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Zum Antritt einer mehrmonatigen Haftstrafe wegen sog. Volksverhetzung wurde der 78jährige Studiendirektor a.D. Günter Kögel am Sonntag d. 14. November 2004 von etwa 100 Patrioten zur Justizvollzugsanstalt Remscheid (Nordrhein-Westfalen) begleitet und dort feierlich verabschiedet. Nach dem Willen der BRD-Justiz soll er für 15 Monate interniert bleiben, weil er in der von ihm seit 36 Jahren herausgegebenen Monatsschrift „Deutschland - Neue Ordnung“ einen Artikel des kürzlich verstorbenen U-Bootskommandanten des II. Weltkrieges und Publizisten Johannes Peter Ney unzensiert veröffentlicht hatte, in dem dieser seinen Zorn über die Durchmischung des Deutschen Volkes mit fremden Völkerschaften ausdrückte. Aufgerufen zu dieser Aktion hatte eine „Reichsbürgerbewegung“ und der „Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“ (VRBHV). So fuhren nach der Mitgliederversammlung des Vereins 25 Mitglieder von Vlotho aus mit einem angemieteten Bus zur angekündigten Zeremonie nach Remscheid. Dort wurde in der Ortsmitte der Bus von einem Polizeimannschaftswagen empfangen, der das Gefährt zum Haus von Günther Kögel schleuste, wo ein weiteres Polizeifahrzeug und ein Pkw mit Zivilbeamten Stellung bezogen hatte. Von der Polizeieskorte begleitet, ging dann die Fahrt zur Haftanstalt. Auf dem Vorplatz derselben hatten sich bereits etwa 70 weiter Patrioten eingefunden, sodaß mit der Verstärkung aus dem Reisebus nun ca. 100 Deutsche mit Fahnen und Transparenten bezeugten, daß sie mit Günter Kögel eines Sinnes sind und zur Verabschiedung bereitstehen. Verstärkt durch ein Megaphon protestierten sie gegen die Gefangennahme. Die Absicht, durch das Spalier der Freunde schreitend allen die Hand
zu schütteln, erwies sich als undurchführbar. Zu zahlreich waren
die Hände. Als sich Dunkelheit über den Platz legte, erleuchteten
mitgeführte Kerzen die Gesichter, in denen nicht Traurigkeit sondern
Kampfesmut geschrieben stand.
Am Polizeispalier angekommen, das die Freunde auf Abstand vom Gefangenenlager hielt, wandte sich Günter Kögel noch einmal zu seinen Begleitern um. In bewegenden Worten bekräftigte er seinen Willen, dem Druck der Feinde standzuhalten. Als Antwort erklang das Lied: „Nichts kann uns rauben Liebe und Glauben zu unserem Land. Es zu erhalten und zu gestalten sind wir gesandt. Mögen wir sterben, unseren Erben gilt dann die Pflicht, es zu erhalten und zu gestalten. Deutschland stirbt nicht!“ Danach mahnte Horst Mahler mit beeindruckender Deutlichkeit die versammelten Kameraden und die anwesenden Polizisten, unsere Lage richtig einzuschätzen. Nach Clausewitz sei der Krieg nur die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Unser Feind ziele aber auf die Vernichtung des Deutschen Volkes, die er erst nach der Entwaffnung der Deutschen Wehrmacht ins Werk setzen konnte. Der Gegenwärtige Zustand sei daher die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln, mit Waffen, die die Seele unseres Volkes töten. Mutig forderte er seine Landsleute auf, die feindliche Hintergrundmacht wieder als Feind zu begreifen - und sie nicht für einen Freund zu halten. Die von der BRD gewaltsam von unserer Seite gerissenen Kämpfer für die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit des Deutschen Reiches seien daher nicht rechtmäßig verurteilte Straftäter, sondern Kriegsgefangene. Einige der anwesenden Polizisten konnten ihre Betroffenheit kaum verbergen. Als Günter Kögel jenseits des Polizeispaliers die letzten Meter in das Lager zurücklegte - nur noch begleitet von Ursula Haverbeck, Hajo Herrmann und Horst Mahler - erklang mit kräftigen Tönen aus hundert Kehlen das Lied der Deutschen. Das Absingen der ersten Strophe des Deutschlandliedes wurde vom Martinshorn des Befehlswagens begleitet. Die Sänger steigerten daraufhin ihre Stimmgewalt. Und wie ein Schwur stieg das Lied auf in den Abendhimmel von Remscheid - unerreichbar für die polizeilichen Mißtöne: „Deutschland, Deutschland über alles, über alles auf der Welt!“ Später zur Rede gestellt, erklärte der Einsatzleiter, daß das doch ein „guter Einfall“ von ihm gewesen sei, die von dem Gesang ausgehende „Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ mit der Polizeisirene zu übertönen - schließlich sei das Absingen der ersten Strophe dieses Liedes verboten. Die Frage, wer denn dieses Verbot ausgesprochen habe und ob dieses auch rechtens sei, beantworte er stammelnd mit einem Hinweis auf „seine gute politische Bildung“. [15 November 2004] |