Kulturpreis für Salzburger Schriftsteller

Den Georg-Dehio-Buchpreis 2006 des "Deutschen Kulturforums östliches Europa" erhielten die Schriftsteller Karl-Markus Gauß und Thomas Urban. Karl-Markus Gauß wurde für sein Gesamtwerk und Thomas Urban für seine Publikation "Der Verlust. Die Vertreibung der Deutschen und Polen im 20. Jahrhundert" geehrt.

Der Salzburger Gauß trage dazu bei, "ein verlorengehendes Europa geistig zu bewahren und die historischen Hintergründe dieses Verlustes nicht in Vergessenheit geraten zu lassen", zitiert der Zsolnay Verlag in seiner Aussendung aus der Begründung.

Mit dieser vom Beauftragten der BRD-Regierung für Kultur und Medien B. Neumann dotierten Auszeichnung werden Autoren geehrt, die sich in ihren Werken fundiert und differenziert mit den Traditionen und Wechselbeziehungen deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa auseinandergesetzt haben. Der Georg Dehio-Buchpreis ist aufgeteilt in einen mit 12.000 Euro dotierten Hauptpreis und einen mit 8.000 Euro dotierten Ehrenpreis. Der Hauptpreis würdigt das publizistische Gesamt- und Lebenswerk eines Autors. Mit dem Ehrenpreis wird der Verfasser einer herausragenden Publikation ausgezeichnet.

Die feierliche Preisverleihung findet am 29. November 2006 in Berlin statt.

Das „ Deutsches Kulturforum östliches Europa” in Potsdam (Brandenburg) vergab diesen Preis im Herbst 2004 zum ersten Mal. Der Georg Dehio-Buchpreis 2004 ging an Karl Schlögel und Gregor Thum von der Europa-Universität Viadrina Frankfurt a. d. Oder. Prof. Dr. Karl Schlögel wurde für sein Gesamtwerk, Dr. Gregor Thum für seine Publikation „Die fremde Stadt. Breslau 1945” ausgezeichnet. 

[15. Mai 2006]
 

 

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Adenauer-Literaturpreis für Tiroler Schriftsteller

Der Tiroler Schriftsteller Norbert Gstrein erhält den mit 25.000 Mark dotierten Literaturpreis 2001 der Konrad - Adenauer - Stiftung. Der Preis soll am 13. Mai 2001 in Weimar (Thüringen) verliehen werden.  Das Werk des Autors zeuge von außerordentlicher Vielfalt und stilistischer Virtuosität, heißt es in der am 29. 12. 2000 in Berlin veröffentlichten Entscheidung der Jury. Gstrein beherrsche den Ton wohltemperierter Komik und  die Kunst der Montage aus historischer Reportage, politischer Analyse und fiktiven Memoiren.  Gstrein wurde 1961 in Nordtirol geboren. Er studierte Mathematik und Philosophie in Stanford, Erlangen und Innsbruck und veröffentlichte unter anderem die Romane "Das Register" und "Die englischen Jahre", dazu die Erzählungen "Einer" und die Novelle "O2".  Gstrein erhielt den Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg und war Stadtschreiber  in Graz.

Der Tiroler Autor Norbert Gstrein erhielt bereits am 6. 12. 2000 den Tiroler Landespreis für Kunst. Er ist mit 150.000 Schilling dotiert. Mit dieser Auszeichnung wurde das Werk eines der bedeutendsten Tiroler Autoren gewürdigt. Die Auszeichnung  wurde dem Künstler vom neuen Kulturlandesrat Günther Platter in Innsbruck überreicht.

[31. Dezember 2000] 

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