22. August 200
Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Freundinnen und Freunde,

Wir gehen nicht davon aus, daß die Bundesrepublik Deutschland in absehbarer Zeit in ein völliges Chaos versinkt und somit Herrn Mahler Vision einer messianischen Revolution für ein VIERTES REICH erfüllt und seine deutschen Patrioten die gegenwärtigen Verfassungsorgane, nebst Regierung und Parlament entmachten werden.

Wir sind zwar ebenfalls der Meinung, daß sich unser Land in einem tödlichen Chaos befindet auf dessen Höhepunkt es zum Kollaps kommen wird, ähnlich wie die DDR, doch handelt es sich nicht um eine revolutionäre Explosion, sondern um eine Implosion, die eine enorme Chance für Deutschland und für Europa freisetzen wird.

Wer die politische Szene der LINKEN & RECHTEN und ihren intellektuellen Hintergrund kennt, der weis, dass es keine Führungskonzepte und politische Ideen für eine wirkliche Reformpolitik gibt; und der versteht auch, warum die Bekenntnisse dieser Patrioten zur nationalen Identität zumeist diffuse Phrasen sind.

Der wirtschaftliche Zusammenbruch Deutschlands ist zwar unvermeidlich und eigentlich schon real gegeben, aber die nationale Front der deutschen Patrioten muß sich erst noch finden und artikulieren, denn wir Bürger haben in keiner Partei eine Lobby und wir sollten auch darauf achten, dass wir keiner Lobby auf den Leim gehen.

Sie sollten deshalb bitte auch nicht von uns erwarten, dass wir Ihnen ein Patentrezept liefern, denn wir gehen davon aus, dass Sie Ihre Ideen selbst artikulieren können, so wie Sie dies von uns auch erwarten können. Bevor wir konkret auf diese und andere Fragen eingehen, möchten wir die Pro- und Contra-Positionen benennen, die sich mit unserer Gründungsinitiative befassen.

Sie sollten bitte zunächst darüber nachdenken, warum wir aus sehr unterschiedlichen ideologischen und politischen Lagern mit Verdächtigungen überzogen werden, die offenbar die Absicht verfolgen, die Veranstaltung zum Reformationstag, am 31. Okober 2003 – um 16 Uhr vor dem Reichstag in Berlin massiv zu behindern oder zu verhindern. Offenbar fürchten die verschiedenen Gruppen unserer Gesellschaft, dass von unserer Gründungs-initiative ein revolutionäres Fanal ausgeht:

Wir sind von Insidern darüber informiert, daß auch Herr Schily daran beteiligt ist; also nicht nur die „Antifa“ und die „Anti-Antifas“ und andere „Nützliche Idioten“ unseres Systems, die den Sinn unserer Arbeit nicht begreifen.

Unsere Gründungsinitiative ist zugleich ein Lehrbeispiel dafür, wie in unserem Lande NGOs und Bürgerinitiativen behandelt werden, die dem „System“ zu nahe kommen oder es wagen, es zu verändern oder gar zu überwinden.

Uns und Ihnen wird bald klar sein, daß wir mit diesem Projekt uns ganz bewusst zwischen allen ideologischen Stühle gesetzt haben und ein dogmatisches System zerstören, das sich selbst überlebt hat und nur noch in der Arroganz „seiner Eliten“ besteht.

Wir werden deshalb auf die Fragen nach unserem Hintergrund konkrete Antworten geben, denn viele Anfragen sagen uns direkt oder indirekt, dass wir entweder Spinner oder Spione seien. 

Unsere Antwort darauf wird allen Verdächtigungen den Wind aus den Segeln nehmen, weil jede ernsthafte Kritik beantwortet werden kann – und wir hierfür die Möglichkeit bieten – vollständig unzensiert, in unserer Homepage alles zu verbreiten bereit sind, was gegen oder für uns spricht.

Sie haben also die Möglichkeit an dieser Klärung unter der Voraussetzung teilzunehmen, daß Sie nicht anonym bleiben wollen.

Wir werden Ihnen deshalb unseren personellen Hintergrund offen legen,  weil seit der Gründung 1990 unserer Vorgängerorgaisation „ALSO“ das Prinzip der Offenheit so konsequent realisiert wurde, dass viele unserer  Vereinsmitglieder bereits ausgestiegen sind, weil sie sich glaubten bedeckt halten zu müssen.  Stasi und Verfassungsschutz sind uns seit dieser Zeit bekannt und viele unserer damaligen Mitglieder waren einfach nur Menschen, die zwischen diesen Mühlsteinen der Systeme zerrieben wurden und als Opfer betrachtet werden können, denn ihre psychischen und physischen Defekte sind für unsere Gesellschaft sehr symptomatisch und bestimmen das politische Milieu in unserer „Schweinerepublik“ …

Wir haben diese Zusammenhänge bereits dokumentiert und möchten hier nur in soweit darauf hinweisen, daß jede Kritik gegen uns durchaus verstanden wird.

Dies alles hängt zweifellos damit zusammen, daß zum Kreis unserer damaligen Gründungmitglieder Personen gehörten, die unsere Arbeit zum Artikel 146 GG unterstützten und schon deshalb vom CIA und vom israelischen und deutschen Geheimdienst überwacht wurden.

Die Tatsache, daß drei Gesprächspartner und Gründungsmitglieder der ALSO: Rohwedder, Herrhausen und Suhr tödlich verunglückten oder ermordet wurden, ist den Strafverfolgungsbehörden ebenso bekannt, wie auch dem damaligen Bundespräsidenten Herzog und von Weizsäcker. Wir haben beiden Bundespräsidenten und später auch Herrn Rau den Hintergrund hierzu im Hinblick darauf schriftlich dargelegt, ohne jemals eine Antwort erhalten zu haben, oder gar von der Kripo oder Staatsanwaltschaft einvernommen worden zu sein.

Zwischenzeitlich gehen wir davon aus, daß politische Morde dazu beitrugen, alle Gründungsinitiativen zu verhindern, die auf eine Realisierung des Artikel 146 GG abzielten.

Im Rückblick auf eine Vereinsarbeit der ALSO, die seit 1989/9O zum Thema Verfassung kontinuierlich besteht, lassen sich natürlich viele Fakten nennen, deren Bedeutung wir bis in die Gründung der ATTAC kennen und dokumentiert haben, denn auch die „Globalisierungskritiker“ sind von den zionistischen Interessen bestimmt und werden von dort aus geleitet.

Auch in diesem Zusammenhang haben wir in unserem Buch ALSO auf die Zusammenhänge hingewiesen, die bis in die Gegenwart wirksam sind und den Hintergrund der politische Szene beleuchten, um deren Machtverständnis es hierbei geht. 

Wir hatten bisher die Kirchen aus unserer Arbeit ausgeklammert, abgesehen davon, daß wir bei Kirchentagen seit der „Wende“ immer präsent waren.

Unsere jetzigen Bemühungen stehen aber in einem kausalen Zusammenhang mit unserer Arbeit zum Römischen Recht und den Bemühungen sehr vieler  Protestanten  zur Zins- und Judenfrage, deren kritische Begründung untrennbar mit dem Werk von Luther verbunden ist.

Wir gehen davon aus, dass auch Katholiken daran interessiert sind, die Einheit der Kirche im Sinne der Einheit des Rechts zu erneuern und die Währungs-, Zins- und Fiskalpolitik als Gesamtproblem betrachten.

Dieses Ziel kann nur über die Ergebnisse einer Ursachenforschung verstanden werden, deren ideologisches Dilemma den politischen Widerspruch deutlich macht, den wir in unserer Vereinsarbeit seit 1990 erlebten und den wir hier kurz beschreiben wollen.

Unser (unfreiwilliger) langjähriger Kontakt zu Heinrich Lummer (als Innensenator und Sachwalter des USA Geheimdienstes in Berlin)  ist ein konkretes Beispiel dafür, wie problematisch es ist, wenn ein Bürger oder eine Bürgerinitiative sich mit dem Zionismus auseinandersetzt.

Unser „Offene Brief“ an Horst Mahler ist insofern von allgemeiner Bedeutung, weil darin einige Details zur Systemkritik des Antagonismus der Ideologien verdeutlicht werden, die die intellektuelle Verirrung und Verwirrung in unserem Lande kennzeichnen.

Diese Situation geht quer durch alle Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und Verbände, denn sie ist wirklich symptomatisch für Deutschland – und gewiss auch für große Teile der Gesellschaften in Europa.

Sicher nicht alle, aber sehr viele von diesen Mitgliedern beider großen Konfessionen leiden unter dieser Situation – weil darin die Spaltung der Gesellschaft ihren originären Anlass nahm. Wir können in aller Offenheit bekennen, daß wir mit vielen Patrioten aus beiden Konfessionen über viele Jahre einen intensiven Kontakt hatten und diesen auch fortsetzen werden. Im Zentrum unserer Arbeit steht die Verfassungsfrage, denn es gibt seit es das Römische Recht gibt, keine Frage, die nicht von diesen Rechtsnormen bestimmt wird.

Wenn es derzeitig viele Menschen gibt, die sich mit demokratischen Mitteln um ihre sozialen Rechte bemühen, so ist dabei immer auch die Lage des nationalen und internationalen, also globalen Kapitalmarktes zu beachten.

Die war zu Zeiten von Jesus genauso, wie zur Zeit von Luther und Hitler und zwar nicht nur im Abendland, sonder auf der ganzen Welt.

Wir haben kein Patentrezept anzubieten, aber dennoch konkrete Vorstellungen darüber, wie wirkliche Reformen aussehen sollen. Unser Bundestag, der Bundesrat, das Bundesverfassungsgericht sowie alle Parteien sind sehr weit davon entfernt, diese auch nur in Ansätzen zu verwirklichen.

Diesbezügliche Argumentationen von Mahler und Ebel haben zwar eine gewisse Logik und Berechtigung, sie gehen aber dennoch am Wesenskern des Problems vorbei, denn sie erreichen nicht das Bewusstsein der Bürger.

Demgegenüber meinen wir, daß es „Gott sei Dank“ seit Luther einen wirklich theologischen Ansatz für einen rechtlichen bzw. verfassungsrechtlichen Neubeginn gibt.Luthers Streitbarkeit ist für unsere Gründungsinitiative von enormer Bedeutung, weil er wirklich neue Erkenntnisse zur Problemursache nannte, die zur Selbstbefreiung durch eine SYSTEMVERÄNDERUNG führen können.

Unser Interesse an Horst Mahler ist und bleibt auch künftig bestehen, wie Sie aus dem „Offenen Brief“ entnehmen können. Insofern kann unser Offene Brief sicherlich deutlich machen, worin das Problem einer Reform liegt, und daß eine wirkliche Bürgerinitiative erforderlich ist, die alle Parteigrenzen überschreitet.

Herzliche Grüße

Bernhard Heldt
info@DeutscheNationalversammlung.de
http://www.DeutscheNationalversammlung.de
 

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