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Buchtip für Weihnachten Nicht selten verweist die volkspädagogische Zeitgeschichtsschreibung auf die Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten im Mai 1933 und die darauf folgenden Säuberungen öffentlicher Bibliotheken von angeblich undeutschem Schrifttum, um damit deren Intoleranz und Haß gegen alles artfremde Denken zu dokumentieren und anzuklagen. Allerdings verliert man kaum ein Wort darüber, daß etliche der symbolisch verbrannten Autoren auch im Nachhinein im Dritten Reich verkauft werden durften und daß niemand allein aus dem Grunde verhaftet und ins KZ geworfen wurde, nur weil er inkriminierte Literatur in seinem Bücherschrank stehen hatte. Noch viel weniger hält man für erwähnungswürdig, daß die größte Büchervernichtungsaktion keineswegs während des Dritten Reiches stattgefunden hat, sondern unmittelbar danach unterm Zeichen der Befreiung. So wurden in der Zeit zwischen 1945 und 1950 hunderttausende von Büchern als angeblich nationalsozialistisch oder militaristisch auf den Index gesetzt und der Vernichtung anheim gegeben. Überflüssig zu erwähnen, daß man bei der Indizierung derart großzügig vorging, daß selbst Schriften wie das Nibelungenlied zeitweise als NS- und Militarismusverdächtig einstufte, von anderen ganz zu schweigen. Um so verdienstvoller, wenn es heute hier und da noch Verlage gibt, die ab und an wieder Schriften auf den Markt bringen, die lange Zeit als verschollen galten und bestenfalls noch zu anspruchsvollen Preise in diversen Antiquariaten zu haben sind. Zu diesen gehört, wie wir bereits neulich schon einmal erwähnten, die Archiv-Edition Dietrich Bohlingers aus Viöl in Schleswig-Holstein, die nun schon seit Jahren dafür sorgt, daß politisch interessante Schriften der Vergangenheit der Vergessenheit wieder entrissen werden. Nachdem die Archiv-Edition vor einigen Wochen Henry Fords Buch „Der internationale Jude“ veröffentlichte (wir berichteten), ist es nun der Klassiker der rassenkundlichen Geschichtsschreibung von Hans F. K. Günther „Rassenkunde des deutschen Volkes“, der nunmehr wieder einem größeren Lesepublikum zu einem überaus günstigen Preis zugänglich gemacht wird. Das Buch erschien erstmals im Jahre 1922 und erlebte seitdem bis Kriegsende zahlreiche Auflagen. Günther beschreibt darin das Werden des deutschen Volkes nicht allein aus anthropologischer, sondern auch aus rassischer Sicht. Günthers Buch macht klar, daß es den typischen Deutschen, einst idealisiert – und heute nicht selten karikiert - nicht gibt, wenn man es genau nimmt nie wirklich gegeben hat. Vielmehr zeigt Günther, daß das deutsche Volk eine Mischung diverser Rassen wie der nordischen, westfälischen oder dinarischen ist, die im Verlaufe der Zeiten den unterschiedlichsten äußerlichen Einflüssen ausgesetzt war. Dem damaligen Zeitgeschmack folgend plädierte Günther für eine Rückbesinnung auf deutsche Werte und einen Versuch der Überfremdung des deutschen Volkes bevölkerungspolitisch zu begegnen. So wird man in seinem Werk häufig auf Begriffe wie „Aufnordung“ oder "Rassenauslese“ stoßen, doch muß man Begriffe wie diese nicht von der Warte des 21. Jahrhunderts betrachten, sondern aus dem Blickwinkel seiner Zeit sehen. Während Rassenforschung in der Bundesrepublik allgemein als Tabuthema gilt, ist man sich auf jüdischer Seite über den Wert dieses Forschungszweiges durchaus im klaren. Ja mehr noch, man erkennt sogar die Forschungsergebnisse von Männern wie Günther, wenngleich auch nicht ohne politisch korrekten Vorbehalt aber immerhin, an. So schrieb die jüdische Rassenforscherin Salcia Landmann in ihrem Buch „Die Juden als Rasse“ 1967 (3. Auflage 1991, Limes Verlag München): „Denn worin immer die Rassenfanatiker und ihre Vorläufer im 19. Jahrhundert geirrt und gesündigt haben mögen – in der Annahme, daß die biologische Besonderheit des Menschen bis in seine letzte geistige Äußerung hinein spürbar bleibt, irrten sie nicht. Streicht man aus der Rassenlehre alle Vorurteile und vor allem die so verhängnisvoll gewordene manichäische Vorstellung, es gebe auf Erden nur eine einzige heilbringende Rasse ... – dann wird man leicht feststellen, wie viele historische und kulturelle Hintergründe eine sachliche Rassenanalyse aufzudecken vermag. Zusammenhänge, die nur auf diesem einen Wege geklärt werden können. ... Es war kein Nazi und nicht einmal ein sogenannter Arier, sondern der jüdisch-englische Staatsmann Disraeli, der den Satz prägte: ‚Die Rassenfrage ist der Schlüssel zur Weltgeschichte’“. Dieser Sichtweise ist wohl wenig entgegen zu setzen. Über Hans F. K. Günter schreibt die jüdische Autorin: „...Tatsächlich findet man sogar bei einigen jener Rassefanatiker, die die Nazizeit mit entscheidend beeinflußt haben, neben reiner Phantastik eine Menge Material, auf dem man aufbauen und das man in eine sinnvolle Betrachtung dieses Themas mit einbauen kann. Dies gilt vor allem für Hans F. K. Günther, bei dem sich die abenteuerlichsten Phantasien mit einer verblüffend guten Beobachtungsgabe und einer beachtlichen Fähigkeit zur sauberen, klaren Klassifizierung auf das seltsamste verbinden. ...“ Eine Wertung, die wir zwar nicht in jedem Punkt unterschreiben wollen, von der wir aber sagen müssen, daß sie außerordentlich fair ist. Abgesehen davon ist es ja nun möglich sich selber ein Bild davon zu machen, inwieweit die Thesen Günthers bezogen auf die heutige Zeit wirklich so rein phantastisch gewesen sind oder ob eine sachliche und wissenschaftliche Anwendung seiner Lehre das Bild des deutschen Volkes heute positiver geprägt hätten. Hans Friedrich Karl Günther wurde 1891 in Freiburg im Breisgau geboren. Später studierte er Anthropologie, schon früh schloß er sich den rassenkundlichen Lehren Gobineaus und Chamberlains an, die er aus anthropologischer Sicht zu vervollkommnen trachtete. In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts veröffentlichte er neben der „Rassenkunde des deutschen Volkes“ auch noch Rassenkunden des jüdischen Volkes und der alten Griechen und Römer. Bei der Lektüre fällt auf, daß Günther, im Gegensatz zu manchen seiner Kollegen, auf allzu polemische Wertungen verzichtet und im allgemeinen kühl und sachlich bleibt. Während des Dritten Reiches für seine Forschungen hochgeehrt und ausgezeichnet, wurde er nach dem Kriege geradezu geächtet. Zwar gelang es ihm später erneut Werke mit rassenkundlichen Aspekten zu veröffentlichen (z. B. "Formen und Urgeschichte der Ehe", "Gattenwahl.." - 1951, "Lebensgeschichte des römischen Volkes" - 1957, "Der Begabungsschwund in Europa" - 1959 unter dem Pseudonym Heinrich Ackermann (Winter), "Vererbung und Umwelt" - 1967), aber seine frühere Bedeutung erlangte er nicht wieder. Immerhin erlebte er es noch, daß ihn die American Society of Human Genetics, allen Anfeindungen zum Trotz zu ihrem korrespondierenden Mitglied ernannte. Hans F. K. Günther starb am 25. September 1968 in Freiburg im Breisgau. Das in der Archiv-Edition Dietrich Bohlingers erschienene Buch „Rassenkunde des deutschen Volkes“ von Hans F. K. Günther ist ein fotografischer Nachdruck der 16. Auflage von 1933. Es hat 510 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und einen festen Einband. Der Preis beträgt 30,80 Euro. Allerdings kann man das Buch auch billiger erwerben, wenn man Mitglied von Bohlingers Buchkreis ist. In diesem Fall beträgt der Preis lediglich 25,80 Euro und für Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Schüler, Studenten und Familien mit mehr als drei Kindern gar nur 20 Euro. Eine Mitgliedschaft in diesem Buchkreis ist daher durchaus empfehlenswert, wird man dadurch doch automatisch über alle Neuerscheinungen der Archiv-Edition informiert und ist dazu noch in der Lage dort erschienene Bücher erheblich billiger zu erhalten, als im normalen Handel. Wer also das Buch „Rassenkunde des deutschen Volkes“ bestellen oder nähere Informationen über den Buchkreis bekommen möchte, der tut dies unter folgender Adresse: Dietrich Bohlinger
Telefon: +494843-1049
[Störtebeker-Netz, 3. Dezember 2002] Weitere Werke von Hans F. K. Günther: Lebensgeschichte des hellenischen Volkes, 314 Seiten, 1965, Verlag Franz v. Bebenburg, Pähl Lebensgeschichte des römischen Volkes, 339 Seiten, 1966, Verlag Franz v. Bebenburg, Pähl Platon als Hüter des Lebens, 84 Seiten, Verlag Franz v. Bebenburg, Pähl Formen und Urgeschichte der Ehe, 1951, Verlag Musterschmidt, Göttingen Le Mariage: Ses Formes, Son Origine, 1952, Verlag Payot, Paris Gattenwahl zu ehelichem Glück..., 1951, Verlag F. Lehmann, München Die Nordische Rasse bei den Indogermanen Asiens, 247 Seiten,
1982, ISBN 3-88202-309-0, Verlag Hohe Warte, Pähl
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