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Nach dem vorläufigen Endergebnis der Gemeinderatswahl in Graz kam die ÖVP auf 37,64 Prozent, das entspricht einem Plus von 1,52 Prozentpunkten, die SPÖ verlor 6,05 Prozentpunkte und erreichte 19,84 Prozent. Die bisher drittstärkste Kraft, die KPÖ, verlor 9,33 Prozentpunkte und sank auf 11,42 Prozent. Die Grünen machten mit einem Plus von 6,3 Prozentpunkten einen Sprung auf 14,56 Prozent. Unter den Umfrageergebnissen blieben die Freiheitlichen mit plus 3,11 Prozentpunkten kamen sie auf 11,09 Prozent. Es dürften sehr viele potentielle FPÖ-Wähler wegen der dummdreisten Islambeschimpfung der Spitzenkandidaten Winter zuhause geblieben sein oder sogar BZÖ gewählt haben.. Das BZÖ erreichte 4,43 %. Die Wahlbeteiligung sank weiter von 58,37 (2003) auf 52,63 % der Wahlberechtigten. [20. Januar 2008] |
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Überraschend stark konnte die KPÖ bei den Gemeinderatswahlen vom 26. 1. 2003 in Graz zulegen, sie verbesserte sich von 7,9 auf 20,9 Prozent. Ihr Spitzenkandidat Kaltenegger leistete vorher gute kommunalpolitische Arbeit und bot ausßerdem enttäuschten Protestwählern ein neue Heimat. Die Partei sprach sich außerdem dezitiert gegen den Irak-Krieg und gegen den Kauf der Abfangjäger aus. Die FPÖ Graz bemühte sich im Gegensatz zu früheren Wahlen, möglichst EU- und ausländerfreundlich zu erscheinen und Verbot dem Landeshauptmann von Kärnten, Jörg Haider, sogar jeden Wahlauftritt in Graz während des Kommunalwahlkampfes. Das brachte zwar großes Lob von der Systempresse, die Wähler liefen der Partei aber trotzdem größtenteils davon. Die FPÖ fiel von 26,8 auf knapp 8 %. Ein großer Teil der ehemaligen FPÖ-Wähler hat laut Wählerstromanalyse KPÖ und ein kleinerer Teil ÖVP gewählt. Die ÖVP ist zwar stärkste Partei geworden, kann aber bei der
Bürgermeisterwahl von den linken Parteien überstimmt werden.
Durch Auszählung der Briefwahlstimmen kann sich das Ergebnis noch
geringfügig verändern. Erfahrungsgemäß haben ÖVP
und Grüne Zuwächse durch Briefwahlstimmen.
[26. Januar 2003) |