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Nachrichten aus dem Jahr 2011:
Dann gingen Wirtschaftsliberale und Leistungsorientierte verloren, als die ÖVP, nur um in die Regierung zu kommen, die Wiedereinführung der Frühpension und die Zertrümmerung der Universitäten hinnahm, welche FPÖ und SPÖ drei Tage vor der Wahl 2008 beschlossen hatten. Die gleiche Wirkung hatte das Ausbleiben einer Steuerreform für Leistungsträger. Christliche und konservative Wähler sagten Ade, als die Homosexuellen-Ehe eingeführt wurde. Einen weiteren Aderlass bewirkte die Einführung der Gesamtschule. Als die .Weltwirtschaftskrise viele Opfer forderte, gelang es Faymann und den gleichgeschalteten Medien, dies als Geschenk der ÖVP an die Reichen darzustellen. Hauptursache ihrer Krise war, so die Experten, dass sich die Partei auf Rat vieler Journalisten linksliberal positionierte und damit ihre schon durch Molterers Zickzack und zwei skurrile Wahlkämpfe verschreckten Wähler endgültig verjagte. Europakenner betonen aber, dass der Untergang einer christdemokratischen Partei nichts Ungewöhnliches ist. So hatten sie in Italien, Spanien, Frankreich und Ungarn wegen interner Konflikte und Orientierungslosigkeit kämpferisch agitierenden Rechtsparteien weichen müssen. tagebuch@wienerzeitung.at [aus "Wiener Zeitung" vom 2. Oktober 2008] |