Hilmar Kabas bei der FPÖ - Informationsveranstaltung
 
  Tortenattacke auf FPÖ-Landesparteiobmann von Wien

Ähnlich wie Bill Gates wurde nun auch Hilmar Kabas mit einer Torte beworfen, nur war der Vorgang in Wien etwas gewalttätiger. 

Diese neuartige Kampfmethoden der Regierungsgegener wurde bei einer Informationsveranstaltung der FPÖ in Wien - Favoriten angewendet.So war bei dieser Veranstaltung auch der Wiener Landesparteiobmann Hilmar Kabas zugegen und erfreute sich eines Zuspruchs durch die Bevölkerung in einer Intensität, welche selbst mehrere anwesende kritische Journalisten beeindruckte. Im Zuge der Gespräche mit den Bürgern wurde Mag. Hilmar Kabas dann auch für die Fernsehsendung "Report" interviewt. Während des Interviews trat plötzlich gegen 16.55 Uhr ein ca. 25jähriger Mann hinter Kabas, drückte ihm von hinten kräftig ausholend mit voller Wucht eine Torte samt Verpackung ins Gesicht und ergriff sofort die Flucht Richtung Wielandgasse - Ernst Kirchwegerhaus. Folgen dieses gewalttätigen Angriffs waren neben des      unbrauchbar gewordenen Gewandes auch Kopf- und starke Augenschmerzen beim Wiener FPÖ-Landesparteiobmann. Der gesamte Tathergang wurde vom ORF gefilmt, wodurch der Täter leicht auszuforschen sein dürfte.

Über eine Stunde später kam es nochmals zu einem Zwischenfall, als FPÖ-Funktionäre beim Abbau des Informationsstandes von zwei jungen Frauen mit einer vollen Bierflasche, welche zum Glück ihr Ziel verfehlte, beworfen und dabei als "Nazischweine" beschimpft wurden.

Gut sichtbar für alle Passanten klebte auf der Handtasche einer 
der Frauen eine Plakette der sozialistischen Jugend. Der Wiener Landesparteisekretär Abg. Michael Kreißl fordert in diesem Zusammenhang die Verantwortlichen von SPÖ und Grünen auf, ihre fragwürdigen Aktionen gegen politisch Andersdenkende endlich zu beenden und ihre Sympathisanten zur Mäßigung aufzurufen.

Erfreulich für die FPÖ war die Reaktion der zahlreich 
anwesenden Passanten, welche geschlossen ihre Empörung kundtaten und glaubhaft versicherten, diesen Vorfall auch in ihrem Bekanntenkreis weiterzuerzählen, damit der vereinten Linken bei der nächsten Wahl die entsprechende Rechnung für derartige gewalttätige Aktionen präsentiert werden könne, berichtet Kreißl abschließend.

[19. April 2000]


Ein Regierungsgegner mit neuen Argumenten gegen die FPÖ

 < Lokalchronik