Nach neuesten Erkenntnissen kann der vom FBI zum Alleintäter erklärte Bruce Irvins nicht der Schuldige an den Anthrax-Anschlägen von 2001 gewesen sein. Die verwendeten Anthraxsporen stammten zwar aus Fort Detrick (von wo sie an hunderte US-Wissenschaftler verschickt wurden), sie hatten aber eine Silikon-Umhüllung, die nur mit einer aufwendigen Apparatur hergestellt werden konnte, die Ivins nicht zur Verfügung hatte und die auch nicht im Labor von Fort Detrick vorhanden war.
Diese Anschläge mit aus US-Labors stammenden Anthrax-Sporen wurden von der US-Propagande dem Irak angedichtet und sollten als weitere Rechtfertigung für den Überfall auf den Irak dienen. Am 5. 2. 2003 behauptete der damalige US-Außenminister Colin Powell im UN-Sicherheitsrat, der Irak besitze tausende Liter Anthrax, womit man Millionen Menschen töten könne......(Bekanntlich wurden nach dem Überfall weder Anthrax noch andere Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden.)
[24. Januar 2010]
Anthrax-Anschläge nach sieben Jahren aufgeklärt ?
Nach mehr als sieben Jahren wurde der Wissenschaftler und Spezialist für Anthrax-Impfstoffe Dr. Bruce Ivins vom FBI als Verdächtiger in den Anthrax-Anschlägen mit fünf Toten von 2001 genannt. Er hatte u. a. im Militär-Labor von Fort Detrick, Md., Zugang zu den Sporen, die in den Briefen an US-Politiker 2001 versandt wurden. Die Sporen waren eine spezielle Weiterentwicklung der ursprünglich aus dem Labor Ames stammenden Anthrax-Sporen. Die bereits 2001 geäußerten Vermutungen von Biowaffenexperten (s. u.) erwiesen sich also als zutreffend. Da diese Anschläge einer der Gründe für den Krieg gegen den Irak waren ist anzunehmen, dass höchste Regierungsstellen der Bush-Cheney Junta von den Anschlägen wußten oder sie sogar steuerten. Dies kann aber laut FBI nicht mehr aufgeklärt werden, da Bruce Ivins im Juli 2008 als 62jähriger angeblich Selbstmord begangen hatte.....
Am 3. August 2008 wurde laut AP bekannt, dass es mit einer neu entwickelten Methode, die bisher 10 Millionen Dollar gekostet habe, vor ca. einem Jahr möglich wurde, die spezielle Weiterentwicklung der im Labor Ames entwickelten Anthrax-Sporen festzustellen. Die Untersuchungen ergaben, dass es sich um eine Anthrax-Art handelt, die von Dr. Ivins entwickelt wurde und die nur im Labor Fort Detrick vorhanden war. Es hatten auch andere Wissenschaftler mit diesen Sporen gearbeitet, aber aus dem Zeitpunkt der Verschickung der Anthrax-Briefe sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass Dr. Ivins der Schuldige sei....
Laut einem Bericht von New York Daily News vom 2. August 2008 erklärte ein pensionierter hochrangiger FBI-Beamter, Präsident Bush habe nach dem Tod des Reporters Robert Stevens durch einen Anthrax-Brief am 5. Oktober 2001 von FBI-Direkltor Mueller verlangt, zu "beweisen", dass die Anthrax-Sporen von Komplizen Bin Ladens stammten. Am 15. Oktober 2001 sagte Bush, es bestehe ein möglicher Zusammenhang der Anthrax-Attacken und Bin Laden. Ähnlich äußerte sich Vizepräsident Dick Cheney, Bin Ladens Komplizen seien darauf trainiert, diese Substanzen herzustellen und zu gebrauchen, meinte Cheney.
[24. September 2008]
Anthrax-Komplott der USA vor Aufdeckung Der Versuch, mit Hilfe der Anthrax-Briefe die USA in einen weiteren Krieg gegen den Irak hineinzulügen, scheint vorläufig nicht die gewünschte Wirkung zu zeigen. Deswegen ist Präsident Bush seit dem 27. 11. 2001 dazu übergegangen, den Irak wieder zu bombardieren und die Rückkehr der Waffeninspektoren in den Irak zu fordern, natürlich bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Sanktionen..
Hinter den Milzbrand-Attentaten der vergangenen Wochen steckt nach Erkenntnissen des Hamburger Biowaffen-Experten Jan van Aken vermutlich ein hochrangiger Mikrobiologe des US-Biowaffen-Programms. "Die Informationen deuten darauf hin, daß das Pulver aus dem US-Programm stammt", sagte Aken Reuters am 28. 11. 2001. Er bestätigte damit zugleich einen Vorabbericht der Umweltschutzorganisation Greenpeace aus dem neuesten Mitglieder-Magazin. Demnach hält die US-Regierung Erkenntnisse über den mutmaßlichen Täter und das Labor geheim. In den USA sind seit Oktober fünf Menschen an den Folgen von Milzbrand-Infektionen gestorben.
Aken berief sich auf Informationen der US-Biologin Barbara Rosenberg, die den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton berate, sowie auf eine Angehörige der US-Regierungsdelegation bei der Biowaffen-Konferenz der Vereinten Nationen (UNO) in Genf. "Die Angaben deuten ganz stark darauf hin, dass da was dran ist", sagte Aken. Es handele sich wahrscheinlich um einen Experten auf dem Gebiet der Biowaffen, der mit den Anschlägen eine Erhöhung des Budgets für die US-Biowaffen-Forschung erzwingen wolle. Der Attentäter habe vermutlich Todesfälle vermeiden wollen. Darauf deute die Tatsache hin, daß die Umschläge an allen Ecken abgeklebt gewesen seien. Diese Vorsichtsmaßnahme sei aber "schief gegangen", weil er nicht berücksichtigt habe, dass die Anthrax-Sporen durch Mikroporen aus dem Papier der Briefumschläge hätten entweichen können.
Greenpeace berichtete unter Berufung auf die US-Expertin Rosenberg ergänzend, dass der Attentäter vermutlich Panik habe erzeugen wollen. So sei einigen der fraglichen Briefe eine Warnung beigelegt worden, es handele sich um Milzbrand, und man müsse sofort nach Erhalt Antibiotika einnehmen. Das Absenden der Milzbrand-Briefe sei vermutlich länger geplant gewesen. Das Abschicken nach den Anschlägen in den USA vom 11. September habe dazu gedient, den Verdacht auf Täter im Nahen Osten zu lenken. Partikel in den Kuverts an den demokratischen Mehrheitsführer im US-Repräsentantenhaus, Tom Daschle, seien mit einer bestimmten Chemiekalie versetzt, die beim Biowaffen-Programm der USA üblich sei, berichtete Greenpeace weiter. Andere Länder wie der Irak verwendeten dagegen eine andere Chemikalie als Trocknungsmittel.
Viel wahrscheinlicher ist die Annahme, daß die Anthraxbriefe auf Anweisung hoher Regierungsstellen der USA lanciert wurden, um einen Vorwand für einen weiteren militärischen Angriff auf den Irak zu haben.
[28. November 2001]
Anthrax und andere Biowaffen der USA Eine gewisse Tradition hat die Anwendung von heimtückischen Biowaffen in Nordamerika. So wurde schon bei der Ausrottung der Indianer auch die biologische Kriegsführung angewendet. Die damals noch unter britischer Flagge kämpfenden Einwanderer schenkten den Indianern mit Pockenviren verseuchte Decken und andere Utensilien, um die Seuche zu verbreiten.
Im zweiten Weltkrieg bereiteten die Briten Anthrax-Bakterien kampfmäßig auf, um sie über Deutschland abzuwerfen. Auf der schottischen Insel Gruinard wurden entsprechende Kampfmittel vorbereitet. U. a. wurden Kuchen mit Anthrax versetzt, die man Versuchstieren auf der Insel vorsetzte. Diese verendeten prompt und verseuchten dabei aber auch die ganze Insel, die trotz intensiver Säuberungsmaßnahmen auch heute noch nicht ohne Schutzanzüge und -masken betreten werden kann. Die biologischen Kampfmittel wurden nicht mehr rechtzeitig fertig, um gegen Deutschland eingesetzt zu werden. Statt dessen erfüllten die Brandbomben auf die Zivilbevölkerung in u. a. Hamburg und Dresden schließlich auch die sehnlichen Wünsche der Kämpfer für Humanität und Menschenrechte.
Nach dem zweiten Weltkrieg ging die Entwicklung der biologischen Waffen bei den Alliierten munter weiter.
Die Anthraxbakterien kann man sehr genau analysieren und dadurch ihre wahrscheinliche Herkunft feststellen. Bei den in den USA im Oktober 2001 verschickten Anthraxbriefen handelt es sich um einen Stamm, der in einem Armee-Labor in Ames, Iowa entwickelt wurde. Es wurden daraus in Bin Bluff (s. u.) mit hohem technischen Aufwand extrem kleine Sporen hergestellt, die wahrscheinlich in den Briefen verschickt wurden.
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Die mächtigsten Geheimdienste der Welt können angeblich nicht feststellen, wer Briefe mit den aus einem US-Labor stammenden Anthrax-Bakterien verschickt...Von zwei Empfängern der Briefe, dem Journalisten Tom Brokaw und Senator Tom Daschle (D) ist bekannt, daß sie vor den Briefen gewarnt wurden. Die Tatsache, daß von US-Labors jetzt nichts mehr erwähnt wird, und der ständige Hinweis gewisser Politiker, wie Z. B. des Senators und vormaligen Vizepräsidentschaftskandidaten Liebermann (D), daß hinter den Anthraxanschlägen nur ein Staat wie der Irak stehen könnte, läßt vermuten, daß der Hauptzweck des Anthraxterrors ist, Stimmung für einen neuerlichen Angriff auf den Irak zu machen. Nur dauert der Terrorkrieg gegen die Zivilbevölkerung gegen Afghanistan (bekanntlich ein "Verteidigungskrieg" der NATO) schon etwas zu lange, um jetzt schon gegen den Irak vorgehen zu können. Zwar konnten die Verteidiger der Menschenrechte mit u. a. Streubomben bereits über tausend Zivilisten in Afghanistan umbringen und hunderttausende in die Flucht treiben, aber an der Machtstellung der Taliban konnten sie nichts verändern. Auch die mit den USA verbündete Nordallianz macht keine Fortschritte gegen die Taliban. Vor drei Wochen eroberte die Nordallianz angeblich bereits Vororte von Mazar i Scharif, dessen Flugplatz die Terrorbomber gerne hätten, aber bis heute ist die Stadt noch im Besitz der Taliban.
[25. Oktober 2001]
Anthrax-Briefe stammen wahrscheinlich vom CIA Die Sporen mit Zusatzmaterial in den Briefen an Senator Daschle und an die NBC-Büros in Florida und New-York waren von gleicher Zusammensetzung, von höchster Qualität. Um solche pulverförmigen Anthraxsporen mit nur 3 Mycron Durchmesser, die in den Briefen verschickt wurden zu erzeugen, braucht man Laboreinrichtungen im Wert von mindestens 100 Millionen Dollar und tausende Quatratmeter technischer Laborräume, die es weder im Irak noch in Afghanistan gibt. Wie Forscher des Armee Instituts zur Erforschung ansteckender Krankheiten in Fort Frederik (USA) am 25. 10. 2001 erklärten, ist den Sporen auch ein Stoff beigefügt, der ein Zusammenklumpen verhindert und deren Ausbreitung fördert. Um diesen speziellen Zusatzstoff herzustellen sind besondere Verfahren notwendig, die in den sechziger-Jahren von dem Forscher Bill Patrik entwickelt und mit Patenten gesichert wurden. Eine Massenproduktion von solchen Anthraxmischungen fand in Pin Bluff (Arkansas) statt. Die Bestände wurden angeblich vernichtet, aber offiziell wurden "kleine Mengen" zum Zwecke der Verteidigung gegen biologische Angriffe aufbewahrt.
Die in den Anthraxbriefen verschickten Sporen entsprechen genau diesen vom US- Militär aufbewahrten biologischen Kampfmitteln. Es ist kaum anzunehmen, daß Terroristen an diese Stoffe herankommen, sehr wahrscheinlich ist aber, daß der CIA diese Mittel jetzt verwendet, um Stimmung für weitere Terrorangriffe gegen Afghanistan und andere Staaten zu machen. Auch strengere Gesetze zur Einschränkung der Meinungsfreiheit sind in diesem Klima der Hysterie leichter durchsetzbar.
[26. Oktober 2001]