Lieber Kamerad Aae, 

die Auseinandersetzung mit Ihnen, in der sich sicherlich vieles an Argumenten wiederholt, ist deswegen aus meiner Sicht strategisch sinnvoll, da somit zunehmend für das Publikum sichtbar wird, wie schädlich phrasenhafte „nationale“ Politik für die nationale Opposition ist. 

Das zurückliegende und letztendlich erfolglose Verbotsverfahren gegen die NPD hatte auch eine gute Seite für die nationale Sache: 

Jetzt ist endlich bei einigen die Maske gefallen. Wir wissen nun alle, was es wert ist, wenn ein ehemaliger „Amtsleiter Politik und Bündnisse“ Aae die Volksgemeinschaft innerhalb der politischen Ordnung der BRD vertritt. Das war vielen in der Partei vor dem Verbotsverfahren nicht klar. 

Die Positionen Ihres letzten, sehr ausführlichen Brief möchte ich wie folgt zusammenfassen. Sie behaupten: 

Die BRD wäre der souveräne Nationalstaat der Deutschen, die es zu erhalten gelte. Das schließt die Ordnung des Grundgesetzes mit ein. 
  
Im Grunde genommen dürfte das jedem Leser klar sein, um was es hier geht: Nämlich um US-Feindpropaganda, die mittlerweile in Deutschland das nationale Lager zu einem Teil durchdrungen hat. Die USA sind ja weltweit bestrebt, den von ihnen besiegten Völkern einzureden, die von den USA auf ihrem Boden gegründeten Besatzungsorganisationen seien souveräne Nationalstaaten. Die Völker in Palästina und Irak freilich glauben das nicht und handeln entsprechend. Übrigens: Wer in diesen Ländern mit dem Feind – auch ideell – zusammenarbeitet, der hat nicht gerade eine große Lebensdauer ... 

Gestern erhielt ich von einem Bekannten Post, indem auch Seminarunterlagen der Unionsnahen Evangelischen Akademie Tutzing enthalten waren. Das Seminarthema lautet: „Verfällt der deutsche Parlamentarismus?“ Auch die Vortragstitel der einzelnen Referenten, die zumeist den Systemparteien und Medien angehören, ist tiefe Sorge zu entnehmen, der BRD-Parlamentarismus könne bald das Zeitliche segnen. Eine Sorge, lieber Herr Aae, die Sie ja auch persönlich mit beispielsweise dem Herrn Dr. Heiner Geißler teilen. 

In dem bevorstehenden Tutzinger Seminar wird auch der „Fraktionszwang“ beklagt werden, ein altes Ritual der BRD-Systemlinge. Dabei wird sicherlich auch beklagt werden, daß die einzelnen Abgeordneten des Bundestages nicht alleine auf ihr eigenes Gewissen hören und entsprechend abstimmen. Das ist übrigens ein altes Ideal des Liberalismus („Der freie Abgeordnete“). So als ob Abgeordnete isolierte Einzelwesen ohne soziale Zwänge seien. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Wie in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Schulklasse, in der Fußballmannschaft, am Stammtisch, so gibt es natürlich auch im politischen Bereich Führer und Geführte, Wortführer und diejenigen, die ihnen folgen. Die Fraktionsbildung in den Parlamenten ist eine alte Sache. Bereits 1848 gab es sofort nach Zusammentreten der Abgeordneten in der Frankfurter Paulskirche viele Fraktionen, die damals „Klubs“ hießen, wie heute noch in Österreich. Die hatten sich nach den Parlamentssitzungen in Cafes und anderen Hinterzimmern getroffen, um ihre gemeinsamen Interessen abzustimmen. Da gab es Großdeutsche, Kleindeutsche, Liberale, Konservative und so weiter und so fort. 

Es liegt in der Natur der Sache, daß sich in einem großen Haufen gleiche Interessen zueinander gesellen und daß sich diejenigen, die nicht zur Führung begabt sind, einem Führer anschließen – in diesem Falle einem Parteivorsitzenden oder Fraktionsvorsitzenden. Das ist für das Prinzip der Gesellschaft eine normale Sache, verwerflich ist es nur, wenn dieses gesellschaftliche Prinzip – wie es das GG zwingend vorsieht! – den Staat erobert. Die Summe von Teilinteressen kann eben nicht das allgemeine Interesse von Volk und Staat ergeben. 

In der BRD ist alles auf die Parteien ausgerichtet, sonst könnten ja auch Bürgerbewegungen etc. zu den Wahlen antreten. Selbst wenn Franz Beckenbauer und Thomas Gottschalk in den Bundestag gewählt werden möchten, müßten diese sich einer Partei unterordnen, damit sie auf einer Liste aussichtsreich nominiert werden. 

Im Bundestag gruppieren sich dann die Einzeltinteressen: Bayern und Mitteldeutsche (CSU und PDS), Gewerkschafter und Arbeitgeber (SPD und Union), Radikalliberale (FDP und Grüne). Natürlich behaupten, dann die „Volksparteien“, daß jeder alles vertritt, also sei die CSU auch eine „Partei der kleinen Leute“, die SPD auch eine des Mittelstandes, der „Neuen Mitte“ usw. usf. 

Schließlich gelangt man ja nicht als „Abgeordneter“ – an und für sich – in den Bundestag, sondern vielmehr als Listenkandidat XYZ der Partei UVW. Dann wird einem der Herr Müntefering bzw. die Frau Merkel schon sagen, worauf es ankommt ... Und wenn man es nicht begreift, wird man das nächste Mal halt nicht mehr aufgestellt. 

Sie freilich, Herr Aae, werden auch weiterhin der von den alliierten Besatzern installierten sogenannten parlamentarischen Demokratie, dem politischen Arm des BRD-Systems das Wort reden und es verteidigen, bis es im Abgrund verschwunden sein wird. Wenn es dann so weit ist, werden Sie sich wenden und behaupten, daß das alles nicht so gemeint gewesen war. Darüber wird die Geschichte hinweg gehen. Schlimm wäre nur, wenn sich ihr Anbiederungskurs gegenüber dem BRD-System in der NPD im Besonderen und in der nationalen Opposition im Allgemeinen durchsetzen könnte, denn das würde uns alle in der bevorstehenden revolutionären Situation beim deutschen Volk als verachtenswert erscheinen lassen. 

Deshalb dürfen Sie meine Briefe an Sie auch ganz bewußt als Distanzierung betrachten! 

Mit kam. Grüßen 

Jürgen Schwab 

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Lieber Kamerad Schwab,
mit den Beleidigungsversuchen, mit denen sie Ihre Beiträge leider immer wieder entwerten, möchte ich mich auch diesmal nicht lange aufhalten. EINE Bemerkung hierzu kann ich mir jedoch nicht verkneifen. 

Sie haben die Chuzpe, von „phrasenhafter Politik“ zu sprechen. Das ist in der Tat ziemlich unverfroren. Denn was sind hier „Phrasen“? MEINE sachliche Bezugnahme -  welche Sie mir nicht absprechen können! - auf die konkrete, durchaus verzweifelte Lage in völkischer, demographischer, sozialer, wirtschaftlicher, kultureller und eben auch staatsrechtlicher Hinsicht? Oder IHR massiver Einsatz von Schlagworten, wie „reaktionär“ - wissen sie überhaupt, was das ist? -, „Besatzungsorganisation“ - als Bezeichnung für den derzeitigen (vielleicht letzten !!!!!!) deutschen Staat -, „US-Feindpropaganda“ - als Bezeichnung für eine um Erfolg bemühte Strategiediskussion im nationalen Lager –, Zusammenarbeit mit dem Feind – als Beschimpfung jeglicher konstruktiv-kritischer Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz – oder gar Herbeibeschwörung von Zuständen in Deutschland, bei denen schon die politikfähige (!) Auseinandersetzung mit der realen Lage dem Betreffenden „nicht gerade eine große Lebensdauer ...“ bescheren möge? – Vielen Dank!

Diese giftblumenreiche Phraseologie steht in einem eigenartigen Mißverhältnis zur Tatsache, daß Sie - wenn Sie sich schon mit Staatsrecht beschäftigen! - mit keinem einzigen Wort auf jene Entwicklung eingehen, die neben dem Bevölkerungszusammenbruch und der Überfremdung zu den gefährlichsten überhaupt gehört, nämlich den massiven Abbau nationalstaatlicher Selbstbestimmung. Wohl gemerkt: Bei diesem Souveränitätsabbau handelt es sich nicht mehr NUR um die Bestimmungen aus dem Überleitungsvertrag, die amerikanischen „Rechte“ in Deutschland, die NATO-Zugehörigkeit oder sonstige Statusfragen, sondern vielmehr um den Abbau JEDER nationalstaatlichen Kompetenz, insbesondere jener ureigenen innerstaatlichen Gestaltungsspielräume, die auf ganz unterschiedlichen Ebenen eines Staatswesens dazu dienen,  völkisch-nationale und staatliche Identität sowie innere Struktur und Substanz von Volk und Gesellschaft  zu bewahren. Hier versucht man nach meiner Überzeugung, dem deutschen Volk den entscheidenden Schlag zu versetzen, vor allem in Form des völligen Erlahmens der Binnenwirtschaft und der damit verbundenen sozialen und kulturellen Folgen. Das wichtigste Mittel hierzu ist  die gegen jegliche wirtschaftliche Selbstbestimmung – und damit Selbstbestimmung überhaupt! - gerichtete EU-Politik. Hierfür gibt es fast beliebig viele Beispiele. Viele städtische Kindergärten können z.B. nicht mehr auf normalem Wege Spielgeräte einkaufen, weil dies eine EU-weite Ausschreibung zur Folge hätte. Deswegen kaufen Elternvereine privat ein und verrechnen die Kosten auf irgendwelchen komplizierten Umwegen mit der Stadt. Eine Bezirksverwaltung darf nicht zwecks Energieeinsparung und Umweltschutz auf ihrer Internetseite für den Konsum einheimischer Getränke werben, weil dies gegen EU-Wettbewerbsbestimmungen verstoße. Die genossenschaftliche „Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft“ darf nicht mehr das traditionsreiche Qualitätsgütesiegel „Markenqualität aus deutschen Landen“ vergeben, weil der „Europäische Gerichtshof“ (EuGH) in Luxemburg dies verboten hat. Die Einkünfte aus der Straßenmaut dürfen nicht zum Ausbau des Schienennetzes verwendet werden. Die Verkehrspolitik, insbesondere natürlich der Transitverkehr, ist generell der nationalen Gestaltungskompetenz weitgehend entrissen worden. Die „Deutsche Treuhand“ wurde vom EU-Wettbewerbskommissar daran gehindert, in ehemaligen „volkseigenen Betrieben“ frei zu investieren. Kreditgewährung an mitteldeutsche Betriebe durch staatliche Bürgschaften wurde und wird ebenfalls behindert. Überhaupt verhindert der nationalstaatliche Souveränitätsabbau sämtliche Facetten jener binnenstaatlichen Marktordnung, welche die einzige mögliche Grundlage für wirklich „blühende Landschaften“ in den neuen Bundesländern gewesen wäre. Die Rettung der bäuerlichen Landwirtschaft vor dem nahenden Untergang wird von der EU-Agrarordnung verhindert. Die Technologieförderung durch staatliche Investitionen wird behindert. Die Regionalförderung wird behindert. Eine nachfrageorientierte Finanzpolitik wird durch den „Stabilitätspakt“ generell verhindert. Die für eine Volkswirtschaft enorm wichtige Geldpolitik ist nicht mehr unter nationaler Kontrolle. Dem Zugang Fremder zum deutschen Arbeitsmarkt und damit der Überfremdung der deutschen Gesellschaft ist durch die EU-„Freizügigkeit“ Tür und Tor geöffnet. Insbesondere wird die Masseneinwanderung aus osteuropäischen Ländern – zu deren und unserem Schaden! – wegen der EU-Osterweiterung demnächst nicht aufzuhalten sein. In absehbarer Zeit wird Entsprechendes auch in bezug auf die Einwanderung aus der Türkei gelten. U.s.w., u.s.f.. Die Aufzählung der Substanz- und existenzgefährdenden Folgen aus der Abtretung politischer Selbstbestimmungsrechte und nationaler Souveränität an überstaatliche Institutionen könnte beinahe endlos fortgesetzt werden, und zwar, wie gesagt, auf allen gesellschaftlichen und staatlichen Ebenen. DIESE Entwicklung mit allen ihren verheerenden Folgen wird dem deutschen Volk sehr bald endgültig das Genick brechen, wenn ihr nicht durch eine neue nationale Volksbewegung SOFORT EINHALT GEBOTEN WIRD. 

Dabei ist es aber nun einmal von entscheidender politischer Bedeutung, daß diese dramatische Entmachtung des Volkssouveräns gegen den Kern und das Wesen des Grundgesetzes, also gegen die Freiheitlich Demokratische Grundordnung (FDGO), namentlich gegen Art. 20 GG, verstößt. Sie wollen uns scheinbar daran hindern, diese Tatsache zur Legitimierung eines breiten Widerstandes und zur Schaffung einer nationalen Massenbewegung zu nutzen. Wissen Sie, wem Sie damit dienen? – Das Wort „Legitimierung“ benutze ich hier übrigens völlig wertfrei, einfach aus dem Wissen heraus, mit Hilfe welcher tatsächlichen oder scheinbaren rechtlichen Legitimation wir heute – bei Vorhandensein der sonstigen notwendigen Voraussetzungen – eine Massenbewegung mobilisieren könnten.

Dabei spielen die technischen Unzulänglichkeiten anderer Teile des Grundgesetzes überhaupt nicht die Rolle, die Sie unterstellen, weder auf der gegnerischen noch auf unserer eigenen Seite. Unseren politischen Gegnern geht es derzeit hauptsächlich darum, daß das Grundgesetz die „Modernisierung“, d.h. Neoliberalisierung und Internationalisierung Deutschlands bremst, z.B. durch den stark gewachsenen Anteil der Gesetze, die der Zustimmung durch den Bundesrat bedürfen, oder durch die Kultur- und Bildungshoheit der Länder, ja im Grunde überhaupt durch die Auswirkungen des Föderalismus. Hier wirken Bestimmungen, die ursprünglich gegen einen deutschen zentralistischen Staat gerichtet waren, sich zunehmend gegen die internationalistische Gleichschaltung Deutschlands und die rücksichtslose Durchsetzung der Herrschaft der internationalen Hochfinanz aus. Deswegen werden jetzt in den Systemmedien immer mehr kritische Kommentare zum Grundgesetz veröffentlicht. Hintergründig spielt sicherlich auch bei unseren Gegnern die von mir angesprochene Erkenntnis eine Rolle, daß die rechtliche EU-isierung und Globalisierung eine fundamentale Verletzung der FDGO darstellt. Dies wird selbstverständlich nicht offen ausgesprochen, dürfte aber von den eigentlichen Strippenziehern als sehr gefährliche Hypothek erkannt worden sein und schon Anlaß zur Planung entsprechender, natürlich noch geheimgehaltener Gegenmaßnahmen gegeben habe. Über die Tatsache, daß nationale Kreise diesen neuralgischen Punkt als Hauptangriffsziel mehrheitlich noch nicht erkannt haben, dürften sich die Machthaber ungemein freuen. Wegen Diskussionen, wie der gerade von uns geführten, sind sie aber wahrscheinlich beunruhigt, denn sie zeigen, daß wir dabei sind, ihre strategische Achillesferse ins Visier zu nehmen.

Für die nationalen Kräfte hat die FDGO eine zur gegnerischen Sicht gewissermaßen spiegelbildliche Bedeutung. Denn für sie bietet die Grundordnung die Möglichkeit, den gesamten Ausverkauf deutscher Souveränität, insbesondere die entsprechenden, nachrangigen (!) Grundgesetzänderungen, für NULL UND NICHTIG zu erklären und dementsprechend in der Tat eine revolutionäre Bewegung aufzubauen, und zwar auf der Grundlage legitimer Interessen UND einer legalistischen Grundkonzeption. Je schwieriger die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse werden, um so mehr wird sich eine solche Strategie anbieten. Erinnern wir uns an den größten deutschen Revolutionär, Martin Luther! Er ist nicht anders vorgegangen. Er nahm dem Papst die Deutungshoheit und erklärte – mit überlegenen Argumenten – den deutschen Protestantismus zum einzigen legitimen Verkünder und Wahrer des Evangeliums. Damit hat er die damalige, ebenfalls globalistische Weltordnung erschüttert und sich wie kaum ein anderer um die deutsche Nation und, darüber hinaus, um die gesamte germanische Nation verdient gemacht. Das gilt m.E. unbeschadet des verheerenden Dreißigjährigen Krieges, denn ohne Luther hätte sich die Römische Gleichschaltung und Globalisierung durchgesetzt und die Entwicklung freier Nationen im Keim erstickt.

Die konkreten Mängel des Grundgesetzes kritisieren Sie m.E. völlig zurecht, z.B. die zwar nicht verfassungsrechtlich geschützte oder gar vorgeschriebene, aber als Fehlentwicklung auf jeden Fall naheliegende Vorherrschaft der Parteien in den Parlamenten. Diese Mängel bieten sich aber der nationalen Bewegung weder aus zwingenden sachlichen Gründen noch aus Gründen der taktischen Zweckmäßigkeit als Begründung für jene Fundamentalablehnung des Staates an, die bei Ihnen ganz offensichtlich im Vordergrund steht. Ganz im Gegenteil, da die Folgen oder Begleiterscheinungen dieser Mängel, v.a. der Abbau der politischen Selbstbestimmung auf allen Ebenen, einen krassen Verstoß gegen die FDGO, insbesondere gegen  die Volkssouveränität, darstellen, haben nationale Kräfte die beste argumentative Plattform, indem sie als Verteidiger des Staates und der staatlichen Selbstbestimmung gegen die Angriffe nationalstaatsfeindlicher, internationalistischer Kräfte auftreten. Es spricht überhaupt nichts dagegen, ganz im Gegenteil, daß wir dabei die mit der Volkssouveränität nicht vereinbaren Teile des Grundgesetzes scharf kritisieren und in diesem Zusammenhang auch eine völlige Umarbeitung dieser Teile, in erster Linie der Regierungsform, fordern. Bekanntlich ist dies im Rahmen der FDGO jederzeit möglich. Auch die Vision, daß dies im Rahmen eines nationalen Erwachens mit der Wiedererrichtung des Reiches einhergehen sollte, ist naheliegend.

Alles dies ist möglich und könnte, wenn es politisch richtig angegangen wird, zur Grundlage einer neuen nationalen Strömung und einer großen, mittelfristig mehrheitsfähigen nationalen Bewegung werden. Ich erwähnte, daß wir als nationale Kräfte eine bessere Argumentationsplattform haben, wenn wir als Verteidiger der immer offensichtlicher bedrohten staatlichen Selbstbestimmung und politischen Handlungsfähigkeit auftreten, als wenn wir, wie Oberlercher, den Verzicht auf die Selbstbestimmung – und damit wahrscheinlich auf jede Zukunftsfähigkeit – in Kauf nehmen, damit die BRD so schnell wie möglich zum Teufel geht. Dies ist eigentlich sowohl rechtlich als auch psychologisch eine Binsewahrheit und müßte m.E. von allen gutwilligen nationalen Kräften auch als solche anerkannt werden. Denn erstens denkt die Masse grundsätzlich legalistisch und wird erst „revolutionär“, wenn sie eine einfach gestrickte legale Begründung dafür hat. (Mag widersprüchlich klingen, aber ist so.) Und zweitens sind insbesondere nationale und gemeinschaftsorientierte Menschen, ob rechts oder links, hauptsächlich mobilisierbar, wenn es um VERTEIDIGUNG  substantieller Interessen, NICHT UM ANGRIFF geht.

ES GEHT ALSO UM DIE HERSTELLUNG DER AKZEPTANZFÄHIGKEIT UND MEHRHEITSFÄHIGKEIT NATIONALER POLITIK, UND ZWAR UNAUFSCHIEBBAR, DENN VIEL ZEIT STEHT NICHT ZUR VERFÜGUNG.

ICH KANN NUR AN ALLE VERANTWORTUNGSBEWUSSTEN NATIONALEN KRÄFTE APPELLIEREN, DIES ZU BEHERZIGEN.

DER ERFOLG KÖNNTE DANN SCHNELLER KOMMEN, ALS WIR AHNEN. 

VERWEIGERN WIR UNS ABER DIESEM REALISMUS, WIRD DIE NATIONALE BEWEGUNG IN DEUTSCHLAND SCHEITERN UND DIE DEUTSCHE NATION IN WENIGEN JAHRZEHNTEN AUSGELÖSCHT SEIN.
 

Feldkirchen-Westerham, den 16. Oktober 2003

Per Lennart Aae


 
 
Grundgesetz und politische Strategie

– Die Diskussion geht weiter

10.06.2003
Heute erhielt ich als E-Brief nachfolgenden Diskussionsbeitrag von Herrn Dr. Gunther Kümel. Ich gebe hiermit den Beitrag gleich weiter mit der Bitte an etwaige Betreiber von Internet-Seiten, ihn in einem sinnvollen Kontext mit den von mir schon früher übermittelten Beiträgen zum gleichen Thema zu veröffentlichen. Später möchte ich auch eine Erwiderung schreiben. Im Moment beschränke ich mich darauf, der im Beitrag vielleicht durchschimmernden Auffassung zu widersprechen, eine grundlegende Strategiediskussion sei ein lästiger Streit, der die Harmonie störe und dem man deswegen besser aus dem Weg gehen solle. Da bin ich anderer Meinung als Herr Dr. Kümel [möglicherweise ist]. Ich halte die Diskussion und die daraus hoffentlich hervorgehende Klärung unserer inhaltlichen Schwerpunktbildung und ihres Bezuges zum aktuellen politischen Geschehen für unerläßlich, um, entgegen allen Erwartungen, Hoffnungen und Prognosen unserer Gegner,  die derzeitige Entwicklung durch ein überlegenes völkisch-nationales Paradigma beenden zu können.
Es folgt der Brief von Herrn Dr. Kümel:

Sehr geehrter Herr Aae,
danke für Ihren ausführlichen und informativen Text. Meine Antwort geht an Sie, aber Sie können sie beliebig in irgendein Forum stellen.
Ich muß sagen, daß ich normalerweise überhaupt nicht verstehe, daß man sich über die vielleicht fundamentalen, aber letztlich doch nicht existentiell wichtigen Unterschiede in den politischen Grundfragen ereifern kann. Die Linke hat bei allen fundamentalen Unterschieden zwischen, beispielsweise, Maoisten, SPD, Stalinisten, stets an dem Grundsatz festgehalten, daß „der Feind… rechts steht“. Das heißt, es gab eine grundsätzliche Übereinstimmung zwischen allem, was links war, eine gruppenübergreifende linke Solidarität.
So etwas gibt es bei den Deutschen, die es noch sein wollen, zu meinem großen Bedauern nicht! Ich habe im DK vielfach darüber gesprochen, wir sollten Parteiungen vermeiden, bin aber nicht auf viel Gegenliebe gestoßen. Nach Ihren Erklärungen verstehe ich Ihre Verteidigung des GG und des Staates BRD. Ich bin zwar einer etwas anderen Meinung als Sie, was die Beurteilung der Legitimität des Grundgesetzes betrifft. Und daraus resultiert eine Meinung über eine etwas andere Notwendigkeit der Strategie, und ich mache mir auch etwas andere Gedanken über die Aufgabe der NPD (Abgesehen davon, daß ich nicht Mitglied bin und von daher gar keine Berechtigung dazu habe). Es gibt innerhalb der leider sehr kleinen Gruppe der „Deutschen, die es noch sein wollen“ eine Vielfalt von (oft unvereinbaren) Meinungen, ideologischen Positionen, Charakteren, Lebensstilen und selbstgestrickten Lebensphilosophien. Ich denke, man kann das als Bereicherung ansehen, es muß keinen ausschließen. Nur ein Vegetarier wird einen anderen Vegetarier überzeugen können, und wenn es sieben verschiedene neuheidnische religiöse Gruppen gibt, Volkstänzer, Gottgläubige, nationale Christen oder Atheisten, heimattreue Pfadfinder, Hegelanhänger, Heimatbündler, Nietzscheaner, nationale Anhänger der Welteislehre oder der Hohlwelttheorie, Bündische, Ludendorfer, Monarchisten, Republikaner, Nationalsozialisten, Nationalmarxisten, nationale Sozialrevolutionäre, Nationalrevolutionäre, die Vielfalt wird dem gemeinsamen Anliegen nützen. 
Es ist nur die Frage : „Für Deutschland, oder nicht für Deutschland?“. Das ist schon alles.
Es darf nur ganz wenige Forderungen an die übergreifenden, gemeinsamen Ideen geben. Wenn ich nur mit solchen Menschen auskommen kann, die meine Meinung über das Grundgesetz, meine Ansicht über die Bedeutung von Hegel, meine Ansicht über eine künftige Staatsform, meine Meinung über religiöse Dinge, meine Ansichten über den Widerstand im Dritten Reich, meine Gedanken zur Behandlung der Südtiroler im Dritten Reich (usw.,…) teilen, dann ende ich bei sieben Dutzend Einmannvereinen und dann ist wirklich jede Möglichkeit verspielt, daß wir das Deutsche Volk noch in letzter Minute retten können.
Die Fronten müssen anderswo verlaufen. 
Wenn einer bloß einsieht, daß die Deutschen als Volk leben können sollen, und er ist bereit, in seinem Lebenszusammenhang etwas dafür zu tun, dann ist er mir willkommen und ich frage nicht danach, ob er Marxist oder bürgerlicher Christ oder Atheist oder ein revolutionärer Skin ist.
Selbstverständlich werde ich deshalb die Grundsätze, die ich persönlich für die richtigen halte, nicht vernachlässigen. Im Gegenteil, ich werde in der Diskussion, in der Auseinandersetzung nach einer glasklaren Position streben. Aber der Gedanke, dieser Nationale ist ein „Ludendorfer“, ich bins nicht, also kann ich mit dem ja gar nicht reden, diese Einstellung ist mir gänzlich fremd, diese Position schwächt uns seit den Freiheitskriegen! Wenn wir uns über die Klassengegensätze hinwegsetzen („Haut die Schranken doch zusammen, Kameraden…!“), um wieviel eher über die weltanschaulichen und die Gräben, die die Gedanken über das BRD-GG zwischen uns aufreißen. Es soll jeder nach seinem Verständnis, nach seinem Vermögen für Deutschland arbeiten. Dann ist es gut. Einen anderen Nationalen überzeugen von meinen persönlichen „Glaubenssätzen“, das ist sicher gut, aber ausschließen, nein!
Übrigens glaube ich, daß die Inhalte der Begriffe „rechts“ und „links“ seit langem derart beliebig geworden sind, daß es sich kaum noch lohnt, sie zu verwenden. Und wieder gilt: Ein „linker“ (früher hätte ich ihn bekämpft), der Deutscher sein will, ist mir willkommen, einer, der das gleiche will und sich als „Rechter“ sieht, ebenso. Für oder gegen Deutschland.

Herzliche Grüße
Gunther Kümel.
 

Grundgesetz und politische Strategie. Die „Linken“ und die Nationalen.

Sehr geehrter Herr Dr. Kümel, 

vielen Dank für Ihre Antwort. Der Unterschied zwischen den "Linken", etwa vom Zuschnitt Frankfurter Schule oder 68er Bewegung, und uns Nationalen ist v.a. der Umstand, daß sich erstere im Zeitgeist gut aufgehoben fühlen und ihr angeblich avantgardistisches oder subkulturelles Umfeld in Wirklichkeit in den Salons selbstgefälliger, staatlich geförderter Pseudo-Gesellschaftskritik, in den vom Kapital gezüchteten Lifestylekulturen und nicht zuletzt an den Trögen der Macht angesiedelt ist, während die Nationalen die ganze etablierte Politikerkaste, die Medienwelt und die "Kulturelite" gegen sich haben, weil sie eben die Herrschaft des Kapitals und der fremden Vögte im Land tatsächlich bekämpfen, und zwar vom einzigen tragfähigen Standpunkt aus, nämlich dem völkisch-nationalen. 
Die Folge ist u.a., daß die Nationalen im Gegensatz zu den "Linken" sich natürlich nicht etwa als das Salz in der gesellschaftlichen Suppe, als die lifestyleorientierte Gemeinschaft der Progressiven und Aufmüpfigen sehen können, die die letztlich gesellschaftlich anerkannte Aufgabe haben, den eher konservativen Bremsern Feuer unterm Hintern zu machen. Mit einer derartigen Aufgabe kann man es sich selbstverständlich in der Gesellschaft und unter Intelektuellen gemütlich einrichten und sich auch leisten, sich gegenseitig anerkennend auf die Schulter zu klopfen, auch wenn man über Details uneinig sein sollte. Das trifft aber, wie gesagt, nun mal nicht für die Nationalen zu. Diese sind nach meinem Verständnis vielmehr mit einigen Passagieren eines gegen einen Abgrund rasenden Zuges zu vergleichen, die verzweifelt versuchen, die drohende Katastrophe ihren ahnungslosen Mitpassagieren irgendwie verständlich zu machen, während diese sich wichtigtuerisch über die Sitzordnung in den Abteilen streiten. Wenn dann jemand kommt, der die Warner angeblich unterstützen will, sie aber de facto eher dazu drängt, sich doch lieber um die Sitzordnung zu kümmern, so fällt es letzteren, so weit sie die Situation noch klar überblicken, verständlicherweise schwer, dem "Unterstützer" als vermeintlichem Gesinnungsgenossen irgendwelche wärmeren Gefühle entgegenzubringen. - Dieser Vergleich trifft m.E. ziemlich genau die Situation, in der wir uns derzeit befinden.

Oder direkter ausgedrückt: Die Nationalen sind heute die Warner vor der bevorstehenden vollständigen Vernichtung des deutschen Volkes und der Zerschlagung seines derzeit einzigen, einigermaßen wirksamen Schutzschildes, nämlich des deutschen Nationalstaates. Die Zerstörung dieses Nationalstaates, seiner Idee und seiner grundsätzlichen Legitimation ist schon so weit gediehen, daß der Punkt bald erreicht sein könnte, an dem seine Rettung und somit auch die Errichtung jeglichen Ersatzes, welcher verfassungsrechtlichen Geschmacksrichtung auch immer, für unabsehbare Zeit unmöglich werden könnte. – Nach Ablauf dieser unabsehbaren Zeit wäre aber das deutsche Volk tot. So schrecklich und gleichzeitig so einfach ist die Lage.

Unter diesen Umständen ist es in der Tat schwer, Verständnis für jemanden aufzubringen, der nicht seine ganze verfügbare Kraft zur Verhinderung der unmittelbar bevorstehenden Zerschlagung des deutschen Nationalstaates und der damit einhergehenden Beschleunigung der Vernichtung des deutschen Volkes einsetzt, sondern vielmehr alles tut, um Unsicherheit und Mißtrauen gegenüber eben diesem Nationalstaat zu schüren. Genau das tun aber jene, die unter Berufung auf die illegitime Herkunft oder die staatsrechtlichen Konstruktionsfehler des Grundgesetzes die Bundesrepublik Deutschland emphatisch zum Feindbild für nationale Deutsche erklären. Sie berauben damit das nationale Deutschland der letzten erfolgversprechenden Möglichkeit, den Widerstand im deutschen Volk gegen seine Entmündigung und allmähliche Auslöschung zu organisieren. Diese Möglichkeit wäre sonst NOCH gegeben, wenn im Zuge des beschleunigten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Niederganges dieses Landes und des gleichzeitigen, durch Globalisierung und EU-isierung hervorgerufenen, totalen Kompetenzabbaus aller deutschen Staatsorgane, v.a. der Bundesregierung und des Bundestages, immer offensichtlicher wird, daß die Arbeitslosigkeit, der Verfall der sozialen Sicherungssysteme u.s.w. hauptsächlich deswegen nicht in den Griff zu bekommen sind, weil unsere Regierung keine souveräne Regierung mehr ist, sondern eine Verwaltung, die auf Anweisung internationaler Manager arbeitet, und unser Bundestag keine Volksvertretung und gesetzgebende Versammlung mehr ist, sondern nur noch ein sehr teures Übersetzungsbüro für die Übersetzung der Richtlinien des EU-Ministerrates ins Juristendeutsch. – Bitte ersparen Sie mir den Einwand, daß Bundesregierung und Bundestag sowieso nie souverän waren! Das ist erstens nicht wahr und zweitens politisch-psychologisch-strategischer Schwachsinn in einer Zeit, in der es darauf ankommt, den VERTEIDIGUNGSWILLEN im deutschen Volk gegen den Abbau seiner Souveränitätsrechte zu wecken. 

Die Erkenntnis, daß wir die immer größeren Probleme nicht lösen können, weil wir durch Globalisierung und EU gefesselt sind, wird sich in nächster Zeit bei immer mehr Menschen immer stärker durchsetzen. DAS IST DIE HISTORISCHE CHANCE EINER WIRKLICHEN NATIONALEN REVOLUTION IN DEUTSCHLAND. Sie setzt aber voraus, daß der nationale Kampf als Freiheitskampf FÜR Volk und Staat, FÜR die nationalen Freiheitsrechte, FÜR Demokratie geführt wird, GEGEN Fremdherrschaft und Kapitalmacht und GEGEN jene politische Klasse, die ohne Auftrag oder Mandat und unter offensichtlicher, krasser Verletzung der freiheitlich demokratischen Grundordnung der BRD die staatlichen Selbstbestimmungsrechte der Deutschen an fremde Vögte abtreten.

Die Aufgabe, die auf das nationale Deutschland zukommt, diese Revolution geistig vorzubereiten und praktisch durchzuführen, ist gewaltig, sowohl in geistiger, also emotionaler und intelektueller Hinsicht als auch was die  organisatorischen und finanziellen Aufgaben betrifft. Sie ist so gewaltig und so schwierig, daß wir uns eines mit Sicherheit NICHT leisten können, nämlich einen Zweifrontenkrieg GEGEN die Zerstörung der Volkssubstanz und der für deren Verteidigung notwendigen derzeitigen Bausteine staatlicher Selbstbestimmung einerseits und – idiotischerweise – gleichzeitig GEGEN eben diese Bausteine als Bestandteile des Feindbildes BRD andererseits. Die taktische Lösung dieser Zweifrontenaufgabe käme der Quadratur des Kreises gleich, d.h. sie ist unmöglich.

ICH WEISS, daß die richtige Beantwortung dieser von mir aufgeworfenen Fragen der Schlüssel zum Erfolg der nationalen Sache in Deutschland ist. Käme es hier zu einem Konsens in dem von mir dargestellten Sinne, könnte sich eine nationale Bewegung bilden, die zunächst das geistige Klima und dann die Machtverhältnisse in Deutschland in kürzester Zeit grundlegend zu ändern in der Lage wäre. Ich weiß aber auch, daß einer solchen Entwicklung schwerwiegende mentale Hindernisse im Weg stehen. Es sind die Folgen jahrzehntelanger Stigmatisierung der Deutschen im allgemeinen und der nationalen Deutschen im besonderen, durch welche letztere psychologisch veranlaßt werden, in einer unpolitischen, gettoähnlichen Verliererposition zu verharren, und erstere infolgedessen ohne geistige Führung handlungsunfähig bleiben.

Aus diesem Dilemma müssen wir herauskommen. Wir brauchen ein Schwert, ein geistiges, mit dem wir den Gordischen Knoten durchhauen können. 

Gott gib uns dieses Schwert und den klaren Verstand, es zu führen! – Das soll mein Pfingstgebet sein.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, sehr geehrter Herr Dr. Kümel, und allen Empfängern von Kopien dieses Briefes eine schöne und geruhsame Pfingstzeit.

Per Lennart Aae
 

Betreff: AW: Die NPD und die freiheitlich demokratische Grundordnung
Absender: "Kümel" <kuemel@em.uni-frankfurt.de>
Empfänger: <080631325-0001@T-Online.de>
Datum: 06. Jun 2003 11:46

Sie haben ganz recht, sich mit Ihrer Sendung an mich zu wenden. Ich bin ein uralter Nationaler und von da her ein guter Ansprechpartner in dem scheinbaren ideologischen Konflikt zwischen Teilen der NPD und Horst Mahler.
Ich habe lange darüber nachgedacht und zuletzt muß ich meiner Meinung Ausdruck geben: Der Konflikt ist nicht alleine maßlos übertrieben in seiner Bedeutung für den Kampf um das Deutsche Volk, er ist tatsächlich nur ein scheinbarer Konflikt. Bei genauerer Beschäftigung mit dem Thema ließe sich das allemal feststellen.
Unterschiede gibt es. Die NPD stellt sich im Parteiengetriebe den Wahlen in der Bundesrepublik. Daher kann sie nicht in der von HM praktizierten Schärfe die Institutionen der BRD und des GG angreifen. Es ist sehr verdienstvoll, daß es die NPD gibt, gäbe es sie nicht, müßte sie erfunden werden. Dabei kann ich mir allerdings schon vorstellen, daß die NPD mit großem Vorteil ihre Position deutlicher machen könnte, daß die BRD tatsächlich das Konstrukt der Allierten ist, daß nach der Verhaftung der ersten deutschen Nachkriegsregierung durch die Allierten das Reich durchaus nicht erloschen ist, sondern anerkannterweise fortbesteht, und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.
Die NPD und Mahler gehen getrennte Wege und haben das gleiche Ziel: Die Erhaltung und Gestaltung Deutschlands. Bei den Linken gab es jederzeit eine linke Solidarität: Trotz erheblicher Differenzen zwischen SPD und KP standen sich die Leutchen immer nahe. Es wäre für unseren Kampf von sehr großer Bedeutung, daß bei uns Rechten nicht eine Parteiung oder Sekte die andere bekämpft, sondern statt dessen lieber die Multikultis.
Mit heimattreuen Grüßen
Dr. Gunther Kümel.

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Per Lennart Aae [mailto:NPD-Politik@t-online.de] 
Gesendet: Mittwoch, 4. Juni 2003 23:29
An: Gunther Kümel
Betreff: Die NPD und die freiheitlich demokratische Grundordnung

Sehr geehrter Herr Kümel,

da Sie mit Herrn Mahler über die Bedeutung der FDGO u.s.w. korrespondieren und Mahlers Auffassungen oft mit denen der NPD verwechselt werden, sende ich Ihnen anbei eine Erklärung aus dem Jahr 2001, welche von mehreren NPD-Landesverbänden, vom Bundesvorstand der Jungen Nationaldemokraten und von verschiedenen einzelnen nationaldemokratischen Persönlichkeiten unterstützt wurde. Die Erklärung entspricht m.E. der Auffassung der weit überwiegenden Mehrheit von nationalen Deutschen, insbesondere auch der Mehrheit der Nationaldemokraten.

Mit freundlichen Grüßen

Per Lennart Aae

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