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Bei der Landtagswahl vom 8. 6. 2008 in Tirol erlitten ÖVP, SPÖ und die Tiroler Grünen deutliche Verluste. Das Bürgerforum Tirol unter Fritz Dinkhauser wurde zweitstärkste Partei, die FPÖ erzielte Stimmengewinne. Die Wahlen wurden von der ÖVP-geführten Landesregierung um 6 Monate vorverlegt, um dem erst kürzlich gegründeten Bürgerforum Dinkhausers nur wenig Zeit für Wahlwerbung zu geben, was offensichtlich nichts genützt hat. Das vorläufige Endergebnis: ÖVP..................40,5 % (-9,4).......16 Mandate (-4)
Wahlbeteiligung: 62 % Fritz Dinkhauser stellte nach der Wahl den Anspruch an den Landeshauptmann und sprach sich erneut gegen eine Zusammenarbeit mit ÖVP-Chef Herwig van Staa und Anton Steixner aus. Er wolle vielmehr ein Kabinett der besten Köpfe – auch mit Mitgliedern der Volkspartei. Fritz Dinkhauser spricht von einem eindeutigem Signal. Die Bevölkerung habe ÖVP und SPÖ abgewählt. Auch die Grünen hätten deutliche Einbußen erlitten. Er glaube, die Tiroler hätten nichts dagegegen, wenn der neue LH Dinkhauser heiße. Auf der Liste Dinkhausers kandidierte auch der Organisator mehrerer Transitblokaden Fritz Gurgiser. Die Volkspartei habe das Wahlziel erreicht, so Herwig van Staa. Er rechne daher mit dem Auftrag zur Regierungsbildung. FPÖ-Chef Gerald Hauser schloss eine Koalition mit van Staa aus. Hannes Gschwentner (SPÖ) sprach von einem schmerzhaften Verlust für seine Partei, wolle aber vorerst nicht an persönliche Konsequenzen denken. [8. Juni 2008]
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In Innsbruck wurde am 3. 5. 2006 durch ein Arbeitsabkommen der Koalitionspartner „Für Innsbruck“, ÖVP und SPÖ eine neue Stadtregierung gebildet. Der künftige Stadtsenat besteht wie bisher aus sieben Sitzen. Die ÖVP-Abspaltung "Für Innsbruck" von Bürgermeisterin Hilde Zach verfügt über drei Sitze, die SPÖ über zwei, ÖVP und Grüne über je einen. Der neue Innsbrucker Gemeinderat hat am 8. 8. 2006 mit 28 von 40 Stimmen Hilde Zach zur Bürgermeisterin gewählt. Damit haben in der geheimen Wahl auch zwei Mandatare für Zach gestimmt, die nicht der Regierungskoalition aus Für Innsbruck, SPÖ, ÖVP und Seniorenbund angehören. Anschließend haben die Gemeinderäte de ÖVP Fraktionsführer Eugen Sprenger mit 26 von 40 Stimmen zum 1. Vizebürgermeister gewählt. Christoph Platzgummer von der Liste "Für Innsbruck" erhielt 29 von 40 Stimmen bei seiner Wahl zum 2. Vizebürgermeister. Bürgerliche siegen bei Gemeinderatswahl in Innsbruck Bei der Gemeinderatswahl in Innsbruck vom 23. 4. 2006 kandidierten mehrere
konservative Listen, die nach der Wahl eine Regierungskoalition bilden
wollen. Die Namensliste der Bürgermeisterin Hilde Zach bleibt trotz
Verlusten von fast 10 Prozentpunkten mit 26,9 Prozent der Stimmen klar
die stärkste Gruppe. Enttäuschend war die Wahlbeteiligung, sie
lag bei 57,9 Prozent
Innsbruck wird damit aller Voraussicht nach auch künftig bürgerlich regiert. Ergebnis vom 23. 4. 2006 mit Vergleich zur Wahl 2000: Liste H. Zach... 26,8 % (-9,5), 11 Mandate
57 % der ca. 84.500 Wahlberechtigten machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch... [23. April 2006]
Tiroler Landtagswahl 2003 Die Tiroler Volkspartei hat bei der Landtagswahl am 28. 9. 2003 bei den Stimmen fast die absolute Mehrheit erreicht. Nach dem vorläufigen Endergebnis erreichte sie 49,9 Prozent (plus 2,67 Prozentpunkte). Durch die Wahlarithmetik kommt die ÖVP bei den Mandaten aber nach 1999 wieder auf die absolute Mehrheit bei den Landtagsmandaten. Sie gewann zwei Sitze und stellt 20 der 36 Abgeordneten. Die Wahlbeteiligung sank beim ersten Urnengang ohne Wahlpflicht auf 60,34 Prozent (minus 19,57 Prozentpunkte). Für Grüne und SPÖ gab es deutliche Gewinne. Die Grünen gewannen drei Sitze und stellen für die nächsten fünf Jahre fünf der 36 Mandate. Mit 15,45 Prozent (plus 7,49 Prozentpunkten) überholten sie die FPÖ, die nur noch 7,99 Prozent (minus 11,68 Prozentpunkte) oder zwei Sitze (1999: sieben) erreichte. Die SPÖ schaffte 25,9 Prozent (plus 4,14 Prozentpunkte) und neun Mandate (plus eins). [28. September 2003]
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