Widerstand gegen Afghanistan-Einsatz

In ungewöhnlich scharfer Form hat der militärpolitische Berater der Bundesregierung in Kabul den Militäreinsatz der NATO in Afghanistan kritisiert und dabei auch deutsche Generäle ausdrücklich mit einbezogen.

In einem internen Schreiben an den Außenminister der BRD, Frank-Walter Steinmeier, vom 13.05.2007 kritisiert der Berater die "Eskalation der militärischen Gewalt in Afghanistan". Es sei "unerträglich, dass unsere Koalitionstruppen und ISAF inzwischen bewusst Teile der Zivilbevölkerung und damit erhoffte Keime einer Zivilgesellschaft bekämpfen. Westliche Jagdbomber und Kampfhubschrauber verbreiten Angst und Schrecken unter der Zivilbevölkerung." "Wir sind dabei, durch diese unverhältnismäßige militärische Gewalt das Vertrauen der Afghanen zu verlieren", heißt es in dem Brief an den  Außenminister der BRD weiter. Dabei sei "bekannt, dass es um die Verletzung des Kriegsvölkerrechts" gehe. Das Schreiben warnt vor einer schleichenden, völkerrechtswidrigen Ausweitung des ISAF-Mandats: "Das Militär droht sich zu verselbständigen und von den politischen und völkerrechtlichen Vorgaben zu lösen."

Deutliche Kritik übt der militärpolitische Berater auch an der Informationspolitik der ISAF-Führung. Politikern und Parlamentariern gegenüber werde "die militärische Lage unzulässig geschönt dargestellt. Auch deutsche Generäle beschönigen oder verschweigen eigene Probleme." Dabei sprächen "die ständigen Forderungen nach Truppenverstärkung, die steigenden Kosten des militärischen Engagements, das Anwachsen eigener Verluste und die wachsende Zahl ziviler Opfer eine eigene Sprache", mit der "die Ungeeignetheit und Ausweglosigkeit militärischer Gewalt als Lösung der inneren und äußeren Probleme Afghanistans" zum Ausdruck käme.

Der Absender des Briefes ist seit Juli 2006 militärpolitischer Berater der Bundesregierung an der BRD-Botschaft in Kabul und war zuvor Leiter Aufklärung und Sicherheit der "Kabul Multinational Brigade" der ISAF (International Security Assistance Force).

[1. Juni 2007]

Ein Offizier der Bundeswehr hatte bei seinen Vorgesetzten die Mithilfe bei dem für April 2007 geplanten Tornado-Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan verweigert und den Antrag gestellt, von weiteren Aufgaben im Zusammenhang mit dem Auftrag entbunden zu werden. Der Oberstleutnant ist für die logistische Unterstützung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr zuständig. "Der Einsatz ist völkerrechtswidrig, weil mit den Tornados der Kreuzzug von US-Präsident George W. Bush gegen den Terrorismus unterstützt wird", erklärte der Offizier. Die Kriegsführung im Süden Afghanistans schere sich nicht um den Schutz der Zivilbevölkerung. Die Kampfeinsätze der USA im Süden seien nicht vom UN-Sicherheitsrat mandatiert.

Nach Angaben der BRD-Zentralstelle zum Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer in Bockhorn haben allein in den vergangenen 14 Tagen vier Reservisten der Bundeswehr einen Antrag auf Dienstverweigerung gestellt, wie die Zeitung schreibt. Alle vier begründen ihren Schritt mit den internationalen Einsätzen der Bundeswehr. "Das zeigt, dass diese Kampfeinsätze auch innerhalb der Streitkräfte zunehmend kritisch gesehen werden", erklärte der Geschäftsführer der Zentralstelle. Auch auf der "Homepage Forum Wehrpflicht" häuften sich Einträge, in denen Männer über ihre nachträgliche Dienstverweigerung berichten.

[16. März 2007]

Bundesheersoldaten rechtswidrig in Afghanistan


Durch Zufall, nämlich durch eine am 10. 3. 2007 im Internet veröffentlichte Botschaft einer Organisation namens "Stimme des Kalifats", erfährt die österreichische Öffentlichkeit, dass vier österreichische Bundesheeroffiziere unter NATO-Kommando d. h. unter Bruch der österreichischen Neutralität, noch immer in Afghanistan tätig sind. Wie rechtfertigt die neue SPÖ-ÖVP diesen Tatbestand ?  Es läßt sich tatsächlich nur als symbolische Unterstützung für die  US-Aggressionspolitik verstehen.

Die Botschaft der "Stimme des Kalifats" lautete:

"Und zu Österreich sagen wir: Eure Soldaten in Afghanistan sind für unsere Brüder, die Mujahadin, keine wirkliche Bedrohung, doch sie stellen eine wichtige Unterstützung für Bush und seine Bande dar.

Die Wahrheit, die die österreichische Regierung vor ihrem Volk verstecken wollte, ist, dass diese Soldaten sich den Nato Truppen angeschlossen haben, obwohl Österreich ein neutrales Land und kein Mitglied in dieser Allianz ist.

Wie kann sich ein neutrales Land, einer Militärmacht, die zu einer Allianz gehört in der es kein Mitglied ist, anschließen? Und wo ist die Neutralität bei der Partei-Ergreifung und der Unterstützung für Amerika gegen die Muslime????

österreich
Österreich war und ist noch immer, eines der sichersten Länder in der ganzen Welt. Sein Volk kennt keine richtige Bedrohung und seine Wirtschaft ist rosig, denn es verlässt sich hauptsächlich auf den Winter- und Sommer-Tourismus, der Österreich jährlich viel Geld bringt. Doch sobald es eine Sicherheitsbedrohung gibt und Österreich sich auf der Liste der Länder befindet, die von den Mujahidin bedroht werden, wird sich diese Lage ändern. Wir laden die neue Sozialdemokratische Regierung, die ihrem Volk Sicherheit, Wohlstand und Fairness versprochen hat, ein, ihre Soldaten von Afghanistan abzuziehen und damit aufzuhören, Bush in seinem Krieg gegen die Muslime zu unterstützen.

Denn Österreich hat keine wirkliche Nutzen dabei. Zerstört nicht die Sicherheit eines ganzen Landes wegen fünf Soldaten, die ihr nach Afghanistan geschickt habt. Wir möchten euch auch daran erinnern, dass eure Soldaten in der Nähe der Mujahidin sind. Sie sind ihnen näher als andere (Soldaten). Und die Mujahidin bereiten sich derzeit vor für den Frühlingsangriff, wegen dem die ganze Welt zittert, bevor er stattgefunden hat.

Entscheidet schnell und zieht eure Soldaten ab, denn dies ist nicht euer Krieg und diesen Krieg könnt ihr auch nicht ertragen. Dies ist ein Krieg zwischen den Mujahidin und Amerika und jeden, der sich in ihre Reihen stellt.

Der Weise zerstört seine Sicherheit nicht durch seine eigenen Hände und schaut, dass er seine Wirtschaft stärkt, statt sie zu schwächen. Das Geld, das ihr für Bush und seine Leute ausgibt, könnt ihr für die Studenten verwenden, denen ihr euer Versprechen gebrochen habt. Die SPÖ, die die jetzige Koalitionsregierung führt, muss seine Sicherheitsversprechen beweisen. Und nicht wie es die Sozialdemokraten in Spanien taten, als sie ihr Volk belogen, indem sie ihre Soldaten vom Irak abzogen, aber 600 andere nach Afghanistan schickten."
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FPÖ gegen die EU-Verfassung und Auslandseinsätze österreichischer Soldaten


"Die österreichischen Soldaten, die ihren Dienst in Afghanistan versehen, müssen schleunigst zurück in die Heimat geholt werden. Die aktuelle Terrordrohung gegenüber den Bundesheerangehörigen beweist klar, dass nun auch österreichische Soldaten bei internationalen Einsätzen zur Zielscheibe der Islamisten werden", warnte FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache eindringlich.
Tragisch sei nur, dass die Freiheitlichen auch in dieser Angelegenheit wieder einmal die einsamen Rufer in der Wüste gewesen seien. Die FPÖ habe mehrmals davor gewarnt, österreichische Soldaten durch Auslandseinsätze im "Krieg gegen den Terror", mutwillig zu gefährden.

Dies sei auch ein weiterer Grund gegen die geplante EU-Verfassung, die dieses Problem nicht lösen, sondern nur noch verschärfen und die Neutralität weiter aushöhlen werde, so der freiheitliche Bundesparteiobmann: "Dadurch müssten in Zukunft nämlich noch mehr österreichische Soldaten in Krisengebieten ihren Dienst versehen."

Die Bedrohung Österreichs durch Islamisten beweise aber auch in aller Deutlichkeit, dass der Versuch jeder Verharmlosung des Islamismus in Österreich eine mehr als gemeingefährliche Aktion sei, erklärte Strache. Auch Österreich werde nun mehr und mehr zum Ziel muslimischer Extremisten, die auf Kriegsfuß mit unserer Kultur, unseren Werten und unserer Demokratie stünden.

"Ich fordere die Verantwortlichen in unserer Republik auf, verstärkt gegen muslimische Parallelgesellschaften in Österreich vorzugehen. Islamistische Hassprediger müssen unverzüglich abgeschoben werden", forderte Strache. Allen radikalen Ausprägungen des Islams müsse der Nährboden entzogen werden.


[Pressemeldung der FPÖ, wie üblich ohne Datum]




EU-Militäreinsatz Österreichs in Afghanistan

Ganz im Sinne der von der ÖVP-BZÖ-Regierung voreilig beschlossenen, jedoch ungültigen EU-Verfassung wurden am 1. 8. 2005 über 90 Soldaten des österreichischen Bundesheeres zur Unterstützung der dortigen US-Okkupanten und deren Marionettenregierung nach  Afghanistan entsandt. Die Truppen  wurden bezeichnender Weise gleich mit US-Militärmaschinen von Linz (Oberösterreich) nach Kabul geflogen. Es handelt sich hauptsächlich um Infanteristen, die bei der Durchführung der "Wahlen" im September 2005 helfen sollten. Der Einsatz soll eng mit der  Bundeswehr abgestimmt werden. Berlin hat auf eine Ausweitung des österreichischen Engagements gedrängt. Von den 8.000 Soldaten der Internationalen Afghanistan Schutztruppe ( ISAF) stellt die BRD 2.200 Mann, Österreich bisher lediglich zehn Stabsoffiziere. Da die EU-Verfassung z. Z.  nur in der Phantasie der Eurokraten existiert, dürfte dieser Einsatz in einem Kriegsgebiet  ein klarer Verstoß gegen die österreichische Neutralität sein. [Nach Durchführung der Wahlen in Afghanistan und wegen bevorstehender Wahlen in Österreich wurden die österreichischen Soldaten Ende 2005 wieder aus Afghanistan abgezogen] 

Battlegroups
EU-Battlegroups werden von den Eurokraten gemäß EU-Verfassung bereits aufgestellt....

Die entsprechenden Bestimmungen der ungültigen EU-Verfassung, die einen solchen  Militäreinsatz ermöglichen könnten und die dem Volk verheimlicht werden sollen, lauten:

„Die Mitgliedstaaten stellen der Union für die Umsetzung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik zivile und militärische Fähigkeiten als Beitrag zur Verwirklichung der vom Rat festgelegten Ziele zur Verfügung“ (Art. I-41, 3).

Ermächtigung des EU-Ministerrates zum weltweiten Kriegführen

      „Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik [...] sichert der Union eine auf zivile und militärische Mittel gestützte Fähigkeit zu Operationen“ für „Missionen außerhalb der Union“ (Art. I-41, 1).

      „Der Rat kann zur Wahrung der Werte der Union und im Dienste ihrer Interessen eine Gruppe von Mitgliedstaaten mit der Durchführung einer Mission [Militärmission, Anm.] im Rahmen der Union beauftragen“ (Art. I-41, 5).

      Keine Bindung an ein Mandat des UNO-Sicherheitsrates (Art. I-41, 1).

      „Kampfeinsätze im Rahmen der Krisenbewältigung“ - „Bekämpfung des Terrorismus [...] unter anderem auch durch die Unterstützung für Drittländer bei der Bekämpfung des Terrorismus in ihrem Hoheitsgebiet“ (Art. III-309, 1).

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Das Gebiet um Kundus - das Einsatzgebiet der Österreicher - wird von Drogenbaronen beherrscht und die Schutztruppen schützen auch die Drogenbarone vor den Taliban, die ja bekanntlich die Drogenproduktion in Afghanistan verboten und im letzten Jahr ihrer Herrschaft auf Null reduziert hatten. Dreieinhalb Jahre nach dem Ende der Taliban-Herrschaft droht Afghanistan wieder zum Drogenstaat zu verkommen. Die Marionettenregierung von Präsident Hamid Karsai ist ja von den Warlords und Drogenbaronen abhängig und führt einen "Kampf gegen den Drogenhandel" - groß herausgestellt von den Medien - nur auf dem Papier. Die Fläche für den Anbau von Mohn hat sich 2004 gegenüber dem Vorjahr auf 206.700 Hektar mehr als verdreifacht. Die ausufernde Opium-Produktion erreicht immer neue Rekordmarken.

Aus Opium wird Heroin hergestellt. 4.950 Tonnen Opium sind 2004 in Afghanistan produziert worden, und damit 17 Mal soviel wie vom zweitgrößten Opiumproduzenten Birma. Angeblich soll der Drogenhandel eine wichtige Einnahmequelle des CIA sein, weswegen das Bündnis der US-Truppen mit den Drogenbaronen gegen die Taliban verständlich ist. 

[1. August 2005]

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Die Irakisierung Afghanistans >>

Collapse of the Flanks >>

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Sterben für den Imperialismus >>

Causes & Effects of Terrorism >>

The Adventures of the Parasite Army >>


Sterben für das Imperium - in Afghanistan

In der Provinz Uruzgan wurde am 27. 11. 2008 ein australischer Besatzungssoldat durch die Explosion einer ferngezündeten Bombe getötet.

Zwei britische Besatzungssoldaten wurden am 27. 11. 2008 in der Provinz Helmand bei einem Feuergefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Am 24. 11. 2008 wurde in Kajaki in der Provinz Helmand ein britischer Besatzungssoldat durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Ein französischer Besatzungssoldat wurde am 22. 11. 2008 bei
Darulaman südlich von Kabul durch die Explosion einer Landmine getötet, ein weiterer wurde verletzt.

Am 16. 11. 2008 wurde in der Provinz Helmand ein britischer Besatzungssoldat durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Im Distrikt Bati Kot der Provinz Nangarhar wurde am 13. 11. 2008 ein US-Besatzungssoldat  bei einem Selbstmordanschlag getötet.

Zwei britische Besatzungssoldaten wurden am 12. 11. 2008 im Distrikt Garmsir der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Herat
Am 9. 11. 2008 wurden im Distrikt Shindad der Provinz Herat zwei spanische Besatzungssoldaten bei einem Selbstmordanschlag getötet. Der Anschlag ereignete sich 2 km vor Azizabad, wo am 22. August 2008 über 90 Zivilisten bei einem NATO-Luftangriff ermordet wurden.

Ein britischer Besatzungssoldat wurde am 4. 11. 2008 in Musa Qala in der Provinz  Helmand bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Am 27. 10. 2008 wurden in der Hauptstadt Pul-i-Khumri der Provinz Baghlan zwei US-Besatzungssoldaten bei einem Selbstmordanschlag getötet. Wie bei ähnlichen Vorfällen in Paktika und Khost trug der Selbstmordattentäter eine Polizeiuniform.

Im Westen Afghanistans wurden am 22. 10. 2008 drei NATO-Besatzungssoldaten durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 20. 10. 2008 wurden im Distrikt Khar Dara in der Nähe von Kundus die zwei westdeutschen Besatzungssoldaten Stabsunteroffizier Patrick Behlke (25) und Stabsgefreiter Roman Schmidt (22) bei einem Selbstmordanschlag getötet.

Durch einen Bombenangriff im Distrikt Nad Ali der Provinz Helmand wurden am 16. 10. 2008 25 Zivilisten getötet. Ein BBC-Reporter  berichtete, er habe gesehen, wie  Bewohner des bombardierten Dorfes auf einem LKW 18 Leichen, darunter Frauen und Kinder, in die nahe Provinzhauptstadt Lashkar Gah gebracht haben, um damit vor der Residenz des Governeurs gegen die NATO-Luftangriffe zu protestieren.

Am 16. 10. 2008 wurde im Distrikt Bermal der Provinz Paktika ein US-Besatzungssoldat von einem als Polizisten verkleideten Talibankämpfer getötet. Wegen eines ähnlichen Vorfalls in der Provinz Khost wird angenommen, dass die afghanische Karzai-Polizei von den Taliban unterwandert wird.
Ein weiterer NATO-Besatzungssoldat wurde am 16. 10. im Osten Afghanistans durch eine von NATO-Besatzungssoldaten abgefeuerte Mörsergranate getötet (Friendly Fire). Durch den  Mörserbeschuss sollten Talibankämpfer vertrieben werden, die in ein Gefecht mit den Besatzungssoldaten verwickelt waren.

Ein britischer Besatzungssoldat wurde am 15. 10. 2008 in der Provinz  Helmand durch eine Explosion getötet.

Im Osten Afghanistans wurden am 14. 10. 2008 drei NATO-Besatzungssoldaten durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 29. 9. 2008 wurden im Süden Afghanistans drei NATO-Besatzungssoldaten durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

In der Provinz Paktia wurde am 28. 9. 2008 ein US-Besatzungssoldat von einem als Polizisten verkleideten Freiheitskämpfer erschossen und drei weitere verletzt. Bei dem Vorfall konnten auch mehrere zuvor von den Besatzungstruppen festgenommene Freiheitskämpfer die Flucht ergreifen.

Am 20. 9. 2008 wurden durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe zwei NATO-Besatzungssoldaten im Osten  und ein weiterer NATO-Besatzungssoldat auf die gleiche Weise im Süden Afghanistans getötet.

Durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe wurden am 17. 9. 2008 im Osten Afghanistans vier NATO-Besatzungssoldaten getötet.

Am 12. 9. 2008 wurde ein britischer Besatzungssoldat in der Provinz Helmand während eines Gefechtes mit den Taliban durch einen Kopfschuß getötet (Friendly Fire ?).

Im Osten Afghanistans wurden am 11. 9. 2008 zwei US-Besatzungssoldaten bei Gefechten mit den Taliban getötet.

Ein britischer Besatzungssoldat wurde am 10. 9. 2008 bei Musa Qala in der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Mine getötet.

Am 9. September 2008 wurden im Osten Afghanistans die  US-Besatzungssoldaten Ltn. Nicholas A. Madrazo (25), Cpt. Jesse Melton (29) und ein weiterer US-Besatzungssoldat durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Der 21jährige niederländische Besatzungssoldat Jos ten Brinke wurde am 7. 9. 2008 in Baluchi valley in der Provinz Uruzghan durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, fünf weitere Besatzungssoldaten wurden dabei verletzt.

Im Süden Afghanistans wurde am 7. 9. 2008 der kanadische Besatzungssoldat
Sgt. Prescott Shipway durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, sieben weitere Besatzungssoldaten wurden verletzt.

Am 6. 9. 2008 wurden im Osten Afghanistans zwei NATO-Besatzungssoldaten bei einem Gefecht mit den  Taliban getötet.

Im Distrikt Sangin der Provinz Helmand wurde am 4. 9. 2008 der britische Besatzungssoldat Rng. Cupples (29) durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Im Süden Afghanistans wurden am 3. 9. 2008 die drei kanadischen Besatzungssoldaten Cpl. Andrew Grenon, Cpl. Mike Seggie und Pte. Chad Horn durch die Explosion einer ferngezündeten Landmine getötet und fünf weitere verletzt.Helmand

Am 31. 8. 2008 wurde in der Nähe von Kabul ein rumänischer Besatzungssoldat durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet und drei weitere verletzt.

Ein BRD-Besatzungssoldat wurde am 27. 8. 2008 im Distrikt  Chahar Dara südlich der Stadt Kundus durch die Explosion einer ferngezündeten Landmine getötet, drei weitere westdeutsche Besatzungssoldaten wurden dabei verwundet. Die vier Besatzungssoldaten gehörten einem Fallschirmjägerbataillon aus Zweibrücken in Rheinland-Pfalz an. Nach Aussage des seinerzeitigen Kriegsministers Struck (SP) soll die Bundeswehr Deutschland am Hindukusch "verteidigen".

Am 25. 8. 2008  wurde ein dänischer Besatzungssoldat in der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand vesteckten Bombe getötet.

Friendly Fire
Friendly Fire

Bei einem Terrorangriff von NATO-Flugzeugen auf das Dorf Azizabad im Distrikt Shindand in der Provinz Herat sind nach Angaben des afghanischen Innenministeriums am 22. 8. 2008 19 Frauen, 50 Kinder und sieben Männer ermordet worden. Im Rahmen eines Familienstreites soll ein Treffen zu den Freitagsgebeten der NATO als Zusammenkunft von Taliban-Kämpfern gemeldet worden sein, worauf die Bombardierung des angegebenen Ortes angeordnet wurde. Ein  NATO-Sprecher bestritt diese Angaben und behauptete, es seien 30 Taliban getötet und zwei Zivilisten nur verletzt worden. Nek Mohammad Ishaq, Führer der Regierungskommission sagte, er habe Stunden nach der Bombardierung in der örtlichen Moschee 76 Leichen aufgebahrt gesehen. Anschließend sind noch weitere Leichen aus den Ruinen der 15 zerstörten Häuser geborgen worden. Es waren dann laut Ahmad Nader Nadery, Vorsitzender der Afghanischen Human-Rights Kommission, insgesamt 91 Leichen, 59 Kinder, 19 Frauen und 13 Männer. Unter den Getöteten befand sich auch  Timor Reza, der für die US-Streitkräfte am nahegelegenen Flughafen  und Militärstützpunkt Shindand  einen privaten Sicherheitsdienst betrieben hatte.
Shindand

Am 21. 8. 2008 wurden in der Provinz Ghazni drei polnische  Besatzungssoldaten durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet. Ebenfalls am 21. 8.  wurden die drei kanadische  Besatzungssoldaten Sgt. Shawn Eades, Sapper Stephan Stock und Cpl. Dustin Wasden im Distrikt Zhari westlich von Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Afghanistan

Während eines mehrstündigen Feuergefechts mit afghanischen Freiheitskämpfern wurden am 19. 8. 2008 im Distrikt Sarobi in der Nähe von Kabul zehn französische Besatzungssoldaten getötet und 21 verletzt. Nach Zeugenaussagen sollen NATO-Flugzeuge und Karzai-Bodentruppen die Franzosen irrtümlich beschossen haben und für einen Teil der Toten und Verletzten verantwortlich sein ("Friendly Fire").
Ebenfalls am 19. 8. wurde ein US-Besatzungssoldat in der Provinz Khost durch einen Selbstmordanschlag getötet.

Im Distrikt Gereshk der Provinz Helmand wurde am 18. 8. 2008 der britischer Besatzungssoldat Cpl. Barry Dempsey (29) bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Am 15. 8. 2008 wurden im Osten Afghanistans zwei NATO-Besatzungssoldaten durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Drei NATO-Besatzungssoldaten wurden am 14. 8. 2008 im Süden Afghanistans durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Der britischer Besatzungssoldat Signaller Wayne Bland (21) wurde am 11. 8. 2008 in Kabul bei einem Selbstmordanschlag getötet, zwei weitere Besatzungssoldaten wurden verletzt.

Am 9. 8. 2008 verstarb der kanadische Besatzungssoldat Master Corporal Joshua Brian Roberts an den Verletzungen, die er während eines Gefechtes von afghanischen Freiheitskämpfern, kanadischen Truppen und der afghanischen Sicherheitsfirma "Compass" im Distrikt Spin Beer der Provinz Kandahar erlitten hatte. Roberts soll irrtümlich von Mitglieder der Sicherheitsfirma tödlich verwundet worden sein ("Friendly Fire").

Der US-Besatzungssoldat Offc.Anthony M. Carbullido (25)  verstarb am 6. 8. 2008 an den Verletzungen, die er am 4. 8. in der Provinz Farah durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe erlitten hatte.

In Hussein Kheil bei Kabul wurde am 2. 8. 2008 ein US-Besatzungssoldat durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet und ein weiterer verwundet.

Die US-Besatzungssoldaten Pfc. David J. Badie (23), Pvt. Jair De Jesus Garcia (29), Spc. William J. Mulvihill (20), und 2nd Lt. Michael R. Girdano (23), wurden am 1. 8. 2008 in Chowkay Valley durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Der britische Besatzungssoldat Pte. Peter Cowton (25) wurde am 29. 7. 2008 im Distrikt Sangin der Provinz Helmand während eines Gefechtes mit den Taliban durch eine Explosion getötet.

Am 28. 7. 2008 wurde in der Provinz Helmand der britische Besatzungssoldat Sgt. Jonathan Mathews (35) bei einem Gefecht mit der Taliban getötet.

Ein dänischer Besatzungssoldat wurde am 25. 7. 2008 in der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet und drei weitere verletzt.

Am 24. 7. 2008 wurde der britischer Besatzungssoldat Lance Corporal Kenneth Rowe (24) bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern in der Nähe von Sangin in der Provinz Helmand getötet, sechs weitere Besatzungssoldaten wurden verletzt.

Der britischer Besatzungssoldat Corporal Jason Barnes (25), wurde  am 22. 7. 2008 in der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 22. 7. 2008 verstarb ein NATO-Besatzungssoldat an den Verletzungen, die er bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern im Distrikt Kajaki der Provinz Helmand erlitten hatte.

Nach Aussage des Vizegoverneurs der Provinz Farah, Mohammad Yunus Rasooli, wurden   am 22.  7. 2008  im Distrikt Bakwa der Provinz Farah vier US-Besatzungssoldaten durch die Explosion einer Landmine getötet.

Am 21. 7. 2008 verstarb der US-Besatzungssoldat Pfc. Ivan Wilson (22) an den Verletzungen, die er am 20. 7. in der Provinz Kandahar bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe erlitten hatte.

In der Provinz Khost wurde am 20. 7. 2008 der US-Besatzungssoldat  Lt. Nick Dewhirst (25) bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Am 20. 7. 2008 wurden in der Provinz Farah neun Polizisten der Karzai-Polizei  durch US-Luftangriffe irrtümlich getötet ("Friendly Fire").

Im Distrikt Barmal der Provinz Paktika wurden am 19. 7. 2008 sieben Zivilisten durch von NATO-Truppen abgeschossene Mörsergranaten, die hunderte Meter vor dem angpeilten Ziel aufschlugen, getötet. Vier dabei verwundete Zivilisten wurden von NATO-Personal medizinisch versorgt.

Am 18. 7. 2008 wurde der kanadische Besatzungssoldat Cpl. James Hayward Arnal (25) im Distrikt Panjwayi der Provinz Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 17. 7. 2008 wurde der US-Besatzungssoldat Lt Jason Mann (29) bei einem angeblichen Arbeitsunfall in der Provinz Helmand getötet.

Der US-Besatzungssoldat Pfc.Willington M. Rhoads (23) verstarb am 16. 7. 2008 in Afghanistan.

Die US-Besatzungssoldaten Jonathan P. Brostrom (24), Sgt. Israel Garcia (24), Cpl. Jonathan R. Ayers (24), Cpl. Jason M. Bogar (25), Cpl. Jason D. Hovater (24), Cpl. Matthew B. Phillips (27), Cpl. Pruitt A. Rainey (22), Cpl. Gunnar W. Zwilling (20) und Pfc. Sergio S. Abad (21),   wurden am 13. 7. 2008 im Distrikt Pech Valley der Provinz Kunar bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Am 12. 7. 2008 verstarb der ungarischer  NATO-Soldat Captain Krisztian Nemes an den Verletzungen, die er durch die Explosion einer am Straßenrand versteckt gewesenen Bombe in der Provinz Baghalan erlitten hatte.  Captain Nemes sollte als als Entminungs-Experte die Bombe entschärfen, wobei sie explodierte. Nemes wurde erst kürzlich nach Afghanistan entsandt, um den ebenfalls ungarischen Entminungsexperten Lieutenant Gyula Kovacs zu ersetzen, der im Juni d. J. bei einem ähnlichen Vorfall getötet wurde.  

 Durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe kamen am 10. 7. 2008 in der Provinz Paktika zwei NATO-Besatzungssoldaten ums Leben, ein weiterer wurde verwundet.

Am 6. 7. 2008 wurden nach Angabe des Distriktchefs Haji Amishah Gul des Distrikts Deh Bala der Provinz Nuristan 30 bis 35 Zivilisten bei einem weiteren US-Bombenangriff getötet und bis zu zehn Personen verwundet. Die Zivilisten sollen auf dem Nachhauseweg nach einer Hochzeit in einem Nachbarort gewesen sein. Eine von der afghanischen Regierung eingesetzte Untersuchungskommission erklärte am 11. 7. sogar, dass bei dem Überfall 47 Personen ermordet wurden, darunter 44 Frauen und Kinder. Die Hochzeitsgäste hätten die Braut in der Bergregion nahe der pakistanischen Grenze begleitet, als der Angriff erfolgte, sagte Kommissionsleiter Schinwari weiter. Auch die Braut wurde getötet, zehn Menschen werden den Angaben zufolge noch vermisst.

In der Provinz Oruzgan wurde am 8. 7. 2008 der austrralische Besatzungssoldat Signaller Sean McCarthy (25) durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, drei weitere Besatzungssoldaten wurden verletzt.

Am 6. 7. 2008 wurde im Distrikt Panjwai der Provinz Kandahar der kanadische Besatzungssoldat Prv. Colin William Wilmot durch eine Bombenexplosion getötet.

Der kanadische NATO-Soldat Cpl. Brendan Anthony Downey wurde am 3. 7. 2008 im "Camp Mirage" im Persischen Golf tot aufgefunden. Cpl. Downey sollte zum Kriegseinsatz nach Afghanistan gebracht werden. "Camp Mirage" befindet sich in einem arabischen Land, das die Existenz dieses NATO- Militärstützpunktes aus politischen Gründen (Furcht vor der eigenen Bevölkerung) geheimhalten will.

Afghanistan

Im Distrikt Want der Provinz  Nuristan wurden am 4. 7. 2008 bei einem Angriff von US-Terrorbombern 15 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder getötet und sieben weitere verletzt.  Nach Angabe des Distrikchefs  Zia-Ul Rahman  wurden die Zivilisten drei Stunden vorher  von NATO-Besatzungssoldaten aufgefordert, ihren Heimatort zu verlassen, da dort eine Offensive gegen die Taliban gestartet werde. Ein Sprecher der NATO-Besatzungstruppen sagte dagegen, bei den Getöteten handle es sich um Talibankämpfer, die vorher eine NATO-Stellung mit Mörsergranaten beschossen hätten.

Die US-Besatzungssoldaten Matthew Hilton (37), Joseph McKay (51) und Mark Palmateer (38) verstarben am 29. 6. 2008 an den Verletzungen, die sie am 26. 6. in der Nähe von Kabul bei einem Gefechtmit afghanischen Freiheitskämpfern erlitten hatten.

Der britische Besatzungssoldat Cpl. James Johnson (31) wurde am 28. 6. 2008 in der Nähe des Flugplatzes von Lashkar Gar in der Provinz Helmand durch die Explosion einer Landmine getötet.

Am 27. 6. 2008 wurde der US Besatzungssoldat Travis Hunsberger (24) in Tarin Kowt durch eine Bombenexplosion getötet.  Der britischer Besatzungssoldat Offc. Dan Shirley (32) verstarb ebenfalls am 27. 6. nach einem angeblichen Verkehrsunfall in der Provinz Helmand.

Am 26. 6. 2008 wurden im Distrikt Saydabad der Provinz  Wardak drei NATO-Besatzungssoldaten und ein afghanischer Kollaborateur bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet. Am gleichen Tag wurde im Distrikt Gulistan der Provinz Farah ein weiterer NATO-Besatzungssoldat bei einem Gefecht getötet und fünf weitere verlsetzt.

Bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern wurde am 24. 6. 2008 bei Sangin in der Provinz Helmand der britische Besatzungssoldat Michael Williams (40) getötet. Ebenfalls am 24. 6. wurde im Distrikt Khogyani der Provinz Nangarhar ein NATO-Besatzungssoldat durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet und vier weitere verletzt.

Am 21. 6. 2008 wurden westlich der Stadt Kandahar nach der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe und einem anschließenden Feuergefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern vier NATO-Besatzungssoldaten getötet. Am gleichen Tag wurde ein polnischer Besatzungssoldat im Distrikt Dila der Provinz Paktika und ein weiterer NATO-Besatzungssoldat in der Provinz  Farah jeweils durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Bei einem Selbstmordanschlag in der Provinz Kandahar wurde am 20. 6. 2008 ein NATO-Besatzungssoldat und ein afghanischer Kollaborateur getötet.

Am 19. 6. 2008 wurden zwei NATO-Besatzungssoldaten bei Gefechten mit afghanischen Freiheitskämpfern in der Provinz Kandahar getötet.

Zwei US-Besatzungssoldaten wurden am 18. 6. 2008 in der Provinz Paktia getötet.

Am 17. 6. 2008 wurden in der Provinz Helmand bei Lashkar Gah drei britische Besatzungssoldaten und eine Besatzungssoldatin durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Vier US-Besatzungssoldaten wurden am 14. 6. 2008 in der Provinz  Farah durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 13. 6. 2008 wurden aus dem Gefängnis in der Stadt Kandahar mehrere hundert gefangene Talibankämpfer befreit. Eine Gruppe von Freiheitskämpfern sprengte den Haupteingang des Gefängnisses und feuerte Raketen auf die Wachmannschaften, eine weitere Gruppe sprengte ein Loch in die Mauer auf der Rückseite des Gefängnisses, worauf die Gefangenen das Gefängnis verlassen konnten. "Alle Gefangenen sind entkommen, kein einziger ist im Gefängnis geblieben" sagte Wali Karzai, der Bruder von Präsident Hamis Karzai und Präsident des Provinzparlamentes von Kandahar. Es sollen ca. 1200 Gefangene im Gefängnis gewesen sein.

Afghanistan

Die britischen Besatzungssoldaten Lance Corporal James Bateman (29) und Private Jeff Doherty (20) wurden am 12. 6. 2008 in Gereshk Valley in der Provinz Helmand bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Ein NATO-Besatzungssoldat verstarb am 10. 6. 2008 an den Verletzungen, die er bei einer Bombenexplosion im Norden Afghanistans erlitten hatte.

Am 8. 6. 2008 wurden die drei britische Besatzungssoldaten Private David Murray (19), Private Nathan Cuthbertson (19) und Private Daniel Gamble (22)  in der Provinz Helmand bei einem Selbstmordanschlag getötet.

Der kanadische Besatzungssoldat Capt. Jonathan Sutherland wurde am 7. 6. 2008 im Distrikt Zhari der Provinz Kandahar bei einem angeblichen Unfall getötet.

Südlich der Stadt Kandahar wurden am 5. 6. 2008 zwei NATO-Besatzungssoldaten beim Absturz ihres Helicopters getötet.

Am 3. 6. 2008 kamen im Osten Afghanistans zwei NATO-Besatzungssoldaten bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern ums Leben. Ebenfalls am 3. 6. verstarb der kanadischer Besatzungssoldat Captain Richard Steve Leary  (32) an den Verletzungen, die er bei einem Feuergefecht im Distrikt Panjwayi im Süden Afghanistans erlitten hatte.

Vor dem Landwirtschaftsministerium im Zentrum von Jalalabad in der Provinz Nangarhar wurden am 31. 5. 2008 zwei US-Besatzungssoldaten bei einem Selbstmordanschlag getötet und vier weitere verletzt.

Ein NATO-Besatzungssoldat wurde am 28. 5.  2008 durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, vier weitere wurden verletzt.

Am 25. 5. 2008 wurde in der Provinz Farah ein NATO-Besatzungssoldat bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet. Ein weiterer NATO-Besatzungssoldat verstarb an den Verletzungen, die er am 23. 5. bei einem angeblichen Arbeitsunfall erlitten hatte.

Bei einer Demonstration gegen die NATO-Besatzungstruppen  vor einem NATO-Sützpunkt in der Stadt Chaghcharan wurden  am 21. 5. 2008 drei Zivilisten und ein litauischer NATO-Soldat erschossen und mehrere Personen verletzt. Laut Behauptung eines  NATO-Sprechers wurde von NATO-Soldaten nur in die Luft geschossen, um die Steine-werfenden Demonstranten abzuwehren.

Am 21. 5. 2008 verstarb der ÜS-Besatzungssoldat Lt. Jeffrey Ammon (37) an den Verletzungen, die er am 20. 5. bei einer Explosion in der Provinz Ghazni erlitten hatte.

Der US-Besatzungssoldat Ltn. Jeffrey F. DePrimo (34) und ein afghanischer Kollaborateur sind am 20. 5. 2008 bei einer Explosion in der Provinz Ghazni ums Leben gekommen, zwei weitere wurden verletzt.

Am 19. 5. 2008 wurde in Musa Qala in der Provinz Helmand ein britischer NATO-Soldat durch eine Bombenexplosion getötet.

Der US-Besatzungssoldat Sgt. Davy Nathaniel Weaver (39) kam am 18. 5. 2008 in der Provinz Zabul durch die Explosion einer am Straßenrand vesteckten Bombe ums Leben.

Am 9. 5. 2008 wurde bei einer Operation im Grenzgebiet zu Pakistan ein NATO-Soldat getötet.

Am 7. 5. 2008 wurden zwei US-Besatzungssoldaten und ein US-Zivilist in Afghanistan durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet. Der Zivilist sollte im Rahmen eines "wissenschaftlichen Projektes(Human Terrain Teams)"  die einheimische Bevölkerung ausspionieren.

Der kanadische Besatzungssoldat Cpl. Michael Starker wurde am 6. 5. 2008 im Distrikt Zahir der Provinz Kandahar bei einem Feuergefecht mit den Taliban getötet.

Am 2. 5. 2008 wurde der britische NATO-Soldat Trooper Ratu Babakobau im Distrikt Naw Zad der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

In der Provinz Logar südlich von Kabul wurde am 30. 4. 2008 ein NATO-Besatzungssoldat durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Der US-Besatzungssoldat Sgt. David L. McDowell (30) wurde am 29. 4. 2008 bei Camp Bastion während eines Feuergefechtes mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Der australische Besatzungssoldat Lance Corporal Jason Marks (27) wurde am 27. 4. 2008 bei Tarin Kowt in der Provinz Oruzgan während eines Feurgefechts mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Ein britischer NATO-Soldat wurde am 21. 4. 2008 bei "Camp Bastion" in der Provinz Helmand durch die Explosion einer Landmine getötet, ein weiterer verwundet.

Zwei niederländische NATO-Soldaten wurden am 18. 4. 2008 10 km nordwestlich von "Camp Holland" in der Provinz  Uruzgan durch die Explosion einer Landmine getötet. Einer der Getöteten, Lt. Dennis van Uhm (23), war der Sohn des Oberbefehlshabers der niederländischen Streitkräfte, Gen. Peter van Uhm, der  einen Tag vor dem Ableben seines Sohnes angelobt worden war.

Am 16. 4. 2008 wurden zwei NATO-Soldaten im Süden Afghanistans durch die Explosion einer ferngezündeten Bombe getötet.

Zwei britische NATO-Soldaten wurden am 13. 4. 2008 in der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

In der Provinz Ghazni wurde am 8. 4. 2008 ein polnischer NATO-Soldat durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet. 

Am 4. 4. 2008 wurde der kanadische NATO-Soldat Prv. Terry John Street (24) im Distrikt Panjwai der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

In der Provinz Helmand wurden am 30. 3. 2008 zwei britische NATO-Soldaten  durch die Explosion einer  ferngezündeten Landmine getötet, am 31. 3. kam ein dänischer NATO-Soldat  im Süden Afghanistans bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern ums Leben.

Am 26. 3. 2008 wurde ein dänischer NATO-Soldat bei einem Feuergefecht in der Nähe von Gerishk in der Provinz Helmand getötet.

Zwei NATO-Soldaten wurden am 21. 3. 2008 in der Provinz Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Kandahar

Am 21. 3. 2008 verstarb ein NATO-Soldat an den Verletzungen, die er am 20. 3. im Süden Afghanistans durch die Explosion einer Landmine erlitten hatte.

Zwei dänische und ein weiterer NATO-Soldat wurden am 17. 3. 2008 im Distrikt Gerishk in der Provinz Helmand  durch einen Selbstmordanschlag getötet.

In Zabgabad im Distrikt Panjwayi der Provinz Helmand wurde am 16. 3. 2008 ein kanadischer NATO-Soldat durch die Explosion einer Landmine getötet.

Am 11. 3. 2008 wurde der kanadische NATO-Soldat Bombardier Jeremie Ouellet in den Personalräumen der NATO-Kaserne auf dem Flugplatz bei Kandahar tot aufgefunden.

Am 3. 3. 2008 wurden im Distrikt Sabari der Provinz Khost zwei NATO-Soldaten bei einem Selbstmordanschlag getötet. Der Selbstmordattentäter soll ein Türke mit BRD-Staatsbürgerschaft namens Cuneyt Ciftci gewesen sein.

Im Distrikt Khawa der Provinz Paktia wurde am 8. 2. 2008 der US-Soldat Sgt. Gabriel Guzman (25) durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 3. 2. 2008 wurden im Distrikt Sabari Yaqoubi der Provinz Khost zwei NATO-Soldaten bei einem Selbstmordanschlag getötet.

Der kanadische NATO-Soldat Trooper Michael Hayakaze wurde am 2. 3. 2008 in der Nähe der Stadt Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 26. 2. 2008 wurden bei  Szarana in der Provinz Paktia zwei polnische NATO-Soldaten durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Nördlich von Sangin in der Provinz Helmand wurde am 21. 2. 2008 ein britischer NATO-Soldat durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Ein britischer NATO-Soldat wurde am 17. 2. 2008 bei Kajaki in der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 13. 2. 2008 wurde ein italienischer NATO-Soldat im Distrikt Surobi 60 km östlich von Kabul bei einem Feuergefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet, ein weiterer wurde verwundet.

Der US-Soldat Sgt. Donald T. Tabb (29) wurde am 5. 2. 2008 in Sangin in der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 26. 1. 2008 wurde in der Provinz Nuristan der 29jährige US-Soldat  Sgt. Matthew Ryan Kahler während eines Gefechtes mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet. Nach Angaben des US-Kriegsministeriums soll er von einem afghanischen Kollaborateur irrtümlich erschossen worden sein ("Friendly Fire").

Im Distrikt Nari der Provinz Kunar wurde am 25. 1. 2008 bei Kämpfen mit den Taliban ein NATO-Soldat getötet und drei weitere verletzt.

Am 23. 1. 2008 wurde in der Nähe von Kandahar der kanadische NATO-Soldat Corporal Etienne Gonthier durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, zwei weitere wurden verletzt.

IED

Ein britischer NATO-Soldat wurde am 20. 1. 2008 bei Musa Qala in der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, fünf weitere NATO-Soldaten wurden verletzt.

Am 15. 1. 2008 wurde der kanadische NATO-Soldat Richard Renaud (26) zehn km nördlich von Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Bei De Rawod in der Provinz  Oruzgan wurden am 12. 1. 2008 zwei niederländische NATO-Soldaten bei Kämpfen mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet. Nach Angaben des niederländischen Kriegsministers Eimert van Middelkoop seien die Soldaten von anderen niederländischen Soldaten irrtümlich erschossen worden ("Friendly Fire").

Am 9. 1. 2008 wurde der US-Soldat Sgt. David J. Drakulich (22) bei Chagali durch die Explosion eines Sprengkörpers getötet.

Am 7. 1. 2008 wurde in Laghar Juy bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe der US-Soldat Maj. Michael L. Green (36) getötet und zwei weitere verletzt, von denen Sgt. James K. Healy (25) später seinen Verwundungen erlag.

Der kanadische Soldat Crp. Eric Labbe und ein weiterer kanadischer Soldat wurden am 6. 1. 2008 bei Nalgham im Distrikt Zhari in der Provinz Kandahar bei einem angeblichen Verkehrsunfall in ihrem gepanzerten Fahrzeug LAV 3 getötet.

Der US-Soldat Sgt. Shawn F. Hill (37) wurde am 2. 1. 2008 in der Provinz Khost im Osten Afghanistans durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 31. 12. 2007 verstarb der US-Soldat Spc. Brian Gorham (23) an den Verletzungen, die er durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe am 12. 12. 2007 im Osten Afghanistans erlitten hatte.

Der kanadische NATO-Soldat Gunner Jonathan Dion wurde am 30. 12. 2007 20 km westlich von Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, vier weitere NATO-Soldaten wurden verletzt.

Im Osten Afghanistans wurden am 12. 12. 2007 die US-Soldaten Michael Gabel und Cpl. Joshua Blaney (25) durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet und drei weitere verwundet.

Am 9. 12. 2007 wurde der US-Soldat Tanner O'Leary (23) bei Musa Qala in der Provinz Helmand durch die Explosion einer Landmine getötet, zwei weitere wurden verletzt.

Musa Qala

Die NATO-Okkupationstruppen beschossen seit dem 7. 12. Musa Qala mit schwerer Artillerie und  setzten auch  Bombenflugzeuge und Kampfhubschrauber ein, worauf die Taliban am 10. 12. ihre Truppen abzogen, um weitere Verluste unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden.

Am 8. 12. 2007 wurde der britische NATO-Soldat Lee Johnson bei Musa Qala in der Provinz Helmand durch die Explosion einer Landmine getötet.

Ein britischer NATO-Soldat wurde am 4. 12. 2007 nördlich von Sangin in der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, zwei weitere wurden verletzt.

Am 29. 11. 2007 wurden in Gereshj Valley in der Provinz Helmand zwei dänische NATO-Soldaten bei Kämpfen mit den Taliban getötet. Bisher wurde nicht bekannt, dass sie dabei von britischen NATO-Soldaten erschossen wurden ("Friendly Fire"), wie die beiden Dänen am 26. 9. 2007 an der gleichen Stelle.

In der Nacht zum 26. 11. 2007 wurden in der Provinz Nuristan 14(AP) bzw. 22(UPI) in ihren Zelten schlafende Afghaner bei einem US-Bombenangriff getötet. Diesmal konnten die ermordeten Zivilisten nicht - wie sonst üblich - zu Taliban erklärt werden, da es sich um Arbeiter der Firma Amerifa aus Kabul handelte, die dort eine Straße für die US-Besatzungstruppen zu bauen hatten. 2007 sind  in Afghanistan bisher mehr als 6000 Zivilisten bei militärischen Auseinandersetzungen getötet worden, davon mehr als die Hälfte durch die NATO-Besatzungstruppen.

Am 24. 11. 2007 wurde in Paghman, 25 km westlich von Kabul, ein italienischer Soldat bei einem Selbstmordanschlag getötet und drei weitere  verletzt. Außerdem wurden sechs Zivilisten, darunter drei Kinder getötet, die von den NATO-Soldaten mit Schokolade und Süßigkeiten als menschliche Schutzschilder angelockt worden waren.

Ein australischer Soldat wurde am 23. 11. 2007 in Tarin Kowt in der Provinz Uruzgan bei einem Gefecht mit den Taliban getötet.

Am 17. 11. 2007 wurden die kanadischen NATO-Soldaten Cpl. Nicholas Raymond Beauchamp und Pte. Michel Levesque im Distrikt Zhari westlich von Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Der kanadische NATO-Soldat Pte. Frédéric Couture (21), dem nach einer Verwundung in Afghanistan ein Bein amputiert wurde, verstarb am 14. 11. 2007 in in seiner Heimatstadt Roxton Pond östlich von Montreal an einer Schußverletzung. Es soll sich um Selbstmord gehandelt haben.

Der britische NATO-Soldat Cpt. John McDermid (43) wurde am 14. 11. 2007 in Sangin in der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Die US-Soldaten Cpt. David Boris (30) und Sgt. Adrian Hike wurden am 12. 11. 2007 im Distrikt Bermal der Provinz Paktia durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 11. 11. 2007 verstarb der US-Soldat Sgt. Patrik F. Kutschenbach (25) an den Verletzungen, die er am 10. 11. bei Gefechten mit den Taliban in Tagab-Valley in der Provinz  Kapisa, 40 km nördlich von Kabul erlitten hatte.

Nuristan
                Befreiung                                       Befreier  

Sechs Soldaten der US-Aggressionstruppen wurden am 9. und 10. 11. 2007 in Aranus im Distrikt Waygal der Provinz Nuristan im Osten Afghanistans nach Gefechten mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet, 8 weitere wurden verletzt. Die Getöteten waren: Sgt. Phillip Allen Bocks (30), Spc. Joe Lancour (21),  Spc. Sean Langevin (23),  Spc. Lester G. Roque (23), Sgt. Jeffery S. Mersman (23) und Ltn. Mtthew Ferrara (24), der  Neffe des  Neuseeländischen  Kriegsministers  Phil Goff. Ferrara hatte sowohl die neuseeländische als auch die US-Staatsbürgerschaft.

Der britische NATO-Soldat Cpl. Jake Alderton wurde am 9. 11. 2007 bei einem angeblichen Verkehrsunfall bei Sangin in der Provinz Helmand getötet.

Ein norwegischer NATO-Soldat wurde am 8. 11. 2007 bei Maymana im Norden Afghanistans durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Der niederländische NATO-Soldat Cpl. Ronald Groen (21) wurde am 3. 11. 2007 in der Provinz Uruzgan durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 2. 11. 2007 wurde in der Provinz Uruzgan der US-Soldat Sgt. Jonny C. Walls bei einem Gefecht mit den Taliban getötet.

Zwei US-Soldaten wurden am 1. 11. 2007 bei Kämpfen mit den Taliban in Korangal Valley in der Provinz Kunar getötet.

Ein US-Soldat wurde am 30. 10. 2007 bei Sperwan Ghar in  der Provinz Kandahar bei Gefechten mit den Taliban getötet, ein weiterer verwundet.

Am 29. 10. 2007 wurde ein Soldat der NATO-Okkupanten im Distrikt Sangin der Provinz Helmand durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Der US-Soldat Spc. Hugo V. Mendoza (29) wurde am 25. 10. 2007 bei Kämpfen mit den Taliban in der Provinz Kunar getötet, Sgt. Joshua C. Brennan 822) verstarb  am 26. 10. an den Verletzungen, die er bei diesem Gefecht erlitten hatte.

Am 25. 10. 2007 wurde der australischer Besatzungssoldat Sergeant Matthew Locke in der Provinz  Oruzgan bei einem Gefecht mit den Taliban getötet.

Wie der Governeur der Provinz Wardak, Haji Hazrat Janan, nach einer Inspektion des Distrikts Jalrez gegenüber Reuters berichtete, sind dort am 22. 10. 2007 bei Angriffen von NATO- Bombenflugzeugen 13 Zivilisten getötet und viele verletzt worden. Von einem Sprecher der NATO-Besatzungstruppen wurde  dagegen behauptet, bei dem Angriff seien 20 Taliban getötet worden. 2007 starben bei den Kämpfen in Afghanistan nach Zählung der Nachrichtenagentur AP bereits mehr als 700 Zivilpersonen. Etwa die Hälfte davon geht auf das Konto der NATO- und US-Streitkräfte.

Am 23. 10. 2007 wurde der US-Soldat  Staff Sgt. Larry Rougle  bei Gefechten mit afghanischen Freiheitskämpfern in der Provinz Kunar getötet, zwei weitere wurden verwundet. Ebenfalls am 23. 10. verstarb der US-Soldat Sgt. Edward O. Philpot (38) bei einem angeblichen Verkehrsunfall in Kandahar.

Der 21jährige US-Soldat Pfc. Christopher Pfeifer  verstarb am 18. 10. 2007  an den Verletzungen, die er im bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern erlitten hatte.

Am 16. 10. 2007 verstarb der dänischer NATO-Soldat Major Anders Storrud (34) an den Verletzungen, die er am 15. 10. bei Kämpfen mit den Taliban in der Provinz Helmand erlitten hatte.

Der australische Besatzungssoldat  Trooper David Pearce wurde am 8. 10. 2007  in der Provinz Uruzgan  durch eine Bombenexplosion getötet, ein weiterer verwundet.

Ein US-Soldat wurde am 6. 10. 2007 bei einem Selbstmordanschlag 500 m vor dem Flugplatz von Kabul getötet.

Am  4. 10. 2007 wurde der 32jährige britischer NATO-Soldat Major Alexis Roberts 30 km westlich von Kandahar durch die Explosion einer Landmine getötet.

Der Agent des italienischen Geheimdienstes SISMI, Lorenzo D'Auria (33), verstarb am 4. 10. 2007 an den Verletzungen, die er bei einer Befreiungsaktion der NATO-Besatzungstruppen am 24. 9. im Westen Afghanistans erlitten hatte. Der Agent und sein Komplize waren vorher von einem Freiwilligenkommando  festgenommen worden.

Am 26. 9. 2007 wurden die dänischen NATO-Soldaten Pvt. Mikkel Keil Soerensen (24), und Pvt. Thorbjoern Ole Reese (22)
bei einem Feuergefecht mit den Taliban in Geresk Valley in der Provinz Helmand getötet. Nach Aussagen von Augenzeugen im dänischen Fernsehen sollen die dänischen Soldaten jedoch durch von britischen Truppen abgefeuerte Raketen ums Leben gekommen sein ("Friendly Fire").

Zwei spanische Soldaten sind am 24. 9. 2007 im Westen Afghanistans durch die Explosion einer Landmine getötet worden.
Ebenfalls am 24. 9. kam der kanadische NATO-Soldat Cpl. Nathan Hornburg (24) in Zangabad in der Provinz Kandahar bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern durch einen Artillerie-Volltreffer ums Leben.

Am 21. 9. 2007 wurde in Kabul ein französischer Soldat durch einen Selbstmordanschlag  getötet.

Der 20jährige niederländische NATO-Soldat Tim Hoogland wurde am Abend des 20. 9. 2007 bei Deh Rawod bei Kämpfen mit den Taliban getötet.

Die britischen NATO-Soldaten Sgt. Philip Newman (36) und Pvt. Brian Tunnicliffe (33) kamen am 20. 9. 2007 bei einem angeblichen Verkehrsunfall in der Provinz Helmand ums Leben.

Am 17. 9. 2007 wurde bei Gereskh in in der Provinz Helmand der britische NATO-Soldat Cpl. Ivano Violino (29) durch die Explosion einer Landmine getötet.

Die britischen Angehörigen der NATO-Aggressionstruppen Sgt. Craig Brelsford und Pvt. Johna Botha wurden am 8. 9. 2007 in Garam Sir in der Provinz Helmand bei Gefechten mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Ein rumänischer NATO-Soldat  wurde am 6. 9. 2007  in der Provinz  Zabul  getötet und drei weitere verletzt als ihr Panzerfahrzeug  durch die Explosion einer Mine zerstört wurde.
Ebenfalls am 6. 9. wurden bei Kämpfen in der Provinz Helmand zwei weitere NATO-Soldaten getötet.

Am 5. 9. 2007 wurden bei Lakshar Gah in der Provinz Helmand die britischen NATO-Soldaten Pvt. Ben Ford (18) und Damian Wright (23) durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.  Am gleichen Tag wurden in Zhari 50 km westlich von Kandahar Cpl. Christian Duchesne und ein weiterer kanadischer NATO-Soldat durch die Explosion einer Mine getötet.

Der US-Soldat Sgt. Patrick Daniel Magnani kam am 4. 9. 2007 in der Nähe von Bagram ums Leben.

Der kanadische NATO-Soldat  Pte. Simon Longtin wurde am 2. 9. 2007 in der Provinz Kandahar durch die Explosion einer Mine getötet.

Der britische NATO-Soldat Christopher Bridge (20) und ein afghanischer Kollaborateur wurden am 30. 8. 2007 in der Nähe des Flugplatzes von Kandahar durch die Explosion eines Sprengkörpers getötet.

Am 29. 8. 2007 wurde der 42jährige kanadischer NATO-Soldat Mj. Raymond Ruckpaul in seiner Unterkunft in Kabul erschossen aufgefunden.

Durch einen Selbstmordattentäter wurden am 28. 8. 2007 in der Provinz Paktia im Osten Afghanistans drei US-Soldaten getötet und sechs weitere verletzt.

Drei US-Soldaten und zwei afghanische Kollaborateure wurden am 27. 8. 2007 in Ghazi Abad in der Provinz Kunar bei einem Feuergefecht mit den Taliban getötet.

Ein niederländischer NATO-Soldat wurde am 26. 8. 2007 in der Provinz Uruzgan durch die Explosion einer Bombe getötet, am gleichen Tag kam im Osten Afghanistans ein weiterer NATO-Soldat bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern ums Leben.

Am 23. 8. 2007 wurden bei Kajaki in der Provinz Helmand die drei britischen NATO-Soldaten Prv. Aaron James McClure, Robert Graham Foster und John Thrumble durch die Bombe eines F-15  US-Flugzeuges getötet ("Friendly Fire").  Inwieweit die Tornado-Aufklärungsflugzeuge der Bundeswehr an der Auswahl des Zieles beteiligt waren, wurde nicht bekanntgegeben.

Zwei kanadische NATO-Soldaten wurden am 22. 8. 2007 in der Nähe von Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

CNN Aug 22, 2007, 22:11 GMT

Elf NATO-Soldaten wurden am 22. 8. 2007 in Afghanistan verwundet und zwei afghanische Soldaten getötet, als ihr Schlupfwinkel in der Provinz Nuristan von Taliban-Kämpfern angegriffen wurde. (CNN meldete am Abend des 22. 8. es seien 11 NATO-Soldaten getötet worden..)

Am 19. 8. 2007 wurde bei Ma'sum Ghar in der Provinz Helmand der kanadische Soldat Pte. Simon Longtin nach der  Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe und darauf folgenden Gefechten mit den Taliban getötet.

Afghanistan
Am 15. 8. 2007 wurden in der Nähe von Kabul drei deutsche Polizisten durch die Explosion einer ferngesteuerten Bombe in ihrem Fahrzeug, das mit einer schwarz-rot-goldenen Fahne geschmückt war, getötet. Der westdeutsche Polizeiminister Schäuble erklärte dazu am 15. 8., dass sich die BRD durch solche "feigen Anschläge" nicht davon abhalten lassen werde, ihre "internationalen Verpflichtungen" zu erfüllen. Die BRD beteiligt sich in Afghanistan an der ISAF, an der US-Aktion "Enduring Freedom" und führt Aufklärungsflüge zwecks Feststellung von Zielen für die NATO-Terrorbomber durch.
Ebenfalls am 15. 8. wurde ein für eine private Sicherheitsfirma arbeitender Brite in Kabul erschossen.

Der 28jährige polnische NATO-Soldat Lt. Lukasz Kurowski wurde am 14. 8. 2007 20 km südöstlich von Gardez bei einem Feuergefecht mit den Taliban getötet.

Die drei US-Soldaten Sgt. Charles B. Kitowski, 31, Staff Sgt. Jesse G. Clowers Jr., 27, und Sgt. Jeff Kettle wurden am 12. 8. 2007 in der Provinz Nangarhar im Osten Afghanistans durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 11. 8. 2007 wurde im Osten Afghanistans durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe der  21jährige US-Soldat Pfc. Jordan Goode getötet und zwei weitere verwundet. Ebenfalls am 11. 8. wurde im Süden Afghanistans der britische Soldat Cpt. David Hicks getötet und mehrere verwundet..

Der  27jährige britische Soldat Prv. Tony Rawson wurde am 10. 8. 2007 nördlich von Sangin in der Provinz Helmand bei einem Gefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet, ein weiterer Brite wurde verwundet.

Am 2. 8. 2007 wurden in Washir in der Provinz  Helmand durch  das Bombardement von NATO-Flugzeugen (wahrscheinlich eingewiesen durch Tornado-Aufklärer der westdeutschen Bundeswehr) hunderte Zivilisten getötet, die gerade der öffentlichen Hinrichtung eines NATO-Spions  beiwohnten.

Am 3. 8. 2007 wurde im Nordwesten Afghanistans durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe ein NATO-Soldat getötet und zwei weitere verwundet.

Der 26jährige britische Soldat Lance Corporal Michael Jones wurde am 29. 7. 2007 in der Provinz Nimruz bei einem Feuergefecht mit den Taliban getötet.

Am 27. 7. 2007 wurde der 34jährige britische Soldat Sergeant Barry Keen bei Kämpfen mit den Taliban bei Mirmandab in der Provinz Helmand durch eine Mörsergranate getötet, zwei weitere NATO-Soldaten kamen im Osten Afghanistans bei Gefechten mit den Freiheitskämpfern ums Leben.

Ein französischer Soldat wurde am 25. 7. 2007 in der Provinz Wardak südwestlich von Kabul bei einem Raketenangriff afghanischer Freiheitskämpfer getötet.  Ebenfalls am 25. 7. wurde  in Sangin in der Provinz Helmand der 24jährige britische Soldat Corporal Alex Hawkins  durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.  Am 26. 7. wurde der britische Soldat Guardsman David Atherton bei einem Gefecht um eine Brücke über den Nahr-e-Seraj Kanal in Gereshk Valley  in der Provinz Helmand getötet.

Am 23. 7. 2007 wurden sechs Soldaten der NATO - Aggressionstruppen getötet. Vier US-Soldaten kamen durch die Explosion  einer am Straßenrand versteckten Bombe in der Provinz Paktia im Osten Afghanistans ums Leben, ein norwegischer Soldat  wurde bei Gefechten in der Provinz Logar getötet und ein weiterer NATO-Soldat kam im Süden Afghanistans ums Leben.

Bei Gefechten mit den Taliban wurde am 12. 7. 2007 im Süden Afghanistans der britische NATO-Soldat Gdm. Daryl Hickey getötet und ein weiterer verletzt.

Ein niederländischer Soldat, der am 11. 7. bei einem Selbstmordanschlag in der Provinz Uruzgan verwundet wurde, verstarb am 12. 7. 2007 in einem Militärkrankenhaus in Utrecht.

Am 10. 7. 2007 verstarb der 44jährige US-Soldat Master Sgt. Randy J. Gillespiean an den Verletzungen,  die er  am  9. 7. bei einem Gefecht mit einem mit afghanischer Uniform verkleideten Widerstandskämpfer in einem Truppenstützpunkt   in  Camp Stone bei Herat  erlitten hatte. Bei dem Vorfall wurden auch vier  Soldaten der Karzai-Marionettenregierung getötet.

Nach Angaben des Stammesführers  Hajji Khudai Rahm gegenüber Reuters wurden am 6. 7. 2007 in Shewan in der Provinz Farah bei einem Bombardement durch NATO-Flugzeuge zwanzig Häuser zerstört und 108 Personen getötet, darunter zahlreiche Frauen und Kinder sowie 14 Polizisten. Laut Reuters wurden am 6. 7. weitere 25 und am 5. 7. 11 Zivilisten bei NATO-Luftangriffen in der Provinz Kunar getötet.

Bei Gefechten mit den Taliban wurden am 6. 7. 2007 im Osten Afghanistans zwei NATO-Soldaten getötet und mehrere verletzt. Am 5. 7. wurde der US-Soldat Spc. Christopher Steven Honaker, 23, in Watapor Valley im Osten Afghanistans bei Gefechten mit Widerstandskämpfern getötet.

Am 4. 7. 2007 wurden die sechs kanadische Soldaten Capt. Jefferson Francis, Capt. Matthew Johnathan Dawe, Master Cpl. Colin Bason, Cpl. Jordan Anderson, Cpl. Cole Bartsch und Pte. Lane Watkins.sowie ein afghanischer Kollaborateur in Panjwaii, 20 km südöstlich von Kandahar im Süden Afghanistans bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet. Die Soldaten waren in einem RG-31 Nyala Geländewagen unterwegs, der als eines der sichersten Fahrzeuge des kanadischen Militärs gilt. Das Fahrzeug ist so konstruiert, dass es zwei gleichzeitig  explodierenden Anti-Tank Minen  widerstehen kann... .

Der britische NATO-Soldat Sgt. Dave Wilkinson (33) wurde am 1. 7. 2007 bei Gereshk in der Provinz Helmand durch die Explosion einer Landmine getötet.

Am 28. 6. 2007 wurde ein deutscher Geschäftsmann im Süden Afghanistans entführt. Die BRD-Regierung soll durch Zahlung von 40000 $ seine Freilassung am 5. 7. 2007 erreicht haben -  ein  Ansporn für weitere Entführungen.

Bei Gefechten mit den Taliban in Gareshk in der Provinz Helmand wurde am 1. 7. 2007 ein britischer Soldat getötet und mehrere verletzt.

Am 29. und 30. 6. 2007 wurden in Hyderabad  in der Provinz Helmand über hundert Zivilisten bei Bombenangriffen von NATO-Flugzeugen getötet. Nach NATO-Angaben wurden überwiegend Taliban-Kämpfer getötet und nur 24 Zivilisten.

Am 30. 6. 2007 wurde bei Qaleh-e-Gaz in der Provinz Helmand der  britische Soldat Capt. Sean Dolan (40) bei Gefechten mit den Taliban schwer verletzt. Er verstarb später in einem Militärkrankenhaus in "Camp Bastion".

Bei einem Selbstmordanschlag in Kabul wurde am 28. 6. 2007 ein bei einem Sicherheitsdienst tätiger US-Bürger getötet und drei weitere US-Bürger verletzt.

Am 24. 6. 2007 wurde bei Lanshkar in der Provinz Helmand der britische Soldat Drm. Thomas Wright durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe  getötet und vier weitere wurden verletzt.

Afghanistan
Die EU entsendet bereits (rechtswidrig) eine "EU-Polizei" zur Unterstützung der NATO-Okkupanten nach Afghanistan....

Die estnischen Soldaten Sgt. Kalle Torn (24) und Jnr. Sgt. Jako Karuks (33) wurden am 23. 6. 2007 in der Provinz Helmand bei einem Raketenangriff afghanischer Freiheitskämpfer getötet, vier weitere verletzt. Estland hat 130 Soldaten zur Unterstützung der angloamerikanischen Aggressoren nach Afghanistan entsandt.

Am 20. 6. 2007 wurden die drei kanadische Soldaten Cpl. Stephen Frederick Bouzane, 26, Pte. Joel Vincent Wiebe, 22 und Sgt. Christos Karigiannis bei Sperwan Ghar in der Nähe von Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet. Laut Talibansprecher Yousuf Ahmadi soll sich ein ähnlicher Vorfall in der Provinz Helmand ereignet haben. In der Provinz Zabul wurden ebenfalls am 20. 6. zwei Söldner der US-Sicherheitsfirma USPI durch eine Bombenexplosion getötet.

Der 44jährige niederländische Soldat Mj. Jos Leunissen wurde am 18. 6. 2007 bei Gefechten mit afghanischen Freiheitskämpfern in Chora in der Provinz Uruzgan getötet, drei weitere Okkupanten wurden verletzt.

Am 17. 6. 2007 wurden in der Provinz Kandahar drei Soldaten der US Besatzungstruppen durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet. Am 18. 6. wurden bei einem US-Bombenangriff auf eine Schule in der Provinz Paktia sieben Kinder und mehrere Lehrer ermordet.

Ein 20jähriger niederländischer Soldat wurde in Tirin Kot im Süden Afghanistans am 15. 6. 2007 bei einem Selbstmordanschlag getötet, drei weitere wurden verletzt

Der 25jährige kanadische Soldat Darryl Caswell wurde am 11. 6. 2007 40 km nördlich von Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, zwei weitere Angehörige der Okkupationstruppen wurden verletzt. Am 12. 6. wurden in der Provinz Nangarhar sieben Polizisten der Karzai-Marionettenregierung durch Bombardenments der US-Truppen getötet, nachdem sie bei Kämpfen mit den Taliban US-Hilfe angefordert hatten (Friendly Fire...).

Am 9. 6. 2007 wurde bei Sangin in der Provinz Helmand bei Kämpfen mit den Taliban der britischer Soldat Guardsman Neil  Downes getötet und vier weitere verletzt.

Bei Gefechten mit den Taliban im Osten Afghanistans wurde am 5. 6. 2007 ein US-Soldat getötet und mehrere verletzt. Am 6. 6. wurden im Süden Afghanistans der 23jährige britische Soldat Lance Corporal Paul Sandford und ein weiterer NATO-Soldat bei Gefechten mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Am 2. 6. 2007 wurde im Osten Afghanistans ein NATO-Soldat und ein Übersetzer bei Gefechten mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet und sieben weitere NATO-Soldaten verletzt.

Am 1. 5. 2007 wurde ein NATO-Soldat in Mehtarlam (100 km östlich von Kabul) getötet und drei weitere verletzt.

Am 30. 5. 2007 wurde  in der Provinz Helmand ein Chinook-Helikopter der Okkupationstruppen von den Taliban abgeschossen, dabei kamen 5 US-Soldaten sowie der britische Corporal Mike Gilyeat und der kanadische Soldat Master Corporal Darrell Priede ums Leben. Talibansprecher Yousuf Ahmadi sagte, der Helikopter sei im Distrikt Kajaki abgeschossen worden und keiner der Insassen habe den Absturz und das anschließende Feuergefecht überlebt.

Killing Civilians >>

Am 28. 5. 2007 wurde in der Provinz Helmand der 31jährige britische Soldat Corporal Darren Bonner bei Kämpfen mit den Taliban getötet.

Bei Gefechten mit afghanischen Freiheitskämpfern in der Provinz Helmand ist am 26. 5. 2007 der 22jährige britische Soldat Guardsman Daniel Probyn getötet worden, vier weitere Briten wurden verletzt. In der Provinz Badghis verstarb am 26. 5. der 31jährige spanische Soldat Serg. Juan Antonio April Sanchez bei einem angeblichen Verkehrsunfall

Der kanadische NATO-Soldat Corp. Matthew J. McCully wurde am 25. 5. 2007 im Distrikt Zhari der Provinz Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, ein weiterer Kanadier und ein afghanischer Übersetzer wurden verletzt.

Am 23. 5. 2007 wurde der 29jährige finnische Soldat Serg. Petri Immonen bei Maymana durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet, vier norwegische Soldaten wurden verletzt. Finnland und Norwegen unterstützen mit einigen hundert Soldaten die NATO-Aggression in Afghanistan.

Bei einem angeblichen "Waffen-Unfall" verstarb am 20. 5. 2007 der britische Soldat Corp. George Russel Davey(23) in Sangin in der Provinz Helmand.

Kunduz

Am 19. 5. 2007 kamen in Kundus die drei Soldaten Matthias Standfuß (31), Michael Diebel (28) und Michael Neumann (48) der deutschen Bundeswehr bei einem Selbstmordanschlag ums Leben, fünf weitere wurden verletzt. Der westdeutsche Kriegsminister Jung (CDU) erklärte dazu, der Anschlag stehe in keinem Zusammenhgang mit den Tornado-Aufklärungsflügen der Bundeswehr, mit denen im Süden Afghanistans Ziele für die  Flächenbombardements der  NATO-Flugzeuge ausgesucht werden. 

Am 18. 5. 2007 wurde der 23jährige US-Soldat Sergant Joshua R. Whitaker bei einem Gefecht mit den Taliban in der Nähe von Qalat getötet.

Am 14. 5. 2007 wurden ein US- und ein pakistanischer Soldat bei Teri Mangal im Grenzgebiet zu Waziristan-Pakistan von Widerstandskämpfern erschossen und vier US- und vier pakistanische Soldaten verletzt. Die Militärs hielten vorher in Teri Mangal (Pakistan) eine gemeinsame Konferenz wegen diverser Grenzzwischenfälle ab und waren auf dem Weg zu ihren Hubschraubern. Vorher wurde vom afghanischen Kriegsministerium behauptet, ein pakistanischer Soldat habe zwei US-Soldaten erschossen.

Am 13. 5. 2007 wurde der britische Soldat Pte. Chris Gray (19) bei einem Feuergefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Ein US-Soldat wurde am 9. 5. 2007 in Sangin in der Provinz Helmand bei Kämpfen mit den Taliban getötet. Der Governeur  von Helmand, Gov. Assadullah Wafa sagte, bei einem von den US-Truppen angeforderten Luftangriff wurden anschließend in einem Dorf 21 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, getötet und mehrere Wohnhäuser zerstört.

Am 6. 5. 2007 wurden  in der Nähe von Kabul zwei US-Soldaten der NATO-Okkupationstruppen, die in ihrem Fahrzeug gerade ein Hochsicherheitsgefängnis verließen, von einem Soldaten in afghanischer Uniform erschossen. Der afghanische Soldat wurde anschließend von afghanischen sog. Sicherheitskräften erschossen.

Der 21jährige britrische NATO-Soldat Samuel Davison wurde am 3. 5. 2007 im Distrikt Garmsir der Provinz Helmand bei Kämpfen mit den Taliban getötet. Am 4. 5. wurde bei einem angeblichen durch einen  Erdrutsch ausgelösten Verkehrsunfall ein tschechischer Soldat im Norden Afghanistans getötet.

Am 3. 5. 2007 verstarb der 24jährige dänische NATO-Soldat  Lt. Steen Roenn Soerensen an den Verletzungen, die er am 30. 4. bei Kämpfen mit afghanischen Freiheitskämpfern in der Provinz Helmand erlitten hatte.

Nach Berichten über die Tötung von mehr als 50 Zivilpersonen bei Luftangriffen in Afghanistan haben die Vereinten Nationen eine Untersuchung eingeleitet. UN-Vertreter wollten klären, ob es bei den Militäreinsätzen afghanischer und US-Truppen Ende April-Anfang Mai 2007 zu »unüberlegtem Einsatz von Gewalt« gekommen sei, sagte Adrian Edwards von der Afghanistan-Mission der Vereinten Nationen (UNAMA). Nach Angaben der Besatzungstruppen wurden bei den Einsätzen in der Provinz Herat 136 angebliche Taliban getötet.

Der Provinzrat von Herat erklärte dagegen am 2. 5. 2007, im Serkoh-Tal seien 51 Zivilpersonen getötet worden, darunter Frauen und Kinder. Unter den Todesopfern seien zwölf Mitglieder einer Großfamilie, sagte der Ratsvorsitzende Mohammad Homajun Asisi, nach einer internen Untersuchung.

Im District Shindad der Provinz Herat wurde am 27. 4. 2007  ein US-Soldat bei Gefechten mit den Taliban  getötet.

Am 20. April 2007 wurde der US-Soldat Sgt. Alex Van Aalten, 21, und ein holländischer Soldat in Sangin im Süden der Provinz Helmand bei der Explosion von Minen getötet. Am 18. 4. kam ein kanadischer Soldat in der Stadt Kandahar bei einem angeblichen Unfall ums Leben.

Am 13. 4. 2007 wurde ein britischer NATO-Soldat des 1. Battalions des königlichen Anglianischen Regiments bei einem Rückzugsgefecht von afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

Im Osten Afghanistans wurden am 12. 4. 2007 bei einem Bombenanschlag zwei NATO-Soldaten getötet.

Am 11. 4. 2007 wurden 34 km westlich vonKandahar zwei kanadische NATO-Soldaten bei Kämpfen mit den Taliban getötet und drei weitere verletzt.

LAV

Während der Terroraktion "Achilles" des Aggressorenbündnisses NATO wurden am 8. April 2007 im Süden Afghanistans bei der Explosion von  zwei Landminen sieben NATO-Soldaten getötet und drei verletzt. Der Ort der Anschläge und die Nationalität der Opfer soll laut ISAF-Anweisung nicht bekanntgegeben werden, um den Taliban keine Anhaltspunkte für den Erfolg ihrer Aktionen zu geben.

Es wurde aber bekannt, dass sich einer der Anschläge in der Provinz Helmand ereignete. Dabei wurde ein 17 t schweres LAV-3  (Light Armored Vehicle) zerstört, wobei die kanadischen Soldaten Pte. Kevin V. Kennedy, 20, Sgt. Donald Lucas, 31, Cpl. Aaron E. Williams, 23, Pte. David R. Greenslade, 20, Cpl. Brent Poland, 37, und Cpl. Christopher Stannix, 24, ums Leben kamen.

Am 7. 4. 2007 wurde ein US-Soldat im Osten Afghanistans bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 29. 3. 2007 wurde im Osten Afghanistans bei Kämpfen mit den Taliban der 24jährige US-Soldat Christopher Wilson getötet und drei weitere verletzt.

Am 28. 3. 2007 verstarb der 19jährige US-Soldat Spc. Agustin Gutierrez, als sich sein Fahrzeug in der Nähe von Kabul überschlug. Der 25jährige US-Soldat Sgt. Edmund McDonalds kam ebenfalls am 28. 3. 2007 in Afghanistan ums Leben, als sich sein Fahrzeug überschlug. (Möglicherweise befanden sich beide Soldaten im gleichen Fahrzeug).

Friendly Fire: US-Truppen in Afghanistan haben am 15. 3. 2007 versehentlich eine Polizeipatrouille der afghanischen Marionettenregierung angegriffen und mindestens fünf Polizisten getötet. Seit dem Vorfall im Bezirk Gereschk in der südlichen  Provinz Helmand würden zudem sechs weitere Polizisten vermisst, sagte ein ranghoher afghanischer Polizeioffizier am 16. 3. 2007.

Der britische Soldat Offc. Michael Smith (39) verstarb am 8. 3. 2007 an den Verletzungen, die er bei einem Granatenangriff  auf  britische Stellungen in Sangin in der Provinz Helmand erlitten hatte.

Ein britischer "Royal Marine" und ein kanadischer NATO-Soldat wurden am 6. 3. 2007 in der Provinz Helmand bei Kämpfen mit den Taliban getötet. Laut Behauptung der ISAF soll der kanadische Soldat Cpl. Kevin Megeney, 25, am 6. 3. bei einem Schießunfall in einem NATO-Stützpunkt in Kandahar umgekommen sein. Die NATO-Okkupanten haben in Helmand die Offensive "Achilles" gestartet, wodurch das Land von den Taliban zurückerobert werden soll. Im verganenen Jahr führten die NATO-Truppen ähnlich Terroraktionen namens "Medusa" und "Mountain Rage" mit dem gleichen  Ziel durch. Dabei wurden mit schwerer Artillerie und  Fliegerbomben hauptsächlich unbeteiligte Zivilisten ermordet und ihre Häuser zerstört.

Am 5. 3. 2007 warfen NATO-Terrorbomber zwei 1000 kg Bomben  auf ein Dorf  in der Provinz Kapisa im Osten Afghanistans ab, wodurch neun Angehörige einer Großfamilie, darunter 5 Frauen und drei Kinder, getötet wurden. Nach NATO-Angaben wurden aus dem Dorf Raketen auf NATO-Militärkonvois abgefeuert.  

Die britischen NATO-Soldaten Ross Clark, 25, und Liam McLaughlin, 21, wurden am 3. 3. 2007 in Sangin in der Provinz Helmand bei einem Raketenangriff der Taliban getötet. Am 4. 3. ermordeten US-Okkupationstruppen in der Nähe von Jalalabad im Osten Afghanistans nach einem Zwischenfall mit einem Selbstmordattentäter 16 zufällig anwesende Zivilisten. Anschließend kam es zu spontanen Protesten der Bevölkerung gegen die NATO-Truppen, deren Abzug gefordert wurde.
Jalalabad
Protest gegen NATO-Mörder am 4. 3. 2007 bei Jalalabad

Am 27. 2. 2007 wurden bei bei einem Selbstmordanschlag vor  dem Eingang eines Lagers der US-Okkupanten in Bagram nordöstlich von Kabul ein US- und ein koreanischer Soldat und die US-Angestellte Geraldine Marquez sowie mehrere afghanische Kollaborateure getötet. Der im Lager anwesende US-Vizepräsident flüchtete nach dem Anschlag in einen Luftschutzbunker. Anschließend fielen die Aktien  in New York um mehr als 400 Punkte.

Bei Gefechten mit afghanischen Freiheitskämpfern wurde am 21. 2. 2007 ein britischer "Royal Marine" der NATO-Besatzungstruppen in der Provinz Helmand getötet. Weiters wurde am 21. 2. in der Stadt Shindand im Westen Afghanistans eine spanische NATO-Soldatin durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 21. 2. 2007 stimmte der Senat Italiens gegen die Präsenz italienischer Truppen in Afghanistan, worauf die Regierung Prodi ihren Rücktritt erklärte.


Ein US-Soldat wurde am 19. 2. 2007 in der Provinz Kunar im Osten Afghanistans bei Kämpfen mit den Taliban getötet.

Am 18. 2. 2007 wurden bei dem Absturz eines Chinook-Helicopters im Distrikt Shahjoi der Provinz Zabul acht US-Soldaten getötet und 14 weitere verwundet. Nach Behauptung  eines ISAF-Sprechers ist der Hubschrauber wegen eines Motorschadens abgestürzt und nicht abgeschossen worden.  Die USA fordern von anderen NATO-Ländern, mehr Truppen nach Afghanistan zu senden, um die dortige  US-Besatzungsmacht zu entlasten.

In Kajaki in der Provinz Helmand wurde am 13. 1. 2007 ein britischer "Royal Marine" bei Kämpfen mit den Taliban getötet. Am 11. 1. wurden in der Provinz Paktia 130 angebliche Taliban durch Beschuß von NATO-Flugzeugen und -Hubschraubern aus  massakriert. Der afghanische Polizeikommandant der Provinz Helmand, Mohammed Nabi Mullahkhail, sagte, am 11. 1. 2007 seien 16 Taliban und 13 Zivilisten bei einem NATO-Luftangriff auf ein angebliches Taliban-Hauptquartier im District Garmsir  getötet und eine große Anzahl weiterer Personen, darunter Frauen und Kinder, verwundet worden.

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