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Die Zeitung "Österreich" hatte unter Berufung auf „Insider“ geschrieben, dass möglicherweise der Rechtsextreme Gerd Honsik die Strache-Fotos „freigegeben“ habe. Honsik – er ist wegen NS-Wiederbetätigung verurteilt, ein neues Verfahren läuft – klagte daraufhin das Blatt. Am 19. Juni 2008 fand in Wien eine Verhandlung statt. Strache kam als Zeuge. Ob es stimmen könne, dass Honsik „die FPÖ unter Druck gesetzt habe“, wollte Richterin Alexandra Mathes vom FPÖ-Vorsitzenden wissen. Der Zeuge: „Das ist absoluter Unsinn. Ich kenne Honsik nicht.“ Sogar von einer möglichen – gegen die FPÖ gerichteten – Erpressung „der rechtsradikalen Honsik-Partie“ schrieb die Zeitung "Österreich!" im Januar 2007. Strache blieb dabei – es habe nie eine Verbindung zu Honsik gegeben. Was die Fotos anlange, so „hat mich einmal Stadler mit Fotos konfrontiert und versucht, mich zu nötigen“. Laut Strache handelt es sich um Fotos, die ihn beim GotchaSpielen zeigen, ein rechtsradikaler Hintergrund sei nicht gegeben. Auch der von Strache genannte Ewald Stadler, früher freiheitlicher Klubobmann, nunmehr Abgeordneter der FP-Parlamentsfraktion und Rechtspraktikant, sagte am 19. 6. 2008 als Zeuge aus. Ihm seien derartige Fotos zwar zugespielt worden, aber nicht von Honsik. „Mein Informant hat mit Honsik nichts zu tun, Honsik ist nie an mich herangetreten.“ Sehr wohl aber habe dieser Informant gemeint: „Strache soll nicht so laut das Maul aufreißen.“ Der FPÖ-Chef habe nämlich „eine Vergangenheit“, die es nahe lege, „dass er leise tritt“. Der von Honsik angestrengte Medienprozess wurde nach diesen Zeugenaussagen auf unbestimmte Zeit vertagt. ("Die Presse", Bericht vom 20.Juni.2008)
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