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Nach drei brutalen Überfällen auf Briefträger in Wien hat die Polizei nun zwei verdächtige Personen festgenommen. Drei Postbeamte wurden bei den Überfällen mit Eisenstangen schwer verletzt. Ein 35-jähriger Schwarzafrikaner soll mit Komplizen die Überfälle auf die Briefträger begangen haben, hieß es bei der Polizei. Der Mann wurde am Morgen des 12. 3. 2005 festgenommen. Im Keller der Wohnung wurde die Eisenstange gefunden, mit der mindestens ein Opfer schwer verletzt wurde. In einem Fall legte der Mann ein Geständnis ab, er gilt aber auch in den anderen Fällen als tatverdächtig. Zeugen hatten ihn an den Tatorten gesehen und ihn bei Gegenüberstellungen wieder erkannt. Der Mann soll auch einen Komplizen bei den Taten gehabt haben. Den wollte der Täter offenbar decken indem er einen unbeteiligten 17jährigen beschuldigte, der nach kurzer Haft wieder freigelassen wurde. Der erste Überfall auf einen Briefträger ereignete sich am 7. Januar 2005 in der Quellenstraße in Wien-Favoriten. Am 8. Februar wurde in der Czerningasse in der Wien-Leopoldstadt eine 29 Jahre alte Zustellerin niedergeschlagen. Vergange Woche wurde erneut ein Briefträger in Favoriten in der Gudrunstraße zusammengeschlagen. Auf Grund eines Teil-Fingerabdrucks, den der Verdächtige am ersten Tatort hinterlassen hatte, war man dem 35-jährigen Asylwerber auf die Spur gekommen. Er ist seit 1997 in Österreich, sein Asylantrag wurde aber abgelehnt. Der Mann war bei der Polizei wegen kleinerer Delikte bekannt. Festgenommen wurde er in der Wohnung seiner österreichischen Freundin, mit der er auch einen dreijährigen Sohn hat. Die Verhaftung des 35-Jährigen Aslywerbers führte wieder einmal zu einer Diskussion über den Vollzug von Abschiebungen in Österreich. Stadträtin Renate Brauner (SPÖ) meinte, dass dieser Fall zeige, dass "jene Asylwerber, die Aufenthaltsverbot haben und abzuschieben sind, auch tatsächlich abgeschoben werden müssen". Tatsache ist jedoch, daß durch Rechtsanwälte der diversen Flüchtlingsorganisationen endlose Berufungsverfahren gegen Ablehnung von Asylanträgen geführt werden und illegale Asylanten bei diesen Organisationen unangemeldet Unterschlupf finden können. Laut Aussage von Landeshauptmann Haider versuchte die Landesregierung Wien bereits abgelehnte Asylwerber neuerlich als Flüchtlinge zu deklarieren und in andere Bundesländer zwecks Unterbringung abzugeben. Die SPÖ-Stadtverwaltung von Wien ist außerdem dafür bekannt, daß sie vielfach vorzeitig an Asylweber die Staatsbürgerschaft verliehen hat und durch diese Masseneinbürgerungen von Lohndrückern die Arbeitslosigkeit und die Wohnungsnot der einheimischen Bevölkerung weiter erhöht hat. [14. März 2005] |