Im Anschluss an die  Holocaust-Konferenz vom 11.-12. 12. 06 wurde ein Komitee zur unabhängigen Erforschung des Holocausts gegründet. Generalsekretär des Komitees "International Holocaust Research Committee" ist Dr. Mohammed Ali Ramin. Weitere Mitglieder sind u. a. Dr. Christian Lindtner, Michele Renouf, Bernhard Schaub, Dr. Serge Thion und Dr. Frederick Töben. Zu den Aufgaben des Komitees zählt auch die Vorbereitung der nächsten Holocaust-Konferenz.

[14. Dezember 2006]
 


Holocaust-Konferenz 

Nachdem auch Irans Staatspräsident  Mahmud Ahmadinejad   zu den Konferenzteilnehmern gesprochen hatte, ging am Abend des 12. 12. 2006 die Teheraner Holocaust-Konferenz zu Ende. Etwa 150 Wissenschaftler und Schriftsteller aus allen Teilen der Welt waren in die iranische Hauptstadt gekommen, um erstmals auf einem weitestgehend unabhängigen Forum und frei von politischem und strafrechtlichem Druck über das Thema „Holocau$t“ zu debattieren. Trotz oder gerade wegen der tendenziösen und verlogenen Berichterstattung der westlichen Nachrichtenagenturen in der Welt sowie der Verurteilungen durch westliche Politiker zeigte sich, wie sehr der Iran mit dieser Konferenz das pseudo-demokratische Grundverständnis dieser Zeitgenossen bis ins Mark erschüttert hat. So ist es zwar möglich, daß man künftig die Strafverfolgung gegen Revisionisten und Anti-Zionisten noch verschärft, doch ist es nicht mehr möglich, eine Entwicklung zu stoppen, die letztlich unausweigerlich dazu führen wird, daß gewisse Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte in nicht allzu ferner Zeit einer neuen Bewertung unterzogen werden, einer Bewertung bei der so mancher Meinungszensor und Dogmatiker unserer Tage vermutlich sehr schlecht abschneiden wird.

Eröffnet worden war die Konferenz am 11. 12. durch den iranischen Erziehungsminister. Nach verschiedenen Grußadressen folgten dann Reden des Wiener Rabbiners Moyshe A. Friedman, des französischen Professors Robert Faurisson und Arnold Cohens aus Großbritannien. Zum Thema Demographie des „Holocau$tes“ äußerte sich dann der Schwede Jan Bernhoff, dem sich ein Vortrag Frederick Toebens vom Adalaide-Institut aus Australien zum Thema „Der Holocaust: Mordwaffen“ anschloß. Zum Thema Holocaust-Forschung sprach dann David Duke, dem dann ein Referat des syrischen Wissenschaftlers Ghazi Hussein zum Thema zionistische Apartheid folgte. Im weiteren Verlauf des Tages gab es dann noch Vorträge von Wissenschaftern aus Belgien, Dänemark, Malaysia, Japan, Griechenland, Jordanien, Marokko, Mexiko und Kanada sowie selbstredend natürlich auch aus dem Iran.

Dabei ging es nicht nur um wissenschaftliche Aspekte, sondern auch um die Anwendung des Holocau$t-Themas als Mittel zur politischen und wirtschaftlichen Erpressung von Nichtjuden.

Teheran
Präsident Mahmud Ahmadinedjad beim Abschluss der Konferenz am 12. 12. 2006

Ähnlich verlief dann auch der zweite Konferenztag, der mit einem Vortrag vom Mohammed Edris von der Islamischen Universität Djakarta (Indonesien) begann. Ihm folgten Vorträge von Vertretern des Revisionismus aus Frankreich, Großbritannien, dem Iran, Rußland, Österreich, der Schweiz, Bahrain, Australien, Indien, Jordanien, Portugal, Marokko und Malaysia. Als Vertreter der BRD sprach Peter Töpfer, während die Schweiz von Bernhard Schaub und Osterreich durch Herbert Schaller und Wolfgang Fröhlich vertreten wurde. Fröhlich trat dabei selber nicht als Redner in Erscheinung, da u. a. die ÖVP-Außenministerin Plassnik die österreichischen Konferenzteilnehmer explizit mit dem österreichischen Gesinnungsstrafrecht (die Diskussion geschichtlicher Fragen wird kurzerhand zur "Wiederbetätigung für den Nationalsozialismus" erklärt) bedroht hatte. Frederick Toeben wies dann das Publikum auf die menschenrechtswidrige Rechtspraxis in Österreich sowie die bisherige Verfolgung Fröhlichs hin. In Wien ist z. Z. sogar der bekannte Historiker David Irving wegen "Wiederbetätigung für den Ntionalsozialismus" inhaftiert, weil er sich bei einem Vortrag vor 15 Jahren zum Thema Auschwitz in unerwünschter Weise äußerte. 

[13. Dezember 2006]


 
BRD-Regierung verurteilt Holocaust-Konferenz in Teheran

Die Bundeskanzlerin der BRD, Angela Merkel (CDU), hat am 12. 12. 2006 die Holocaust-Konferenz in Teheran erneut verurteilt. Die Zielsetzungen der Konferenz seien "in absoluter Weise" abzulehnen, sagte sie am nach einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert in Berlin.
Der Präsident des Iran, Ahmadinejad, verkörpert nach den Worten des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert "einen Antisemitismus ... der schlimmsten Art". Es gebe nur eine Art und Weise, dem Politiker Ahmadinejad zu begegnen: "Man muss ihn stoppen. Keinerlei Toleranz, keine Geduld."

Teheran-Berlin
Dokumentation in Teheran      Freundschaft in Berlin 

Die Außenministerin Österreichs,Ursula Plassnik (ÖVP), hatte am 11. 12. 2006 erklärt, dass "jeder Versuch, der Intoleranz und dem Antisemitismus Vorschub zu leisten", von der gesamten Staatengemeinschaft "mit aller Schärfe und Nachdruck zurückgewiesen" werden müsse. "Wir haben in Österreich im Jahr 1992 aus gewichtigen Gründen das Leugnen und Verharmlosen des nationalsozialistischen Völkermordes explizit unter Strafe gestellt", betonte Plassnik, die in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hinwies, dass sich an dieser Konferenz teilnehmende österreichische Staatsbürger nach dem österreichischen Verbotsgesetz strafbar machen könnten.

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) sprach sich entschieden gegen "jede Form von Antisemitismus sowie gegen die Leugnung des Holocausts" aus.

Am 8. 12. 2006 wurde der iranische Geschäftsträger ins Auswärtige Amt der BRD in Berlin bestellt und ihm mitgeteilt, dass die Bundesregierung alle Versuche verurteile, denjenigen eine Plattform zu geben, die den Holocaust relativieren oder in Frage stellen wollen. 

In der iranischen Hauptstadt findet vom 11. bis 12. 12. 2006 eine Konferenz von Geschichtswissenschaftlern zum Thema Holocaust statt. Nach Angaben des stellvertretenden iranischen Außenministers Manutschehr Mohammadi nehmen an der Konferenz 67 Wissenschaftler aus 30 Ländern teil - darunter auch aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Ziel sei es, den Teilnehmern eine Gelegenheit zu geben, das Thema frei und ohne Propaganda zu diskutieren. 

Präsident Ahmadinejad erläuterte die Ziele der Konferenz in Teheran: 60 Jahre lang sei es ein Verbrechen gewesen, über den Holocaust zu sprechen, jetzt gebe es eine Debatte in den Medien sowie bei politischen und öffentlichen Versammlungen, meinte er. Der iranische Vizeaußenminister Manouchehr Mohammadi ergänzte, die Konferenz werde sich auch mit der Frage befassen, ob tatsächlich Gaskammern zu einem Massenmord an Juden eingesetzt worden seien.

Teheran
Der französische Wissenschaftler Prof. Robert Faurisson 
am 11. 12. 2006 in Teheran

Sehr entlarvend für die von der Israel-Lobby dirigierten Machthaber ist, dass Politiker der BRD und anderer EU-Länder etwa von der Türkei Meinungsfreiheit bei der Diskussion zum Völkermord an den Armeniern verlangen, selbst aber nichts dabei finden, die Meinungsfreiheit bei unerwünschten Stellungnahmen zum Thema Holocaust brutal zu unterdrücken.
So sind z. Z. namhafte Wissenschaftler und Schriftsteller wie David Irving, Germar Rudolf, Ernst Zündel und Horst Mahler  inhaftiert, nur weil sie sich in unerwünschter Weise zu diesem Thema geäußert hatten. Anderen - wie z. B. dem früheren NPD-Vorsitzenden Günter Deckert - wurde von den Behörden der Reisepaß abgenommen, damit sie nicht zu der Konferenz nach Teheran reisen können. 

Unter diesen Umständen läßt es sich trefflich auf der in Berlin von den Umerziehern bzw. Umerzogenen ebenfalls vom 11. bis 12. 12. einberufenen Gegenkonferenz über den Holocaust "diskutieren".

Der Präsident des Iran bezeichnete den in Europa und den USA betriebenen Holocaust-Kult als ein Manöver, das die brutale Ermordung und Vertreibung der Araber aus Palästina rechtfertigen bzw. davon ablenken soll.

Die USA und die BRD taten sich besonders in der Verurteilung dieser Konferenz hervor, natürlich auch zahlreiche einschlägige Organisationen. So erklärte z. B. eine Vertreterin eines "British Holocaust Educational Trust" die Veranstaltung sei lächerlich und die Leugnung des Holocaust sei eine virulente Form des Antisemitismus. Sie sei nicht nur zutiefst verletzend gegenüber Holocaust-Überlebenden sondern auch gegenüber jedem aufrecht denkenden Menschen.

Aus Wien nimmt Oberrabbiner Moishe Aryeh Friedman als Beobachter an der Konferenz teil. Gegenüber der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA warnte Friedman vor "einem strategischem Missbrauch des historischen Ereignisses des Holocaust".

Der Oberrabbiner der Orthodoxen Gemeinde in Wien meinte, er habe als jemand, der sich jahrelang mit dem Thema befasst habe, mit Bedauern feststellen müssen, wie sehr das Judentum und der Ruhm unserer Vorfahren durch die Verzerrung des historischen Ereignisses missbraucht worden seien.
Friedman  wies laut IRNA auf die Tatsache hin, dass unabhängige Gelehrte und Journalisten, die objektive Recherchen über den Holocaust und ihre Politisierung durch den Zionismus durchgeführt hätten, als Kriminelle bezeichnet und zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden seien (Anm.: wie etwa in Wien der britische Historiker David Irving).

"Wir sollten der Realität ins Auge blicken, nämlich, dass die Drahtzieher hinter den Kulissen und Financiers sowie einige Kriegsverbrecher während des Zweiten Weltkriegs selbst Zionisten gewesen sind", so Friedman. Jetzt finde ein weiterer Holocaust statt, diesmal an Palästinensern und Arabern, ein "beispielloses Ereignis in der Geschichte".

Oberrabbiner Friedman meinte ferner, der Iran sei das beste Gastland für die  Holocaust-Konferenz, weil er im Zweiten Weltkrieg neutral geblieben und nicht in die Ereignisse involviert gewesen sei. Er würdigte den Iran als "Modellstaat" was dessen Toleranz gegenüber religiösen Minderheiten angehe.

[12. Dezember 2006]
 

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