32. Fest der Blasmusik in Wien

25 Musikkapellen aus allen österreichischen Bundesländern und Südtirol sowie eine Gastkapelle aus Italien haben am 4. Juni 2011 beim Blasmusikfest in Wien aufgespielt. Zwischen 10.00 und 11.00 Uhr spielten die Musikkapellen auf Plätzen in allen Bezirken. Auf dem Brunnenmarkt in Ottakring spielte etwa der Musikverein "Cäcilia Batschuns" aus Vorarlberg, in Penzing gab der Musikverein "Heimattreue" aus dem Burgenland ein Konzert. Die Gäste aus Italien spielten auf dem Meidlinger Platz auf.

Höhepunkt der Großveranstaltung war der Festzug aller Musikkapellen vom Maria-Theresien-Platz über die Ringstraße zum Rathausplatz.

1.200 Musiker wurden dort zum gemeinsamen Abschlusskonzert erwartet. Die Ringstraße war für den Festzug gesperrt.

Wien

[4. Juni 2011]

30. Fest der Blasmusik in Wien

Blasmusikkapellen aus allen neun österreichischen Bundesländern sowie aus Südtirol, Liechtenstein und der Slowakei haben aufgespielt. Zum 100-jährigen Bestehen der Wiener Polizeimusik kamen auch Polizeimusikkapellen ebenfalls aus allen neun Bundesländern sowie aus Italien, Slowenien und aus Kanada.

Wien 2009

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29. Fest der Blasmusik in Wien

Das Festival hatte am 1. 6. 2008 seinen Höhepunkt mit dem Marsch aller Musiker vom Heldenplatz über die Ringstraße zum Rathaus bewegten. 

35 Musikkapellen aus den österreichischen Bundesländern und Südtirol, sowie aus Liechtenstein, der Schweiz, der Slowakei und Ungarn sind bei dem von der Kulturabteilung der Stadt Wien in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Blasmusikverband und dem Militärkommando Wien veranstalteten Fest zu Gast.
 
 

28. Fest der Blasmusik in Wien

Im Rahmen des Österreichischen Blasmusikfestes haben am 1. und 2. Juni 2007 36 Musikkapellen an 25 verschiedenen Orten in Wien aufgespielt. Zum Finale gab es am Samstag d. 2. 6. 07 einen Festzug über die Ringstraße.

Das "Österreichische Blasmusikfest" fand bereits zum 28. Mal statt und war in seiner Ausrichtung internationaler denn je. Neben Blaskapellen aus allen Bundesländern und Südtirol, waren Gastkapellen aus der BRD, Liechtenstein, der Schweiz, Tschechien und Ungarn in Wien.

Aufgespielt wurde an Plätzen in allen Bezirken Wiens. So spielte etwa die "Harmoniemusik Vandans" aus Vorarlberg am Brunnenmarkt in Ottakring und die "Musikkapelle Proveis" aus Südtirol am Kurt-Pint-Platz in Mariahilf.

Zum Finale der Großveranstaltung marschierte am Samstag der Festzug aller Musikkapellen vom Heldenplatz über die Ringstraße zum Rathausplatz. Lautstark, versteht sich von selbst.

Insgesamt 1.800 Musiker spielten dort unter der musikalischen Leitung von Hans Schadenbauer zu einem gemeinsamen Abschlusskonzert auf.


Musikkapellen am 2. 6. 2007 am Rathausplatz in Wien

Fest der Blasmusik in Wien

Am 24. 5. 2004 beginnt bereits zum 25. Mal das Blasmusikfest in Wien. Insgesamt nehmen 35 Musikkapellen aus dem In- und Ausland teil. Der Höhepunkt des 25. Blasmusikfestes findet am 5. Juni statt. Um 15.00 Uhr ziehen alle Kapellen vom Heldenplatz über die Ringstraße zum Rathausplatz. Dort findet das Abschlusskonzert der rund 1.800 Musiker statt.

Am 26. Mai spielt bei der "Nacht der Filmmusik" im Rathaus die Polizeimusik Wien. Am 3. Juni ist ein Auftritt von Mnozil Brass im RadioKulturhaus des ORF geplant.

Die traditionelle Marschmusikbewertung im Ehrenhof des Schlosses Schönbrunn findet am 4. Juni um 16.00 statt. Tags darauf soll es wieder  Stadtkonzerte  in allen Bezirken geben.

Aus den neun Bundesländern sowie aus Südtirol haben sich je drei Kapellen angesagt. Musikkapellen kommen heuer auch aus den Niederlanden, aus Liechtenstein, Portugal und der Slowakei.

[23. Mai 2004]

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Konzert der Hoch- und Deutschmeister in Wien

Wie zu Kaisers Zeiten sind am 15. Mai 2004 die Original Hoch- und Deutschmeister in der Wiener Innenstadt vom Graben in den Inneren Burghof gezogen. Dort haben sie ein Platzkonzert abgehalten.

Kurz vor 11.00 Uhr formierte sich die Kapelle bei der Einmündung des Grabens in den Kohlmarkt und marschierte musizierend durch das Michaelertor in den Inneren Burghof.

Dort standen Werke der Strauß-Dynastie sowie von Franz Lehar, Carl Michael Ziehrer oder Robert Stolz auf dem Programm.

Deutschmeister

Die Blasmusik-Formation nahm damit die 1918 beendete Tradition der Burgmusik wieder auf. Ihr Ziel ist, Klang und Glanz der großen Zeit Wiens zur Jahrhundertwende vor dem Weltkriege wieder aufleben zu lassen.

Die Geschichte der Deutschmeister geht auf Ereignisse im 17. Jahrhundert zurück. 1695 forderte der Kaiser angesichts der anhaltenden Bedrohung durch die türkischen Heerscharen alle deutschen Fürsten auf, neue Regimenter für ihre Kämpfe zu rekrutieren und ihm zur Verfügung zu stellen. Einer dieser Fürsten war Franz Ludwig, Pfalzgraf zu Neuburg und bei der Rhein. Er hatte seinen Besitz dem Deutschen Ritterorden überschrieben; daraufhin mußte auch der Orden ein Regiment aufstellen.

1695 wurde mit der Anwerbung begonnen. In Donauwörth konnte 1696 das Regiment vereidigt werden. Ein Jahr später erhielten sie unter dem Oberkommando des Prinzen von Eugen bei Zenta ihre siegreiche Feuertaufe. Im Jahre 1741 ordnete Kaiserin Maria Theresia an, daß jedes Regiment seine eigene Kapelle haben sollte, um die Truppen zur Parade zu führen und sie im Kampf anzuspornen. Anläßlich der Geburt Josephs II. hatte die Deutschmeister-Kapelle im Jahre 1741 in Mailand ihre erste Parade.

Aus Sparsamkeitsgründen ordnete das Österreichische Hofkonzilium an, daß jeder kommandierende Oberst seine Regimentskapelle selber erhalten müsse. Viele Kapellen gingen dadurch zu Grunde. Graf Anton Colloredo, Kommandeur des  Deutschmeister-Regiments, war jedoch darauf bedacht, daß die Kapelle erhalten blieb. Die Offiziere des Regiments unterstützten ihre Kapelle auch weiterhin, bis im Jahre 1918 die kaiserliche Armee aufgelöst wurde.

1781 stationierte Kaiser Joseph II. die Deutschmeister in Wien. Seit damals hat die Kapelle den unvergleichlichen Wiener Klang. Sie galt als die Lieblingskapelle des Kaisers und des Volkes. So wurde sie nicht nur für offizielle Anlässe, z. B. die Wachablöse eingesetzt, sondern gab auch öffentliche Konzerte vor dem Belvedere und in Schönbrunn. Damals schon war sie mehr als eine Militärkapelle, sie wurde zur Interpretin des österreichischen musikalischen Prunkes in Friedenszeiten.

Bezeichnend für die musikalische Qualität der Hoch- und Deutschmeister war die Vielzahl der begnadeten Musiker in ihren Reihen. Viele wurden auch als Komponisten berühmt: Joseph Helmesberger, Joseph Bayer, Robert Stolz, Edmund Eysler und Carl Michael Ziehrer. Im Jahre 1893 feierte die Kapelle unter Ziehrer als eine der populärsten Attraktionen der Weltausstellung in Chicago wahre Triumphe. 1910 entsandte sie Kaiser Franz Joseph höchstpersönlich auf eine Konzertreise nach Südamerika. Dort durfte Kapellmeister Wilhelm Wacek wahre Begeisterungsstürme entgegennehmen.

Nach der Abrüstung 1918 blieb die Hoch- und Deutschmeister-Kapelle durch die Initiative des Kapellmeisters Julius Herrmann als private Organisation bestehen, da, wie Julius Herrmann damals sagte, Wien seine Musik behalten müsse. Dieser Gedanke wurde auch nach dem Ende des 2. Weltkrieges weitergelebt. In zahlreichen, äußerst erfolgreichen Tourneen in Europa und Nordamerika waren und sind die Hoch- und Deutschmeister ein lebendiges Symbol für Österreich und seine Jahrhunderte alte musikalische Tradition.

Nach dem Tode von Julius Herrmann 1977 übernahm Wilhelm Breitenfeld die organisatorische Leitung des Orchesters. Als musikalische Leiter konnten Prof. Horst Winter und  später Prof. Ottokar Drapal gewonnen werden. Gemeinsam konnten große musikalische Erfolge in Österreich, der BRD, Luxemburg und der Schweiz errungen werden. Während dieser Zeit wurde das 250-jährige Jubiläum der Kapelle und das 3000-jährige Bestehen der Hoch- und Deutschmeister gefeiert. Die Verknüpfung der Jahrhunderte alten österreichischen Tradition mit der temperamentvollen, ewig jungen Musik wird auch in Zukunft das bestimmende Merkmal der Hoch- und Deutschmeister sein.

[15. Mai 2004]

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