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Mehr als 70 % der Deutschen haben es satt, für den "Holocaust" verantwortlich gemacht zu werden und viele glauben, die Juden nutzen die Beschäftigung mit Deutschlands Vergangenheit zu ihren Gunsten aus. Das zeigte eine Umfrage der Universität von Bielefeld (Nordrhein-Westfalen), wonach 69,9 % es ablehnen, heute für die in der Vergangenheit verübten Verbrechen an Juden verantwortlich gemacht zu werden. Diese Umfrage wurde am 11. 12. 2003 veröffentlicht, aber die deutschen Systemmedien versuchen sie totzuschweigen. Ein Viertel der 3000 befragten Personen stimmten der Aussage zu : "Viele Juden versuchen, die Ereignisse im Dritten Reich zu ihrem Vorteil zu nutzen und wollen die Deutschen dafür zahlen lassen" Nahezu zwei Drittel sagten auch, sie glaubten, daß zuviele Ausländer in Deutschland leben und 30 % waren der Ansicht, Ausländer sollten nach Hause geschickt werden, wenn es zu wenig Arbeitsplätze gibt. Die Autoren der Umfrage erklärten auch, daß Deutsche, die um ihre Sicherheit und um ihre Arbeitsplätze fürchten, eine kritische bis feindselige Haltung gegen Juden, Musleme und Immigranten einnehmen. [13. Dezember 2003]
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Nach einer von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebenen Meinungsumfrage glauben mehr als die Hälfte der Europäer, daß Israel jetzt die größte Bedrohung für den Weltfrieden darstellt. Nach derselben Umfrage meinen die Europäer auch, daß die USA gemeinsam mit Afghanistan, Iran, Irak und Nordkorea am meisten zur Instabilität in der Welt beiträgt. Die Umfrage, die 15 Fragen an Bürger der EU richtete, löste in Brüssel Kontroversen aus, da die Komission zwar die Antworten auf einige Fragen - wie zum Wiederaufbau im Irak - veröffentlichte, aber die Meinung der Europäer zu Israel und die USA verheimlichen wollte. Ein Mitglied der Kommission erklärte am 30. 10. 2003, es würden nicht einige Ergebnisse der Umfrage verheimlicht, sondern es sei geplant bis zum 3. 11. alle Ergebnisse der Umfrage zu veröffentlichen. Es seien deswegen hauptsächlich die Ergebnisse betreffend den Wiederaufbau des Irak veröffentlicht worden, um die "Irak-Geberkonferenz" die Ende Oktober in Spanien abgehalten wurde, günstig zu beeinflussen. Die Organisatoren der Umfrage erklärten, daß die Fragen mit der Europäischen Kommission abgesprochen wurden. In der Umfrage erklärten 59 % der Europäer, Israel sei die größte Gefahr für den Weltfrieden. Die Umfrage wurde von den Firmen Taylor Nelson Sofres und EOS Gallup Europe zwischen dem 8. und 16. Oktober 2003 durchgeführt. Rabbi Marvin Hier, der Leiter des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Los Angeles, bezeichnete die Haltung der Europäer als einen Ausdruck "rassistischer Phantasien". Das Ergebnis der Umfrage zeige, daß der "Antisemitismus in Europa heute tiefer verwurzelt" sei als irgendwann sonst nach dem Zweiten Weltkrieg. Die EU müsse deshalb vom Friedensprozess im Nahen Osten ausgeschlossen werden, meint Hier. [2. November 2003] |