Vom deutschen Österreicher zum Kritiker der "Deutschtümelei"
Zitate Jörg Haiders:

1966, 1. Preis im Redewettbewerb des Turnerbundes Innsbruck für den Beitrag  "Warum wir Österreicher Deutsche sind". 

"Man darf sich nicht damit begnügen, dass Kärnten frei und ungeteilt bleibt. Dieses Land wird nur frei sein, wenn es ein deutsches Land wird."  Profil 18.2.1985

Innsbruck 1986: "Erst die Niederlage des Großdeutschen Reiches führte zur Geburt des sogenannten volksösterreichischen Gedankens. Damit steht Österreich vor der Wahl, die seine Entwicklung auf unabsehbare Zeit entscheidet, und das deutsche Volk vor der Gefahr, weitere sieben Millionen Menschen zu verlieren. Die politische Lage hat (...) die nationalen Kräfte in Österreich vor neue Aufgaben gestellt. 

Die vornehmste dieser Aufgaben ist die Abwehr aller Bestrebungen, die auf eine Loslösung Österreichs vom Deutschtum gerichtet sind." Innsbrucker Parteitag 14.9.1986
(J. Haider wurde in einer Kampfabstimmung gegen N. Steger zum neuen FPÖ-Bundesparteiobmann gewählt)

"Das wissen Sie so gut wie ich, dass die österreichische Nation eine Missgeburt gewesen ist, eine ideologische Missgeburt, denn die Volkszugehörigkeit ist die eine Sache und die Staatszugehörigkeit ist die andere Sache, und wenn man es jemandem freistellt, sich als slowenischer Österreicher zu bekennen, als ungarischer, als kroatischer, dann muss es auch möglich sein, sich als deutscher Österreicher zu bekennen. Und das ist auch das, was in unserem Programm formuliert ist." Inlandsreport 18.8.1988

09.02.2005, Treibach-Althofen (Kärnten):
Dem Bundeskanzler attestierte Haider, "die Initiativen der FPÖ als seine eigenen zu verkaufen". Schüssel sei deshalb "ein falscher Kuckuck". Ein Kuckuck würde nämlich normalerweise die Eier in das Nest anderer legen und sie dort ausbrüten lassen. Schüssel hole sich aber "die ausgebrüteten Eier heraus".
Und Haider in Erinnerung an vergangene Zeiten: "Schüssel darf nicht mehr in meinen Porsche einsteigen, es sei denn, ich baue vorher einen Schleudersitz ein."
Und über den US-Präsidenten George Bush meinte Haider, dieser habe sein ganzes Büro mit Teppichen ausgelegt, damit er "auf den Persern herumtreten kann".

16. 1. 2005, Klagenfurt:
...Gerade im Jahr der großen Feiern zum Staatsvertrag müsse aber auf die große Rolle hingewiesen werden, die das Land Kärnten nach den beiden Weltkriegen im Hinblick auf eine demokratische Entwicklung Österreichs gespielt habe. 
Als Beispiel nannte Haider den Umstand, dass in Kärnten noch vor dem Einmarsch der Alliierten 1945 Gauleiter Friedrich Rainer abgesetzt worden sei. Kärnten habe damit vor allen anderen Bundesländern "einen Akt der Selbstbefreiung gesetzt" und damit auch ein wesentliches Signal an das übrige Österreich gegeben.

September 2004, "Format":
Haider plädiert für den EU-Beitritt der Türkei: "Wir werden in dieser Republik offenbar von lauter Hornochsen geführt", so Haider im "Format". Haider kritisiert in der Ausgabe des "Format" die ablehnende Haltung von EU-Kommissar Franz Fischler zum EU-Beitritt der Türkei. Es gebe aber auch andere Regierungsmitglieder "die zuerst für einen Beitritt waren und jetzt davor warnen". Dies sei "Opportunismus" und ein "zynisches Spiel". 

[Auch die USA und die Zionisten (die treuesten Verbündeten der Türken) befürworten den EU-Beitritt der Türkei.] 

Dezember 1995, "Die Bunte":
"Das ‚Dritte Reich' bezeichne ich immer wieder als das abscheulichste Verbrecherregime. Und das Schlimmste daran war der zur Massenvernichtung führende Antisemitismus und Rassismus. Solche Verbrechen sind nicht wieder gut zu machen. Der Nationalsozialismus ist durch nichts zu rechtfertigen." 

23. 9. 2002, "Falter":
Haider: ... habe das in einer Aussendung zur 50. Wiederkehr des Anschlusses 1938 gesagt, wo ich der erste österreichische Politiker war, der hier öffentlich festgehalten hat, dass wir uns nicht nur als Opfer sehen sollten, sondern auch selbstverständlich auch die Täterseite zu beachten haben. Dann ist zwei Jahre später der Herr Vranitzky nachgehupft und hat eine großartige Erklärung abgegeben, net, das ist ein Faktum, das können Sie sich ausheben, bitte bei den Recherchen gründlich zu sein.....

Ich verstehe nicht, wie einer, der Ariel (Muzicant) heisst, soviel Dreck am Stecken haben kann!  Ried im Innkreis Aschermittwoch 28.2.2001

Der Häupl (Wiener SPÖ Bürgermeister) hat einen Wahlkampfstrategen, der heisst Greenberg. (Lachen im Saal). Den hat er sich von der Ostküste einfliegen lassen! Liebe Freunde, ihr habt die Wahl zwischen Spindoctor Greenberg von der Ostküste oder dem Wienerherz zu entscheiden!  Wien Oberlaa 21.2.2001

Wenn Du heute noch nicht weisst, wo es in Wien fehlt, wird das auch nicht der Herr Greenberg (ehem. Berater des US-Präsidenten Clinton) erklären können, der ist ein Experte im Lewinsky-Skandal, aber nicht für Wiener Probleme.  an den Wiener Bürgermeister Häupl gerichtet. Wien Favoriten 22.2.2001

Wir brauchen keine Zurufe von der Ostküste. Jetzt ist es einmal genug. Jetzt geht es um einen anderen Teil der Geschichte, die Wiedergutmachung für die Heimatvertriebenen.  Wien Oberlaa 21.2.2001

Der Herr Muzicant (Ariel Muzicant, Präsident der Jüdischen Kultusgemeinde Wien) ist erst zufrieden, bis man ihm auch jene 600 Millionen Schulden bezahlt hat, die von ihm in Wien angehäuft worden sind.  3 Königstreffen der FPÖ Wien 21.1.2001

Es wirkt das Ganze schon wie ein eingefrorener Posthornton, der da von manchen Staaten ausgesendet worden ist. Es nützt sich halt alles ab, was ständig wieder neu versucht wird: Ob Monica Lewinski oder David Levy (israelischer Aussenminister), es ist alles das Gleiche, es hängt den Leuten im wahrsten Sinne des Wortes zum Hals heraus.  zur Kritik aus USA und Israel 14.10.1999

Wenn der Klima (SPÖ-Bundeskanzler) für die Osterweiterung ist, soll er gleich in Tschechien kandidieren!  Wahlkampfrede am Stephansplatz 1.10.1999

So wie Bronfman (Präsident des World Jewish Congress) hat selbst Goebbels in den Umbruchtagen nicht gegen Österreich gehetzt!  Kleine Zeitung Graz 22.1.1988

Die Freiheitlichen sind nicht die Schädlinge der Demokratie. Wir sind das Schädlingsbekämpfungsmittel. Bei uns regieren die Rothäute und die Schwarzen - nicht wie anderswo - wo sie in Reservaten leben.  Die Presse 10.9.1990

Na, das hat's im Dritten Reich nicht gegeben, weil im Dritten Reich haben sie ordentliche Beschäftigungspolitik gemacht, was nicht einmal Ihre Regierung in Wien zusammenbringt. Das muss man auch einmal sagen.  Kärntner Landtag, 13.6.1991

Ich habe sie (die Beschäftigungspolitik) nie bewertet, ich habe nur gesagt, dass sie innerhalb kürzester Zeit ein Maximum an Arbeitsplätzen geschaffen haben - das ist eine historische Tatsache und das war auch ein Grund, warum dieses System in der Anfangsphase sehr erfolgreich gewesen ist
Dass keine Missinterpretation entsteht - denn das, was ich gesagt habe, war eine Feststellung von Tatsachen, dass im Dritten Reich eine grosse Anzahl von Arbeitsplätzen durch eine intensive Beschäftigungspolitik geschaffen worden ist und damit das Los der Arbeitslosigkeit beseitigt wurde - aus Anlass einer Debatte, die wir heute gehabt haben, dass in Österreich immer mehr Menschen arbeitslos werden, und gleichzeitig importieren wir immer mehr Ausländer, die dann unsere Arbeit machen sollen.  ORF-Morgenjournal 14.6.1991

Haider bei einer Gedenkveranstaltung vor Veteranen der Waffen-SS: "Es ist gut, dass es in dieser Welt noch anständige Menschen gibt, die einen Charakter haben, die auch bei größtem Gegenwind zu ihrer Überzeugung stehen und ihrer Überzeugung bis heute treu geblieben sind."

Februar 2000:
Über SPÖ-Chef Gusenbauer: "Der ist so begeistert von dem Sowjetkommunismus, dass er sich das Essen mit Messer und Gabel abgewöhnt hat und mit Hammer und Sichel isst. Wöchentlich geht er zwei Mal ins Kino, um sich seinen Lieblingsfilm Liebesgrüsse aus Moskau anzuschauen. Jemand, der seinen Heimatboden in Moskau so innig liebt, dem sollte man doch eigentlich das tragische Schicksal ersparen, als österreichischer Gastarbeiter hier seine Verpflichtungen erfüllen zu müssen".

Auch Chirac wird zur Kenntnis nehmen, dass er kein Filialleiter in Österreich ist. Dieses Österreich braucht keinen Westentaschen-Napoleon des 20. Jahrhunderts!  Ried im Innkreis, 8.3.2000
 

1990 25. Januar KN (Kärntner Nachrichten):
„KN: Welches ist Ihr politisches Vorbild?
Haider: Helmut Zilk und Martin Purtscher!
Anmerkung: Zwei Freimaurer und Immigrationsfanatiker.

1990 31. Januar, Arbeiterzeitung (AZ):
„..Haider selbst hat gesagt, in der FPÖ gäbe es 20% Prozent Nazis denen man ab und zu einen Knochen hinwerfen muß...."

Anmerkung: Haiders verbale Ausritte (z.B. ordentliche Beschäftigungspolitik des lll.Reiches) waren also nur Kalkül in seinem gigantischen Wählerbetrug! Ein Knochen für die „Nazis".

1990 19. März, Wochenzeitung „Profil":
„Die Oder- Neiße-Grenze ist nicht in Frage zu stellen. Es ist ja auch für die Vertriebenen eine adäquate Abgeltung für die Heimat, daß künftige Generationen in Frieden Leben können."

EU-Skeptiker Haider ist mit einer Krawatte abgebildet auf der die 12 gelben Sterne der EU-Flagge zu sehen sind. Gleichzeitig kritisiert er die EU.

1992, Vorarlberger Nachrichten:

„...FPÖ-Obmann Haider wird von den Medien als Europakritiker gehandelt.... Will er uns wirklich für dumm verkaufen...? Für den Tag X nach der Nationalratswahl wird schon der kürzlich ernannte Europasprecher der FPÖ, Peter Kapral, bezahlter Angestellter des Industriellenverbandes, sorgen."

"Ich will der Partei überhaupt keinen Zwang antun, aber ich glaube, dass jedes Element der Deutschtümelei in der FPÖ der Vergangenheit angehören muss, weil es in der veränderten europäischen Sicht die wichtigste Aufgabe ist, eine starke österreichische Identitiät zu haben.  Wirtschaftswoche 17.8.1995

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1996 „News" Nummer 51:
„Höchste Diskretion war den Teilnehmern des feinen Dinners schon im Vorfeld zugesagt worden. Schließlich wollten sich die Spitzenvertreter des „World Jewish Congress" nicht beim Shakehands mit Jörg Haider gesehen werden. Immerhin war es dem FPÖ-Chef ....gelungen, seine Positionen mehreren WJC-Vertretern, darunter Edgar Bronfman, im Rahmen einer Abendeinladung in Chicago darzulegen. Haiders Auftritt, so die Teilnehmer, habe die Repräsentanten des WJC „durchaus beeindruckt". Neben der politischen Lage in Österreich wurde auch die Gründung der Media Press Fund Corporation diskutiert, an der sich ...auch Bronfmans Seagram Konzern beteiligen soll. Zweck: Übernahmeangebot für den „Standard" (Österreichische, amerikafreundliche Tageszeitung), wenn der Bank-Austria-Kredit von Oskar Bronner im April fällig wird.

1998 29. Juli NFZ (Zeitung der Freiheitlichen Partei):
Einer der wohl einflußreichsten Turnierteilnehmer war der mächtige Notenbankchef Alan Greenspan, mit dem Jörg Haider ebenfalls Gespräche führte (siehe Foto).

Der Kurzaufenthalt in Washington war für Haider auch ein Teil der Vorbereitung auf eine Stiftung, die der FPÖ-Obmann im Herbst in der amerikanischen Bundeshauptstadt gründen will."

1998 10. September, Tageszeitung „Täglich alles":
Und der oftmals mit Rücktritt drohende Parteichef Haider könne sich auch ein Leben nach der Politik vorstellen. Etwa an einer amerikanischen Universität. Angebote für einen Lehrstuhl hat er bereits.

2000 3. Dezember, „Kronenzeitung":
„Der mächtigste Mann der Finanzwelt, US Nationalbankpräsident Alan Greespan, bot Finanzminister Karl Heinz Grasser einen mehr als herzlichen Empfang.....die beiden sprachen trotz 48 Jahren Altersunterschied dieselbe Sprache.
Unser Reformkurs (gemeint ist der Haiders und seiner Koalition) ist auf großes Interesse gestoßen.

2001, „Die Ganze Woche" Nummer 1:
Das selbstgebastelte Schreckgespenst der „guten Europäer" in Brüssel heißt „Nationalstaat"..... und auch im Süden gibt es die Version zur EU-Region: Slowenien, Kärnten und das italienische Friaul schließen sich zur Alpen-Adria-Region zusammen. Und der Hauptdarsteller dieser Utopie heißt Dr. Jörg Haider, Landeshauptmann von Kärnten.

2004 5. Mai, „Neue Freie Zeitung":
Als „historischen Tag für Europa" bezeichnete Landeshauptmann Haider die Erweiterung der EU am 1. Mai. In dieser bisher größten Erweiterung sehe er vor allem eine Stärkung des Friedensprojektes „Europa."

Zusammenfassung: Jörgl & Joschka

Lange bevor er seine als rechtsradikal eingestufte Partei in die Regierung führt, trifft Jörg Haider mit den Judenführern Amerikas zusammen. Mit dem mächtigsten Mann der Welt, Alan Greenspan, dem Chef der Federal-Reserve Bank, dem Kopf des globalen Kapitalismus und der Zinsfalle für die Erste, Zweite und Dritte Welt, dem Verantwortlichen also für Arbeitslosigkeit und Wanderströme von Kapital und Arbeitskraft rund um den Erdball, trifft sich der als „Neonazi" Angezeigte zu Tennismatch und Gedankenaustausch.

Für die Zeit „danach" ist Haider ein Lehrstuhl an „einer amerikanischen Universität" zugesagt. Daß er führendes Mitglied der Paneuropabewegung Österreichs ist, ist nun nicht mehr unverständlich. Damit wird Haider zum kongenialen Pendant des Joschka Fischer, der zu einem Zeitpunkt Sympathisant von Araffats „Al Fathah" war, als diese zahlreiche Juden in aller Welt ermordet hatte und der dennoch in USA und Israel stets offene Türen fand. Die Lebensläufe der beiden TV - Stars, die so verschieden erscheinen und sich bei näherer Betrachtung doch so gleichen, lassen einen Verdacht aufkommen: nämlich daß es sich bei Jörgl und Joschka nicht um einen linksradikalen Außenminister und einen rechtsradikalen Landeshauptmann, sondern um zwei Angestellte derselben Firma handeln könnte: Der Firma CIA. Seine Kontakte lassen keinen Zweifel: Jörg Haider ist ein Vertrauensmann der Hochfinanz des amerikanischen Imperiums. Und Haider ist wie Fischer: Holt der eine illegal eine Million Ukrainer ins Land, will der andere gegen den Volkswillen die Türkei nach Europa holen. Beide stehen sie im Dienste der immerwährenden Immigration. Darüber hinaus aber ist Haider ein Wahlbetrüger, der vor seinen Wählern das Gegenteil von dem zu wollen und von dem zu sein vorgab, was er tatsächlich will und ist. 

[27. April 2005]
 
 


aus "Der Standard" vom 29. 10. 1999

 
 
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