Parlamentswahlen 2008 in Italien

Der konservative Oppositionsführer Silvio Berlusconi hat bei den Parlamentswahlen vom 13./14. April 2008 in beiden Kammern des italienischen Parlamentes eine klare Mehrheit errungen. 

Wahl 2008

Das Mitte-Rechts Bündnis Berlusconis erreichte bei der Wahl zum Senat 46,8 % der Stimmen, das Linksbündnis Veltronis 38,4 %. 

Wahl 2008

Bei der Wahl zur Abgeordnetenkammer erreichte Berlusconi 45,9 % und 284 Sitze, was zusammen mit den 47 Sitzen der Liga Nord eine absolute Mehrheit ergibt. Das Veltroni-Bündnis  erhielt 39,1 % und 209 Sitze.

[13. April 2008]

Parlamentswahlen 2006 in Italien

Bei den Parlamentswahlen vom 9./10. 4. 2006 in Italien hat das oppositionelle Mitte-Links- Bündnis hauchdünn die Mehrheit im Abgeordnetenhaus gewonnen. Prodis Gruppierung kam auf 49,8 %, das Regierungbündnis unter Berlusconi auf 49,7 % - eine Differenz von 25.000 Stimmen.  Nach dem neuen Wahlrecht - von Berlusconi-Lager gegen die Stimmen der Opposition durchgesetzt - bekommt  das Prodi-Lager trotzdem 348 und die Berlusconi-Gruppierung nur 281 Sitze. 

Wahl2006

Im Senat erhielten von den sechs Sitzen der im Ausland lebenden Italiener 4 das Prodi-Bündnis  und 2 das Berlusconi-Lager, womit Prodi auch im Senat mit 158 zu 156 Sitzen die Mehrheit hätte.

Wahl 2006

Prodi erklärte sich am 11. 4. 2006 zum Sieger der Wahl. Berlusconi will wegen der hohen Zahl von ungültigen Stimmen das Wahlergebnis anfechten.

Prodi kündigte für den Fall seiner Wahl den Rückzug der italienischen Truppen aus dem Irak an.

Die Südtiroler Volkspartei unterstützte das Prodi-Bündnis. Prodi sprach zu den Delegierten des Parteitages der Südtiroler Volkspartei sogar einige Worte in Deutsch.

[11. April 2006]

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Berlusconi-Regierungsbündnis verliert bei den Regionalwahlen in Italien

Bei den Regionalwahlen in Italien vom 3. 4. 2005 haben die Parteien der Rechtskoalition von Ministerpräsident Silvio Berlusconi drastische Verluste hinnehmen müssen. Nach den Hochrechnungen konnte sich das Lager von Berlusconi nur 2 von 13 Regionen sichern. Das sind die wohlhabenden nördlichen Regionen Lombardei und Venetien. Vor fünf Jahren hatte sich die Rechte noch in 8 der 13 Regionen durchsetzen können. Unzufriedenheit bei den Wählern bestand vor allem über die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten. Auch die Unterstützung der US-Aggression durch Berlusconi wurde von einer Mehrheit der Italiener abgelehnt und dürfte zur Niederlage beigetragen haben.

Regionalwahlen

[4. April 2005]

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