Operation Typhon Ein österreichischer Provider, der im Herbst 2007 auf den Seiten von Kunden verdächtige Bilder registrierte, alarmierte die Behörden, die, anstatt die Verbreitung von Kinderpornographie zu unterbinden, zwei Jahre lang die Webseite weiterbetreiben ließen und die IP-Nummern der "Kunden" registrierten. Die Operation führte dann zu hunderten Hausdurchsuchungen in Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, der BRD, Ungarn, Litauen, Luxemburg, Malta, Holland, Polen, Slowenien, Slowakei, Spanien, Schweiz, Großbritannien, Rumänien, Österreich sowie in Kanada. 221 Verdächtige aus 18 europäischen Ländern und Kanada, darunter 23 Männer aus Österreich, sind im Zuge der zweijährigen Polizeiaktion ausgeforscht worden. 115 wurden festgenommen. Das hat das Bundeskriminalamt (BK) in Wien am 10. 12. 2009 bekanntgegeben.
Aktion Geisterwald
Ein seit Januar 2009 von der Staatsanwaltschaft Frankfurt a. M. geführtes Ermittlungsverfahren namens "Geisterwald" gegen Hersteller und Verbreiter von Kinderpornographie hat zu einem "großen Erfolg" geführt. Staatsanwaltschaft und Bundeskriminalamt teilten gemeinsam mit, dass in einer deutschlandweiten Razzia und Polizeizugriffen in Europa und Übersee insgesamt 136 Personen als mutmaßliche Täter identifiziert wurden.
Gegen neun Männer, die als Initiatoren des weltweit agierenden Pornorings oder aus anderen Gründen als Hauptverdächtige gelten, sind nach Auskunft der Strafverfolgungsbehörden Haftbefehle erwirkt und noch am späten Abend des 29. 9. 2009 vollstreckt worden. 800 Polizeibeamte haben in der Umgebung von Frankfurt, Passau, Bremen, Zwickau, Mönchengladbach, Detmold und Bad Oeynhausen mehr als 160 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Gegen 121 Verdächtige in der BRD und weitere 15 Verdächtige in der Schweiz, in Österreich, Spanien, Bulgarien, Kanada und den Vereinigten Staaten laufen die Ermittlungen.
In Wien wurde bereits im Mai d. J. ein 41jähriger Metzger festgenommen, der selbst Vater dreier Kinder ist und der kinderpornographische Aufnahmen in das Internetforum gestellt haben soll. Die Verfolgungsbehörden ließen das Forum aber noch bis September (also von Januar bis September 2009) weiter betreiben, um möglichst viele Täter anhand der IP-Nummern auszuforschen und so einen "großen Erfolg" vorweisen zu können. Weiters wurde am 29. 9. in Vorarlberg und in Kärnten je ein Verdächtiger festgenommen, die pornographische Aufnahmen von zwei Mädchen und einen Knaben im Alter von acht bis zehn Jahren in das Internetforum gestellt haben sollen. In der Steiermark wurden zwei Verdächtige angezeigt, die sich die Bilder des Forums nur angesehen hatten. Seit Juli 2009 ist auch das Ansehen von kinderpornographische Bildern in Österreich strafbar.
[30. September 2009]
Kinderpornographie-Ermittler gibt auf
Der Rückzug von Sachsen-Anhalts oberstem Ermittler in Sachen Kinderpornographie befeuert die Debatte um die Ermittlungsarbeit im Land. Innenminister Holger Hövelmann (SP) räumte Probleme bei der Sicherung von Beweisen auf elektronischen Datenträgern ein. Er wehrte sich jedoch gegen den Vorwurf unhaltbarer Zustände und verteidigte die Polizeistrukturreform.
Der Leiter der Zentralstelle im Kampf gegen Kinderpornographie in Sachsen-Anhalt, Oberstaatsanwalt Peter Vogt, hat den Generalstaatsanwalt um seine Entbindung von dieser Funktion gebeten. Ab 1. Januar 2010 stehe er für die Aufgabe nicht mehr zur Verfügung, bestätigte Vogt dem MDR.
Der Nachrichtenagentur AP sagte der in Halle ansässige Ermittler, Grund für den Rücktritt seien unhaltbare Zustände in den Polizeidirektionen, die zu langen Ermittlungsstaus führten. MDR INFO hatte berichtet, dass wegen Personalmangels bereits Strafverfahren platzen könnten, weil die Auswertung der Beweismittel nicht fristgerecht geleistet wird.
Vogt sagte, er ziehe seine Konsequenzen aus den Äußerungen von Innenminister und Justizministerin zu dem Thema. Diese hatten bestritten, dass das Problem das Ausmaß von mehreren hundert Fällen annehme. Innenminister Holger Hövelmann (SP) hatte zudem die Justiz aufgefordert, mehr Druck auf die Polizei auszuüben. Justizministerin Angela Kolb (SP) wies dies zurück, bestritt aber ebenfalls, dass Fälle platzen müssten.
Später räumte Hövelmann (SP) Probleme bei der Sicherung von Beweisen auf elektronischen Datenträgern ein, in deren Folge Strafverfahren platzen könnten. "Es gibt eine ganze Reihe von Verfahren, bei denen diese Gefahr tatsächlich droht", sagte er. Von unhaltbaren Zuständen könne aber keine Rede sein. Grund sei vielmehr eine neue Rechtsprechung, Gerichte setzten Fristen nun für die Beweissicherung.
Nach Angaben von Kolb könnten allein im Amtsgerichtsbezirk Halle-Quedlinburg-Wernigerode 135 Kinderporno-Verfahren scheitern, weil die Beweis-Auswertung zu lange dauere. Diese Zahl habe Generalstaatsanwalt Jürgen Konrad am Mittwoch genannt. Laut Kolb gibt es indes keine gesetzlichen Fristen für die Auswertung von Datenträgern. In der Rechtsprechung pendelten sich sechs bis neun Monaten ein. Das Landgericht Magdeburg sah kürzlich in einem Kinderporno-Fall eineinhalb Jahre als unangemessen an.
Polizei und Staatsanwaltschaft müssten sich einer neuen Situation stellen, sagte Hövelmann. Mit der Reform der Polizeistruktur im vergangenen Jahr habe dies aber nichts zu tun. Die Generalstaatsanwaltschaft habe schon 2008 auf Probleme hingewiesen. Daraufhin sei die technische Ausstattung der Kinderporno-Ermittler verbessert worden. Weitere Schritte müssten geprüft werden.
Auch Vogt hatte in der Vergangenheit die Reform als hinderlich für die Arbeit seiner Abteilung kritisiert. Erfahrene Beamte seien versetzt worden und neue Kollegen nicht ausreichend ausgebildet. Mit der Polizeireform war unter anderem die Zahl der Polizeidirektionen auf drei halbiert worden.
Kinderschützer enttäuschtDer Verein "Dunkelziffer", der sich gegen Kinderpornographie und für deren für Opfer einsetzt, hat den angekündigten Rücktritt bedauert. Geschäftsführerin Vera Falk sagte MDR INFO, Vogt sei einer der hartnäckigsten Verfolger von Kinderpornographie gewesen. Die Freude bei den Besuchern derartiger Seiten im Internet werde jetzt "riesengroß" sein. Vogt habe mehrere Kinderporno-Ringe aufgedeckt und sein Wissen an mehr als 1.000 Polizeibeamte weitergegeben. Falk hofft nun, dass Vogt seine Entscheidung noch einmal überdenkt.
Vogt hatte mit Fahndern des Landeskriminalamts Sachsen-Anhalt und anderer Polizeibehörden in den vergangenen Jahren mehrere große Ermittlungserfolge erzielt. Dazu gehörte etwa die Operation "Marcy", bei der ein Internetring mit 25.000 Tätern aus 166 Ländern der Welt gesprengt worden war.
Operation "Sledgehammer" Am 13. 3. 2009 wurde bekannt, dass im Zuge einer internationalen Operation "Sledgehammer" 99 pornographische bzw. Nacktphotos von Kindern sichergestellt worden seien. Die Abgebildeten sollen zwischen fünf und zwölf Jahre alt sein. 16 Kinder konnten identifiziert werden und stammen aus den USA und Paraguay. Die Fahnder "entdeckten" den Server Anfang 2008 in Kroatien. Anstatt das verbotene Treiben zu unterbinden, kontrollierten sie 72 Stunden lang die Zugriffe um so ca. 150.000 IP (Internet Protokoll)-Adressen in 170 Ländern zu sammeln, wodurch sie sowohl eine Straftat duldeten (Darbietung von Kinderpornographie) als auch zu einer Straftat anstifteten (Ansehen bzw. Speichern der dargebotenen Bilder). Solche Zugriffe auf Pornoseiten erfolgen meist erst nach Zusendung entsprechender E-Mails. Es wäre zu untersuchen, ob die Pornojäger auch bei der Versendung der Mails ihre Hände im Spiel hatten. Außerdem wurde nicht bekanntgegeben, wie lange der Server vor seiner "Entdeckung" in Betrieb war und von wem er betrieben wurde, was man bei in Europa stationierten Servern sehr leicht feststellen könnte. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Fahnder selbst beim Betrieb der Webseite mitgewirkt haben, zumal die Pornobilder aus einer umfangreichen Datenbank der Fahnder selbst stammen dürften und deshalb so rasch zugeordnet werden konnten. Außerdem haben die Verdächtigen offensichtlich für die Bilder gar nichts bezahlen müssen, dabei wird sonst immer behauptet, dass der Handel mit Kinderpornographie ein Millionengeschäft sei.
Gegen ca. 190 Österreicher wurde ein Strafverfahren eingeleitet, weil sie Bilder auf ihren Computern gespeichert hatten. Gegen 624 Österreicher, die die Seite lediglich angesehen hatten, wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt. Denn laut noch geltendem "Gewaltschutzgesetz" ist lediglich das Herstellen, Verbreiten und Besitzen von Pornographiedarstellungen mit Minderjährigen (Personen unter 18 Jahre) strafbar. Das österreichische Bundesparlament hat jedoch rechtzeitig zur Bekanntgabe der "Operation Sledgehammer" beschlossen, dass in Hinkunft auch das bloße Ansehen von kinderpornographischen Bildern strafbar sein soll (es war der erste Wunsch der neuen ÖVP-Justizministerin bei einem Interview anläßlich ihres (verspäteten) Amtsantritts). Das Gesetz soll mit 1. Juli 2009 in Kraft treten. Der Strafrahmen reicht bis zu drei Jahren. Natürlich wurde - wie schon bei vorhergehenden Aktionen - kein einziger Produzent der Kinderpornos ausgeforscht. Mit solchen Aktionen soll der Öffentlichkeit die totale Internetzensur schmackhaft gemacht werden, dann kann man in Zukunft auch z. B. das bloße Ansehen der Webseiten von "Rassisten" oder gar "Holocaustleugnern" bestrafen...
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"Tat´n Sie eventuell mit mir vögeln ?" fragt der elfjährige Schüler seine Lehrerin (aus dem ORF- vom 13. 3. und dem BR-Abendprogramm vom 14. 3. 2009 u. 16. 1. 2010).[14. März 2009]
Operation Sinon und Operation Orangebill
Zwei internationale Operationen gegen Kinderpornographie im Internet wurden am 2. 1. 2008 vom österreichischen Bundeskriminalamt bekanntgegeben: Insgesamt wurden dabei 107 österreichische Verdächtige ausgeforscht, es handelt sich ausschließlich um Männer..... Unter den Verdächtigen sind auch Personen, die beruflich mit Kindern zu tun haben: ein Hauptschullehrer, ein Sozialpädagoge, ein Erzieher, ein Schulwart sowie einige Ärzte. Es war die Operation „Sinon“, die unter anderem auch diesen Personenkreis zu Tage förderte. „Sinon“ kam ins Rollen, nachdem ein deutscher Internetdienst zwei Video-Dateien entdeckt hatte, die auf einem sogenannten File-Hoster hochgeladen waren. Auf einem Video war schwerer sexueller Missbrauch eines zwölfjährigen Mädchens zu sehen, auf dem anderen der Missbrauch einer zehnjährigen Asiatin. Links zu diesen Videos waren in diversen Internet-Foren zu finden. Das Internet-Unternehmen übergab die Protokoll-Dateien jener Nutzer, die versucht hatten, die Kinderporno-Videos herunter zu laden, der Polizei. Auf diese Art konnten in Österreich 80 Verdächtige, darunter eben auch besagte Pädagogen, ausgeforscht werden.
Die zweite der beiden Operationen ging von den USA aus. Unter dem Namen „Orangebill“ nahmen die amerikanischen Ermittler gezielt Personen ins Visier, die Abrechnungs-Dienste für Kinderporno-Websites anboten. Der Umweg über diese Dienste führte zum Ziel: Weltweit wurden ungefähr 2500 Konsumenten von Internet-Kinderpornographie ausgeforscht, indem man die Anmelde-Portale zu den Porno-Seiten – Bereiche, auf denen Zahlungs- und Abrechnungs-Modalitäten angegeben waren – durchforstete.
In Österreich gingen den Fahndern 27 Verdächtige ins Netz. Im einzelnen: neun Wiener, vier Niederösterreicher, fünf Oberösterreicher, zwei Salzburger, drei Steirer und vier Tiroler.
Beide Operationen erstreckten sich über das ganze abgelaufene Jahr 2007. Offenbar wurden also auch diese Seiten längere Zeit unter Polizeiaufsicht betrieben. Laut der Aussage eines Sprechers des österreichischen Bundeskriminalamtes gingen zwar die Ermittlung der Verdächtigen und die Hausdurchsuchungen schnell (über das ganze Jahr ?), das Bereitstellen des Beweismaterials dauere aber lange.“ Es sei äußerst zeitaufwendig, verdächtige Software, CDs, DVDs und diverse Festplatten auszuwerten, zumal große Datenmengen vorerst zu Beweiszwecken einwandfrei gesichert werden müssten. Zuletzt hatten die Operationen „Flo“ und „Penalty“ für Aufsehen gesorgt. Erstere förderte etwa 2400 Kinderporno-Konsumenten aus allen Kontinenten zu Tage – davon 23 aus Österreich im Alter zwischen 17 und 69. Auf einer russischen Webseite waren Kinderpornos zum Herunterladen angeboten worden.
[3. Januar 2008]
Operation "Himmel"
Wie Ende Dezember 2007 bekannt wurde, ermitteln die Behörden im neuesten bislang größten Kinderpornographie-Fall in der BRD bundesweit gegen 12.000 Verdächtige. Außerdem sind Internetnutzer in weiteren 70 Ländern im Visier der Ermittler. Aufmerksam wurden sie über den Berliner Internetdienstleister Strato, der einen auffälligen Datenverkehr feststellte und bereits zu Beginn des Jahres 2007 die Polizei einschaltete. Man hat also offensichtlich - wie schon vorher - eine gesetzwidrige Internetseite nicht abgeschaltet, sondern unter Aufsicht der Polizei weiterbetrieben, um möglichst viele "Täter" aufgrund ihrer IP-Nummern auszuforschen....."Kunden" solcher Seiten werden mit oft mit E-mails mit entsprechenden Links geworben. Nach Ansicht der eifrigen Ermittler, denen nach eigener Aussage "das Ansehen solcher Bilder eine enorme psychische Belastung" bedeutet, soll man sich neuerdings sogar als Adressat solcher Mails verdächtig machen.....(Werden die Mails auch unter Aufsicht der Polizei verschickt ?)
Nach den bisherigen Meldungen zu schließen, wurde kein einziger Produzent der Kinderpornos ausgeforscht....
Kommentare:
US Marine Corps Seargeant meint:
26.12.2007, 01:09 Uhr
Semper fides!! Schäuble, go ahead!goodbye meint:
26.12.2007, 00:45 Uhr
"Internetnutzer, die Mails mit kinderpornografischem Inhalt erhielten, sollten sich bei der Polizei melden und die Mail weitergeben."Das selbe sollte man übrigens tun, falls man in China eine Mail mit parteifeindlichem Inhalt erhält. Also, ab sofort den Spamordner täglich nach verdächtigtem Material durchsuchen, eher die Bullen hinter der Haustür stehen!
Das ist kein Alptraum, das ist Deutschland!BigBlue meint:
25.12.2007, 23:40 Uhr
Das ist ein Geschmack, was in Zukunft auf die Bürger zukommt. Der Überwachungsstaat schlägt erbarmungslos zu. Irgendeinen tages, wird man gegen solche ermitteln, die "zielgerichtet mit bestimmten Begriffen nach Demokratie gesucht wurde".NRW-Separatist meint:
02.01.2008, 11:09 Uhr
Werden wir am Ende der Aktion erfahren, wie viele der 12000 tatsächlich irgendetwas verbrochen haben? Die Staatsanwaltschaft gibt sich überrascht angesichts der großen Zahl der Verdächtigen. Sollten bei solchen Überraschungen nicht die Alarmglocken läuten, dass da evtl. etwas nicht stimmt? Werden wir erfahren, wie viele Unschuldige durch amoklaufende Ermittlungsbehörden ihrer Existenz beraubt wurden? Wieviele vielleicht gar in den Selbstmord getrieben wurden? Ein Fall aus der jüngeren Vergangenheit, leider völlig unbeachtet in den hiesigen Medien, die es vorziehen, gewissenlos die Hysterie zu einem emotional aufgeladenen Thema zur Steigerung der Quote bzw. Aufflage zu schüren: die "Operation Ore", getriggert durch fehlerhafte Ermittlungen von US-Behörden und dann international ausgeweitet. Fazit: allein in UK 39 Selbstmorde, kein einziges Kind gerettet, kein wirklicher Kinderschänder gefasst (http://karlweiss.twoday.net/stories/4056209/).
Die ganze Hysterie hat Züge einer modernen Hexenjagd. Wer dagegen argumentiert, macht sich selbst verdächtig (ich kann mir die Antworten auf diesen Beitrag schon denken...).
Misteriks meint:27.12.2007, 06:32 Uhr
Das diese Meldungen gerade jetzt öffentlich gemacht worden sind ist kein Zufall. Soll s die Bevölkerung doch "geneigt" gestimmt werden auf die kommenden Überwachungsaktionen.
Und jenen die als Argument anführen. "sollen sie doch, ich habe nichts zu verbergen..." sei einmal folgendes Gedankenexperiment ans Herz gelegt:
Ab 01.01.2008 wird ihnen ihre Post (Briefpost, Päckchen, Pakete etc.) nur von ihrem Blockwart nach vorheriger Durchsicht übergeben. Verdächtige Briefpassagen mit eventuellen Schlüsselwörtern, sowie die jeweiligen Absender der Post werden kopiert. - Macht ihnen doch nichts aus, oder? Siehaben ja nichts zu verbergen.
Falls sie selber einen Brief zu versenden haben - vorher bitte vom Blockwart gegenlesen lassen - sie haben ja nichts zu verbergen.....
richterin meint:26.12.2007, 19:54 Uhr
sie sollte anfangen in den gerichtsgebaeuden starten!
da finde sie bestimmt was!Edgar Lefgrün meint:
26.12.2007, 11:10 Uhr
Wie sieht denn die weltweite Federführung der Berliner Polizei aus? Im Artikel ist darüber nichts zu finden.
Orwell grüsst zum doppelplusgut-lichterfest meint:
26.12.2007, 10:41 Uhr
Was geht denn in diesem "unseren" Staat inzwischen für eine Stasi-Nummer ab ?Gegen 12.000 Menschen wird ermittelt, vermutlich stehen Hunderttausende bereits auf Verdächtigenlisten, Millionen wurden gescannt ... Fazit: eine Handvoll Festnahmen "kleiner Fische", die vermeintlich mafiösen Hintermänner ("Produzenten") in Asien und Osteuropa packt keiner an.
Ich habe da meine eigene Vermutungen:
1. kommt die Kriminalisierung der Masse der Bevölkerung der Politik sehr gelegen, von den wahren Problemen (Rente, Gesundheit, Hyperinflation, Bankenkrise) kann man sehr gut ablenken, vermeintliches Handeln beweisen
2. der Überwachungsstaat, der hier vom Bundesbehinderten eingeführt wird, wird in Zukunft noch für ganz andere Dinge gebraucht
3. die "Produzenten" dieser perversen Ware stecken vermutlich mit der Politik (zumindest in diesen Ländern) unter einer Decke, die Geschehnisse in Sachsen lassen auf ähnliche Verwicklungen auch hier in Deutschland schließen, da wird ein Sündenbock (der gemeine Bürger) gerne gesehen.Gleiches gilt übrigens für den Terrorismus, hier wird von Politik und Medien dermaßen Stimmung gemacht wegen fast Nichts. Wenn man im Straßenverkehr (tausende Tote JEDES JAHR !!!) die gleichen Maßstäbe wie beim Terrorismus anlegen würde, müßte jeder Autofahrer permanent wegen Mordversuchs überwacht werden, jeder zweite wäre wegen diverser Vergehen sicher schon im Knast. Lächerlich das Ganze, es nutzt nur der Propaganda der Terroristen !!!
Einziger Sinn ist die Einlullung der Bevölkerung, mit dem Ziel der totalen Überwachung durch die Hintertür.Orwell läßt grüßen zum doppelplusgut-Lichterfest !
Wann wählen wir diese Mörder unserer Freiheit ab ? Noch geht es !Josef bujtor meint:
26.12.2007, 10:03 Uhr
Sie haben meine Gedult ueberzogenWolv meint:
26.12.2007, 09:55 Uhr
Unter einem Neuen Deckmantel wird uns der Überwachungsstaat untergeschoben. Es ist wie gehabt die gute alte Geheimpolizei wird von neuem erfunden und darf die Bürger wieder aushorchen.Freiheit und Demokratie sind die ersten Opfer .
Die sache ansich das fangen von Pädos wird dabei nur als vorwand missbraucht in diesem Gestapo system.
Hasso B.Kemnitz meint:
26.12.2007, 09:55 Uhr
Viel Pornografie erhalten Millionen User per Spam-E-Mails..Sind sie nun schuldig? Haben sie ihren Datenordner nicht rechtzeitig geordnet und gelöscht? Was geschieht beim Provider? Werden hier User-Daten mißbraucht - und schließlich - der Anbieter von Kinder-Pornografie gehört ins Gefängnis - nicht die Millionen teilweise ahnungslosen PC-Besitzer, die das Portal anklicken.Ihr Name meint:
26.12.2007, 09:52 Uhr
Wahrscheinlich haben sich alle die diesen Artikel angeklickt haben schon zumindest verdächtig, vielleicht auch strafbar gemacht?
Die Staatsamwaltschaft ermittelt.Gerd meint:
26.12.2007, 09:46 Uhr
Inzwischen las ich schon in mehreren Zeitungen, dass sich strafbar macht, wer bestimmte „Begriffe“ in eine Suchmaschine eingibt. Leider wissen diese Medien offenbar auch nicht um welche Begriffe, bzw. Wörter, es sich handelt die laut Oberstaatsanwalt Peter Vogt illegal sind und ich finde es sehr schade, dass die Medien da nicht mal nachfragen und ihre Leser darüber informieren.
Natürlich bin ich auch der Meinung das Kinderpornographie bekämpft werden muss, aber ich möchte nicht verhaftet werden, nur weil ich unwissentlich das falsche Wort benutzt habe. Daher wäre es gut wenn Welt Online (u.a. Medien) – um ihre Leser zu warnen und zu informieren - einfach mal eine Liste der verbotenen Wörter veröffentlicht, damit keine Unschuldigen verhaftet und verurteilt werden.
Eigentlich müsste man in diesem Falle schon fragen, ob die extrem hohe Zahl von 12000 (!) mutmaßlichen Kriminellen, nicht nur dadurch entsteht, dass schlechtinformierte Menschen beim googeln unwissentlich verbotene Wörter benutzen.walu meint:
26.12.2007, 09:35 Uhr
Lieber Oberstaatsanwalt Vogt,
verstehen Sie überhaupt wie das Internet funktioniert. Man ist jeden Tag Adressat vieler Mails, deren Inhalt man nicht annähernd kennt. Ich kann also Adressat von einer Mail sein, mit dessen Absender ich nie Kontakt hatte. Warum schaffen Sie als Staatsanwalt diesen Unfug nicht ab? Meine Mail-Adresse ist schon an viele unlautere Absender gegangen, ohne dass ich dagegen eingreifen konnte. Geht es ihnen nicht auch so? Wahrscheinlich sollte man bei Ihnen mal genauer nachschauen, was sich da alles auf ihrer Festplatte angesammelt hat - ohne dass Sie natürlich davon wissen. Ich kann über solche Bemerkungen nur den Kopf schütteln.Toni aus Schwaben(..der zur Umkehr mahnt.) meint:
26.12.2007, 09:29 Uhr
...man kann Eliten nicht glauben,nur das was man selbst erlebt ist Wahrheit und da sollte man doch aufbauen.Eliten sind seit Heiligendamm beim Volk unten durch und das wissen sie auch,doch brauchen sie ein Aufhänger,um die Überwachung mit allen Mitteln durchsetzen zu können.Es gibt anständige Leute im Volk und wenig unanständige,die aber oft am Geld und an der Macht sitzen und es sich leisten können-alles zu machen-und das ist doch der wenige Leute kick.Sucht ist suchen und mancher sucht Geld-Macht-Einfluß-Stärke-globales und Weltraumnahes,das dabei auch andere dieser Süchte mitspielen ist ein Nebeneffekt das zusätzlich spritzt.Das schlimme Ganze ist aber das,dass sie das Maß nicht mehr erkennen,bis es zu spät ist.walu meint:
26.12.2007, 09:23 Uhr
Was passiert eigentlich, wenn eine Spam-Mail einen Link erhält, der auf einen kinderpornografischen Inhalt führt? Bei mir wandern jede Menge Spam-Mails in den Spam-Mail Ordner, damit das Programm "lernen" kann. Mach ich mich jetzt strafbar? Muss ich beweisen, dass ich die Mail nicht angeklickt habe?Toni aus Schwaben(...das Volk wird beklaut und verdummt-Heiliegendamm hat es gezeigt) meint:
26.12.2007, 09:22 Uhr
...man kann viel glauben was Eliten sagen,doch ob es so ist-merkt man erst an Gerichten wenn es öffendlich Wahrheit ist.Bis dahin hatten Indianer recht-die Weissen(Eliten)sprechen mit gespaltener Zunge...........auch unter ihrem Volk selber.Domenq meint:
26.12.2007, 09:17 Uhr
Irgendwie werden hier auch Angst und Unterdrückung gesät.Was, wenn jemand aus Versehen auf die Seiten geraten ist? Wenn Neugier einfach mal siegte?
Ich verharmlose den sexuellen Missbrauch von Kndern nicht, wenn ich mich frage, warum das Betrachten von Bildern von Gefängnis, Strafe und Elend bringen darf.
Die Verhältnismässigkeit scheint mir willkürlich gefährdet. Zunächst einmal ist Padophilie doch eine Sucht; ein Schicksal geradezu.
Deutschland-hat-Zukunft----ohne Gutmenschen!!!! meint:
26.12.2007, 08:28 Uhr
Bitte überprüft meinen Computer/ Laptop!!!!
Ich habe kein Problem mit Prüfung/ Videoüberwachung!!!
Steuer zahle ich immer(kein Schwarzgeld!!).
P.S.Kerner muß weg!!!!!!!!!!!ORWELL meint:
26.12.2007, 07:46 Uhr
Für die Zukunft ist äußerst dringend zu empfehlen, vor dem Televisor bzw. im Internet immer freundlich zu sein. Auch die Haßwochen sollten mit maximalem Einsatz verfolgt werden.Sonst wird man varporisiert wegen doppelplusungut Deldenk, ermittelt von der Denkpol.
Ansonsten:
KRIEG IST FRIEDEN!
FREIHEIT IST SKLAVEREI!
UNWISSENHEIT IST STÄRKE!Wer das alles nicht versteht, sollte mal "1984" von Orwell lesen, dann weiß er genau, was hier abgeht.
Preisfrage: Wer ist Goldstein aus "1984" heute? Hinweis: Er hat auch einen langen Bart und kommt regelmäßig im Televisor.
Und bitte im Internet nie nach "Freiheit" suchen, dann kommt doppelplusungut auch gleich die Denkpol und ab geht es in das Ministerium für Liebe. Für immer.
Ottoman meint:
25.12.2007, 22:55 Uhr
Und so eine kranke Gesellschaft kritisiert die Türkei!! oh man oh man
Schöne Grüsse an Marco[aus "Welt am Sonntag" vom 29. 12. 2007]