250 Jahre Ausmusterung von Offizieren

In der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt  ist am 10. 9. 2005 die 250.  Ausmusterung von Offizieren gefeiert worden. Bundespräsident Heinz Fischer und Verteidigungsminister Günther Platter (ÖVP) waren bei dem Festakt.

Verteidigungsminister Günther Platter (ÖVP) verwies in seiner Rede auf die jüngsten Einsätze des Bundesheeres beim Hochwasser in Tirol, Vorarlberg und der Steiermark.

Platter erwähnte auch wichtige Aufgaben wie die Luftraumüberwachung, den Grenzschutz mit 2000 Soldaten und die Auslandseinsätze des Bundesheeres. 1.300 Soldaten sind derzeit im Kosovo, in Bosnien, am Golan und in Afganistan im Einsatz. 

Bundespräsident Heinz Fischer sprach von der Unverzichtbarkeit des Bundesheeres und neuen Aufgaben. Seit der Gründung der Militärakademie durch Maria Theresia ware dies die  250. Ausmusterung in der traditionsreichen Ausbildungsstätte. Es wurden 67 Absolventen der Militärakademie ausgemustert.

[10. September 2005]

 Bundesheereinsatz in Afghanistan verstößt gegen Neutralität >>

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250 Jahre Militärakademie Wr. Neustadt

In Wiener Neustadt (Niederösterreich) hat die dortige Mariatheresianische Militärakademie am 8. 6. 2002 ihr 250-jähriges Bestehen mit einem "Tag der Leutnante gefeiert". Im Beisein von Bundespräsident Thomas Klestil und Verteidigungsminister Herbert Scheibner wurden mehr als 200 Leutnant ausgemustert. 

Mit den Worten "Mach er tüchtige Offiziere und rechtschaffenen Männer daraus" hat Kaiserin Maria Theresia vor 250 Jahren die Militärakademie in Wr. Neustadt gegründet. Seitdem sind mehr als 15.000 Offiziere an der Theresianischen Militärakademie zu Berufssoldaten ausgebildet worden.

Am Nachmittag des 8. 6. wurden 79 Leutnante des Jahrgangs "Feldmarschall Prinz Friedrich von Sachsen-Coiburg" sowie 130 Milizoffiziere aus ganz Österreich ins Heer übernommen. 

An dieser Jubiläumsmusterung nahmen auch zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland Teil, u. a. auch eine hochrangige Delegation aus den USA. Neben Verteidigungsminister Herbert Scheibner (FPÖ) hat auch Bundespräsident Thomas Klestil in seiner Funktion als Oberbefehlshaber des österreichischen Bundesheers an der Angelobung teilgenommen.


Verteidigungsminister Scheibner am 8. 6. 2002 in Wr. Neustadt

Auf die ausgemusterten Leutnante warten verantwortungsvolle Aufgaben nicht nur in Österreich, sondern künftig auch verstärkt im Ausland, wie Bundespräsident Thomas Klestil in seiner Festansprache betonte. Bundespräsident Thomas Klestil: "Ich denke dabei nicht nur an die traditionellen österreichischen Einsätze im Rahmen der friedenserhaltenden Operationen im Rahmen der Vereinten Nationen, sondern auch an friedensschaffende Aktionen, als Teil der gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Denn dauerhaft wird der Friede nur erhalten werden können, wenn es gelingt eine gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur zu errichten."

Herbert Scheibner strich die vielfältigen Leistungen des Heeres hervor - etwa erst gestern beim Hochwassereinsatz - und betonte, dass dafür auch die notwendige Ausrüstung nötig sei - sowohl am Land als auch in der Luft.
 
 

Verteidigungsminister Scheibner in Teheran

Verteidigungsminister Herbert Scheibner absolvierte am 30. 4. und 1. 5. 2002 auf Einladung seines iranischen Amtskollegen Admiral Ali Shamkhani einen zweitägigen Staatsbesuch in Teheran (Iran). 


Verteidigungsminister Scheibner mit dem Verteidigungsminister des Iran Admiral A. Shamkhani am 30. 4. 2002 in Teheran.

„Österreich kann als Mitglied der Europäischen Union eine Brückenfunktion zur arabisch-islamisch Welt erfüllen.. betonte Scheibner, der als erster EU-Verteidigungsminister nach dem 11. September den Iran besucht. In dieser Rolle präsentierte sich der österreichische Verteidigungsminister dann auch bei seinen Gesprächen mit iranischen Spitzenpolitikern, u.a. mit dem iranischen Vizepräsidenten Mohammad Reza Aref und dem Parlamentspräsidenten Mehdi Karroubi.

[8. Juni 2002] 

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Denkmal für Polizei und Gendarmerie auf dem Wiener Heldenplatz enthüllt

Wien

Am 3. 6. 2002 wurde auf dem Wiener Heldenplatz von Innenminister Strasser und Bundespräsident Klestil ein Denkmal für die seit 1945 im Dienst gefallenen Gendarmen und Polizisten einthüllt. Bundespräsident Klestil erklärte in seiner Ansprache, daß seit 1945 354 Beamten im Dienst für die Gemeinschaft umgekommen sind. Der Staat müsse dafür sorgen, daß ihr Andenken geehrt und für die Hinterbliebenen entsprechend gesorgt werde.

Heldenplatz
An der Feierstunde nahmen Einheiten der Polizei und Gendarmerie sowie u. a. Bischof Schönborn, Bürgermeister Häupl und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens teil.

Denkmal
Das neue Polizeidenkmal auf dem Wiener Heldenplatz
 
 

Sicherheitstreffen in Liechtenstein

Am 3. 6. 2002 fand ein "Bodensee-Sicherheitsgespräch" in Vaduz (Liechtenstein) statt. Dabei haben die Innenminister und Polizeichefs der Länder der Bodenseeregion eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Besorgt zeigte sich Vorarlberg wegen der Liberalisierung von weichen Drogen in der Schweiz. Auch die Länder Bayern und Baden-Württemberg haben deshalb große Sorge. Mittlerweile überlegt auch Liechtenstein eine Liberalisierung. Vorarlbergs Landesrat Erich Schwärzler fürchtet massive Auswirkungen auf die umliegenden Länder: Eine Drogenliberalisierung hätte auch Auswirkungen auf Vorarlberg. Die Ostschweiz sei nicht an einer Sogwirkung interessiert und werde alles Notwendige dagegen unternehmen, behauptete die  St.Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter.

Ein weiters Thema der Tagung war die Jugendkriminalität, die rund um den Bodensee besorgniserregend zunimmt. Hier soll das Wissen gegenseitig nutzbar gemacht werden. Eine erste Konferenz zu diesem thema ist für den Herbst geplant.

[3. Juni 2002]
 

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Akrobatik auf Dienst-Motorrädern  (Berliner Polizei)
 

150-Jahr-Feier der Österreichischen Gendarmerie

Uniformierte Teilnehmer aus zwölf Ländern nahmen an
der Jubiläumsfeier der Österreichischen Gendarmerie
teil. Vor mehreren zehntausend Schaulustigen zogen die
Gruppen am Samstag d. 19. Juni 1999 über die Wiener
Ringstraße zum Heldenplatz. Neben Einsatzfahrzeugen
waren auch Polizeihunde und Pferde zu sehen.

Auf dem Heldenplatz wurden Polizeieinsätze mit Einsatz-
fahrzeugen und Hubschraubern vorgeführt, u. a. von der
Spezialeinheit "Cobra". Anschließend gab es auch
Autogramme von Polizei-Spitzensportlern wie Michaela
Dorfmeister und Fritz Strobl. In einem Informationszelt
standen Gendarmen Interessierten Rede und Antwort.

Während der Parade sowie der Vorführungen waren
Bundespräsident Th. Klestil und Innenminister K. Schlögl
auf der Ehrentribüne anwesend.

    Einfahrt zum Heldenplatz
 

[20. Juni 1999]

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