Kriegsverbrechen unter US - Schutz Nach den Anschlägen vom 11. Sept. 2001 unternahmen die USA alles erdenkliche, um die Wurzeln des Übels bzw. die Taliban und die Qaeda sprichwörtlich auszurotten. Zu diesem Zweck entsandten die USA ihre "Special Forces" nach Afghanistan, um Bündnispartner für die Bodenoffensive gegen die Taliban - Regierung und ihre Armee zu finden. Das Ziel war es, möglichst viele Feinde ohne eigene Verluste zu beseitigen, d.h. einen Stellvertreter zu finden, der die Mordarbeit leistet. Das Gleiche wird heute mit den Kurden im Norden Iraks versucht. Im Norden Afghanistans gelang es, durch das Abkommen mit der sog. "Nord Allianz". Ein prominenter Vertreter dieser "Nord Allianz" ist der General Abdul Rashid Dostum, der schon vorher als menschenverachtender Tyrann bekannt war und seinem Namen als Schlächter alle Ehre machte. Die gesamten Militäraktionen der USA und ihrer Verbündeten trugen den Namen "enduring freedom" oder andauernde Freiheit.
Nach den jüngsten Ergebnissen eines bis vor kurzem geheimen UN - Memorandums, stellt sich heraus, daß im Rahmen der Operationen im Norden Afghanistans, es zu unglaublichen Gräueltaten der Dostum - Banditen gekommen ist. Nach Informationen der UN, des IRK und nach Augenzeugenberichten sind Massengräber bei Dasht-e Leili entdeckt und Leichen teilweise exhumiert worden, die eindeutig belegen, daß es unmenschliche Gräueltaten von Nord - Allianz - Kämpfern gegen gefangene Taliban- und Qaeda- Soldaten gegeben hat. Es ist die Rede von über Tausend Toten, die mit Bulldozern hastig verscharrt wurden.
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In diesen Containerfahrzeugen wurden die Gefangenen systematisch erstickt.Keine der exhumierten Leichen weisen Gewalt als Todesursache auf, sondern alle sind in Container eng hinein gepreßt worden und ohne Luftzufuhr oder Wasser über größere Strecken durch wüstenartige, heiße Gebiete gefahren worden, wobei sie elendig erstickt und verdurstet sind. Viele der Gefangenen waren zusätzlich an Händen und Füßen gefesselt und übereinander geworfen worden (Araber und Pakistani). Den Berichten zufolge, sind einige Gefangene durchgedreht und haben ihre Mithäftlinge zerbissen, um ihren Durst zu löschen. LKW - Fahrer, die die Container öffnen wollten, um den schreienden Gefangen Wasser zu geben, wurden von den Dostum - Mördern mit Gewalt daran gehindert und haben Angst an die Öffentlichkeit zu gehen.
Erschreckend ist, daß die Gefangenen Taliban- und Qaeda- Soldaten, sich bei Konduz und Yerganak nach dreitägigen Verhandlungen ergeben hatten und der Schutz der Genfer Kriegs Konvention für sie galt. Man versprach ihnen die Heimreise und stattdessen wurden sie auf eine Todesfahrt geschickt. Schlimmer ist, daß Einheiten der US - Special Forces ( das 595. A - Team der 5th Special Forces Group) immer anwesend waren, ob bei den Kapitulationsverhandlungen in Konduz oder bei der Ankunft im Sheberghan - Gefängnis kurz vor Dasht-e Leili. US - Vertreter haben versucht, die Sache zu verheimlichen bzw. sich mit Ausreden aus der Verantwortung zu stehlen. Vertreter des IRK wurden lange Zeit daran gehindert, die Gefangenen zu besichtigen.
Wieder zeigt sich, zu welchen heuchlerischen Abgründen die US-Regierung fähig ist. Die menschenunwürdige Behandlung der Taliban - Gefangenen auf dem Kuba - Felsen bzw. auf dem US Militärstützpunkt Guantananamo, oder die zahlreichen Verbrechen innerhalb Afghanistans belegen, daß entgegen der offiziellen US-Propaganda, es immer Verbrechen durch die Streitkräfte der USA oder durch ihre Verbündeten gegeben hat. Unter der Obhut der US-Armee, ließ der US Oberbefehlshaber Eisenhower 1945 zu, daß ca. 1 Million deutsche_Kriegsgefangene auf den Wiesen bei Bad Kreuznach an Hunger und Seuchen umkamen. Das ist auch der tiefere Grund dafür, daß die USA - zusammen mit u. a. dem Irak - das Abkommen für den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag nicht unterschrieben haben, noch unterschreiben werden, denn das nächste Verbrechen, dieses Mal gegen den Irak, ist schon in der Planung. Das Bündnis RECHTS fordert die Bundesregierung auf, endlich einen Friedensvertrag für Deutschland zu erwirken und die amerikanischen Truppen mit besten Wünschen auf die Heimreise zu schicken, da ein besetztes Land im Zentrum der EU ein Anachronismus darstellt, der im Interesse der "beginnenden Freiheit" abgestellt werden muß.
[Lübeck, den 23. August 2002]
Für das Bündnis RECHTS
Ingo Stawitz
infodienst@buendnis-rechts.com
www.buendnis-rechts.com