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Zu 15 Monaten unbedingter Haft ist ein 24jähriger Kroate am 7. 2. 2007 in Wien verurteilt worden, der die jüdische Lauder-Chabad-Schule in Wien verwüstet hatte. Der Mann bezeichnete sich selbst als überzeugten Antisemiten. Der 24-Jährige machte während der Verhandlung keinen Hehl aus seiner Gesinnung. "Es sind zu viele Juden in diesem Land", sagte der Angeklagte als Erklärung für seine Tat. Schon im Vorverfahren hatte er sich als "überzeugter Antisemit" bezeichnet. Ihm tue es auch nicht Leid, er werde keine Schadensgutmachung leisten, kündigte der Kroate weiters an. "Wie soll's mit Ihnen weiter gehen?", fragte der Richter abschließend. "Das geht Sie nichts an", so der 24-Jährige. Bei der Strafbemessung waren die rassistischen Beweggründe des Täters daher besonders erschwerend. Verurteilt wurde er wegen schwerer Sachbeschädigung. Der Täter drang am Sonntag, den 26. November 2006, kurz nach 2.30 Uhr in die Schule ein. Diese ist am Wochenende nicht bewacht. Mit einer Eisenstange zerstörte er dutzende Fenster und die Nassräume. Anrainer hörten den Lärm und alarmierten die Polizei. Diese nahm den mutmaßlichen Täter fest. Er soll sich den Polizisten als "Adolf Hitler" vorgestellt haben. Bei den Einvernahmen gab der 24-jährige Kroate die Tat nicht nur zu, sondern bekannte sich auch als Antisemit. Wörtlich sagte er: "Ich kann Juden nicht leiden." Der Kroate, der als Tourist nach Österreich eingereist war erklärte auch, er sei schon einmal aus Israel ausgewiesen worden. Insgesamt 362 Kinder und Jugendliche besuchen Kindergarten und Schule in dem Gebäude. Schule, pädagogische Akademie samt Internat in unmittelbarer Nähe würden derzeit verstärkt bewacht. Die österreichischen Systemparteien nebst katholischer und evangelischer Geistlichkeit überboten sich nach dem Anschlag in peinlichen Betroffenheitskundgebungen. Dabei wurde offensichtlich bedauert, daß es sich beim Täter nicht etwa um einen österreichischen „Rechtsextremisten“ handelte, sondern lediglich um einen Kroaten, der sich nur schlecht als politisches Feindbild vermarkten läßt. Um wenigstens etwas politischen Honig aus dieser Affäre zu saugen, betonte der Leopoldstädter SPÖ-Chef ausdrücklich, daß dieser „Vandalenakt keinesfalls als bedauerlicher Einzelfall abgetan werden“ darf. Gleichzeitig beschwört der Sozialdemokrat, in Ermangelung besserer Verschwörungsthesen, ein namentlich nicht näher spezifiziertes Umfeld, das Aggression und Gewalt dieser Art erst möglich machen würde. In einer Erklärung des Synodalausschusses der Evangelischen Kirche
A. B. in Österreich hieß es zu dem Vorfall::
Die Israelitische Kultusgemeinde erklärte, das Strafmaß von 15 Monaten Gefängnis für den Anschlag sei zu gering.... [7. Februar 2007]
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