Gemeinderatswahlen vom 21. März 2010 in der Steiermark Bei den Gemeinderatswahlen vom 21. 3. 2010 in der Steiermark gab es wieder Gewinne für die ÖVP und Verluste für die SPÖ. Landeshauptmann Voves (SPÖ) machte dafür auch bundespolitische Gründe, etwa die Debatte um Verteilungsgerechtigkeit, verantwortlich. Besonders in den traditionellen SPÖ-Hochburgen im Mur- und Mürztal wie Kapfenberg und Bruck/Mur gab es Verluste, wobei aber die Absoluten tw. noch gehalten werden konnten. In Summe verloren die Sozialdemokraten 366 Mandate und kommen nun auf insgesamt 2.574 Gemeinderatssitze. Bundeskanzler Faymann wies eine bundespolitische Verantwortung für die neuerlichen Wahlverluste der SPÖ zurück. "Verluste sind zwar immer schmerzlich, die sehr unterschiedlichen Ergebnisse in den steirischen Gemeinden zeigen aber, dass die verschiedensten Wahlmotive und lokale Besonderheiten ausschlaggebend gewesen sind", so der Kanzler. Hinter den Erwartungen blieb die FPÖ zurück, der lediglich bescheidene Zugewinne gelangen gegenüber 2005. 6,52 (nach 5,84) Prozent der Stimmen, 354 Mandate, 51 mehr als zuvor, brachten ihnen die Gemeindewahlen. Leicht verloren haben die Grünen, die von 2,32 Prozent auf 2,08 Prozent zurückgefallen sind. Landesprecher Kogler hätte gerne ein anderes Ergebnis gehabt.
In Graz wurde bereits 2008 der Gemeinderat gewählt.
Vorläufiges Endergebnis der Gemeinderatswahlen in der Steiermark vom 21. 3. 2010:
ÖVP: 46,7 % (+3,4), 4081 Mandate (+263)
SPÖ: 37,7 % (-5,6), 2574 Mandate (-366)
FPÖ: 6,5 % (+0,7), 354 Mandate (+51)
Grüne 2,1 % (-0,2), 83 Mandate (-11)
KPÖ 1,1 % (+0,5) 28 Mandate (+15)
BZÖ: 0,6 % ................13 Mandate
Listen: 5,3 % (+0,8)....374 Mandate (+35)[21. März 2010]
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Gemeinderatswahlen vom 13. März 2005 in der Steiermark Die SPÖ hat bei den Gemeinderatswahlen in der Steiermark stark gewonnen und zur ÖVP praktisch aufgeschlossen. Im Endergebnis liegt die ÖVP, die leicht zulegte, nur um 90 Stimmen voran. Die FPÖ erlebte eine Woche nach NÖ einen weiteren Absturz und wurde fast halbiert. Auf Platz 4 die Grünen, die leicht gewannen. Die Namenslisten blieben etwa gleich. Die ÖVP stellt nach wie vor die meisten Bürgermeister. Bis auf Graz haben alle Gemeinden gewählt
Wahlberechtigte:........ 779895 (738465)
abgegebene Stimmen: 606819 (590583)
gültige Stimmen:......... 597096 (581965)
Wahlbeteiligung:........ 77,81% (79,97 %)ÖVP: 43,35 % (+0,34) 3.817 Mandate ( -62)
SPÖ: 43,33 % (+4,50) 2.940 Mandate (+412)
FPÖ: 6,05 % (-5,28) 320 Mandate (-399)
Grüne: 2,32 % (+0,24) 94 Mandate ( +29)
KPÖ: 0,67 % (+0,14) 13 Mandate ( +3)
Listen: 4,28 % (+0,13) 323 Mandate (+23)Der große und auch einzige Gewinner der Steirer-Wahl sei die SPÖ, erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Bures. Für die Landtagswahl bedeute das "Rückenwind". Auch ÖVP-Generalsekretär Lopatka ist "durchaus zufrieden".Die ÖVP bleibe die "Bürgermeister- und Gemeindepartei". Für die Landtagswahl sei er "optimistisch". Die FPÖ-Verluste seien vorhersehbar gewesen, so FPÖ-Generalsekretär Scheuch. Denn die FPÖ habe in weniger Gemeinden kandidiert als 2000. Ein "gutes Ergebnis" für die Grünen sieht Bundessprecher Van der Bellen die 2,32 % seiner Partei. Das Potenzial sei aber noch lange nicht ausgeschöpft.
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[13. März 2005]
Gemeinderatswahlen vom 18. März 2000 in der Steiermark
Wahlen vom 18. 3. 2000 (Vergleich zu 1995)
. Stimmen Gew./Verl. Gew./Verl. Mandate 00 Mandate 95 Wahlber. 738.461 . . . . Abgeg. St. 590.568 ( - 24 538) . . . Gült. St. 581.961 ( - 17 915) . . . Ungült. St. 8.607( - 6 623) . . . ÖVP 250.26543.00 % + 0.96 % 3 881 (+18) 3 863 SPÖ 226.09338.85 % + 0.52 % 2 530 (+12) 2 518 FPÖ 65.998 11.34 % + 0.05 % 720 (+29) 691 Grüne 12.099 2.08 % - 0.04 % 65 (-5) 70 LIF 370 0.06 % - 0.20 % 1 (-2) 3 KPÖ 3.071 0.53 % - 0.16 % 10 (-3) 13 Sonstige 24.065 4.41 % - 1.21 % 301 (-49) 350
Am Sonntag den 20. März 2000 fanden in allen Gemeinden der Steiermark (außer in der Landeshauptstadt Graz) Gemeinderatswahlen statt Der Urnengang brachte, landesweit betrachtet, nur geringfügige Veränderungen. In einzelnen Gemeinden gab es hingegen
durchaus beträchtliche Verschiebungen - was darauf hindeutet, daß tatsächlich kommunale Wahlmotive ausschlaggebend waren und nicht die Bundespolitik oder die Tunnel-Entscheidung.Die Österreichische Volkspartei (ÖVP), schon bisher am stärksten in den Gemeindestuben vertreten, konnte demnach
einen Prozentpunkt auf rund 43 Prozent zulegen und 18 Mandate dazugewinnen.. Auch die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) legte um 0,5 Prozentpunkte zu und kamen somit landesweit auf 38,9 Prozent und gewann 12 Mandate dazu..Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) erhielte knapp 11,5 Prozent Stimmenanteil und gewannen 29 Mandate dazu, ware aber in wesentlich mehr Gemeinden zur Wahl angetreten als
1995.Auch die Grünen konnten ihren Stimmenanteil von rund zwei
Prozent lediglich verteidigen. Die Zugewinne von ÖVP und SPÖ
gingen somit vor allem zu Lasten von diversen Namenslisten.Auch wenn vor der Wahl alle Bundespolitiker betont hatten, dass
man aus einer Kommunalwahl keine bundespolitischen Schlüsse
ziehen könnte, so war aus den Reaktionen von ÖVP und FPÖ
dennoch eine große Erleichterung herauszulesen. Die ÖVP -
Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat beglückwünschte
die steirische VP-Chefin Waltraud Klasnic, die im Herbst erstmals als Spitzenkandidatin in eine Landtagswahl geht.Die Gemeinderatswahl galt auch als "Mobilisierungs"-Test der
Parteien für diese Landtagswahl.Auch FP-Generalsekretär Peter Westenthaler unterstrich den
kommunalen Aspekt der Wahl. Er wies aber darauf hin, dass
trotz der derzeit starken Politisierung die Wahlbeteiligung
zurückgegangen sei. Der FP-Generalsekretär glaubt, daß dieser Trend in SP-Gemeinden stärker sei und begründete dies mit der
Ablehnung der Wähler an die "Politik der Straße".[20. März 2000]