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Am 20. Februar 2010 wurde auf dem Landesparteitag der FPÖ Niederösterreich die bisherige Landesparteivorsitzende Barbara Rosenkranz mit 86,6 Prozent der Delegiertenstimmen wiedergewählt. In ihrer Rede forderte B. Rosenkranz eine Aussetzung des Schengenabkommens und eine Wiedereinführung der Grenzkontrollen. Auf Befragen von Journalisten erklärte Rosenkranz, dass sie bereit sei, für die Bundespräsidentenwahl zu kandidieren, Bundesparteiobmann H. C. Strache sagte dazu, die Kandidatur werde biszum letzten Moment geheimgehalten um die politischen Gegner zu überraschen (scheinbar will er selber kandidieren) . [20. Februar 2010] Landesparteitag 2008 der FPÖ Niederösterreich Beim Landesparteitag der FPÖ Niederösterreich am 12. 1. 2008 in Wieselburg ist Barbara Rosenkranz wie erwartet zur Spitzenkandidatin für die kommende Landtagswahl gewählt und auch als Landesparteiobfrau bestätigt worden. Zur Spitzenkandidatin wurde Rosenkranz in offener Abstimmung einstimmig gewählt. Auch als Landesparteichefin wurde Barbara Rosenkranz wiedergewählt. 274 von 279 Delegierten stimmten für sie, das waren 98,2 Prozent. Sie kündigte an, dass ihr "Hauptaugenmerk bis 9. März einem Wahlerfolg der FPÖ gelten werde". Der ursprünglich vorgesehene Wahltermin 20. April 2008 wurde als bedenklich empfunden und die ÖVP Landesregierung einigte sich mit der SPÖ auf eine Vorverlegung. Die sich anbahnenden Schwierigkeiten wegen der Schengen-Grenzöffnung und u. a. ein Skandal mit der wahrscheinlich von Heuschrecken in den Konkurs getriebenen Firma Battenfeld waren der Grund, die Wahlen möglichst schnell über die Bühne zu bringen. Die ÖVP-Landesregierung veranlaßte Banken, die Eigentümer von Battenfeld (eine "Investorengruppe" aus der BRD, die Battenfeld bereits an eine Briefkastenfirma in England verkauft hatte, was angeblich wegen der bevorstehenden Wahlen rückgängig gemacht wurde) mit einem dreimonatigen (bis nach den Wahlen) Millionenkredit zu unterstützen. Es drohten nämlich über vierhundert Battenfeld-Mitarbeiter noch vor der Wahl arbeitslos zu werden. Wahrscheinlich werden sie es nach der Wahl, aber die ÖVP kann dann wieder fünf Jahre regieren. [11. Januar 2008] Landesparteitag der FPÖ Niederösterreich Einigkeit und Optimismus demonstrierten die FPÖ-Landesgruppe Niederösterreich am 2. 7. 2005 beim 27. ordentlichen Landesparteitag in Ternitz. Die BZÖ-Abspaltung sei ein "Befreiungsschlag" für die Freiheitlichen gewesen. "Wir sind der Hermann Maier der Innenpolitik - auch wir kommen nach einem Sturz wieder", sagte Bundesparteichef Heinz-Christian Strache. Er kritisierte das BZÖ und lobte die niederösterreichische Landes-FPÖ. "Ihr habt gezeigt, dass hinter dieser Freiheitlichen Partei Österreichs eine Weltanschauung steht, die man nicht wie eine schmutzige Unterhose wegwirft, sondern zu der man steht. Und dazu kann ich sagen: Ich bin solz auf Euch. Das macht auch die Stärke dieser freiheitlichen Partei aus." Strache kritisierte Jörg Haider scharf. Dieser sei nur ein "Schatten seiner selbst", "ein Papagei der auf den Schultern des Kapitäns Wolfgang Schüssel sitzt". Haider habe eine Million Wähler verkauft und verraten. Neben der Kritik am BZÖ ging Strache in seiner Rede vor den Delegierten auf FPÖ-Kernthemen ein: Sicherheit, Einwanderung und die Positionierung der FPÖ als "Stachel im Fleisch der Mächtigen". Und Strache sprach sich neuerlich gegen einen EU-Beitritt der Türkei aus. Die FPÖ wolle keine euro-asiatische Union sondern einen Staatenbund selbstbestimmter Völker. Was heute gebaut werde, sei ein "Frankensteingebilde". Hauptthema bei den anderen Reden blieb die Abspaltung des BZÖ. Bezirksobmann Edmund Tauchner zeigte sich stolz, dass in seinem Bezirk "kein Einziger fahnenflüchtig wurde" und zum BZÖ gegangen sei. Der stellvertretende Landesobmann, Landtagsgeordneter Gottfried Waldhäusl, sagte, von etwa 7.500 Mitgliedern seien nur 15 zum BZÖ gewechselt. Neu gewählt wurden auch die Mitglieder des Parteivorstandes. Das Team blieb großteils unverändert - mit Ausnahme des Fraktionsobmanns im nö. Landtag, Thomas Ram. Er wird nicht mehr als stellvertretender Parteiobmann kandidieren. Für diesen Posten wurde Bezirksobmann Tauchner vorgeschlagen. Landesobfrau Barbara Rosenkranz spricht von einer harten Bewährungsprobe,
die die Partei hinter sich gebracht habe.
Jubel und Beifall für Stadler und Strache
Lob gab es für Landesobfrau Barbara Rosenkranz. Bezirksobmann Tauchner bezeichnete sie als "einzigen Mann im Parlament" - eine Anspielung auf die einzige Gegenstimme zur EU-Verfassung im österreichischen Bundesparlament. Rosenkranz war nach der BZÖ-Abspaltung bei der FPÖ geblieben. Sie entscheide von "Fall zu Fall", ob sie sich bei Abstimmungen im Nationalrat der Regierungsmehrheit anschließe oder nicht. [2. Juli 2005] |
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Bei den Landtagswahlen vom 30. 3. 2003 In Niederösterreich holte sich die ÖVP die absolute Mehrheit zurück, die sie 1993 eingebüßt hatte. Die ÖVP gewann mehr als acht Prozentpunkte dazu und erhielt mehr als 53 Prozent der Stimmen. Die Landtagswahl galt als Test für die Stimmung der Bevölkerung seit der Neuauflage der Koalition aus ÖVP und FPÖ in der Bundesregierung Anfang März 2003. Die SPÖ kam in Niederösterreich auf mehr als 33 Prozent. Die Grünen schafften mehr als sieben Prozent und ließen erstmals die FPÖ hinter sich. Es waren rund 1,3 Millionen Bürger wahlberechtigt. N. Ö. - Wahlergebnis vom 30. 3. 2003 (Vergleich zu 1998): Wahlber...............1.305.951 (+14.843)
ÖVP....................486.368 (53,26%) (+80.468, +8,39%) SPÖ.....................307.122 (33,63%) (+32.142, +3,24%) FPÖ........................41.082 (4,50%) (-104.432, -11,58%) GRÜNE..................65.402 (7,16%) (+24.763, +2,67%) KPÖ.........................7.012 (0,77%) (+1.201, +0,13%) GRÜNÖ...................5.949 (0,65%) . CWG...........................187 (0,02%) FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann hat in einer Aussendung
die Niederlage ihrer Partei bei der
[30. März 2003] |
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Am 24. 3. 2002 fand der 25. Landesparteitag der FPÖ Niederösterreich in Stockerau (Niederösterreich) statt. Als überragendes Ereignis sind die Entschließungsanträge zu den Benes-Dekreten und zur Temelin-Frage zu werten. In beiden Fällen, so die Leitanträge, soll ein Veto gegen den EU-Beitritt Tschechiens in Betracht gezogen werden. Diese Anträge wurden einstimmig angenommen. Zum Landesparteiobmann der FPÖ Niederösterreich wurde wieder Ernest Windholz gewählt, der diese Funktion schon bisher innehatte. Er wurde als einziger Kandidat von den Delegierten beim Landesparteitag in Stockerau mit 284 Stimmen (79,55 Prozent) bei 73 Gegenstimmen wiedergewählt. Windholz hat beim Parteitag der Freiheitlichen in Stockerau auch sein Stellvertreter-Wunschteam durchgebracht. Als Vize-Obleute bestätigt wurden die Klubchefin im Landtag, Barbara Rosenkranz (90,70 %), und Volksanwalt Ewald Stadler (86,58 %). Neu sind Abg. Anton Wattaul (74,80 %) und LAbg. Wolfgang Haberler (75,34 %), die auf den ehemaligen Verteidgungsminister Helmut Krünes bzw. auf Abg. Robert Wenitsch folgen. Interessant dabei ist, dass Rosenkranz und Stadler mehr Zustimmung erhalten haben als der Landesparteiobmann. Der Ehemann von Barbara Rosenkranz, gibt die rechtsgerichtete Monatsschrift "Fakten" heraus. Genutzt wurde der Parteitag auch, um die rund 400 Delegierten auf die Landtagswahl 2003 einzustimmen. NÖ habe eine starke FPÖ "noch nie so notwendig gehabt wie jetzt", betonte Landesobmann Ernest Windholz. Er verwies auch darauf, daß die Landesgruppe geschlossen und geeint und für die in einem Jahr anstehende Landtagswahl "bestens gerüstet" sei. Bundesparteiobfrau Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer hat in ihrer Rede auf dem Parteitag eine Steuerreform für 2003 in Aussicht gestellt. Es werde dabei sowohl zu einer Erleichterung für klein- und mittelständische Betriebe als auch zu "einer wirklichen Entlastung" für kleine und mittlere Einkommen kommen, so Susanne Riess-Passer beim FP-Landesparteitag in Stockerau. Wenn SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer sich nunmehr dafür ausspreche, das Null-Defizit in der Verfassung festzuschreiben, so könne sie nur zustimmen, betonte Riess-Passer. Die Sozialdemokraten müßten dazu lediglich die notwendige Mehrheit im Parlament geben. Das wäre gleichzeitig die "sicherste Garantie, dass die SPÖ auf den Oppositionsbänken sitzen bleibt" - wo sie auch hin gehöre. Denn: "Eine Regierung, die keine Schulden machen darf, schließt die SPÖ aus." Was die Europapolitik angehe, so hätte es ohne FPÖ "um Temelin nicht einmal eine Diskussion gegeben", sagte Riess-Passer. Jene fast eine Million Menschen, die das Volksbegehren unterschrieben haben, "können sich verlassen, daß wir sie nicht im Stich lassen werden". Es sei "nicht unanständig, die Sicherheitsinteressen Österreichs
zu einem Maßstab zu machen". Mit einer neuen tschechischen Regierung
würden die Verhandlungen über Temelin wieder aufgenommen. Auch
die Menschenrechte seien relevant für den EU-Beitritt. Ein "markanter
Fall, wo wir die Linie vorgegeben haben", seien die Benes-Dekrete, so die
FP-Bundesobfrau. Die Wahrung der Menschenrechte sei eine Frage, "die natürlich
relevant ist für den Beitritt Tschechiens". Die Freiheitlichen seien
"die Einzigen, die sich dem Unrecht nie gebeugt haben".
[24. März 2002] |
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Bei dem für November 1999 geplanten Landesparteitag der FPÖ Niederösterreich rechnete Klubobmann Franz Marchat damit, die rechtsstehende Landtagsabgeordnete Barbara Rosenkranz als neue Landeschefin durchzubringen. Der damalige Bundesparteiobmann Jörg Haider favorisierte dagegen den Nationalratsabgeordneten Ernest Windholz, der für neuen Schwung sorgen sollte. Trotz eindeutiger Signale aus Haiders Umgebung dachte Marchat nicht daran, auf den bevorstehenden Machtkampf zu verzichten. Darauf wollte der Kärntner Landeshauptmann den Streit durch
ein Machtwort beenden: Haider zitierte Rosenkranz am 22. November 1999
zur FP-Klubklausur nach Ampflwang, um ihr die Kandidatur auszureden. Doch
die dachte nicht daran und blieb
Nunmehr kam es bei dem auf den 4. Juni 2000 verlegten FPÖ - Landesparteitag
doch zu einer Kampfabstimmung, bei der anstelle von B. Rosenstingl gleich
Klubobmann F. Marchat selbst gegen den Kandidaten der Bundesparteiführung
E. Windholz antrat. Windholz gewann mit 260 Delegiertenstimmen, während
auf Marchart 197 Stimmen entfielen. F. Marchat war die Nähe zum Rosenstingl
- Skandal angelastet worden (der aus Niederösterreich stammende
Nationalratsabgeordnete
Die neue Bundesobfrau der FPÖ, Susanne Riess-Passer rief die Delegierten
zur Einheit auf und erläuterte auch das Reformprogramm der neuen Bundesregierung.
Sie zeigte sich empört über die Drohung der Eisenbahnergewerkschaft,
die durch Streiks eine Beibehaltung des Pensionsantrittsalters von 53 Jahren
für Eisenbahner erreichen wollen. Im Rahmen der Pensionsreform sollte
auch das extrem niedere Antrittsalter der Eisenbahner ebenso um 1,5 Jahre
erhöht werden wie das der Arbeiter und Angestellten. Für diese
gilt aber bisher ein Antrittsalter von 60 (Männer) bzw. 55 (Frauen)
Jahren. Das ursprüngliche Pensionsantrittsalter von 65 Jahren wurde
in den 70er Jahren von den Sozialdemokraten dramatisch gesenkt, um sich
Wählerstimmen zu verschaffen. Die Finanzierung erfolgte über
allgemeine Steuern und eine enorme Schuldenaufnahme von mehreren tausend
Milliarden Schilling. Durch die Sozialversicherungsbeiträge wird nur
ein Teil der Rentenzahlungen
[4. Juni 2000] |
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SPÖ und Grüne fordern bereits einen Tag nach dessen Wahl den
Rücktritt von E. Windholz, weil er auf dem Landesparteitag der FPÖ
Niederösterreich langjährige Parteimitglieder mit den
Auch nach dem Landesparteitag der FPÖ Wien vor zwei
In einem Interview am 5. Juni 2000 erklärte E. Windholz, dieser Spruch "Unsere Ehre heißt Treue" sei ihm spontan eingefallen und er habe nicht gewußt, daß das ein SS - Zitat sei. Würde die FPÖ den Inhalt der von ihr unterzeichneten Präambel zum Regierungsprogramm auch nur ansatzweise ernst nehmen, müßte sich Parteichefin Susanne Riess-Passer von Leuten wie Windholz und Stadler auf der Stelle trennen, meinte SPÖ - Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl. "Wohl selbstverständlich" und "das Minimum" wäre für EU - Abg. Johannes Voggenhuber (Grüne) ein Rücktritt von Windholz. Die Trivialisierung der NS-Zeit durch freiheitliche Spitzenpolitiker sei "unerträglich und unannehmbar". Für Voggenhuber hat jetzt vor allem Bundeskanzler Schüssel Erklärungsbedarf. Zudem zeige der Fall Windholz, wie "ständig abrufbereit" braunes Gedankengut beim Koalitionspartner der ÖVP sei. Der geschäftsführende SPÖ-Klubchef Kostelka sagte, im normalen Sprachgebrauch der FPÖ "leuchtet es immer wieder bräunlich hervor". (Vor Jahren kursierten in Nürnberg Plaketten von Anhängern des 1. FC Nürnberg mit dem Aufdruck "Unsere Ehre heißt Treue".) Im Zusammenhang mit der Äußerung des neuen FPÖ Landesparteiobmannes E. Windholz wird die Staatsanwaltschaft St.Pölten (N. Ö.) nicht aktiv werden. Der Leitende Staatsanwalt Nussbaumer verwies heute auf die umgehende
Erklärung von Windholz, diese Aussage nicht
Bisher sei auch keine Anzeige erstattet worden. Kärntens Landeshauptmann Haider wollte am 5. Juni 2000
[5. Juni 2000] |