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Zum siebten Mal gedachten am 8. Mai 2008 die Grünen mit einer Kranzniederlegung am Morzinplatz im 1. Bezirk Wiens der im Zweiten Weltkrieg getöteten Opfer der Gestapo. Etwa achtzig Menschen jeder Altersgruppe waren gekommen, Studenten und Zeitzeugen nebeneinander. "Das ist der Tag der bedingungslosen Kapitulation und für uns ist das ein Tag zum feiern", sagte der Stadtrat der Wiener Grünen, David Ellensohn in seiner Rede. Die Grüne Volksanwältin Terezija Stoisits erinnerte daran, dass die Situation von Heimkehrern aus dem Exil kurz nach Kriegsende "nicht die einfachste" gewesen sei. Die zweite Seite seien die Schritte, die gesetzt worden sind, vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten. So stehe die Einrichtung des Nationalfonds für einen Gesinnungswandel in Österreich. Nach wie vor gebe es allerdings etliche "Lücken und Versäumnisse". "Deshalb eilt die Zeit wie nie zuvor", so Stoisits. [9. Mai 2008] |