Zwei Presseerklärungen der brandenburgischen DVU-Landtagsfraktion zu den Themen Maatwerk-Pleite und Toll-Collect-Kündigung

Toll Collect: Typisch Stolpe

Potsdam - Die Vorsitzende des Landtagsausschusses für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr, Liane Hesselbarth, machte während der heutigen Sitzung der DVU-Fraktion Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) für das Scheitern der LKW-Maut verantwortlich.
Die 41jährige Abgeordnete, die auch Vorsitzende der DVU-Fraktion ist, kommentierte die Meldung über die Ankündigung Stolpes, den Vertrag für das LKW-Maut-Projekt mit dem Toll Collect Konsortium kündigen zu wollen.
Wörtlich sagte die Strausbergerin Hesselbarth: "Das ist wieder typisch Stolpe. Erst, als er durch den Druck von Schröder dazu gezwungen wurde, gestand er ein, dass er das Kind in den Brunnen hat fallen lassen. Und plötzlich schimpft er auf seine bisherigen Verhandlungspartner, um von seinem eigenen Versagen abzulenken. So kennen wir Brandenburger ihn und so hat er unser Land heruntergewirtschaftet."
Die verkehrspolitische Sprecherin der DVU-Landtagsfraktion bedauerte, dass Deutschland "wiedereinmal das Rad neu erfinden" wollte, statt sich an den funktionierenden Maut-Modellen bei europäischen Nachbarn zu orientieren. "Eichel und Schröder", so Liane Hesselbarth weiter, "wollten die Fuhrunternehmer mit Hochtechnologie schröpfen, um die maroden Staatskassen zu sanieren. Als Ergebnis stehen jetzt an allen Autobahnen komische Gerüste sinnlos in der Gegend herum, die Staatskasse ist noch leerer und Deutschland wurde erneut zum Gespött der ganzen Welt."

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Maatwerk-Pleite keine Überraschung

Potsdam - "Niemand glaubte wirklich, dass das klappen würde." So kommentierte der Parlamentarische Geschäftsführer der DVU-Landtagsfraktion Sigmar-Peter Schuldt in der heutigen Fraktionssitzung die Meldungen über die Insolvenz des deutschen Ablegers des niederländischen Arbeitsvermittlers Maatwerk.
"Auch private Arbeitsvermittler können keine Stellen vermitteln, die nicht vorhanden sind", so der 53jährige Unternehmensberater aus Groß Kreutz. "Die Wirtschaft muss Arbeitsplätze schaffen, sonst platzt die ganze Hartz-Reform schneller, als sie verabschiedet wurde. Die Politik der Regierung hindert die Wirtschaft aber gerade daran, neue Arbeitsplätze zu schaffen."
"Selbst in einer rot-grünen Regierung", so der wirtschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion und Abgeordnete des Kreistages Potsdam-Mittelmark weiter, "ist niemand so naiv, dass er sich von einer Umbenennung der Bundesanstalt für Arbeit und der Einführung von Personal-Service-Agenturen einen merklichen Rückgang der Massenarbeitslosigkeit erhoffen kann. Als Sofortmaßnahme helfen hier nur radikale Maßnahmen gegen die Steuerlast und bürokratische Gängelung der kleinen und mittelständischen Unternehmen, wie sie die DEUTSCHE VOLKSUNION zur Unterstützung dieser Arbeitsplatzproduzenten schon immer gefordert hat."

Fraktion der Deutschen Volksunion (DVU) im Landtag Brandenburg - Presseabteilung
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[17. Februar 2004]

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Bündnis RECHTS Pressemitteilung vom 14. Januar 2004

Wieso ist Minister Stolpe noch im Amt?

Nach jüngsten Meldungen plant der Bundesverkehrsminister Stolpe starke Gebührenerhöhungen für die Abgasuntersuchung (bis zu 25%) und für die Führerscheingebühren (bis zu 10%).
Der sog. Idiotentest soll ebenfalls mehr kosten d.h. bis zu 347 Euro.

Nach der Katastrophe mit der gescheiterten Einführung des Mautsystems auf bundesdeutschen Straßen im Jahre 2003 entgehen dem Fiskus ca. 2.500.000.000,-- Euro an Einnahmen für den Ausfallzeitraum. 
Deshalb drängt sich der Verdacht auf, daß der unfähigste Verkehrsminister, den die Bundesrepublik je hatte, den Ausgleich über erhöhte Gebühren schaffen will.

Das wäre dann auch nichts ungewöhnliches, da es ständiger Brauch ist, den bundesdeutschen Steuerzahlern und Sozialversicherten immer öfter und immer tiefer in die Brieftaschen zu greifen. In der Tat ist es so, daß die deutschen Wähler für ihre Nibelungentreue zu den etablierten demokratischen Parteien abgestraft werden. Etwas anderes haben sie auch nicht verdient!

Jedoch ist es unverständlich, daß ein Mann wie Stolpe, dem vorgeworfen wird für das Ministerium für Staatssicherheit gearbeitet zu haben, nach seinen unglaublichen Fehleinschätzungen und Fehlern immer noch  im Amte ist. Es stellt sich zunehmend die Frage, warum er und Leute wie Michael Wolff sowie Schalk Godlokowski geschützt werden?

Das Bündnis RECHTS fordert Kanzler Schröder dazu auf, seinen unfähigen Minister zu entlassen und die Aufnahme von Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft, die sich mit den untergetauchten DDR-Bonzen und den Verbleib von Milliarden an Devisen beschäftigt. 
 

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Tel.: +49451 621240 , Fax: 0049451 621235

Für das Bündnis RECHTS
Ingo Stawitz
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< Wirtschaft
 
Die Einführung der LKW-Maut

Unfähig - unfähiger - S T O L P E !

Man hätte auch eine Überschrift mit der Steigerung von dumm... in Erwägung ziehen können, aber da die Stasi in der Regel nur fähige Mitarbeiter hatte, wurde dies beim IM Sekretär nicht gemacht. 

Wir erinnern uns, daß der ganze Unfug der elektronisch erfaßten LKW-Autobahngebühren dem Hirn des ersten homosexuellen Bundesverkehrsministers Wissmann ( CDU ) entsprang, der schon fleißig an den Autobahnbrücken diese Kameras installieren ließ. Und da man mit einer Autobahngebühr auch für PKW aus wahltaktischen Gründen nicht durchkam, führte man vorab die LKW-Gebühreneintreibung per Plakette ein. Der Schaden traf in erster Linie die deutschen Spediteure, was offenbar gewollt war. 

Unter Schröder dann sollten endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Nach den Übergangsministern Müntefering, Klimmt und Bodewig, die allesamt wegen Unfähigkeit aussortiert wurden, bekam der in Brandenburg abgedankte Lions-Bruder Stolpe diesen Posten. Doch außer klugen Reden haben wir von ihm nichts gehört.

Das Meisterstück der Unfähigkeit ist die für den September geplante elektronische Erfassung der LKW-Autobahnstrecken. Schon das Ausschreibungsverfahren, bei dem die schweizerische Fela Management dubios ausgeschaltet wurde, hatte seine Mängel. Daimler/Telekom erhielt den Zuschlag bei wie sich jetzt herausstellt gezielt nebulös gehaltenen vertraglichen Regelungen bezüglich der Haftung. 

Seit Ende August können mit dem Auslaufen der alten Maut-Regelung alle LKW - auch die ausländischen - ohne Gebühr die Reichsautobahnen befahren. Nur das neue System gab es zum 1. September nicht in funktionsfähigem Zustand. Seither werden von Herrn Stolpe immer neue optimistische Einführungstermine genannt, ohne daß zu den Haftungsfragen eindeutige vertragliche Regelungen vorgelegt werden können. Gestern nun die erneute Verschiebung des "Probebetriebs" auf den St. Nimmerleinstag. Doch was ist mit den eingeplanten Einnahmen aus der Maut? Seit September gibt es nichts für die Staatskasse - die Grünen reden schon von einem Ausfall von 730 Mio. ? vorab. Das Ende ist offen. Woher Eichel die Fehlsumme nehmen soll, interessiert Stolpe nicht, denn seine Bezüge als Minister sind gesichert. Haftbar für seine Unfähigkeit wird er nicht gemacht werden - seine Bezüge sind geregelt. Deshalb gibt es nur eine Lösung:
Schmeißt den Stolpe aus dem Amt!

Für das Bündnis RECHTS MV

Reinhart Jahnke

Bündnis RECHTS Pressemitteilung vom 06.Oktober 2003
Landesgeschäftsstelle Mecklenburg - Vorpommern: Reinhart Jahnke , Am Waldrand 10 , 23627 Groß Grönau

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