Malaria aus der Dominikanischen Republik eingeschleppt

Eine Salzburgerin, die nach ihrer Rückkehr aus der Karibik zehn Tage lang gegen Grippe behandelt wurde, hat in Wirklichkeit Malaria und wurde am 15. Dezember 1999 in das Wiener Allgemeine Krankenhaus eingeliefert. 

Zehntausende Touristen aus Europa fliegen jährlich in die Dominikanische Republik, obwohl dort die Malariafälle von Jahr zu Jahr zunehmen. 1998 gab es offiziell 2000 Fälle, bis November 1999 waren es bereits 3000. 

Der Grund der Zunahme sind u. a. die Überschwemmungen nach dem Hurrikan George 1998, wodurch der Infektionszyklus intensiviert wurde. Es ist mit einer weiteren Zunahme in den nächsten Jahren zu rechnen. Dagegen wird von Reiseveranstaltern behauptet, die Dominikanische Republik sei im wesentlichen malariafrei und die Krankheit gebe es nur im Grenzgebiet zu Haiti.

[17. Dezember 1999] 

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