Gedenken an den 17. Juni 1953 Zum 47. Jahrestag der Volkserhebung in der damaligen
sowjetisch besetzten Zone erinnert ein neues Denkmal in Berlin. Die mit Steinen eingefaßte Installation von 25 Meter Länge und 3 Meter Breite zeigt auf Siebdruck ein historisches Foto von Arbeitern, die die erste Reihe eines Demonstrationszuges bilden.Als "leuchtendes Beispiel, das Mut machte", hat Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) die Opfer des Aufstandes gewürdigt. Die Männer und Frauen des 17. Juni gehörten für Deutschland "zu den besten, die die Geschichte im letzten Jahrhundert hervorgebracht hat", sagte Diepgen anläßlich der Gedenkenfeier. Diepgen bezeichnete den 17. Juni 1953 als den Tag, der für die Deutschen den Begriff der Nation gerettet habe. Der 17. Juni war bis 1990 als "Tag der Deutschen Einheit" Staatsfeiertag in Westdeutschland.
Am 17. Juni 1953 waren Arbeiter in Ost-Berlin und anderen Städten in der SBZ auf die Straße gegangen und hatten gegen
das SED - Regime unter Walter Ulbricht demonstriert. Mit sowjetischen Panzern wurde der Aufstand gegen den Kommunismus niedergeschlagen. Acht Deutsche und eine unbekannte Anzahl sowjetischer Soldaten kamen ums Leben. Standgerichte der SBZ verhängten an die 100 Todesurteile.
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Der Regierende Bürgermeister bei der Gedenkfeier[17. Juni 2000]
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Deutsche Burschenschaften trafen sich am 17. Juni
2000 auf der Wartburg
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Gedenkfeiern und Demonstrationen zum 17. Juni
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Demonstration der NPD in Magdeburg (Sachsen - Anhalt)Anläßlich des 47. Jahrestages des Volksaufstandes gegen das SED - Regime führte auch die NPD in mehreren Orten Gedenkveranstaltungen durch.
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NPD - Demonstration am 17. Juni 2000In Görlitz und Königs Wusterhausen (Brandenburg) wurden Aufmärsche veranstaltet, ebenso in Magdeburg. Linke Gruppen veranstalteten Gegendemonstrationen, wobei sie die vor drei Tagen erfolgte Ermordung eines Farbigen durch angeblich Rechtsradikale propagandistisch ausschlachteten.
Ein "Bündnis gegen Rechts" aus Vertretern von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und Vereinen hatte in Magdeburg zu einem "Bunten Treiben gegen braune Umtriebe" aufgerufen. Rund 300 Magdeburger trafen sich dazu im Zentrum der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt.
[17. Juni 2000]