Die sog. Befreiung Straßburgs
23.11.1944-23.11.2004: 65 Jahre französische Fremdherrschaft in Straßburg...

Die französischen Besatzungsbehörden feiern heute den 65. Jahrestag der Wiedereroberung der elsaß-lothringischen Landeshauptstadt und haben heute immer noch die unerhörte Frechheit von einer „Befreiung" zu sprechen. Befreit wurde die ehemalige Reichsstadt Straßburg wohl, aber - vom fremden französischen Joch - am 30. September 1870 und am 17. Juni 1940, ob dies unseren französischen Nachbarn und einem gewissen Teil der Elsaß-Lothringer selbst, die z.T. die historische Wahrheit nicht kennen (1) bzw. sich eine Lebenslüge nach der Niederlage 1944/45 gebaut hat.

Man brauche bloß die Lage unseres Volkes und unseres Landes in den Zeiten, wo sie dem Deutschen Reich angehörten, zu vergleichen mit der, während der französischen Besatzungszeiten:

- Vor 1648 war das Elsaß eine der reichsten Gegend des Reichs: alle Chroniken der damaligen Zeit (deutsche und französische!) zeugen davon. Vor 1681 war Straßburg eine der mächtigsten Reichsstädte im Reich und spielte eine ähnliche Rolle wie Nürnberg und Frankfurt. Vor 1736 war Lothringen - trotz der immerwährenden französischen Einfälle und Kriege - man denke dabei bloß an das Märtyrium der Grenzfeste La Mothe! - eines der mächtigsten Länder im Reich: Wien wurde 1683 von lothringischen und polnischen Truppen von den Türken befreit. Dasselbe gilt für Budapest und Belgrad. Die größte deutsche Dynastie aller Zeiten stammt sowohl aus dem Elsaß (Habsburger - Nachkommen vom Herzog Eticho, Vater der hl. Ottilia) wie aus Lothringen (Nachkommen des Gerhard vom Elsaß), usw...

Zwischen 1648, 1681, 1736 und 1870 sind das Elsaß und Lothringen zu unbedeutenden fremden Provinzen eines zentralistischen - ab 1789 jakobinischen - Frankreichs, das keine andere Perspektiven anbot, als die steuerliche Ausbeutung zweier reichen deutschen Länder.

Zwischen 1870 und 1918 wurde Elsaß-Lothringen im kaum 48 Jahren wieder auf vordermann gebracht: Das Land erhielt eine eigene Landesverwaltung, ein eigenes Parlament (Landtag), eine eigene Landesregierung, eine eigene Landesverfassung und konnte 1918 gleichwertig mit Bayern oder Sachsen sprechen. Es erhielt auch 1883 die Sozialversicherung - 62 Jahre vor Frankreich!

Zwischen 1918 und 1940 wurde das Land zerschlagen und als Kolonie regiert. Die elsaß-lothringischen Heimatbewegung wurde mit allen Mitteln unterdrückt, bis hin zum Mord deren Anführer, des Dr. Karl Roos am 7. Hornung 1940.

Zwischen 1940 und 1944 nahm Elsaß-Lothringen am bisher letzten großten Kampf der deutschen Nation teil, mit dem Mißerfolg, den wir kennen.

Seit 1944 wird in Elsaß-Lothringen erneut die Seele und die Kultur des Volkes knallhart und rücksichtslos unterdrückt. Wir wohnen einer regelrechten geistigen Umvolkung bei, die man uns bis heute als „Befreiung" verkaufen möchte.

Drum sagen unseren französischen Westnachbarn: Bitte hört endlich auf, uns von uns selbst befreien zu wollen. Verlaßt unser Land und geht nach Hause.

23.11.2004

karlgoschescheck@hotmail.com

(1) Die jüngere Generation kennt in vielen Fällen von der elsaß-lothringischen Geschichte nur die Lügen, die von der französischen Propaganda seit Jahrzehnten - seit 1870! - verbreitet wird.

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