| Berlin, 01.05.2002
800 Nationalisten demonstrieren in Berlin Etwa 800 Nationalisten von NPD und freien Kameradschaften demonstrierten heute im Berliner Bezirk Hohenschönhausen gegen Sozialabbau und die Globalisierungsbestrebungen der herrschenden Politikerklasse. Anders als im vergangenem Jahr verlief die Route der revolutionären 1. Mai Demonstration des Nationalen Widerstandes dieses mal vom S-Bahnhof Hohenschönhausen zum S-Bahnhof Wartenberg und von dort wieder zurück. Es kam hierbei nur vereinzelt zu Übergriffen durch Gegendemonstranten, welche aber durch den Ordnerdienst und Polizei sofort unterbunden wurden. Unter den Gegendemonstranten befand sich auch die Bundesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen, Claudia Roth, welche von den Nationalisten als Kriegstreiberin und Mörderin betitelt wurde. „Ausgerechnet eine der höchsten Endscheidungsträgerin der Grünen, die den angloamerikanischen Bombenterror gegen die afghanische Zivilbevölkerung mit zu verantworten hat, demonstriert für ein Europa ohne Rassismus. Doch nicht für ein Europa der sozialen Gerechtigkeit, der Freiheit und Ehre. So etwas kann keiner ernst nehmen.“, so ein Sprecher des Nationalen Widerstandes Berlin-Brandenburg. Erstaunlich direkt war der stellvertretende Bundesvorsitzende der NPD, Holger Apfel, in seiner Rede. Er stellte die herrschende Politikerklasse an den Pranger der Geschichte und forderte, sich zuerst für die Interessen der deutschen Werktätigen einzusetzen, anstatt sich weiter in den multikulturellen Wahn zu verstricken. Weiterhin wurde ein Aufruf von Friedhelm Busse an die deutsche Bevölkerung verlesen, da Busse wieder mit einem Redeverbot belegt war. Der nationale Widerstand wird auch im kommenden Jahr wieder in Berlin demonstrieren und sich nicht mehr aus dem politischen Bild der Reichshauptstadt verdrängen lassen. abueromd@gmx.net
[1. Mai 2002] |
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Am Samstag d. 27. 10. 2001 fand in Nürnberg (Mittelfranken) eine
Kundgebung der "Bürgerinitiative Ausländerstopp" und der NPD
statt.
Die NPD-Anhänger zogen daraufhin in kleinen Gruppen und mit der U-Bahn an den Gegendemonstranten vorbei zum Jakobplatz. Dort fand dann eine Abschlußkundgebung mit dem früheren NPD-Vorsitzenden Günther Deckert als Hauptredner statt. Deckert, der wegen "Leugnung des Holocausts" jahrelang in BRD-Gefängnissen inhaftiert war, ist Oberbürgermeisterkandidat für die "Bürgerinitiative Ausländerstopp" bei den im März 2002 in Nürnberg stattfindenden Kommunalwahlen. Wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung wurden während der Demonstration 26 überwiegend linksradikale Personen vorläufig festgenommen. Bei den Landtagswahlen im November 1966 übersprang die NPD in Mittelfranken die damals geltende 10 % - Hürde und kam dadurch in den bayrischen Landtag. Damals gab es auch keine Demonstrationszüge der NPD sondern statt dessen nur Saalversammlungen und Informationsschriften für die Bevölkerung, die durch freiwillige Wahlhelfer an jeden Haushalt verteilt wurden. [27. Oktober 2001] |
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Die Polizei war mit mehr als 1000 Beamten bei der Demonstration des nationalen Widerstandes am 2. 6. 2001 in Karlsruhe (Baden - Württemberg) zugegen.
Die Kameradschaft Karlsruhe protestiert gegen das Aussteigerprogramm der Bundesregierung. Zeitgleich fand eine Gegenveranstaltung des "Karlsruher Netzwerks gegen Rechtsextremismus und Rassismus" statt, zu der zahlreiche gewaltbereite Antifaschisten erwartet werden. An der Kundgebung in Karlsruhe nahmen etwa 500 Kameraden teil. Rund 300 Linke demonstrierten dagegen.
[2. Juni 2001] |
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Zum 1. Mai 2001 haben tausende Anhänger der NPD und rechter Kameradschaften in mehreren Städten der BRD demonstriert. In Essen zogen rund 500 Rechtse durch die westliche Innenstadt. Es kam zu kleineren Zusammenstößen mit Gegendemonstranten. Mehrere Personen wurden festgenommen. In Augsburg versammelten sich knapp 500 Rechtse vor der Sporthalle nahe dem Polizeipräsidium am westlichen Innenstadtrand. Auch hier was das Gebiet von einem hohen Polizeiaufgebot gesichert. Am Vormittag hatte in der Innenstadt bereits eine Demonstration von etwa 500 Gegnern der Meinungsfreiheit stattgefunden. Insgesamt gab es laut Polizei 30 Festnahmen.
Überwiegend gewaltfrei verlief die NPD-Demonstration in Berlin. Nach Polizeiangaben marschierten rund 1.500 Rechte durch den Plattenbaubezirk Hohenschönhausen, wo das Vorstandsmitglied der NPD, Horst Mahler die Maiansprache hielt. Gleichzeitig protestierten rund 500 Gegendemonstranten gegen die Meinungsfreiheit. Weitgehend störungsfrei verlief auch eine Kundgebung von rund 750 NPD-Anhängern in Dresden, denen knapp 100 Gegendemonstranten gegenüberstanden. Gespannt war die Lage auch am Rande einer NPD-Demonstration in Mannheim (Württemberg-Baden). Rund 500 Rechtse zogen vom Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt, wurden jedoch schon bald aufgehalten, weil etwa 500 Gegendemonstranten Sitzblockaden errichtet hatten. Dabei kam es laut Polizei mehrfach zu Rangeleien, aber nicht zu schweren Ausschreitungen. Die NPD-Anhänger erklärten sich schließlich zur Umkehr bereit und hielten ihre Kundgebung in Bahnhofsnähe ab. Es gab mehrere Festnahmen.
Die schwersten Ausschreitungen gab es in Frankfurt am Main. Dort versuchten mehrere tausend Linke die Kundgebung von gut 1000 Anhängern rechter Kameradschaften um Christian Worch zu blockieren. Dabei wurden Container und Reifen in Brand gesetzt, U-Bahn-Wagen, Busse und Polizeiwagen mit Steinen beworfen. Gut 600 Kameraden waren am Vormittag im nördlichen Frankfurter Stadtteil Kalbach eingetroffen, um von dort mit der U-Bahn zur Kundgebung auf der Bertramswiese zu fahren. In der Innenstadt hatten sich bereits am Morgen mehrere tausend Gegner der Meinungsfreiheit versammelt und waren Richtung Norden gezogen, bis sie von der Polizei gestoppt wurden. Dabei wurden Wasserwerfer und Schlagstöcke eingesetzt. Kurz vor 13.00 Uhr traf die erste U-Bahn voller rechter Kameraden am Dornbusch nahe der Bertramswiese ein, nachdem die Polizei die teils brennenden Blockaden vom Schienenstrang geräumt hatte. Die Gegendemonstranten warfen mit Steinen und zerschlugen mehrere Waggonscheiben. Daraufhin stiegen einige Kameraden aus und warfen ebenfalls mit Steinen. Bis 14.00 Uhr waren knapp 1.000 Rechte unter Polizeischutz zum Versammlungsort gelangt. Nach Abschluß ihrer Kundgebung gegen 15.00 Uhr wurde die Versammlung aufgelöst, ein geplanter Marsch zur Bundesbank wurde aufgegeben. Auch beim Abzug der Rechtsen kam es zu Blockaden, die die Polizei mit Wasserwerfereinsatz auflöste. Erneut warfen Demonstranten mit Steinen auf die Beamten. Insgesamt gab es laut Polizei knapp 100 Festnahmen oder Gewahrsamnahmen. Das Bundesverfassungsgericht genehmigte am Vormittag des 1. 5. 2001 per Eilentscheidung NPD-Kundgebungen in Essen und Augsburg, die von Verwaltungsgerichten zuvor verboten worden waren. In einer Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts hob das Gericht die skandalöse Entscheidung auf und setzte damit das Versammlungsverbot erneut außer Kraft, wie dies bereits vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen geschehen war. Auch ein spätes Verbot aus Augsburg wurde aufgehoben. In unglaublicher Borniertheit hatten die Richter des OVG Münster zum dritten Mal die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes nicht nur ignoriert, sondern obendrein noch für rechtsfehlerhaft erklärt und ihre eigene Mindermeinung an dessen Stelle gesetzt. Beschämend ist vor allem, daß selbst für juristische Laien die Auffassung des OVG inakzeptabel ist. Das Gericht vertritt den Standpunkt, "nationalsozialistische" Meinungen seien von den Grundrechten auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit nicht gedeckt und zwar auch dann nicht, wenn die Äußerungen für sich nicht gegen geltende Strafgesetze verstoßen. Deswegen hätten auch "neonazistische" Organisationen nicht das Recht, Versammlungen durchzuführen. Dies gelte für jeden Tag im Jahr und nicht nur an Symboltagen, wie vom Bundesverfassungsgericht für den Holocaust-Gedenktag festgelegt. Die Haltlosigkeit dieser Argumentation ergibt sich bereits aus der Wahl der Begriffe "nationalsozialistisch" und "neonazistisch". In einer pluralistischen Gesellschaft gehen die Auffassungen über diese Begriffe weit auseinander. Die subjektive Meinung kann aber nicht die Aberkennung von Grundrechten zufolge haben, weil die Rechtsprechung sonst abhängig wäre von den jeweiligen Mehrheiten und Stimmungslagen und damit Ausdruck von Zufall und nicht von Rechtsstaatlichkeit. Um solche Zustände zu verhindern, liegt die Berechtigung zur Aberkennung von Grundrechten allein beim Bundesverfassungsgericht. Solange dieses die NPD nicht für verfassungswidrig erklärt hat, genießt die Partei wie alle anderen auch den vollen Schutz der Grundrechte, sofern sie nicht gegen geltende Gesetze verstößt. Das OVG Münster meint, einer solchen Entscheidung vorgreifen zu können, nicht nur für die NPD, sondern für alle Gruppen, die sie ohne konkrete Prüfung und Führung eines Nachweises als "neonazistisch" klassifiziert. Bei einer Maikundgebung des sog. Deutschen Gewerkschaftsbundes in Nürnberg (Mittelfranken) trat der Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Paul Spiegel, als Hauptredner auf. Er forderte u. a. mehr Arbeitsplätze für Ausländer und eine vermehrte Einwanderung in die BRd. Die GreenCard und BlueCard - Lösungen seien lächerlich, da sie zuwenig Einwanderer in die BRD bringen. Außerdem meinte Spiegel, der Rechtsradikalismus sei nicht nur in der Unterschicht, sondern auch bei den Eliten der BRD anzutreffen und müsse auch dort bekämpft werden. Maikundgebung der FPÖ in Linz Die Freiheitliche Partei hat ihre Maiveranstaltung in Linz (Oberösterreich)
unter den Titel "Freiheitliche Bürgersprechstunde" gestellt. Auch
zu den Freiheitlichen war Parteiprominenz aus Wien angereist. Im sogenannten
Europa-Bierstadel auf dem Urfahraner Jahrmarkt versammelten sich 2.000
Funktionäre und Anhänger der Freiheitlichen Partei. Von falscher
Sozialpolitik auf Kosten der Steuerzahler sprach FPO-Landesparteiobmann
Hans Achatz. Er nimmt Bezug auf die Verhaftung von mehreren oberösterreichischen
Schwererziehbaren, die während eines Resozialisierungsprojektes in
der ägyptischen Wüste versucht haben, ihre Betreuer zu berauben.
Die Freiheitlichen sind gegen die Fortsetzung derartiger Resozialisierungs-Projekte
im Ausland.
[1. Mai 2001]
Front National hielt in Paris die traditionelle Maifeier ab. Bei den
französischen Parlamentswahlen 2002 will die FN wieder Stimmen
gewinnen. Le Pen wird als Präsidentschaftskandidat antreten. Nach
Meinungsumfragen liegt er z. Z. an dritter Stelle hinter Chirac und Jospin.
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