminenter Handlungs- und Veränderungsbedarf. Oder man setzt den Weg der Splittergruppierungs-Erfolglosigkeit automatisch weitere Jahrzehnte fort und fort und fort. Unverdrossen. Und erträgt und hat zu ertragen, daß im Vierjahresrhythmus der  Bundeswahlleiter immer wieder vermeldet: >Und jetzt komme ich zu den Wahlergebnissen der Splittergruppierungen unter fernder liefen.< Und dies heißt doch letztlich zu erkennen: Würden wir es anders machen, dann hätte die herrschende politische Klasse der Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung ein enormes Problem. Und dennoch: Die politische Unfreiheit des Nationalpatriotismus in diesem unserem Lande wird letztlich keine Zukunft haben! Es liegt an uns.] 

 

 

B) Wir brauchen eine Alternative zur Interpretation der Geschichte

 

Die Merkel-Rede in Danzig zum 1. 9. 2009 ist vor allem ein Resultat der ursprünglich marxistisch (antifaschistisch) und durch Siegerherrschaft (vae victis!) inspirierten linken bis links-liberalen herrschenden Interpretation der Geschichte. Und selbst eine Unions-Wanderdünen-Mitte Kanzlerin, die Kanzlerin von den sich selbst so sehenden auch >christlichen< Unionsparteien, die nur noch verhängnisvoll politisch "Die Mitte" (Merkel) oder "Die mittige Mitte" (Stoiber) sein wollen, ist eine Verfechterin derselben. Weil es die Machtgrundlage der Mitte-Links-Demokratur-Kumpanei, der politischen Mitte-Links-Parteienoligarchie ist; die eine wirklich auch funktionierende Demokratie mit der Freiheit aller vorhandenen politischen Strömungen außer Kraft gesetzt hat. Aber auch die Grundlage eines falschen Weges zum Bruchpunkt ins Unheil. Gleichzeitig auch die Machtgrundlage und die politische Manifestation für verheerende politische Fehlentwicklungen für die Politik und Demokratie in Deutschland und in Folge dann auch für eine auch wirklich dauerhafte und tragfähige Friedensarchitektur in Europa, für die ganze Selbstbehauptung Europas. Die verfehlte herrschende Interpretation der Geschichte offenbart die fehlgeleitete Staatsideologie, das öffentliche und veröffentlichte Bewußtsein, stets an der Mitte-Links-Parteienoligarchie orientiert. Sie offenbart die Manifestation der Identitätslosigkeit und Geschichtslosigkeit der Deutschen, ihr Umgang mit der Geschichte stets zu ihren Lasten, der ewigen Selbstanklage und Schultkult, dem Nationalmasochismus und Schuldkult. Ihr ganzer politisch und historisch verhängnisvoll falscher Weg.

 

Merkel trägt diese falsche Interpretation der Geschichte nahezu wie eine Monstranz vor sich her. Bei vielfachen Gelegenheiten. Nicht nur in Danzig. Jedoch bei beiden, bei Franz Josef Strauß und bei Hellmut Schmidt, hätte sie in deren politischen Zentralausführungen und Zentralerkenntnisen bezüglich der nationalen Frage erkennen können und müßen, und in Zukunft dies müssen, daß die Kriminalisierung der deutschen Geschichte, deren weitere Fortführung und Aufrechterhaltung, ohne eine Alternative zur Interpretation der Geschichte, der absolut  falsche Weg ist.   

 

Wie Franz Josef Strauß damit (in der nationalen Frage) umging, WIE ER ES RICHTIG SAH, nämlich auf eine Alternative der Interpretation der Geschichte zuging und darauf hinarbeitete, ohne schon 1985 dies expressis verbis so als Notwendigkeit einer Alternative der Interpretation der Geschichte auszudrücken, aber ganz klar eine politische Interpretation der Geschichte betrieb, erfahren wir noch weiter unterhalb. Er erkannte die unabdingbare Notwendigkeit der politischen Bewertung der historischen Abläufe in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Epoche der Weltkriege, den wirklichen Ablauf: Es war ein europäischer Bürgerkrieg, wo die Schuld zumindest gleichmäßig unter den europäischen Staaten zu verteilen ist.  

 

Die Interpretation der Geschichte bedarf einer politischen Bewertung,  die sich auch an historischer Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit orientiert. Die endlich auch den großen Rahmen in Form einer Historisierung ins Visier nimmt und berücksichtigt. Der Teil der Geschichte, der hier unmittelbar zur Debatte steht, und auf den Merkel sich bezieht - und sie bezieht sich auch auf die ganze Epoche des sogenannten Zweiten Weltkreiges, muß immer auch politisch, mit einem staatsmännischen Überblick abgehandelt und bewältigt werden. Und dies ist ihr absolut nicht gelungen, wenn es um das Interesse des Großen und Ganzen geht, der Verantwortung vor dem deutschen Volk und Deutschland, der Verantwortung vor der Demokratie in Deutschland, der Verantwortung vor Europa. Und dies für Deutschland als europäische Zentralmacht. Es klingt bei Prof. Dr. Günter Rohrmoser die absolut notwendige Historisierung an, wenn er schon 1996 schreibt:

 

"Daher werden wir, wie es zu hoffen, aber auch zu befürchten ist, an der Frage nicht vorbeikommen, ob es für die Zukunft der Bundesrepublik wirklich wünschenswert ist, daß die bisherigen Positionen, die die Interpretation der nationalsozialistischen Vergangenheit okkupiert haben, die einzigen sind, ob es möglicherweise nicht doch Alternativen gibt und ob wir nicht eine solche Alternative brauchen." In der Tat brauchen wir diese Alternativen, und zwar unabdingbar und rasch. Dann wäre auch dieser unpolitischen und kontraproduktiven Merkel-Version der Interpretation der Geschichte ein Riegel vorgeschoben. Jedenfalls die defizitäre Wertebestückung, das hutmaßbandverzogene  Wertekorsett, dieses ohne Tiefe zusammengebastelte Wertegerüst, versessen und verstiegen sowie politisch-philosophisch pygmäenhaft, in einem wie mit Brettern plötzlich vernagelter Horizont, in dieser Prioritätensetzung von Dr. Angela Merkel, bringt keine Klärung unserer politischen und kulturellen Probleme.

 

Keine Klärung durch diese spezifische merkelsche Sozialphilosophie mit ganz eindeutigem linken oder links-liberalen Hintergrund und Vorstellungswelten. Die sie mit sträflicher Unbesonnenheit vielleicht ganz einfach übernimmt. Mit purer alleiniger Selbstanklage, ohne jede Differenzierung, durch permanente Unterwürfigkeit, Willfährigkeit und WÜRDELOSIGKEIT, durch permanentes an den mittelalterlichen Prangerstellen immer nur der Deutschen und ihrer Geschichte kommen wir nicht weiter. Nicht mit diesem unablässigen Gang nach Kanossa. Dies ist verhängnisvoll, weil unpolitisch und letztlich kontraproduktiv. So geht das nicht! (Wie wir oberhalb im Beitrag vielfach versuchten zu erhellen, nicht zuletzt durch die bessere und richtigere Präsentation der Abhandlung der Probleme, mit dem Umgang der Interpretation der Geschichte, durch Franz Josef Strauß weiter unterhalb.)      

 

Die Frage wer interpretiert die Geschichte, ist für die undemokratisch  herrschende politische Klasse der Mitte-Links-Demokratur (Mitte-Links-Parteinoligarchie) von entscheidender Bedeutung! Bislang noch - was sich ändern muß; weil auch die herrschende politische Klasse den Bruchpunkt ins Unheil erkennen wird ( "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" - Michael Gorbatschow) oder es ihr beigebracht werden muß. (Wo zum Schluß einmal der wirkliche Souverän, das Volk, unüberhörbar sprechen wird!) Ein hier zu sehr irritierender Politologie-Papst brachte es einmal auf den Punkt: "Wer die Alleinschuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg bestreitet, entzieht der Nachkriegsrepublik den Boden". Dies war punktuell und kann generell nicht verwertet werden. Weil die Aussage auch generell nicht sozial veerantwortbar ist und sein kann. Ich will die Grundlagen der Nachkriegsrepublik nicht in Frage stellen, weil ich ein nachdrücklicher Verteidiger derselben bin (Vgl.  alleine meinen Beitrag: 60 Jahre Grundgesetz), Dutzende von Beitragsveröffentlichungen beweisen dies, aber ich will sehr wohl, komme, was da wolle, diese VOLLKOMMEN unwahre Propaganda oder Demokratur-Agitprop, diese verrücktgewordenen und durchgeknallten Behauptungen und Lügen bezüglich der Alleinschuld oder Hauptschuld Deutschlands, sehr wohl in Frage stellen. (Ich bin so frei, ansonsten mögen sie nur kommen.) Mit allen nationalen Kameraden, die diesen Kampf um nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, um nationale Würde und Ehre  auch für unser eigenes Volk, mit mir teilen! Mit allen Kameraden auch des nationalen Widerstandes, die bundesweit über Hunderte von Organisationen oder Gruppierungen verfügen. Der Unbestechliche, M.R.: "... ich bin nicht der Verteidiger des Volkes; nie habe ich diesen hochtrabenden Titel angestrebt; ich bin aus dem Volk, mehr bin ich nicht; mehr will ich nicht sein; ich verachte jeden, der sich anmaßt, etwas Besseres zu sein."

 

Richtiger als der oberhalb zitierte Politologie-Papst darlegt, ist: Wer das herrschende Monopol der Geschichtsinterpretation der Demokratur beseitigen oder in Frage stellen möchte, beseitigt die tragende Machtbasis der Mitte-Links-Parteinoligarchie durch Demokratieverfälschung. Arbeitet für eine auch wirklich funktionierende Demokratie, für die Freiheit auch aller vorhandenen politischen Strömungen. Also die Interpretation der Geschichte ist von zentraler Bedeutung - eine Alternative zu dieser. Eine auch sozial verantwortbare Alternative. Die nur aus der unabdingbaren Historisierung (der Präsentation des größeren Rahmens und Zusammenhangs) heraus entsehen kann.

 

Und dennoch dürfen wir unter allen Umständen nicht der Gefahr erliegen, dies wäre weiterhin entsetzlich verhängnisvoll, unseren geschichtlichen Kampf mit geschichtlichen Positionierungen zu führen, die außerhalb des Rahmens der allein weiterhelfenden unabdingbar notwendigen Historisierung liegen. Damit würden wir uns nur weiterhin in Ketten halten. Geschichte ist Geschichte, Politik ist Politik. Alkohol ist Alkohol. Und nur die Politik, die das Schicksal ist, unserer aller Lebensqualität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit prägt, vermag unser Schicksal zu ändern; NUR die Politik vermag unser nationales Elend, die Zerstörung unserer nationalen Identität, zu verändern, die Ketten der Unfreiheit zu sprengen und zu zerschlagen.  

 

Im Kampf um eine auch wirklich funktionierende Demokratie könnte dies, die falsche Interpretation der Geschichte zu Gunsten einer Alternative der unabdingbar notwendigen Historisierung, entkräftet und beseitigt werden. Und eine andere Möglichkeit, mit Ausnahme eines revolutionären Aktes, ist nicht sichtbar. Wir brauchen eine Alternativ zur herrschenden Interpretation der Geschichte weil wir eine auch wirklich funktionierende Demokratie brauchen.

 

 

Prof. Dr. Günter Rohrmoser erhellt dieses ganze Phänomen im Großen und Ganzen, wobei auch Einschränkungen bei seinen Intentionen zu machen sind, und wobei auch immer bewußt sein muß, das Rohrmoser sich nur, nach meiner Einsicht, generell für eine rechte Unions-Mitte, für eine Neuentstehung eines rechten Unions-Mitte-Flügels, was ganz entschieden viel zu wenig und zu kurz gegriffen ist, weil uns dies allein aus unserem Unglück nicht mehr herausführen kann und weil es nur mit einer authentischen, internalisiert demokratischen und seriösen Rechten noch geht (primär als Ergänzung zur Union!), wenn er feststellt:

 

"Es gibt keine Politik, der nicht ein bestimmtes Verständnis von Geschichte zugrundeliegt. Daher ist die Frage, `Wer interpretiert die Geschichte´ von entscheidender Bedeutung. Im Laufe der Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich nunmehr in der Gegenwart eine marxistisch inspirierte, aber in ihrer Intention links-liberale Version zur Interpretation der nationalsozialistischen Vergangenheit durchgesetzt. Das hätte zum Beispiel die Folge, daß nur die politischen Kräfte links von der Mitte nicht nur als demokratisch legitimiert erscheinen, sondern, daß vielmehr auch nur diesen Kräften zugebilligt wird, die Vergangenheit richtig verstanden und aus ihr die richtigen politischen Konsequenzen gezogen zu haben."

 

Klar kommt zum Vorschein, daß es sich um eine marxistisch inspirierte, linke und links-liberale Interpretation der Geschichte handelt. Und diese soll sogar noch immer tiefgreifender und nachhaltiger betrieben werden, um die real existierende Demokratur immer tiefgreifender und nachhaltiger zu verankern. Aber der Krug geht nur so lange zu Wasser bis er bricht - und er wird brechen. (Nur unser Volk sollte dabei nicht vom Regen in die Traufe kommen.) Wir wissen dies, aber wir sollten es uns in den besseren und höherwertigeren, weil erfolgsträchtigeren Argumentationen erneut bewußt machen - weil dies erst zur Beseitigung qualifiziert und auch mit dem alles entscheidenden richtigen geistigen Rüstzeug versehen, in die Öffentlichkeit getragen werden muß. Und nur die Unbestechlichkeit wird Vertrauen im Volk finden können! Und nur an Hand der Qualität der Argumente, der Plausibilität der Argumente, folglich der richtigen politischen Positionierungen (fernab jedes ekelhaften oder widerwärtigen politischen Fanatismus der Undiszipliniertheit und sozialen Unverantwortbarkeit! Aber auch dies muß psychologisch richtig eingeschätzt werden, auf Grund der jahrzehntelangen Patriotenverfolgung), hat die deutsche Rechte eine Chance. Wobei wir wieder bei der unabdingbren Reformation derselben wären.       

 

Es liegt bei den ihre Macht und die Demokratie mißbrauchenden Monopolisten einer interessengeleiteten, und die eigene Macht absichernden Geschichtsinterpretation und jeder weiß, welche Vergangenheit damit gemeint ist, auch vor allem die Absicht zu Grunde, daß diese aus ideologischen und machtpolitischen Interessen betriebene, völlig einseitige linke Interpretation der Geschichte auch eines hervorbringen soll: das die Vergangenheit und die Vergangenheitsbewältigung, im Interesse der Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur, uns immer tiefgreifender und nachhaltiger bestimmen soll; nie vergehen möge. Ein Akt des anhaltenden politischen Wahnsinns. Damit die Unrechts-Herrschaftsverhältnisse der real existierenden Demokratur immer weiter aufrechterhalten werden können. Möglichst bis zum Skt. Nimmerleinstag. Wo der deutsche Nationalpatriotismus einen Riegel davor schieben wird und muß,  wenn er es versteht, und er wird es einmal verstehen. Weil die nationale Erneuerung denn nun einmal kommen wird, weil sie kommen muß. Und wir werden ihnen dieses Perpetuum mobile der politischen Unfreiheit leerlaufen machen!

 

 

Die Frage, wer interpretiert die Geschichte, ist nicht nur für den Machterhalt der real existierenden Demokratur essentiell in der schon besschriebenen Richtung des undemokratischen Machterhalts. Mehr noch: Bei einem weiteren sozialen Niedergang, bei etwaigen Verteilungskämpfen, die es geben wird, weil "sozial geht nur national" (Dipl. Pol. Udo Voigt), bei wachsenden ökonomischen Problemen und sozialen Spannungen, so überaus treffend Prof. Dr. Günter Rohrmoser:

 

"steht als Quelle neuer Orientierung praktisch nur der Rekurs auf die Geschichte zur Verfügung. Wenn das so ist, dann stellt sich freilich die für die Bundesrepublik entscheidende Frage: Wer interpretiert die Geschichte? ... Ist die bisherige Interpretation der Geschichte hinreichend und wird sie der Geschichte gerecht oder nicht? Solange den Deutschen ständig eingehämmert wird, daß das deutsche Verhängnis erst 1933 begonnen hat, wie der damalige Bundespräsident von Weizsäcker uns ja immer wieder versichert hat, und daß die, die Hitler 1933 an die Macht gebracht haben, alles Idioten und Verbrecher, d.h. die Vätergeneration kriminelle oder verblödete Generationen gewesen seien, solange kann es auch keine Erinnerung an diese Geschichte geben, weil es sich um eine nur noch in psychopathologischen Kategorien zu behandelnde Epoche handelt.  ... Der große liberale Theoretiker Ralf Dahrendorf hat dieses Thema in die Frage gekleidet, ob eine Demokratie ohne eine ihrer Identität gewisse, selbstbewußte Nation überhaupt funktionieren kann. Die Frage ist durchaus berechtigt, denn die erfolgreichen Demokratien waren bisher immer eingebunden in den Gedanken der Nation. Das trifft sowohl für die Briten und die Franzosen wie für die Amerikaner zu. Und morgen wird es auch für die Russen und die übrigen europäischen Völker zutreffen. In Deutschland dagegen steht die Versöhnung von Nation und Demokratie noch aus. Es wird sich noch herausstellen, ob unsere Demokratie auch unter den Bedingungen der Multikulturalität der Gesellschaft funktionsfähig bleibt. ... ob wir es in Deutschland mit einer multikulturellen Gesellschaft oder einer Versöhnung von Nation und Demokratie zu tun haben, wie sie sich Kurt Schuhmacher vorgestellt hat. ... Wer die Geschichte interpretiert, so könnte man sagen, der bestimmt auch die Politik. ... wir sind nach wie vor bestimmt durch unsere Vergangenheit. Man kann sogar zugespitzt behaupten: Für die Deutschen ist es immer mehr die Vergangenheit, die ihre Zukunft bestimmt. Eine bestimmte Interpretation dieser Vergangenheit entscheidet deshalb darüber, ob wir überhaupt eine Zukunft haben, und, wenn wir eine haben sollten, welche wir überhaupt noch haben dürfen. Denn wir sind aufgrund unserer Vergangenheit keineswegs so frei, daß wir uns die uns wünschenswert erscheinende Zukunft aussuchen könnten. Meine These lautet: Die wichtigsten Projekte und Phänomene der deutschen Politik sind das Resultat einer bestimmten Interpretation der Geschichte." [Quelle: Günter Rohrmoser, Wer interpretiert die Geschichte - Die Herausforderung der Wertedebatte, Gesellschaft für Kulturwissenschaft, Bietigheim/Baden 1996]

 

Zu diesen wichtigen Projekten, und ich greife ein Beispiel heraus, zählt Rohrmoser das Maastricht-Europa. Und er schreibt: "Der gegenwärtige Bundeskanzler (Kohl) ist geradezu davon besessen, uns in dieses Europa zu führen, obwohl er weiß, daß das Volk im Grunde ein anderes Europa will. ... Die italienische Tageszeitung Corierra de la Sierra ging kürzlich der Frage nach, warum die Deutschen dieses Maastricht-Europa mit solcher Besessenheit anstreben, wo sie es doch eigentlich gar nicht brauchten. Die Antwort dieses führenden italienischen Blattes war klar und eindeutig: Die Deutschen tun es aus psychologischen Gründen, nämlich um die Europäer zu überzeugen, daß es in Deutschland keinen Rückfall mehr in den Nationalismus oder gar Nationalsozialismus geben wird. Das ist der Schlüssel, um die deutsche Europapolitik zu verstehen." Und Rohrmoser schreibt auch, bezogen auf eine falsche Interpretation der Geschichte: "Es gibt keine Nation auf der Welt, in der eine solch hemmungslose Propagierung der Abschaffung der eigenen nationalen Identität zugunsten einer multikulturellen Gesellschaft existiert. Dies ist ein schwerer pathologischer Befund, von dem zwar keineswegs das deutsche Volk, aber ihre Politikerkaste in einem beunruhigenden Ausmaß betroffen ist."

 

Und als weiteres Resultat der falschen Interpretation der Geschichte nennt Rohrmoser die political correctness: "... Im Phänomen der `political correctness´ wird deutlich, daß wir auf dem besten Wege sind, das Paradox eines quasitotalitären Liberalismus zu etablieren. Unser Liberalismus, der mehr ein Linksliberalismus als ein authentischer Liberalismus ist, nimmt selber totalitäre Züge an, wenn er versucht, der Gesellschaft eine Sprachregelung aufzuzwingen, und wenn jeder, der von dieser Sprachregelung abweicht, zuerst in den Verdacht des Undemokratischen, dann in den Geruch des Konservativen und des Rechten, und - wenn alles nicht hilft - in die Ecke des Rechtsextremen und des Faschistischen gerückt wird. ... Die Frage, wer die Vergangenheit interpretiert, ist von schicksalhafter Bedeutung für unsere Gesellschaft. ... Die Vergangenheit ist nicht vergangen, sondern diese Vergangenheit bestimmt auch unsere Zukunft. ... Weil zu der Art der Vergangenheitsbewältigung, die die Politik in Deutschland bestimmt, die Insinuation (Einflüsterung; RJE) gehört, als seien diejenigen, die 1933 Adolf Hilter gewählt haben, entweder Idioten oder Verbrecher gewesen. Wie kam es zu einer solchen Insinutation, wonach die Deutschen nur Idioten oder Verbrecher gewesen sein konnten? Weil man den Nationalsozialismus nicht von seinem Ausgangspunkt und von den ihn ermöglichenden Bedingungen, sondern allein von seinen Ergebnissen und seinen Folgen her betrachtet. .. Es war doch zum Teil die nackte Verzweiflung, die die Deutschen in die Arme Hitlers getrieben hat. Die Menschen verzweifelten über das Versagen eines politischen Systems (Weimarer Republik), das sich damals als unfähig erwiesen hat, mit den Problemen und Herausforderungen, vor denen die Deutschen damals standen, fertig zu werden."

(Quelle: Günter Rohrmoser: Wer interpretiert die Geschichte, a.a.O.,  Seite 25/26 und S. 29 bis 36)    

 

 

 

Die deutsche Politik wurde zum Resultat einer bestimmten Interpretation der Geschichte und zum Resultat einer Demokratieverfälschung zum Wohle einer Herrschaft der Mitte-Links-Parteinoligarchie. Die Interpretation der herrschenden politischen Klasse, einer einseitigen Interpretation der Geschichte allein zu ihren Gunsten, ihrer verqueren und undemokratischen Mitte-Links-Weltsicht. Wir Nationalpatrioten stehen zu dieser Mitte-Links-Weltsicht in einer Unterschiedlichkeit oder Gegensatz, und dies vor allem in der nationalen Frage, wie sie tiefer nicht gedacht werden kann! Weil es für uns eine Herrschaft ohne politische Freiheit ist. Weil es für unser Volk und  Vaterland ein Bruchpunkt ins Unheil ist. Und für Europa eindeutig ein Weg in die falsche Richtung.

 

Teuflischer ist kaum einem so großen Volk wie wir es sind, mitgespielt worden. Teuflischer ist noch nie einem so großen Volk die politische und historische Freiheit in Ketten gehalten worden; obwohl wir doch alle frei geboren sind. [Und der Unbestechliche (M.R.) rekurrierte auf J. J. Rousseau im Contrat social: "L´homme est ne libre, et partout il est dans les fers." - Der Mensch ist frei geboren, und liegt (doch) überall in Ketten.]  Diabolischer ist noch kein Volk nieder gehalten worden,  konkreter: hat sich noch kein Volk selbst niedergehalten und selbst in Ketten gelegt. Es gibt nur zwei Wege aus diesem beispiellosen Zerstörungakt der Freiheit: einerseits die Wiederherstellung einer auch wirklich funktionierenden Demokratie und, wenn dies nicht möglich sein sollte, durch einen revolutionären Akt. [Vgl. Johann Benjamin Erhard: Über das Recht des Volks zu einer Revolution, Nürnberg 1794, Neudruck München 1970]

 

Wir sollten noch alles auf die Wiederherstellung einer auch wirklich funktionierenden Demokratie setzen, die Beseitigung der Verfassungsverfälschung; die eine dem Verfassungsrecht nicht entsprechende real existierende Praxis der Demokratur hervorgebracht, hervorgespült, hervorgespien hat. 

 

 

 

Aber was können wir näheres zur anhaltenden verzerrten und verfälschenden Interpretation der Zeitgeschichte sagen? Wie ist so etwas überhaupt verstehbar, faßbar?  Was ist das eigentlich, wie kommt das eigentlich zustande? Und es ist mitunter wie ein schlechter Traum. Es ist eine wertmäßig niedrigere Gesinnung, die sich hier offenbart (und eine Dummeit in historischen Fragen). Es ist eine niedrigere Ansprechung durch ein kaum vorhandenes inneres Humanum. Es sind der Ausdruck und die Offenbarmachung von Werten mit niedrigerem Stand, Wert und Qualität, oder wie der Unbestechliche (M.R.) sagen würde: Das Produkt der fripons (Spitzbuben). Es ist die Fehlorientierung. Das Produkt der, wie der große Friedrich Nietzsche sagen würde, "Mißratenen und Schlecht-weg-Gekommenen". Und Nietzsche würde gleich hinzufügen: „Wie kommen die Erschöpften dazu, die Gesetze und Werte zu machen? Wie kommen die an die Macht, die die Letzten sind?“

(Quelle und gleichzeitig Buchempfehlung: Friedrich Nietzsche, Der Wille zur Macht - Versuch einer Umwertung aller Werte, Körner Stuttgart 1964, Seite 43)

 

Es ist das Herumhantieren an Werten auf Grund einer niedrigeren Gesinnung, Humanität und Menschlichkeit. Einer niedrigeren sozialen Verantwortung, einer wie nicht vorhandenen Notwendigkeit das Eigene auch unabdingbar im Zusammenhang mit dem Großen und Ganzen zu sehen. Das Eigene auch unmittelbar aus dem Gemeinwohl fließend zu sehen. Eine dümmere Art der Betrachtungsweise. Eine kenntnislosere. Eine blindere - blind wie ein Maulwurf. Ein niedrigeres Niveau aus Eindimensionalität, Monokausalität und tieferem Nichtverstehen heraus. Ohne viel Gemeinschaftsbewußtsein. Eine Haltung der vulgären, kenntnisarmen Geschichtskenntnisse, Geschichtsinterpretation. Ein Umgang mit der Geschichte aus einer skrupellosen brachial-ideologischen Verblendung heraus; ohne größer auf Recht und Gerechtigkeit fixiert zu sein, auf sozialer Verantwortung. Ein Umgang mit der Geschichte aus dem eigenen Machtinteresse heraus gesehen und abgehandelt. Die Dominanzbehauptung der einmal durch Übernahme des Siegergeschichtsbildes (vae victis!) an die Macht gelangten, nach allen Seiten hin abgekitzelten herrschenden politischen Klasse, aber größtenteils heute dessen Epigonen. [Was in keinster Weise für  die großen Staatsmänner Dr. Kurt Adenauer und Prof. Dr. Ludwig Erhard zutrifft, sowie selbstverständlich auch nicht für Franz Josef Strauß und Hellmut Schmidt.] Und die  Behauptung dieser Macht auf der Basis der dazu vorausgesetzten materialistischen, und in keiner Weise mehr idealistischen Gesinnung heraus. Aber mehr noch: Es ist die Behauptung der eignen Machtbasis durch Oktroyierung der dazugehörigen Geschichtsinterpretation. Der Fanatismus, nur die eigene Lebens- und Sichtweise zuzulassen, ohne tieferes Humanum für gegenteilige Positionierungen. Eine Geschichtsinterpretation die fest steht; um der eigenen Unkenntnis und des Machtmißbrauchs willen. Es ist dann daraus fließend die Skrupellosigkeit des eigenen Charakters unter Eliminierung der wahren Werte, ohne tieferes Gespür dafür, daß die persönliche Freiheit letztlich nur auch aus der Freiheit des Großen und Ganzen resultieren kann, wo diese diabolische Mixtur, dieser ganze Hexenkessel zur eigenen Macht- und Privilegienbehauptung, dann davon ausgeht: Die Geschichte wird nicht mehr kritisch hinterfragt und inspiziert, sie wird nur noch bei Abweichung nach dem eigenen festgesetzten Geschichtsbild (den eigenen "Werten") moralisch disqualifiziert. Für den eigenen Machterhalt funktionalisiert und instrumentalisiert. Der Triumpf der Demokratur, der Diktatur und Tyrannei des Libertinismus und Nihilismus auch hier. Die real existierende Interpretation der Geschichte ist die Diktatur der Tyrannei, die Diktatur der Wertelosigkeit, der skrupellosen Umwertung der Werte.

 

Die Interpretation der Geschichte wird dann zur gemeinsamen machtkumpaneihaften eigenen "Werte"festsetzung von >Mitte-Links<, um den politischen Gegner oder Widersacher ebenso kumpaneihaft  gemeinsam auszugrenzen, zu stigmatisieren und zu verfemen. In der Gosse der Sozialunwirksamkeit zu halten. Hinter allen vordergründigen politischen Kämpfen steht letzten Endes ein Kampf zwischen verschiedenen (Lebens-)Philosophien. 

 

 

Merkel hätte, wenn bei uns, in diesem unserem Lande, eine Geschichtsinterpretation der historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit vorhanden wäre, in aller auch unabdingbaren Gemeinschaftsbezogenheit, von der Westerplatte in Danzig auf keinen Fall weggehen können, ohne die Polen unmißverständlich aufzufordern, nun einmal auch endlich zur Wiedergutmachung des Vertreibungsholocaust zu kommen. Ohne versucht zu haben, einen friedlichen historischen Ausgleich auch in der Territorialfrage den Polen nahegebracht zu haben, denn jedes Volk hat ein Anrecht darauf, auch in gerechten Grenzen zu leben. Und selbst die KSZE(OSZE)-Schlußakte sieht friedliche Grenzänderungen in Europa vor. Auch gab es diverse Grenzänderungen in der Nachkriegszeit. [Vgl. diesbezüglich den Beitrag von Dr. Gerhard Frey mit dem Titel: "Können Ost- und Sudetendeutschland zurückkehren?", in: RJE, 50 Jahre Vertreibung, Ostdeutschland - Sudetenland, Rückgabe statt Verzicht, Der Völkermord an den Deutschen, Tübingen 1995, Seite 106 - 112; sowie auch: Dr. Gerhard Frey, daselbst mit dem Beitrag: "Selbst Morgenthau wird übersteigert", S. 464-473.]   

 

Und Sie, BK Dr. Merkel, hätte von der Westerplatte, in der zudem zuvor jahrhundertelang rein deutschen Stadt Danzig, dort nicht weggehen können, bei integerer innerer staatsmännischer Haltung, ohne die nationale Identität der Deutschen dort präsentiert zu haben; damit uns zudem auch nicht immerfort jeder Zwerg oder politische Pygmäe glaubt schmähen oder treten zu können. Die Historisierung der Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist unabdingbar notwendig und erforderlich. Wo ohnehin kein Weg daran vorbei führt. Und eben kein Nationalmasochismus und fortgesetzte Unterwürfigkeit sowie  Würdelosigkeit. Und man hätte es nicht gewagt, die Kanzlerin der Deutschen zu desavoieren! Die Vertreibernationen hätten gekuscht, besonders auch die Tschechen - weil in der Frage Böhmens, d.h. des Sudetenlandes, ebensoviel offen ist wie in der polnischen. (Auch der russische Imperialismus in Bezug auf Nord-Ostpreußen und deren Menschenrechte hat noch eine Wiedergutmachungspflicht. Und es waren gerade die Russen, die die deutschen Ostgebiete seinerzeit den Polen auslieferten. Und somit für die Potsdamer Konferenz ein Fait accompli (vollendete Tatsache) schafften. Gar keine Frage. Unser amerikanischer Verbündeter wird uns so leicht nicht mehr desavouieren - wir müssen nur lernen trefflich unsere Interessen zu unterbreiten. Vom Himmel und in den Schoß fällt uns da nichts. Ein weites Feld! Selbst ich habe einem Berater von George W. Bush, in höchster internationaler Funktion, mein Buch Deutschlands Rechte - Ordnungs- und Gestaltungsauftrag überreichen können, mit vielfach sich anschließender Korrespondenz, und er bot mir das Du an. Man hätte es nicht gewagt! Gar keine Frage. Merkel hätte in Bismarck hineinwachsen können! WIR DEUTSCHE SIND HEUTE UNSER SCHICKSAL SELBST!

 

Das Volk der Dichter und Denker wird seine Bekundung unabdingbarer nationaler Identität auch in den genannten Bereichen zurückerobern. Weil alles der Stringenz der Menschenrechte unterliegen wird.     

 

Dort auf der Westerplatte des Ausbruchs des Weltkrieges zu gedenken, ohne die Polen nachdrücklichst zur Wiedergutmachung auch des Vertreibungsholocaust an den Ostdeutschen aufzufordern, ist eine politische Welt, die die Freiheit und Würde auch des eigenen Volkes einfach nicht beinhalten kann. Wie als ob sie nicht vorhanden wäre,  diese Fähigkeit auch zur inneren Humanität für das eigene Volk und Vaterland. Aber für die Mitte-Links-Demokratur ist Außenpolitik auch ein zentrales Moment zur innenpolitischen Machterhaltung. Weil diese Damen und Herren mit den feinen Instinkten für ideelle und materielle Werte ganz genau wissen: nur die Vorenthaltung der nationalen Identität des eigenen Volkes vermag sie an der Macht zu halten, wo sie sich korrigieren müssen. Weil sie eine Macht auf der Basis der Leugnung der nationalen Identität sind; und dies nicht nur durch Verfassungspatriotismus (wie vom "Superbismarck" Kohl lanciert), sondern durch Nationalpatriotismus. Dies darf alles nicht länger von Dauer sein. Denn eines ist unabdingbar: Demokratie und Nationalpatriotismus bedingen einander. Wir wollen als deutsches Volk unsere gesamte politische Freiheit und nationale Identität auch in den genannten Bereichen. Unser Wille auch zur Durchsetzung der Menschenrechte für das eigene Volk. Dies verlangen wir und werden es so lange verlangen bis wir es durchgesetzt haben. Komme, was da wolle.

 

Wie lautet Merkels erneute rasende Anklagerede wörtlich? Hier die vollständige Rede-Wiedergabe in Danzig auf der Westernplatte vom 1.9.2009, entnommen der Homepage des Bundeskanzleramtes:

 

"Rede Bundeskanzlerin Merkel bei der Gedenkveranstaltung zum 70.  Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs in Danzig

 

Di, 01.09.2009

 

Sehr geehrter Herr Staatspräsident,

Herr Ministerpräsident,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

Exzellenzen,

meine Damen und Herren,

 

heute vor 70 Jahren begann mit dem deutschen Überfall auf Polen das tragischste Kapitel in der Geschichte Europas. Der von Deutschland entfesselte Krieg brachte unermessliches Leid über viele Völker - Jahre der Entrechtung, der Erniedrigung und der Zerstörung.

 

Kein Land hat so lange in seiner Geschichte unter deutscher Besatzung gelitten wie Polen. Gerade in dieser dunklen Zeit, über die wir heute sprechen, wurde das Land verwüstet. Städte und Dörfer wurden zerstört.  In der Hauptstadt wurde nach der Niederschlagung des Aufstands 1944 kaum ein Stein auf dem anderen gelassen. Willkür und Gewalt durchzogen den Alltag. Kaum eine polnische Familie blieb davon verschont.

 

Hier auf der Westerplatte gedenke ich als deutsche Bundeskanzlerin aller Polen, denen unter den Verbrechen der deutschen Besatzungsmacht unsägliches Leid zugefügt wurde.

 

Die Schrecken des 20. Jahrhunderts gipfelten im Holocaust, der systematischen Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden.

 

Ich gedenke der sechs Millionen Juden und aller anderen, die in deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagern einen grausamen Tod erlitten.

 

Ich gedenke der vielen Millionen Menschen, die ihr Leben im Kampf und im Widerstand gegen Deutschland lassen mussten.

 

Ich gedenke aller, die unschuldig durch Hunger, Kälte und Krankheit, durch die Gewalt des Krieges und seine Folgen sterben mussten.

 

Ich gedenke der 60 Millionen Menschen, die durch diesen von Deutschland entfesselten Krieg ihr Leben verloren haben.

 

Es gibt keine Worte, die das Leid dieses Krieges und des Holocaust auch nur annähernd beschreiben könnten.

 

Ich verneige mich vor den Opfern.

 

Wir wissen: Die Greuel des Zweiten Weltkriegs können wir nicht ungeschehen machen. Die Narben werden weiterhin sichtbar bleiben.  Aber die Zukunft im Bewusstsein unserer immer währenden Verantwortung gestalten - das ist unser Auftrag.

 

In diesem Geist hat sich Europa aus einem Kontinent des Schreckens und der Gewalt in einen Kontinent der Freiheit und des Friedens verwandelt.  Dass das möglich geworden ist, ist nicht mehr und nicht weniger als ein Wunder.

 

Wir Deutschen haben dabei nie vergessen: Deutschlands Partner in Ost und in West haben diesen Weg durch Versöhnungsbereitschaft geebnet.  Sie haben uns Deutschen die Hand zur Versöhnung ausgestreckt.  Wir haben sie voller Dankbarkeit ergriffen.

 

Ja, es ist ein Wunder, dass wir in diesem Jahr nicht nur an die Abgründe europäischer Geschichte vor 70 Jahren denken müssen. Es ist ein Wunder, dass wir auch an die glücklichen Tage denken können, die vor 20 Jahren zum Fall der Berliner Mauer, zur Wiedervereinigung Deutschlands und zur Einheit Europas geführt haben. Denn vollendet wurde der Weg Europas zur Freiheit erst mit dem Fall des Eisernen Vorhangs.

 

In der Tradition der Solidarnosc in Polen haben die Menschen damals

überall das Tor zur Freiheit mutig aufgestoßen. Wir Deutschen werden das nie vergessen -

 

·     nicht die Rolle unserer Freunde in Polen, Ungarn und der damaligen

Tschechoslowakei;

 

·     nicht die Rolle Michail Gorbatschows und unserer westlichen Partner und Verbündeten;

 

·     und nicht die Rolle der moralischen Kraft der Wahrheit, die keiner so überzeugend und glaubwürdig verkörperte wie Papst Johannes Paul II.

 

Es lag auch deshalb in der besonderen deutschen Verantwortung, Polen und den anderen Staaten Mittel- und Osteuropas den Weg in die Europäische Union und die NATO zu ebnen und ihnen zur Seite zu stehen.

 

Ja, es ist ein Wunder, eine Gnade, dass wir Europäer heute in Freiheit und Frieden leben können.  Kaum etwas könnte den Unterschied zu 1939 besser versinnbildlichen als die enge, die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen und die vielfältigen freundschaftlichen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern.

 

Die Einigung Europas und die Freundschaft Deutschlands mit seinen Nachbarn finden ihre Stärke darin, dass wir uns unserer Geschichte stellen. Dies bringen die Vorsitzenden der deutschen und polnischen Bischofskonferenzen in ihrer jüngst veröffentlichten Erklärung zum heutigen Jahrestag folgendermaßen auf den Punkt - ich zitiere:

 

"Gemeinsam müssen wir in die Zukunft blicken, auf die wir zugehen möchten, ohne die geschichtliche Wahrheit in all ihren Aspekten zu vergessen noch zu gering zu achten."

 

Wenn wir in meinem Land bis heute auch an das Schicksal der Deutschen denken, die in Folge des Krieges ihre Heimat verloren haben, dann tun wir das stets genau in dem von den Bischöfen beschriebenen Sinne. Dann tun wir das in dem Bewusstsein der Verantwortung Deutschlands, die am Anfang von allem stand. Dann tun wir das, ohne irgendetwas an der immer währenden geschichtlichen Verantwortung Deutschlands umschreiben zu wollen. Das wird niemals geschehen.

 

Und in genau diesem Bewusstsein bin ich heute - 70 Jahre später - hierher nach Danzig gekommen. In diese einst leidgeprüfte, nun aber glanzvoll restaurierte Stadt.

 

Sehr geehrter Herr Staatspräsident, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, dass Sie mich als deutsche Bundeskanzlerin zum heutigen Gedenktag eingeladen haben, berührt mich sehr.

 

Ich verstehe dies als ein Zeichen unserer vertrauensvollen Nachbarschaft, unserer engen Partnerschaft und unserer wirklichen Freundschaft zwischen unseren Ländern, zwischen den Menschen in Deutschland und Polen.  Ich möchte Ihnen ausdrücklich dafür danken!"

 

 

So weit die Rede von unserer Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Die natürlich, solange sie relativ rechtmäßig amtiert, auch meine, auch unsere  Bundeskanzlerin ist. Gar keine Frage. Weil Demokratie kein Saustall sein kann; und im übrigen, was den politischen Extremismus anbetrifft, auch kein Selbstmordvertrag sein kann. Aber dennoch haben wir das Recht zu erheblicher Kritik und Verwerfung. Gäbe es keine Demokratur, würden ihr, Merkel, Millionen von Deutschen die rote Karte zeigen. Statt dessen, der Demokratur-Zeitgeist-Inszenierung gemäß, wählen am 27. 9. 2009 Millionen von Heimatvertriebenen die Union, unfähig sich Stimmviehmißbrauch überhaupt vorstellen zu können; und handeln genau ihren Interessen zuwider. Und dies auch schon seit Jahrzehnten. Was für eine verrückte Welt!

 

Nochmals: Es ist eine weitere rasende Rede der Anklage unseres Volkes, von keiner größeren Perspektive und Verantwortung für eine auch wirklich dauerhafte und tragfähige europäische Friedensordnung, einer auch tragenden europäischen Friedensarchitektur getragen. Eine Rede der verfehlten Vorstellungen  im Stile einer Metternich-Politik, wie es auch schon Brandt/Scheels-Ostpolitik, diese sogenannte "Entspannungspolitik" war. Die in Wahrheit auch eine russische Westpolitik war, die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen, die nationale Identität der Deutschen mit Füßen tretend. Ohne eine wirklich tragende Konzeption für eine auch wirklich dauerhafte und tragfähige europäische Friednesordnung. Und Merkel kann dies genau so wenig. (Im übrigen war auch diese Metternich-Zeit von einer riesigen und skandalösen Patriotenverfolung begleitet. Wie sich doch gewisse Dinge wiederholen.) Die Rede ist unakzeptabel und abzulehen! Sie zeigt den Verfall der Union zu einer unserem Volk in der nationalen Frage   zutiefst schadenden, weil nationalpatriotisch entleerten Wanderdünenmitte-Partei. Die auch der erste Verantwortliche zur real exitierenden Mitte-Links-Parteinoligarchie durch Demokratieverfälschung ist; obwohl klar erkennbar die deutsche Linke der Hauptverursacher ist. Einer real existierenden Demokratur der politischen und sozialen Zweidrittelgesellschaft. Und nur weil es diese politische Zweidrittelgesellschaft gibt, also nicht alle in unserem Lande vorhanden politischen Strömungen am politischen Meinungs- und Willensbidlungsprozeß teilnehmen, kann es zu diesen verfehlten  Merkel-Auffassungen kommen, können diese Auffassungen auch nur vertreten werden; konnte Merkel diese Rede in Danzig auf der Westerplatte halten. Bei einer auch wirklich funktionierenden Demokratie in Deutschland hätte sie diese Rede nicht halten können. Gar keine Frage. In einer auch wirklich funktionierenden Demokratie, die unserer  soliden Verfassung auch in der Verfassungswirklichkeit entsprechen würde, hätten diese verqueren und Unheil hervorrufenden Merkel-Auffassungen keinen Konsens in unserem Volk.

 

Die Unrichtigkeit liegt im Gesamtkomplex oder Gesamtwurf der Rede, in der Außerachtlassung des Großen und Ganzen!  Anders: "Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk." (Carl Schmitt in: Der Begriff des Politischen, 3. Aufl. der Ausg. von 1963, Berlin, 1991, S. 54)

 

So kann man mit der Geschichte UND DEM SCHICKSAL eines großen Volkes nicht umspringen noch Schindluder treiben, so kann man die nationale Identität eines großen Volkes in Europa nicht endlos verletzen und schädigen. Nur weil man nicht fähig ist, historische Geschehnisse richtig in Zusammenhang zu bringen. Nur zur völligen Einseitigkeit und Monokausalität neigt. Unser deutsches Volk verdient wahrlich dieserhalb  eine bessere Führung!

 

Die Rede ist generell abzulehnen, auch wegen einer erneuten  Schuldübernahme, einer Alleinkriegsschuld Deutschlands, die einmal historisch nie und nimmer haltbar sein wird. (Nach den unwürdigen und bleiernen Zeiten der Patriotenverfolgung werden auch andere Zeiten kommen. Und dann wird Deutschland sich in die Geschichte zurückmelden oder zurückkehren. Gar keine Frage. Die Merkel kommen und gehen, das deutsche Volk aber bleibt!) Es war primär ein deutsch-polnischer Grenzkrieg, in dessen Folge uns England und Frankreich den Krieg erklärten. So entstand dann der größere Krieg - und es war da  immer noch ein europäischer Krieg. Es war zudem letztlich die zweite Etappe eines Dreißigjährigen Europäischen Bürgerkrieges (1914 - 1945). Und niemand der noch bei Verstand ist, würde behaupten, daß am Beginn der ersten Etappe, also 1914, die Haupt- oder Alleinkriegsschuld Deutschland anzulasten ist. So, als wenn man nie etwas von der Einkreisungspolitik vor 1914 gehört hätte. Diese ganze europäische Kriegsepoche in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, muß endlich historisiert werden. In größere Zusammenhänge eingeordnet werden. Weil dies auch das Gesamtbild verändert. Historisierung heißt, die Dinge in historische Gesamtzusammenhänge zu bringen, in auch wissenschaftlichen Anforderungen genügende Betrachtungsweisen, zu einer objektiven, differenzierten und souveränen Betrachtung zu kommen, eine epocheübergreifende Gesamtschau.

 

Prof. Dr. Helmut Fleischer: "Historisieren heißt immer Einordnen in weitergespannte zeitliche, räumliche und sozial-interaktive `Zusammenhänge´.  ... Jede monumentalgeschichtliche Zentralperspektive erfährt ihre Berechtigung in einer Gesamtperspektive" [Quelle und Buchempfehlung: Helmut Fleischer, "Eine historisierende Betrachtung unseres Zeitalters - Zur Notwendigkeit einer epochenübergreifenden Betrachtung von Weltkrieg, Sowjetrevolution und Faschismus" in: Uwe Backes, Eckard Jesse, Rainer Zitelmann (Hrsg.): Die Schatten der Vergangenheit - Impulse zur Historisierung des Nationalsozialismus, Seite 58 - 83, hier Seite 67]

 

Vergangenheitsbewältigung im Dienst bestimmter politischer Interessen oder ideologischer Systeme, die geschlossen und entschlossen von uns Nationalpatrioten abzulehnen sind. Wollen wir uns nicht ewig im Urwald mit dem Gesetz des Dschungels einer Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur befinden. Dies alles muß einmal ein Ende haben. In der Geschichte münden Moralismus und Volkspädagogik in ein Desaster. Wie etwa Prof. Dr. Golo Mann gewisse historische Fragen, auch in unrichtiger Art und Weise präsentiert, als "volkspädagogisch willkommen" bezeichnete. Wo vielleicht nur eine Ablösung von Dr. Angela Merkel als Kanzlerin volkspädagogisch willkommen wäre, wegen ihrer Unkorrektheit in der nationalen Frage. Mit der Historisierung betrachten wir die ganzen Phänomene mit mehr Vernunft und Gelassenheit. Und in jeder Wissenschaft, besonders in der historischen, ist der Revisionismus konstitutionell. Der Mensch muß die Möglichkeit haben, auch Fehler und Fehleinschätzungen, eiskalte interessenbedingte historische Lügen, wieder korrigieren zu können. Und gar keine Frage: "Was schlecht ist, kann nicht richtig sein. Was aber richtig ist, kann nicht schlecht sein." Wie, und dies wissen wir von unserem großen Reichsritter und Humanisten Ulrich von Hutten, "große Feuer schon oft aus Fünklein entstanden."   

 

Es wäre der aus Mitteldeutschland stammenden Unions-Kanzlerin Dr. Angela Merkel ebenso dringend wie höflich anzuraten, weil sie es ja seinerzeit nicht direkt erlebt hat, weltanschaulich noch in einer viel anderen Schiene war ("ich hatte mich schon mit dem DDR-System abgefunden und wollte als Rentnerin einmal nach Amerika fahren"), auch vom Westen seinerzeit mit der Familie in den "Arbeiter- und Bauernstaat" übersiedelte, wo 99,5 Prozent genau den umgekehrten Weg gingen, wenn sie eine Möglichkeit dazu fanden, was ihr alles hier nicht vorgeworfen werden soll, die Rede des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Franz Josef Strauß vom 28. April 1985 im Herkulessaal der Residenz München nachzulesen. Eine Rede zum 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges oder des Dreißigjährigen Krieges von 1914 bis 1945.

 

Der Titel dieser Rede lautet:

"1914 - 1945

Größe und Niedergang Europas

Krieg - Verfolgung - Vertreibung

Die Zukunft gehört der Freiheit, dem Recht und dem Frieden."

 

Dort wies Franz Josef Strauß auf die notwendige Einordnung und Einschätzung des Ganzen hin. Indem er nämlich auf den Franzosen Marcel Boisot verwies, ihn zitierte und sich praktisch mit dessen Auffassungen solidarisierte. Was hat es damit auf sich? Strauß stellte nahezu am Schluß seiner Rede fest: "In der Zeitung `Die Welt´ vom 13. März 1985 ist der Leserbrief des Ehrenpräsidenten des Verbandes der Jagdflieger des freien Frankreich, Marcel Boisot, abgedruckt, aus dem ich die folgenden Sätze zitieren möchte:

 

`Es ist höchste Zeit, daß Europa 1945 nicht als eine Niederlage Deutschlands, sondern als seine eigene Niederlage ansieht und daß es unter seinen Völkern die Schuld am größten Verbrechen, das es jemals gegen seine eigene Zivilisation beging, gleichmäßig verteilt. Es ist Zeit, daß es seine Einheit als eine harmonische Vermischung aller seiner Kulturen versteht. Es ist Zeit, daß eine Seite seiner tragischen und blutigen Geschichte endgültig umgedreht wird.´"

 

 

(Mein Einwand zum Zitat: Dieser Satzteil mit der "harmonischen Vermischung" muß jedoch im Sinne des unabdingbar notwendigen Ethnopluralismus korrigiert werden  - aber Boisot hat die Zustände von 2009 nicht voraussehen können.)

 

Diese Bewertung von Franz Josef Strauß ist eine staatsmännische, mit Verantwortung vor dem eignen Volk und Vaterland, und Bundeskanzlerin Merkel sollte sich Tag für Tag hieran ein Beispiel nehmen und sich öfters von dieser Erkenntnis eine dicke Scheibe, vielleicht auch zwei, davon abschneiden. Und nicht einem typisch deutschen Webfehler im Nationalcharakter zum Opfer fallen, von einem Extrem ins andere zu verfallen. Von einem völlig überdrehten Nationalismus in einen Nationalmasochismus und Schuldkult. Auch die seinerzeitigen grauenhafte Geschehnisse, sollten sie sich nicht bald kontraproduktiv entwickeln, bedürfen unabdingbar einer Historisierung wie das Ganze endlich einer Historisierung bedarf, einer höheren Einordnung. Nur so geht es!

 

Es muß endlich Schluß sein mit dieser völlig falsch betriebenen Vergangenheitsbewältigung! Wenn alle Welt über die deutschen Untaten weiß, die Welt aber nichts weiß von den an Deutschen betriebenen Massenverbrechen, so hat die herrschende politische Klasse ihr Gesicht verloren. Weil sie trägt letztlich für dieses Nichtwissen oder Unwissen die Verantwortung. Und sie hat schon diesbezüglich seit Jahrzehnten ihr Gesicht verloren. Denn sie hat nichts erreicht, kennt keine nationalen Interessen mehr. Und so verschwinden letztlich schwache Völker. Aber die Gesetzmäßigkeit des Politischen bleibt. 

 

In der oben genannten Rede wies Franz Josef Strauß schon zu Beginn

darauf hin, daß es sich um zwei europäische Bürgerkriege gehandelt habe, was allgemein mit WK I und WK II bezeichnet wird. Strauß: "Zu Ende gingen im Frühjahr 1945 jedoch nicht nur Krieg und nationalsozialistische Herrschaft, zu Ende ging damals auch die führende Rolle Europas in der Welt. In zwei Bürgerkriegen hatten sich die Völker des alten Kontinents erschöpft, damit selbst entmachtet und ihre weltpolitische Rolle an die USA und die neue Großmacht im Osten, die Sowjetunion, abgetreten. (...) Tieferblickende Historiker und Politiker erkannten schon unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, daß die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts als eine zusammenhängende Epoche in der europäischen Geschichte zu betrachten sei. In zwei gewaltigen Kriegen hatte sich Europa, einst Mittelpunkt und Machtzentrum der Welt, bis zur Erschöpfung verblutet. Was am 1. August 1914 begann und am 8. Mai 1945 endete, ist nichts anderes als der furchtbare Prozeß europäischer Selbstzerstörung."

 

Und im Folgenden spricht Strauß, nachdem er zuvor wohltuend darlegte: "das Deutsche Reich zur Zeit Bismarcks sei in der Welt ein Vorbild gewesen", mehrfach weiterhin von den "beiden europäischen Bürgerkriegen", dem "Prozeß des europäischen Niedergangs zwischen 1914 und 1945", wo "das Kriegsende 1918 (nur) eine Zäsur" bildete. Was für ein himmelweiter und schreiender Unterschied zu diesen apolitischen und ahistorischen und fast asozialen, jedenfalls viel zu kurz gegriffenen sowie hutmaßbandverzogenen exotischen und vulgär-historischen (weil durch den einschlägig bekannten Oggersheimer-Wanderdünenmitte-Schwarz-Kohl mit Sicherheit ursprünglich inszenierten) Merkel-Auffassungen der ewigen Anklage unseres Volkes, dieser ewigen Würdelosigkeit und ewigen Selbstbesudelung. Unglaublich flagellantenhaft! Dieser schier unglaublichen Kurzsichtigkeit; blind wie ein Maulwurf. Unpolitisch und kontraproduktiv. Nur BSE assoziierend = Besorgnis, Sorge, Entsetzen. Himmelschreiend verfehlt und Murks! Welch eine Souveränität, Weitsicht und Verantwortung bei Dr. Franz Josef Strauß vor Volk und Vaterland, gegenüber auch der historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit, auch gegenüber einer auch tragfähigen und dauerhaften Nachbarschafts- und Europapolitik, welch exotische politische Mißstände und Leerläufe bei Dr. Angela Merkel auf allen Ebenen.

 

 

Und wie präzise begründet er, Strauß, die Querelen oder Gegensätze unter den Staaten im seinerzeitigen Europa: "Statt dessen wurde Europa (vor Kriegsbeginn 1914) zum Kontinent der sich ständig verschärfenden Rivalitäten unter den Nationalstaaten, vor allem unter den fünf Großmächten, der "Pentarchie", England, Frankreich, Rußland wie Österreich-Ungarn und Deutschland, dazu kam Italien." Und wenn Strauß in Punkto Nationalismus anklagt, so klagt er zuvor die Engländer und Franzosen an. Mehrfach. Was für ein Unterschied zu Merkels Monokausalität, Verbissenheit und Murks nur die deutsche Schuld wie eine Monstranz voranzutragen und an den Pranger zu stellen. Für immer neue Canossa-Fahrkartenschalter zu sorgen, anstatt die vorhandenen drastisch zu verringern. Möglichst alle ad hoc zu schließen.

 

 

Nun, die Merkel-Rede soll hier nicht Abschnitt für Abschnitt abgehandelt werden. Der ganze Beitrag ist eine einzige Abhandlung dieser verfehlten Merkel-Rede. Nur ihr zweifacher zentraler Bezug auf die Erklärung der deutsch-polnischen Bischofskonferenzen soll hier - als sehr wesentlich und ihre Fehlhaltung offenbarend und höchstwahrscheinlich sie motivierend - noch etwas mehr, ich bin oberhalb bereits darauf eingegangen, abgehandelt werden. Denn diese religiös-katholische Erklärung zum 1. 9. 2009 offenbart als Prägung und viceversa das völlig zu kleinkariert, engstirnig und unobjektiv geratene, weil zu sehr unpolitische und kontraproduktive, zu sehr unhistorische und defizite  Merkelsche deutsch-polnische Weltbild (und weit, sehr weit darüber hinaus, bis in die moralische Fragestellung) in zentralen Punkten und wie in nuce. Interessant ist, daß sie aus der völlig verfehlten Erklärung den folgenden Satz herausgreift und zitiert, ein Satz ohne jede tiefere Substanz für das, was eigentlich notwendig wäre, um zu einer dauerhaften und tragfähigen Klärung des deutsch-polnischen Verhältnisses zu gelangen:

 

"Gemeinsam müssen wir in die Zukunft blicken, auf die wir zugehen möchten, ohne die geschichtliche Wahrheit in all ihren Aspekten zu vergessen noch zu gering zu achten."

 

Nur die Zukunft soll also handfest zählen, den Rest finden wir vielleicht dann in einem Zitat von Heinrich Heine: "Sie sangen das alte Entsagungslied, das Eiapopeia vom Himmel, womit man einlullt, wenn es greint, das Volk, den großen Lümmel." (in: Deutschland, ein Wintermärchen, 1844) Aber daraus entstehen keine gerechte und wirklich friedvolle Welten! Die "geschichtliche Wahrheit", Marke religiös-katholisch, soll für die Deutschen nur noch eine Reminiszenz sein, vom satus quo aus soll nur noch die Zukunft anvisiert werden; der Nämliche soll zementiert sein. Ein Plädoyer für den status quo und voll zu Lasten der Deutschen. Nein, das kann einfach nicht wahrhaft >christlich< sein! Das ist eine Umwertung der Werte! Den Polen alles, den Deutschen die Reminiszenz; mit der Erlaubnis es nicht "vergessen" zu dürfen. Nicht mit dem Recht auch auf Wiedergutmachung einen Anspruch zu haben. Sauber. Aber was für eine >christliche< Welt. Da wird jede vernünftige und unabdingbar notwendige Heimatpolitik, die um einer auch wirklich tragfähigen und dauerhaften europäischen Friedensarchitektur willen einmal zu einem deutsch-polnischen historischen Kompromiß vorstoßen muß und vorstoßen wird, ganz einfach abserviert. Die Katholen wollen nur noch den Blick in die Zukunft. Daß aber dort, wo die Vergangenheit nicht WIRKLICH UND TRAGFÄHIG aufgearbeitet wurde keine Zukunft sein kann, daß nichts geregelt ist was nicht gerecht geregelt ist, dies verkennen die Katholen in ihrer Erklärung. Was für ein auch riligiös-katholischer monströser Irrweg! Was für eine Vorstellung von höchster Schädlichkeit, Schändlichkeit und Versündigung gegenüber einer auch  wirklich dauerhaften und tragfähigen Versöhnung und Ausgleich, auch das Nämliche in Bezug auf einer auch wirklich dauerhaften und tragfähigen europäischen Friedensarchitektur. Was für eine Versündigung auch den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen gegenüber, was für eine religiös-katholische Versessen- und Verstiegenheit. Auch was für ein produzierter Schaden gegen die eigenen christlichen Anliegen, wo bei Bewußtwerdung dieser Machinationen einmal dann direkt auch nach der Sinnhaftigkeit des Christlichen gefragt werden wird und gefragt werden muß. Was für eine diabolisch verfehlte erneute Einmischung in zentrale Belange der nationalen Identität der Deutschen, deren Recht auch auf nationaler Selbstbewahrung und Selbstbehauptung. In einer nahezu unerträglichen Art und Weise.

    

Und dieses obige Zitat leitete Merkel in der Rede wie folgt ein: "Die Einigung Europas und die Freundschaft Deutschlands mit seinen Nachbarn finden ihr Stärke darin, dass wir uns unserer Geschichte stellen. Dies bringen die Vorsitzenden der deutschen und polnischen Bischofskonferenzen in ihrer jüngst veröffentlichten Erklärung zum heutigen Jahrestage folgendermaßen auf den Punkt - ich zitiere: ... "(Und es folgt das obige Zitat.) Um Gottes Willen, die Zentralfragen nach der Einigung Europas und der Freundschaft Deutschlands mit seinen Nachbarn sollen sich an den vielfach absurden und rein interessenorientierten Vorstellungen der Katholischen Kirche orientieren? Was für ein verheerender Fehlgriff! Also, "die Einigung Europas und die Freundschaft Deutschlands mit seinen Nachbarn", sicherlich und unwidersprochen eine zentrale Mission der Merkel-Rede, soll von der religiös-katholischen Denkweise getragen sein; die sich hier so undifferenziert präsentiert. Deren einstiges Oberhaupt, der aus Polen stammende Papst Johannes Paul II., noch vor Jahren von der Rückkehr der "westpolnischen Gebiete" gesprochen hat. Dies darf alles irgendwie nicht wahr sein. Einer religiös-katholischen Denkweise, die zur Wiederherstellung der deutschen nationalen Identität, die zur handfesten Wiedergutmachung auch gegenüber unserem deutschen Volk nichts, aber auch gar nichts in der Nachkriegsrepublik beigetragen hat. Es sei denn, den Unionsparteien das Vertriebenen-Stimmviehmißbrauch-Wählerpotential zugetrieben zu haben und weiterhin bei den Bundestagswahlen zuzutreiben. Denn was beinhaltet das obige Zitat: Es soll beim status quo bleiben, handfestes an Wiedergutmachung gegenüber den Massenverbrechen, dem polnischen Vertreibungsholocaust gegenüber den Deutschen, wird ganz einfach "religiös" wegschwadroniert. Und dies äußerst kontraproduktiv. Ich fordere die Nationalpatrioten auf, ihr Verhältnis zum Religiös-Katholischen zu problematisieren. Hinnehmbar ist dies jetzt nicht mehr. Ein ganzen Leben lang habe ich die Katholische Kirche verteidigt, um jetzt zu erfahren, und ich habe oberhalb diese quasi versteckte Drohung zitiert, daß der Einsatz für die Menschenrechte auch der deutschen Heimatvertriebenen, verstärkter nach >Rechtsaußen< (oder wohin?) gedrückt werden soll. (Denn was soll dies anders heißen; zumal wir dies auch bei den Sudetendeutschen von den religiös-katholischen "Ackermännern" erfahren haben; wie oben dargelegt.) Nun, dann werden wir uns demnächst eben verstärkter mit der Sinnhaftigkeit des >Christlichen< auseinander setzen müßen. Gar keine Frage. [Die versteckte Drohung soll hier wiederholt werden. So heißt es in der Bischofserklärung unter Punkt 5: "Auch besteht bei manchen gesellschaftlichen oder politischen Kräften die Versuchung, die in der Geschichte geschlagenen Verletzungen propagandistisch auszubeuten und, gestützt auf einseitige geschichtliche Interpretationen (Richtig, wie die von Johannes Paul II. mit seinen Erklärungen: "Rückkehr der westpolnischen Gebiete"; RJE), Ressentiments zu schüren. Die Kirche wird solcher mangelnden Wahrhaftigkeit (sic!) im Umgang mit der Geschichte auch weiterhin entschieden entgegentreten." - Nun, auch die religiös-katholischen Katholen proben sich in political and historical correctness.]         

 

 

Aber schlimmer noch, auch die Zentralproblematik der deutschen Heimatvertriebenen (die eine Problematik der deutschen Identität schlechthin ist und bleiben wird!), soll von dieser religiös-katholischen Denkweise getragen sein. Merkel führt diesbezüglich direkt nach dem obigen Zitat aus: "Wenn wir in meinem Land bis heute auch an das Schicksal der Deutschen denken, die in Folge des Krieges ihre Heimat verloren haben [also genaueste Signalisierung des status quo - ohne jede handfest Forderung auch für die deutschen Menschenrechte; zudem: eine Lüge, oder gelinder: ein black out, denn die Kanzlerin und die schwarzgewandeten "heiligen" Katholen sollten sich einmal die großen Opferzahlen unschuldiger deutscher Frauen und Kinder ansehen, die nach dem Zweiten Weltkrieg durch Verhungern, Krankheiten oder Gewalttaten in über eintausend polnischen Lagern grausam ihr Leben verloren!RJE], dann tun wir das stets genau in dem von den Bischöfen beschriebenen Sinne. Dann tun wir das in dem Bewusstsein der Verantwortung Deutschlands, die am Anfang von allem stand. Denn tun wir das, ohne irgendetwas an der immer währenden geschichtlichen Verantwortung Deutschlands umschreiben zu wollen. Das wird niemals geschehen. Und in genau diesem Bewußtsein (der religiös-katholischen vollkommen verfehlten Denkungsart; RJE) bin ich heute - 70 Jahre später - hierher nach Danzig gekommen. In diese einst leidgeprüfte, nun aber glanzvoll restaurierte Stadt."  ("... in genau diesem Bewußtsein..."; klarer kann kaum etwas sein.)

 

 

Was hat es mit diesen religiös-katholischen Vorstellungen in Bezug auf Polen auf sich, und zwar nicht das chrtistliche, sondern eher das diabolisch-christliche offenbarend?       

 

Zur  gemeinsamen "Erklärung aus Anlass des 70. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939" durch die deutsche und polnische Bischofkonferenz, Bonn/Warschau am 25. August 2009 (siehe die vollständige Wiedergabe der Erklärung im Anhang Nr. 4): Eine verfehlte Erklärung. Strikt im Merkelschen universellen Nationalmasochismus und Schuldkult stehend und von Merkel auch als "genau" ihrem "Bewußtsein" entsprechend bezeichnet.  Auch hier wird alle Schuld den Deutschen zugeschoben. Und dies kann absolut nicht im Dienst des Christlichen liegen. Alles was ich ausführte gilt auch für diese deutsch-polnische Erklärung. Es kann auch nicht die Aufgabe der deutschen Bischofskonferenz sein, immer fort und fort Nationalmasochsimus und Schuldkult zu betreiben oder direkt und indirekt zu unterstützen. Und es ist eine Unterstützung. (Ja was ist denn die eigentliche Aufgabe der "Gottesmänner", für noch mehr entleerte Kirchen zu sorgen?) Sich derart in die nationalen Interessen, der nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauputng unseres Volkes einzumischen. Für nun wirklich wohlbegründete nationale Interessen! Sie, die Bischofskonferenz, hat die Aufgabe uns eine Vorstellung von Gott zu vermitteln. Sie hat nicht die Aufgabe, völlig und vollkommen verfehlten polnischen chauvinistischen Ansichten und Auffassungen, den Polonozentrismus und den Polonoimperialismus auch noch indirekt zu unterstützen und indirekt zu legitimieren. Was würde wohl Friedrich Nietzsche zu dieser Causa >Erklärung der Bischofskonferenzen< sagen? Und wie beruhige ich mich? "Auch Theologie bleibt letztlich immer nur eine menschlische Erklärungsstruktur für das letzte große Geheimnis des Göttlichen." (Und es bleibt dabei: Ohne Gott zerstört sich der Mensch. Weil es die Frage aller Fragen ist.) Und wenn die religiös-katholischen Katholen nun eine derartige Umwertung der Werte betreiben, wie in der Causa Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen und nationale Identität auch des deutschen Volkes, wie soll man ihnen denn da noch glauben? An dieser Stelle fand Der Unbestechliche (M.R.) den Weg zum supreme etre in einer anderen Art und Weise. Sollte Der Unbestechliche auch in dieser Frage aller Fragen  durchschlagend Recht behalten?    

 

Die deutsche Bischofskonferenz [und leider Gottes sitzt dieser nicht Seine Exzellenz Reinhard Marx, Erzbischof für München und Freising,  vor - so wie es auch dem Vernehmen nach von unserem überaus geschätzten Prof. Dr. Joseph Ratziger, Seine Heiligkeit Papst Benedikt VI., eigentlich vorgesehen war!], die in der Nichtbeachtung der nationalen Inteessen des deutschen Volkes einen vollkommen irrigen Weg betreten hat, weil das unablässige Wegtreten der nationalen Interessen und Würde eines ganzen Volkes letztlich nur zu einer Kirchenspaltung führen kann und führen muß, sollte sich endlich hinstellen und erklären: Die Erklärung des (polnischen) Papstes Johannes Paul II. war nicht ganz stimmig, weil er nicht korrekt von der Rückkehr "der WESTGEBIETE Polens" sprach. Es war Geschichtsklitterung. Dies kann niemals eine Basis für dauerhaften Ausgleich und wirkliche Versöhnung und die Herbeiführung eines unabdingbar notwendigen historischen Ausgleich und Kompromiß zwischen Deutschen und Polen sein. Dies kann historisch nicht aufrechterhalten werden, dies muß zurückgenommen werden. [Und aufgrund dieser Karol Wojtyla-Erklärung saß man ohnehin im Glashaus, und leistete sich dann auch noch die Steinwürfe mit der Bischofserklärung vom 25. August 2009. Hatte dies Frau Merkel gewünscht? Und welcher Teufel mag da wohl geritten haben? - Vgl. auch: Reise und Reden des Papstes Johannes Paul II., München 1980]

 

Die katholische Kirche leistet sich da einen DENKBAR SCHLECHTEN Dienst; einen Bärendienst. Der Krug geht nur solange zu Wasser bis er bricht. Die deutschen Bischöfe (in ihrer Mehrheit) haben sich nun ein weiteres Mal schwer am deutschen Volk versündigt. Dies kann einmal zu unabsehbaren Folgen führen. Sie, die Bischofskonferenz, "gedenkt" auch der Vertriebenen aus Ostdeuschland, sicherlich. Aber nur im folgenlosen Schwadronat. ABER GLEICHZEITIG VERTRITT SIE DEN STATUS QUO. Dies kann nie und nimmer wahrhaft  >christlich< sein. Unrecht aufrechtzuerhalten oder ganz einfach für eine Seite, nämlich die deutsche, aus der Welt zu schwadronieren, kann nicht wahrhaft christlich sein.

 

Den beiden christlichen Unionsparteien, diese ungekrönten Könige der Wanderdünenmitte, ihre politischen Verbrechen in Bezug auf die deutschen Heimatvertriebenen derart abzudecken, und immer wieder, kann nicht wahrhaft >christlich< sein. Dem deutschen Volk nicht aus seinem Leid der endlosen nationalen Demütigung zu helfen, die faktische nationale Neurose durch Kriminalisierung der deutschen Geschichte nicht zu erkennen, kann nicht wahrhaft >christlich< sein. Diesem Leid mit einer kriminalisierten Geschichte leben zu müssen, weil einem Volk seine Geschichte zu kriminalisieren ist geistiger Völkermord, dies kann nicht wahrhaft >christlich< sein. Dies kann nur so sein, daß dies alles sich einmal bitter rechen wird. Bis zu einer Kirchenspaltung hin. Gott will nicht die bleibende und ewige nationale Würdelosigkeit der Deutschen, die ewige Kriminalisierung der deutschen Geschichte, den ewig bleibenden geistigen Genocid am deutschen Volk durch Kriminalisierung der Geschichte, durch die ewige Schuldbesudelung und Schuldkult gegenüber unserem Volk. Dies kann alles nicht wahrhaft und wirklich >christlich< sein. Der Umgang mit den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen (als der zentrale Bezug und das Herzstück der deutschen Identität!) ist eines von mehreren politischen Verbrechen der herrschenden politischen Klasse der deutschen Nachkriegsrepublik, welches (und andere, wie etwa die Errichtung einer Demokratur trotz solider Verfassung, ... etc.pp) noch einmal aufgearbeitet werden wird. So sicher wie das Amen in der Kirche ist.

 

Absolut richtig ist, wenn Prof. Dr. Lothar Bossle feststellt: "Die Unfähigkeit den Glauben zu erneuern ist die größte Gefahr für Europa." Aber wie soll dieser Glaube denn in Europa erneuert werden, wenn das deutsche Volk vorher kaputt gemacht wurde? Falls überhaupt ernsthaft  ein Narr vorhanden ist, der glaubt, ein Volk wie das Deutsche wäre letzlich vollkommen niederzuringen; und dies vermögen nur die Kräfte im Innern. Also muß es heißen: Wie soll die Erneuerung des Glaubens in Europa denn gelingen, wenn unser Volk vorher, in seinem Ringen um die nationale Identität und seine nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, seine nationale Würde, so bitterlich enttäuscht wurde von den religiös-katholischen Katholen? Da muß man sich schon entscheiden.                

 

Die deutsche Bischofskonferenz präsentiert hier alles andere als ein  „lebendiges Engagement für wahrhaftigen Umgang mit der Geschichte“, wie die Erklärung sofort von "Pax Christi" gerühmt, in einer Pressekonferenz zum Besten gegeben wurde. (Siehe unter:  Politikforen.Net – Die Freiheit des Wortes) Genau das Gegenteil ist der Fall. Es ist nur ein bereits jetzt schon totes Engagement für einen unwahrhaftigen Umgang mit der Geschichte. Und dies wird keinen Bestand haben. So sicher wie der Tag auf die Nacht folgt.  

 

Und wie anders ist denn auch die Haltung leider aktuell nur einiger weniger Bischöfe in Deutschland. So der hoch verehrte Bischof, Seine Exzellenz Gerhard Pieschl, Weihbischof in Limburg, der in dem von mir herausgegebenen Werk: Hellmut Diwald - Sein Vermächtnis für Deutschland - Sein Mut zur Geschichte, mit den Beiträgen "Katholische Vertriebenenarbeit nach der Wende" und "In gerechter Liebe zu unserem Volk und Vaterland" vertreten war. Und der in dem von mir herausgegebenen Werk: Die Tschechoslowakei - Das Ende einer Fehlkonstruktion - Die sudetendeutsche Frage bleibt offen, mit dem Beitrag: "Loquor non tacui - Ich rede und habe nicht geschwiegen! Dankansprache anläßlich der Verleihung des europäischen Karlspreises durch die Sudetendeutsche Landsmannschaft Pfingsten 1992" vertreten war.

 

 

 

Was bietet diese deutsch-polnische Bischofserklärung "aus Anlass des 70. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939" an konkreten Aussagen? Eine Blütenlese: Dies sei ein "Angriff auf Polen" gewesen, und so sei "der Zweite Weltkrieg" entstanden. (Korrekturen zu diesen Behauptungen siehe oberhalb im Beitrag.) Ein Angriff. Keine NOTWEHR. Und aus einem deutsch-polnischen Grenzkrieg wird ein Weltkrieg. Keine Beachtung der englischen und französichen Kriegserklärung AN Deutschland, und etwa nicht umgekehrt. Und dann war es zunächst ein europäischer Krieg, immer noch kein Weltkrieg. Dieser Akt kam später. Eine Schuld der Gegenseite gibt es einfach nicht. Nun, es war sicherlich kein Angriff der NATO in der Causa Kosovo, weil es auch dort um eine Verhinderung eines Genocid ging. Und im 3. Satz, nach der deutschen Schuldanklage, stellen die deutschen und polnischen Bischöfe sofort etwas von der Vertreibung fest. Nach einer langen Kette der Aufzählung der Folgen des 1. 9. 1939, wo der Schuldkult voll zur Geltung kommt, folgt dann die mikrige Bemerkung: "... oder den Verlust der Heimat." Das schwarze deutsch-polnische Katholen-Gulasch ist angerichtet, Koch und Kellner sind herbeigeeilt, die "christliche Wahrheit" wird unterbreitet. Die polnische Vertreibungsholocaust an den Deutschen, folglich auch die heutige anhaltende Raubsicherungspolitik des Vertreiberstaates, soll unmittelbar mit dem 1. 1. 1939 gesehen werden. Was allein schon in der moralischen faktischen Hinnahme ein schieres Unding ist! Eine unerträgliche historische Klitterung und Schmalspurbewertung, in jeder Hinsicht, letztlich unverantwortbar und unhaltbar. Wahrhaft >christlich< in keinem Falle! Diabolisch-unchristlich. Und dann spricht man von "Redlichkeit in der Auseinandersetzung mit den Schrecken der Vergangenheit", und bietet nur lauter Unredlichkeiten: Die allein nur deutsche Anklage, Nationalmasochismus und Schuldkult von A bis Z. Keine größere historische Perspektive, keine unabdingbar notwendige HISTORISIERUNG, keinen Standpunkt der unabdingbar höheren Bewertung. (Nach dieser Methode könnten wir auch einmal die kirchliche Geschichte darbieten, und wir würden bei Karlheinz Deschner landen. Wie würde dies fürwahr die schwarzen religiös-katholischen  Geschichtsphilosophen wohlfeil erfreuen.)

 

 

Im ersten Absatz (1) spricht man davon, "Worte der Reue und der Vergebung auszusprechen und ein neues Kapitel in der Geschichte unserer Völker aufzuschlagen", und dies, was daraus resultiert, allein zu Lasten der Deutschen - denn wo ist die auch handfeste Wiedergutmachung für die Deutschen? Wo ist die handfeste Entschuldigung der Polen für den völkerrechtlich unverjährbaren Vertreibungsholocaust, dessen schier unglaubliche Dimension oberhalb dargelegt wurde? Und haben die Deutschen nicht handfest Wiedergutmachung durch Dutzende von Millardenzahlungen an Polen geleistet? Obwohl Polen Nutznießer der geraubten Territorien war? Die Erklärung der Bischöfe: Allein unchristlich, unpolitisch und kontraproduktiv zu Lasten der Deutschen durch Zementierung des status quo. Eine eiskalte Umwertung der Werte. (Man lernt Nietzsche immer besser und besser zu verstehen!) Dies kann kein Ausgangspunkt für einen >christlichen< Friede sein; für eine wirklich auch dauerhafte und tragfähige Versöhnung. Wo er doch nur Verzicht und Erfüllung, Hinnahme und Duldung von der einen Seite, der deutschen, verlangt. Dies kann keine wirklich christliche Positionierung sein, die man teilen kann. Im Abschnitt (1) lautet der letzte Satz: "Wir wissen: Der Friede hängt auch von jedem Einzelnen ab: von unserem Willen, unserer Haltung, von unserem Wort und unserer Geste, von der Fähigkeit zum Bekennen von Schuld und zum Verzeihen - und schließlich auch davon, dass wir in die Zukunft zu blicken vermögen, um der Vergangenheit nicht unentrinnbar verhaftet zu bleiben." RICHTIG: "Der Friede hängt auch ... von  unserem Willen, unserer Haltung, von unserem Wort und unserer Geste" ab. Und was die deutsch-polnische Bischofserklärung bietet offenbart diesen "Willen", diese "Haltung", dieses "Wort und Geste". Diesen letztlichen Unfrieden; auch wenn man es nicht beabsichtigt. Aber nur nicht im Interesse eines wirklich auch dauerhaften Friedens, einer wirklich auch dauerhaften Aussöhnung: weil wegen unerträglicher Einseitigkeit, der unablässigen Zementierung des status quo, also einer monströsen Ungerechtigkeit, wie sie die Weltgeschichte noch nicht gesehen hat: Kein Fetzen einer Andeutung, daß das Massenverbrechen, der völkerrechtlich unverjährbare Verteibungsholocaust, SELBSTVERSTÄNDLICH AUCH DER HANDFEST WIEDERGUTMACHUNG BEADARF. Ein christlich nicht erkannter Friede, folglich die Aufrechterhaltung eines Unfriedens. Kurzsichtig bis zum Exzeß: nicht wahrhaft >christlich< sondern unchristlich, kontrapoduktiv, unpolitisch. Für eine Aufarbeitung des Großen und Ganzen, welche wirklich zum Frieden führt, keinerlei Sensibilität offenbarend. Man, die Herren Bischöfe, glauben den deutschen Katholiken ganz einfach straflos trotzen zu können; dem deutschen Volk dies ganz einfach zumuten zu können. Wenn man sich da mal nicht irrt und auf dem Holzweg ist. Wir sprachen oberhalb davon.

 

 

Und im zweiten Abschnitt, unter der Überschrift "Erinnerung und Gedenken", heißt es: "Es war kein Krieg wie viele andere. Das nationalsozialistische Deutschland entfesselte in Europa einen Krieg, in dem die fundamentalen Menschenrechte offen verneint und alle moralischen Prinzipien über Bord geworfen wurden." Nun, die deutschen Bischöfe unterliegen einem der Würde des deutschen Volkes permanent Hohn sprechenden Nationalmasochismus und Schuldkult. Anklage folgt auf Anklage. Ohne jede >christliche< Differenzierung, außerhalb der Schaumschlägerei und Augenauswischerei. Faktisch wird an keiner Stelle sich für handfeste Wiedergutmachung eingesetzt; es soll  alles so bleiben wie es ist. Auf dem totalen Unrechtszustand soll nur noch "die Zukunft" aufgebaut werden. Die Frage, daß das Unrecht nur durch einen deutsch-polnischen Kompromiß und historischen Ausgleich überhaupt erst aus der Welt geschaffen werden kann, dies stellt sich den Katholen überhaupt nicht. Bis sich auch für uns die Frage der Sympathie für die Katholen nicht mehr stellt. Gar keine Frage. Denn eine solche Umwertung der Werte kann nicht hingenommen werden. 

 

 

In Abschnitt (3), noch bevor man dann in einigen wenigen Sätzen zu den Vertreibungen an Deutschen kommt, und dies nur in der Mitte des Textes und in wenigen Sätzen, heißt es, auch raffiniert um das Folgende dann schon von hier aus wieder zu minimalisieren, das Unverstehbare und Nichthinnehmbare Katholen-gemäß verstehbar und hinnehmbar zu machen: "Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges traf unsere beiden Länder ein unterschiedliches Los. Polen geriet im Zuge der Entscheidung der Siegermächte in die Einflußzone der Sowjetunion, was von der polischen Gesellschaft als neue Besatzung aufgefasst wurde - mit neuen Leid, neuen Opfern, Vertreibungen und Umsiedlungen. Bis zu Beginn der 1990er Jahre folgte ein Leben in einem System der Unfreiheit und der Isolation." [Dies auch von Merkel so in voller Diktion übernommen! - Man vergleiche oberhalb ihre Rede und im Anhang die Bischofserklärung. - Warum hat sich Merkel eigentlich nicht gleich durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofkonferenz am 1. 9. 2009 in Danzig vertreten lassen? - Deshalb nochmals? Wurde die Bischofserklärung von Frau Merkel angefordert?]

 

Die Passage zu den deutschen Heimatvertriebenen lauten dann im Anschluß, und dies wiederum mit dem 1. 9. 1939 in unabdingbarem Zusammenhang gebracht: "Zu den großen Verlierern des Hitlerschen Angriffskrieges gehören auch jene Menschen, die ihr Heim und Erbe (sic!) verloren haben. Zuerst waren es Polen, die nicht nur Opfer des Krieges wurden, sondern auch von Zwangsdeportationen durch die Armeen Hitlers und Stalins. Als Ergebnis der expansiven sowjetischen Neuodnungspläne für den mitteleuropäischen Raum und von Entscheidungen der Siegermächte erlitten am Ende des Krieges und in der Folgezeit dann viele Deutsche das Schicksal von Flucht und Vertreibung."

 

In den wenigen Sätzen oberhalb stapeln sich die "präzisen" historischen und auch völlig ungeschminkten Bischofskonferez-"Kenntnisse". So reflektierte Polen schon auf die deutschen Ostgebiete vor 1939. (Nachdem es schon 1919 den sogenannten "polnischen Koridor"  durch das Versailler Diktat zugeschanzt bekam; also Westpreußen und Danzig. Beides zu 96 Prozent rein deutsche Gebiete!! Schon zu Deutschland gehörend als noch viele Jahrhunderte verstreichen mußten als erst Amerika entdeckt wurde.) Reflexion auf die Linie Stetin-Triest. Und wollten schon 1933 zusammen mit den Franzosen bis Berlin marschieren; was nicht zustande kam, weil Paris nicht wollte. Der Polonoimperialismus ist weiter oberhalb dargelegt worden unter der Überschrift: Der polnische Imperialismus. Weiterhin: Die West-Siegermächte haben die Massenaustreibungen, den Vertreibungsholocaust nicht angeordnet, sie haben nur auf die bereits vollzogenen Tatsachen und die im Begriff sich befindenen Massenaustreibungstatsachen (was im übrigen auch auf den Tschechoimperialismus gegenüber den Sudetendeutschen zutrifft)  reagieren müssen. Um wenigsten zu einer "Aussiedlung" in menschlichen Formen anhalten zu können. Wie es hieß: »in humaner Weise«. Und Winston Churchill verurteilte zu dieser Zeit zutiefst die Tatsache, daß die bolschewistischen Truppen die deutschen Ostgebiete den Polen überließen. Etc.pp - Und vieles wäre noch zu diesen wenigen Geschichtsphilosophie-Katholen-Sätzen der selbstverständlichen "historischen Redlichkeit" und "Objektivität" anzumerken. Zumindest wird Karol Wojtylas "polnische WESTGEBIETE"- Chuzpe nicht offen vertreten.

 

Wie ein seriöser Wissenschaftler, der sogar an der >Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa<, herausgegeben vom Bundesministerium für Vertrieben, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte,  mitwirkte, nämlich Prof. Dr. Werner Frauendienst, Mannheim, die tatsächlichen Gegebenheiten wie aus Dantes Infoerno beschreibt, dies sei im folgenen Zitat offenbart: "Wie die Hyänen sind Polen hinter den Russen hergezogen und haben sich ihre Opfer geholt. Männer, Frauen und Kinder, die in Gefängnisse und Lager verschleppt, dort zu Tode gequält und umgebracht wurden, um Raum für Polen zu schaffen, die nicht in einem menschenleeren Raum kamen, sondern der erst menschenleer gemacht wurde." Quelle: Rolf-Josef Eibicht/Anne Hipp: Der Vertreibungs-Holocaust - Die Geschichte eines Jarhrtausend-Verbrechens, DS.Verlag 2001, 1. und 2. Auflage; Anfang September 2009 im Faktum Verlag in der dritten Auflage erschienen.  - Und wie heißt es oberhalb im Gegensatz zu Prof. Dr. Werner Frauendienst in der Bischofserklärung, und dies sollte man genau gewichten, und auch in Kombination mit meinen obigen Ausführungen sich noch einmal die Aussagen der Bischofskonferenzen auf der Zunge zergehen lassen, die lauten: "Als Ergebnis der expansiven sowjetischen Neuodnungspläne für den mitteleuropäischen Raum und von Entscheidungen der Siegermächte erlitten am Ende des Krieges und in der Folgezeit dann viele Deutsche das Schicksal von Flucht und Vertreibung." Es ist selbstredend, bändesprechend, jeder weitere Kommentar erübrigt sich.

 

Der "Heilige Geist" muß sämliche Bischofskonferenz-Teilnehmer vollkommen im Stich gelassen haben. Was ja zuweilen vorkommen kann, und manchmal sagt man: macht nichts, Schwamm drüber. Aber in diesem Falle sicherlich nicht.]

 

Und es ist, in der Bischofserklärung, von "vielen Deutschen" die Rede, und die religiös-katholische Formation weiß ganz genau, daß es weit über 12 Millionen Massenausgetriebene allein aus den polnisch besetzten Ostgebieten waren; und die schwarzgewandeten religiös-katholischen Katholen wissen ganz genau, daß es mindestens 1,5 Millionen Tote, Getötete, dabei gab. [Siehe oberhalb die Angaben des seriösen und unbestechlichen  Univ.-Prof. Dr. Gunnar Heinsohn; ein Völkermord-Wissenschaftspapst mit internationalem Rang und Renommee sowie auch bei der UN.] 

 

Ehrenhafte polnische Stellen, wie oberhalb angegeben das "Polskaweb News - Top Meldungen aus Polen und der Welt", vom 1. 9. 2009, sprechen sogar, was der Wahrheit entspricht, von "bis zu 2 Millionen" Vertreibungsopfern. Wie auch die deutschen amtlichen Untersuchungen schon in den 50er Jahren von 2,1 Millionen Vertreibungsopfer bezüglich der deutschen Ostgebiete gesprochen haben. [Vgl. Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte (Hrsg.): Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa, 8 Bde., Bd. 1, Die Verteibung der Deutschen aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße, Bonn 1953. Nachdruck Deutscher Tachenbuch Verlag, München 1984; Gunnar Heinsohns >Lexikon des Völkermordes< wurde bereits oberhalb angegeben.]  

 

 

Und es ist vom "Schicksal von Flucht und Vertreibung" die Rede, und die religiös-katholische deutsche Bischofs-Formation weiß ganz genau, daß dabei mindestens 1,5 Millionen Deutsche bei der Vertreibung getötet wurden. So sieht das >christliche< Gewissen aus! [Weil, wo ist denn ansonsten der wirkliche und tatsächliche handfeste Einsatz für die Wiedergutmachung, und dies kann nur ein handfester deutsch-polnischer historischer Kompromiß sein, wir sprachen oben davon, außerhalb des wohlfeilen Schwadronats?]  Die Umwertung der Werte!    

 

Dies ist die Abhandlung und Antwort der religiös-katholischen deutschen Bischofsformation, die Abhandlung und Antwort auf den  Verteibungsholcaust (ein unabdingbar notwendiger Terminus der Historien-Wahrheitsergänzung) an unserem deutschen Volk, wo es auch um die deutsche Identität geht, um auch deutsche nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, dies ist die religiös-katholische "Erkenntnis" des Polonoimperialismus, dies ist  die religiös-katholische Antwort auf eines der größten politischen Verbrechen der Nachkriegszeit durch die herrschnde politische Demokratur-Klasse, dies ist die religiös-katholische Antwort auf die millionenfache Verletzung der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen bis auf den heutigen Tag. Dies ist die reiligiös-katholische Option für die Hinnahme des Status quo. Dies ist die religiös-katholische Haltung, zwar um der Wiedergutmachung der im deutschen Namen begangenen Verbrechen zu wissen und am Schuldkult kräftig teilzunehmen, aber vom polnischen Imperialismus keinerlei Wiedergutmachung zu erwarten und zu fordern. Hier eiskalt auf den status quo zu setzen. Dies ist in meinen Augen diabolisch-christlich, kann keiner wirklichen christlichen Humanität entspringen. Möge der Gott uns Zeiten geben, wo dies einmal in der ganzen diabolischen Verwerflichkeit von unserem Volk (nach der dunkelen Nacht der Demokratur) genau so erkannt und durchschaut werden wird. Und verworfen wird. Am besten in einen diabolischen Schlund der Hölle. Dies kann nicht >christlich< sein! Weil der Friede nur aus einer auch wirklichen und tragfähigen deutsch-polnischen Versöhnung entstehen könnte, nur aus einem wirklich auch dauerhaften und tragfähigen deutsch-polnischen historischen Kompromiß. Konkret: Auch der handfesten Rückgabe von Territorien! Von dem, was heute noch in polnischem Staatsbesitz ist und keinem Polen direkt gehört. In gemeinsamen Interesse von Polen und Deutschen. Im Interesse einer auch wirklich tragfähigen Friedensarchitektur in Europa. Die religiös-katholische Formation hat sich mit dieser deutsch-polnischen Bischofserklärung erneut am deutschen Volk schwer versündigt. Gar keine Frage.

 

Daß die Katholische Kirche die Aufrechterhaltung des staus quo vertritt, entgegen dem unabdingbaren Erfordernis auch für die millionenfache Menschenrechtsverletzung an den Deutschen einen klarer Blick zu haben und auch daraus handfeste Wiedergutmachung als unabdingbar zu erkennen, ist ganz und gar offenbar. Statt dessen wird nur Wortgeklingel oder Schwadronat geboten. Wie: "Wir vergeben und bitten und Vergebung." Oder: "Nur die Wahrheit kann uns frei machen, die Wahrheit, die nichts hinzufügt und nichts weglässt, die nichts verschweigt und nichts aufrechnet (vgl. Joh 8,32).

 

"Aufrechnen"? - Völlig falsch und völlig deplaziert in diesem Zusammenhang, erneut bändesprechend und die Philosophie  entlarvend. Nach religiös-katholischer Philosophie haben die einen aufgerechnet und höllisch abgerechnet, und dies vollkommen Wehrlosen gegenüber, und die anderen sollen mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen, sich ihre nationale Identität bis zum Skt. Nimmerleinstag  zertrümmern lassen, sie am Boden zertrümmert liegen lasse. Und sich als Ersatz zum religiös-katholischen Schadronat flüchten. In die reine Erbauung. Was für eine verrückte Welt! [Der Unbestechliche (M.R.) nach J. J. Rousseau: "L´homme est ne libre, et partout il est dans les fers." - Der Mensch ist frei geboren, und liegt (doch) überall in Ketten. - Oder Albert Camus: "Wir warten, und ich warte darauf, daß sich die Menschen vereinigen, die keine Hunde sein wollen und die entschlossen sind, den Preis zu zahlen, den es kostet, damit der Mensch mehr ist als der Hund."]

 

Nun, die Umwertung der Werte! Und villeicht liegt alles, kulminiert sich alles in Zukunft in der Auseinandersetzung um die religiöse Frage. (Ich komme gleich unterhalb, nach drei Absätzen, gebührend darauf zurück.)

 

Und der ganze folgende Text der deutsch-polnischen Bischofserklärung  ist wie zuvor, ein einziger Appell den satus quo des Unrechts aufrecht zu erhalten. Ein einziger Appel wie der Gang in einen Gottesdienst! Ein monströs oder gravierend falscher Weg. Und weiter bedeutet dies nichts, bis auf die schicksalsträchtige Augenöffnung zum Gang zum Grundsätzlichen, vielleicht die Unabdingbarkeit der Auseinandersetzung mit der prinzipiel religiösen Frage in diesem unserem Lande, und mit denen, die auf die nationale Existenzerhaltung unseres Volkes einen verderblichen Einfluß nehmen. Der Beginn erst damit. So heißt es in Abschnitt (4): "Alle denen die Atmosphäre gutnachbarlicher Beziehungen im europäischen Haus ein Anliegen ist, laden wir ein, sich intensiv am Aufbau der gemeinsamen Zukunft zu beteiligen und nicht selektiv in die Vergangenheit zurückzukehren. Gemeinsam müßen wir in die Zukunft blicken, auf die wir zugehen möchten, ohne die geschichtliche Wahrheit in all ihren Aspekten zu vergessen noch zu gering zu achten." (Auch so von Merkel, hier im unterstrichenen Teil, in ihrer Danziger Rede expressis verbis übernommen!) Nein, die religiös-katholische Formation in Deutschland glaubt allen Ernstes an einen Neuanfang durch a) die Zementierung des status quo und b) durch geschichtliche UNWAHRHEIT und den falschen Umgang mit der historischen Wahrheit, einem Umgang der letztlich nur Unfrieden hervorbringen kann. Im status quo wird das Heil gesehen: der dumme Deutsche soll alles, aber auch restlos alles bezahlen und endlos bluten. Er soll der ewige looser sein und bleiben. Ein wahrlich monströser Irrweg der nicht in den Frieden sondern in den Unfrieden führt. (Und die vielfachen Argumentationen dazu wurden auch weiter oben dargelegt.) Wir wollen keine Selbstbefriedigung mehr, kein Schwadronat, wenn es um die Existenzabsicherung und die handfeste Umsetzung auch der Menschenrechte für unser deutsches Volk geht. Wir wollen das Unsere, das WirSelbst, nicht immer nur im Reich der Ideen suchen müßen! Ein Friede ist jedoch ohne Wahrheit und auch die unabdingbar notwendigen Schlußfolgerungen daraus nicht zu erreichen. Ich setze einen Wert (und wir werden in Zukunft Werte setzen müßen, Werte setzt man!) und behaupte: Die linksliberale deutsche religiös-katholische Formation  bietet für unser Volk keine befreiende und erlösende historische Wahrheit, sie biete historische Unwahrheit und Schuldkult. Nur Schwadronat. Daraus kann kein dauerhafter Friede entstehen. Für niemanden nicht! Letztlich nur eine Kirchenspaltung.      

 

 

In Punkt (6) ruft dann die gemeinsame deutsch-polnische Bischofserklärung dazu auf, "mit allen solidarisch zu sein, deren Menschenrechte nicht respektiert werden." Nun, die deutsche Bischofskonferenz ist ganz klar nicht bereit, und da lassen wir uns auch kein Schwadronat-X für ein Schwadronat-U vormachen, auch die handfeste Durchsetzung der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen (und alles was damit zusammenhängt - die Erklärung macht es offenbar!) zu respektieren: auch in der handfesten Durchsetzung zu respektieren. Denn wo ist die handfeste Realisation der Menschenrechte auch der Deutschen? Im Schadronat tief unten verborgen? Und wie soll man das ohne Spezial-Kompaß je finden? Und es heißt weiter: "Als versöhnte Menschen (und wen würde man da als unversöhnte Menschen bezeichnen wollen?; RJE), die ständig auf dem Weg der Versöhnung fortschreiten (auch der Kampf um die nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung schläft nicht!; RJE), wollen wir der Welt auf diese Weise Zeugnis geben von einer neuen Kultur des Friedens, der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der Liebe."

 

Sicherlich: Eine "neue Kultur" der Umwertung der Werte! Nochmals zum unverhandelbaren Herzstück: Die Frage der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen hat einen unabdingbar überhöhten Stellenwert, der unverzichtbar ist, bekommen: als unabdingbare Antwort auf den Schuldkult bekommen. Mit dieser Frage ist die nationale Identität, die nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung des deutschen Volkes, die Rückgewinnung der nationalen Identität, ehern und unterennbar verbunden. Und wir Nationalpatrioten, meine Freunde vom nationalen Widerstand, kämpfen dies aus! Komme, was da wolle.             

        

Der Rückgriff auf die gemeinsame Erklärung der deutsch-polnischen Bischofkonferenz ist geschmacklos. Und Dr. Angela Merkel hat mich da sehr enttäuscht! Alleine schon geschmacklos auf Grund der seinerzeitigen Haltung des (polnischen) Papstes Johannes Paul II, der seinerzeit mehrfach öffentlich seine Freude über die Rückkehr der "WESTPOLNISCHEN GEBIETE" zum Ausdruck brachte. Umwertung der Werte!

 

 

 

Und vielleicht ist doch in Zukunft schwerpunktmäßig und primär alles eine Auseinandersetzung mit der religiösen Frage. Der Zwang zur endlichen Auseinandersetzung mit den religiösen Befindlichkeiten. Vielleicht in einer besseren Art und Weise. Und wie die religiös-katholische Formation in Deutschland uns diese religiösen Befindlichkeiten nahezubringen glaubt. Ein Kampf gegen die Umwertung der Werte! Und Friedrich Nietzsches Position war: "Wir werden einmal bitter dafür bluten (oder bezahlen) müssen, 2000 Jahre lang Christen gewesen zu sein!"

 

Der Katholischen Kirche in Deutschland, deren Verteidiger ich immer war, wäre zu bitten, auch das Letzte im Kampf um die Frage aller Fragen, die  Gottesfrage zu geben - weil ohne Gott zerstört sich der Mensch! - weil, wie Voltaire treffend darauf hinwies [und bis heute unerreicht besser noch tat es natürlich und selbstverständlich Der Unbestechliche (M. R.); der  dann auch danach handelte, mit dem Dekret zum >Fest des supreme etre< , dem >Fest Des Höchsten Wesens<, am 8. Juni 1794 in Paris]: "Der Atheismus und der (politische) Fanatismus sind zwei Ungeheuer, die eine Gesellschaft verschlingen und zerreißen können!"

 

Und Nietzsche weiterhin: "Daß die starken Rassen des nördlichen Europa den christlichen Gott nicht von sich gestoßen haben, macht ihrer religiösen Begabung wahrlich keine Ehre, um nicht vom Geschmacke zu reden. Mit einer solchen krankhaften und altersschwachen Ausgeburt der Entartung hätten sie fertig werden müssen. Aber es liegt ein Fluch dafür auf ihnen, daß sie nicht mit ihm fertig geworden sind: sie haben die Krankheit, das Altern, den Widerspruch in alle ihre Instinkte aufgenommen, - sie haben seitdem keinen Gott mehr geschaffen! Zwei Jahrtausende beinahe und nicht ein einziger neuer Gott! Sondern immer noch wie zu Recht bestehend, wie ein Letztes und Höchstes der gottbildenden Kraft, des creator spiritus (des Schöpfergeistes; RJE) im Menschen, dieser erbarmungswürdige Gott des Christlichen Monotono-Theismus! Dies verstiegene Verfalls-Gebilde aus Null, Begriff und Widerspruch, in dem alle Entartungs-Instinkte, alle Feigheiten und Müdigkeiten der Seele ihre Genugtuung haben!"

[Quelle: Friedrich Nietzsche, Der Antichrist, Versuch einer Kritik des Christentums (der Untertitel kam nicht von Nietzsche, sein von ihm vorgesehener Untertitel lautete: >>Fluch auf das Christentum<<), 1895, hier die Ausgabe des Area-Verlages Erftstadt 2007, Seite 34/35]  

 

Und Nietzsche schreibt weiterhin im genannten Werk Seite 52: "Wir würden diesen schachvollsten Akt der Geschichts-Fälschung viel schmerzhafter empfinden, wenn uns nicht die kirchliche Geschichts-Interpretation von Jahrtausenden fast stumpf für die Forderungen der Rechtschaffenheit in historicis gemacht hätte." Dem ist auf die hier abgehandelte Causa übertragen natürlich nichts mehr hinzuzufügen!

 

Denn Nietzsche wollte nicht, daß "ein Volk zugrunde geht, wenn es den Glauben an Zukunft, seine Hoffnung auf Freiheit endgültig schwinden fühlt; wenn ihm die Unterwerfung als erste Nützlichkeit, die Tugenden der Unterworfenen als Erhaltunsbegingungen ins Bewußtseins treten, dann muß sich auch sein Gott verändern." (S. 30) Nein, wir sollten auch nicht religiös-katholisch verbrämt zu einem Volk von "armseligen Duckern und Muckern" verkommen. Diese Ordnung wollen wir nicht! Es war Nietzsche der schrieb, daß dieser Jesus Christus "zum Widerspruch gegen die herrschende Ordnung aufrief" - nur ein solches Christentum scheint uns wert. Nicht eines, daß uns auch die Realisierung der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen abschwatzen möchte! Im Schwadronat. Und somit unser unabdingbares Recht auf nationale Identität, nationale Selbstbewahrung und nationale Selbstbehauptung, dieses WirSelbst, abschwatzen möchte.  Wir wollen nicht, so Nietzsche, daß "die Unfähigkeit zum Widersand Moral" wird. (S. 61) Dann wollen wir noch lieber "der >>heiligen Lüge<< noch mehr als jeder anderen Lüge den Krieg erklären" (S. 76)  Sollte denn, wenn das religiös-katholische in Deutschland (von dem Evangelischen gar nicht zu reden) in unserem Lande nicht mehr der nationalen Identität, der nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung unseres Volkes zur Seite steht, es ganz einfach in der unablässigen Selbstanklage und Nationalmasochismus "zugrunde gehen läßt" (Martin Walser), auch in der Kriminalisierung der Geschichte, das Nietzsche Wort Wahrheit werden: "Wen verneint denn das Christentum? Was heißt es >>Welt<<? Daß man Soldat, daß man Richter, daß man Patriot ist, daß man sich wehrt, daß man auf seine Ehre hält, daß man seinen Vorteil will, daß man stolz ist ... Jede Praktik jedes Augenblicks, jeder Instinkt, jede zur Tat werdende Wertschätzung ist heute antichristlich: Was für eine Mißgeburt von Falschheit muß der moderne Mensch sein, daß er sich trotzdem nicht schämt, Christ noch zu heißen!" (S. 81) Die Katholische Kirche hat sich als deutsche Katholische Kirche, als Katholische Kirche in Deutschland auch in den zentralsten Fragen an die Seite der leidenden Deutschen, des deutschen Volkes zu stellen!

 

Sollte denn eine Kirchenspaltung in Deutschland die letzte Rettung sein? Die Katholische Kirche in Deutschland hat sich verdammt und zugenäht auch für die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen: für die auch handfeste Umsetzung derselben, zu interessieren. Nicht für das Gegenteil im Schwadronat. In der Art, daß auch etwas dabei heraus kommt. Nicht nur pseudohumanes und letztlich auf allen Ebenen kontraproduktives Schwadronat ohne jedes wirkliche tiefere innere Humanum, und faktisch allein im Interesse der Vertreibernationen oder Landräuber und ihrer bis auf den heutigen Tag anhaltenden Raubsicherungspolitik. (Wir Deutschen strecken die Hand aus, schon seit der Charta der Deutschen Heimatvertriebenen, in der einzigen dann auch natürlich unverzichtbaren Realisierungs-Möglichkeit die es gibt: für einen historischen Ausgleich und Kompromiß; handfest natürlich! Alles andere ist Illusion und Fata Morgana.) Und diese Frage der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen ist das unabdingbare und unverzichtbare HERZSTÜCK der zu erringenden deutschen Identität! Die zentrale Frage vor allem aus innenpolitischen Gründen, weil das Zerstörungswerk der überwiegend auch atheistischen Linken seit der 68er alles zersetzenden Kulturrevolution bis auf den heutigen Tag, und danch sieht unsere Republik ja auch aus (siehe oberhalb und im Anhang), letztlich nicht dominieren darf. Komme, was da wolle!

 

Und wenn die Katholische Kirche glaubt, den politischen Verrücktheiten der Linken näher zu stehen als den jahrhundertelang überkommenen und brauchbaren Traditionen, Werten, Normen und (preußischen) Tugenden, der Glaube an einen Gott, und den diese Werte auch vertretenden deutschen internalisiert demokratischen und seriösen sowie authentischen Nationalpatrioten, sie nur dem Zeitgeist hinterherläuft und sich jetzt auch schon kräfig in Sachen political and hostorical correctness probt, dann werden wir daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Der Atheismus und die Linke, die unser Unglück ist, sollte unser gemeinsamer größerer Gegner sein! Gar keine Frage. Und nicht, blind wie ein Maulwurf, im Interesse einer "überfütterten Gans" (Winston Churchill treffend), die Gemeinsamkeit im Kampf um das höherwertige Große und Ganze einfach aufs Spiel gesetzt werden. Weil die "überfütterte Gans" ist im Unrecht, und mehr als alle glauben (1919, 1919-1.9.1939, 1945), und nicht das unzerstörbare Ringen auch um die Menschenrechte für das deutsche Volk, dessen historischer Wahrheit und nicht ewiger Selbstanklage, Nationalmasochismus, Schuldkult und Kriminalisierung der Geschichte, wo daran dieses Volk nur "zugrunde gehen kann" (Martin Walser). 

 

 

 

 

Und wie der heutigen Merkel schon 1985 durch Strauß ins Stammbuch geschrieben, stellte er in der zitierten Rede aus dem Jahre 1985 weiterhin fest: "Diese fanatische Übersteigerung des Nationalgefühls bis zur Vergötzung der Nation und der Rasse war ebenso verhängnisvoll, wie heute die totale Aufgabe unserer nationalen Identität sich als zerstörerisch erweisen würde" und wird. Auch hier bei Strauß eine unabdingbar notwendige politisch-historische Differenzierung, wo hingegen sich die nicht vorhandene politisch-historische Differenzierung und sachliche Verantwortbarkeit bei Dr. Angela Merkel im Grunde als eine unverantwortliche, unpolitische und kontraproduktive Gedankenwelt auf allen tragenden Ebenen, der innenpolitischen, der nachbarschaftlichen und der europapolitischen,   entpuppt, in Bezug auf die nationale Frage. Ohne jede tiefere Verantwortung auch vor dem eigenen Volk und Vaterland! Man kann eben als gelernte Physikerin nicht mit dem Holzhammer politisch-historisch philosophieren. Sie sollte in historischen Fragen mehr die Tassen im Schrank lassen, nicht so rasend in der nationalen Frage  übers Ziel hinausschießen, und mit deutschem Anstand und Ehrgefühl vorgehen; ganz einfach auch mit einer tieferen historischen Verantwortung gegenüber Volk und Vaterland. (Weil die Massenausgetriebenen sind doch auch Menschen, oder nicht? Haben alle ein Gefühl für Recht und Gerechtigkeit - und sitzen heute auf ihrem verheerend verletzten Rechtsgefühl, oder nicht?)  Weil schon viele Generationen vor uns schufen und wirkten und sich abrackerten, nur damit wir leben können. Dies erfordert immer auch Demut vor der eigenen Geschichte, Traditionen, Werte, Normen und preußische Tugenden zu beachten. Nicht nur zu beachten, sondern auch danach zu handeln! Weil an den Taten nur gemessen werden kann. Eine unablässige Selbstanklage und ein historisches immer unverdrossen weit übers Ziel hinausschießen, mit permanenter Hutmaßbandverzogenheit, schließt sich dabei vollkommen aus.

        

Und wie differenziert auch im weiteren. Nämlich Strauß weist darauf hin, daß es die "beiden Westmächte" waren, die "am 3. September 1939 dem Deutschen Reich den Krieg" erklärten. Und dann folgt ein Redeabschnitt, der in der von der Bayerischen Staatskanzlei in  Druckform verbreiteten Rede mit "Molotow in Berlin" überschrieben wird und den Willen des seinerzeitigen Reichkanzlers bezüglich der unerbittlichen Lebensraumeroberung doch sehr stark in Frage stellt. Also auch hier die Tassen im Schrank lässt. Geschichte nicht als die Vereinbarung von Lügen präsentiert. Strauß stellt treffend fest:

 

"Im November 1940 kam der sowjetische Außenminister Molotow nach Berlin und Hitler unterbreitete ihm den Plan eines `Viermächtepaktes´ zwischen Deutschland, Japan, Italien und der Sowjetunion. Er versuchte, die Interessen der Sowjetunion nach Süden, zum Indischen Ozean und Persien zu lenken. Molotow aber forderte die Ausdehnung der russischen Einflußsphären in Osteuropa. Niemand weiß, welchen Fortgang der Krieg genommen hätte, wäre Hitler auf die russischen Forderungen ganz oder teilweise eingegangen. Finnland und Bulgarien der russischen Einflußsphäre zu überlassen, die deutsche Garantie für Rumänien aufzuheben und mit russischen Stützpunkten an den türkischen Meerengen einverstanden zu sein - das Ganze als Preis für den Eintritt der Sowjetunion in den Dreierpakt Deutschland, Japan, Italien mit Erweiterung zum Viererpakt."

 

Der seinerzeitige Reichskanzler hätte diesen Viererpakt gerne gehabt, mit Rußland als Bündnisgenossen. Er wollte das Verhältnis zu Moskau im Sinne einer umfassenden Kontinental-Allianz ausbauen. Vergeblich warb er in diesem Sinne zuvor auch um Paris und Madrid schreibt Hellmut Diwald ergänzend. Also wie schwach und windig die Behauptungen, von Anfang an sei ein Lebenraumeroberungskrieg im Osten geplant gewesen. Am 12. Oktober 1940 wurde Molotow durch Hitler nach Berlin eingeladen; dieser führte dann am 12. und 13. November Gespräche mit ihm in Berlin. Hitler zu Molotow: "Ich glaube, daß auch in Zukunft nicht jeder Wunschtraum in Erfüllung gehen wird, daß aber die beiden größten Völker Europas, wenn sie miteinander gehen, auf jeden Fall größeren Gewinn haben werden, als wenn sie gegeneinander arbeiten. ... Im Völkerleben läßt sich zwar die Entwicklung auf lange Zeit hinaus schwer festlegen, und oft wird das Entstehen von Konflikten stark von persönlichen Faktoren beeinflußt, trotzdem glaube ich, daß man versuchen muß, auch auf lange Sicht, soweit es geht, die Entwicklung der Nationen so festzulegen, daß wenigstens nach menschlichem Ermessen Reibungen vermieden und Konfliktstoffe ausgeschlossen werden."

 

Und nun lesen wir bei Diwald, in der Geschichte der Deutschen, wie dann der wirkliche weitere Ablauf und die Hintergründe waren. Diwald schreibt: "Rußland erklärte sich nur dann bereit, dem Dreimächte-Pakt beizutreten, wenn die Bedingungen erfüllt würden, die Molotow in Berlin vorgetragen hatte. Deutschland mußte den Sowjets feie Hand in Finnland lassen, (das Recht und dringende Begehr Rußlands, einen neuen Krieg mit Finnland zu beginnen), einem Beistandspakt zwischen Rußland und Bulgarien zustimmen und die Errichtung militärischer Stützpunkte an den Meerengen im Gebiet des Bosporus und der Dardanellen akzeptieren, notfalls mit Gewalt. ... Hitler reagierte massiv: Er untersagte es seinem Außenminister, Molotow zu antworten. Gleichzeitig wurde Hitler über Geheimgespräche zwischen Rußland und den Vereinigten Staaten informiert. Wenn sie erfolgreich verliefen, konnte das Ergebnis nur eine Koalition Washington-Moskau-London sein. Das bestärkte Hitler in seiner Überzeugung, daß er lediglich durch einen Sieg über die Sowjetunion alle englischen Hoffnungen auf eine Niederringung Deutschland zerstören könne. Am 5. Dezember 1940 äußerte er zu Feldmarschall von Brauchitsch: `Die Entscheidung über die europäische Hegemonie fällt im Kampf gegen Rußland.´ ... Alles, was sich mit Formeln wie `Lebensraum im Osten´, `unausweichlicher Existenzkampf gegen den Bolschewismus´, `Ausbreitung der germanischen Herrenrasse´ und ähnlichen programmatischen Rastern verband, ist im Zweiten Weltkrieg weder Anlaß des Krieges noch sein bestimmendes Ziel gewesen. Bloß weil die territorial ausgreifenden Bestrebungen Stalins dem Konzept zuwiderliefen, das Hitler unter dem kontinentalen Konsolidierungszwang als unumgänglich betrachtete, mußte Rußland jetzt angegriffen werden - in einer spiegelbildlichen Wiederholung der Überzeugung Napoleons, daß gegen England nur vor den Toren Moskaus zu siegen oder zu verlieren war." (Quelle: Hellmut Diwald, Geschichte der Deutschen, 1. Auflage 1978, Seite 154 - 158, Abschnitt mit dem Titel - wie bei Strauß: Molotow in Berlin.)

 

 

Also es ging um einen Sieg gegen England, das uns mit Frankreich am 3. September 1939 den Krieg erklärt hatte. Und dies ist doch Fakt - und nicht erträumt. Und schon im November 1940 "verdankte es England ausschließlich der amerikanischen Hilfe, daß es gegen Deutschland durchgehalten hatte. ... Hitler sah richtig, daß die USA das Rüsten im Laufe des kommenden Jahres abschließen und spätestens 1942 aktiv in den Krieg eintreten würden." Und zwar ohne das wir die Amis je herausgefordert oder dazu einen zureichenden Anlaß geliefert hätten. Und der Krieg kostete 4 Millionen deutschen Soldaten und 4 Millionen deutschen Zivilisten das Leben! In einem Ringen, um es zu wiederholen, wo nicht etwa wir den Engländern und Franzosen, sondern die Engländer und Franzosen uns den Krieg erklärt haben.

 

Und Diwald schreibt auch (S. 163): "Die härter werdenden Auseinandersetzungen bewirkten in Deutschland zunehmende Anstrengungen zur Mobilisierung sämtlicher verfügbaren Kräfte. Was als Notwendigkeit zur militärischen Leistungsfähigkeit selbstverständlich war - nämlich die Realisierung eines uneingeschränkten Ausnahezustandes-, wurde später dahingehend interpretiert, daß die Diktatur des Nationalsozialismus erst jetzt ihren hemmungslos despotischen Kern und damit ihren wahren Charakter gezeigt habe. Das wurde noch dadurch intensiviert, daß die alliierten Gegner niemals einen Unterschied zwischen Nationalsozialismus und Deutschland akzeptierten, daß sie Hitler und die Deutschen miteinander identifizierten. Diese Ineinssetzung veranlaßte die Alliierten im Januar 1943, mehr als ein Jahr nach dem Eintritt Amerikas in den Krieg, zu ihrer Forderung nach bedingungsloser Kapitulation der Achsen-Gegner - einer Forderung, die in der Kriegsgeschichte neu war und der deutschen Führung genügend Anlaß dafür bot, sich zum `Totalen Krieg´ zu entschließen, zur rücksichtslosen Verteidigung bis zum Untergang."

 

Aus dem vorherigen Dargelegten folgt: Kann Dr. Angela Merkel sich nicht vorstellen, daß es irgendwann auch Wahrheit, historische Wahrheit für Deutschland geben kann und muß? Daß diese historische Wahrheit selbst mit der real existierenden Patriotenverfolgung nicht dauerhaft aufgehalten werden kann? Kann Sie sich nicht vorstellen, daß es zutiefst verwerflich ist, Nationalmasoichsmus und Schuldkult zu päsentieren, wo alles und jedes nur den Deutschen rasend anzulasten ist - immer nur mit dem moralischen Zeigefinger auf das deutsche Volk gezeigt wird? Kann Sie sich nicht vorstellen, daß das Merkelsche Weltbild, wie etwa: die Deutschen hätten quasi so aus heiterem Himmel 1939 mal eben so einen Weltkrieg ausgelöst oder vom Zaun gebrochen, etwa wie der schon immer üble linksextremistische  "SPIEGEL" (den Herbert Wehner einmal treffend als eine "Dreckschleuder" bezeichnete) in dieser Woche auf der ersten Seite titelt: "Der Krieg der Deutschen - 1939: Als ein Volk die Welt überfiel", kann Sie sich nicht vorstellen, daß dies alles einmal als völlig verfehlt entlarvt werden wird? Und müßte Sie es nicht erheblich differenzierter darstellen, so wie es auch oben Franz Josef Strauß tat? Kann sich Dr. Angela Merkel nicht vorstellen, daß es in Wahrheit ein ganzes Bündel von Ursachen gab, die letztlich zum Kriegsausbruch führten? Kann Dr. Angela Merkel sich nicht vorstellen, daß eigentlich in unserer real existierenden Mitte-Links-Parteinoligarchie-Demokratur eigentlich keine Souveränität im Umgang mit historischer Wahrheit vorhanden ist? Trotz einer soliden Verfassung keine wirkliche  Wissenschaftsfreiheit vorhanden ist, und somit auch keine wirkliche freiheitliche Kriegsschuld- oder Kriegsursachenforschung? Weil allein die real existierende Demokratur die Interpretation der Geschichte (und ich komme weiter unterhalb darauf zurück) an sich gerissen hat und alles sanktioniert was diesem Tugendterror der historical and political correctness in die Quere kommt? Bis zur quasi Auslöschung hin! Kann Dr. Angela Merkel nicht die Feststellung verstehen, die da lautet: "Es muss in unserer Zeit einfach möglich sein, auch offiziell verordnete historische Wahrheit kritisch zu hinterfragen, ohne in den Verdacht zu geraten, NS-Untaten reinwaschen zu wollen - was auch die Frage nach dem deutschen Schuldanteil am Zweiten Weltkrieg mit einschließen muß"?

 

Kann Dr. Angela Merkel nicht verstehen, daß es vollkommen einer auch wirklich funktionierenden Demokratie entsprechen müßte, auch die Freiheit zu haben die Frage zu stellen, "ob dem deutschen Volk eine Kollektivschuld, -verantwortung oder -haftung für den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zugewiesen werden kann"? Und fragen wird man ja wohl noch können, sonst mögen sie nur kommen!

 

Mit der historischen Wahrheit wird sich auch im Ausland beschäftigt; und Dr. Gerhard Frey hat uns dankenswerter Weise gerade in der jüngsten Ausgabe der wöchentlich erscheinenden "National Zeitung" (Nr. 37 vom 4. September 2009) darauf hingewiesen, und gäbe es diese NZ nicht, so wäre alles noch schlimmer heruntergekommen und verkommen als es ohnehin schon ist. So stellte, in einer Darstellung der Ereignisse, die zum Zweiten Weltkrieg führten, der russische Historiker und Oberst Dr. Sergej Nikolajewitsch Kolwaljow, der Leiter der wissenschaftlichen Forschungsabteilung für Militärgeschichte der Nordwestlichen Region der Russischen Föderation am Institut für Militärgeschichte des Verteidigungsministerium der Russischen Föderation, in dem vom Verteidigungsministerium in Moskau herausgegebenen "Journals für Militärgeschichte" (Nr. 6 / 2009) fest:

 

"Wer die Geschichte des Zweiten Weltkriegs unvoreingenommen erforscht hat, weiß, dass dieser infolge der Weigerung Polens begonnen hat, den deutschen Forderungen stattzugeben. Weniger bekannt ist freilich, dass die Forderungen Deutschlands höchst gemäßigt waren: der Anschluss Danzigs an das Dritte Reich sowie die Erlaubnis zum Bau extraterritorialer Autobahnen und Eisenbahnen, die Ostpreußen mit dem Hauptteil Deutschlands verbinden sollten. Diese beiden Forderungen kann man schwerlich als unbegründet bezeichnen. Die Bewohner der infolge des Versailler Friedensvertrages von Deutschland getrennten Stadt Danzig waren in ihrer übergroßen Mehrheit Deutsche, die aufrichtig die Wiedervereinigung mit ihrer historischen Heimat wünschten. Völlig natürlich war auch die Forderung bezüglich der Verkehrswege, umso mehr, als keine Ansprüche auf das Territorium des `polnischen Korridors´ geltend gemacht wurden, der Deutschland in zwei Teile spaltete."

 

 

 

Das Merkelsche Geschichtsbild scheint so unbeleckt zu sein von dem, was Polen so alles auf dem Kerbholz hat. Aber ohne die Kenntnis auch von Wahrheit und Gerechtigkeit kann es keinen Frieden geben. Keine wirklich auch dauerhafte Versöhnung, Ausgleich und einen unabdingbar erforderlichen historischen Kompromiß mit der Vertreibernation und ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik. (Dies gilt auch in Bezug auf Tschechien und Böhmen, dies heißt die sudetendeutschen Heimatgebiete.)

 

So alles auf dem Kerbholz hat? Beispielsweise war während des Jahres 1933 Polen krampfhaft darum bemüht, Frankreich zu einem gemeinsamen Präventivkrieg (Angriffskrieg) gegen Deutschland zu überreden. Und dies muß man sich einmal weg tun oder vorstellen.  In einer vollkommenen Kehrtwendung erfolgte dann am 26. Januar 1934 ein deutsch-polnischer Nichtangriffspakt. Der polnische Imperialismus annektierte 1938 das altliauische Wilna-Gebiet, und zwar durch ein Ultimatum an Litauen, in denen es im Oktober 1920 einmarschiert war. Ohne eine stillschweigende deutsche Duldung wäre dies nie möglich gewesen. Dies trifft ebenso auf die polnische Annektion des zuvor tschechischen Olsa-Gebietes zu. Polen hatte schon im Versailler-Diktat große deutsche Gebiete (im übrigen auch große russische Gebiete) zugesprochen oder zugeschlagen bekommen, die man ihm niemals hätte zusprechen dürfen, dies was allgemein als polnischer Korridor benannt wird und die Provinzen Posen und Westpreußen sowie einen Teil Pommerns umfaßt.  (Und zudem besetzte Polen noch zusätzlich große Territorien mit Gewalt.) In Westpreußen fanden 1923 Volksabstimmungen statt, denen noch 1953 die Deutsche Regierung unter Dr. Kurt Adenauer gedachte, etwa in Bezug auf Westpreußen, wo weit über 90 Prozent nur Deutsche anzutreffen waren. Aber auch hier wurde das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen beispiellos gebrochen. Mit Blick auf diesen sogenenten "polnischen Korredor" propheseite der englische Ministerpräsident David Lloyd George:

 

"Der Vorschlag, daß wir 2,1 Millionen Deutsche der Autorität eines Volkes unterstellen sollen, das abweichender Konfession ist und im Laufe seiner Geschichte niemals gezeigt hat, daß es sich selbst zu regieren versteht, dieser Vorschlag würde uns früher oder später zu einem neuen Kriege im Osten Europas führen."

 

Auch Jan Christiaan Smuts, der Ministerpräsident der Südafrikanischen Union, versuchte David Lloyd George hier zu bekräftigen und stellte fest:

 

"Ich glaube, wir sind dabei auf Flugsand ein Haus zu errichten. Und im Hinblick auf diese und zahlreiche andere Erwägungen würde ich die Grenzen Polens, wie sie in dem Freidensvertrag provisiorisch festgesetzt sind, einer Revision unterziehen, Oberschlesien und alle wirklich deutschen Gebiete Deutschland belassen, die Grenzen der Freien Stadt Danzig enger ziehen und sie, anstatt diese der Oberhoheit Polen zu unterstellen, wie wir es vorgeschlagen haben, unter der Souveränität Deutschlands mit einer dem Völkerbund unterstellten Verwaltung belassen. Ich halte die lange Okkupation des Rheins (durch Frankreich) und die so viel stärkere Vergrößerung Polens, als es je im Kriege geplant war, für die beiden Kardinalfehler des Friedensvertrages. Diese beiden Fehler bilden eine starke Bedrohung des künftigen Friedens Europas, und ich dringe darauf, sie aus der Welt zu schaffen, ehe es zu spät ist. Noch ist es nicht zu spät."

 

Aber leider vermochten sich derartige Stimmen der Vernunft nicht durchzusetzen. Auf vernünftige Vorschläge Berlins, in vier Anläufen vorgetragen, um die deutsch-polnische Frage maßvoll zu lösen, wie oberhalb aus dem Zitat des russischen Historikers Oberst Dr. Ssergej Nikolajewitsch Kowaljow hervorgeht, ordnete Polen am 23. März eine Teilmobilmachung an und ließ seinen Botschaften Lipski in Berlin das letzte deutsche Angebot an Warschau vom 21. März 1939 ablehnen und hinzufügen, daß das Festhalten an den deutschen Plänen Krieg bedeuten würde. Hintergrund: Die englische Blankovollmacht aus der ersten Märzhälfte 1939. Die überlieferte Wut-Antwort Hitlers zu dieser englisch-polnischen Kumpanei: "Denen werde ich einen Teufelstrank brauen!" Die grenzenlose Überdrehtheit und Überspanntheit Polens unterstreicht eine Ausspruch des polnischen Botschafters in Paris, der, als man Hitlers Bemerkung ihm zutrug, daß er Polen in drei Wochen erobern könne, überlegen glaubte feststellen zu müßen: "Unsinn! Wir werden von Kriegsbeginn an Deutschland besetzen!" Schier unfaßbar, und nahezu zu peinlich um es überhaupt zu berichten. Aber dies war Polen wie es leibt und lebt! (Nein, es war kein Auftritt des polnischen Botschafters auf der Punktsitzung des Gürzenich im Kölner Fastelair.)

 

Es war Lloyd George in England der durchblickte: "Ich fordere den Kriegsminister auf, dem Unterhaus zu sagen, ob der britische Generalsab der Regierung vor den Garantieerklärungen den Rat erteilt hat, daß diese sicher angelegte seien und eingehalten werden könnten, beziehungseise daß auch nur die geringste Chance auf einen Sieg besteh. Wenn der Generalstab das getan hat, dann müßte er sofort entlassen und in eine Irrenanstalt gebracht werden, denn ohne Sowjetrußland stehen wir vor einer sicheren Niederlage." Englands Ziel bestand darin, in einer Wiederbelebung der klassischen Politik der Einkreisung Deutschlands, von Moskau eine Garantie zu erhalten und es zu einer Teilnahme an einer Bündnisliga "gegen die Aggression" zu veranlassen - vergeblich, man schaute in Moskau diesbezüglich mit dem Ofenrohr ins Gebirge, warum sollten sich die Russen auch bereit erklären, die Kastanien anderer Leute aus dem Feuer zu holen; satt dessen einigte Hitler sich mit Moskau. In Form des deutsch-sowjetichen Nichtangriffspaktes vom 23. August 1939, einschließlich des Zusatzprotokolls, der Abgrenzung der beiderseitigen Intressenssphären ins Osteuropa.

 

Helmut Diwald diesbezüglich: "Stalin wußte, daß Hitler sich zu einem Angrif auf Polen entschlossen hatte, und er gab seine Zustimmung dazu. Dieses Einverständnis ermöglichte überhaupt erst den deutschen Angriff, es deckte ihn sowohl politisch als auch militärisch." Deutscherseits war es der Vorsatz, die polnische Frage, die deutsch-polnische Krise zu lösen. Polen, dass zu vernünftigen Verhandlungen `nicht bereit war, ordnete am 30. August 1939 die allgemeine Mobilmachung an. "Einen Tag später, am 31. August 1939, ordnete Hitler um 12 Uhr 40 an, daß am 1. September um 4 Uhr 45 "der Angriff gegen Polen nach den für Fall Weiss getroffenen Vorbeitungen zu führen" sei. Schon im Mai 1939 hatte Hitler festgestellt, daß eine Auseinanderetzung mit England und Frankreich einen "Krieg auf Leben und Tod" bedeuten würde. Hitler: "Die Ansicht, sich billig loskaufen zu können, ist gefährlich; diese Möglichkeit gibt es nicht. Die Brücken sind dann abzubrechen, es handelt sich nicht mehr um Recht oder Unrecht, sondern um Sein oder Nichtsein von achtzig Millionen Menschen." Als der englische Botschafter am 3. September die Kriegserklärung Englands überreichte, mit einem Ultimatum sich binnen zwei Stunden zurückzuziehen, und dieses Ultimatum konnte natürlich nicht angenommen werden, war Hitlers erste Worte nur, aus einer beispiellos großen und tiefsten Bestürzung heraus: "Was nun?" Und dann erschall Görings tiefe Stimme: "Der Himmel sei uns gnädig, wenn wir diesen Krieg verlieren!" Nachdem Polen besiegt war, und Hitler auf seinen Frontreisen den Zustand Polens sah, bemerkte er Ende September: "Für dieses elende Land sollen nun Millionen Engländer und Deutsche ihr Leben lassen!" 

 

Das Krebsgeschwür und der Veranlasser dieser Entwicklung war das Versailler Friedensdiktat, wo man die Deutschen um ihr Selbstbestimmungsrecht betrog. (Und auch keine einzige Regierung der Weimarer Republik hatte jemals die Ostgrenzen anerkannt!) Oder wie es Thorvald Stauning, der seinerzeitige dänische Ministerpräsident, am 3. September 1939 in einer Rede ausdrückte:

 

"Es ist nicht meine Aufgabe, die Ursachen der augenblicklichen Lage zu untersuchen. Es mag aber doch gesagt sein, daß der Keim für das, was heute in der Entwicklung begriffen ist, sowie für die Ereignisse, die schon zurückliegen, durch den traurigen Krieg 1914 bis 1918 gelegt wurde, dessen Ende Frieden und Gerechtigkeit nicht in genügendem Maße sicherte ... Der Inhalt des Friedensvertrages stimmte nicht mit den Worten überein. Es gab Gebiete, in denen gerechte Grenzen nicht gezogen wurden. Damit war der Keim für die Auflehnung gegen die Bestimmungen des Friedensvertrages gelegt."              

 

Prof. Dr. Hellmut Diwald prägte die wesentliche Erkenntnis: "Die Kriegsziele, die Hitler im Verlauf der folgenden Jahre entwickelte, wurden von der Situation auf den Schauplätzen der Kämpfe bestimmt, von der zunehmenden Schwere der Auseinandersetzungen, der politisch-weltanschaulichen Verhärtung auf beiden Seiten. Sie spielten - bei aller Hybris, Abwegigkeit oder kriminellen Steigerung - eine weit geringere Rolle als die Gründe und Motive für den Beginn des Krieges und seine politische Vorgeschichte."  (Hellmut Diwald, Geschichte der Deutschen, 1. Auflage 1978, Seite 147)

 

 

 

KRIEGSURSACHEN UND KRIEGSSCHULD

 

Die Schuld, besser: die Frage nach den Kriegsursachen, die auf Polen (aber auch auf andere Staaten Europas und den USA) zurückzuführen sind, weswegen es zum Ausbruch des deutsch-polnischen Grenzkrieges am 1. 9. 1939 kam, sollten nicht länger verkannt und verheimlicht werden. Der polnische Anteil an den Kriegsursachen ist ganz und gar evident. Der Anteil an den Kriegsursachen, der von Polen zu verantworten ist, sollte auch nicht länger verschwiegen werden. Oder man sollte deutscherseits überhaupt mit dem Schuldkult endlich brechen.

 

Meine Verurteilung der Merkelschen Rede in Danzig kam also klar zum Vorschein. Es galt der Merkelschen Interpretation der Geschichte und ihre gravierenden und schicksalsträchtigen Gefahren zu erkennen und transparenter zu machen, und zwar in vielerlei Hinsicht: innepolitisch, wenn es vor allem um den Zustand unserer Demokratie geht und der essentiellen Frage nach unserer nationalen Identität, nachbarschaftspolitisch, wenn es um die Fähigkeit geht, einen auch wirklich tragfähigen und dauerhaften historischen Ausgleich und Kompromiß mit Polen zu erreichen, und europapolitisch, wenn es darum geht, auch durch deutsche Politik Europa zu einer auch wirklich dauerhaften und tragfähigen Friedensarchitektur zu verhelfen. 

 

 

Ich spreche so gut wie nie von Kriegsschuld, sondern immer von Kriegsursachen. Um aber dem allgemeinen öffentlichen Bewußtsein oder Mainstream zu entsprechen, welches durchaus die Beurteilung von Schuld und Nichtschuld auch auf den 1. 9. 1939 anwendet, nehme ich wie folgt Stellung: Ich persönlich lehne die wahrheitswidrigen Behauptungen einer deutschen Allein- oder Hauptschuld am sogenannten Zweiten Weltkrieg entschieden ab. Es war ein europäischer Bürgerkrieg von 1914 bis 1945, und die Schuld, wenn man es so formulieren möchte, ist auf alle europäischen Staaten zu verteilen. Genau so, wie dies oberhalb von Franz Josef Strauß und Marcel Boisot  zum Ausdruck gebracht wurde. Denn erforderlich ist endlich ein Prozeß der HISTORISIERUNG der ganzen Kriegsepoche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.  

 

Ich lehne die deutsche Allein- oder Hauptschuld ebenso entschieden ab wie ich das unserem Volk nur weiteres gravierendes Unglück bringende Merkelsche Geschichtsbild vollkommen ablehne! Dieses Merkelsche Geschichtsbild kennt nur den Schuldkult und den Nationalmasochismus. Ein verhängnisvoller Weg ins Unheil!

 

Aber der Terminus Schuld in Bezug auf Kriegsschuld, oder wie oben benutzt Alleinschuld oder Hauptschuld, ist im Grunde ziemlich unbrauchbar und äußerst problematisch. Schuld soll den Verantwortlichen bezeichnen, den Schuldigen. Aber bevor ein wirklich Verantwortlicher ermittelt werden kann, hier in unserer Causa des Krieges und der Kriegsschuld, muß er sachlich und begründet als solcher auch festgestellt werden und sein. Er muß wirklich die Verantwortung tragen. Folglich muß eine höherwertigere Fragestellung zuerst geklärt werden, die Frage nach den KRIEGSURSACHEN. Warum kam es zum Krieg, was sind  oder waren die Ursachen, die Gründe dafür? Es muß wie im Zitat oberhalb von Hellmut Diwald gefragt werden, was sind "die Gründe und Motive für den Beginn des Krieges und seine politische Vorgeschichte". 

 

Und dies ist auch zu klären bei der Entstehung des deutsch-polnischen Grenzkrieges am 1. 9. 1939. Ich habe meine Aussagen oberhalb im Text dazu gemacht. Es war eine, von mir nicht kritisierte Wertentscheidung der damaligen Reichsregierung, den Wert der Solidarität mit den verfolgten und einem Genocid durch Polen ausgelieferten Volksdeutschen primär zu setzen, demgegenüber trat der Wert der Gewaltvermeidung als ein in dieser politisch-historischen Situtation sekundärer Wert zurück, er trat in die zweite Reihe. Den Krieg im Interesse der Solidarität gegenüber den seinerzeit unterdrückten Volksdeutschen in Polen war eine Wertentscheidung die seinerzeit so getroffen worden ist. Eine Wertentscheidung die eine Art Notwehr war. (Wie es auch andere Wertentscheidungen pro Krieg, also für eine auch militärisch abgestützte Politik gegeben hat: in der Causa Kosovo, in der Causa Afghanistan. Etc.)

 

Wenn ich oberhalb von Kriegsschuld rede, den für Deutschland in der Entstehung des deutsch-polnischen Grenzkrieges als deutsche Alleinschuld oder Hauptschuld ablehne, so benutze ich diesen Terminus hier hauptsätzlich als Gegenpol gegen den allgemeinen Schuldkult Deutschland gegenüber. Etwa jüngst den rasenden und unerträglichen  Nationalmasochismus und Schuldkult Merkels in Danzig. Weil das öffentliche Bewußtsein eben so ist wie es ist. Und wir es uns nicht malen können.  Aber, wie dargelegt, vor der Bewertung von Kriegsschuld oder Nichtkriegsschuld muß die höhergelagerte oder höherwertigere Frage nach den KRIEGSURSACHEN geklärt werden. Dem Schuldigen müssen die Ursachen die zum Kriegsausbruch führten anzulasten sein. (Aber auch dies ist problematisch und kann nur in einem gewissen Sinne gelten, siehe weiter unterhalb.) Die Frage nach den Kriegsursachen ist, wie Diwald treffend darauf hinwies, die Frage nach den Gründen, nach den Motiven und die Vorgeschichte.

 

Warum ist der Terminus Schuld, oder Kriegsschuld, darüber hinaus äußerst problematisch? In meinenm Buch >Deutschlands Rechte - Ordnungs- und Gestaltungsauftrag< schrieb ich zu dieser Problematik unter der Überschrift "Kriegsschulddiskussion"

(S. 84 f) folgendes:

 

>Das Völkerrecht kennt den Begriff Kriegsschuld nicht. Es hat bewußt darauf verzichtet, einen Staat, der einem anderen Land den Krieg erklärt und damit vom Friedensvölkerrecht zum Kriegsvölkerrecht übergeht, als schuldig zu erklären. Folglich bleibt der Schuldbegriff auf Strafrecht und Zivilrecht beschränkt. (Im reinen Rechtssinne.) Jeder souveräne Staat kann daher einem anderen den Krieg erklären, und so handelten seit Beendigung des Zweiten Weltkriegs auch zahlreiche Länder, obwohl sie sich durch Zugehörigkeit zu den Vereinten Nationen zum Verzicht auf Kriege bekannt hatten. Das wurde und wird allgemein akzeptiert und hatte keinerlei Verurteilungen zur Folge. Beispielsweise sprach keine westliche Regierung von Kriegsschuld, als Truppen der Vereinigten Staaten in Vietnam, Grenada, Panama oder im Irak landeten. Die Kriegseröffnungen beruhten jeweils auf souveränen Entscheidungen der amerikanischen Regierung, auch wenn man sich in Washington darauf berief, in Übereinstimmung mit einer UNO-Resolution zu handeln. Es lag völlig im Ermessen der USA, solchen Entschließungen zu folgen oder sie unberücksichtigt zu lassen, wie das die meisten Mitglieder der Vereinten Nationen taten.

 

Dem Völkerrecht liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der Verzicht auf Kriegsschuldvorwürfe die Voraussetzung für eine Humanisierung der Kriegführung wie auch für einen erträglichen Friedensschluß ist. Erklärt eine der kriegführenden Parteien die andere als kriegsschuldig, kann das Ziel des Kampfes nur die Bestrafung des unterlegenen Gegners sein, dann darf es keine Schonung für den Schuldigen geben, dann ist der Sieg nur die Voraussetzung für nachfolgende Strafmaßnahmen. Der davon Bedrohte wird deshalb den Kampf bis zu seiner vollständigen Niederlage fortsetzen und einen vorzeitigen Friedensschluß vermeiden, weil er davon nichts zu gewinnen hat. Wenn man den Kriegsgegner lediglich als schuldigen Verbrecher ansieht, wird man ihn also nicht schonen, dann führt man einen Vernichtungsfeldzug, den die Gegenseite mit ähnlicher Härte beantwortet. Die Brutalisierung des Krieges ist die unvermeidliche Folge.

 

Diese Konsequenz hat das Völkerrecht dadurch vermeiden wollen, daß es den Krieg als eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Staaten mit unterschiedlichen Interessen ansieht, bei der es die Frage nach einer Kriegsschuld nicht geben darf. Unter dieser Voraussetzung kann man den Kontrahenten wertneutral als einen "gerechten Feind" ansehen, den man zwar bis zur Erreichung der eigenen Ziele bekämpft, jedoch nicht bestrafen und vorher schuldig sprechen will. Der Sieg erlaubt dann zwar die Durchsetzung der eigenen Interessen, verlangt aber nicht, daß der Verlierer gedemütigt und als moralsch verwerflich behandelt werden muß. Ein Friedensschluß ist unter diesen Umständen bereits zu erreichen, wenn Kriegsende und Verlierer abzusehen sind, die Kampfhandlungen müssen nicht bis zur totalen Vernichtung des Gegners fortgesetzt werden. Unter diesen Voraussetzungen kann man auch die Gefangenen, Verwundeten und Zivilbevölkerung des Gegners schonen und braucht sie nicht als moralisch mitschuldig zu "bestrafen". Dieses auf Gegenseitigkeit beruhende Verhalten trägt erheblich zur Humanisierung des Krieges bei, wie das in der Haager Landkriegsordung und der Genfer Konvention verienbart worden ist. Der Sieger kann dem Unterlegenden zwar alle Zwangsmaßnahmen zur Erfüllung siner Forderungen auferlegen, aber das ist dann ein Akt der Verwirklichung des eigenen Kriegsziels und nicht Strafmaßnahme, Demütigung des Verlierers und Wiedergutmachung einer angeblichen Schuld. Unter diesen Bedingungen kann auch der Friede dauerhaft sein, während der Friedensschluß als Voraussetzung für eine Bestrafungsaktion vom Unterlegenden meist nicht hingenommen wird und irgendwann eine Vergeltungsaktion heraufbeschwört, also einen neuen Krieg zur Folge hat.

 

Die Erklärung einer kriegführenden Partei als kriegsschuldig widerspricht somit allen Absichten des Völkerrechts. Genau das haben die Siegermächte des Ersten und des Zweiten Weltkrieges jedoch getan. Es kann aber nicht im Interesse Deutschlands liegen, diese Abweichung vom Völkerrecht, noch dazu zum eigenen Nachteil, hinzunehmen, es sollte sich auch für die deutsche Rechte verbieten, von politisch Inkompetenten die Beurteilungsmaßstäbe zu übernehmen. Die Erforschung von Kriegsursachen, -gründen und -anlässen hat nichts mit einer moralischen Bewertung dieses Geschehens zu tun.

 

Eine Verurteilung für Verhalten im Krieg setzt die vom Recht des eigenen Landes zur Tatzeit mit Strafe bedrohte Handlung von Einzelpersonen sowie eine unabhängige Justiz voraus. Sogenannte Kriegsverbrecherprozesse sind nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch nur gegen Deutsche, nicht auch gegen Angehörige der Siegernationen geführt worden. Zahlreiche Straftatbestände haben die Sieger zudem willkürlich erst nach Kriegsende und folglich ein Recht geschaffen, das für Deutsche zur behaupteten Tatzeit nicht galt. Die Urteile in diesen Verfahren mit stark eingeschränkten Verteidigungsmöglichkeiten und alles andere als unabhängigen Gerichten können deshalb auch aus diesem Grund nicht als verbindlich angesehen werden. Aber selbst dort, wo es im Krieg Verstöße gegen geltendes Völkerrecht und Strafgesetze des eigenen Landes gegeben hat und diese Feststellungen objektiv getroffen worden sind, kann schuldhaftes Verhalten immer nur Einzelpersonen angelastet werden, nicht jedoch die Politik eines Staates auf eine noch dazu unabsehbar Zeit beeinträchtigen.

 

Eine völkerrechtswidrige Berufung auf angebliche Kriegsschuld sowie die Belastung eines Staates durch wahrheitswidrig behauptete oder lediglich individuell zu verantwortende Straftaten hat es in diesem Jahrhundert also nur gegen Deutschland und - in geringerem Maße - seine Verbündeten im Zweiten Weltkrieg gegeben. Die Methode ist somit nicht allgemein gültig, sondern wurde und wird lediglich zur Benachtteiligung im Krieg unterlegener Länder angewandt. Die Bundesrepublik sollte sich daran nicht beteiligen. Eine Politik die für Deutschland Gleichberechtigung mit allen anderen Staaten verlangt und Ausnahmeregelungen ablehnt, ist in Überienstimmung mit dem Völkerrecht und verstößt nicht gegen die Verfassung. Sie bedeutet keinen Verzicht auf Erforschung der Vergangenheit und verlangt nicht, Vorwürfe gegen Deutsche mit Vorwüfen gegen Angehörige anderer Staaten zu beantworten, weil auf diese Weise Politik nicht begründet werden darf. Es kommt vielmehr darauf an, Geschichte und Politik voneinander zu trennen, die Druchsetzung von Interessen in Gegenwart und Zukunft nicht mit historischen Argumenten zu belasten und das Völkerrecht nicht durch sachfremde Elemente zu verfälschen.<                  

 

 

 

Die herrschnede Interpretation der Geschichte ist eine marxistisch inspirierte linke Interpretation, die sich links von der Mitte befindet und selbst von der Unions-Wanderdünenmitte zu deren gravierenden  Schanden gleichsam vertreten wird. Eine unerträgliche Geschichtsinterpretation links von der Mitte. Die Zersetzung mit Gang durch die Institutionen der 68er Kulturrevolution hat bis auf den heutigen Tag ganze Arbeit geleistet! Die herrschende undemokratische politische (mediale, kulturelle und religiös-kirchliche) Klasse hat sich auf eine marxistisch inspirierte linke Geschichtsinterpretation geeinigt oder festgelegt welche die real existierende Demokratur trägt. (Eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus. Ihr gemeinsamer sogenannter politischer Feind ist die Gegenelite des Nationalpariotismus. Der politische Fanatismus und Extremismus gehört allerdings nicht dazu.) Weil nur eine Kumpanei der Mitte-Links-Demokratur, der Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung, trotz einer soliden Verfassung, so aufrecht erhalten werden kann. Aber diese Art der völlig verfehlten  linken >Interpretation der Geschichte< ist ein Bruchpunkt ins Unheil.

 

Die Republik hat vielleicht schon den falschen Weg eingeschlagen. Wir brauchen dringend eine ALTERNATIVE zur herrschenden Interpretation der Geschichte! Wie ruinös und verheerend die herrschende marxistisch inspirierte linke Interpretation der Geschichte ist, zeigt die ganze Ausarbeitung der vorliegenden Analyse zum Merkelschen rasenden Nationalmasochismus und Schuldkult am Beispiel  ihrer Rede in Danzig am 1. 9. 2009.   

 

Die marxistisch inspirierte linke Interpretation der Geschichte vertritt nur die >Mitte< und die >Linke<, deren Staatsbeherrschungsideologie. Einschließlich der wohlfeil inszenierten, instrumentalisierten und funktionalisierten Springer-Bild-Spiegel-Massenmedien. Alle schwadronieren vom ewigen Schuldkult und Nationalmasochismus wie bessen. Zur herrschenden medialen Klasse: Ihre bislang noch  durchchlagende öffentlichkeitswirksame Relevanz erhellte vor nicht allzulanger Zeit der heutige Gaznosse Schröder: "Ich könnte mit Bild, BaS und der Glotze regieren." (Zitat März 2009, u. a. in der Münchener "Abendzeitung")

 

Ein Drittel unseres Volkes vertritt diese real existierende marxistisch inspirierte und linke Demokratur-Interpretation der Geschichte mit Sicherheit nicht. Die linke Geschichtsinterpretation vertritt also kein wirklich in allen seinen politischen Strömungen politisch freies Volk. Sie ist ein Produkt der Demokratieverfälschung durch eine Mitte-Links-Parteinoligarchie. Sie ist ein Produkt der real existierenden politischen Zweidrittelgesellschaft. Eine politische Zweidrittelgesellschaft die auch eine soziale Zweidrittelgesellschaft hervorgebracht hat. Weil die real existierende Demokratur auch keine soziale Gerechtigkeit hervorzubringen vermag, eben wegen der Unterdrückung einer ganzen politischen Strömung, deren Nichtplazierung ihrer politischen Vorstellungen und Innovationen. Treffend stellt Dipl.-Pol. Udo Voigt fest: "Sozial geht nur national!" Daraus folgt: Die Lösung der sozialen Frage kann heute nur unabdingbar im Zusammenahng mit der nationalen Frage erfolgen.

 

Dr. Angela Merkel vertritt mir ihrer linken Interpretation der Geschichte keinesfalls das gesamte deutsche Volk. Nur denjenigen Teil, die die real existierende Mitte-Links-Demokratur der Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung hinter sich zu scharen vermag. Und 30 und 40 Prozent im Schnitt vermag die Demokratur schon nicht mehr hinter sich zu bekommen, denn so groß ist mittlerweile schon der Prozentsatz der Nichtwähler. Vom Phänomen der schweigenden Mehrheit will ich hier erst gar nicht reden, dies behalte ich mir für eine andere Ausarbeitung vor. Auch von hier aus bedarf es dringend einer Alternative der Interpretation der Geschichte! 

 

Und selbst die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) stellt die Plausibilität des Merkelschen Weltbildes in Frage wenn sie schon am 28. August 2009 registrierte: "Der Polonozentrismus hatte bis vor kurzem gute Chancen, beim Jahrestag am 1. September einen neuen Triumpf zu feiern. Ministerpräsident Tusk setzte alles daran, Danzig zum Weltzentrum des Erinerungsgeschehens zu machen. Von Barack Obama über Angela Merkel und Nicolas Sarkozy bis Wladimir Putin sollten alle zu den Gedenkfeiern kommen - so war das Konzept. ... Unter den Figuren dieser Inszenierung scheint nur eine einzige bereit zu sein, die ihre zugedachte Rolle zu spielen: Angela Merkel." (Obama, Sarkozy und Brown erschienen nicht, ließen sich vertreten.)    

 

 

Dr. Gerhard Frey beschreibt das Merkelsche Geschichtsbild und folglich ihre >Interpretation der Geschichte< wie folgt: "Für Angela Merkel liegen die Dinge höchst einfach: Deutschland trägt am Unrecht vor, in und nach dem Zweiten Weltkrieg die Universalschuld ... Für die Untaten am deutschen Volk vom Luftterror über die Vertreibung bis zur Zwangsarbeit in den Lagern der Sieger hat sich die deutsche Bundeskanzlerin ein höchst einfaches Rezept ausgedacht. Dies alles soll die Folge der von ihr behaupteten Alleinschuld am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges sein. Die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin stellt sich regelmäßig an die Spitze der Ankläger gegen Deutschland. Alle Unrechtstaten Warschaus der Jahre 1918 bis 1939 werden von ihr ignoriert. Den leidenschaftlichen Willen der nach dem Ersten Weltkrieg vom Reich abgetrennten Danziger, von denen ja 97 Prozent Deutsche waren, zur Rückkehr in den deutschen Staatsverband kennt sie nicht. Permanente antideutsche Parteinahme sichert Merkel die hymnische Zustimmung der Meinungsindustrie ...".   

(Quelle: Dr. Gerhard Frey: "War der Zweite Weltkrieg zu vermeiden?  Eine objektive Untersuchung über die wahren Schuldigen", Teil I, in: "National Zeitung" Nr. 37, 4. September 2009, Seite 3)

 

 

Was allerdings den Holocaust an unseren jüdischen Mitbürgern anbetrifft, so gibt es da nichts zu leugnen! Franz Josef Strauß brachte es in seiner Rede unter anderem so zum Ausdruck: "Wir verneigen uns vor den ungezählten Menschen, die ihrer Volkszugehörigkeit, ihres Glaubens und ihres Eintretens für Recht und Menschlichkeit wegen getötet wurden oder in deutschen Konzentrationslagern Unsägliches erdulden mußten."

 

"Derjenige", schreibt der von mir äußerst geschätzte Adolf von Thadden treffend, "ist nicht ernst zu nehmen, der die Verfolgung und Ermordung der Juden leugnet." Dieser diabolisch-verderbliche Rassen-Antisemitismus hat uns abgrundtief ins Verderben gestürzt. Ein Stigma bis auf den heutigen Tag. Gar keine Frage. Ein nahezu tägliches Leiden an diesem Massenverbrechen gerade bei denjenigen Nationalpatrioten, die es als Lebensaufgabe sehen, einen geläuterten, mit unlöslichen Bindungen an ethischen Werten versehenen Nationalgedanken in Deutschland eine Zukunft zu sichern. Weil ohne nationale Identität kein Volk überlebensfähig sein kann, weil Demokratie und Nationalpatriotismus einander bedingen. Den geneigten Lesern (und die sogenannten politischen Feinde) verweise ich auch diesbezüglich auf meinen Beitrag mit dem Titel: >Anmerkungen zum Holocaust<, unter der Weltnetzkennung, Bereich Geschichte:

http://www.wno.org/newpages/com50e.html

Und am Schluß seiner Rede stellte Franz Josef Strauß fest, und dies 1985, als wäre es für 2009 bestimmt gewesen um es Frau Dr. Angela Merkel ins Stammbuch zu scheiben: "Der Bruch im deutschen Geschichtsbewußtsein, der ... verstärkt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Deutschen im Unfrieden mit ihrer eigenen Geschichte leben läßt, droht das Selbstverständnis und das Selbstbewußtsein auch ganz Europas zu lähmen. Kein Volk kann auf Dauer mit einer kriminalisierten Geschichte leben. Gemeinsam kann mit den anderen europäischen Völkern nur die Nation die Zukunft unseres Kontinents mitgestalten, die selbst innerlich stark und ihrer selbst gewiß ist. Deshalb darf unsere Scham über die Verbrechen, die eine Unrechtsherrschaft in deutschem Namen verübt hat, deshalb darf unser Blick zurück auf unsere Trauer, auf unser Versagen, unsere Schuld, unser Leiden nicht zu einem alles hemmenden Zweifel und einer moralischen Selbstlähmung führen."

 

R J Eibicht 

Rolf Josef Eibicht (MA)

München, den 18. September 2009

eibicht@yahoo.de

Aktuelles Verfasserbild unter:

http://www.wno.org/images/e090702b.jpg

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Anhang Nr. 1:

 

Beitrag mit dem Titel: >>60 Jahre solides Grundgesetz (GG) - 40 Jahre politische Unfreiheit und Unterdrückung des Nationalpatriotismus<<

Siehe unter der Weltnetzkennung, Bereich Geschichte:

http://www.wno.org/newpages/com59.htm

 

Anhang Nr. 2:

 

Beitrag mit dem Titel: >>Siegerwillkür und Imperialismus gegen Deutschland im 20. Jahrhundert - Die Siegerordnungen von Versailles, Saint-Germain, Trianon, Jalta, Potsdam sowie des "2+4 - Vertrages"

Siehe unter der Weltnetzkennung, Bereich Geschichte:

http://www.wno.org/

 

 

 

Anhang Nr. 3:

 

Zur Selbstentlarvung der linken 68er APO-Zersetzung und -Zerstörung, das zentrale Krebsgeschwür unseres heutigen Niederganges in allen zentralen Politikbereichen, hier eine kleine Zitatensammlung:

 

 

"Was wird bleiben von den 68ern? Nichts Nennenswertes. Nur die Kunde, daß mit ihnen das Ende Deutschlands als Nation begann. Den Zweien Weltkrieg gewannen die Alliierten, gemeinsam mit dem Diktator Stalin. Aber wirklich am Boden lag das deutsche Volk nicht. Das Land, zerstückelt, abgetrennt ein Drittel, der Rest in zwei ungleiche Hälften zerteilt, wurde im Westen wieder aufgebaut in wenigen Jahren. Von den Überlebenden der großen Katastrophe, den Flüchtlingen aus den Ostprovinzen, den Heimkehrern und Müttern und Kindern, die die Bombenteppiche und Feuerstürme in den Städten überlebt hatten ... Aber die Kraft reichte nicht mehr zum Widerstand gegen die eigenen Kinder, die Kinder von Marx und Marcuse, von Adorno und Horkheimer, die ihre Eltern umerziehen wollten zu `friedlichen Menschen´ und deren Idole doch die Kriegshelden Che Guevara und Ho Chi Minh waren und auch, was die meisten heute vergessen haben, die Massenmörder Mao und Pol Pot. Wirklich gewonnen wurde der Zweite Weltkrieg gegen die Deutschen erst von den 68ern. Sie haben den Deutschen das Deutschsein so gründlich herausoperiert, wie die Siegermächte es einst gewollt hatten, das Rückgrat gleich mit."

Dr. Klaus Rainer Röhl,

ehemaliger "konkret"-Herausgeber und Ex-Ehemann von Ulrike Meinhof, in der "Preußischen Allgemeinen Zeitung" vom 26. 4. 2008

(Von Klaus Rainer Röhl ist vor allem auch sein Buch >>Linke Lebenslügen<< zu empfehlen. Zur hoch einzuschätzenden und lobenswerten Wandlung des von mir sehr geschätzten Klaus Rainer Röhl, der weiß wovon er spricht: Die Zeitschrift "konkret" hatte eine große Bedeutung für die 68er. Dr. Rolf Kosiek diesbezüglich: "Die in Hamburg erscheinende Zeitschrift >>Konkret<< war das publizistische Aushängeschild der 68er-Bewegung. Nahezu jede Ausgabe warb schon auf der Titelseite mit nackten Brüsten und entblößten Hinterteilen. Während man in Hörsälen und bei Diskussionen über die weibliche Emanzipation theoretisierte, wurde in der praktischen Arbeit die Frau zum Sexualobjekt degradiert. Dazu das Motto: >>Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.<< Gegründet wurde "konkret" 1957 unter heimlicher Regie und mit Geldern aus Ost-Berlin. Instrukteure der illegalen KPD kontrollierten die redaktionelle Arbeit. Einige Jahre lang amtierte  die spätere Linksterroristin Ulrike Meinhof als Chefredakteurin des Blattes. Auch sie war KPD-Mitglied - und bis 1968 mit "konkret"-Herausgeber Klaus Rainer Röhl verheiratet. Dieser brach schließlich mit dem Kommunismus, enthüllte die östliche Strippenzieherei und schwenkte politisch nach rechts.")

 

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"Wir haben uns doch damals eine Gehirnwäsche verordnet. Wir stellten an uns die Forderung, wir müssen uns entbürgerlichen. Unser Leben ist aber so verlaufen, daß wir das eine Zeitlang versucht haben, und dann gab es eine Wende, und es begann der Prozeß der Verbürgerlichung ... Jetzt mal ehrlich, wir als Verfechter der Moral, wir kleinen Jungs und Mädchen als Handlanger des Gewissens, ist das nicht etwas dicke? Jetzt laßt uns doch ehrlich sein, okay, später hatten wir irgendwann eine Mission. Aber zunächst einmal waren wir doch wirklich knallharte Egoisten. Wir wollten eine Schule haben, die es uns leichter machte. Wir wollten uns gegen die Eltern durchsetzen. Wir wollten Sex haben. Wir wollten bessere Musik hören. Das waren Motive, und die haben nichts zu tun mit einer höheren Moral oder mit dem Anspruch, ein besserer Mensch zu sein. Wir waren Egoisten, und wir wollten einfach für uns selber ein besseres Leben."

Cordt Schnibben,

"Spiegel"-Ressortleiter, im Gespräch mit anderen Alt-68ern,

Zeitschrift "Spiegel", Nr. 44/2007

 

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"Politisch ist die Generation Achtundsechzig komplett gescheitert ... Das Gewaltmonopol des Staates sowie seine Überwachungsmöglichkeiten sind bedrohlich gewachsen, nicht zuletzt unter tätiger Mithilfe einst unversöhnlicher Kritiker. Und die Bildungs- und Lebenschancen der weniger bevorzugten Schichten haben sich, das zeigen Studien, verringert - obwohl viele der Achtundsechziger später an Universitäten und Schulen tätig geworden sind. Kein großer Erfolg für eine Generation, die angetreten war, das `System´ zurückzudrängen, Chancengleichheit herzustellen und den Kapitalismus zu bändigen...

Schließlich steht Achtundsechzig auch moralisch für Versagen. Der Stalinismus wurde kleingeredet, die 50 Millionen Opfer Maos, die verbrecherischen Regime der Khmer und Sandinisten, von Ho Chi Minh und Enver Hodscha. Und auch die DDR. Diese Blindheit gegenüber den Verbrechen des Kommunismus birgt womöglich den Schlüssel zum Verständnis jener Generation.

Entgegen dem eigenen Anspruch, der historischen Wahrheit zu ihrem Recht zu verhelfen, war Achtundsechzig vor allem geprägt von einem Hang zur Realitätsverweigerung... Das mag auch der Grund sein, warum die Generation der Achtundsechziger kaum eine bleibende wissenschaftliche Leistung vorweisen kann - keine bedeutende Geschichtsschreibung, kaum eine wichtige geisteswissenschaftliche Arbeit. Sie alle erfordern den Blick für Realitäten, nicht Ideologien ... Einige schöne Gedichte sind entstanden, einige große Songtexte. Davon abgesehen bleibt Achtundsechzig nur als gesellschaftspolitische Negativform in Erinnerung, als Wette auf das ausnahmslos falsche Pferd, ob Multikulti oder die Verachtung von Staat, Nation, Familie, Eigentum, Leistung, Fleiß, Vaterlandsliebe."

Kai Diekmann,

BILD-Chefredakteur, in seinem Buch "Der große Selbstbetrug",

München 2007

 

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"Ich habe die Forderung der Frauenbewegung ernstgenommen und auch gelebt, nämlich, daß man keinen Mann braucht, auch nicht zum Kinderaufziehen. Und das habe ich ja zumindest mit meinem ersten Kind eine Weile auch durchgezogen, und bei meinem zweiten habe ich dann zum Vater gesagt: `Also, kannst gerne mitmachen, aber geht auch ohne.´ Hatte Glück, der sagte: `Aber selbstverständlich mache ich da mit!´ Und so entdeckte ich - praktisch gegen meinen Willen - die Segnungen einer funktionierenden, bürgerlichen Familie."

Irmela Hannover,

WDR-Redakteurin und Alt68erin,

in der Zeitschrift "Spiegel", Nr. 44/2007

 

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"Auch das war 1968: Ausgrenzung, Borniertheit und Meinungsdiktatur. Ihren Anspruch auf Deutungshoheit haben die Studentenbewegten von einst bis heute nicht aufgegeben ... Mitte der siebziger Jahre, als ich Abitur machte, hielten die Wortführer der neuen Kaste immer gnadenloser Gericht, stets auf dem Hintergrund unhinterfragbarer antifaschistischer Gesinnung. Ihre totalitären Vorbilder waren Che Guevara und Mao, später Arafat und Baader/Meinhof, und es gab sie in jeder x-beliebigen Kleinstadt... Alles war bis in die letzten Winkel des Lebens hinein festgelegt: was man dachte, wie man sich gab, wohin man reiste, was man aß, welche Musik man hörte, wem man spendete, welche Bücher man las... Allein der Blick auf die radikalen, totalitären politischen Vorbilder hätte gereicht, jedem 68er den Eintritt in bürgerliche Schlüsselpositionen zu verwehren. Statt dessen wurden die Tore aus falsch verstandenem schlechten Gewissen weit geöffnet, und die 68er

 eroberten innerhalb von knapp zwei Jahrzehnten viele wichtige Positionen im Land."

Alexander Hans Gusovius,

Schriftsteller, in der "Welt" vom 13. 3. 2008

 

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"Diese Studentengeneration (der 68er) hatte etwas Elitäres, auch Narzißtisches. Aus dieser selbstverliebten Revolte gingen Menschen hervor, die sich immer auf der besseren Seite der Geschichte sahen. Ohne selbst eine reale Leistung erbracht zu haben, kultivierten sie ein moralisches Überlegenheitsgefühl... Im Gegensatz zu den Altersgenossen in der DDR und im Gegensatz zu der nur wenig älteren `Generation Kohl´ sind wir 68er in stark zunehmendem Wohlstand aufgewachsen. Wir waren die erste Generation, die sich den Luxus leisten konnten, zu revoltieren statt zu studieren... Viele Ex-Rebellen empfinden die Jahre der Revolte heute als vergeudete Lebenszeit. Da ist es natürlich schön, wenn man dieser Zeit irgendeinen Sinn beimessen und sagen kann, daß sie dem Fortschritt, der Demokratie oder der sexuellen Freiheit gedient habe." (Das Gegenteil ist der Fall!!)

Professor Dr. Götz Aly,

Historiker und Alt-68er

in der "Süddeutschen Zeitung" vom 14. 2. 2008

 

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"Ich wollte Pianist werden. Warum ist daraus nichts geworden? Maos Satz `Wer Beethoven spielt, ist raktionär´ hat bei mir dazu geführt, daß ich jahrelang kein Klavier mehr angefaßt habe. Unfaßbar, welchen Schwachsinn wir damals geglaubt haben."

Prof. Dr. Detlev Albers,

Alt-68er und Bremer SPD Landesvorsitzender (1995-2004)

 

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Etc.pp.....

 

 

Anhang Nr. 4:

 

Gemeinsame Erklärung der deutschen und polnischen Bischofskonferenz, Bonn/Warschau 25. August 2009:

 

 

Erklärung aus Anlass des 70. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939

 

(1) Vor 70 Jahren, am 1. September 1939, eröffnete die Deutsche Wehrmacht ihren Angriff auf Polen. So begann der Zweite Weltkrieg. Viele, die den Krieg miterlebt haben, werden am bevorstehenden Gedenktag von schmerzhaften Erinnerungen heimgesucht werden: Erinnerungen an Gewalt, Rechtlosigkeit und Ohnmacht, Erinnerungen an den Verlust von Angehörigen und Freunden oder den Verlust der Heimat. Einmal mehr werden wir an diesem Tag gewahr, wie tief sich die Erlebnisse des Weltkrieges den Menschen und den Völkern eingebrannt haben. Manche Verletzung an Geist und Seele ist bis heute nicht geheilt.

 

Die Erinnerung an den Krieg erfolgt in unserer Zeit unter neuen Voraussetzungen. Die Generation, die den Zweiten Weltkrieg erlebt hat, vergeht, und mit ihr die Augenzeugen. Auch tritt die Generation jener ab, die den Mut besaßen, Worte der Reue und der Vergebung auszusprechen und ein neues Kapitel in der Geschichte unserer Völker aufzuschlagen. In dieser Lage kommt es darauf an, dass die Nachkriegsgenerationen ein angemessenes Verständnis des Weltkrieges gewinnen und bewahren. Redlichkeit in der Auseinandersetzung mit den Schrecken der Vergangenheit gehört ebenso dazu wie der Verzicht auf Stereotypen, die wirkliches Verstehen behindern und das mühsam gewachsene Vertrauen zwischen Polen und Deutschen untergraben können. Nicht weniger als früher brauchen wir eine lebendige Sorge um den Frieden und um die Heranbildung von Menschen, die gefeit sind gegen den Hass auf andere und fähig zum gemeinsamen Aufbau einer menschenwürdigen Ordnung.

Wir wissen: Der Frieden hängt auch von jedem Einzelnen ab: von unserem Willen, unserer Haltung, von unserem Wort und unserer Geste, von der Fähigkeit zum Bekennen von Schuld und zum Verzeihen – und schließlich auch davon, dass wir in die Zukunft zu blicken vermögen, um der Vergangenheit nicht unentrinnbar verhaftet zu bleiben.

 

Erinnerung und Gedenken

 

(2) Jeder Krieg ist letztendlich „eine Katastrophe für jeden authentischen Humanismus“ und eine „Niederlage der Menschheit“ (Papst Johannes Paul II., Botschaft zum XXII. Weltfriedenstag 1999; Ansprache an das diplomatische Corps am 13.01.2003). Für den Zweiten Weltkrieg gilt dies in einer radikal zugespitzten Weise. Er war kein Krieg wie viele andere. Das nationalsozialistische Deutschland entfesselte in Europa einen Krieg, in dem die fundamentalen Menschenrechte offen verneint und alle moralischen Prinzipien über Bord geworfen wurden. Im Osten Europas zielte der Krieg auf Vernichtung und Versklavung. Besonders die polnischen Führungsschichten – Intellektuelle, Wissenschaftler und Klerus – waren betroffen von einer Ausrottungspolitik, die eine Knechtschaft des ganzen Volkes zum Ziel hatte.

Wir gedenken heute der Millionen von Opfern des Krieges und ebenso all jener, die aus rassenideologischen Gründen oder aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Glaubens verfolgt und ermordet wurden: der europäischen Juden, die dem Menschheitsverbrechen des Holocaust zum Opfer fielen, der Sinti und Roma, der geistig Behinderten und der Eliten in Mittel- und Osteuropa. Wir dürfen auch diejenigen nicht vergessen, die unter Gefährdung oder Aufopferung ihres Lebens aktiv Widerstand geleistet haben gegen die Unmenschlichkeit der Zeit. Manche von ihnen verehrt die Kirche als Märtyrer. Unsere Erinnerung geht über in das Gebet für die Opfer und um den Frieden: „Nie wieder die einen gegen die anderen, nie wieder! […] nie wieder Krieg!” (Papst Paul VI., Rede vor der UN-Vollversammlung am 4.10.1965).


(3) Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges traf unsere beiden Länder ein unterschiedliches Los. Polen geriet im Zuge der Entscheidung der Siegermächte in die Einflusszone der Sowjetunion, was von der polnischen Gesellschaft als neue Besatzung aufgefasst wurde – mit neuem Leid, neuen Opfern, Vertreibungen und Umsiedlungen. Bis zum Beginn der 1990er Jahre folgte ein Leben in einem System der Unfreiheit und der Isolation. Die wirtschaftliche Entwicklung wurde behindert und der Zugang zu neuen Technologien war eingeschränkt. Auch das Glück der Deutschen war sehr unterschiedlich verteilt. Während im Westen schon bald nach 1945 ein freiheitliches Gemeinwesen aufgebaut werden konnte, mussten sich die Ostdeutschen mit sowjetischer Oberhoheit und dem kommunistischen Gesellschaftssystem abfinden. Das herrschende System in Polen errichtete eine amtliche Freundschaft mit den Ostdeutschen und entfachte zugleich den Hass gegen die Bundesrepublik Deutschland, der „Revisionismus“ unterstellt wurde, und gegen die mit ihr verbündeten USA, die man des „Imperialismus“ bezichtigte.

Zu den großen Verlierern des Hitlerschen Angriffskrieges gehören auch jene Menschen, die ihr Heim und Erbe verloren haben. Zuerst waren es Polen, die nicht nur Opfer des Krieges wurden, sondern auch von Zwangsdeportationen durch die Armeen Hitlers und Stalins. Als Ergebnis der expansiven sowjetischen Neuordnungspläne für den mittel-osteuropäischen Raum und von Entscheidungen der Siegermächte erlitten am Ende des Krieges und in der Folgezeit dann viele Deutsche das Schicksal von Flucht und Vertreibung.

Wir rufen in diesem Zusammenhang das Gemeinsame Wort der Polnischen und der Deutschen Bischofskonferenz vom Dezember 1995 in Erinnerung: „Nur die Wahrheit kann uns frei machen, die Wahrheit, die nichts hinzufügt und nichts weglässt, die nichts verschweigt und nichts aufrechnet (vgl. Joh 8,32). In Anbetracht des verbrecherischen Angriffskriegs des nationalsozialistischen Deutschland, des tausendfachen Unrechts, das in der Folge den Menschen in Polen durch Deutsche zugefügt wurde, und des Unrechts, das vielen Deutschen durch Vertreibung und Verlust der Heimat angetan wurde, wiederholten wir in diesem Geiste gemeinsam die Worte von 1965: Wir vergeben und bitten um Vergebung.“

Die deutschen und die polnischen Bischöfe verurteilen gemeinsam das Verbrechen des Krieges; einig sind wir uns auch in der Verurteilung der Vertreibungen. Dabei verkennen wir niemals den inneren Zusammenhang und die Abfolge der Geschehnisse.

 

(4) Mit Dankbarkeit erinnern wir uns heute all jener, die trotz oder gerade wegen ihrer furchtbaren Erfahrungen seit 1945 für die Versöhnung unserer Völker sowie zwischen allen Nationen Europas gearbeitet haben.

Besonders denken wir hier an die wegweisende Geste der polnischen Bischöfe, die 1965 in den Bänken des zu Ende gehenden Konzils als erste ihren deutschen Mitbrüdern die Hand der Versöhnung entgegengestreckt haben. Die Antwort der deutschen Bischöfe zeugte von ihrer Offenheit für das Geschenk dieses Neuanfangs. Mit Dankbarkeit erinnern wir uns auch der vielfältigen anderen Initiativen für Frieden und Versöhnung, die von Christen, aber auch von anderen Gruppen in der polnischen wie der deutschen Gesellschaft ausgingen oder im Bereich der Politik entwickelt wurden.

Es braucht nicht verschwiegen zu werden: Der Weg der Verständigung und der Zusammenarbeit, den die Kirche in unseren beiden Ländern seither gegangen ist, war manches Mal schwierig und nicht frei von Missverständnissen und Belastungen. Wir haben jedoch gelernt, dass Geduld, Behutsamkeit, Wahrhaftigkeit und guter Wille unverzichtbare Wegbegleiter beim Aufbau des Gemeinwohls sind.

Mit großer Dankbarkeit rufen wir die organisierten und die spontanen Hilfsaktionen von Seiten der deutschen Katholiken und der deutschen Gesellschaft für die Menschen in Polen in Erinnerung, die sich im Zuge des auseinanderbrechenden kommunistischen Wirtschaftssystems im Jahre 1980 am Abgrund einer humanitären Katastrophe befanden. Damals sind feste Bande der Solidarität und der Freundschaft zwischen Familien, Pfarreien und Gemeinden entstanden. Ein echter Prozess der Annäherung, des Sich-Kennenlernens und der gegenseitigen Annahme ist in Gang gekommen. Dieses enorme Kapital an sozialen Beziehungen muss auch in Zukunft sorgsam gepflegt werden.

Alle, denen eine Atmosphäre gutnachbarlicher Beziehungen im europäischen Haus ein Anliegen ist, laden wir ein, sich intensiv am Aufbau der gemeinsamen Zukunft zu beteiligen und nicht selektiv in die Vergangenheit zurückzukehren. Gemeinsam müssen wir in die Zukunft blicken, auf die wir zugehen möchten, ohne die geschichtliche Wahrheit in all ihren Aspekten zu vergessen noch zu gering zu achten. Dieser Absicht dient auch die Arbeit der neuen Schulbuchkommission, die ein gemeinsames deutsch-polnisches Geschichtsbuch ausarbeitet. Wir hegen die Hoffnung, dass diese Arbeiten in Kürze abgeschlossen werden und das neue Schulbuch für die jungen Generationen in Deutschland und in Polen eine Quelle des Wissens über unsere schwierige und belastete Vergangenheit wird. Wir rufen auch die Vertreter der Medien, die Mitarbeiter von Radio und Fernsehen auf, ihrer Verantwortung für das Klima wachsenden Vertrauens zwischen Polen und Deutschen gerecht zu werden.



Die Zukunft gestalten


(5) Wir sind uns bewusst: Auch wenn die Prozesse der Versöhnung in den vergangenen Jahrzehnten gute Früchte getragen haben, so sind die Erfahrungen des Krieges und der Folgezeit in den Beziehungen unserer Völker nach wie vor lebendig. Auch besteht bei manchen gesellschaftlichen oder politischen Kräften die Versuchung, die in der Geschichte geschlagenen Verletzungen propagandistisch auszubeuten und, gestützt auf einseitige geschichtliche Interpretationen, Ressentiments zu schüren. Die Kirche wird solcher mangelnden Wahrhaftigkeit im Umgang mit der Geschichte auch weiterhin entschieden entgegentreten. Stattdessen ermutigen wir zum intensiven Dialog, der immer auch die Bereitschaft einschließt, den anderen aufmerksam zuzuhören. Gemeinsam sollen Deutsche und Polen ihre besondere Aufmerksamkeit denen schenken, die nach wie vor unter den traumatischen Erlebnissen von Menschenverachtung, Krieg, Okkupation und Verlust der Heimat leiden. Ein solcher Umgang mit der Geschichte und ihren weiterwirkenden Folgen sperrt unsere Völker gerade nicht im Gefängnis ihrer Erinnerungen ein. Im Gegenteil: Die „Heilung der Erinnerungen“, von der Papst Johannes Paul II. immer wieder gesprochen hat, schafft – psychologisch, kulturell und politisch – den Raum, in dem die politischen Fragen des Alltags mit der gebotenen Sachlichkeit behandelt werden können. Erinnerung kettet uns nicht an die Vergangenheit; sie macht uns frei für die Zukunft. Diesem Gedanken ist auch eine Reihe von Initiativen verpflichtet, in denen deutsche und polnische Katholiken gemeinsam tätig sind. Als Beispiele verweisen wir auf das „Zentrum für Dialog und Gebet“ am Rande des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz, das „Maximilian-Kolbe-Werk“ und die 2007 gegründete „Maximilian-Kolbe-Stiftung“.


    

Das Zeugnis der Kirche


(6) Der Friede zwischen den Nationen, der auf Gerechtigkeit und Versöhnung beruht, ist uns nicht ein für allemal gegeben. Tag für Tag muss am Frieden gebaut werden, und das Werk kann nur gelingen, wenn wir alle unsere Verantwortung wahrnehmen: Die Menschen müssen den Frieden persönlich als tiefgehenden Wert erleben, damit er sich in den Familien, in den gesellschaftlichen Zusammenhängen und schließlich auch im staatlichen Gemeinwesen verbreiten kann. Im Klima des Verzeihens und der Versöhnung, im Klima von Gerechtigkeit, Liebe und  Wahrheit kann sich eine Kultur des Friedens entwickeln, die dem Gemeinwohl dient.

    Als Kirche bezeugen wir, dass Gott die tiefste Quelle des Friedens ist. Deshalb ist das Handeln von Menschen, die aus dem Evangelium ihre tiefe Motivation zum Dienst an einem gerechten Frieden gewinnen, von so großer Bedeutung. Wir laden zum Gebet um den Frieden ein und zu Begegnungen, die dem Kennenlernen, dem Respekt und gegenseitiger Annahme dienen. Wir ermutigen die Jugend, die Sprache der Nachbarn zu lernen und sich mit deren Kultur zu befassen, in der auch die gemeinsamen christlichen Wurzeln zum Ausdruck kommen. Wir rufen zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den kirchlichen Institutionen in Polen und in Deutschland auf, um gemeinsam für die Evangelisation der Welt zu wirken und den humanitären Herausforderungen zu begegnen, die sich in vielen Teilen der Welt, besonders im europäischen Nachbarkontinent Afrika stellen. Die Kirche in Deutschland und in Polen verfügt über ein beachtliches Potential an Menschen und Mitteln, sodass unser gemeinsames Handeln reiche Frucht tragen kann. Die Erfahrung von Gewalt und Unrecht, an die wir aus Anlass des Beginns des Zweiten Weltkriegs erinnern, sollte uns in besonderer Weise auch sensibel machen für die Forderungen der Religionsfreiheit, die in unserer Welt auch viele Christen vermissen und für die Notwendigkeit, mit allen solidarisch zu sein, deren Menschenrechte nicht respektiert werden. Das Leitbild einer Kultur des Friedens, die immer auch als Kultur des Lebens gedacht werden muss, hält uns als Kirche schließlich dazu an, uns für die Förderung der Familie zu engagieren und den Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einzufordern.

Als versöhnte Menschen, die ständig auf dem Weg der Versöhnung fortschreiten, wollen wir der Welt auf diese Weise Zeugnis geben von einer neuen Kultur des Friedens, der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der Liebe.


(7) Die Versöhnung zwischen unseren Nationen ist ein Geschenk, das wir in das Werden des vereinten Europas einbringen. Auch wenn hier und da Spannungen und Missverständnisse diese Völkerfamilie nicht verschonen, dürfen wir nicht den fundamentalen Fortschritt der Geschichte vergessen, der durch die europäische Integration erreicht wurde. Die Chance eines Friedens, die der Vereinigung der europäischen Völker entspringt, darf nicht verpasst werden. Wir wenden uns an alle, nicht darin nachzulassen, im Beten und Handeln an der europäischen Einheit mitzuwirken. Nur so werden wir uns weiterhin am Frieden erfreuen können.